Fred Rodrian – Weihnachtsgeschichten – Heinrich Hirsch (1987)

FrontCover1.jpgHier Weihnachsgeschichten von Fred Rodrian:

Fred Rodrian (* 14. Juli 1926 in Berlin; † 25. Mai 1985 ebenda) war ein deutscher Verlagsleiter und Kinderbuchautor.

Fred Rodrian war Sohn eines Buchdruckers und schloss eine Lehre als Reproduktionsfotograf ab. Nach Kriegsdienst (1944/45) und Kriegsgefangenschaft wurde er 1946 Mitglied der SED und der FDJ, von 1946 bis 1952 arbeitete er als FDJ-Funktionär auf kulturpolitischem Gebiet. Von 1952 bis 1955 war er Lektor und dann bis 1974 Cheflektor beim Kinderbuchverlag Berlin, den er ab 1975 bis zu seinem Tode als Direktor leitete.

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Fred Rodrian

Rodrian studierte 1957/1958 am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig und 1970/1971 Kulturpolitik an der Hans-Marchwitza-Schule des ZK der SED.

Seit 1958 schrieb er auch selbst Erzählungen für Kinder, die unter anderem von Werner Klemke illustriert und auch in Westdeutschland verlegt wurden. Er verfasste auch Drehbücher, so unter anderem zusammen mit Anneliese Kocialek für den DEFA-Märchenfilm Das Feuerzeug.

Rodrian war korrespondierendes Mitglied der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR. (Quelle: wikipedia)

Und diese Eterna LP mit „WEihnachtsgeschichten“, die man allesamt als durtch und durch traditionell bezeichnen kann.

Herzstück dieser LP ist seine Erzählung „Heinrich Hirsch“:

Ein Hirsch mit prächtigem Geweih fährt mit der Eisenbahn und mit dem Schiff. Hirsch Heinrich stammt aus China und muss eine lange Reise auf sich nehmen, um in den Tierpark zu gelangen. Dort angekommen, vermisst er zwar ein wenig seinen Wald, aber

HirschBuch

Das Buch „Hirsch Heinrich)

die Kinder lassen ihn sein Heimweh bald vergessen. Oft kommen sie in großen Scharren, füttern ihn mit Möhren und lachen mit ihm. Als der Winter einbricht und Weihnachten naht, werden die Besucher weniger. Heinrich fühlt sich einsam und als am Heiligabend gar niemand vorbeischaut, springt er über sein Gatter und läuft davon. Wird er das finden, wonach sein Hirschherz verlangt?

Hirsch Heinrich durchstreift einsam den kalten Winterwald. Die anderen Tiere meiden ihn und eine Gruppe von Jägern, die zwar lieber kreuzschockschwerenot das Glas auf den staatlichen Zehnender hebt, anstatt die Flinte anzulegen, stellt dennoch eine potentielle Bedrohung dar. Heinrich treibt der Hunger in die Nähe der Dörfer. Wie hüpft sein Herz vor Freude, als singend eine Kinderschar in den Wald geht, um die Tiere zu füttern.

Sachte, sachte fällt der Schnee.
Wir Kinder, wir haben zu essen.
Im Walde hungert ein kleines Reh.
Das wollen wir nicht vergessen.

Der Hirsch erkennt die Kinder wieder, denn sie waren es, die ihm vor ein paar Tagen an seinem Gatter besuchten und sehr freundlich zu ihm waren. Plötzlich fehlt Heinrich der Tierpark sehr.

1960 erstmalig erschienen, begeisterte “Hirsch Heinrich” bereits einige Generationen von Kinderherzen. Fred Rodrian hat eine Geschichte geschaffen, die allen Glücksrittern bekannt vorkommen mag. Wer hat nicht, irgendwann in der Sehnsucht nach dem Anderswo begriffen, dass der Spatz in der Hand wertvoller ist, als die Taube auf dem Dach. “Hirsch Heinrich” öffnet die Augen für das, was ist und das Gute und Wärmende, das darin liegt. (kinderbuch-liebling.de)

Eine Weihnachts-LP für gemütlich-kitschige Stunden und der Fred rodrian hat es geschafft, die Weihnachtsgeschichte ohne jeglichen christlichen Bezug zu erzählen … schon irgendwie witzig …

BackCover

Besetzung:
Elsa Grube-Deister (Sprecherin bei 02.. 04.)
Horst Hiemer (Sprecher bei 06.)
Günter Sonnenberg (Sprecher bei 02.)
Ulrich Voß (Sprecher bei 04.)
Arno Wyzniewski (Sprecher bei 05.)
Horst Ziethen (Sprecher bei 02.)
+
Kinder des Bereiches „Darstellendes Spiel“ „Pionierhaus German Titow“

Regie: Karin Lorenz
Musik: Christian Steyer
Geräusche: Heinz Heppner

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Titel:
01. Winterlied aus Hirsch Heinrich (Teil 1) 0.40
02. Der Nikolaus kommt in die Stadt 10.09
03. Winterlied aus Hirsch Heinrich (Teil 2) 1.13
04. Wie der Weihnachtsmann seinen Bart verlor 5.31
05. Hirsch Heinrich 18.41
06. Weihnachtsgeschichte

