Dieter Hallervorden – Nonsens nach Noten (1980)

FrontCover1Gelegentlich klopfe ich mir ja heimlich selber auf die Schulter, wenn ich hier so ganz besondere Raritäten oder Schmankerl der besonderen Art präsentieren kann.

Diese Empfindung fehlt mir bei dieser Präsentation gänzlich, das Stichwort ist eher „fremd schämen“.

Dieter Jürgen „Didi“ Hallervorden (* 5. September 1935 in Dessau, Freistaat Anhalt) ist ein deutscher Komiker, Kabarettist, Schauspieler, Sänger, Synchronsprecher, Moderator und Theaterleiter

Dieter Hallervorden wuchs als Sohn einer Arzthelferin und eines Ingenieurs in Dessau auf. Er hat zwei Schwestern. Sein Großvater Hans Hallervorden war Gartenarchitekt der Joachim-Ernst-Stiftung im Wörlitzer Park. Einen Teil seiner Kindheit, während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg auf seine Heimatstadt, verbrachte Dieter Hallervorden in Quedlinburg. Nach dem Ende des Krieges kehrte er nach Dessau zurück und schloss dort 1953 seine Schulausbildung mit dem Abitur an der Oberschule Philanthropinum ab.

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Der ganz junge Hallervorden

Er begann ein Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und begegnete dort Victor Klemperer, der einen faszinierenden Eindruck auf ihn machte. Wegen der eingeschränkten Meinungsfreiheit in der DDR zog Hallervorden 1958 nach West-Berlin und erweiterte dort an der Freien Universität sein Studium um die Fächer Publizistik und Theaterwissenschaft. Nach seinen eigenen Angaben plante er damals zusammen mit seinem Freund Kurt Eberhard ein Attentat auf Walter Ulbricht, das jedoch durch die Intervention einer Freundin nicht zur Ausführung kam.

Neben dem Studium arbeitete er unter anderem als Fremdenführer, Bauhilfsarbeiter, Bierfahrer und Gärtner. Nachdem Bewerbungen an der Max-Reinhardt-Schauspielschule sowie beim Berliner Kabarett Die Stachelschweine erfolglos waren, gründete er in West-Berlin 1960 die Kabarettbühne Die Wühlmäuse, der er bis heute als Direktor vorsteht. Sein Studium gab er auf und nahm stattdessen Schauspielunterricht an der Privatschule von Marlise Ludwig.

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Man glaubt es – nach dem Hören dieser LP – kaum … Dieter Hallervorden hat 1960 das Kabarett „Die Wühlmäuse gegründet.

Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte er an der Berliner Tribüne und an der Vaganten Bühne. Schon bald nach Gründung der Wühlmäuse folgten Fernseh- und Filmauftritte, unter anderem im Fernsehfilm Das Millionenspiel, in dem er den Gangsterboss Köhler spielte. 1974 sah man ihn neben Arno Assmann in dem Fernseh-Thriller Der Springteufel als einen aus der Irrenanstalt entflohenen Anhalter. In den Serien Abramakabra, Grand Gala und Das Läster-Lexikon profilierte er sich als Satiriker und Komiker. Der Durchbruch folgte 1975 mit der Slapstick-Reihe Nonstop Nonsens des Süddeutschen Rundfunks. Zu den bekanntesten Nonstop Nonsens-Sketchen zählen der Zumsel, Palim-Palim und Die Kuh Elsa. Zudem gab es einen Vorabfilm zu der Serie mit dem Titel Herr S. kommt nicht zum Zuge.

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Das Trio Infernale in der Sendreihe „Nonstop Nonsens“ (1975 – 1980): Von links: Dieter Hallervorden, Kurt Schmidtchen, Rotraud Schindler

Dieter Hallervorden veröffentlichte eine Reihe von Musiktiteln: Ich bin der schönste Mann in unserer Mietskaserne (1976), Du, die Wanne ist voll (1978, Duett mit Helga Feddersen, eine Parodie auf You’re the One That I Want), Fatima – heut ist Ramadan (1979), Super-Dudler (1980, Parodie auf Super Trouper von ABBA), Punker Maria (1981, eine Parodie auf Santa Maria von Oliver Onions), Tierischer Tango (1981) und Der Würger vom Finanzamt (1982). Ab 1980 widmete sich Hallervorden als Drehbuchautor und Schauspieler hauptsächlich dem Kino und entwickelte dort die tollpatschige Figur Didi weiter, die durch Nonstop Nonsens zu seinem Markenzeichen geworden war. (Quelle: wikipedia)

Und zum Ende der TV-Serie „Nonstop Nonsens“ dachte man sich wohl, so ne LP mit Erinnerungen an diese Serie wäe ne gute Idee.

Weit gefehltl ! Denn so wurde für die Nachwelt unwideruflich dokumentiert, welch´ blühender Schwachsinn die bundesdeutsche Gesellschaft damals erfreut hat, und zwar sehr erfolgreich.

Selten habe ich einen derartigen Schwachsinn in Tüten gehört … der Humor erschließt sich mir nicht … Erster „Höhepunkt“ ist „Auf dem Standesamt “ … albern zotige Scherze, bei denen man sich fragt, welche kranke Gehirne sich so etwas ausdenken können.

Und auf diesem Niveau geht es weiter … man istz sprach- und fassunglos … und dann erinnert man sich an Loriot (dem Großmeister des gepflegten Humors) oder aber auch an Peter Frankenfeld … der hatte mehr Humur im kleinen Finger … als auf dieser Platte zu hören ist.

Und da hilft es auch nichts mehr, dass der Song „Soll ich oder soll ich nicht “ als Status Quo Boogie daher kommt … denn auch dieser Text ist unterirdisch albern, trivial und zudem auch noch makaber.

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Dieter Hallervorden mit seiner damaligen Ehefrau Rotraud Schindler

Besetzung:
Dieter Hallervorden
+
Rotraud Schindler – Kurt Schmidtchen – Gerhard Wollner

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Titel:

Dietrich Hallervorden:
01. Tango zu dritt (Juwens/Otto) 3.17
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen – Rotraud Schindler:
02. Auf dem Standesamt (Hallervorden/Plathe) 6.57
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
03. Vor der Kneipe (Hallervorden) 1.11
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen  – Gerhard Wollner:
04. Der Verkehrsunfall (Hallervorden) 3.58
Dietrich Hallervorden:
05. Debededehakape (Doof bleibt doof) (Seelenmeyer/Krüger) 3.12
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
06. Beim Patentamt (Hallervorden/Plathe) 1.21
Dietrich Hallervorden:
07. Soll ich oder soll ich nicht (Bruhn) 2.21
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
08. Im Phonoladen (Klee) 5.27
Dieter Hallervorden – Rotraud Schindler:
09. Das Star-Interview (Hallervorden) 3.16
Dietrich Hallervorden:
10. So ein Saxophon (She Can – Can Can) (Waimann/Myhill/Hofer) 2.48
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
11. Die Hotel-Rechnung (Hallervorden) 0.59
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
12. Beim Kaufmann (Hallervorden) 2.46
Dieter Hallervorden – Kurt Schmidtchen:
13. Der Bauer und sein Knecht )Hallervorden) 2.29

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Verschiedene Interpreten – Klassischer Kompass (60er Jahre)

FrontCover1.Werbesingles dieser Art gab es früher (und vermutlich auch heute, wenngleich sich das Medium „Single“ natürlich überlebt hat) zuhauf.

