Pe Werner – Kribbeln im Bauch (1991)

PeWernerFrontCoverKribbeln im Bauch war Pe Werner´s zweites Album und kommerziell wohl eines ihrer erfolgreichsten, kam sie doch damit auf Platz 16 der Charts. Und was bietet nun dieses Album:

„Keck lächelt einen Pe Werner auf dem Cover an und genauso keck ist auch das erste Stück – für den Titel „Liebe ist… (wenn man’s trotzdem macht)“ hätte sie eigentlich den Wortwitz-Preis 1991 erhalten müssen.
Mit Humor gewürzt ist auch noch „Geld zurück“, der Rest des Albums ist jedoch eher ernst. So denkt Pe Werner wehmütig an das „Kribbeln im Bauch“ am Anfang der Beziehung zurück, „Ein Hauch von Herz“ lässt sie fremdgehen und sie bekommt einen Verflossenen nicht aus dem Herzen, auch wenn es schon viel „Zu lange her“ ist. Wütend ist sie bei einem Streit mit ihrem Partner und das Wort „Hexenschuss“ bekommt eine neue Bedeutung.

Es ist nicht so, dass dies alles Themen sind, über die noch nie vorher (oder nachher) gesungen wurde, aber wie Pe Werner sie vorträgt finde ich faszinierend (und berührend). Zu ausgefeilt die Texte und zu sensibel gesungen, um Schlagerkitsch zu sein. So ist „Trostpflastersteine“ nicht nur eine gelungene Wortkreation sondern auch ein wunderschönes intimes Lied der Sängerin.

Vor kurzem las ich im Internet im Profil eines Forumsmitglieds unter Lieblingsplatten auch dieses Album für die Tage, „wenn sie Liebeskummer hat“. So melancholisch gefärbt das zweite Album von Pe Werner auch zuweilen ist, man sollte es sich auch an guten Tagen anhören. (keegan)

MC

Man kann es aber auch so sehen:

„Als gestandenes „Weibsbild“ fühlt sich Pe Werner unwiderstehlich zur Rockmusik hingezogen. Aus ihrer Zeit als Kabarettistin bringt die gebürtige Odenwälderin, die heute am Neckar lebt, das Faible für gereimte Kalauer mit („Von der Küche bis zum Keller / alles wird noch bequereller“). Und von ihrem Willen zur musikalischen Perfektion zeugt bei Album Nummer 2 die Liste der Aufnahmeorte: Bonn, Stuttgart, Nashville, Los Angeles. Doch beides zusammen ergibt kein „Kribbeln im Bauch“: Die Rhythmen bleiben gefangen im Krautrock-Käfig, und Pes Verse kleben manchmal wie Kaugummi an den Melodien und Refrains.“ (Stereoplay)

Was mich immer wundert, wie man es schafft ein ganzes Album nur mit dem Thema „Beziehungskisten (rauf und runter) aufzunehmen. Eigentlich hat jeder Song dabei seinen eigenen Charme, aber auch Dauer denkt man sich: ja gibt´s denn gar keine anderen Themen mehr in Deutschland (1991 war z.B. die Wiedervereinigung in aller Munde … )

PeWerner

Besetzung:
Joe Chemay (bass)
Dieter Falk (keyboards)
Paul Leim (drums)
Wesley Plass (guitar)
Pe Werner (vocals)
+
Mario Argandoña (percussion bei 02., 03., 05., 11., 13.)
Nappo Barnatzki (saxophone bei 08.)
Matthias Dörsam (saxophone bei 13.)
Michael Dorka (english horn bei 02., pipe bei 04.)
Cherry Gehring (background vocals bei 08., 11., 13.)
Effects – Klaus Genuit (effects bei 11.)
Gary Grant (trumpet bei 01., 03., 09., 11.)
Marc Hammond (drums bei 05, 07., 12.)
Jerry Hay (trumpet bei 01., 03., 09., 11.)
Dan Higgins (saxophone bei 01., 03., 07., 10.)
Bernd Hoffmann (vocals bei 08.)
Uli Kringler (guitar, dobro bei 06., 09., 12.)
Christina Lux (background vocals bei 08., 11., 13.)
Terry McMillan (harmonica bei 01., 11.)
Bill Reichenbach (trombone bei 01., 03., 09., 11.)
Michael Schütz (keyboards bei 06., 09., 11.)
Stefan Schütz (guitar bei 06., 09.)
Sabine Van Baaren (background vocals bei 08., 11., 13.)
Karl-Heinz Wiberny (saxophone bei 08.)
Sebastian Zimmermann (bass bei 06., 09.)

