KUG Jazz Orchester – Jazz Comp Graz (2011)

FrontCover1Das ist die Vorgeschichte dieser wunderbaren CD:

„Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition in Graz

Jazzmusik hat seit vielen Jahren eine wesentliche Bedeutung für die musikalische und kulturelle Identität der Stadt Graz. Eine sehr lebendige und wegweisende Szene und die Kunstuniversität Graz (KUG) mit ihrem Jazzinstitut haben Graz zu einem Hot Spot des Jazz in Österreich gemacht. Das Institut erfährt seit 1965 – als eine der ersten europäischen Ausbildungsstätten für Jazz – mit seinem Studienprogramm und seinen AbsolventInnen weltweite Reputation und Wertschätzung.

Mit dem Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition „ Jazz – Comp- Graz-2011“ wird der Förderverein „Pro Jazz Graz“ in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Jazz der KUG und mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Graz ein weiteres Highlight im pulsierenden Jazzleben institutionalisieren. Die europäische Spitze  junger Jazz-KomponistInnen wird eingeladen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ihre Werke einer international renommierten Jury vorzustellen. Einen besonderen Anreiz bildet dabei die Tatsache, dass die Jury aus den FinalistInnen ihre Preisentscheidungen erst aufgrund der Live-Präsentation in einem öffentlichen Konzert trifft, das zusätzlich als professionelle CD produziert wird.

Einsendeschluss: 1. Dezember 2010 (Datum des Poststempels“

Booklet05A

Und das ist das Ergebnis dieses Wettbewerbs:
„Mit Freude und Stolz dürfen wir Ihnen auf dieser Klangdebüts CD Vol. 41 die Werke der PreisträgerInnen von Jazz Comp Graz 2011 präsentieren.

Die Veranstaltung von Wettbewerben ist der Kunstuniversität Graz (KUG) im Sinne der Förderung des internationalen Nachwuchses auf höchstem Niveau ein ganz besonderes Anliegen. Neben dem Kammermusikwettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ (triennal, drei Sparten, 2012 zum achten Mal) und dem darin integrierten Kompositionswettbewerb für Klaviertrio sowie dem „Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerb“ (2011-2013 zum fünften Mal) fügt sich der 2011 zum ersten Mal veranstaltete Jazz Comp Graz nahtlos in unser Profil. Mit der Verschränkung von zwei Schwerpunkten der KUG – „Zeitgenössische Musik“ und „Jazz“ – in diesem Wettbewerb ist es gelungen, die internationale Sichtbarkeit der Kompositionsausbildung auch im Jazz an der KUG zu verstärken, unserem KUG Jazz Orchester eine wertvolle Herausforderung zu bieten und zeitgemäßen Jazz einem breiten Publikum näher zu bringen. Die vorliegende CD ist eine eindrucksvolle Dokumentation jenes Konzerts im MUMUTH, in dessen Rahmen am 12. April 2011 die PreisträgerInnenwerke gekürt wurden. Interpretiert wurden die Kompositionen vom KUG Jazz Orchester, die Jury unter dem Vorsitz unseres Institutsvorstandes Ed Partyka war mit Bill Dobbins, John Hollenbeck, Jörg Achim Keller und Jim McNeely hochkarätig besetzt und die 29 Einreichungen geprägt von durchwegs hohem Niveau.

Mein Dank gilt Ed Partyka und seinem Team, die in Zusammenarbeit mit Sigi Feigl vom Verein „Pro Jazz Graz“ für die Ausrichtung des Wettbewerbes verantwortlich waren, den Juroren für ihre so verantwortungsvolle Arbeit, dem ORF Landesstudio Steiermark für die Aufnahme der CD, dem Kulturamt der Stadt Graz für die finanzielle Unterstützung und allen TeilnehmerInnen, die die Herausforderung angenommen und sich Jury und begeistertem Publikum gestellt haben. (Georg Schulz – Rektor)

Und in der Tat: Wie verdammt gut sich zeitgenössischer Jazz anhören lässt … hier kann man sich davon überzeugen. Und von daher präsentiere ich nur gerne für den Sammler exquisiter Jazzmusik eine wirklich exquisite und wohl auch rare Jazzscheibe …

Und natürlich kann man diese CD auch dazu nutzen, sich mit den einzelnen Komponisten näher zu beschäftigen (was ich ganz sicher machen werde) … und von daher wird von dem einen oder anderen hier wieder mal die Rede sein.

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Besetzung:
KUG Jazz Orchester unter der Leitung von Ed Partyka

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Titel:
01. David Grottschreiber (Schweiz):  The Zone 8.21
02. Anton Pyvovarov (Ukraine)  Journey Of The Light-Headed 7.20
03. Raphael Rossé (Australien/Frankreich) Round and Round 7.14
04. Johannes Maikranz (Deutschland): Fairy Tale 7.36
05.  Julia Maier (Österreich): New Shores Ahead 8.43
06. Alexander Bühl (Deutschland):  Meerklang 10.05
07. Malte Schiller (Deutschland):  Night Quiet 8.17
08. Laura Winkler (Österreich):  When It’s Getting Dark 9.20
09. Gerd Hermann Ortler (Italien): Don‘t Panic! 7.09

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