Mood Indigo – Autumn In New York (späte 90er Jahre ?)

FrontCover1.jpgUnd wieder mal ein Beitrag zu dem Thema „kennt kein Schwein“, aber es gab, bzw. es gibt sie noch:

mood indigo entstand 1995 aus drei erfahrenen Jazz­musikern und dem gemeinsamen Wunsch, auch einmal in einer Formation gezielt den sanfteren Tönen Ausdruck zu verleihen. Alle drei wussten, auf welchen Anspruch sie sich einlassen, wenn sie mit Gesang, Saxofon und Gitarre bekannte und weniger bekannte Jazz-Standards interpretieren, die in der kammer­musi­ka­lischen Beset­zung besondere Transparenz bekommen.

Dieter Pellkofer (Gesang)
Nach einer klassischen Klavierausbildung langjährige Büh­nen­er­fah­rung u.a. mit Trouble in Paradise (Pop-Funk), Mrs. Heavy Jones (Deutsch-Rock) und mesa (Jazz-Funk)

Ludger Pfeil (Tenor- und Sopransaxofon)
Seit vielen Jahren in einem weiten Spektrum von Stil­rich­tungen von Free Jazz bis Pop zuhause, Auftritte u.a. mit EX-B (Jazz-Funk) und EGGS (Jazz-Standards)
Freiberuflicher Gitarrenlehrer, Studium am Münchner Gitar­ren-Institut, Engagements mit EGGS (Jazz-Stan­dards), mesa (Jazz-Funk), Nightline (Top 40), House of Jade (Jazz-Standards) und Subwave (Avantgarde Jazz­-Rock)

Ludger Pfeil.jpg

Ludger Pfeil

Peter Satzger (Gitarre)
Freiberuflicher Gitarrenlehrer, Studium am Münchner Gitar­ren-Institut, Engagements mit EGGS (Jazz-Stan­dards), mesa (Jazz-Funk), Nightline (Top 40), House of Jade (Jazz-Standards) und Subwave (Avantgarde Jazz­-Rock) (Quelle: Selstdarstellung)

Peter Satzger

Peter Satzger

Nachdem 2000 der versierte Bassist Gary Tood hinzukam, gehe ich mal davon aus, dass diese Privatprssung Ende der 90er Jahre entstanden ist …

Leider verät die Hülle kaum weitere Details (weder Aufnahmedatum noch Komponisten), was mir einfach nicht verstänndlich ist … gerade wenn man damals noch relativ unbekannt war … Da hätte ich mir ein wenig Liebe für diese Privatpressung gewünscht.

Wie der Untertitel schon sagt, hören wir hier „Vocal Jazz“ der alten Schule.

Und wie schwierig das sein kann, hört man leider genau bei diesen Aufnahmen, denn der Gesang kommt eigentlich nie so richtig auf Betriebstemperatur (insbesondere bei den vielen Kompositionen aus Südamerika, Jobim & Co.) … so leid es mir tut, das lässt sich nicht nders beschreiben.

Dieter Pellkofer

Dieter Pellkofer

Ganz anders dann die instrumentalen Beiträge, die sind wirklich vom Feinsten … Aber aufgrund der superben Instrumentalpassagen kann ich die Aufnahme, trotz des Gesanges empfehlen.

Und – sehr erfreulich – diese Formation ist immer noch aktiv, sie spielt z.B. regelmässig in Münchens kleinstem Jazz Club, dem „Mister B´s“:

MisterBs

Besetzung:
Dieter Pellkofer  (vocals)
Ludger Pfeil (saxophone)
Peter Satzger (guitar)

BackCover1

Titel:
01. What A Difference A Day Made (Grever/Adams) 4.19
02. How High The Moon (Lewis/Hamilton) 4.07
03. Desafinado (Jobim/Mendonça/Hendricks/Cavanagh) 6.38
04. Autumn In New York (Duke) 4.41
05. Whisper Not (Golson) 4.52
06. Morning (Fischer) 4.21
07. Autumn Leaves (Kosma/Prévert/Mercer) 4.57
08. Tenderly (Gross/Lawrence) 5.34
09. One Note Samba (Jobim/Mendonça) 4.04
10. This Masquerade (Russell) 5.53
11. When I Fall In Love (Young/Heyman) 6.55
12. Agua de beber (Jobim/de Moraes) 3.00
13. Ev´ry time We Say Goodbye (Porter) 5.03

CD1

*
**

Mood Indigo2018

Mood Indigo, 2018 (mit dem Bassisten Gary Todd)

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