Tanzorchester Bèla Sanders – Mit Bèla Sanders zur Meisterschaft (1963)

FrontCover1.JPGEr war wohl einer der ungekrönten Könige der Tanzmusik in den 50er und 60er Jahren … 

Béla Sanders (eigentlich Hans Schubert; * 11. Januar 1905 in Elberfeld, heute Wuppertal; † 2. Februar 1980 in Braunschweig) war ein deutscher Orchesterleiter.

Hans Schubert absolvierte ein Musikstudium am Frankfurter Konservatorium. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er den Künstlernamen Béla Sanders an und gründete das Orchester Béla Sanders and his Tango-Orchestra, mit dem er 1953 bis 1959 mehrere Schallplatten bei Teldec einspielte. Das Orchester wurde bald eines der bekanntesten Tanzorchester Deutschlands.

Zu Beginn der 1960er Jahre wechselte er mit seinem nun Orchester Belá Sanders genannten Ensemble zu Philips. 1963 wurde sein Orchester vom Allgemeinen Deutscher Tanzlehrerverband zur Produktion der ersten Tanzplatte des Jahres ausgewählt.

1963 wurde er den von Philips und dem ADTV-Tanzverband für Tanzplatten beauftragt, bis er schließlich von Hugo Strasser abgelöst wurde.

Béla SandersNeben der musikalischen Unterstützung von Bällen und Tanzwettbewerben begleitete das Orchester Belá Sanders viele deutsche Schlagersänger sowohl auf der Bühne als auch im Studio, darunter Vico Torriani, Wilhelm Strienz, Fred Weyrich, Renate Holm und Lilian Harvey. (Quelle: wikipedia)

Nun, hier eine seiner vermutlich „klassischen“ Tanzalben, die mir einerseits, wenn ich grad mal wieder in meiner Schwelgphase bin, durchaus geniessen kann.

Man hört hier durchausanspruchsvolle Arrangements (wie z.B. der Einsatz von federleichten Percussion bei „The Breeze And I“.

Und man entdeckt, dass ein Hans Last auch drei Kompositionen zur LP beigesteuert hat. Der Lat saß damals noch n den Startlöchern …

Man kann sich daran erfreuen, dass diese LP von der Aufnahmequalität das Prädikat „astrein“ bekommt und man kann feststellen, wie fließend die Grenzen zwischen Unterhaltungsmusik und Jazz sein kann. Und ein Hauch südamerikanicher Flair schwingt dann auch noch mit …

Oder man kann beim „Candlelight Waltz“ schmunzeln und sich die strahlenden Augen einer imaginären Tanzpartnerin vorstellen.

Imaginär deshalb, weil ich weiterhin beim besten Willen nicht  wüsste, warum ich zu dieser Musik auch noch tanzen sollte …

Denn weiterhin gehöre ichzur Kategorie „Tanzmuffel“, zumindest was die sog. Gesellschaftstänze betrifft (mit schaudern erinnere ich mich an meine wenigen Tanzstunden, die ich im Laufe meines Lebens absolviert habe …)

Dennoch: ein feines und geschmeidiges Album …

Tanzpaar

Besetzung:
Tanzorchester Bèla Sanders

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Titel:
01. Halt mich in den Armen (Günther/Engelmann/Glazer) 2.17
02. I Love You (Archer) 2.27
03. Roter Sombrero (Last) 2.15
04. Ganz allerliebst (Waldteufel) 3.14
05. Someone To Watch Over Me (Gershwin) 2.29
06. The Breeze And I (Lecuona/Siegel) 2.57
07. Cha-Cha-Roulette (Amberg) 2.49
08. Cumana (Barclay/Spina/Feltz/Hillman/Roc) 2.57
09. Candlelight Waltz (Sandman/Beul/Traditiional) 2.20
10. People Will Say We’re In Love (Hammerstein II/Rogers) 2.19
11. Luna Argentina (Templin) 2.38
12. Sirenenzauber (Waldteufel) 2.40
13. September In The Rain (Warren/Last) 2.14
14. Blue Beguine (Last) 2.42
15. Bitte einen Cha-Cha (Thorn/Portal/Siegel) 2.34
16. Spanisches Blut (Winkler) 2.24

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Hier eine etwas ausführlichere Biographie, zur besseren Lesbarkeit klicke man auf den Text:

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