Ich bin dann wieder mal unterwegs …

… und diesmal führt mich mein Weg nach Kreta … hinein in den mehr als wohlverdienten Urlaub:

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Knossos

Kretaist die größte griechische Insel und mit rund 8261 Quadratkilometern Fläche sowie 1066 Kilometern Küstenlänge nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Kreta zählt zur gleichnamigen griechischen Region Kreta.

Die Insel hat etwa 623.000 Einwohner (Stand 2011). Größte Stadt, Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum ist Iraklio mit etwa 174.000 Einwohnern.

Der altgriechische Name Κρήτη Krētē ist noch erhalten geblieben, nur der Vokal [ɛː] lautet im Neugriechischen [i]. Kreta ist die eingedeutschte Schreibweise der lateinischen Namensform Creta. Die türkische Namensform ist Girit. Während der Zeit als Kolonie der Republik Venedig wurde die Insel Candia genannt (zurückgehend auf arabisch Khandaq „Graben“); auch die Hauptstadt hieß damals Candia (heutiger Name Iraklio).

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Die Lepra Insel Spinalonga

Die Etymologie ist unklar. In der Linearschrift B der mykenischen Kultur findet sich die Bezeichnung ke-re-si-jo, sie wird als *Krēsios Κρήσιος ‚Kreter‘ gedeutet und ist möglicherweise vorgriechischen Ursprungs. In Homers Ilias (so im Schiffskatalog, Buch 2, Vers 645) sind die Kreter als die griechischsprachigen Bewohner der Insel in der Form mit t belegt; die vorgriechische Bevölkerung nennt Homer Eteokreter (Ἐτεόκρητες ‚wahre Kreter‘).

Zur Herkunft des griechischen Namens Κρήτη gab es schon in der Antike unterschiedliche Auffassungen. Vier Versionen gehen auf weibliche Figuren namens Krete zurück: genannt werden eine Tochter Europas namens Krete; eine Geliebte des ägyptischen Königs Ammon, die mit ihm auf die Insel Idaia geflohen sei und die daraufhin in Krete umbenannt wurde; eine Krete der Hesperiden und eine Tochter Deukalions desselben Namens. Weitere Deutungen führen den Namen auf einen mythischen ersten König namens Kres zurück oder auf die Kureten als mythische erste Einwohner der Insel. (Quelle: wikipedia)

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Das ehemalige Hippiedorf Matala

Ich bin dann wieder ab dem 21.9. in deutschen Landen.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern dieses blogs eine wunderbare Zeit !

Marion Litterscheid – Liebe auf den ersten Blick – Mister Boyfriend (1964)

FrontCover1.jpgMarion wer ? Marion Litterscheid !

Marion Maerz (* 17. August 1943 in Flensburg; bürgerlich Marion Litterscheid) ist eine deutsche Schlagersängerin.

Marion Maerz ging in Hannover zur Schule und machte nach dem Abitur eine Sekretärinnenausbildung. 1964 wurde sie bei einem Pepsi-Cola-Talentwettbewerb in Hannover entdeckt. Zunächst nahm sie unter ihrem bürgerlichen Namen zwei Singles auf, die kaum bekannt wurden, darunter 1965 eine deutsche Version von Twinkles britischem Hit Terry. Im Herbst 1965 komponierte Christian Bruhn für sie den Beat-Schlager Er ist wieder da, den sie als „Marion“ aufnahm. Das Lied kam im Dezember 1965 in die Hitlisten und konnte sich mehrere Wochen halten. Es ist bis heute ihr größter Hit.