Bei dieser Philips Produktion hat man sich ganz besonders viel Mühe gegeben, denn hier gibt es nicht nur 9 klassische Melodien …

… sondern quasi als Zugabe ein 12 seitiges Begleitheft, das ausführlich über die damaligen Angebote der klassischen Musik aus dem Hause Philips informierte.

Dazu gab es dann auch noch jede Menge wohlfeile, schmeichelnde Texte wie diese:

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Und dann folgt eben dieser Katalog der damals verfügbaren Philips LP´s aus dem Bereich der klassischen Musik.

Und – als Sammler – mag man natürlich just solche Raritäten mit all den bunten Bildchen …

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Und als Sammler ist man dann verärgert, wenn man dann nicht erfährt, welche Künstler diese Aufnahmen eingespielt haben … ich habe zumindest keine entsprechenden Informationen gefunden.

Nun gut, immerhin kann man neben all den bunten Bildchen auch klassische Musik (quasi im Schnelldurchlauf) entdecken … ich empfehle mal die Ausschnitte „Symphonie Nr. 8 H-Moll „Unvollendete“ (von Franz Schubert) und natürlich „Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525 “ … der Mozart Klassiker schlechthin.

Und von Gaetano Donizetti habe ich ja noch nie etwas gehört:

Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; † 8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie Anna Bolena (1830), L’elisir d’amore (1832), Lucia di Lammermoor (1835), La fille du régiment (1840), La favorite (1840) und Don Pasquale (1843) gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit. (Quelle: wikipedia)

Aha !

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Titel:

Ludwig van Beethoven:
01. Violinenkonzert D-Dur Op. 61 / 2.10

Wolfgang Amadeus Mozart:
02. Klavierkonzert B-Dur KV 595 / 1.09

Felix Mendelssohn Bartholdy:
03.  Violinenkonzert E-Moll Op. 64 / 1.16

Franz Schubert:
04. Symphonie Nr. 8 H-Moll „Unvollendete“ / 2.39

Wolfgang Amadeus Mozart:
05. Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525 / 1.42

Franz Schubert:
06.  Ausschnitt aus der Ballettmusik Nr. 2 „Rosamunde“  / 0.55

Wolfgang Amadeus Mozart:
07. Ausschnitt aus der Kanzone des Cherubin Aus „Figaros Hochzeit“ / 1.34
08. „Ständchen“ (Horch auf den Klang der Zither) aus „Don Giovanni“  / 0.55

Gaetano Donizetti:
09.  Ausschnitt aus dem Dienerchor aus „Don Pasquale“ / 1.31

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Italienischer Bergsteiger-Chor (Societa Alpinisti Tridentini) – Echo der Dolomiten (1957)

FrontCover1Diese EP aus dem Jahr 1957 fungierte unter der Rubrik „Heimatklänge und Volksmusik“, was eigentlich ziemlich dreist ist, denn hier singt ein italienischer Chor und der nannte sich eigentlich „Societa Alpinisti Tridentini“. Und das war kein Phantasiename:

Die Società degli Alpinisti Tridentini (SAT, auch S.A.T.) ist ein Alpiner Verein im Trentino.

Der Verein wurde am 2. September 1872 in Madonna di Campiglio als Società Alpina del Trentino gegründet. Seit 1920 ist die SAT eingegliedert in den Club Alpino Italiano (CAI), hat sich als „gruppo provinciale“ jedoch teilweise Autonomie vom Hauptverein bewahrt.[1]

Der Verein hat fast 27.000 Mitglieder, aufgeteilt in 83 Sektionen und 6 Gruppen. Er besitzt 34 Schutzhütten, 12 Biwaks und ist für die Wartung von über 5000 Kilometern an Wegen und Klettersteigen im Trentino verantwortlich.

Am Sitz der Società degli Alpinisti Tridentini in Trient befinden sich auch Museum, Archiv und Bibliothek des Vereins. (Quelle: wikipedia)

Briefmarken

1972 wurde dieser Verein von der italienischen Post mit seiner Sonderedition gewürdigt.

Also … wir hören hier einen stimmungsvollen Männerchor, der natürlich auch La Montanara singen muss.

Aber dann gibt es noch eine wirklich Perle der a-capella Musik: „La sposa morta“ … einfach nur beeindruckend …

Unterstützung hatte dieses Bergsteiger Ensemble übrigens von einem Antonio Pedrotti (14. August 1901 – 15. Mai 1975 in Trento), der in Italien damals ein ganz großen Namen als Komponist und Dirigent hatte.

Und dann gibt es noch zu berichten, dass diese Aufnahmen auch in Großbritanien erschienen sind … man glaubt es kaum.

Logo

Das Logo von „Societa Alpinisti Tridentini“

Besetzung:
Societa Alpinisti Tridentini

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Titel:
01. La Montanara (Pigarelli/Ortelli) 3.30
02. Teresina, va ti vesti (Traditional) 2.20
03. La sposa morta (Traditional) 2.36
04. E salta for so pare (Traditional) 1.57

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Will Quadflieg – Der Kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry) (1959)

FrontCover1Hier nun einen Klassiker der Literatur und wenn „Der kleine Prinz“ kein Klassiker ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Der kleine Prinz (Originaltitel: Le Petit Prince) ist eine mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry und sein bekanntestes Werk. Das Buch erschien zuerst 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry im Exil aufhielt. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk ist ein modernes Kunstmärchen und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.

1950 erschien die erste deutsche Übersetzung von Grete und Josef Leitgeb beim Arche Verlag in Zürich und beim Verlag Rauch in Bad Salzig.

Der Erzähler berichtet zunächst, wie er als sechsjähriges Kind seine erste Zeichnung vollendet hatte. Immer wenn er sie den „großen Leuten“ zeigte und sie fragte, ob ihnen das Bild nicht Angst mache, hätten sie geantwortet: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ Die Zeichnung hätte jedoch eine Riesenschlange dargestellt, die einen Elefanten verdaute.

Zufällig begegnet der Erzähler, nachdem er mit seinem Flugzeug in der Sahara notgelandet ist, dem kleinen Prinzen, der ihn bittet: „Zeichne mir ein Schaf …“ Da der

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US – Erstausgabe

Prinz aber mit allen Zeichnungen, die der Flieger anfertigt, unzufrieden ist, zeichnet jener eine Kiste und erklärt: „Das Schaf, das du willst, steckt da drin.“ Damit ist der kleine Prinz zufrieden, er hat im Übrigen keine Mühe, die Zeichnung mit der Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut, als solche zu erkennen.

 

Tag für Tag erzählt nun der kleine Prinz dem Erzähler von den Stationen seiner Reise zur Erde. Er stammt nicht von der Erde, sondern von einem kleinen Asteroiden, „kaum größer als ein Haus“. Dieser Asteroid wurde von einem türkischen Astronomen entdeckt, der aufgrund seiner traditionellen Kleidung von niemandem ernst genommen wurde. Als er aber zu einer Konferenz mit Anzug und Krawatte erschien und seine Äußerungen wiederholte, erhielt er langen Applaus.