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Karl Valentin + Liesl Karlstadt – Buchbinder Wanninger + Die alten Rittersleut´(1962)

FrontCover1Und jetzt mal wieder ein kleines Schmankerl aus bayerischen Gefilden … der legendaäre Karl Valentin mit zumindest einer Glanznummer: „Buchbinder Wanninger“

Buchbinder Wanninger ist ein Sketch des Münchner Komikers Karl Valentin. In der Szene, die auch in einer Schallplattenaufnahme vorliegt, versucht der Buchbinder Wanninger vergeblich, telefonisch bei seinem Auftraggeber (der Baufirma Meisel & Compagnie) in Erfahrung zu bringen, ob er die Rechnung für die von ihm fertiggestellten Bücher der Lieferung gleich beilegen soll, wird dabei aber nur von einem zum anderen Ansprechpartner innerhalb der auftraggebenden Firma weiterverbunden, ohne die erhoffte Information zu erhalten. Das Ganze endet mit der geknurrten Aussage des verzweifelten Buchbinders „Saubande, dreckade!“

Einen weiteren komischen Effekt erzielte Valentin dadurch, dass jeder neue Gesprächspartner in der Firma hierarchisch höher stand und sich auch auf einer jedes Mal höheren Sprachebene ausdrückte. Dies forderte den Münchner Dialekt sprechenden Buchbinder zusätzlich heraus, da er vergeblich versuchte, sich dem jeweiligen Sprachregister anzupassen.

Die letzte Ansprechpartnerin der Firma Meisel & Compagnie ist offensichtlich die richtige Zielperson. Allerdings gibt auch sie nicht die gewünschte Information, da genau in diesem Moment eine Klingel ertönt und die Dame nur antwortet: „Wir haben jetzt Büroschluss, rufen Sie doch morgen bitte wieder an.“

„Sich wie Buchbinder Wanninger vorkommen“ wird – vor allem im süddeutschen Raum – als geflügeltes Wort gebraucht für Situationen, in denen Ämter oder Unternehmen einen Antragssteller von Mitarbeiter zu Mitarbeiter weiter verweisen, ohne dass er jemals zu seinem eigentlichen Ziel kommt, ähnlich wie „von Pontius zu Pilatus laufen“ oder der Passierschein A38.

Der Sketch Buchbinder Wanninger wurde 1964 von Horst Manfred Adloff als zwölfminütiger Kurzfilm verfilmt. (Quelle: wikipedia)

KarlValentin

Ich jedenfalls brech´ immer wieder ab, wenn ich mir dieses irrsinnige Telefonat anhöre und so altmodisch ist das gar nicht … man denke nur an diverse Erfahrungen, die man mit diversen Hotlines so machen kann.

Und natürlich sind auch die alten Ritterleut´ (eine Radiomitschnitt aus dem Jahr 1941) ein Klassiker, der heute eigentlich den Status eines Volksliedes hat …  wer kennt nicht die Fassung der Hot Dogs ? Hier die Originalaufnahme !

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Liesl Karlstadt und Karl Valentin

Sprecher:
Liesl Karlstadt (bei 01.)
Karl Valentin
+
Männerchor mit Klavierbegleitung (bei 02.)

Briefmarke

Titel:
01. Buchbinder Wanninger (Valentin)
02. Die alten Rittersleut´ (Valentin)

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Erich Kästner – Das fliegende Klassenzimmer (Film) (1954)

Filmplakat1ADieser Film rückt jedes Jahr im Dezember wieder in mein Bewusstsein und ja, wärmt jedes Jahr aus Neue mein Herz:

Der Kinderfilm Das fliegende Klassenzimmer ist ein deutscher Schwarzweißfilm des Regisseurs Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1954. Die literarische Vorlage zu einem der populärsten deutschen Filme der Nachkriegszeit stammt von Erich Kästner, Autor des gleichnamigen Romans. Neben den von damaligen Jungschauspielern, darunter Peter Tost, Peter Kraus, Axel Arens und Michael Verhoeven, verkörperten Schülern spielen Paul Dahlke, Heliane Bei und Paul Klinger die Hauptrollen.

Der Schriftsteller Erich Kästner schreibt im Sommer auf einer Almwiese an seinem neuen Roman Das fliegende Klassenzimmer. Bei 38 °C Hitze fällt ihm die Inspiration für eine Geschichte, die im Winter spielt, allerdings nicht leicht. Erich Kästner beginnt, die Geschichte zu erzählen. Es geht in erster Linie um einige Jungen, die im Alpenstädtchen Kirchberg in einem Internat leben und das Johann Sigismund-Gymnasium, eine Knaben-Oberschule, besuchen.

