Heinz Hoppe – Du bist die Welt für mich (1979)

Jetzt mal ein kleiner Ausflug in die wunderbare Welt der Operette und da war der Heinz Hoppe lange Zeit ein der ganz erfolgreichen Sänger in Deutschland:

Heinz Hoppe (* 26. Januar 1924 in Saerbeck; † 7. April 1993 in Mannheim) war ein deutscher Opern-, Lied- und Operettensänger (Tenor).

Heinz Hoppe war einer der bekanntesten und meistbeschäftigten Tenöre seiner Zeit. Er wuchs in der Bauerschaft Middendorf im Münsterland auf. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges kämpfte er an der Ostfront und kehrte erst 1948 aus sowjetischer Gefangenschaft in seine Heimat zurück. Er hegte schon früh den Wunsch, Sänger zu werden.

Sein Gesangsdebüt gab er 1953 als Xerxes in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper an den Städtischen Bühnen Münster, wo er mit seiner Tenorstimme mit baritonaler Färbung bald Furore machte. So erhielt er bereits 1955 ein festes Engagement am Staatstheater Bremen, ab 1956 gehörte er dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Hoppe gab Gastspiele in Frankfurt und München und avancierte bald zum gefeierten Star an den größten Opernhäusern der Welt. Er sang in Paris, an der Metropolitan Opera in New York, an der Scala in Mailand, in Madrid, Lissabon und vielen anderen Orten. Später folgten Konzerte und Oratorien an allen bedeutenden Aufführungsstätten Europas.

HeinzHoppe11962 ernannte ihn der Hamburger Senat in Anbetracht seiner künstlerischen Leistungen zum Kammersänger – er war damit der jüngste Sänger Deutschlands, der sich dieses Titels erfreuen durfte. Die Staatliche Hochschule für Musik in Heidelberg-Mannheim ernannte ihn zum Professor für Sologesang und zum Leiter der Opernschule. Neben dem klassischen Opernfach mit einer Vorliebe für Mozart-Partien beherrschte er auch Operette und Liedgesang. Als Liedinterpret trat Hoppe gemeinsam mit dem Pianisten Sebastian Peschko hervor.

Darüber hinaus wirkte Hoppe bei zahlreichen Opern- und Operettenaufzeichnungen sowie bei über 200 Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen mit. Seine Operettenaufnahmen entstanden vor allem beim NDR Hamburg und Hannover; später arbeitete Hoppe auch mit dem Dirigenten Franz Marszalek zusammen, der ihn bei der Firma Polydor mit der Sopranistin Ingeborg Hallstein koppelte. In mehreren Ausgaben von Heinz Schenks Unterhaltungsshow Zum Blauen Bock trat Hoppe als Stammgast auf.

Am 7. April 1993 erlag er in einer Klinik in Mannheim den Folgen einer Operation. (Quelle: wikipedia)

Nachdem sich mir die Welt der Operette bis heute nicht wirklich zugänglich ist, entfällt meine Kommentierung zu diesen Aufnahmen … aber, wer mag kann sich daran gerne erlaben …

Bei  den gelegentlichen klanglichen Holprigkeiten bitte ich um Nachsicht: Der Zahn der Zeit

 

HoppeHallstein

Ingeborg Hallstein + Heinz Hoppe

Besetzung:
Heinz Hoppe (vocals)
+
Chor und großes Orchester unter der Leitung von Franz Marszalek und Curt Cremer
+
Ingeborg Hallstein (vocals bei 04. + 09.)
Rita Bartos (vocals bei 12.)

BackCover1

Titel:
01. Du bist die Welt für mich (Tauber/Marischka) 3.27
02. Wolga-Lied (Lehar/Jenbach/Reichert) 4.16
03. Zwei Märchenaugen (Kálmán/Brammer/Grünwald) 3.35
04. Es lockt die Nacht (Millöcker/Mackeben/Knepler) 3.16
05. O Rose von Stambul (Fall/Brammer/Grünwald) 3.07
06. Leise erklingen Glocken vom Campanule (Kattnigg/Kahr/Hardt-Warden) 3.09
07. DEin ist mein ganzes Herz (Lehár/Léon/Herzer/Löhner) 3.20
08. Gern hab´ ich die Frau´n geküßt (Lehár/Knepler/Jenbach) 3.35
09. Niemand liebt dich so wie ich (Lehár/Knepler/Jenbach) 4.52
10. Isola bella (Lincke/Bolten-Baeckers) 3.26
11. Dunkelrote Rosen (Millöcker/Friedrich-Zell/Genée/Knepler) 2.27
12. Ninana (Strauß/Friedrih-Zell/Genée) 2.25

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