1966 bewarb sie sich mit Mach nicht die Tür zu bei den Deutschen Schlager-Festspielen, kam jedoch nicht ins Finale. Auch danach konnte sie nicht wieder an ihren Anfangserfolg anknüpfen. Das Album Marion Maerz singt Burt Bacharach – Seite eins, MarionLitterscheid02.jpgmit Kompositionen von Burt Bacharach, verkaufte sich kaum, gilt jedoch heute als Kult. 1972 beteiligte sie sich mit dem von Klaus Doldinger geschriebenen Titel Hallelujah Man an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Nachdem sie zusammen mit ihrem damaligen Partner Frank Elstner 1975 die Tochter Masha (heute auch Sängerin) bekommen hatte, zog sich Marion Maerz weitgehend ins Privatleben zurück, doch hatte sie bis Ende der 1970er Jahre noch verschiedene Schlager und gelangte auch hin und wieder in die Hitparaden (unter anderem mit dem Duett Schau mal herein mit Bernd Clüver, der deutschen Fassung des Hits Stumblin‘ In von Suzi Quatro & Chris Norman). Ihr bekanntester Solotitel aus dieser Zeit ist Es war nur der Sommerwind (1978).

Maerz pflegte dann ihre Karriere als Schauspielerin an verschiedenen Theaterbühnen. Anfang der 1990er Jahre nahm sie auch einige volkstümliche Titel auf (u. a. Du bist die Rose vom Wörthersee). (Quelle: wikipedia)

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Und hier eben ihre gänzlich unbekannt gebliebene Debüt-Single aus dem Jahr 1964.

Textlich ganz sicher eher schlicht:

„Liebe auf de ersten Blick ist schön
solche Liebe kann nie mehr vergehen“

Musikalisch ist die ganze Angelegenheit etwas spannender. Eingebettet in diese skurille Mischung aus Schlagermelodien und Beatrhythmen gehört die Marion Litterscheid in diese Kategorie der sog. „Beat-Fräuleins“ oder welche Begriffe man dafür auch immer kre­ie­ren mag.

Und auch diese Single stammt aus dem Fundus meines mittlerweile verstorbenen Bruders.

Beigefügt habe ich dann noch einen Artikel des SWR, der eine etwas ausführlichere Würdigung des Lebenswerks der Marion Litterscheid enthält.

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Besetzung:
Marion Litterscheid
+
Orchester Rüdiger Piesker

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Orchester Rüdiger Piesker

Titel:
01. Liebe auf den ersten Blick (Menke/Anton) 2.25
02. Mister Boyfriend (Homsen/Märlen) 2.10

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Wunderland der schönsten Märchen – Der Rattenfänger von Hameln (1968)

Der Rattenfänger01AIn den Jahren des Wirtschaftswunder waren natürlich auch die Kleinen ein begehrtes Objekt der Unterhaltungsindustrie. Und nicht nur das Eropa-Label versuchte sich in die Herzen der Kinder und heranwachsenden Jugendlichen zu spielen.

Auch der Bastei-Lübbe Verlag versuchte mit der Serie „Wunderland der schönsten Märchen“ sich sein Scherflein zu verdienen.

Hier die Nr. 10 der Serie (die 14tägig erschien und DM 6,– kostete), die durchaus pfiffig konzipiert war: Einerseits gabs ein hochformatiges Bilderbuch mit dem Text dieses Märchen (das ich als bekannt voraussetze) und andererseits gab´s dann noch ne Single (mit 33 Umdrehungen) zum Nachhören.

Das Bilderbuch erschien ursprünglich 1966 in Italien, das Hörspiel wurde dann natürlich in Deutschland eingespielt.

Heute mag die Inszenierung natürlich ein wenig schlicht klingen, aber ich vermute mal, damals konnte sie schon etliche Kinderherzen erfreuen.

Beigefügt habe ich dieser Präsentation noch eine deutsche, illustrierte Ausgabe aus dem  Jahre 1889 … und bei wikipedia finden sich dann noch etliche weitere Hinweise für all jene, die sich vertieft mit diesem Märchen (eigentlich ja ne Sage) beschäftigen wollen. Ursprünglich ging diese Sage ja auf die Gebrüder Grimm zurück, wie es kam, dass sich auch der englischer Dramatiker und Dichter Robert Browning (* 7. Mai 1812 im Londoner Stadtteil Camberwell; † 12. Dezember 1889 in Venedig) mit dieser Materie beschäftigte, ist mir grad unbekannt. Auf jedenfall veröffentlichte er das Gedicht „The Pied Piper of Hamelin“, das sich mit dem gleichen Stoff beschäftigte).

