Sounds (Zeitschrift) – März 1971

TitelUnd wieder mal …  wurde ich im Keller fündig … und konnte so weitere alte „Sounds“ Hefte sichten.

Zur Erinnerung:

Sie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein.

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Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein.  (Quelle: wikipedia) … und hier kann man weiterlesen.

Die wichtiges Thema in diesem Heft waren:

  • Quicksilver Messenger Service
  • Grand Funk Railroad („DasModell einer kapitalistischen Popgruppe“)
  • Quintessence
  • Ike & Tina Turner
  • Pink Fairies
  • Duster Bennet
  • Orentte Coleman
  • Sexuelle Kontakt im nachindustriellen Zeitalter Rolf Schwendter)
  • sowie diverse Rubriken (News, Plattenbesprechungen, Leserbriefe)

Keine Frage: auch dieses Heft ist ein wunderbarer Nostalgie-Trip in jene Jahren, die zumindest mich entscheidend prägten und das nicht nur musikalisch.

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Die deutsche Band „Sameti“ …kennt auch keiner mehr

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Hier geht´s um Quicksilver Messenger Service mit John Cippolina !

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Pete Frame war übrigens der mit den irren Family Trees“

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Underground-Pornographie ?

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Die Bestandsaufnahme, natürlich marxistisch geprägt

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Aha …

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Was hab´ ich mir damals an den Schaufenstern des „Musik-Markt“ die Nase platt gedrückt … all die herrlichen Gitarren und Bässe

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Bei den Leserbriefen beschwert sich ein gewisser Rolf-Ulrich Kaiser

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Der beschwert sich auch

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Die Rückseite des Heftes

Mehr Sounds:

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