Booklet

Titel:
01.  Liebe Ist… (Wenn man’s trotzdem macht) (Werner) 3.32
02. Kribbeln im Bauch (Werner) 3.51
03. Augen zu und durch (Werner) 3.34
04. Trostpflastersteine (Werner) 5.11
05. Regen (Werner) 3.55
06. Zu lange her (Werner) 3.54
07. Ohne dich (Werner) 5.43
08. Geld zurück (Werner) 3.26
09. Luft für mich (Werner) 4.06
10. Ein Hauch von Herz (Werner) 3.45
11. Hexenschuß (Werner) 4.38
12. Manche Wunden (Werner) 3.41
13. Nagel auf den Kopf (Werner) 6.01

CD1
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Singles

Single Veröffentlichungen

 

 

Silberpfeil – Der junge Häuptling (Comic) – Tödliche Flammen (Nr. 663) (1985)

TitelDie Schundliteratur, sie lebe hoch !

Silberpfeil – Der junge Häuptling (niederländisch Zilverpijl) ist ein Western-Comic um einen Indianer-Häuptling, der vom Bastei-Verlag in den Jahren 1970 bis 1988 in Deutschland herausgegeben wurde. Gezeichnet wurden die Comics von Frank Sels bzw. von dem von Sels gegründeten Zeichenstudio.

Titelheld Silberpfeil ist ein junger Indianerhäuptling vom Stamme der Kiowa. Zusammen mit seinem weißen Blutsbruder Falk, der jungen Squaw Mondkind und deren jungem Puma Tinka erlebt er zahlreiche Abenteuer. Mit von der Partie sind oft auch die beiden Waldläufer Jed und Harry. Auch Falks Onkel Jim Kent sowie Jeremias und Endo spielen öfter eine Rolle. In einer Ausgabe (Heft 62) erfolgt sogar ein Gastauftritt der Karl May-Figuren Winnetou und Old Shatterhand. Weitere Anfang der 70er Jahre sehr populäre Besucher sind die Cartwrights von der Ponderosa Ranch, aus der Serie Bonanza. Die gleichnamige Comicserie erschien ebenfalls im Bastei-Verlag.

Die Geschichten erschienen zunächst in der Zeitschrift Felix, später dann als eigenes Heft. Das Heft mit dem teilweise gelben Titel erschien jede Woche und kostete anfangs 1, später bis zu 3 Mark. Die durchgehend farbig gezeichneten Abenteuer waren realistisch gezeichnet. Von 1970 bis 1988 wurden 768 Hefte veröffentlicht, wobei gegen Ende öfter Nachdrucke früherer Geschichten erschienen sind. Wie auch bei anderen Bastei-Comics (Bessy, Felix, Wastl etc.) üblich, wurden nicht abverkaufte Hefte nochmals als Doppelhefte und Sonderbände (mit 3 bis 6 Einzelheften und Hardcover) in den Handel gebracht. Parallel dazu gab es von 1981 bis 1984 auch Taschenbücher über den jungen Häuptling, sie erschienen mit rotem Titel Silberpfeil zum Preis von ursprünglich 3 Mark (später 3,20 DM).

Beispiel16

Diverse „Silberpfeil“ Comics

Die Auflage des Comics lag bei bis zu 100.000 Exemplaren. Später erschienen die frühen Werke beim Wick Verlag. Die Titelbilder dazu zeichnet Ersel (Ernst Sels), der Sohn des Original-Zeichners Frank Sels.

Außer in Deutschland war Silberpfeil auch auf dem skandinavischen Markt erfolgreich. In Norwegen erscheinen noch immer Hefte von Sølvpilen. (Quelle: wikipedia)

Hier ein Abenteuer aus dem Jahr 1985 …

Indianerhäuptling Silberpfeil, die Squaw Mondkind und Blutbruder Falk retten einen vermeintlich Unschuldigen vom Galgen; er soll via Lynchjustiz baumeln …

Der Befreite allerdings ist ein arger Halunke und so entsteht ein „packendes Abenteuer“, bei dem drollige Puma Tinka  ebenfalls mit Löwenmut kämpft .. Aber lest selbst …

Und dann folgt noch eine weiteren Kurzgeschichte mit der feschen „Belle Star“ und ihren Lassokünsten.