Auf seinem kleinen Planeten war der kleine Prinz hauptsächlich damit beschäftigt, seine drei Vulkane zu reinigen (einer davon erloschen) und die Affenbrotbäume herauszureißen, damit sie nicht den ganzen Planeten überwucherten und schließlich sprengten. Es sei eine Frage der Disziplin: „Wenn man seine Morgentoilette beendet hat, muss man sich ebenso sorgfältig an die Toilette des Planeten machen.“

Einmal war auf dem Planeten des kleinen Prinzen eine fremde Blume gewachsen (später erkannte er, dass es eine Rose war), sie hatte ihre Knospe entwickelt, ordnete ihre Blütenblätter und enthüllte sich gerade zur Stunde des Sonnenaufgangs. Der kleine Prinz unterhielt sich mit ihr, doch quälte sie ihn bald mit ihrer Eitelkeit. „Man darf den Blumen nicht zuhören, man muss sie anschauen und einatmen.“ Schließlich verließ der kleine Prinz seinen Planeten.

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Antoine de Saint-Exupéry

Auf der Suche nach Freunden besucht er weitere Asteroiden in der Umgebung, deren jeder das Lebensfeld eines ichbezogenen, in seiner Welt eingeschlossenen Menschen darstellt. So trifft er eine Reihe von einsamen Personen: einen König, der ein fiktives Reich beherrscht und für den der kleine Prinz nur ein Untertan ist; einen Eitlen, der ihn als Bewunderer sieht; einen Alkoholiker, der trinkt, um seine Trunksucht zu vergessen; einen Geschäftsmann, der behauptet, die Sterne zu besitzen; einen pflichtbewussten Laternenanzünder und einen Geografen, der riesige Wälzer schreibt, in denen jedoch zum Kummer des Prinzen die wichtigen Dinge des Lebens nicht beschrieben würden. Der Geograf rät dem kleinen Prinzen, den Planeten Erde zu besuchen.

 

Und so kommt der kleine Prinz auf den siebten Planeten, die Erde. Nach einem Gespräch mit einer klugen Schlange durchquert er die Wüste in Afrika und begegnet einer Blume, findet einen Rosengarten und trifft schließlich einen Fuchs, der ihm das Geheimnis einer einmaligen Bindung zwischen zwei Wesen erklärt: „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“ und: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Dann verrät er dem Prinzen sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

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Nach diesen Berichten des kleinen Prinzen geschieht, was der Erzähler befürchtet hatte: Der letzte Tropfen seines Wasservorrats ist getrunken. Daher machen er und der kleine Prinz sich auf, einen Brunnen zu suchen, den sie schließlich auch finden. Da erkennt der kleine Prinz, dass ein ganzes Feld von Rosen nicht jene eine aufwiegen kann, die er zurückgelassen hat und bekommt Heimweh nach seinem Asteroiden. Er sucht eine Möglichkeit, zurückzugelangen. Er sagt: „Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer. […] Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen.“ Er verabredet sich mit der Giftschlange am Brunnen, um von ihr gebissen zu werden. Danach fällt er lautlos in den Sand und ist am nächsten Morgen verschwunden. Der Flieger hat unterdessen seinen Flugzeugmotor repariert und kehrt in seine Welt zurück, bittet aber die Leser, ihn bei der weiteren Suche nach dem kleinen Prinzen zu unterstützen. (Quelle: Wikipedia)

Und dann gibt es dieses Hörbuch, aufgenommen im Januar 1959, gelesen von Will Quadflieg:

Will Quadflieg (* 15. September 1914 in Oberhausen; † 27. November 2003 in Osterholz-Scharmbeck; eigentlich Friedrich Wilhelm Quadflieg) war ein deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, der auch als Rezitator und Theaterregisseur wirkte. Er spielte von 1952 bis 1959 den Jedermann bei den Salzburger Festspielen; die Inszenierung von Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil aus dem Jahr 1957, in der er an der Seite von Gustaf Gründgens die Titelrolle übernahm, wurde 1960 verfilmt. Er ist der Vater von Christian Quadflieg.

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Will Quadflieg

Will Quadflieg war ein Theater- und Bühnenkünstler, der einer wohlmodulierten und ausdrucksvollen Sprechweise neben der schauspielerischen Darstellung große Bedeutung einräumte.

Für das Klassik-Label Deutsche Grammophon las Quadflieg seit den 1960er-Jahren bekannte Gedichte und literarische Werke (unter anderem Der kleine Prinz, Der Steppenwolf) und wurde damit zu einem Pionier der Hörbücher. In den 1980er Jahren war Quadflieg als Erzähler der Rahmenhandlung und der übergeordneten Zusammenhänge in der erfolgreichen Hörspiel-Reihe Wir entdecken Komponisten zu hören, darunter über Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach. (Quelle: wikipedia)

 

Front+BackCoverJuniorAusgabe

Front + Back Cover der „junior“ Ausgabe, 1978

Und dieses Hörbuch kann man getrost als Referenzaufnahme werten.

Nach Goethes Faust ist »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupery das zweite Werk, das für mich existenziell mit Will Quadflieg verbunden ist. Die Originalaufnahme aus dem Jahr 1959 ist die einfühlsamste und schlicht weg beste Interpretation des Saint-Exupery-Klassikers. Damals erschienen im legendären Label Deutsche Grammophon (heute Universal Music), wurde die Aufnahme im Jahr 2000 noch einmal neu aufgelegt. (Quelle: www.hoerbuch-blog.com)

Wenn man wie ich … an einem Tag wie heute erfährt, dass einer der besten Freundinnen meiner Frau Metastasen in Leber und Lunge hat, wenn man dann noch erfährt, dass eine mir ganz wichtige Person seit 18 Tagen mit einem Hirntumor im Koma liegt und nun wohl die Maschinen abgeschaltet werden … dann ist so ein Text ein wohltuender Trost.

Denn es lenkt den Blick auf das Wesentliche … abseits aller Aufgeregtheiten des Alltages …

Von daher: Hörempfehlung der besonderen Art !

Booklet1959

Der Erstveröffentlichung aus dem Jahr 1959 war ein Begleitheft beigelegt

Besetzung:
Will Quadflieg (Sprecher)

BackCover

Titel:
01. Der kleine Prinz (Teil 1) 29.33
02. Der kleine Prinz (Teil 2) 27.48

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Zitat1

Der Spiegel – Nr. 45 (1. November 1961)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1961 … und mit einer beachtenswerten Titelgeschichte. Ein ausführliches Portrait des irischen Schriftstellers James Joyce:

James Joyce [, vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland; † 13. Januar 1941 in Zürich) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. (Quelle: wikipedia)

Und auch das zeichnet für mich den Spiegel aus … dass er es auch immer zustande brachte, kulturelle Themen in den Vordergrund zu rücken.

Aufgefallen ist mir dann noch eine ebenfalls ausführliche Darstellung zu dem hema „Adenauer und der Klerus“ … ganz sich für die Geschichte der CDU nicht unwesentlich.