Hier ein paar Vorschaubilder, bevor man sich dann dieses überformatige (deshalb keine scans, sondern fotografische Ablichtungen des Buches) zu Gemüte führen kann:

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Der Rattenfänger07A

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Besetzung:
Peter René Körner (Erzähler)
+
weitere, nicht genannte Mitwirkende

Bearbeitung: Ursula Feldhege

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Vorder + Rückseite der Single

Titel:
01. Der Rattenfänger von Hameln (Teil 1) 8.24
02. Der Rattenfänger von Hameln (Teil 2) 7.35

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Gauki (das Maskottchen aus dem Wunderland der schönsten Märchen

Uhu greenit präsentiert – Männersachen (ca. 70er Jahre)

FrontCover1Viel skurriler geht´s nicht mehr, oder aber auch: viel blöder geht´s auch nicht mehr.

Herausgeber ist die Firma „Uhu“

UHU ist eine Marke für Klebstoff und wird im deutschsprachigen Raum häufig als Gattungsname für sogenannte Alleskleber verwendet – also Klebstoffe für überwiegend kleinere Anwendungen in privaten Haushalten (Papier etc.).

Im Jahr 1932 entdeckte der Apotheker August Fischer, dass eine 40%ige Lösung von Polyvinylacetat in Aceton/Methylacetat einen guten Klebstoff ergibt. Weltweit stellte dies den ersten gebrauchsfertigen, klaren Kunstharz-Klebstoff dar, mit dem viele zur damaligen Zeit im Haushalt gebräuchliche Materialien geklebt werden konnten.

Der Markenname leitet sich von der Vogelart Uhu ab. Fischer folgte damit der Tradition der Papier- und Schreibwarenbranche, Produkte nach großen Vögeln zu benennen (wie zum Beispiel Pelikan, Adler oder Marabu).

Inhaber der Marke ist die UHU GmbH & Co. KG aus Bühl. Das Unternehmen ging 1971 in den Besitz der britischen Beecham-Gruppe über, aus der sie 1989 wieder herausgelöst wurde. Seit 1994 ist UHU eine hundertprozentige Tochter der Bolton Group, heute unter dem Dach der UHU Holding GmbH zusammengefasst. Größter Wettbewerber im deutschen Markt ist der Henkel-Konzern mit den Klebstoffmarken Pritt und Pattex.
Produkte

Die Produkte werden mittlerweile in über 125 Ländern der Welt vertrieben. Bekannteste Produkte sind immer noch der Haushalts-Alleskleber in Tuben und Klebestifte für Papier, das Produktportfolio umfasst jedoch eine breite Palette von Haushalts- und Industrie-Klebstoffen, Klebefolien und Dichtstoffen. Schon beim Bau der Inneneinrichtung des Zeppelins Hindenburg wurden UHU-Klebstoffe verwendet. (Quelle: wikipedia)

Frauenfeindliche Werbung damals: Anzeige für UHU Alleskleber im KOSMOS Taschenkalender 1954/55

Frauenfeindliche Werbung damals: Anzeige für UHU Alleskleber im KOSMOS Taschenkalender 1954/55

Mag ja sein, dass die Firma Uhu eine Traditionsfirma ist, diese Werbe-Single (5″ flexidisc) ist ein trauriger Tiefpunkt der deutschen Werbegeschichte.

Man lauscht dem Gespräch von zwei Hobbyhandwerkern (natürlich im Hobbykeller) und diese haben nichts besseres zu tun, als sich üble, frauenfeindliche Witze zu erzählen (daneben gibt es dann noch im Plauderton Informationen zu den beiden unterschiedlichen „greenit“ Klebern (mal flüssig, mal tropfrei).

