Hannelore Elsner – Ein Sommernachtstraum – Sommer in Musik und Poesie (2006)

FrontCover1Ich hätte ihr noch gerne ein paar Jahre vergönnt …

Hannelore Elsner (* 26. Juli 1942 als Hannelore Elstner in Burghausen; † 21. April 2019 in München) war eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Autorin. Sie war unter anderem unter der Regie von Edgar Reitz und István Szabó über Jahrzehnte eine der bekanntesten Charakterdarstellerinen Deutschlands. Sie spielte in ihrer 60-jährigen Karriere in über 220 Film- und Fernsehproduktionen mit und war auch eine profilierte Theaterschauspielerin.

Hannelore Elsner wurde 1942 in Burghausen geboren und wuchs im nahen Altötting auf. Ihr zwei Jahre älterer Bruder starb gegen Kriegsende während eines Tieffliegerangriffs, als sie noch keine drei Jahre alt war. Ihr Vater, Ingenieur von Beruf, starb an Tuberkulose, als sie acht Jahre alt war.

Ihre Mutter ging mit ihr nach München; sie starb 1973. Als Elsner 16 Jahre alt war, lernte sie den türkischen Regisseur Halit Refig kennen, der ihr eine Schauspielausbildung ermöglichte.

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1959

Nach Abschluss ihrer in München absolvierten Schauspielausbildung begann sie ihre Karriere an Theatern in München und Berlin. Erste Theaterengagements hatte sie ab 1964 an der Kleinen Komödie München, wo sie 1964 in dem Lustspiel Schöne Geschichten mit Papa und Mama von Alfonso Paso und 1966 in Vater einer Tochter von Curth Flatow an der Seite von Georg Thomalla spielte. An den Münchner Kammerspielen war sie als Ala in Dieter Giesings Inszenierung von Sławomir Mrożeks Tango (1966, mit Maria Nicklisch und Helmut Griem als Partnern) als erste Nackte an den Kammerspielen zu sehen.[7] Elsner gastierte auch an der Komödie Berlin in dem Stück Eine Hand voll Brennesseln von Marc-Gilbert Sauvajon.

Bereits mit 17 Jahren gab Hannelore Elsner ihr Filmdebüt als Partnerin an der Seite von Freddy Quinn in Freddy unter fremden Sternen (1959). Im Filmdrama Die endlose Nacht (1963) spielte sie die Rolle eines attraktiven, mittellosen Starlets. In den 1960er- und 70er-Jahren trat sie vermehrt in Unterhaltungsfilmen auf, beispielsweise an der Seite von Peter Alexander in Zum Teufel mit der Penne, mit Beppo Brem in Allotria in Zell am See, neben Hansi Kraus in Die Lümmel von der ersten Bank und in Pepe, der Paukerschreck sowie mit Georg Thomalla in Hurra, wir sind mal wieder Junggesellen!. 1962 sah man sie auch in einem der beliebtesten Volksstücke aus dem Kölner Millowitsch-Theater. Hier spielte sie neben Peter René Körner, Willy Millowitsch und Elsa Scholten in Tante Jutta aus Kalkutta.

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1968

Ab den 1960er Jahren spielte sie in zahlreichen Fernsehserien, unter anderem in einigen Folgen der Krimiserie Das Kriminalmuseum. 1973 war sie in dem DEFA-Film Aus dem Leben eines Taugenichts in der Rolle einer Gräfin zu sehen, wobei sie die erste bundesdeutsche Darstellerin nach dem Mauerbau in einem Film der ostdeutschen DEFA war. Von 1983 bis 1997 wirkte sie in mehreren Filmen der Fernsehreihe Tatort mit. Im Tatort: Peggy hat Angst (1983) spielte sie die titelgebende Peggy Karoly.

Von 1994 bis 2006 verkörperte sie in der ARD-Fernsehkrimiserie Die Kommissarin die Kriminalhauptkommissarin Lea Sommer, die in insgesamt 66 Folgen in Frankfurt am Main bzw. Hamburg ermittelte. Für ihre dortige Darstellung wurde sie 1995 als „Beste Darstellerin in einer Serie“ mit dem „Telestar“ ausgezeichnet.

Ihre größten Erfolge feierte Elsner nach einer fünfzehnjährigen Pause mit der Rückkehr auf die Kinoleinwand. Die Rolle der suizidgefährdeten Schriftstellerin Hanna Flanders in Oskar Roehlers Spielfilm Die Unberührbare brachte ihr im Jahr 2000 den Deutschen Filmpreis, den Deutschen Kritikerpreis und den Bayerischen Filmpreis ein. Eine weitere Rolle unter Roehlers Regie hatte sie in dem 2001 gedrehten und 2002 erschienenen Fernsehfilm Fahr zur Hölle, Schwester!, in dem sie die Rolle der Rita spielte, die für den Unfall ihrer von Iris Berben dargestellten Schwester verantwortlich gemacht wird.