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In der Konditorei haben sich Uli und Matz getroffen. Sie probieren anschließend im Friseursalon eine Perücke an für die Rolle des Mädchens in dem Theaterstück Das fliegende Klassenzimmer. Dieses Stück hat Johnny geschrieben; es wird von den Schülern aufgeführt. Zu den Jungen gesellt sich noch Rudi. Er ist der Sohn von Professor Kreuzkamm, ihrem Deutschlehrer. Professor Kreuzkamm ist etwas zerstreut. Im Internat erzählt Johnny seinem Freund Martin seine Lebensgeschichte. Als dreijähriger Junge wurde er von einem Mann in New York auf ein Schiff gebracht, um allein nach Deutschland zu fahren. In Bremerhaven angekommen, sollte er angeblich von seinen Großeltern abgeholt werden. Diese Großeltern gab es allerdings gar nicht, die Adresse stimmte auch nicht, und die Adresse des Mannes in New York war ebenfalls falsch. So kam es, dass der Kapitän des Schiffes Johnny zu sich nahm.

Beispiel01

Erich Kästner

Die Jungen haben bei ihrem Lieblingslehrer Dr. Johannes Bökh, genannt Justus, Unterricht. Er gestaltet den Geographieunterricht so plastisch, dass die Kinder das Gefühl haben, die Welt wie aus einem Flugzeug zu sehen. Nur Ferdinand fehlt als einziger. Denn er interessiert sich nur für Musik und ist deshalb ständig im Musikzimmer – beim Klavierspielen. Uli fühlt sich von den anderen Jungen nicht ernst genommen, weil er wenig Mut hat. Sein bester Freund Matz dagegen ist sehr mutig, dafür aber im Denken langsamer. Uli würde dennoch gern mit Matz tauschen, was dieser für Blödsinn hält, denn: Seine Noten verbessern sich einfach nicht. Aber Uli könnte etwas gegen seine Angst tun, indem er mal etwas ganz Außergewöhnliches anstellt.

Beispiel02

Die Realschüler entführen Rudi Kreuzkamm, der die Diktathefte der Internatsschüler zu seinem Vater bringen sollte. Daraufhin suchen die Jungen Rat beim „Nichtraucher“. Dieser lebt in einem alten Eisenbahnwaggon, der als Nichtraucherwagen ausgewiesen ist. Sie berichten ihrem väterlichen Freund von dem erbitterten Streit der Realschüler mit den Internatsschülern. Dieser wird schon seit vielen Jahren ausgetragen.

Der „Nichtraucher“ will die Jungen als Schiedsrichter bei ihrem bevorstehenden Kampf gegen die Realschüler unterstützen. Er macht den Vorschlag, dass sich von den beiden Gruppen jeweils nur einer prügeln solle. Gewinnen die Internatsschüler, sollen sie Rudi sowie die Diktathefte zurückerhalten. Gewinnen die Realschüler, sollen die Internatsschüler sich schriftlich dafür entschuldigen, dass sie in der Vergangenheit die Fahne der Realschüler stark beschädigt haben. Den Zweikampf gewinnt Matz für die Internatsschüler. Die Realschüler weigern sich allerdings, Rudi herauszugeben. Daraufhin kommt es zu einer Schneeballschlacht zwischen den Internatsschülern und den Realschülern. Die Verwirrung während der Schneeballschlacht nutzen Johnny und Matz aus, um Rudi zu befreien. Dabei stellen sie fest, dass ihre Diktathefte von den Realschülern bis auf kleine Überreste verbrannt worden sind.

Beispiel03

Nach der Schlacht kehren die Jungen wieder ins Internat zurück. Dort werden sie am Tor von ihrem Tutor, dem schönen Theodor, abgefangen. Da sie keine Ausgangsgenehmigung hatten, bringt dieser sie zu ihrem Lehrer Justus. Dieser ist enttäuscht von den Jungen, dass sie ihn nicht ins Vertrauen gezogen haben. Zur „Strafe“ gibt es eine Stunde Hausarrest bei ihm im Turmzimmer. Er erzählt ihnen währenddessen eine Geschichte. Ein Junge lebte vor vielen Jahren im selben Internat. Seine Mutter wurde krank, und der Junge besuchte sie im Krankenhaus, ohne eine Erlaubnis zu haben, wofür ihm zur Strafe die Ausgangserlaubnis für den nächsten Tag gestrichen wurde. Er ging trotzdem und wurde von seinem Tutor am Tor erwischt. Da der Junge sich erneut dem Verbot widersetzt hatte, wurde er zu seinem Lehrer gebracht und bekam vier Wochen Ausgehverbot. Doch der Junge besuchte seine Mutter erneut. Daraufhin musste er in den Karzer. Doch ein anderer Junge ließ sich für ihn einsperren. Sie waren beste Freunde und trennten sich auch später nicht. Die beiden studierten und wohnten zusammen. Und auch als der eine heiratete, blieben sie enge Freunde. Dann jedoch starben Frau und Tochter des Freundes. Am Tag nach dem Begräbnis verließ er die Stadt, und sein Freund hat nie wieder etwas von ihm gehört. Der eine Junge war Justus selbst.