Beispiel01

 

Beispiel02
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Beispiel13

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Beispiel15

Die Rückseite des Heftes … Witzchen … nun ja … 

 

 

Marius Müller-Westernhagen – Stinker (1981)

FrontCover1Mit diesem Album gelang dem Marius Müller-Westernhagen wohl endgültig der kommerzielle Durchbruch:

Sein schauspielerischer Durchbruch gelang Marius Müller-Westernhagen mit dem 1976 gedrehten Film Aufforderung zum Tanz als „Theo Gromberg“. Die Geschichte um die Fernfahrer Gromberg und Goldini (der Italiener Goldini wurde vom späteren Lindenstraßen-Darsteller Guido Gagliardi verkörpert) fand 1980 ihre bedeutend erfolgreichere Fortsetzung im Kino-Film Theo gegen den Rest der Welt. Dieser Film unter der Regie von Peter F. Bringmann wurde zum erfolgreichsten Film des Jahres und mit fast drei Millionen Zuschauern auch einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Nachkriegsfilme überhaupt. Im selben Jahr erhielt Müller-Westernhagen den Ernst-Lubitsch-Preis für seine darstellerische Leistung. Zu dieser Zeit befand sich Müller-Westernhagen auf dem Höhepunkt seines schauspielerischen Ruhms.

Neben den Musikalben nahm Westernhagen, der in jungen Jahren mehrfach für den Hörfunk als Hörspielsprecher tätig war, Tonträger mit gesprochenen Texten auf, einmal Texte von Wolfgang Borchert, dann das musikalische Märchen Peter und der Wolf und Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten von Francis Poulenc.

Nach zwei weiteren erfolglosen LPs bekam seine musikalische Karriere mit dem 1978 erschienenen Album Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz Aufwind. Es entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Bassisten Lothar Meid, erreichte hohe Verkaufszahlen und verkaufte sich bis heute über 1,5 Millionen Mal.

Als Musiker fiel er zunehmend durch häufig sehr provokante Texte auf. Das gesellschaftskritische[8] Lied Dicke, in dem Westernhagen auf Diskriminierung aufmerksam machen und „den Leuten“ „einen Spiegel vorhalten“ wollte, indem er Beleidigungen, Vorurteile und Klischees aneinanderkettete, wurde von vielen so interpretiert, als wolle er sich diese Ansichten zu eigen und sich über fettleibige Menschen lustig machen, sodass einige Radiosender es nicht spielten. In einem anderen Titel thematisierte er die damalige Hysterie um die RAF-Terroristen (Grüß mir die Genossen). An den massiven Erfolg des Pfefferminz-Albums konnte er einige Jahre nicht mehr anschließen, obwohl die Nachfolge-LPs Sekt oder Selters (1980) und Stinker (1981) kommerziell erfolgreich waren. (Quelle: wikipedia)

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Nach „PFEFFERMINZ“, HALLELUJA und dem grandiosen Neuling IN DEN WAHNSINN gehört STINKER mit zu den besten Alben die Marius je aufgenommen hat. „Ladykiller“, der heute als Klassiker bezeichnet werden darf setzt den Anfang eines aufregenden Werks. Man hört es Marius an das er bei dieser Aufnahme viel Spaß gehabt haben muß. „Das du mich verlässt“ ist noch treibender und härter als der Opener. Mit „Von drüben“ folgt ein weiterer MMW- Klassiker der von einem Ossi handelt der sich nun im Westen aufhält und von dessen Gemühtslage erzählt. So wie bei „Herr D.“ wurden Marius‘ Stimmbänder bestimmt noch nie beansprucht. Er schreit was das Zeug hält und bei diesem Song geht ihm einfach alles und jeder auf die Nerven. Ein Highlight der Platte kommt dann mit dem düsteren Juwel „Sei Stark“, das durch den krassen Text und das stimmige Schlagzeug geprägt wird. „Sex“ kann man mit viel Lärm umschreiben. Ein wenig Gestöhne hier und da dem sich am Ende ein Satz von Marius anschließt indem er selbst sagt das er wohl kein Wort von dem verstanden hat was er da gerade gesungen hat. „Ich liebe dich“ ist eine seiner schönsten Balladen und fügt sich wunderbar in das Album ein. „Rosi“ sowie „Lulu“ rocken wieder was das Zeug hält und hier erkennt man sogar Reggae-Einflüsse. Mit der beste Song des Albums bildet den Abschluß. Das bluesige „Loch in der Tasche“ wurde auch auf den späteren Live-Konzerten zum absoluten Abräumer der jede Halle zum kochen brachte.
STINKER ist ein grandioses sechstes Studioalbum von Westernhagen dessen Gesamtsound härter war als bei allen Alben zuvor. Ich würde sogar behaupten das nur JAJA und IN DEN WAHNSINN annähernd das Tempo dieser fantastischen Platte erreichen können. Die wenigen Balladen sind dafür umso besser, die Texte sind sehr giftig und….wenn ich jetzt nicht aufhöre sitze ich wahrscheinlich noch Morgen hier.  /schreibt da so ein Amazon Kunde …)

Musiker

Erwähnen muss ich noch die illustre Schar der Begleitmusiker und natlich fällt mir da insebesondere Nick Woodland ein … der mit seinem süffigen Gitarrenspiel wahre Veredlungsarbeit geleistet hat.

