Don Kosaken Chor – Lieder des russischen Volkes (1966)

FrontCover1So ganz verstanden habe ich es nie … diese Beliebtheit jener Lieder, die angeblich die russische Volksseele spiegeln. Und der Serge Jaroff hat dieses Spiel natürlich genial weltweit vermarktet:

Der Don Kosaken Chor Serge Jaroff wurde 1921 von Serge Jaroff (1896–1985) gegründet und bestand aus im Exil lebenden Donkosaken. Der Männerchor trat weltweit, aber vor allem in Europa und den USA auf und pflegte ein Repertoire, das schwerpunktmäßig aus russischer Kirchenmusik, Volksmusik und Folklore bestand.

Nach der Vertreibung der Donkosaken 1920 durch die Rote Armee stellte Serge Jaroff seinen Chor erstmals 1921 in einem Internierungslager in der Türkei zusammen. Ab 1923 hatte der Chor seine ersten Auftritte als Profi-Ensemble in Westeuropa. In den 1930er Jahren war Berlin Sitz des Chores. 1939 wurde der Chor während einer USA-Tournee vom Beginn des Zweiten Weltkriegs überrascht und war zunächst wieder staatenlos. Später nahmen die Sänger die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an und wählten New York City als Basis ihrer Arbeit.

Der Chor gab 1979 in Paris sein letztes Konzert zum 83. Geburtstag von Serge Jaroff, bestand aber offiziell noch bis 1981 unter Jaroffs Leitung weiter.

Im Jahr 1986, ein Jahr nach Jaroffs Tod, fand sich der Chor noch einmal zu einer Tournee unter der Leitung seines langjährigen Solisten Michael Minsky zusammen, an der auch der Tenor Nicolai Gedda mitwirkte. Wegen des angegriffenen Gesundheitszustands von Minsky und weil Nicolai Gedda nicht jeden Tag singen wollte, blieb diese Tournee aber ein einmaliges Unterfangen.
Don Kosaken Chor Serge Jaroff, Leitung Wanja Hlibka, bei einem Konzert im Januar 2012 in der Obersten Stadtkirche in Iserlohn.

Gab es schon zu Zeiten des Bestehens des Don Kosaken Chores mehrere Konkurrenz-Ensembles, so bildeten sich nach der Auflösung nochmals mehrere Nachfolgeensembles, einige davon wurden von Sängern des Originalchores gegründet. Träger des geschützten Namens „Don Kosaken Chor Serge Jaroff“ ist seit 2001 Wanja Hlibka. (Quelle: wikipedia)

Es ist wohl so, dass dieser schwere Zeiten hinter sich bringen musste … Das ändert jedoch nichts daran, dass sich mir diese Musik (und damit die russische Seele ?) einfach nicht erschließen will.

Na ja, anhören kann man sioch das ja dennoch mal.

Der LP lagen dann noch zwei Artikel anlässlich des Todes von Serge Jaroff bei … diese habe ich dann natürlich auch beigefügt.

Heintje

Die passen zusammen: Heintje mit dem Don Kosaken Chor des Serge Jaroff

Besetzung:
Don Kosaken Chor unter der Leitung von Serge Jaroff

BackCover1

Titel:
01. Es wird im Walde gesagt (Traditional) 3.30
02. Der rote Sarafan (Varlamoff/Jaroff) 3.52
03. Alter Walzer (Ivanovici/Jaroff) 6.14
04. Himbeerernte (Traditional) 2.33
05. Der Kuckuck (Traditional) 2.31
06. Bandura (Davidovsky/Jaroff) 3.22
07. Reitermarsch (Traditional) 1.41
08. Die Straße entlang (Varlamoff/Jaroff) 2.18
09. Moskauer Nächte (Solovjev-Sedoi/Jaroff) 2.57
10. 2 Kosakenlieder (Traditional) 3.29
11. Ich bete an die Macht der Liebe (Bortnjansky) 3.20
12. Rette, o Gott, dein Volk (Tschaikowsky/Jaroff) 3.20
13. Credo (Gretschaninoff/Jaroff) 2.57
14. Abschied (Sacharoff/Schvedoff) 4.32

LabelB1

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