Gerhard Polt – Der Erwin I (1977)

FrontCover1.JPGEin für mich imment wichtige Album, denn mit „Der Erwin I“ begann die wunderbare Welt des Gerhard Polt … eine Welt, die man gut und gerne als das bayuwarische Absurdistan bezeichnen kann.

Und das waren seine ganz frühen Jahre:

Gerhard Polt (* 7. Mai 1942 in München) ist ein deutscher Kabarettist, Autor, Fernseh- und Filmschauspieler.

Schon wenige Monate nach Gerhard Polts Geburt zog seine Mutter mit ihrem Sohn während des Zweiten Weltkriegs in den katholischen Wallfahrtsort Altötting, um der zunehmenden Gefahr durch Bombenangriffe in München zu entgehen. Sein Vater Richard, Rechtsanwalt und während des Kriegs Major, verbrachte einen Teil der Kriegsjahre in Wien.Nach der Rückkehr des Vaters aus der Kriegsgefangenschaft nach München bezog die Familie 1951 wieder ein gemeinsames Zuhause in der Stadt. 1957 erfolgte erneut ein Umzug Polts mit seiner Mutter innerhalb Münchens in die Maxvorstadt. Auf das Abitur folgten das Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität München und das Studium von Skandinavistik und Altgermanisch von 1962 bis 1968 in Göteborg.

Gerhard Polt01Nach seiner Rückkehr nach München arbeitete Polt als Übersetzer, Lehrer und Dolmetscher. Heute lebt Polt in Neuhaus (Gemeinde Schliersee). Er ist seit 1971 verheiratet und hat einen Sohn.

Polt begann seine Karriere mit einer Hörspielproduktion des Hessischen Rundfunks, Als wenn man ein Dachs wär’ in seinem Bau. Darin spielte er die Rollen von mehr als 30 verschiedenen Personen, die durch Maßnahmen der Stadtsanierung aus ihrer angestammten Umgebung, der Münchner Amalienstraße, vertrieben werden. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Polt 1975 mit dem kabarettistischen Programm der Kleinen Nachtrevue in der Münchner Kleinen Freiheit. Es folgten große Publikumserfolge an den Münchner Kammerspielen (u. a. Diridari und Tschurangrati), die er mit Co-Autor und Regisseur Hanns Christian Müller realisierte und in denen u. a. auch Dieter Hildebrandt, Otto Grünmandl und Gisela Schneeberger mitwirkten. (Quelle: wikipedia)

Hier sein Erstlingswerk … und es alle Ingredienzien, die Polt im Laufe seiner Jahre verfeinert hat  und die ihn letztlich auch so einmalig gemacht haben.

„Es heißt, Gerhard Polt schaue dem Volk aufs Maul. Das stimmt, und es kann nur so gut funktionieren, wenn man selbst Teil dieses Volkes ist. Das ist die Doppelrolle, die Polt spielt. Er hat genau zugehört und bastelt daraus Realsatiren.“ (Der Spiegel)

Wer sich für diese Art von ganz speziellem, zuweilen tief schwarzem Humor (siehe „Servus Oma“) erwärmen kann … dem kann ich diese LP aus dem Jahr 1977 nur ans Herz legen … denn … auch der Karl Valentin schaut grinsend um die Ecke . ..

Als Poltianer verspreche ich, dass weitere Werke aus diesem ganz speziellem Kosmos hier im Laufe der Zeit präsentiert werden.

Gerhard Polt02

Besetzung:
Gerhard Polt (Sprecher)

BackCover1.JPG

Titel:
01. Der Willi 1.09
02. Das Abitur 0.32
03. Im Buchladen 3.57
04. Servus, Oma 1.45
05. Mahlzeit 1.56
06. First-Class Hotel 0.36
07. Der Kaiserschmarrn 1.03
08. Nurejew 0.32
09. Der Kinderfunk 5.17
10. Heut‘ geh‘ ich ins Büro 1.04
11. I hab‘ koa Freid 2.04
12. Bilanzen 0.58
13. Nikolausi 2.07
14. Wiedersehn 1.32
15. Der russische Witz 0.58
16. Die Melodie 2.10
17. S‘ Lawinderl 2.09
18. Die Gulaschsuppe 0.40
19. Mister Hapflinger 2.02
20. Der Ostblockplayboy 1.48
21. Wann i nimmer meng dad 3.10

Texte: Gerhard Polt und Hanns-Christian Müller
Musik: Hanns-Christian Müller

LabelA1

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