Und damit die schalen Witze nicht alles bei dieser Präsentation sind, habe ich noch eine kleine Firmengeschichte beigefügt …

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Titel:
01. Männersachen 4.46

Autor: unbekannt

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Stephan Holstein Trio – Kaleidoscope (2005)

FrontCover1.jpgFür mich ist er einer der ganz wichtigen der heutigen deutschen Jazzszene:

Stephan Holstein (* 1963 in Tübingen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Klarinette, auch Saxophon).

Holstein spielt seit dem 11. Lebensjahr Klarinette und wurde von Karl-Heinz Hahn, dem Solo-Klarinettisten der Münchner Philharmoniker, unterrichtet.

Stephan Holstein spielt mit Tizian Jost (Klavier) und Thomas Stabenow (Bass) im Trio und zusätzlich mit Michael Keul (Schlagzeug) und Wolfgang Schlüter (Vibraphon) im Quintett zusammen. Weitere Auftritte hatte er mit zahlreichen Bands und Projekten. 1995 wurde ihm der Kulturförderpreis des Staates Bayern verliehen.[1] Der Diskograf Tom Lord liste ihn im Bereich des Jazz zwischen 1992 und 2001 mit der Beteiligung an acht Aufnahmesessions, u. a. mit dem Kammerorchester Schloss Werneck & The Jazz Age Quintet um Rainer Glas (Happy Birthday, Mr. Gershwin!, 1998), Helmut Nieberle & Cordes Sauvages sowie dem Uli Fiedler Trio. Weiterhin nahm er mit Klaus Weiss, Al Jones, Christian Willisohn, Wolfgang Lackerschmid und Ludwig Seuss auf. (Quelle: wikipedia)

Als Jazzmusiker ist Holstein ein echter Grenzgänger. Er begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren in den Jazzclubs in und um München in den 70 -er und 80-er Jahren. Klassischer Unterricht bei Karl Heinz Hahn, ehem. Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker. Er besuchte Workshops bei Attila Zoller in Vermont, Lee Konitz und Clifford Jordan in New York. 1995 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis als Jazzklarinettist.

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Heute ist er national und international in vielen Bands und Projekten tätig. Seine stilistische Bandbreite reicht von der Musik Django Reinharts mit „Cordes Sauvages“ (Samois, F), über sein eigenes Klassik-Trio-Projekt (Leipziger Bachtage) und zeitgenössischen Jazzprojekten mit dem Bassisten Uli Fiedler (Tre Pane), dem Schlagzeuger Walter Bittner (Zackedy Music), über die Weltmusik von Alexandrina Simeon, bis hin zum Blues des Frank Muschalle Trios und den Improvisationen mit dem Kirchenorganisten Werner Zuber. Mit dem Geiger Jörg Widmoser lässt er die Musik von Charlie Parker wiederaufleben und entwickelt in dem Programm „To Pres with Love“ als Musiker und Sprecher ein einzigartiges Portrait der Saxophonlegende Lester Young.

Langjähriger Dozent beim „Erlanger Jazzworkshop“ und im Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg. Lesungen mit R. Willemsen, J. Hube, P. Markaris, Kurt Weinzierl, Francis Fulton-Smith und Georg Ringsgwandl. Performances im Bereich der Bildenden Kunst: Wunderlich, Alt, Helmut Walter, Paul Klee.

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Neulich wieder mal mit Pete York unterwegs

Einspielung von über 30 CD-, Video-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Mit dem Bayerischen Kammerorchester Bad Brückenau Programme Gershwin/Ellington/The Beatles. „Satchmo King of Jazz“ mit dem Tourneetheater Landgraf (Musical).

Blues mit dem Frank Muschalle Trio, Tommi Harris, Denise Gordon, Martin Schmitt, Lillian Boutté, Louisiana Red, Al Jones, Christian Willisohn, Zora Young, Little Willie Littlefield, Nick Woodland etc.

