Museum Brandhorst – Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst (2019)

TitelKinder, wie die Zeit vergeht …

In Gestalt eines bunten Kunstbaus in der Theresienstraße, mitten im Münchner Kunstareal, präsentiert das Museum Brandhorst über 700 Werke zeitgenössischer Künstler wie Cy Twombly, Damien Hirst oder Andy Warhol. Das von Anette und Udo Brandhorst initiierte Ausstellungshaus rückt nicht nur die Kunstwerke, sondern auch ihre Erschaffer ins richtige Licht.

Die Ausstellungsfläche von 3.200 Quadratmetern ist eine Bereicherung für das Kunstareal München. Gemeinsam mit der Pinakothek der Moderne zeigt das Museum Brandhorst die Arbeiten von Künstlergrößen des 20. und 21. Jahrhunderts. 700 Werke aus der Sammlung von Anette und Udo Brandhorst und wechselnde Ausstellungen moderner Arbeiten sind in dem Museumsbau ausgestellt. Die Besucher können sich unter anderem auf Kunst von Andy Warhol, Damien Hirst, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Cy Twombly und Günther Förg freuen.

Den Schwerpunkt im Museum Brandhorst bilden die Werke des Amerikaners Cy Twombly. Seine Arbeiten prägten den abstrakten Expressionismus. Dazu gehören Malereien, Zeichnungen, Fotografien und Objekte – groß oder klein. Im Museum zu sehen sind zum Beispiel die 12 Bilder aus Twomblys Reihe „Lepanto“. Der Saal, in welchem sie ausgestellt sind, wurde nach den Wünschen des Künstlers höchstpersönlich eingerichtet. Das Museum Brandhorst ist sehr stolz auf diese umfangreiche Cy Twombly Sammlung, die außerhalb der USA als einmalig und am bedeutendsten gilt.

Beispiel23.jpg

Bereits die Fassade des Museum ist beeindruckend

Das Vorhaben Museum Brandhorst basiert auf der Sammelleidenschaft des gleichnamigen Ehepaares. Die Einrichtung selbst wird von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betrieben. Die Eröffnung des Museums fand im Mai 2009 statt. Realisiert wurde der 46 Millionen Euro teure Bau durch das Berliner Architekten-Büro Sauerbruch Hutton in enger Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und Udo Brandhorst selbst. Die Außenfassade des etwa 15 Meter hohen Baus zieren 36.000 Keramikstäbe in 23 Farben. Je nach Perspektive des Betrachters, scheint sich die Oberfläche des Gebäudes in Materialität und Struktur zu verändern. Durch diese spezielle Konstruktion gelangt außerdem ein Maximum an Tageslicht ins Gebäudeinnere.

Udo Annette Brandorst

Udo und Anette Brandhorst in frühen Jahren

Dem Kunstsammler-Paar Anette und Udo Brandhorst ist es zu verdanken, dass das heutige Museum mit internationalen Kunstwerken reich gefüllt ist. Seit den 70er Jahren sammelten die beiden zeitgenössische Kunst. So zählten sie am Ende bis zu 1.000 Werke. Darunter befinden sich hauptsächlich Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Fotografien, Medienarbeiten und Installationen vervollständigten erst später die Sammlung und bilden nur einen kleinen Anteil. Als besonders beeindruckend und weltweit unvergleichbar gelten die rund 100 Pop-Art-Arbeiten von Andy Warhol und die 170 Werke von Cy Twombly.t

Seit 1. November 2013 ist Achim Hochdörfer neuer Chef des Museums – er ist jünger als sein Vorgänger Armin Zweite und hat frische Akzente eingebracht. Das Erdgeschoss bringt seither Werke von Andy Warhol, Robert Gober, Jeff Koons und anderen in spannungsreiche Konstellationen. Im Obergeschoss hat Hochdörfer, der während seines Studiums persönlich mit dem Künstler Cy Twombly arbeiten konnte, dessen Arbeiten in einen Zusammenhang mit Skulpturen von Franz West gestellt. (Quelle: muenchen.de)

Beispiel24

Bemerkenswerte finde ich übrigens die Eintrittsgestaltung:

Normaler Eintritt: 7 Euro – Ermäßigt: 5 Euro
Sonntags: 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Und nun feiert man den 10. Geburtstag und die Macher dieses Museums wären nicht die Macher dises Museums, hätten sie sich da nicht was ganz besondereseinfallen lassen:

Beispiel05.jpg

Und zur Feier des Tages spendierte man zum Auftakt auch diese Broschüre, die z.B. kostenlos der Süddeutschen Zeitung“ beilag.

Ich leite diese Broschüre also quasi einfach mal weiter.

Und ich gestehe freimütig, dass es vor allem meiner geschätzten Frau Gemahlin zu verdanken ist, dass ich immer wieder mit der Nase auf Aspekte der aktuellen Kunstszene gestupst werde.

Am Eröffnungswochenende werden wir das Museum allerdings nicht besuchen können (wird eh zu viel Rummel sein), da wir in Essen sind, aber unser Weg wird uns heuer ganz sicher noch dahin führen.

Beispiel01

Beispiel03.jpg

Beispiel04

Ich bin gespannt ob die Ausstellung diesem Anspruch auch gerecht wird

Beispiel06

Beispiel07.jpg

Beispiel08.jpg

Beispiel09

Beispiel10

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13.jpg

Beispiel14

Beispiel15.jpg

Beispiel16.jpg

Beispiel17

Beispiel18.jpg

Beispiel19.jpg

Beispiel20

Also, den Namen dieser Künstlerin – Jacqueline Humphries – werd´ ích mir merken

Beispiel25

Beispiel21.jpg

*
**

Beispiel22

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s