Ansonsten viel Tagespolitik und das verführt zumindest Typen wie mich zum blättern.

Wem das auch so geht, dem kann ich nur viel Vergnügen wünschen …

Ach ja … die Werbung … viel Genussmittel (Whisky, Tabak … ), das Wirtschaftswunder blühte und die Mauer gab´s auch noch nicht …

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Beispiel02

Ein Leserbrief

 

Beispiel03

 

Beispiel04

Urlaub im Libanon … auf die Idee käme man heute auch nicht mehr

 

 

Beispiel05

Noch ein Leserbrief

 

Beispiel06

Beispiel07

Die Zigarettenmarke „Muratti Privat“ gibt´s heute auch nicht mehr

 

 

Beispiel08

Der „schöne“ Erich Mende war damals ein Strippenzieher bei der FDP

 

Beispiel09

 

Beispiel10

Schaffe, schaffe, Häusle bauen

 

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13

Beispiel14

Da war der Loriot am Werk ….

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

 

Beispiel19

Schon damals wollten die Amis auf dem deutschen Automarkt Fuß fassen

 

 

Beispiel20

Das Bild hat mich gerührt … der junge Matthias Brandt hat das Licht der Welt erblickt.

 

Beispiel21

Beispiel22

Damals wie heute beliebte: Der „Hohlspiegel“

 

 

Beispiel23

Auf die Idee käme man heute auch nicht mehr: Zigarettenwerbung mit arabischen Schriftzeichen

 

 

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Harald Schmidt – Schmidtgift (1995)

FrontCover1Es gab mal ne Zeit, da war der Harald Schmidt wirklich gut …

Harald Franz Schmidt[ (* 18. August 1957 in Neu-Ulm) ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Kolumnist, Entertainer, Schriftsteller und Moderator. Bekannt wurde er vor allem für seine verschiedenen Late-Night-Shows, die er zwischen 1995 und 2014 präsentierte.

Schmidts Eltern sind Heimatvertriebene. Sein Vater Anton (1916–2010) stammte aus Karlsbad in Westböhmen, seine Mutter aus Brünn in Südmähren. Schmidt, der in Nürtingen aufwuchs, war als Junge bei den katholischen Pfadfindern und wuchs nach eigenen Angaben in einer streng katholischen Familie auf.[5] Später wurde er nach einem Studium an der Kirchenmusikschule in Rottenburg am Neckar Kirchenmusiker mit C-Abschluss und wirkte als Organist in der katholischen Gemeinde St. Johannes in Nürtingen.

Nach dem Abitur am Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen und der Ableistung des Zivildienstes in einem katholischen Pfarrbüro studierte Schmidt von 1978 bis 1981 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Um Kontakte zum Fernsehen zu knüpfen, bewarb sich Schmidt 1983 bei der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, scheiterte aber in der Endauswahl unter etwa 100 Mitbewerbern.

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Harald Schmidt (l.), Jutta Hahn und Hugo Egon Balder 1986 mit ihrem Programm „Wir müssen dran glauben“ im Kom(m)ödchen.

Sein erstes Engagement hatte Harald Schmidt von 1981 bis 1984 an den Städtischen Bühnen in Augsburg. Seine erste Rolle dort war der zweite Mameluk in Lessings Nathan der Weise, der nur den Satz „Nur hier herein!“ zu sprechen hat.

 

1984 wechselte Schmidt zu Kay Lorentz ans Düsseldorfer Kom(m)ödchen, wo er bis 1989 blieb und seine kabarettistische Laufbahn unter Anleitung von Lore Lorentz begann. Im Jahr 1985 ging er mit seinem ersten Soloprogramm Ich hab’ schon wieder überzogen auf Tournee. Weitere Soloprogramme waren 1988 Überstehen ist alles und 1992 Schmidtgift.

Schmidt trat zu Beginn seiner Karriere mehrmals im Münchner Hinterhoftheater auf. Gage war die „Beteiligung am Eintrittserlös; Anreise und Unterkunft sind vom Künstler selbst zu bezahlen“ (Quelle: wikipedia)

Hier sein Programm „Schmidtgift“ … eben aus jener Zeit, als Harald Schmidt noch so richtig sarkastisch und so herrlich politisch unkorrekt ist.

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Wir hören einen Mitschnitt aus dem Kom(m)ödchen Düsseldorf. vom 11. Januar 1995.

Harald Schmidt ist mit Schmidtgift ein kleiner Geniestreich gelungem.
Das Programm ist kultivierte Comedy und beglückendes Küchen-Kabarett zugleich. Ein riesiges Plus des Programms ist seine Zeitlosigkeit.

Sie macht den Kauf dieser CD in jedem Fall sehr empfehlenswert, denn alles, worüber Schmidts Publikum schon 1995 lachen durfte, ist auch heute noch brandaktuell.
Man kann also herzhaft lachen (über den Zusammenhang von „Behinderten-WCs und Frauenparkplätzen“ etwa oder über Morgenmäntel wahlweise aus Seide oder vom Typ „umgehängte Steppdecke“).

Ebenso gut sind aber auch die Nummern, bei denen man sich atemlos freut über die richtig gute, schauspielerschulengestählte Intonation herrlich irrwitziger Stücke mit feindosierter Bildungsbürgertumattitüde (Marion Gräfin Dönhoff and Friends..).
Kurz und gut: Diese CD ist gelungen, man kann sie wieder und wieder anhören, ohne die Freude daran zu verlieren … (Findus)

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Die CD stammt aus der Zeit als Harald Schmidt noch als Kabarettist unterwegs war, was nun wirklich schon etliche Jährchen her ist.

Nichtsdestotrotz ist sie heute noch genauso witzig u. unterhaltsam wie damals.
Harald lästert über so ziemlich alles ab was ihm einzufallen scheint, egal ob es sich um stillende Mütter handelt die schnell nochmal in den Supermarkt müssen genau deswegen, damit es auch jeder sehen kann oder um eine Fahrt nach Paris oder um einen kleinen Schoßhund der auf den Namen „Whisky“ hört, oder, oder, oder !!! Einfach ge-ni-al !!!

Wer Harald Schmidt u. seinen bissigen Humor mag liegt hier genau richtig, ich finde die CD jedenfalls klasse u. 1000 mal besser als so manches was sich heute „Comedy“ nennt, da merkt man eben noch das gute alte Kabarett, das waren noch Zeiten… (Sina Gerritsen )

Genau so isses … hier kann man´s nachhören.

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Besetzung:
Harald Schmidt (Sprecher, piano)

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Titel:
01. Opening 3.00
02 Western 7.59
03. Screwball Comedy 5.23
04. Die Zeit 5.44
05. Witzige Leute 5.11
06. Kreuzottern + Mütter 4.40
07. Münster – Emden 4.21
08. Claudette 7.02
09. Kinderlieder CD 0.59
10. Mythologie Und Mykologie 3.57
11. Ben Zwitter 4.56
12. 10-Dollar Münze 3.14
13. Migräne 4.08
14. Japaner Im IC 5.56
15. Rhythmische Sportgymnastik 1.58
16. Kabarett Palmwedel 5.23

Alle Texte: Harald Schmidt

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Franz K. – Sensemann (1972)

FranzKFrontCoverKeine Frage: Franz K. gehören zum Urgestein der deutschsprachigen Rockmusik;

Franz K. ist eine Deutschrock-Band aus Witten an der Ruhr.