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In der Deutschstunde müssen die Jungen Professor Kreuzkamm mitteilen, dass die Diktathefte verbrannt sind. Davon ist dieser natürlich gar nicht begeistert. Zudem haben die Jungen Uli einen Streich gespielt und diesen in einem Papierkorb an der Decke aufgehängt. Nachdem Uli befreit ist, lässt Professor Kreuzkamm die Jungen ein sehr schweres Diktat schreiben. Zur Sicherheit nimmt er diesmal die Hefte selber mit. Nach dem Streich reicht es Uli nun endgültig. Er kündigt der Klasse an, dass er etwas Besonderes machen werde. Die Jungen sollen um 15.00 Uhr zur Eisbahn kommen. Inzwischen führen Johnny und Martin Dr. Bökh zum Nichtraucher, da sie vermuten, dass dieser sein verschwundener Freund ist. Und tatsächlich kommen die alten Freunde so wieder zusammen. Auf der Eisbahn steigt Uli auf ein hohes Klettergerüst und springt, ausgerüstet mit einem geöffneten Regenschirm, herunter. Dabei zieht er sich einige Verletzungen zu, im Großen und Ganzen geht es aber glimpflich ab. Seine Mitschüler machen sich große Sorgen um Uli.

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Zum Glück sind Justus und Dr. Uthoff, der Nichtraucher, in der Nähe. Robert Uthoff ist Arzt und leistet sogleich erste Hilfe. Der Abend gehört den beiden Freunden, die sich viel zu erzählen haben. Dabei versucht Justus auch, den Nichtraucher zu bewegen, wieder in seinem alten Beruf als Arzt zu arbeiten. Noch kann er Robert nicht davon überzeugen, seine Arbeit als Arzt wieder aufzunehmen und sein Domizil zu verlassen. Eine besondere Sympathie entwickelt sich zwischen Schwester Beate und Robert Uthoff.

Die Weihnachtsferien stehen kurz bevor. Die Jungen freuen sich schon darauf. Nur Martin ist traurig. Seine Eltern sind arm und können diesmal das Geld für eine Fahrkarte nach Hause nicht aufbringen. Doch bevor es soweit ist, wird in der Turnhalle der Schule noch das Stück Das fliegende Klassenzimmer in fünf Bildern aufgeführt. Es handelt von einem Klassenzimmer, das sich in einem Flugzeug befindet. Damit können die Schüler in alle Kontinente fliegen. In Ägypten geht ein „kleines Mädchen“ aus der Klasse verloren, als es von einer Mumie in eine Pyramide gelockt wird. Am Ende gelangt das Flugzeug in den Himmel. Und Petrus rettet das Mädchen. Damit endet das Theaterstück.

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Martin vertraut Justus an, dass er nicht zu seinen Eltern fahren kann. Martins Eltern begehen traurig den Weihnachtsabend alleine. Doch plötzlich klingelt es an der Tür, und zu ihrer großen Freude steht Martin draußen. Das Geld für die Hin- und Rückfahrt hat er von Justus bekommen. Und auch Justus verbringt ein schönes Weihnachtsfest zusammen mit dem Nichtraucher, dem Sanitätsrat und Schwester Beate. Mit seinem Weihnachtsgeschenk schafft er vollendete Tatsachen, da der Freund die Stelle als Schularzt, die er ihm besorgt hat, nun nicht mehr ausschlagen kann. Da stecke nicht nur er dahinter, lässt er Robert wissen und schaut bedeutungsvoll zum Sanitätsrat und zu Schwester Beate.

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Wieder zurück in den Sommer. Erich Kästner sitzt in einem Biergarten, als er eines Tages eine „merkwürdige Begegnung“ hat. Johnny und sein Ziehvater, der Kapitän, setzen sich zu ihm. Erich Kästner fragt Johnny nach dem Befinden „seiner“ Jungen im Internat, nach Martin und nach Uli und auch nach Justus und Dr. Uthoff, dem neuen Schularzt. Johnny erzählt von den Freunden und auch, dass Uthoff und Schwester Beate zu Ostern geheiratet hätten, und fragt dann erstaunt, woher er sie eigentlich alle kenne. Kästner zieht seinen Hut und meint, dass er nun leider gehen müsse, Johnny solle die Jungs und ganz besonders „Justus“ von ihm grüßen. Auf seine Frage, von wem er denn alle grüßen solle, bekommt er zur Antwort „von einem guten Freund, einem guten Freund guter Freunde.“ Beim Hinausgehen überreicht Kästner dem Ober ein Buch und deutet auf Johnny. Der Ober begibt sich zum Tisch und überreicht Johnny das Buch mit einem schönen Gruß „von dem Herrn, der eben hier war“. Das Buch trägt den Titel Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner; von diesem kurz zuvor auf dem Umschlag handschriftlich um und Johnny Trotz ergänzt.

Beispiel08

Gedreht wurde der Film im März 1954 im Atelier der Bavaria Film in Geiselgasteig sowie im Carlton-Studio in der Tulbeckstraße. Die Außenaufnahmen entstanden in Kitzbühel, Kufstein und auf der Burg Marquartstein. Teile der Innenaufnahmen wurden im Staatlichen Landschulheim Marquartstein gedreht. Für die Filmbauten trugen Robert und Kurt Herlth die Verantwortung.

