Herman van Veen – Die Ente Quak (1985)

frontcover1Herman van Veen hat ja nicht nur über viele Jahre die Erwachsenen auch in Deutschland mit seiner ganz besonderen (musikalischen wie textlichen) Poesie begeistert. Auch für die Kleinen hatte er was im Angebot und zwar die Ente „Alfred Jodocus Quak“.

Und lange bevor diese Figur sehr erfolgreich als Trickfilm Figur im deutschen Fernsehen auftauchte, hatte van Veen diese Figur bereits entwickelt und stellte sie wohl erstmalig auf diesem Album vor:

„Ist das nicht eine Gemeinheit ? Die Ente Alfred Jodocus Quak erfährt eines Tages aus der Entenpost, daß Tiere in einem Land leben müssen, in dem es nicht einmal genügend Wasser geben soll, um ihren Schnabel damit zu putzen.

Daraufhin beschließt er, Goldstücke zu sammeln, um für sie einen Teichzu bauen. Als sein König plötzlich wieder in Geldschwierigkeiten gerät, leiht ihm ahnungslos diese mühsam erschufteten Goldstücke. Der König aber benutzt sie nur, um weiterhin seine Badewanne mit Limonade füllen zu können, und denkt nicht daran, sie wieder zurückzugeben. Alfred macht sich deshalb auf zum Palast.

Eine Menge Freunde nehmt er mit: den Fuchs, die Leiter, das Flüßchen und die Bienen. Denn Freunde braucht jeder, besonders in so einem Fall.“ (Hüllentrext)

hullentext

Grundlage für dieses Musical für Kinder war das gleichnamige Kunderbuch (illustriert von Annett Kossen)

Die Aufnahmen entstanden anlässlich einer Liveaufnahme im Deutschen Schauspielhaus, Hamburg im August 1985. Ich hätte mir für diese reizende, zuweilen auch dramatische Geschichte gerne eine Studioaufnahme gewünscht, bei der dann auch die akustischen Effekte besser ausgepegelt hätten werden können … so jedoch verliert das Stück aufgrund der schwierigeren Akustik ein wenig an seinem Reiz, da man eben nicht alles so ganz genau vernehmen kann.

Wie so oft, löst dieses Album bei vielen, die damals noch klein waren, bis heute angenehm-liebevolle Erinnerungen aus:

mc
„Dieses Album ist dermaßen schön, daß ich es mit Worten kaum beschreiben kann.
Wenn Du Lust hast auf 50 Minuten Gänsehaut und feuchte Augen, dann solltest Du sie hören!
Die CD ist wie eine kleine Oper, Herman spielt, singt und erzählt zusammen mit einem Symphonie Orchester die Geschichte, wie Alfred zusammen mit seinen Freunden dem Fuchs, der Leiter, dem Flüßchen und den Bienen zum König geht, um sein Geld wiederzuholen, daß er ihm geliehen hat. Alfred braucht das Geld, um einen Kanal zu anderen Ländern zu bauen, die nicht soviel Wasser haben, sodaß manche Tiere verdursten müssen. Herman: „Doch der König hat es ausgegeben für Big Macs, Computerspiele, Limonade, Fischer-Technik und Star-Wars-Figuren. ….. Du lachst! Aber die Tiere haben doch kein Wasser!“
Man spürt den typischen Herman-Van-Veen-Humor: Man darf gleichzeitig lachen und weinen.“ (S. Glöckner)

buchausgabe

Die Buchausgabe

Besetzung:
Herman van Veen (vocals)
+
Das große Wasserländische Symphonieorchester unter der Leitun Richard Igl
+
Harlekijn Band:
Cees van der Laarse (bass)
Chris Lookers (guitar)
Nard Reijnders (saxophone)
Erik van der Wurff (keyboards)

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Titel:
01. Die Ente Quak (Teil 1) 25.07
02. Die Ente Quak (Teil 2) 24.19

Musik: Herman van Veen + Erik van der Wurff
Deutscher Text: Thomas Woitkewitsch

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