1969 wurde Franz K. von Mick Hannes (Gitarre, * 15. Juli 1951), Peter Josefus (Bass, Gesang, * 6. November 1951; † 14. November 1997) und Stefan Josefus (Schlagzeug, * 24. Februar 1947) gegründet.

 

Zunächst spielte das Trio Blues und coverte eindrucksvoll Blues-Rock z.B. von Cream, Jimi Hendrix, Ten Years After – dazu auch Jazz/Crossover. Anfangs gab es auch Gigs z.B. kombiniert mit lokalem Polit-Kabarett ihres Roadies Manfred; nach 1970 traten sie öfter zusammen mit dem Lyriker Arnold Leifert auf. Der Stil wurde in dieser Zeit zunehmend rockiger bis hin zum Hardrock.

1972 veröffentlichten sie ihre erste LP Sensemann und gehörten damit zu den Vorreitern des Deutschrock. Auf dieser LP befanden sich nur zwei Titel mit jeweils 20 Minuten Länge. 1973 folgte dann die weniger progressive zweite LP Rock in Deutsch. Beide Platten verkauften sich jedoch schlecht. In den nächsten Jahren veröffentlichten Franz K. mehrere Singles. Der große Durchbruch kam erst 1977 mit dem Album Bock auf Rock. In den Jahren 1978 bis 1983 veröffentlichte die Band sechs weitere Alben. Danach wurde es stiller um die Band und unter dem Produzenten Peter Orloff bewegten sie sich musikalisch in den Schlager-Bereich hinein.

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1997 verstarb Peter Josefus an Lungenkrebs. Mitte 2000 hat sein Bruder Stefan die letzte Aufnahme mit Peter Nachts sind deine Küsse heiß zur Veröffentlichung freigegeben und eine Sampler CD mit Pop-Titeln aus den letzten Jahren zusammengestellt. Bei einem Auftritt 2004 im Rahmen der Veranstaltung Rock für Tiere in der ausverkauften Zeche Bochum spielten Mick Hannes und Stefan Josefus zum ersten Mal nach langer Zeit wieder live zusammen, – Franz K. konnte sechs Titel präsentieren. Im Herbst 2008 veröffentlichte SPV eine Doppel-CD mit den beiden LPs „Bock auf Rock“ und „Geh zum Teufel“. Im Sommer 2009 startete Franz K. ein Comeback. Am 4. September 2009 wurde ihr Album mit dem Namen „Mehr Respekt“ veröffentlicht.

Die 2010 erschienene Single „Die Gute“ ist die einzige von Steve Miller autorisierte deutsche Version seines Welthits „The Joker“. Ein großes Fest für alte Freunde wurde das Open-Air-Konzert in ihrer Heimat Witten-Annen im Juli 2010. (Quelle: wikipedia)

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Die erste LP, drei Jahre nach der Bandgründung. Obwohl spieltechnisch auf weitaus höherem Niveau als die meisten Deutschrock-Bands jener Zeit, macht jedoch die Länge der Stücke und der starke Prog-Rock Einfluss das Anhören zur Geduldsprobe selbst für eingefleischte Franz K. Fans. (Zitat aus eine Fanseite, die es nicht mehr gibt; Autor daher unbekannt)

AlternativesFront+BackCover

Front+ Back Cover einer Wiederveröffentlichugn

Ausgezeichnet, was die Wittener Band Franz K. auf ihrem Debüt-Album fabriziert hat. Gespielt wird technisch anspruchsvoller Hardrock, den man durchaus progressiv nennen darf. Die 2 Stücke sind für meinen Geschmack etwas zu lang und haben ein paar spannungsmäßige Durchhänger, aber auch einige ganz wunderbare „krautrockige“ Momente. Ein Album, das in keiner ernsthaften Krautrocksammlung fehlen darf. (Rudi Vogel)

Keine Frage: Franz K. gehören zum Urgestein der deutschsprachigen Rockmusik; ihre Texten waren „sozialkritisch“ und stark von der damaligen DKP Ideologie geprägt. Aber sind wir mal ehrlich: Sieht man mal von dem damaligen „Polit-Slang“ ab, so ganz unrecht hatten sie ja auch nicht.

Allerdings kann man (bzw. ich) der Musik ganz sicher nicht die Auszeichnung „zeitlos“ verleihen.

Die Musik ist eher hölzern statt geschmeidig, der Sound irgendwie muffig, die Kompositionen taugen ganz und gar nicht für diese epischen Längen …

Aber dennoch: 100.000 Sympathiepunkte meinerseits !

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Besetzung:
Mick Hannes (guitar)
Peter Josefus (bass, vocals)
Stefan Josefus (drums)

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Franz K – live in Bochum, Juni 1970

 

Titel:
01. Das goldene Reich (Hannes/P.Josefus/S.Josefus) 20.00
02. Sensenmann (Hannes/P.Josefus/S.Josefus) 18.11

LabelA1
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Gunter Gabriel – Gabriel singt Cash (2003/2011)

FrontCover1Und jetzt hat es ihn auch erwischt … den alten Haudegen der deutschen Trucker und Country-Szene:

Gunter Gabriel (* 11. Juni 1942 in Bünde/Westfalen, eigentlich Günter Caspelherr; † 22. Juni 2017 in Hannover) war ein deutscher Country- und Schlagersänger, Komponist, Texter, Produzent, Synchronsprecher und Fernsehmoderator. Zu seinem Künstlernamen „Gabriel“ kam er durch den Vornamen seiner ersten Ehefrau.

Gunter Gabriel wuchs mit seiner jüngeren Schwester in Bünde und Kirchlengern auf. Seine Mutter starb, als er vier war, sodass der Vater die beiden Kinder allein erziehen musste. Die Volksschule brach Gabriel vorzeitig ab, um Geld zu verdienen. Er schlug sich mit verschiedenen Arbeiten in ganz Mitteleuropa durch. Schließlich machte er das Fachabitur und studierte Maschinenbau an der FH Hannover, brach das Studium aber ohne Abschluss ab. Er widmete sich in der Folge ganz der Musik, war DJ und wurde schließlich Promoter bei einer Plattenfirma. So kam er in Kontakt mit verschiedenen Künstlern, für die er Lieder zu schreiben begann. Seinen ersten Song komponierte er für Rex Gildo. Sein erster eigener Hit war der Fernfahrersong Er ist ein Kerl (Er fährt ’nen 30-Tonner Diesel), für den er die Goldene Europa bekam und der ihm die Bahn ebnete für deutschsprachige Schlager im Country-Musikstil mit Interpreten wie Truck Stop, Tom Astor oder Linda Feller, die bis heute erfolgreich sind. Ein weiterer großer Hit für Gabriel war Hey Boss, ich brauch’ mehr Geld. Viele seiner Songs waren Übertragungen, die sich sehr eng an ihre US-amerikanischen Originale hielten, unter anderem Johnny Cashs Wanted Man (Ich werd gesucht in Bremerhaven) oder Shel Silversteins The Winner (Der Sieger).

