Ich bin mal wieder unterwegs …

Egentlich wollten wir ja im Februar nach Vietnam … aber die beruflihen Verpflichtungen meines geliebten Eheweibes machten diesen Plan zu nichte ..

Dennoch wollten wir uns eine kleine Auszeit gönnen (ich brauche sie dringend) und so entschieden wir uns für Teneriffa … weil es dort zumindest ein wenig wärmer ist als hier ..

Playa de Las Teresitas in Tenerife

Ich will die Zeit zur Erholung nach vielen sehr anstrengenden Wochen in der Arbeit nutzen, aber auch um all die vielen mails, die ich bisher nicht beantwortet habe … zu beantworten … aber auch, um auf all die vielen blog Beiträge, die mich bewegt haben … endlich zu reagieren.

Wenn ich das recht überblicke, bin ich dann wieder ab dem 13.Februar … back home again …

Bis dahin wünsche ich all den treuen Lesern dieses blogs eine gute Zeit !

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Badesalz – Och Joh (1990)

FrontCover1Der schräge Humor von Badesalz amüsiert mich seit langem …

Badesalz ist ein hessisches Humorduo. Es wurde Anfang der 1980er Jahre von Henni Nachtsheim und Gerd Knebel als Badesalz Theater gegründet und war damals nur eine Nebenbeschäftigung. Beide gingen zu dieser Zeit hauptberuflich anderen Beschäftigungen nach: Nachtsheim sang und spielte Saxophon bei den Rodgau Monotones, Knebel sang und kasperte damals in der Band Flatsch.

Der erste offizielle Auftritt unter dem Namen Badesalz soll am 24. Dezember 1982 im Frankfurter Sinkkasten gewesen sein. Außerdem traten Badesalz 1992 auf dem Musikfestival Rock am Ring auf. Sie hatten im Laufe der Jahre drei eigene Sketch-Shows im Fernsehen: Och Joh (1990, Das Erste), Comedy-Stories (1999–2000, Sat.1) und seit 2007 eine Show beim Sender Comedy Central, die ebenfalls Badesalz heißt. (Quelle: wikipdia)

Eigentlich ist dieser wikipedia viel zu kurz, weil Badesalz mit ihrem speziellem Humor einfach einmalig waren/sind …

Deshalb ein paar Zeilen von ihrer eigenen Selbstdarstellung:

BadesalzDie Geschichte des hessischen Comedy-Duos Badesalz Hendrik „Henni“ Nachtsheim (blond, Haare) und Gerd Knebel (auch blond, bloß ohne Haare) ist zu schön, als dass sie nur einen Anfang haben dürfte. Also bitteschön:

„Wir tanzten kurz nach dem Krieg im russischen Staatsballett, wo wir uns auch kennengelernt haben,“ erzählten sie einst einem Journalisten. Oder: „Wir trafen uns bei einer Brauereipferde-Auktion im holländischen Heiloo, wo wir beide dasselbe Pferd ersteigern wollten…“.

Die Wahrheit hingegen hier sei sie verkündet ist erschreckend schlicht: „Denn in Wirklichkeit haben wir uns beim Tag der offenen Tür der Hessischen Weltraumbehörde kennengelernt: Dort dürfen ambitionierte Laienastronauten, eingeteilt in Zweierteams, in großen Fässern, und in simulierter Schwerelosigkeit, Sauerkraut stampfen. Ich kann ihnen sagen: Das Zusammenspiel mit Gerd war phantastisch..!“ So klingt derzeit Henni Nachtsheims Lieblingsversion der Badesalzwerdung. „Was damit zusammenhängen könnte,“ ergänzt er nach kurzem Grübeln, „dass mir diese Variante der Geschichte erst vor fünf Minuten eingefallen ist“.