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1971

2003 gewann sie erneut den Deutschen Filmpreis für ihre Rolle in Oliver Hirschbiegels Mein letzter Film, wo sie eine alternde Schauspielerin verkörperte. Der Berliner Filmemacher Rudolf Thome besetzte sie in seiner Trilogie Zeitreisen in der Hauptrolle. In Rot und Blau (2003) spielte sie die Architektin Barbara Bärenklau, in Frau fährt, Mann schläft (2004) war sie die Zahnärztin Dr. Sue Süssmilch und in Rauchzeichen (2006) spielte sie an der Seite von Adriana Altaras die Wirtin Annabella Silberstein.

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Mit Mario Adorf, 1977

In der Filmkomödie Alles auf Zucker! (2004) spielte sie Marlene, die Frau des ehemaligen DDR-Sportreporters Jaeckie Zucker (Henry Hübchen). In der Dostojewski-Romanverfilmung Die Spielerin (2005) verkörperte sie die Rolle der attraktiven, wohlhabenden Polina Sieveking. In dem Filmdrama Kirschblüten – Hanami (2008) war sie in der Rolle der Trudi Angermeier zu sehen, die nach einer ärztlichen Untersuchung erfährt, dass ihr Ehemann schwer krank ist und schließlich bei einem gemeinsamen Ostseeurlaub stirbt. In dem Märchenfilm Dornröschen (2009) spielte sie die Fee Maruna, in Die Bremer Stadtmusikanten (2009) lieh sie der Katze ihre Stimme. In der Filmbiographie Zeiten ändern dich des Musikers Bushido übernahm sie die Rolle seiner Mutter. Von 2010 bis 2013 verkörperte sie die Direktorin Theobald in den Filmen um Hanni & Nanni. In dem ZDF-Fernsehkrimi Kommissarin Lucas – Am Ende muss Glück sein war sie 2011 in der Rolle der Kneipenwirtin Nadja Schumann, die sich nebenbei prostituiert zu sehen. In Marcus H. Rosenmüllers Spielfilm Wer’s glaubt, wird selig (2012) spielte sie eine herrische Schwiegermutter, die nach ihrem plötzlichen Tod heiliggesprochen werden soll.

In dem ARD-Fernsehfilm Besondere Schwere der Schuld (2014) war sie in der Rolle der Agnes Barner zu sehen, die ihrem Sohn verschweigt, dass er nicht ihr leibliches Kind ist. In der Tragikomödie Auf das Leben!, die im November 2014 in die deutschen Kinos kam, war sie unter der Regie von Uwe Janson in der Rolle einer einsamen, ehemaligen Revue-Sängerin zu sehen, die durch die Freundschaft zu einem jungen, schwerkranken Mann neuen Lebensmut fasst. In der ZDF-Produktion Ein Sommer im Burgenland spielte sie 2015 eine aus einer Roma-Familie stammende Ungarin, für die ihre Reise ins Burgenland zu einer Reise in die eigene Vergangenheit wird. In Lars Kraumes Fernsehfilm Familienfest (2015) spielte sie die erste Ehefrau des berühmten Pianisten Hannes Westhoff (Günther Maria Halmer), eine „trinksüchtige Grande Dame“.[8] In Hannas schlafende Hunde (2016) spielte sie die Rolle der Ruth Eberth, deren junge Enkelin ihre Identität nicht verleugnen will. Im Januar 2017 war Elsner in der Fernsehtragikomödie Die Diva, Thailand und wir! in der Hauptrolle zu sehen; sie spielte die 72-jährige Anneliese Behrens, die nach einer Krebsdiagnose von ihrer Familie betreut werden muss.

Daneben arbeitete sie auch als Synchronsprecherin und lieh z. B. Liza Minnelli (u. a. in Cabaret und Pookie) und Fanny Ardant (8 Frauen) ihre Stimme. 1997 wurde Elsner der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen; 2006 erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk. Schon schwer erkrankt, stand sie zuletzt für den ARD-Spielfilm Lang lebe die Königin als Moderatorin, die auf eine Spenderniere wartet, vor der Kamera. Sie starb vor Ende der Dreharbeiten.

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Mit Dieter Wedel … Georg Kreisler … Johannes Mario Simmel !!!

Elsner war von 1964 bis 1966 mit dem Schauspieler Gerd Vespermann verheiratet und von 1973 bis zu dessen Unfalltod im Jahr 1981 mit dem Regisseur Alf Brustellin liiert. Aus einer Beziehung mit dem Regisseur Dieter Wedel stammt ihr 1981 geborener Sohn, der als Fotograf arbeitet.[9] 1993 heiratete sie den Theaterdramaturgen und Verlagsleiter Uwe B. Carstensen. Diese Ehe wurde im Jahr 2000 geschieden. Einige Jahre lebte sie mit dem Germanistikprofessor Günter Blamberger zusammen.

Hannelore Elsner starb am 21. April 2019 im Alter von 76 Jahren in einem Münchner Krankenhaus an den Folgen einer Krebserkrankung. (Quelle: wikipedia)

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Hannelore Elsner als Covergirl

Und als kleine Verneigung meinerseits diese eher unekannt gebliebene CD mit einer ganz und gar wunderbaren, exquisiten Mischung aus „sommerlicher“ Lyrik und passende, klassischer Musik. Leider kann sie nun diesen Sommer nicht mehr erleben.

