Verschiedene Interpreten – Ein Gruß aus Alpbach in Tirol (1973)

FrontCover1Da haben die wackeren Musikanten aus Alpbach/Tirul aber sich ganz viel Herzblut reingelegt, als sie diese LP aufgenommen haben.

Und das ist Alpbach in Tirol:

Alpbach (mundartlich Åibåch) ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein in Tirol in Österreich mit 2558 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) und liegt am Ende des Alpbachtals. Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Rattenberg.Alpbach (mundartlich Åibåch) ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein in Tirol in Österreich mit 2558 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) und liegt am Ende des Alpbachtals. Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Rattenberg.

Alpbach liegt in den Kitzbüheler Alpen im inneren Alpbachtal am Fuß des 1898 Meter hohen Gratlspitz. Der Ortsteil Inneralpbach (mundartlich Innătåi) bildet den Talschluss.
Der Große Galtenberg mit seinen 2424 m ü. A. liegt am südlichen Talschluss von Alpbach und ist vom Ortsteil Inneralpbach aus zu erreichen. Zwischen Alpbach und Reith im Alpbachtal liegt im Südwesten das Wiedersberger Horn mit einer Höhe von 2127 m ü. A., welches touristisch sowohl im Winter als Skigebiet als auch im Sommer genutzt wird. Der Schatzberg im Osten trennt mit seinen 1898 m ü. A. Alpbach von der Wildschönau.
Nachbargemeinden sind: Brixlegg, Hart im Zillertal, Hopfgarten im Brixental, Reith im Alpbachtal, Stumm, Wildschönau.Brixlegg Reith im Alpbachtal Nachbargemeinden WildschönauHart im Zillertal Stumm Hopfgarten im BrixentalGeschichte
Urkundlich erstmals 1240 erwähnt, war das Dorf bis in die 1920er Jahre ohne Straßenverbindung ins Inntal und behielt dadurch lange Traditionen und Brauchtum bei. Jedoch zeugt der Fund einer Bronzeaxt, die auf die mittlere Bronzezeit (1600–1250 v. Chr.) datiert wurde, von einem bereits früheren Aufenthalt von Menschen in Alpbach. Namen von gelegenen Örtlichkeiten wie Greit und Mareit lassen auch auf eine Besiedelung in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt schließen, da auch Funde im Nachbarort Reith im Alpbachtal auf eine römische Besiedelung hinweisen.

Postkarte

Eine Rolle spielte die Almwirtschaft und der Bergbau, der im 15. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte. Besonders Kupfer, aber auch Silber wurden hauptsächlich in Stollen rund um die Gratlspitze abgebaut, wobei die ältesten überlieferten Angaben über den Bergbau in Alpbach im Salbuch von 1416 enthalten sind.
Die Handelsfamilie Fugger aus Augsburg übernahm neben dem Bergbau in Kitzbühel und Schwaz auch den Bergbau in Alpbach. Sitz des Berggerichts sowie der fuggerischen Verwaltung war der Böglerhof. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bergbau jedoch aufgrund geringer Erträge wieder eingestellt.

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In den 1930er Jahren wurde der Ort vom Fremdenverkehr entdeckt. Eine schon 1953 beschlossene Bauordnung schrieb traditionelles Bauen im Holzstil vor, was das Entstehen von großen, das Ortsbild verändernden Hotelbauten verhinderte, wie sie andernorts in Tourismusregionen zu finden sind. Die Gemeinde erhielt für ihre Bemühungen die Auszeichnungen „Schönstes Dorf Österreichs“ und „Schönstes Blumendorf Europas“.In Alpbach sind circa 22 Bauernhöfe als Erbhöfe geführt, was bedeutet, dass jeder dieser Bauernhöfe für mindestens 200 Jahre hindurch im Besitz derselben Familie war. Dabei wurden hauptsächlich nur Vererbungen in männlicher Linie beachtet, mit einem Landesgesetz von 1957 wurde jedoch auch die weibliche Erbfolge stillschweigend anerkannt.