Was immer auch am Anfang stand, die deutsche Comedy-Landschaft wäre ohne Badesalz sicherlich nicht die, die wir heute kennen …

Ich kann da nur empfehlen: Reinhören !

https://allerleibuntesausdeutschland.files.wordpress.com/2014/01/booklet01a.jpg?w=652&h=326

Besetzung:
Gerd Knebel
Henni Nachtsheim

Single1990

Titel:
01. Blues-Boy  0.31
02. Mitesszentrale 3.06
03. Pappa? Vol.I  0.36
04. In der Avantgarde-Kneipe 0.16
05. Ein dufter Abend  4.19
06. Satanische Botschaft 2.38
07. Schostakovitsch 1.10
08. Am Abgrund der Dummheit 0.58
09. Das Rhythmusgerät 2.16
10. Pappa? Vol.II  0.16
11. Der Komponist 0.46
12. Der Anrufer 1.12
13. Coppa Cabana 3.39
14. Die Anruferin 0.27
15. Frech wie Oskar 1.43
16. Live In Concert 1.22
17. Steuerbüro 1.17
18. Pappa? Vol.III 0.16
19. Schau einmal, die Großmutter dort. Sie hat ja nichts zu trinken 1.05
20. Och joh! 1.17
21. Soul I 0.34
22. Das Leben ist ein Karusell 5.12
23. Soul II 0.18
24. An der Kasse 2.13
25. Liebeslied 0.53
26. Nichts hält mehr 0.25
27. Im Restaurant 0.49
28. Kinderspielplatz 0.45
29. Dingelingeling 5.29
30. Pappa? Vol.IV  0.49
31. Maffay 2.41
32. Im Park 0.31
33. Hooligans 0.57

Alle textlichen und musikalischen Ideen: Gerd Knebel & Henni Nachtsheim

LabelA

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Badesalz2

Martin Lauer – Die letzte Rose der Prärie + Die blauen Berge (1962)

FrontCover1So hört sich das an … wenn Sportler singen …

Martin Lauer (* 2. Januar 1937 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, Olympiasieger und Schlagersänger.

Der 1,86 m große und 76 kg schwere Athlet, Mitglied des Sportvereins ASV Köln, war im Zehnkampf und als Hürdenläufer über die 110-Meter-Distanz erfolgreich. Als einer von wenigen Europäern konnte der 16-malige Deutsche Meister über diese Strecke in die Phalanx der Vereinigten Staaten einbrechen, die bis dahin fast übermächtig waren.

Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne wurde er Vierter über 110 Meter Hürden und Fünfter im Zehnkampf.

Am 7. Juli 1959, ein Jahr vor seinem Landsmann Armin Hary, gelangen ihm im Zürcher Letzigrund innerhalb einer Dreiviertelstunde in zwei Läufen drei Weltrekorde. Zuerst stellte er eine Bestzeit von 13,2 s über die Hürden-Sprintdistanzen von 110 Meter und 120 Yard (109,73 m) auf, ehe er auch die Bestzeit über die 200-Meter-Hürden-Strecke in 22,5 s erreichte, nachdem der zuvor unterlegene US-Amerikaner Willie May um eine Revanche gebeten hatte. Sein Weltrekord über die 110 Meter Hürden bestand bis zum 6. Juli 1973.

AutogrammkarteZu den Olympischen Spielen 1960 in Rom reiste er mit gesundheitlichen Problemen an, da er aufgrund einer Knochenhautentzündung im Fußgelenk nur eingeschränkt trainieren konnte, so dass er auf einen Doppel-Start über 110 Meter Hürden und im Zehnkampf verzichten musste. Dennoch trat er in seiner Paradedisziplin an, dem Hürdensprint über die 110 Meter, und wurde Vierter wie schon vier Jahre zuvor. In der 4-mal-100-Meter-Staffel gewann er an der Seite von Bernd Cullmann, Armin Hary und Walter Mahlendorf in Weltrekordzeit die Goldmedaille.