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Daneben schrieb er weiter zahlreiche Hits für andere Künstler, etwa für Juliane Werding (Wenn du denkst, du denkst), Frank Zander (Ich trink auf dein Wohl, Marie), Wencke Myhre (Das wär John nie passiert, Ein Sonntag im Bett), Siw Inger, Peter Alexander, Tom Astor und die Zillertaler Schürzenjäger. Schließlich bekam er mit Country-Musik mit Gunter Gabriel eine eigene Fernsehshow beim Bayerischen Rundfunk.

Dann folgte der wirtschaftliche Ruin. Seine Ehen scheiterten und die beruflichen Erfolge blieben aus. 1993 erhielt er zusammen mit Tom Astor für den Song Sturm und Drang den Award der German American Country Music Federation (GACMF), den er 2002 erneut für sein Album Gunterwegs erhielt. 1993 nahm ihn die GACMF in die deutsche „Country Music Hall of Fame“ auf.

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2003 nahm er im Studio von Johnny Cash in Hendersonville (Tennessee) ein Album mit Cash-Liedern auf Deutsch auf, The Tennessee-Recordings, das von dessen Sohn John Carter Cash produziert wurde. Bereits von einer schweren Krankheit gezeichnet, trug Cash ein gesprochenes Intro bei, das auf Liebe, Autos, Abenteuer erschienen ist – an diesem Tributalbum beteiligten sich insgesamt 54 Künstler aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Johnny Cash verstarb kurze Zeit später. Gabriels 2009 erschienenes Album Sohn aus dem Volk war eine weitere Hommage an Johnny Cash und trägt den Untertitel German Recordings, ein Pendant zu Cashs American Recordings. Das Album war – genauso wie die „Wohnzimmertour“, auf der er für anfangs 1000 Euro für jedermann spielte, der ihn anfragte – ein Wendepunkt in Gabriels Karriere. Es wurde in den Feuilletons der seriösen Presse thematisiert, ebenso wie Gabriels Fähigkeit, seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden.

Für negative Schlagzeilen sorgte Gabriel, als er Alkoholprobleme bekam und seine Frau misshandelt haben soll. Bei einem Auftritt in Eisleben im September 2004 sorgte er mit Äußerungen für einen Eklat, die als Beschimpfung von Arbeitslosen empfunden wurden („Ihr habt ja so viel Zeit, sonst wärt ihr ja nicht am Nachmittag schon hier. Ich hab leider keine Zeit, ich muss meinen Arsch immer in Bewegung halten, damit die Knete stimmt.“). Das Publikum hatte zuvor mit Unmut auf Gabriels Verspätung reagiert. Dieser Satz wurde auch in Form eines Samples zur Grundlage eines Liedes von DJ Koze.

Im August und September 2010 spielte Gabriel seine erste große Theaterrolle als Titelfigur im Bühnenstück Hello, I’m Johnny Cash (Regie und Buch: Volker Kühn),[3] an der Seite der Sängerin Helen Schneider, die die Rolle von Cashs Ehefrau June Carter Cash übernahm.[5] Anfang 2012 spielte er in einer Folge des Großstadtreviers mit (Folge: Wann hast du Zeit für die Liebe?).

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In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 2. September 2012 zog Gabriel zum 70. Geburtstag Bilanz. Auf die Frage, ob er Angst vor dem Tod habe, antwortete der Sänger: „Keinesfalls. Ich sag’ dir auch warum: weil ich einen Haufen Zeugs gut gemacht habe in meinem Leben. Nicht Kinder zeugen. Das kann jeder. Und als Vater war ich schließlich ein Totalversager. Viermal verheiratet, da hab’ ich mich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Aber ich hab’ ein paar geile Songs geschrieben. Und ich habe ein superinteressantes Leben gelebt mit allen Amplituden.“ Persönlich sehe er sich als Außenseiter. „Aber natürlich möchte ich auch Teil der Gesellschaft sein.“ Er selbst allerdings sei gar nicht so wichtig. Was zähle, das sei die Philosophie seiner Lieder. Gabriel war viermal verheiratet. Er hatte vier Kinder und drei Enkelkinder.

Gabriel lebte 20 Jahre auf dem ehemaligen DDR-Arbeiterschiff Magdeburg. Das rund 400 Quadratmeter große Hausboot, dass er 1995 für 80.000 DM erworben hatte, lag zuletzt im Harburger Binnenhafen vor Anker.

Gabriel war Synchronsprecher der TV-Sendung Asphalt Cowboys auf DMAX.[7] Im Januar 2016 war er Kandidat in der Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!, aus der er nach fünf Tagen auf eigenen Wunsch vorzeitig ausschied.

Gabriel starb am 22. Juni 2017 an den Folgen eines Treppensturzes. (Quelle: wikipedia)

Was für eine Biographie … und von daher habe ich mich entschieden, seine „Johnny Cash auf deutsch“ Album als Würdigung auszuwählen … denn da gibt es wohl schon Paralellen … außer der Tatsache, dass ihm eine June Carter fehlte …

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Im Jahre 2003 spielte Gunter Gabriel sein wunderbares „Gabriel singt Cash – Das Tennessee Projekt“ Album ein, produziert von Cash jr. in Cashs Studio und Johnny höchstselbst schaute immer wieder rein, hatten seinen German-Friend eingeladen. Welche Ehre! Und es kam ein wahrlich tolles Album heraus. Wenn jemand Cash auf deutsch singen darf, dann Gabriel. Er macht das großartig, die Songs bleiben authentisch, weil sie beide ein sehr ähnlicher Typus Mensch sind, die Stimmen sind ähnlich rau, gebraucht und gewaltig – das paßt alles wunderbar. Das Album erschien 2003 als niemand mehr Gunter Gabriel auf dem Zettel hatte und ging leider sang und klanglos unter. Zu unrecht!
Da ist die Idee, diese tolle verschmähte Platte nun, nach Gabriels gelungenem Comeback mit dem herausragenden Album „Sohn aus dem Volk“ vor knapp zwei Jahren und seiner erfolgreichen Musical-Rolle in „Hello, I’m Johnny Cash“, in einem zweiten Aufguß neu zuvermarkten, nicht nur sinnvoll, sondern auch wünschenswert. Das Album hätte eine späte Blüte, wenn auch acht Jahre nach ursprünglicher Veröffentlichung, voll und ganz verdient.
Das vier zusätzliche 2011 produzierte Aufnahmen hinzugekommen sind und ein von Johnny Cash gesprochenes Intro zum damaligen Album (wenn auch nur 10 Sekunden) als Intro-Track vorangestellt werden, macht die Sache noch schöner. (Christian Günther)

Ich war und in kein Gunter Gabriel Fan … dennoch … sein Tod und insbesondere seine Biographie bewegen mich ..

