Uhu greenit präsentiert – Männersachen (ca. 70er Jahre)

FrontCover1Viel skurriler geht´s nicht mehr, oder aber auch: viel blöder geht´s auch nicht mehr.

Herausgeber ist die Firma „Uhu“

UHU ist eine Marke für Klebstoff und wird im deutschsprachigen Raum häufig als Gattungsname für sogenannte Alleskleber verwendet – also Klebstoffe für überwiegend kleinere Anwendungen in privaten Haushalten (Papier etc.).

Im Jahr 1932 entdeckte der Apotheker August Fischer, dass eine 40%ige Lösung von Polyvinylacetat in Aceton/Methylacetat einen guten Klebstoff ergibt. Weltweit stellte dies den ersten gebrauchsfertigen, klaren Kunstharz-Klebstoff dar, mit dem viele zur damaligen Zeit im Haushalt gebräuchliche Materialien geklebt werden konnten.

Der Markenname leitet sich von der Vogelart Uhu ab. Fischer folgte damit der Tradition der Papier- und Schreibwarenbranche, Produkte nach großen Vögeln zu benennen (wie zum Beispiel Pelikan, Adler oder Marabu).

Inhaber der Marke ist die UHU GmbH & Co. KG aus Bühl. Das Unternehmen ging 1971 in den Besitz der britischen Beecham-Gruppe über, aus der sie 1989 wieder herausgelöst wurde. Seit 1994 ist UHU eine hundertprozentige Tochter der Bolton Group, heute unter dem Dach der UHU Holding GmbH zusammengefasst. Größter Wettbewerber im deutschen Markt ist der Henkel-Konzern mit den Klebstoffmarken Pritt und Pattex.
Produkte

Die Produkte werden mittlerweile in über 125 Ländern der Welt vertrieben. Bekannteste Produkte sind immer noch der Haushalts-Alleskleber in Tuben und Klebestifte für Papier, das Produktportfolio umfasst jedoch eine breite Palette von Haushalts- und Industrie-Klebstoffen, Klebefolien und Dichtstoffen. Schon beim Bau der Inneneinrichtung des Zeppelins Hindenburg wurden UHU-Klebstoffe verwendet. (Quelle: wikipedia)

Frauenfeindliche Werbung damals: Anzeige für UHU Alleskleber im KOSMOS Taschenkalender 1954/55

Frauenfeindliche Werbung damals: Anzeige für UHU Alleskleber im KOSMOS Taschenkalender 1954/55

Mag ja sein, dass die Firma Uhu eine Traditionsfirma ist, diese Werbe-Single (5″ flexidisc) ist ein trauriger Tiefpunkt der deutschen Werbegeschichte.

Man lauscht dem Gespräch von zwei Hobbyhandwerkern (natürlich im Hobbykeller) und diese haben nichts besseres zu tun, als sich üble, frauenfeindliche Witze zu erzählen (daneben gibt es dann noch im Plauderton Informationen zu den beiden unterschiedlichen „greenit“ Klebern (mal flüssig, mal tropfrei).

Und damit die schalen Witze nicht alles bei dieser Präsentation sind, habe ich noch eine kleine Firmengeschichte beigefügt …

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Titel:
01. Männersachen 4.46

Autor: unbekannt

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