Die Viel-Harmoniker – Das vierte As (1979)

FrontCover1.JPGImmer wieder gab es so Vokal-Ensembles, die an die große Zeit dieser Musikrichtung und zwar in den 20er und 30er Jahre erinnern oder gar anknüpfen wollten.

Ein ganz besonderes Ensemble dieser Art sind Die Viel-Harmoniker und das hat was mit ihrem Gründer zu tun:

Die Viel-Harmoniker waren eine deutsche Musikgruppe auf dem Gebiet des Schlagers.

Die Gruppe wurde 1976 von Gert Wilden als Vokalensemble mit Klavierbegleitung in München gegründet. Das Ensemble singt im Stil der Comedian Harmonists hauptsächlich Lieder der 1920er und 1930er Jahre, sowie Neukompositionen im Stil dieser Zeit.

Mitglieder waren zunächst Toni Rosner, Siegfried Hussner, Alo Schnurrer, Wolfgang Schultz und Walter Leykauf. Letzterer war bereits bei den Nilsen Brothers erfolgreich und ist seit 1984 ein erfolgreicher Sänger der volkstümlichen Musik. Nach seinem Austritt aus der Gruppe wurde Günther Graf sein Nachfolger, der bis zur Auflösung der Gruppe ein fester Bestandteil dieser als 2. Bariton blieb. Gründer und Komponist Gert Wilden begleitete die Sänger am Klavier.

Viel-Harmoniker01

Die Viel-Harmoniker nahmen zahlreiche Titel der Comedian Harmonists, aber auch andere bekannte Hits, neu auf und waren bald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Sie traten in Frack und Zylinder auf und waren in zahlreichen Musiksendungen des Rundfunks und Fernsehens zu Gast wie zum Beispiel in der Unterhaltungsshow Zum Blauen Bock. Darüber hinaus gaben sie zahlreiche Konzerte in ganz Europa, sogar in China und Südamerika. Insgesamt wurden 18 Langspielplatten gemacht.

1980 beteiligten sich die Vielharmoniker an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Ihr Lied In der Oper belegte Platz zehn. (Quelle: wikipedia)

Beschäftigt man sich näher mit diesem Ensembles, so kann man feststellen, dass die eine wahre Flut von Aufnahmen veröffentlicht haben. Die meisten sind in Vergessenheit geraten, so auch diese.

GertWilden

Gert Wilden

Hier ihr viertes Album auch auch bei diesen Aufnahmen huldigen sie quasi ko-genial den Sangeskünsten früherer Dekaden.

Damit nicht genug, mit Titeln wie „Dschinghis Khan“ und „39’1 Disco Fever“ parodieren sie einen damaligen Musiktrend, der mir zutiefst zuwider war …

Aber diese Versionen reizen dann schon zum schmunzeln.

Wie überhaupt dieses Album etwas für alberne Gemüter (wie ich es auch gelegentlich bin) ist … man kann ja nicht immer nur musikalischen Tiefgang zelebrieren.

BackCover1.JPG

Besetzung:
Siegfried Hussner (tenor)
Patrick Nielsen (bariton)
Toni Rosner (tenor)
Wolfgang Schultz (bass)
+
Gert Wilden (piano)

Autogrammkarte1

Titel:
01. Susie (Löhner-Beda/DeSylva) 2.11
02. Dschinghis Khan (Siegel/Meinunger) 4.23
03. Am besten küßt der Mann am Klavier (Hofer/Wilden) 3.46
04. Tango-Medley 3.17
04.1.Oh Donna Clara (Petersburski/Beda)
04.2. Gnädige Frau, wo war’n Sie gestern? (Schröder/Beckmann)
04.3. Schöner Gigolo (Cassuci/Brammer)
05. Zement-Mixer (Hofmeister/Gallard/Ricks) 2.02
06. Ich bin nur ein armer Wandergesell‘ (Künneke/Rideamus/Haller) 2.29
07. Eselserenade (Baumann/Stothart/Frim) 2.50
08. 39’1 Disco Fever (Wilden/Hofmeister) 3.11
09. Immer, immer, immer wieder (Traditional) 2.51
10. Laß mich dein Badewasser schlürfen (Hofmeister/Scherzinger) 2.43
11. Tante Anna (Amberg/Sarony) 3.40
12. Sag‘ beim Abschied leise Servus (Kreuder/Hilm/Lengsfelder) 2.44

LabelB1

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Singles

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