Erich Kästner schrieb nicht nur das Drehbuch, er spielte sich auch selbst und ist der Erzähler im Film. Diese erste Verfilmung des Romans Das fliegende Klassenzimmer hält sich am genauesten an die Romanhandlung. Erich Kästner hatte bereits 1933, kurz nachdem Hitler an die Macht gekommen war, mit der UFA Verhandlungen über die Verfilmung seines Buches geführt. Niemand wolle das Risiko eingehen, mit einem Schriftsteller zusammenzuarbeiten, der im Dritten Reich nicht gerade wohlgelitten war. Störend war wohl auch die „zutiefst menschliche Aussage des Buches“, die so gar nicht in diese Zeit der Willkür passen wollte. Auch dass es keine eindeutige Hauptfigur in diesem Film gibt, galt an der Kinokasse eher als hinderlich.

Beispiel09

Das musikalische Leitmotiv von Hans-Martin Majewski besteht vollständig aus Mundharmonikamusik des „Trio Raisner“, das auch in vielen weiteren Passagen des Films zu Gehör kommt. „Normale Filmmusik“ spielt das renommierte Orchester Kurt Graunke in verhältnismäßig wenigen Szenen. In diesem Film spielte der später erfolgreiche Sänger Peter Kraus seine erste Filmrolle. (Quelle: wikipedia)

„Vergnügliche und warmherzige Verfilmung des Kinderromans von Erich Kästner mit unaufdringlicher Pädagogik.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Erich Kästners vierter Kinderroman (1933) hält mit den Freunden ein prächtiges Spektrum jugendlicher Charaktere bereit, deren Solidarität und Mut, Missgeschicken tapfer zu trotzen, gefeiert wird. Die Verfilmung von Kurt Hoffmann, zu der Kästner das Drehbuch schrieb, fügt eine Liebesgeschichte zwischen Krankenschwester Beate und Nichtraucher hinzu. Zum vorzüglichen Jungen-Team gehören Peter Kraus und Michael Verhoeven. (kino.de)

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Und ja, der Film rührt mich heute noch an, so sehr, dass meine Augen mehr als einmal feucht wurden … das Buch aber auch dieser Film haben mich in dem, was ich inneres Wertesystem nenne, tief geprägt.

Beispiel10
Besetzung:
Heliane Bei (Schwester Beate)
Paul Dahlke (Dr. Johannes Bökh, genannt Justus)
Arno Ebert (Johnnys Ziehvater)
Ruth Hausmeister (Frau Thaler, Martins Mutter)
Bruno Hübner (Prof. Kreuzkamm)
Paul Klinger (Dr. Robert Uthoff, genannt „Der Nichtraucher“)
Herbert Kroll (Direktor Grünkern)
Erich Ponto (Sanitätsrat Dr. Hartwig)
Willy Reichert (Herr Thaler, Martins Vater)
Peter Vogel (der schöne Theodor)
Rudolf Vogel (Friseur Krüger)
+
die Tertianer:
Axel Arens (Sebastian Frank)
Max Bath (Kurt, Schüler)
Bert Brandt (Matthias „Matz“ Selbmann)
Horst Dieter Braun (Wawerka, Schüler)
Hartmut Högel (Fridolin, Schüler)
Peter Kraus (Jonathan „Johnny“ Trotz)
Knut Mahlke (Ulrich „Uli“ von Simmern)
Bernhard von der Planitz (Egerland)
Klaus Peter Pretzl (Bruno, Schüler)
Karl Schaidler (Fässchen, Schüler)
Peter Tost (Martin Thaler)
Michael Verhoeven (Ferdinand)
Michael von Welser (Rudi Kreuzkamm)
+
Erich Kästner (Erzähler)

Regie: Kurt Hoffmann
Drehbuch: Erich Kästner
Musik: Hans-Martin Majewski

Kamera: Friedl Behn-Grund

Beispiel11

Erich Kästner

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Beispiel12

Liegt der Präsentation bei (24 Seiten)

Herbert Hisel – Obergefreiter Hisel (Jahrgang 22 II Folge) + Der letzte Arbeitslose (1965)

FrontCover1Nicht, dass wir den Herbert Hisel, dem Großmeister des fränkischen Humors hier ganz vergessen, wenngleich justament diese Live-Aufnahme aus dem Jahr 1967 zu seinen Großtaten zählen würde.

Vom Büttenredner zum Schallplatten-Millionär, vom Abteilungsleiter einer großen Nürnberger Radiogerätefabrik zur Humorkanone Nr.1 – es war ein harter und weiter Weg.

Worin liegt das Geheimnis seines Erfolgs ? – Man kann es nur schwer analysieren, man kann es vielleicht etwas umschreiben. Denn letztlich ist es das Geheimnis seiner Persönlichkeit. Wenn „der Hisel“ auf der Bühne stand, dann füllte er den Raum aus, dann wurde es ruhig im Saal oder auch im Festzelt. Hisel bekommt sein Publikum sofort in den Griff, da ist es gleichgültig, ob er vor einem Ärztekongress auftritt oder auf einem Hausfrauennachmittag, vor älternen Menschen oder vor Jugendlichen.