Inlet

Besetzung:
Laura Cash (voline)
Xaver Fischer (keyboards)
Joe Fleming (guitar)
Gunter Gabriel (vocals)
Helmut Krumminga (guitar)
Kenny Marx (guitar)
Sönke Reich (drums)
Maxwell Schauf (drums)
Mark W. Winchester (bass)
+
June Carter Cash (vocals bei 05.)
Marcel Dechène (percussion bei 17.)
Jemma Endersby (background vocals bei 14.)
Jan Fabricius (bass bei 17.)
Sebastian Gramss (bass bei 17.)
Bianca Kramer (Background vocals bei 17.)
Ossi Pfeiffer (piano bei 16.)
Dirk Schlag (guitar bei 16.)

Gunter Gabriel - Gabriel singt Cash (2011)
Titel:
01. Intro (gesprochen von Johnny Cash) 0.08
02. Ich bleib auf Kurs (I Walk The Line) (Cash) 2.29
03. Gitarre Marke Eigenbau (Tennessee Flat-Top Box) (Cash) 3.06
04. Komm rein, Fremder (Come In Stranger) 1.43
05. Country Boy (Cash) 2.48
06. Was soll’s (Drive On) (Cash) 3.09
07. Wein‘, wein‘, wein‘  (Cry, Cry, Cry) (Cash) 2.33
08. Wie ein Soldat (Like A Soldier) (Cash) 3.15
09. Bring mein Herz zu Rose (Give My Love To Rose) (Cash) 2.56
10. Der Mann mit dem Block (The Man Comes Around) (Cash) 4.45
11. Ein Junge namens Susi (A Boy Named Sue) (Silverstein) 3.50
12. Hey Schaffner (Hey Porter) (Cash) 2.24
13. Mach Tempo (Get Rhythm) (Cash) 2.46
14. Jackson (Cash) 2.42
15. Ring Of Fire (Kilgore/Carter) 2.43
16. Bye, Bye Johnny (Nachwort von Gunter Gabriel) 3.39
17. Was wäre die Welt ohne dich

Alle deutschen Texte: Gunter Gabriel

CD1
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Mach´s gut, alter Haudegen !

 

 

 

 

Verschiedene Interpreten – Auslese 67- Die große Star- und Schlager-Parade(1967)

FrontCover1Waren damals wohl sehr beliebt, solche „großen Star- und Schlager Paraden“, bekam man doch für deutlich weniger Geld so etliche Single-Hits und konnte die einfach mal durchlaufen lassen, als ständig ne Single auszuwechseln.

Dass man dann bei vielen dieser Sampler so ein Bikini Mädchen draufknallte, war nicht sonderlich originell aber vermutlich verkaufsfördernd.

Hier mal wieder so ein Sampler, diesmal nicht von einem Billig-Label, sondern von einem „Major-Label“ …

Und ja, dieses Album bereite heute der reiferen Jugend durchaus Freude.

SinglePack1

DA waren zum einen wirklich ein paar der damals angesagtesten Schlagerstars (Peggy March … hack, was habe ich sie geliebt), Manuela (auch nicht ohne !), Drafi Deutscher, desssen Karriere im Jahr 1967 ein jähes Ende fand:

„Im Jahr 1967 führte ein Eklat zu einem Knick in der Karriere des Sängers. Deutscher hatte in betrunkenem Zustand von einem Balkon auf die Straße uriniert, was von Schulkindern beobachtet wurde. Es folgte ein von der Boulevardpresse aufmerksam verfolgter Prozess und eine Verurteilung wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.“ (Quelle: wikipedia)

Sein „Old Old Germany“ ist einer der pfiffigsten Schlager auf dieser LP

Und dann noch Sandy Shaw und Tom Jones, die als Briten hier auch ihre Erfolge feiern konnten.

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Aber dann gab´s auch noch so ein paar Künstler, die alles andere als im Rampenlicht standen. Und bis heute macht es mir Freude, solche „unknown heroes“ zu entdecken.

Da haben wir z.B. Charly Tabor:

Charly Tabor (* 5. Januar 1919 in Wien; † 29. Juli 1999 in Griesstätt bei Wasserburg am Inn) war ein österreichischer Trompeter in den Bereichen des Jazz und der Unterhaltungsmusik.

Tabor wuchs in Wien auf (sein Vater war Militärmusiker) und lernte während einer Mechanikerlehre Schlagzeug, später Trompete. Er hatte verschiedenen Engagements im In- und Ausland und zog schließlich nach München, wo er im Reginapalast auftrat. Von München aus ging er auf zahlreiche Auslandstourneen mit großen Tanzorchestern, etwa von Bernard Etté oder Will Glahé, aber auch mit Teddy Stauffer. Er spielte zeitweise in Lutz Templins Orchester Jazzmusik und war dann Mitglied in der von Templin geleiteten Band Charlie and His Orchestra, einer zu NS-Propaganda-Zwecken zusammengestellten Bigband, bis er 1941 zum Kriegsdienst eingezogen wurde. An der russischen Front spielte er von 1941 bis 1944 in Offizierscasinos und Lazaretten.

 

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Charly Tabor

Nach Ende der NS-Zeit lebte er wieder in München, wo er von den amerikanischen Besatzungstruppen nach ihrem Einmarsch den Auftrag zur Gründung einer neuen Band erhielt, mit der er in den amerikanischen Soldatenclubs in München und Umgebung auftrat. 1947 wirkte er an Aufnahmen von Freddie Brocksiepers Quintett und Orchester mit („Sing, Sing, Sing“); auch spielte er bei Viktor Reschke und bei Horst Winter. In den 1950er Jahren arbeitete Tabor als Angestellter der Münchner Studios und bei Max Greger; als Solotrompeter im Orchester von Bert Kaempfert wirkte er 1959 an dessen Erfolgsnummer „Wunderland bei Nacht“ mit und nahm erneut mit Brocksieper auf („Begin the Beguine“). Tabor, der bis ins hohe Alter musikalisch aktiv blieb, spielte ab den 1960ern in verschiedenen Film- und Unterhaltungsorchestern, wie dem Peter Thomas Sound Orchestra und der Media Band von Harald Banter, wo er übrigens 1966 bei dem für eine Durbridge-Verfilmung entstandenen Titel Melissa auch Bassgitarre spielte. (Quelle: wikipedia)

Oder The Tattoos:

The Tattoos waren ein deutsches Trompeterduo, bestehend aus Heinz Habermann und Manfred Moch, das von den späten 1960er-Jahren bis in die frühen 1970er-Jahre aktiv war.

The TattoosHeinz Habermann (* 4. Mai 1925 in Tüddern/Kreis Geilenkirchen, † 14. Februar 1991 in Sülfeld) arbeitete zuvor beim NDR, bei Kurt Henkels, im Fernsehorchester Viktor Reschke sowie in den Orchestern von Bert Kaempfert und James Last.

Manfred Moch (* 16. Mai 1930 in Hirschberg/Polen, † 28. Mai 2011 in Jávea/Spanien) war von 1960 bis 1968 Mitglied des Orchesters von Bert Kaempfert, ab 1968 spielte er im Orchester James Last und stand auch beim NDR unter Vertrag. Ende der 1970er Jahre spielte er auch im Orchester Kai Warner.