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Alpbach [ˈalpax] wird mundartlich als Åibåch (Bairische Schreibung) [ˈɔɪ̯b̥ɔx] und seine Einwohner als Åibékchărinnă [ˈɔɪ̯b̥ɪkxɐrɪnɐ] und Åibékchă [ˈɔɪ̯b̥ɪkxɐ] bezeichnet.
Der Name Alpbach leitet sich von der Alp, nicht jedoch von Bach ab. Vielmehr ist -ach hier ein Kollektivsuffix, sodass Alpbach als „Ansammlung von Almen“ verstanden werden kann. Erstmals genannt wurde der Ort ca. 1150 (fraglich) und 1231–1234, wo er auch Alpach geschrieben wurde. Allerdings wurde schon im Hochmittelalter das Wort „Bach“ eingekreuzt (erstmals 1300 als Alppach, später auch Altpach). Heute ist der Bach auch im Gemeindewappen vertreten. Er ist in Silber gehalten, um den ehemaligen Bergbau in der Region zu symbolisieren, während das Grün die fruchtbaren Almen darstellt (Quelle: wikipedia)

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Schaut man sich Bilder aus dieser Region an, möchte man fast glauben, dass dort die Welt noch in Ordnun ist … ein trügerischer Gedanke, denn gerade in kleinen Dörfern kann die örtliche Enge manch Probleme mit sich bringen.

Davon hören wir hier aber nichts; stattdessen souverän vorgetragene Melodien aus dem Tiroler Land.

Dafür verantwortlich war der Peter Moser:

„Peter Moser wurde auf dem Alp­bacher Hacklerhof geboren und erlernte als Zehnjähriger die ersten Instrumente. Er musizierte in der Kirche und in der Alpbacher Musikkapelle, deren Kapellmeister er später wird. Am Salzburger Mozarteum studiert er Kirchenmusik.

Geburtshaus

Das Geburtshaus des Peter Moser

Vieles hat er umgesetzt in den Jahrzehnten, einfallsreich und meisterhaft. Kostner: „Die ,Moser-Stücke‘ gehören zum Standardrepertoire im Musiziergut der Tanzlmusigen, der Weisenbläser-Gruppen und Stubenmusiken.“ Moser wurde stilprägend für die Volksmusik des Alpenraums und Ideengeber für die TV-Sendungen „Mei liabste Weis“ und „Klingendes Österreich“.

Moser spielt Trompete, Flügelhorn, Klarinette, Zither, Harmonika, Harfe und Orgel, er hat das subtile, herrliche Weisenblasen wiederbelebt – es gibt kein Ende des Aufzählens … “

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Und ja, ich hab´ weiterhin einen Faible für Kleinstproduktionen dieser Art … wobei der Peter Moser natürlich in seinem Metier ein Schwergewicht war.

 

Besetzung:
Alpbacher Tanzmusik
Alpbacher Sänger
Alpbacher Stubenmusik

Musikalische Leitung; Peter Moser

 

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Titel:
01. Alpbacher Stubenmusik: Harfen-Polka (Traditional) 2.13
02. Alpbacher Tanzmusik: Brauttanz (Traditional) 2.11
03. Alpbacher Sänger: Grüass di Gott, du scheane Sennerin (Traditional) 1.59
04. Alpbacher Stubenmusik: Tiroler Landler (Traditional) 1.42
05. Alpbacher Tanzmusik: Gretl Boarischer (Traditional) 2.58
06. Alpbacher Sänger: Hü-Ho, hinter der Hollastauden (Traditional) 2.06
07. Alpbacher Tanzmusik: Drahüttn Polka (Traditional) 1.38
08. Alpbacher Sänger: Und i woass net (Traditional) 2.20
09. Alpbacher Stubenmusik: Hirten-Polka (Moser) 1.46
10. Alpbacher Sänger: Bergauf bin i gangen (Traditional) 2.10
11. Alpbacher Stubenmusik: Bauern-Menuett (Moser) 1.33
12. Alpbacher Tanzmusik: Tanzbodn Landler (Traditional) 1.37

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Peter Moser

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