In seiner Heimatstadt begab er sich nach den Spielen in ärztliche Behandlung; ihm wurden drei Spritzen verschrieben, die er sich wegen der bevorstehenden Examensarbeiten in München geben ließ, wo er Maschinenbau studierte. Dabei stellte sich aber heraus, dass eine der verabreichten Spritzen nicht ausreichend sterilisiert war, was zu einer Blutvergiftung und beinahe zur Amputation seines Beines führte. Es folgte ein fast einjähriger Aufenthalt im Krankenhaus, der gleichzeitig das Ende der aktiven Sportlerkarriere markierte. In diese Zeit fiel auch der Unfalltod seiner damaligen Freundin, die nach einem Besuch an seinem Krankenbett auf der Autobahn bei Augsburg zusammen mit seinem Bruder Fredy verunglückte, der Jahre später an den Unfallfolgen verstarb.

Die nötigen Behandlungen, vor allem aber die Prozesse aufgrund des Ärztefehlers gegen die Versicherung des Krankenhauses brachten ihn in finanzielle Schwierigkeiten, so dass er noch im Krankenhaus mit dem Schreiben von Liedtexten begann, um damit Geld zu verdienen. „Ich war ja als singender Sportler bekannt. Hatte immer eine Gitarre unterm Arm …“ Völlig erschöpft im Rechtsstreit mit dem Krankenhaus stimmte er schließlich einem Vergleich zu, der ihm eine Entschädigung von 45.000 Mark zusprach, die nach eigener Aussage die Kosten bei weitem nicht deckte.

MartinLauer01Noch während seines Krankenhausaufenthalts ließ Lauer dem Musikproduzenten und Liedtexter Kurt Feltz Tonbandaufnahmen zukommen. Dieser zeigte sich begeistert, und Lauer unterschrieb nach seiner Entlassung im Januar 1962 einen Plattenvertrag bei dem erfolgreichen Label Polydor. Noch im gleichen Monat entstanden die Aufnahmen zu seiner ersten Single Sacramento. Mit diesem und neun weiteren Titeln im Country-Stil war Lauer bis 1966 regelmäßig in den deutschen Hitlisten vertreten. Insgesamt wurden etwa sechs Millionen seiner Platten, mit Titeln wie Taxi nach Texas, Die letzte Rose der Prärie oder Wenn ich ein Cowboy wär’, verkauft. In mehreren Fernsehshows trat er zusammen mit bekannten Künstlern auf, darunter Lou van Burg, Udo Jürgens und Peter Alexander.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio war er als Journalist tätig und arbeitete, nachdem er sein Maschinenbau-Studium als Diplom-Ingenieur beendet hatte, als Spezialist für die Natriumkühlung von Kernreaktoren; so konzipierte er beispielsweise den schnellen Brüter in Kalkar mit. Außerdem arbeitete er an der Konzeption des ersten Mikrocomputers mit und war bei den Olympischen Spielen 1972 in München für die Einführung der elektronischen Zeitmessung verantwortlich. Weitere Betätigungsfelder Lauers waren die Geschäftsführung einer Beteiligungsgesellschaft sowie sein Wirken als Unternehmensberater und Kolumnist verschiedener Zeitungen. Ab 1973 arbeitete er bei Triumph-Adler, von 1976 an als Prokurist. Zwischenzeitlich – von 1983 bis 1986 – arbeitete er auch als Leiter eines Projekts Computer und Bürotechnik für Quelle. Von 1986 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1988 war er wieder bei Triumph-Adler tätig und für den Geschäftsbereich Großkunden zuständig. Lange Jahre half er mit, das auch international bekannte Sportfest des ASV Köln zu organisieren.

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Lauer ist verheiratet und lebt seit Abschluss seines Studiums in Lauf an der Pegnitz. Er hat einen Sohn (* 1970), der für Quelle Fürth als Leichtathlet startete, und eine Tochter. Martin Lauer engagiert sich im Leichtathletik-Verein LG Lauf-Pegnitzgrund für den Nachwuchs. In Lauf an der Pegnitz war Lauer Mitglied des Stadtrates. (Quelle: wikipedia)

Nun, beide Lieder verdienen das Prädikat „nett“ … und beide Lieder, da „Western Lieder“ waren wohl auch Vorbereiter jener phänomenalen Western Euphorie, die sich dann mit den Karl May Verfilmungen von Constantin Film in der BRD spätestens Mitte der 60er Jahre bei uns breit machte.