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Und erneut weiß die Hannelore Elsner eben wieder zu verzaubern … wer´s nicht glaubt, kann ja mal reinhören …

Und ja … die Hannelore Elsner war auch eine hochgradig erotische Frau … sie hatte im kleinen Finger mehr Erotik als z.B. eine Pamela Anderson in ihrem ganzem Körpr … das darf ja auch mal gesagt werden … zum Abschied von Hannelore Elsner.

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Besetzung:
Hannelore Elsen (Sprecherin)
+
Patrick Demenga (cello bei 19.)
English Chamber Orchestra unter der Leitung von Leopold Hager (bei 01. + 29.)
Europe Festival Orchestra unter der Leitung von Walter Hilgers (bei 09.)
Thomas Füri (violin bei 12.)
Gael Gandino (harp bei 13., 26.)
Thomas Müller-Pering (guitar bei 09.)
Balázs Szokolay (piano bei 04., 08., 15.)
Staatliche Philarmonie Kosice unter der Leitung von Urs Schneider (bei 02.
Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck (bei 06.)
Gérard Wyss (piano bei 12., 19)

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Titel:

Helle Nächte:
01. Leuchtkäfer ziehen durch die Juninacht (Max Dauthendey) 0.58
02. Elfentanz (Elfenscherzo aus: Ein Sommernachtstraum) (Mendelssohn-Batholdy) 4.19
03. Johannisfeuer (Max Dauthendey) + In der Walpurgisnacht (Raff) 1.33

Leichtigkeit des Seins:
04. Junger Tag (Conrad Ferdinand Meyer) + Du mußt das Leben nicht verstehen (Rainer Maria Rilke)+ Folg-Song (Grieg) 1.36
05. Sommerfrische (Joachim Ringelnatz) 0.46
06. Der über uns (Gotthold Eühraim Lessing) + Il trionfo delle donne (Mozart) 3.38

Liebe und Liebelei:
07. Sie zu ihm (Kurt Tucholsky) 1.31
08. Übung am Klavier (Rainer Maria Rilke) + Einen Sommer lang (Datlev von Liliendron) + Sommerabend (Grieg)
09. Hingebung (Volker Braun) + Andaluza aus: Danza española Nr. 5

Erklär mir die Liebe:
10. Was ist Liebe im Sommer? (Jörg Zink) 2.01
11. Du bist mein, ich bin dein (unbekannt) 0.30
12. Wie soll ich meine Seele halten + Zum Einschlafen zu sagen (Rainer Maria Rilke) + Salut d’amour (Elgar) 2.47
13. Erklär mit, Liebe (Ingeborg Bachmnn) + Jeux interdits (Traditional) 2.28
14. Was es ist (Erich Fried) 0.37

Glut und Verglühen:
15. Elfentanz (Grieg) 0.45
16. Ode an den Landregen (Hugo Dittberner) 1.46
17. D-Zug (Gottfried Benn) 1.41
18. Sachliche Romanze (Erich Kästner) + Nachklang (Grieg) 1.46
19. Hälfte des Lebens (Friedrich Hölderlin) + Aprés un reve (Fauré) 3.16
20. Sommerbild (Friedrich Hebbel) 0.36

Die Sprache der Rosen:
21. Von den heimlichen Rosen (Christian Morgenstern) +  Letzte Rose (Traditional) 1.47
22. An die Rose (Fridrich Hölderlin) 0.27
23. Rosen (Wolfgang von Goethe) 0.19
24. Heidenröslein (Wolfgang von Goethe) 1.10
25. Wilde Rosen (Hermann Claudius) +  To A Wild Rose (MacDowel) 1.28

Träume:
26. Mondnacht (Joseph von Eichendroff) + Du bist mein Mond (Friedrich Rückert) + Mondscheinsonate (Beethoven) 3.05
27. Ich sage: Mal mir ein Herz (Wolf Wondratscheck) 0.17
28. Liebeszauber (Hildegunde Wöller) 0.52
29. Zettels Traum (William Shakespear) + Notturno (Mendelssohn-Batholdy) 3.27

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Hannelore Elsner (* 26. Juli 1942; † 21. April 2019 in München)

7 Gedanken zu “Hannelore Elsner – Ein Sommernachtstraum – Sommer in Musik und Poesie (2006)

  1. Für mich unvergessen in einem meiner Lieblingsfilme an der Seite von Martin Benrath: „Berlinger“ von Bernhard Sinkel und Alf Brustellin aus dem Jahr 1975. Und natürlich ein Jahr später in „Bomber & Paganini“. Beide Streifen sind unbedingt sehenswert.

  2. Der Herr auf dem Bild mit „Mit Dieter Wedel“ ist Georg Kreisler.

    Der Rest dieses Beitrages wurde von mir. dem Blog-Betreiber gelöscht … unflätige und ausländerfeindliche Beiträge haben hier nichts verloren … ich bitte daran zukünftig zu denken !!!!

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