Und dann sind da noch Lothar Meid, Olaf Kübler, Klaus Voormann und Jimmy Jackson (der hatte schon bei Parrport und Embryo musiziert) !

Single

Die Single zum Album

Besetzung:
Jimmy Jackson (keyboards, percussion)
Olaf Kübler (saxophone)
Lothar Meid (bass, synthesizer)
Marius Müller-Westernhagen (vocals, Percussion)
Charlie Terstappen (drums, percussion)
Alan Than (percussion, drums bei 08.)
Tom Winter (percussion harmonica, background vocals)
Nick Woodland (guitar, percussion, background vocals)
+
Klaus Voormann (bass bei 01., 03. + 07.)
+
background vocals:
Christina Harrison – Gitta Walther

BackCover

Titel:
01. Ladykiller 4.07
02 Daß du mich verlässt 2.29
03. Von drüben 4.49
04. Herr D. 2.55
05. Sei stark 4.51
06. Sex 2.54
07. Ich liebe dich 2.57
08. Rosi 5.46
09. Lulu 3.41
10. Ein Loch in der Tasche 3.51

Musik und Texte: Marius Müller-Westernhagen

LabelB
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Dieter Hallervorden – Nonsens nach Noten (1980)

FrontCover1Gelegentlich klopfe ich mir ja heimlich selber auf die Schulter, wenn ich hier so ganz besondere Raritäten oder Schmankerl der besonderen Art präsentieren kann.

Diese Empfindung fehlt mir bei dieser Präsentation gänzlich, das Stichwort ist eher „fremd schämen“.

Dieter Jürgen „Didi“ Hallervorden (* 5. September 1935 in Dessau, Freistaat Anhalt) ist ein deutscher Komiker, Kabarettist, Schauspieler, Sänger, Synchronsprecher, Moderator und Theaterleiter

Dieter Hallervorden wuchs als Sohn einer Arzthelferin und eines Ingenieurs in Dessau auf. Er hat zwei Schwestern. Sein Großvater Hans Hallervorden war Gartenarchitekt der Joachim-Ernst-Stiftung im Wörlitzer Park. Einen Teil seiner Kindheit, während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg auf seine Heimatstadt, verbrachte Dieter Hallervorden in Quedlinburg. Nach dem Ende des Krieges kehrte er nach Dessau zurück und schloss dort 1953 seine Schulausbildung mit dem Abitur an der Oberschule Philanthropinum ab.

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Der ganz junge Hallervorden

Er begann ein Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und begegnete dort Victor Klemperer, der einen faszinierenden Eindruck auf ihn machte. Wegen der eingeschränkten Meinungsfreiheit in der DDR zog Hallervorden 1958 nach West-Berlin und erweiterte dort an der Freien Universität sein Studium um die Fächer Publizistik und Theaterwissenschaft. Nach seinen eigenen Angaben plante er damals zusammen mit seinem Freund Kurt Eberhard ein Attentat auf Walter Ulbricht, das jedoch durch die Intervention einer Freundin nicht zur Ausführung kam.

Neben dem Studium arbeitete er unter anderem als Fremdenführer, Bauhilfsarbeiter, Bierfahrer und Gärtner. Nachdem Bewerbungen an der Max-Reinhardt-Schauspielschule sowie beim Berliner Kabarett Die Stachelschweine erfolglos waren, gründete er in West-Berlin 1960 die Kabarettbühne Die Wühlmäuse, der er bis heute als Direktor vorsteht. Sein Studium gab er auf und nahm stattdessen Schauspielunterricht an der Privatschule von Marlise Ludwig.

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Man glaubt es – nach dem Hören dieser LP – kaum … Dieter Hallervorden hat 1960 das Kabarett „Die Wühlmäuse gegründet.

Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte er an der Berliner Tribüne und an der Vaganten Bühne. Schon bald nach Gründung der Wühlmäuse folgten Fernseh- und Filmauftritte, unter anderem im Fernsehfilm Das Millionenspiel, in dem er den Gangsterboss Köhler spielte. 1974 sah man ihn neben Arno Assmann in dem Fernseh-Thriller Der Springteufel als einen aus der Irrenanstalt entflohenen Anhalter. In den Serien Abramakabra, Grand Gala und Das Läster-Lexikon profilierte er sich als Satiriker und Komiker. Der Durchbruch folgte 1975 mit der Slapstick-Reihe Nonstop Nonsens des Süddeutschen Rundfunks. Zu den bekanntesten Nonstop Nonsens-Sketchen zählen der Zumsel, Palim-Palim und Die Kuh Elsa. Zudem gab es einen Vorabfilm zu der Serie mit dem Titel Herr S. kommt nicht zum Zuge.

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Das Trio Infernale in der Sendreihe „Nonstop Nonsens“ (1975 – 1980): Von links: Dieter Hallervorden, Kurt Schmidtchen, Rotraud Schindler

Dieter Hallervorden veröffentlichte eine Reihe von Musiktiteln: Ich bin der schönste Mann in unserer Mietskaserne (1976), Du, die Wanne ist voll (1978, Duett mit Helga Feddersen, eine Parodie auf You’re the One That I Want), Fatima – heut ist Ramadan (1979), Super-Dudler (1980, Parodie auf Super Trouper von ABBA), Punker Maria (1981, eine Parodie auf Santa Maria von Oliver Onions), Tierischer Tango (1981) und Der Würger vom Finanzamt (1982). Ab 1980 widmete sich Hallervorden als Drehbuchautor und Schauspieler hauptsächlich dem Kino und entwickelte dort die tollpatschige Figur Didi weiter, die durch Nonstop Nonsens zu seinem Markenzeichen geworden war. (Quelle: wikipedia)

Und zum Ende der TV-Serie „Nonstop Nonsens“ dachte man sich wohl, so ne LP mit Erinnerungen an diese Serie wäe ne gute Idee.

Weit gefehltl ! Denn so wurde für die Nachwelt unwideruflich dokumentiert, welch´ blühender Schwachsinn die bundesdeutsche Gesellschaft damals erfreut hat, und zwar sehr erfolgreich.

Selten habe ich einen derartigen Schwachsinn in Tüten gehört … der Humor erschließt sich mir nicht … Erster „Höhepunkt“ ist „Auf dem Standesamt “ … albern zotige Scherze, bei denen man sich fragt, welche kranke Gehirne sich so etwas ausdenken können.

Und auf diesem Niveau geht es weiter … man istz sprach- und fassunglos … und dann erinnert man sich an Loriot (dem Großmeister des gepflegten Humors) oder aber auch an Peter Frankenfeld … der hatte mehr Humur im kleinen Finger … als auf dieser Platte zu hören ist.

Und da hilft es auch nichts mehr, dass der Song „Soll ich oder soll ich nicht “ als Status Quo Boogie daher kommt … denn auch dieser Text ist unterirdisch albern, trivial und zudem auch noch makaber.

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Dieter Hallervorden mit seiner damaligen Ehefrau Rotraud Schindler

Besetzung:
Dieter Hallervorden
+
Rotraud Schindler – Kurt Schmidtchen – Gerhard Wollner

BackCover1

 

Titel:

Dietrich Hallervorden:
01. Tango zu dritt (Juwens/Otto) 3.17
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen – Rotraud Schindler:
02. Auf dem Standesamt (Hallervorden/Plathe) 6.57
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
03. Vor der Kneipe (Hallervorden) 1.11
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen  – Gerhard Wollner:
04. Der Verkehrsunfall (Hallervorden) 3.58
Dietrich Hallervorden:
05. Debededehakape (Doof bleibt doof) (Seelenmeyer/Krüger) 3.12
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
06. Beim Patentamt (Hallervorden/Plathe) 1.21
Dietrich Hallervorden:
07. Soll ich oder soll ich nicht (Bruhn) 2.21
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
08. Im Phonoladen (Klee) 5.27
Dieter Hallervorden – Rotraud Schindler:
09. Das Star-Interview (Hallervorden) 3.16
Dietrich Hallervorden:
10. So ein Saxophon (She Can – Can Can) (Waimann/Myhill/Hofer) 2.48
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
11. Die Hotel-Rechnung (Hallervorden) 0.59
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
12. Beim Kaufmann (Hallervorden) 2.46
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
13. Der Bauer und sein Knecht )Hallervorden) 2.29

LabelB1
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Verschiedene Interpreten – Klassischer Kompass (60er Jahre)

FrontCover1.Werbesingles dieser Art gab es früher (und vermutlich auch heute, wenngleich sich das Medium „Single“ natürlich überlebt hat) zuhauf.