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Besetzung:
Martin Lauer (vocals)
+
eine Handvoll unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. letzte Rose der Prärie (Halletz/Bartels) 2.10
02. Die blauen Berge (Wolverton Mountain) (Kilogore/King/Feltz) 2.56

LabelB1
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Martin Lauer — gereift …

 

Verschiedene Interpreten – Jazz-Festival (Siemens Edition) (1987)

FrontCover1Ja, ja … kleine Geschenke erhalten die Freundschaft … dass dachte sich auch die Werbeabteilung von der Siemens Zweigniederlassung München im Jahr 1984 und ließ ein Jazz-Album pressen:

„Mit dieser Schallplatte, die wir für die Freunde unseres Hauses eigens prägen ließen, hoffen wir, Ihnen eine kleine Freude zu bereiten.“

Ich gehöre zwar nicht zu den Freunden des Hauses Siemens (das wüsste ich ja), aber diese LP bereitete mir durchaus große Freude, denn hier hören aus den Archiven des legendäre US Jazzlabels Verve etliche Klassiker und Höhepunkte aus der Geschichte des Jazz und wir hören auch die ganz großen Namen jener vergangenen Jazzdekade, die aber heute noch aufhorchen lassen.

Apropos Geschenke:

„Wer sich mit Korruption in der deutschen Wirtschaft beschäftigt, kommt am Siemens-Konzern nicht vorbei. Im Herbst 2006 stürmten mehrere hundert Beamte in Siemens-Geschäftsräume an zahlreichen Standorten sowie in Privatwohnungen hoher Mitarbeiter. Die Razzia bildet den Auftakt zur wohl größten Korruptionsaffäre der deutschen Wirtschaftsgeschichte.“ (Quelle: Manager Magazin)

Aber wie gesagt … die Musik ist dennoch ein wunderbarer Einstieg in die noch wunderbarere Welt des Jazz.

Einer der Höhepunkte ist ganz sicher „Girl From Ipanema mit einer begnadeten singenden Astrud Gilberto und einem Saxophon Solo von Stan Getz …. da bleibt einem die Spucke weg. und Ellington´s „Caravan“ ist natürlich auch unschlagbar !

Booklet1

Titel:
01. Benny Goodman: Big John´s Special 3.25
02. Wes Montgomery: Caravan 2.39
03. Syd Lawrence: St. Louis Blues 4.02
04. Count Basie: Ma, He´s Making Eyes At Me 2.16
05. Benny Goodman: Oh, Lady Be Good 5.37
06. Oscar Peterson: The Shadow Of Your Smile 5.03
07. Erroll Garner: Misty 2.49
08. Dinah Washington: What A Difference A Day Makes 2.30
09. Buddy Rich: 9:20 Special 4.37
10. Johnny Hodges & Billy Strayhorn: Jeep´s Blues 3.21
11. Count Basie: Red Roses For A Blue Lady 2.50
12. Stan Getz & Astrud Gilberto: Girl From Ipanema 5.14
13. Sarah Vaughan: Lullaby Of Birdland 4.02
14. Bill Evans: I´ve Got You Under My Skin 3.24
15. Ella Fitzgerald: Mack The Knife 5.08

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Siemens Gebäude in München in den 80er Jahren

 

Ulrich Roski – Der kleine Mann von der Straße (1974)

FrontCover1Er war ein Sprachakrobat der ganz besonderen Art:

Ulrich Roski (* 4. März 1944 in Prüm in der Eifel; † 20. Februar 2003 in Berlin) war ein deutscher Liedermacher, der seine größten Erfolge in den 1970er Jahren hatte.