Herberts Humor ist trocken, schlagfertig. Seine Pointen kommen unerwartet, zielsicher, manchmal fast brutal – aber nie grob, nie verletzend, nie beleidigend. Wenn sich Hisel über jemanden lustig macht, dann immer so, dass der andere von Herzen mit lachen kann.
Autogrammkarte    Autogrammkarte

Hisel01„Was machen Sie, wenn Sie auf Posten stehen und es kommt ein Offizier vorbei ?“ – „Dann präsentier‘ ich das Gewehr !“ – „Gut ! Und wenn Sie auf Posten stehen und es kommt ein Haufen betrunkener Soldaten vorbei, was machen Sie dann ?“ – „Mei, no, da präsentier‘ ich auch !“ – „Aber warum denn ?“ – „Weil bei dem Haufen besoffener Soldaten bestimmt ein Offizier dabei ist…“ (aus Jahrgang 22)
Diese Pointe ist typisch für Hisel. Es geht nicht etwa gegen die Offiziere, er sagt nicht „…das sind dann bestimmt Offiziere“, sondern er stellt eine Gemeinsamkeit her, alle saufen, also auch die Offiziere. Und so wird die Pointe nicht verletzend, sondern sie ist im Gegenteil auch für die Betroffenen eigentlich sogar positiv !

Hisel schildert Szenen des Alltags, Grundsituationen – jeder kann sich da sofort identifizieren. Und diese Situationen treffen auf jede Generation zu, auf jede Gesellschaftsschicht. Er erzählt keine Zoten, er macht sich auch nicht über religiöse Tabus lustig und er witzelt nicht über Politik. „Ich will die Leute unterhalten – aber nicht beleidigen oder belehren !“, sagt er. So ist er und das macht ihn so sympatisch – jou werkli ! (Quelle: herbert-hisel.de)

Vermutlich ist Hisel´s Humor nicht jedermanns Sache … aber ich kann mich immer noch amüsieren … nicht über alles, aber ein paar seiner Gags sind wirklich zeitlos.

Diesmal offerierte er weitere Scherze aus dem militärischem Bereich (nehm ich immer ganz besonders gerne an) …. na, und seine Präsentation des „letzten Arbeitslosen“ ist bedingt witzig oder ich bin heute halt auf dieses Thema humoristisch nicht gut anpsrechbar.

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Besetzung:
Herbert Hisel (Sprecher)

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Titel:
01. Obergefreiter Hisel (Jahrgang 22 II Folge) 7.06
02. Der letzte Arbeitslose 7.41

Texte: Herbert Hisel

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Mehr Herbert Hisel:

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Roger Whittaker – Weihnachten mit Roger Whittaker (1987)

FrontCover1Ja, da schau her … auch in der DDR fand der Schnulzen-König mit seinen Weihnachtsliedern Gehör.

Die 4 Lieder aus der „Amiga Quartett“ Serie entstammen der LP „Weihnachten mit Roger Whittaker“ die bei uns im Jahr 1983 veröffentlicht wurde.

1987 erschien sie dann bei Amiga und nun lässt es sich trefflich spekulieren, was die Amiga-Verantwortlichen dazu gebracht hat, diese Aufnahmen in das Amiga Repertoire aufzunehmen, hatten sie doch eigentlich genug eigene Künstler, die stilsicher auch diese Weihnachtsmusik hätten einspieln können (und ja auch eingespielt haben).

Vermutlich war dies eine Art Kompromiss … weil man vielleicht den Touch von kommerzieller Internationalität auch in die DDR bringen wollte … 1987 waren dann die ideologischen Starrheiten schon ein wenig aufgeweicht.

Vielleicht aber wollte man nur das heimische Publikum erheitern. Denn die Lieder, gesungen von dem Briten Roger Whittaker haben natürlich einen gewissen Drolligkeitswert, denn natürlich kann kein Engländer dialektfrei diese Lieder singen (wenngleich der Roger das wirklich ganz gut macht). Und so kommt man ein ums andere mal nicht daran vorbei zu schmunzeln.

Und nachdem ich halt gerne schmunzel, werde ich demnächst dann die westdeutsche LP-Fassung aus dem Jahr 1983 präsentieren. Dies ist also quasi nur ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Ereignisse …

RogerWhittaker

Besetzung:
Roger Whittaker (vocals)
+
Hamburger Streichorchester unter der Leitung von K.D. Hansen
+
Bremer Kinderchor unter der Leitung von  A. Müller-Naninga

BackCover1

Titel:
01. Süßer die Glocken nie klingen (Traditional/Kritzinger) 4.29
02. O du fröhliche (Traditional/Falk) 3.14
03. Alle Jahre wieder (Silcher/Hey) 1.40
04. Stille Nacht, heilige Nacht (Gruber/Mohr) 5.45

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Katja Ebstein – Witkiewicz (2005)

FrontCover1Für meine Ohren und für mich ein unglaublich wichtiges, enormes Album und mit der Einschätzung bin ich auch nicht ganz allein:

Rothaarig, grünäugig, endlos lange Beine — und eine unverkennbare Stimme, mit der sie einfach alles singen kann, und zwar glaubwürdig. Als Katja Witkiewicz wurde sie 1945 in Schlesien geboren, als Katja Ebstein wurde sie zu einem der wenigen deutschen Superstars. „Wunder gibt es immer wieder“ war 1970 sozusagen der Startschuss: 3. Platz beim Grand Prix, 1971 folgte abermals der 3. Platz mit „Diese Welt“. Danach reihten sich Hit an Hit, Lieder wie „Der Stern von Mykonos“, „Es war einmal ein Jäger“, „Theater“, Songs, die heute schon zu den Evergreens gehören. Doch das war nur die eine Seite der Katja Ebstein. Sie sang daneben ebenso erfolgreich Musicals und interpretierte Gedichte von Heinrich Heine und Bertold Brecht; sie stand vor der Fernsehkamera und auf der Theaterbühne; sie brachte uns internationale Songpoeten wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Stevie Wonder auf deutsch nahe; sie sang in sieben Sprachen und war auch da erfolgreich. Und ihr geliebtes Berlin, in dem sie nach der Flucht aufwuchs, besang sie liebevoll mit Couplets von Otto Reuter, Erich Kästner und Kurt Tucholsky. Eine faszinierende, ungeheuer vielseitige Künstlerin.

Booklet01A
Vor acht Jahren hat Katja Ebstein ihr letztes Album eingesungen. Diese neue CD zeigt, dass Katja Ebstein immer noch und immer wieder zu den Allerbesten gehört. Da gibt es das zarte Liebeslied „Unrasiert“, da gibt es die wunderschöne hochdeutsche Version von Fendrichs „Bergwerk“, da gibt es Jacques Brels Chanson „Flaches Land“ als Hymne an die Nordsee. Von Pe Werner stammt die eingängige Ballade „Rosen unterm Schnee“, Manfred Maurenbrecher schrieb mit Katja die Pop-Ballade „In diesem Land“, eine deutsche Bestandsaufnahme im Jahr 2005, und Xavier Naidoo ließ sich für sie das ungewöhnliche „Schlaf in meinen Armen ein“ einfallen. Bitterböse und traurig ist die Selbstmörderballade „Was geht’s mich an“, bei der Katja von Michael Janz stimmlich unterstützt wird. Dazu singt Katja Klassiker wie „Wilde Wasser“ und „Funny Valentine. „Die schlesischen Weber“ und „Wunder gibt es immer wieder“ sind übrigens in neuer Version zu hören. Fazit: Mit diesem Album hat sich Katja Ebstein selbst das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht. Eine rundum gelungene CD, mit Liedern, die man sich mehr als einmal anhören kann. Und ein erneuter Beweis dafür, dass Katja Ebstein auch mit 60 noch zu unseren Topstars gehört — und stimmlich war sie noch nie so gut und eindringlich und überzeugend wie heute. (Julia Edenhofer)

CDPräsentation

Pe Werner, Dieter Falk und Katja Ebstein bei der Präsentation der Cd „Witkiewicz“

Und selbst auf der Jazz website jazzdimensions findet dieses Album eine prachtvolle Würdigung:
Katja Ebstein meldet sich nach einigen Jahren mit einem neuen Album zurück: Auf „Witkiewicz“, benannt nach ihrem Mädchennamen, präsentiert die Ebstein Songs unterschiedlicher Songwriter – und vom Schlager bis zu Chansons über sozialkritsche Liedermacherstücken ist alles dabei.

Die Künstlerin, die dieser Tage ihren 60. Geburtstag feiert – was man ihr nicht ansieht – hat eine Stimme, der man nur zuhören kann, die Herzen und Seelen erweicht. Mit dieser Popgesangsstimme (von der manch Gesangssternchen nur träumen kann) setzt sie insbesondere bei „Ungläubig“, dem Maurenbrecher-Song „In diesem Land“ oder „Was geht´s uns an“ so kraftvolle, wie kritische Akzente – die Ebstein als sozialpolitische Botschafterin, die sich in dieser Rolle auch gut gefällt.

Katja Ebstein gehört auf die Bühne, pflegt einen natürlich-herzlichen Umgang mit dem Publikum und ist dennoch ganz Showdame. „Witkiewicz“ ist ein Album mit größtenteils wunderbaren Songs, aber auch mal einem Ausrutscher wie „Unrasiert“, der etwas stark in die Liebeslied-Schlager-Schmonzette abgleitet. Insgesamt: erstklassig – Hut ab vor dieser begnadeten Sängerin mit Herz und Engagement. (Carina Prang)

BookletBackCover1

Dani Fromm auf laut.de hatte aber auch was zu meckern:

„Einzig zwei Nummern stoßen wirklich übel auf: „In meinen Armen“ – komponiert, getextet und angerichtet von Xavier Naidoo – ist kaum auszuhalten. Der Mann ist, wenn er nicht gerade mit Jan Delay zusammenarbeitet, einfach eine unerträgliche Heulsuse, der mich mit seiner plakativst zu Markte getragenen Religiosität von einem Würgereiz in den nächsten treibt. „Herr, Du musst das Größte sein, das auch im Kleinsten ist. Du hauchst das Leben ein. Herr, Du bist, der Du bist.“ Halleluja. Ich bitte um einen Eimer.