Bei dieser Philips Produktion hat man sich ganz besonders viel Mühe gegeben, denn hier gibt es nicht nur 9 klassische Melodien …

… sondern quasi als Zugabe ein 12 seitiges Begleitheft, das ausführlich über die damaligen Angebote der klassischen Musik aus dem Hause Philips informierte.

Dazu gab es dann auch noch jede Menge wohlfeile, schmeichelnde Texte wie diese:

Text1

Und dann folgt eben dieser Katalog der damals verfügbaren Philips LP´s aus dem Bereich der klassischen Musik.

Und – als Sammler – mag man natürlich just solche Raritäten mit all den bunten Bildchen …

Beispiel01

Und als Sammler ist man dann verärgert, wenn man dann nicht erfährt, welche Künstler diese Aufnahmen eingespielt haben … ich habe zumindest keine entsprechenden Informationen gefunden.

Nun gut, immerhin kann man neben all den bunten Bildchen auch klassische Musik (quasi im Schnelldurchlauf) entdecken … ich empfehle mal die Ausschnitte „Symphonie Nr. 8 H-Moll „Unvollendete“ (von Franz Schubert) und natürlich „Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525 “ … der Mozart Klassiker schlechthin.

Und von Gaetano Donizetti habe ich ja noch nie etwas gehört:

Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; † 8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie Anna Bolena (1830), L’elisir d’amore (1832), Lucia di Lammermoor (1835), La fille du régiment (1840), La favorite (1840) und Don Pasquale (1843) gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit. (Quelle: wikipedia)

Aha !

Beispiel02

Titel:

Ludwig van Beethoven:
01. Violinenkonzert D-Dur Op. 61 / 2.10

Wolfgang Amadeus Mozart:
02. Klavierkonzert B-Dur KV 595 / 1.09

Felix Mendelssohn Bartholdy:
03.  Violinenkonzert E-Moll Op. 64 / 1.16

Franz Schubert:
04. Symphonie Nr. 8 H-Moll „Unvollendete“ / 2.39

Wolfgang Amadeus Mozart:
05. Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525 / 1.42

Franz Schubert:
06.  Ausschnitt aus der Ballettmusik Nr. 2 „Rosamunde“  / 0.55

Wolfgang Amadeus Mozart:
07. Ausschnitt aus der Kanzone des Cherubin Aus „Figaros Hochzeit“ / 1.34
08. „Ständchen“ (Horch auf den Klang der Zither) aus „Don Giovanni“  / 0.55

Gaetano Donizetti:
09.  Ausschnitt aus dem Dienerchor aus „Don Pasquale“ / 1.31

LabelB1

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Text2

Italienischer Bergsteiger-Chor (Societa Alpinisti Tridentini) – Echo der Dolomiten (1957)

FrontCover1Diese EP aus dem Jahr 1957 fungierte unter der Rubrik „Heimatklänge und Volksmusik“, was eigentlich ziemlich dreist ist, denn hier singt ein italienischer Chor und der nannte sich eigentlich „Societa Alpinisti Tridentini“. Und das war kein Phantasiename:

Die Società degli Alpinisti Tridentini (SAT, auch S.A.T.) ist ein Alpiner Verein im Trentino.

Der Verein wurde am 2. September 1872 in Madonna di Campiglio als Società Alpina del Trentino gegründet. Seit 1920 ist die SAT eingegliedert in den Club Alpino Italiano (CAI), hat sich als „gruppo provinciale“ jedoch teilweise Autonomie vom Hauptverein bewahrt.[1]

Der Verein hat fast 27.000 Mitglieder, aufgeteilt in 83 Sektionen und 6 Gruppen. Er besitzt 34 Schutzhütten, 12 Biwaks und ist für die Wartung von über 5000 Kilometern an Wegen und Klettersteigen im Trentino verantwortlich.

Am Sitz der Società degli Alpinisti Tridentini in Trient befinden sich auch Museum, Archiv und Bibliothek des Vereins. (Quelle: wikipedia)

Briefmarken

1972 wurde dieser Verein von der italienischen Post mit seiner Sonderedition gewürdigt.

Also … wir hören hier einen stimmungsvollen Männerchor, der natürlich auch La Montanara singen muss.

Aber dann gibt es noch eine wirklich Perle der a-capella Musik: „La sposa morta“ … einfach nur beeindruckend …

Unterstützung hatte dieses Bergsteiger Ensemble übrigens von einem Antonio Pedrotti (14. August 1901 – 15. Mai 1975 in Trento), der in Italien damals ein ganz großen Namen als Komponist und Dirigent hatte.