Ulrich Roski wuchs im Berliner Bezirk Wedding auf. Während der Schulzeit am Französischen Gymnasium in Berlin waren er und der spätere Liedermacher Reinhard Mey Klassenkameraden.

Ulrich Roski beschrieb in seinen Liedern mit einer Mischung aus lakonischem Humor und Wortwitz die Tücken des Alltags. Er war Preisträger bei den Internationalen Essener Songtagen für sein Lied Beschreibung eines Stierkampfes. Seit 1970 veröffentlichte er mehr als 20 Platten und CDs. Einige seiner Lieder schafften es Mitte der 1970er Jahre bis in die oberen Plätze der Hitparaden. In dieser Phase trat er unter anderem in der Hamburger Musikhalle und der Berliner Philharmonie auf. Die meisten seiner Auftritte absolvierte er allein, wobei er sich am Klavier oder mit der Gitarre begleitete. Im Rahmen einer gemeinsamen Tournee spielte er auch zusammen mit Schobert und Black und Hannes Wader.

Später kehrte er wieder auf Kabarett- und Kleinkunstbühnen zurück. Der unmittelbare Kontakt zum Publikum sei ihm wichtig und biete Stoff für neue Texte, erklärte er damals. Meistens schrieb Roski seine Musik und Texte selbst. Nur auf der Platte So hat es die Natur gewollt veröffentlichte er, neben drei eigenen Liedern, acht von ihm vertonte Gedichte des österreichischen Schriftstellers Andreas Okopenko aus dessen Gedichtband Warum sind die Latrinen so traurig, Spleengesänge und eins von Georg Bungter (der hauptsächlich für seine von Schobert & Black vorgetragenen Limericks bekannt ist).

Live1

In den 1980er Jahren komponierte er Instrumentalstücke auf diversen Synthesizern und verwendete dafür das Pseudonym Riko Chruils, ein Anagramm seines Namens.

Neben Liedern und Bühnentexten verfasste Roski auch Sketche und Kurzhörspiele für Rundfunk und Fernsehen (unter anderem für Diether Krebs in Voll Daneben).

Im Jahr 2002 veröffentlichte er seine Autobiografie In vollen Zügen. In mehreren Interviews und seinen letzten Bühnenprogrammen hatte er mit Galgenhumor auch über seine Erfahrungen mit seinem langjährigen Krebsleiden berichtet.

Ulrich Roski starb am 20. Februar 2003 an einer inneren Blutung, verursacht durch ein Zungenkarzinom. Er liegt auf dem Waldfriedhof Heerstraße im Feld 4-b (neben Paul Wegener) in Berlin-Westend begraben.

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Ulrich + Sandra Roski

Seine Tochter Sandra Roski lud seither im April 2004, im Oktober 2005, im März 2009 und im März 2013 Künstlerinnen und Künstler zu Ulrich-Roski-Memorials in der Berliner Kalkscheune und ins „TiPi“ am Kanzleramt ein. Weggefährten von Roski und Mitglieder der Berliner Kleinkunstbühne sorgten dabei mit ihren Interpretationen von Roskis Liedern für sein Andenken. (Quelle: wikipedia)

Klar, man muss seinen schrägen Humor mögen … wenn man aber dafür `ne Antenne hat … kann man sich ob  des blühenden Blödsinns auf höchstem Niveau nur erfreuen … und dankbar sein, dass es solche Querdenker gab und gibt !

Single

Besetzung:
Ulrich Roski (guitar, vocals, keyboards)
+
Die Kai Rautenberg-Combo
Die Ozark-Combo

BackCover1

Titel:
01. Der kleine Mann von der Straße  4.30
02. Lasche Lotte 2.39
03. Der Eimer 3.30
04. Plastic-Joe 3.20
05. Nichts wie Ärger 2.39
06. Die Brautwerbung 4.45
07. Am liebsten wär‘ ich tot 3.27
08. Goldener Herbst 2.32
09. I’m A Lonesome Rider 5.20
10. Das Ding 3.02
11. Dabeisein ist alles 3.23
12. He Was A Lazy Man 3.50

Texte und Musik: Ulrich Roski

Labels

 

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Verschiedene Interpreten – Die schlesische Spinnstube (1966)

FrontCover1Ganz sicher nicht jedermanns Sache, jene LP´s aus den 50er und 60er Jahren bei denen den heimatlichen Klängen geröhnt wurde. Und auch meine musikalische Begeisterung hält sich da ganz sicher in sehr, sehr engen Grenzen.