Habermann und Moch waren im Orchester James Last ab 1968 für die Stereo-Wechseltrompeten-Sektion zuständig. Ihre erste gemeinsame Langspielplatte spielten die Tattoos im Jahr 1967 für die Teldec ein, Anfang der 1970er Jahre wechselten sie dann zum neu gegründeten BASF-Label. (Quelle: wikipedia)

Ein vergnüglicher Sampler, bei dem es einiges zu entdecken gilt … und dann tauchen auch noch plötzlich Procol Harum mit ihrem „A Whiter Shade Of Pale“ auf … viel stimmiger kann man nicht dokumentieren, welche Zeitenwende sich das 1968 ankündigte.

BackCover1

Titel:
01. Engelbert: The Last Waltz (Reed/Mason) 2.58
02. Peggy March: Romeo und Julia (Mayer/Bradtke) 2.38
03. Charly Tabor: San Francisco (Phillips) 3.03
04. Drafi Deutscher: Old, Old Germany (Bruhn/Buschor) 2.18
05. The Tattoos: Massachusetts (The Lights Went Out In) (B.Gibb/M.Gibb/R.Gibb) 2.29
06. Manuela: Monsieur Dupont (Bruhn/Buschor) 2.46
07. Igor Alexandrow: Schiwago-Melodie (Jarre) 2.57
08. Ronny: Laß die Sonne wieder scheinen (Hausmann/Jorge) 2.35
09. Jerry Wilton: Puppet On A String (Martin/Coulter) 2.03
10. Sandie Shaw: Du bist wunderbar (You’ve Not Changed) (Andrews/Lilibert) 2.18
11. Ricky Shayne: Ich sprenge alle Ketten (Moroder/Holm) 2.12
12. The Tattoos: Somethin‘ Stupid (Parks) 2.27
13. Peggy March: Memories Of Heidelberg (Mayer/Buschor) 2.28
14. Procol Harum: A Whiter Shade Of Pale (Brooker/Reid) 3.56
15. Tom Jones: Green, Green Grass Of Home (Putnam) 2.59
16. Whistling Jack Smith: I Was Kaiser Bill’s Batman (Greenaway/Cooke) 2.15

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Beatles Revival Band – Beatles Songs in Deutsch (1977)

FrontCover1Jetzt wird´s irgendwie ganz schön amüsant … damals fand ich´s vermutlich eher albern … heute kann ich schmunzeln.

Die Beatles Revival Band ist eine deutsche Coverband, die die Lieder der britischen Band The Beatles nachspielt und seit 1976 besteht.

1976 riefen die vier Frankfurter Amateurmusiker Robby Matthes (Bass und Gesang, in der Rolle von Paul McCartney), Klaus Larisch (Lead-Gitarre und Gesang, in der Rolle von George Harrison), Richard Kersten (Rhythmus-Gitarre und Gesang, in der Rolle von John Lennon), Christian Engel (Schlagzeug und Gesang, in der Rolle von Ringo Starr) die Beatles Revival Band ins Leben. Fast wäre das Projekt nicht zustande gekommen, weil die ehemalige Plattenfirma der Beatles die Verwendung des Namens verbieten wollte.

Die Presse feierte die Gruppe jedoch als Sensation, und nach einem erfolgreichen Auftritt im Frankfurter Sinkkasten am 1. März 1976 wurden sie zu einer professionellen deutschen Coverband. Die Band sang die Beatles-Klassiker nicht nur auf Englisch, sondern übersetzte die Lieder auch in die deutsche Sprache. Tourneen führten sie nach Mailand, durch die DDR, durch Ungarn und auch nach England. Die Gruppe trat auch mit Symphonie-Orchestern auf, wie 1986 mit den Berliner Philharmonikern und 2004 mit dem Munich Symphonic Sound Orchestra. Ferner hatte die Band diverse Fernsehauftritte, darunter 1977 in der Sendung disco.

Single

Single Veröffentlichung

Die Beatles Revival Band veröffentlichte 25 Alben und gab über 3000 Konzerte. Anfang der 1980er-Jahre verließen zwei Gründungsmitglieder die Band. Richard Kersten wurde 1980 durch Gregor Ziegler ersetzt, der 2007 nach schwerer Krankheit verstarb. Tommy Lohr kam 1981 für Klaus Larisch. Anschließend spielte die Band bis 2012 in der Besetzung Robby Matthes (Paul McCartney), Claus Fischer (seit 1983 / George Harrison), Glen Turner (seit 2001 / John Lennon) und Christian Engel (Ringo Starr). Fritz Heieck war für die Tontechnik verantwortlich.

 

Im April 2009 arbeitete die Band mit dem Hörfunkmoderator Volker Rebell zusammen und präsentierte die musikalisch untermauerte Comedy-Geschichte Die Beatles und Beate.

Am 14. Juli 2012 verstarb Christian Engel (* 22. April 1950) nach langer Krankheit.

Die aktuelle Besetzung der Gruppe ist Oliver Bick (Paul McCartney), Claus Fischer (George Harrison), Christopher Tucker (John Lennon) und Gilbert Foede (Ringo Starr). (Quelle: wikipedia)

Um es kurz zum machen … die Jungs hatten es drauf … perfekte Surrogat-Musik … das muss man auch erstmal hinbekommen und der Texter Mike Melks hat auch ganze Arbeit geleistet.

Von daher: muss man nicht haben, aber es macht einfach Spaß … die „deutschen Beatles“ zu hören … nicht mehr, aber auch nicht weniger !

Und sie spielen ja heute noch … haben allerdings mit der damaligen Besetzung nichtsmehr zu tun … die Crew ist eine völlig andere … und irgendwie interessiert mich die Geschichte dieser Band … vermutlich wohl m Rahmen meiner Skurrilitäten-Forschung.

BRBTonySheridan

Die Beatles Revival Band mit Tony Sheridan, 1977

Besetzung:
Christian Engel (drums, vocals)
Richard Kersten (guitar, vocals)
Klaus Larisch (guitar, vocals)
Robby Matthes (bass, vocals)

BackCover1

Titel:
01. Hilf (Help) 2.17
02. Nirgendwo (Nowhere Man) 2.39
03. Sie kommt nicht mehr (Ticket To Ride) 3.08
04. Michelle 2.36
05 Ausflipper (Day Tripper) 2.38
06 Ein Verlierer (I’m A Loser) 2.27
07. Acht Tage lang (8 Days A Week) 2.41
08. Ein harter Tag (A Hard Days Night) 2.30
09. Ich hätte es wissen sollen (I Should Have Known Better) 2.36
10. Mir reicht’s auf dieser Party (I Don’t Wanna Spoil The Party) 2.38
11. Bleib (Girl) 2.29
12. Schwarzer Vogel (Blackbird) 2.16
13. So schnell ging’s bei keiner ander’n (I Saw Her Standing There) 2.44
14. Ich fühl mich wohl (I Feel Fine) 2.20
+
15. My Bonnie (Traditional) (Tony Sheridan & The Beatles Revival Band – Live at Musikhalle_Hamburg 1977

 

Musik: Paul McCartney/John Lennon
deutsche Texte: Mike Melks

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Konzertplakat1977

Konzertplakat, 1977