Und „Bergwerk“, das mir in der von Dieter Falk arrangierten Version musikalisch wesentlich besser gefällt, als Reinhard Fendrichs Original (Zugegeben: Das ist auch nicht besonders schwer.), verliert durch die 1:1-Übertragung des Textes aus Bergsprache ins Hochdeutsche sehr. Wenn sich „weinst“ auf „lehnst“, und „weißt“ auf „hast“ reimen muss, fühlt man sich zwangsläufig an Reim-dich-oder-ich-fress-Dich-Lyrik der Kampfklasse „Kaum zu glauben, aber wahr: der Schmidthuber-Opa wird heut 97 Jahr“ erinnert. Naidoo jault übrigens auch in „Was Geht’s Uns An“ im Refrain mit; hier allerdings nicht ganz so störend.“

Da mag ja jemand den Xaver besonders gut *g*

Ergänzend will ich noch darauf hinweise, dass die beteiligten Musiker wirklich ganz famos aufspielen (Thomas Simmerl und Christian von Kaphengst gehören z.B. zur Till Brönner Band). Und das booklet besticht auch durch die intensive Fotographien von Jim Rakete !

BackCover1

Besetzung:
Dieter Falk (keyboards)
Wolfgang Haffner  (drums, percussion)
Christian von Kaphengst (bass)
Berthold Matschat (harmonica)
Ossi Schaller (guitar)
Thomas Simmerl (drums, percussion)
Christoph Titz (trumpet)
+
German Pops Orchestra

Booklet04ATitel:
01. Ungläubig (Falk/Ebstein/Winkelmann) 4.28
02. Unrasiert (Sacher/Hofer) 3.04
03. In diesem Land (Rau/Ebstein/Maurenbrecher) 4.29
04. Die schlesischen Weber (Bruhn/Heine) 3.00
05. Sei nicht alt (Sacher/Demmler) 3.07
06. Wildes Wasser (Traditional/Werner/Ebstein) 3.53
07. Was geht’s uns an (Sacher/Demmler)
08. Bergwerk (Fendrich) 3.16
09. Funny Valentine (Rodgers/Hart/Maurenbrecher) 4.40
10. In meinen Armen (Naidoo/Herberger) 4.12
11. Rosen unter’m Schnee (Werner) 3.51
12. Flaches Land (Brel/Grasshoff) 3.31
13. Wunder gibt es immer wieder (Bruhn/Loose) 3.23

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Booklet02A

Und ja, sexy ist die Katja Ebstein schon auch … Und mit Verlaub: wenn sie (man)  sich so ablichten lässt, dann  weiß sie (man) sehr wohl was sie (man) tut.

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Geschäftsstelle Weisser Ring – Die schönsten Weihnachtslieder (2014)

FrontCover1.jpgAlso, dieses spezielle Weihnachtsprojekt ist aller Ehren wert. Denn hier singen und musizieren die Mitglieder der Geschäftsstelle des „Weißen Ring“:

Weißer Ring (vollständige Vereinsbezeichnung in Deutschland WEISSER RING – Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.) ist eine in mehreren Ländern Europas tätige, jeweils eigenständige Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien.

Der Verein wurde 1976 in Deutschland unter anderem von dem Fernsehjournalisten Eduard Zimmermann in Mainz gegründet, wo er seinen Sitz hat und in das Vereinsregister eingetragen ist. Der Verein hat in Deutschland etwa 3000 ehrenamtliche Helfer und rund 50.000 Mitglieder. Es sind 400 Außenstellen in 18 Landesverbänden eingerichtet. Bundesvorsitzender ist seit September 2018 der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamts Jörg Ziercke. Die Geschäftsführung obliegt seit Oktober 2013 der Juristin Bianca Biwer.

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Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Stiftungen, Nachlässe sowie Zuweisungen von Geldbußen. Er nimmt keine öffentlichen Zuschüsse in Anspruch. (Quelle: wikipedia)

Und das war die Motivation für dieses Album:

Hüllentext1

Wie gesagt: aller Ehren wert … leider sind jedoch insbesondere die Gesangsbeiträge doch ein wenig gewöhnungsbedürftig … da die Mitglieder dieses Amateur-Ensembles des öfteren ein wenig schräg intonieren … Die Instrumentalparts des Albums sind hingegen durchaus genießbar …

Aber: hier zählt einfach nur der gute Wille !

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Besetzung:
Mitglieder der Geschäftsstelle Weisser Ring, Mainz

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Titel:
01. Leise rieselt der Schnee 2.00
02. Süßer die Glocken nie klingen 3.59
03. Fröhliche Weihnacht überall 1.37
04. Kling, Glöckchen klingeling 2.33
05. Oh Tannenbaum 1.49
06. Jingle Bells 2.33
07. Stille Nacht, heilige Nacht 3.00
08. Vom Himmel hoch da komm ich her 2.16
09. Oh du fröhliche 4.51
10. We Wish You A Merry Christmas 1.39

CD1

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