Auftritte und Aufnahmen mit: (Auswahl) Dan Barret, Dick Cary, Art Hodes, Günther Lenz, Colin Dawson, Thilo Wagner, Wolfgang Lackerschmid, Pete York, Sandy Patton, Walter Lang, Howard Alden, Wolfgang Schlüter, Herb Geller, Frank Roberscheuten, Thomas Stabenow, Tizian Jost, Helmut Nieberle, Ack van Royen, John Engels, Cees Slinger, Johannes Faber, John Marshall, Sandro Roy, Emil Mangelsdorf , Martin Stegner, Dirk van der Linden, Tommi Harris, Lousiana Red, Christian Willisohn, Martin Schmitt und Diknu Schneeberger. (alexandrina-simeon.de)

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Stephan Holstein Trio

„Kaleidoscope“ spiegelt die musikalische Entwicklung eines der ungewöhnlichsten und klanglich ausgewogensten Jazztrios der letzten Jahre wieder. Stephan Holstein, der wohl zu den interessantesten und eigenwilligsten Jazzklarinettisten Europas gehört, gelingt es als „primus inter pares“ zusammen mit dem Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem Pianisten Tizian Jost, der Beziehung der europäischen Kunstmusik einerseits und des afroamerikanischen Jazz andererseits in dieser einzigartigen Veröffentlichung nachzuspüren.

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In den vorzüglichen Arrangements von Thomas Stabenow und Tizian Jost erfahren Kompositionen wie „Der Tabakraucher“ von J. S. Bach, das Andantino aus Debussys Streichquartett oder „die Arietta“ von Edvard Grieg eine aufregende und alle Kategorien hinter sich lassende Neuinterpretation. Die drei Musiker schaffen eine Synthese von Klassik und Jazz, die ihre Entsprechung in der Romantik des 19. Jahrhunderts oder der Musik des Jazzpianisten Bill Evans wiederfinden mag. (unterfahrt.de)

So klingt dann moderne Kammermusik mit diesem mehr als elegantem Jazz-Einschlag. Von daher: Dringende Hörempfehlung meinerseits !

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Besetzung:
Stephan Holstein (clarinet)
Tizian Jost (piano)
Thomas Stabenow (bass)

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Titel:
01. Walzer (Grieg) 4.36
02 Rhapsodie (Brahms) 4.52
03 Choral (Bach) 4.34
04. Tabakraucher (Bach) 4.33
05. Andantino (Debuss) 3.11
06. M.Frederick On The Beach (Chopin) 1.44
07. Kaleidoscope (Jost) 4.00
08. Von fremden Ländern (Schumann) 6.23
09. Plaun A Plaun (Stabenow) 4.55
10. Arietta (Grieg) 4.16
11. Via Emilia (Stabenow) 3.56
12. Wiegenlied (Brahms) 1.52

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Titanic – Das endgültige Satiremagazin – November 1979

TitelIch sag´s mal ganz einfach: Ohne Satire würde ich eingehen wie ein Gänseblümchen ohne Wasser … Von daher gibt es für mich Gallionsfiguren wie Dieter Hildebrandt oder Gerhard Polt, aber eben auch Satirezeitschriften wie die (ehemalige) „pardon“ oder eben auch „Titanic – „Das endgültige Satiremagazin“:

Titanic ist eine deutsche Satirezeitschrift mit redaktionellem Sitz in Frankfurt am Main.

Die Titanic wurde 1979 von ehemaligen Mitarbeitern der Satirezeitschrift pardon gegründet. Ursprünglich sollte das Magazin Die Sonne heißen, da der Name satirische und wortspielerische Rubrikentitel wie „Sonne Scheiße“ ermöglichte.[1] Die Gründerväter Robert Gernhardt, F. K. Waechter, Peter Knorr, Hans Traxler und Chlodwig Poth waren und sind neben F. W. Bernstein, Eckhard Henscheid und Bernd Eilert die Vertreter der Neuen Frankfurter Schule. Nach einer Änderung des Gesellschaftervertrags im Sommer 2006 wird das Heft heute von Achim Greser, Achim Frenz, Bernd Fritz, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn und Hans Zippert herausgegeben. Weiterer Mitgesellschafter ist der Geschäftsführer Patric Feest.