Und dann gibt es noch zu berichten, dass diese Aufnahmen auch in Großbritanien erschienen sind … man glaubt es kaum.

Logo

Das Logo von „Societa Alpinisti Tridentini“

Besetzung:
Societa Alpinisti Tridentini

BackCover1
Titel:
01. La Montanara (Pigarelli/Ortelli) 3.30
02. Teresina, va ti vesti (Traditional) 2.20
03. La sposa morta (Traditional) 2.36
04. E salta for so pare (Traditional) 1.57

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Will Quadflieg – Der Kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry) (1959)

FrontCover1Hier nun einen Klassiker der Literatur und wenn „Der kleine Prinz“ kein Klassiker ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Der kleine Prinz (Originaltitel: Le Petit Prince) ist eine mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry und sein bekanntestes Werk. Das Buch erschien zuerst 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry im Exil aufhielt. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk ist ein modernes Kunstmärchen und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.

1950 erschien die erste deutsche Übersetzung von Grete und Josef Leitgeb beim Arche Verlag in Zürich und beim Verlag Rauch in Bad Salzig.

Der Erzähler berichtet zunächst, wie er als sechsjähriges Kind seine erste Zeichnung vollendet hatte. Immer wenn er sie den „großen Leuten“ zeigte und sie fragte, ob ihnen das Bild nicht Angst mache, hätten sie geantwortet: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ Die Zeichnung hätte jedoch eine Riesenschlange dargestellt, die einen Elefanten verdaute.

Zufällig begegnet der Erzähler, nachdem er mit seinem Flugzeug in der Sahara notgelandet ist, dem kleinen Prinzen, der ihn bittet: „Zeichne mir ein Schaf …“ Da der

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US – Erstausgabe

Prinz aber mit allen Zeichnungen, die der Flieger anfertigt, unzufrieden ist, zeichnet jener eine Kiste und erklärt: „Das Schaf, das du willst, steckt da drin.“ Damit ist der kleine Prinz zufrieden, er hat im Übrigen keine Mühe, die Zeichnung mit der Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut, als solche zu erkennen.

 

Tag für Tag erzählt nun der kleine Prinz dem Erzähler von den Stationen seiner Reise zur Erde. Er stammt nicht von der Erde, sondern von einem kleinen Asteroiden, „kaum größer als ein Haus“. Dieser Asteroid wurde von einem türkischen Astronomen entdeckt, der aufgrund seiner traditionellen Kleidung von niemandem ernst genommen wurde. Als er aber zu einer Konferenz mit Anzug und Krawatte erschien und seine Äußerungen wiederholte, erhielt er langen Applaus.

Auf seinem kleinen Planeten war der kleine Prinz hauptsächlich damit beschäftigt, seine drei Vulkane zu reinigen (einer davon erloschen) und die Affenbrotbäume herauszureißen, damit sie nicht den ganzen Planeten überwucherten und schließlich sprengten. Es sei eine Frage der Disziplin: „Wenn man seine Morgentoilette beendet hat, muss man sich ebenso sorgfältig an die Toilette des Planeten machen.“

Einmal war auf dem Planeten des kleinen Prinzen eine fremde Blume gewachsen (später erkannte er, dass es eine Rose war), sie hatte ihre Knospe entwickelt, ordnete ihre Blütenblätter und enthüllte sich gerade zur Stunde des Sonnenaufgangs. Der kleine Prinz unterhielt sich mit ihr, doch quälte sie ihn bald mit ihrer Eitelkeit. „Man darf den Blumen nicht zuhören, man muss sie anschauen und einatmen.“ Schließlich verließ der kleine Prinz seinen Planeten.

Booklet01A

Antoine de Saint-Exupéry

Auf der Suche nach Freunden besucht er weitere Asteroiden in der Umgebung, deren jeder das Lebensfeld eines ichbezogenen, in seiner Welt eingeschlossenen Menschen darstellt. So trifft er eine Reihe von einsamen Personen: einen König, der ein fiktives Reich beherrscht und für den der kleine Prinz nur ein Untertan ist; einen Eitlen, der ihn als Bewunderer sieht; einen Alkoholiker, der trinkt, um seine Trunksucht zu vergessen; einen Geschäftsmann, der behauptet, die Sterne zu besitzen; einen pflichtbewussten Laternenanzünder und einen Geografen, der riesige Wälzer schreibt, in denen jedoch zum Kummer des Prinzen die wichtigen Dinge des Lebens nicht beschrieben würden. Der Geograf rät dem kleinen Prinzen, den Planeten Erde zu besuchen.

