Gustl Bayrhammer + Blasorchester Ambros Seelos – Saufst´na stirbst + 30 Knödel (1971)

FrontCover1Viele werden ihn wohl noch kennen aus der TV-Kultserie „Meister Eder und sein Pumuckel“, wo er eben auf geniale Weise jenen gutmütigen Schreinermeister Eder verkörperte:

Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24. April 1993 in Krailling) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Beliebtheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.

Gustl Bayrhammer wollte gegen den Willen seines Vaters, des bekannten Theater-Schauspielers Max Bayrhammer, von Jugend an Schauspieler werden. Er absolvierte zunächst die Kaufmannsschule in München. Während des Krieges war er Nachrichtenfunker bei der Luftwaffe. Den Großteil seines Soldes verwendete er für den Schauspielunterricht bei Heinrich George am Schillertheater in Berlin, wo er schließlich vor der Reichstheaterkammer mit Erfolg abschloss. Als das Schauspielhaus 1944 schließen musste, wurde er zusammen mit seinem Kollegen Toni Berger von Robert Marencke für das Hoftheater Sigmaringen engagiert. 1945 standen Bayrhammer und Berger zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.

In Sigmaringen lernte Bayrhammer seine spätere Ehefrau, Irmgard Henning, kennen. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Tübingen, Augsburg, Karlsruhe und Salzburg. Der Durchbruch gelang dem Schauspieler 1966 mit der Hauptrolle in der Fernsehsatire Bohrloch oder Bayern ist nicht Texas, wo er an der Seite von Fritz Straßner und Ludwig GustlBayrhammer01Schmid-Wildy spielte. Der Erfolg des Films sicherte Bayrhammer Rollenangebote am Münchner Volkstheater und an den Münchner Kammerspielen. Bundesweit bekannt wurde Gustl Bayrhammer durch die Rolle des Tatort-Kommissars „Melchior Veigl“, den er von 1972 bis 1981 spielte. Hierbei gab es auch für seinen Dackel „Oswald“ eine Nebenrolle. In den 1980er- und 1990er-Jahren fungierte er als Sprecher und Darsteller in den Weißblauen Geschichten. Außerdem hatte er zahlreiche Gastauftritte in bekannten Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks, darunter Münchner Geschichten, Polizeiinspektion 1 und Königlich Bayerisches Amtsgericht. Bayrhammer blieb neben seinen Fernseh-Engagements auch dem Münchner Theater treu. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen war die des „Petrus“ in dem Stück Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im Alter von 71 Jahren während eines Mittagsschlafes in seinem Haus in Krailling an einem Herzinfarkt. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof in Krailling bei München.

Bayrhammer war Mitglied der Vereinigung Schlaraffia. (Quelle: wikipedia)

Und ein Sänger wollte er wohl auch mal sein. Und so kam es zu dieser – vermutlich – ersten Single. Um es gleich mal vorwegzunehmen: Der große Wurf sind diese beide Lieder nicht (Prädikat: albern), vielleicht hätten sie eine Chance als „Wiesn-Hit“ gehabt, aber damals war dieses Thema noch gar in den Bierzelten angekommen. Die Musik stammt von Walter Fitz (den hatten wir hier schon mal und zwar im Zusammenhang mit seiner Tocher Lisa Fitz). Muss man nicht haben, aber für manche Sammler bayerischer Kuriositäten ist diese Single wohl ein kleines Schmankerl.

GustlBayrhammer02

Besetzung:
Gustl Bayrhammer  (vocals)
+
Blasorchester Ambros Seelos

BackCover1
Titel:
01. Sauffst´ne stirbst´(Saufst´net, stirbst´ aa) (Wolperting/Fitz) 2.08
02. 30 Knödel  (Fitz) 2.19

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