Zur ersten Redaktion gehörten Lionel van der Meulen (Chefredakteur) und Elsemarie Maletzke, Nikolaus Jungwirth und Paul Taussig. 1983 wurde Bernd Eilert kommissarischer Chefredakteur, und die Satiriker Richard Kähler, Achim Szymanski und Jörg Metes sowie der Grafiker Hans-Werner Saalfeld bildeten die neue Redaktion. Später stieß noch Hans Kantereit dazu, mit dem zusammen Kähler und Saalfeld in Hamburg die Zeitschrift „Mark & Bein“ herausgegeben hatten. Kähler und Kantereit gingen schließlich wieder nach Hamburg und gründeten dort die Satirezeitschrift Kowalski, Szymanski ging in die Werbung, Bernd Fritz wurde Chefredakteur.

Ihr erster Verleger war bis 1988 Gerhard Sondermann. Heute erscheint Titanic monatlich im Titanic-Verlag in Berlin. Weitere Chefredakteure nach Fritz waren Hans Zippert (bis 1995), Oliver Maria Schmitt (bis 2000), Martin Sonneborn (bis 2005), Thomas Gsella (bis 2008) und Leo Fischer (bis 2013). Seit Oktober 2013 ist Tim Wolff Chefredakteur. Zur Redaktion gehören außerdem Torsten Gaitzsch, Elias Hauck, Thomas Hintner, Moritz Hürtgen, Mark-Stefan Tietze, Leonard Riegel, Martina Werner und Michael Ziegelwagner.

DiverseTitanicTitel
Weitere ständige Mitarbeiter waren beziehungsweise sind unter anderen: Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Uwe Becker, Simon Borowiak, Eugen Egner, Bernd Fritz, Anna Glockenhell, Max Goldt, Achim Greser, Katharina Greve, Gerhard Henschel, Rudi Hurzlmeier, Ernst Kahl, Stephan Katz, Heribert Lenz, Christiane Lokar, Christian Meurer, Walter Moers, Fanny Müller, Nicolas Mahler, Ari Plikat, Bernd Pfarr, Hilke Raddatz, Michael Rudolf, Stephan Rürup, Christian Y. Schmidt, Oliver Maria Schmitt und Michael Sowa.

Titanic – das endgültige Satiremagazin ist mit einer Druckauflage von 99.760 Exemplaren nach Eulenspiegel die zweitgrößte Satirezeitschrift Deutschlands.

„Titanic war eine Zeitschriftengründung nicht von Presseleuten, nicht von Journalisten, sondern von Künstlern, von Zeichnern, von Cartoonisten, von Dichtern, von Literaten. Daher ist immer auch in der dunkelsten Satire noch etwas Künstlerisches, noch etwas über den Tag hinaus Lebendes“, erklärte 2009 der einstige Chefredakteur Oliver Maria Schmitt in der Kultursendung Titel, Thesen, Temperamente eine Grundauffassung des Heftes. (Quelle: wikipedia)

Hier nun die Erstausgabe dieses Magazins (52 Seiten), das mich schon so oft erheitert hat: Ein reizvoller und amüsanter Rückbild in unsere Bonner Republik, als Helmut Schmidt noch Kanzler war, die FDP so allmählich den Absprung aus der sozial-liberalen Koalition vorbereitete und unser alle Birne bereits in den Startlöchern stand:

Beispiel01
Beispiel02
Beispiel03
Beispiel04

Leider verdammt aktuell ...

Beispiel06
Beispiel07
Beispiel08
Beispiel09
Beispiel10
Beispiel11
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Ich bin dann mal wieder unterwegs …

… und diesmal führt mich mein Weg nach Köln …

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Ein Besuch des Schokkoladen-Museums ist fest geplant *ggg*

Und weiteren Schabernack werd´ich ganz sicher auch unternehmen.

Am 4.8.. bin ich dann  wieder „dahoam“ … und dann geht´s hier auch wieder munter weiter.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern dieses blogs eine wunderbare Zeit.