Black Patti – No Milk, No Sugar (2015)

FrontCover1Eigentlich sind sie schon längst kein Geheimtipp mehr, zumindest hat auch schon ein gewisser Robert Crumb von ihnen gehört.

Aber lassen wir die beiden Musiker sich mal selbst vorstellen:

Black Patti – das sind Peter Crow C. und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer. Seit über 10 Jahren sind die zwei Blues & Roots Musiker auf internationalen Bühnen und Festivals gemeinsam unterwegs. Zweistimmig, handgemacht und unzensiert erzählt das mehrfach prämierte Duo in seinen Songs Geschichten, die das Leben schreibt.

Musikalisch orientiert sich Black Patti an der einzigartigen Mischung der vor dem zweiten Weltkrieg in den USA entstandenen, ländlichen Stile.

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Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals.

Ihre Musik bewegte den weltberühmten Illustrator, Gründervater der Underground Comix Szene und Prewar-Blues Spezialisten Robert Crumb. Er gestaltete das Cover Artwork zum aktuellen Album „Satan’s Funeral“ (2021).

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Hier ihr Debütalbum:

Langerwartetes Debütalbum des Early-Blues-Duos aus München auf RHYTHM BOMB. Seit 2011 bilden der bereits mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler PETER CROW C. und sein Partner MR. JELLY ROLL, der neben Gesang und Gitarre auch an der Mandoline glänzt, das nach einem obskuren Plattenlabel benannte Duo BLACK PATTI. Akustischer Pre-War-Blues, zu weiten Teilen auf beeindruckenden Eigenkompositionen fußend, brachte die Musiker bereits auf Festivals wie den Jazzfrühling Kempten, das Snow Jazz Festival (FR) oder das Birmingham Jazzfestival, Auftritte im Rahmen von Kunst und Literatur (HARRY ROWOHLT, FRITZ RAU u.a.) gehören neben unzähligen Club- und Barshows zu ihren Aktivitäten.

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Mit ‚No Milk, No Sugar‘ liegt jetzt endlich der erste Tonträger der versierten, meist mit wunderbarem zweistimmigen Gesang antretenden Instrumentalisten vor, selbstverständlich auf traditionellen Instrumenten eingespielt und im Schwarzwälder BLACK SHACK Studio vintage, vollanalog und ohne Overdubs aufgenommen. Mit Songs wie ‚Jelly Roll Swing‘, ‚Busy Bootin‘, ‚Please Baby‘ oder ‚I’m So Worried About My Baby‘ präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und unglaublich berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Ein absolut tadelloses Debüt, das Freunde von authentischem Blues begeistern dürfte. (Pressetext)

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„(…) Mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen setzen Black Patti den Ur- klang des schwarzen Amerika in Szene. Da wimmern die Gitarren und die Mandoline, da heult die Mundharmonika, und der zweistimmige Gesang setzt ausdrucksstarke Akzente. Eingespielt in einem Vintage-Recording-Studio mit antiquierten RCA-Mikrofonen und Tonbandmaschinen, ver- strömt die Musik ein Feeling, als hätte der Blues-Boom der zwanziger Jahre gerade erst begonnen.“ (Christoph Wagner, NZZ, Mai, 2015)
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„Was die beiden Kollegen Peter Crow C.  und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer auf der ersten CD ihres Duos Black Patti abliefern, ist geradezu sensationell.“ (Klaus Mojo Kilian, bluesnews.de – Kilians Plattenecke, April 2015)

Genug er lobenden Worte: das muss man gehört habe. Wer den archaischen Blues der frühen Jahre mag und genießen kann … dem kann ich dieses Album nur dringend empfehlen !

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Besetzung:
Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer (guitar, mandolin, vocals)
Peter „Crow C.“ Krause (vocals, guitar, harmonica)

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Titel:
01. Morning Train (Traditional) 3.16
02. Jelly Roll Swing (Krause) 3.05
03. You Got To Take Sick And Die Some Of These Days (Morganfield) 3.39
04. The New Early In The Morning (Williamson I) 3.28
05. Busy Bootin‘ (Arnold) 2.57
06. Future Blues (Brown) 3.28
07. Black Patti Boogie (Kruse/Kraemer) 
08. Please Baby (Sheiks) 3.08
09. I’m So Worried About My Baby (Kramer) 3.11
10. The New Shake That Thing (Sheiks) 3.18
11. Big Mama’s Door (Hart) 4.17
12. I’m Goin‘ Home (Patton) 3.20

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Weitere Hörempfehlung (die gibt´s hier so schnell nicht, denn Neuscheinungen haben in diesem blog aus grundsätzlichen Erwägungen nichts verloren):
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Und natürlich muss ich darauf hinweisen, dass es die Graugans war, die mich mit der Nase auf dieses Duo gestoßen hat … vielen Dank !

2 Gedanken zu “Black Patti – No Milk, No Sugar (2015)

  1. Echt starke Blues-Musik (Gruß an die Graugans) und vielen Dank dafür. Aber sind die Nebengräusche beabsichtigt? Klingt stellenweise ziemlich verrauscht oder verzerrt (z. B. besonders beim 2. Song im letzten Drittel), aber nicht im Stil der 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts, eher nach einem schlecht justierten Laser. Schade.

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