 

Und so kommt der kleine Prinz auf den siebten Planeten, die Erde. Nach einem Gespräch mit einer klugen Schlange durchquert er die Wüste in Afrika und begegnet einer Blume, findet einen Rosengarten und trifft schließlich einen Fuchs, der ihm das Geheimnis einer einmaligen Bindung zwischen zwei Wesen erklärt: „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“ und: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Dann verrät er dem Prinzen sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Zitat2

Nach diesen Berichten des kleinen Prinzen geschieht, was der Erzähler befürchtet hatte: Der letzte Tropfen seines Wasservorrats ist getrunken. Daher machen er und der kleine Prinz sich auf, einen Brunnen zu suchen, den sie schließlich auch finden. Da erkennt der kleine Prinz, dass ein ganzes Feld von Rosen nicht jene eine aufwiegen kann, die er zurückgelassen hat und bekommt Heimweh nach seinem Asteroiden. Er sucht eine Möglichkeit, zurückzugelangen. Er sagt: „Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer. […] Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen.“ Er verabredet sich mit der Giftschlange am Brunnen, um von ihr gebissen zu werden. Danach fällt er lautlos in den Sand und ist am nächsten Morgen verschwunden. Der Flieger hat unterdessen seinen Flugzeugmotor repariert und kehrt in seine Welt zurück, bittet aber die Leser, ihn bei der weiteren Suche nach dem kleinen Prinzen zu unterstützen. (Quelle: Wikipedia)

Und dann gibt es dieses Hörbuch, aufgenommen im Januar 1959, gelesen von Will Quadflieg:

Will Quadflieg (* 15. September 1914 in Oberhausen; † 27. November 2003 in Osterholz-Scharmbeck; eigentlich Friedrich Wilhelm Quadflieg) war ein deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, der auch als Rezitator und Theaterregisseur wirkte. Er spielte von 1952 bis 1959 den Jedermann bei den Salzburger Festspielen; die Inszenierung von Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil aus dem Jahr 1957, in der er an der Seite von Gustaf Gründgens die Titelrolle übernahm, wurde 1960 verfilmt. Er ist der Vater von Christian Quadflieg.

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Will Quadflieg

Will Quadflieg war ein Theater- und Bühnenkünstler, der einer wohlmodulierten und ausdrucksvollen Sprechweise neben der schauspielerischen Darstellung große Bedeutung einräumte.

Für das Klassik-Label Deutsche Grammophon las Quadflieg seit den 1960er-Jahren bekannte Gedichte und literarische Werke (unter anderem Der kleine Prinz, Der Steppenwolf) und wurde damit zu einem Pionier der Hörbücher. In den 1980er Jahren war Quadflieg als Erzähler der Rahmenhandlung und der übergeordneten Zusammenhänge in der erfolgreichen Hörspiel-Reihe Wir entdecken Komponisten zu hören, darunter über Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach. (Quelle: wikipedia)

 

Front+BackCoverJuniorAusgabe

Front + Back Cover der „junior“ Ausgabe, 1978

Und dieses Hörbuch kann man getrost als Referenzaufnahme werten.

Nach Goethes Faust ist »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupery das zweite Werk, das für mich existenziell mit Will Quadflieg verbunden ist. Die Originalaufnahme aus dem Jahr 1959 ist die einfühlsamste und schlicht weg beste Interpretation des Saint-Exupery-Klassikers. Damals erschienen im legendären Label Deutsche Grammophon (heute Universal Music), wurde die Aufnahme im Jahr 2000 noch einmal neu aufgelegt. (Quelle: www.hoerbuch-blog.com)

Wenn man wie ich … an einem Tag wie heute erfährt, dass einer der besten Freundinnen meiner Frau Metastasen in Leber und Lunge hat, wenn man dann noch erfährt, dass eine mir ganz wichtige Person seit 18 Tagen mit einem Hirntumor im Koma liegt und nun wohl die Maschinen abgeschaltet werden … dann ist so ein Text ein wohltuender Trost.

Denn es lenkt den Blick auf das Wesentliche … abseits aller Aufgeregtheiten des Alltages …

Von daher: Hörempfehlung der besonderen Art !

Booklet1959

Der Erstveröffentlichung aus dem Jahr 1959 war ein Begleitheft beigelegt

Besetzung:
Will Quadflieg (Sprecher)

BackCover

Titel:
01. Der kleine Prinz (Teil 1) 29.33
02. Der kleine Prinz (Teil 2) 27.48

LabelB1

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