Pèrez Pandera & His Tijuana Brass Band – La Cucaracha (ca. 1969)

FrontCover1Wer auch immer dieser „Pèrez Pandera“ war (ich vermute mal ein unbekanntes deutsches Studiorchester), er hat mit seiner „Tijuana Brass Band“ einen wirklich guten Job gemacht. Der Arrangeur J. Dufourny scheint ein aus den Niederlanden zu kommen … eltiche seine Werke erschienen nämlich direkt auf dem niederländischem Markt.

Veröffentlicht wurde dieses Album auf Label „Fass Schallplatten“ und diese Abkürzung steht „Für Alle  Schallplatten Sammler“ … da freut sich natürlich das Sammlerherz. Noch mehr hätte ich mich gefreut, wenn ich irgendwo was über dieses Label (von denen ich bei mir noch einige Scheiben herumstehen habe) in Erfahrung hätte bringen können.

Aber: Fehlanzeige !

Das Schlagwort „Tijuana“ steht für die gleichnamige mexikanische Grenzstadt und wurde insbesondere von Herb Albert zum Synonym für jene leicht-beschwingte Musik gemacht, deren Wurzeln wohl in der maxikanischen Volksmusik zu finden sind.

Und genau unter diesem Aspekt ist dieses „No name“ Produkt wirklich rundherum gelungen.

Also: ein durchaus empfhelenswertes Album, wenn einem der Sinn nach sonniger Musik quasi als Vorbereitung auf den Sommer 2020 steht …

MexicanHatDance
Besetzung:

Pèrez Pandera & His Tijuana Brass Band

BackCover1Titel:
01. La Cucaracha (Traditional) 2.30
02. Cielito lindo (Fernandez) 2.03
03. Wein, Weib und Gesang (Strauß) 2.32
04. La Pèrica (Traditional) 2.04
05. Donna Donna (Traditional) 2.12
06. Mexican Hat Dance (Patrichala) 2.18
07. If I Had A Hammer (Traditional) 3.00
08. Guantanamera (Traditional) 2.32
09. Vive l´amour (Traditional) 2.18
10. La mattchiche (Traditional) 2.03
11. Hindu-Lied (Rimsky-Korssakoff) 2.15
12. Carmen (Bizet) 2.24

LabelA1.JPG

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Tijuana

Ein Gedanke zu “Pèrez Pandera & His Tijuana Brass Band – La Cucaracha (ca. 1969)

  1. Viel ist über FASS nicht zu sagen. Es war ein Billiglabel von Philips, spezialisiert in erster Linie auf Volksmusik, Hörspiele und gelegentlich auch mal Witzplatten.
    Unter den Acts findet man auch eine Band namens „Bokaj Retsiem“ (rückwärts zu lesen), hinter der sich niemand anderes als Lucifer’s Friend verbirgt. An Billiglabels verscherbelten sie Kompositionen, die zu schlecht waren, um unter dem wirklichen Bandnamen zu erscheinen.

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