Und dennoch: Auch diese Klänge und Texte gehören zur kunterbunten Vielfalt im deutschsprachigen Raum und ganz sicherhaben sie früher viele Menschen begeistert.

In diesem Fall wohl hauptsächlich die Schlesier, die als Heimatvertriebene hier in Westdeutschland ein enges Netz der Verbundenheit geknüpft haben: Der Bund der Schlesier und andere Verbände betrieben aktiv die „Heimatpflege“ und dazu gehörte natürlich auch, die Konservierung schlesischer Melodien.

Thematisch hat man sich eine Spinnstube „ausgesucht“ und mehr als einmal hört man während der Lieder das dezente klappern des Spinnrades.

Früher habe ich mich wohl sehr offenkundig über diese Art von Musik amüsiert; heute bin ich da weitaus zurückhaltender. Mehrfach ging mir beim hören diese LP durch den Kopf, wie es wohl für mich wäre, wäre ich aufgrund kriegerischer Auseinandersetzung fern meiner bayerischen Heimat und das auf unbegrenzte Zeit … Besonders wohl habe ich mich bei diesem Gedanken nicht gefühlt.

Spinnstube (Riesengebirge- - Schlesien)

Eine schlesische Spinntube aus dem schlesischen Riesengebirge

Von daher kann ich den triefenden Pathos des Klappentextes auch einfach als das hinnehmen, was er damals wohl war. Ein schmerzliches Prozess der Anpassung an die Realität.

Übrigens: Das Album, obwohl beim renommierten Odeon/EMI Label erschienen, hat zumindest im Internet so gut wie keine Spuren hinterlassen. Nun, das hat sich ja nun geändert.

BackCover1

Besetzung:
Zitherspieler aus Emsdetten
Chor der Schlesischen Spinnstube Münster
Der Spielkreis Karl Kienel
Der Kinderchor der Schlesischen Spinnstube
+
Horst Posmiyk (horn)
Olaf Posmiyk (horn)
Helmut Sikor (horn, guitar)

Musikalische Leitung: Heribert Limberg – Gesamtleitung: Dorfschulzenpaar Wendt

Inlet01A

Innenhülle

Titel:
01. Blaue Berge, grüne Täler 1.30

Schlesische Spinnstube (Potpourri Teil I):
02. Rundherum im Kreis 1.55
03. Spinnradl und Woaf 2.16
04. Rotgewand 0.39
05. Summa, Summa, Summa 0.49
06. Segentanz 1.04
07. Himmelsau, licht und blau 0.52
08. Im Märzen der Bauer 2.07
09. Schlesischer Sonntagmorgen (Wenn mer sunntiches ei de Kerche giehn) 2.18
10. Wenn der Kermst wird sein 1.20
11. Schlä´scher Bauernhimmel (Hopsa, hopsa, rieber und nieder) 1.58

Schlesische Spinnstube (Potpourri Teil II):
12. Jagdsignale 0.38
13. Oberschlesischer Kegel 1.43
14. Mei Schatzla kimmt vo ferne 1.34
15. Der Fleischer mit der Fleischerbank (Himmelhoch) 2.43

16. Bauernpolka 1.26

Schlesische Spinnstube (Potpourri Teil III):
17. Wenn die Bettelleute tanzen 2.01
18. Es ritten drei Reiter wohl über den Rhein 2.16
19. Und in dem Schneegebirge 1.19

LabelA1

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