Amnesty Journal (Zeitschrift) – Juni + Juli 2017

TitelAmnesty International (von englisch amnesty‚ Begnadigung, Straferlass, Amnestie) ist eine nichtstaatliche (NGO) und Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt. Grundlage ihrer Arbeit sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente, wie beispielsweise der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Organisation recherchiert Menschenrechtsverletzungen, betreibt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und organisiert unter anderem Brief- und Unterschriftenaktionen für alle Bereiche ihrer Tätigkeit.

Amnesty International wurde 1961 in London von dem englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet. Ihm soll die Idee zur Gründung gekommen sein, als er in der Zeitung zum wiederholten Mal von Folterungen und gewaltsamer Unterdrückung las, mit der Regierungen gegen politisch andersdenkende Menschen vorgingen. In einem 1983 geführten Interview erinnerte sich Benenson, dass der Artikel von zwei portugiesischen Studenten gehandelt habe, die in einem Restaurant in Lissabon auf die Freiheit angestoßen hatten und daraufhin zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Nachträgliche Recherchen ergaben, dass es sich möglicherweise um eine Notiz in The Times vom 19. Dezember 1960 handelte, die allerdings keine Details über die „subversiven Aktivitäten“ der Verurteilten enthielt.

Peter Benenson

Peter Benenson

Am 28. Mai 1961 veröffentlichte Benenson in der britischen Zeitung The Observer den Artikel „The Forgotten Prisoners“ („Die vergessenen Gefangenen“), in dem er mehrere Fälle nennt, darunter Constantin Noica, Agostinho Neto und József Mindszenty, und die Leser aufrief, sich durch Briefe an die jeweiligen Regierungen für die Freilassung dieser Gefangenen einzusetzen.[3] Er schrieb: „Sie können Ihre Zeitung an jedem beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangen genommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“ Die aus diesem Artikel entstandene Aktion Appeal for Amnesty, 1961 gilt als der Anfang von Amnesty International. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Eric Baker und der irische Politiker Seán MacBride, der von 1961 bis 1974 auch Präsident der Organisation war.

Obwohl sich Amnesty International als Organisation beschreibt, die für Menschen aller Nationalitäten und Religionen offensteht, kamen die Mitglieder anfangs vor allem aus der englischsprachigen Welt und Westeuropa. Diese Beschränkung ließ sich mit dem Kalten Krieg erklären. Versuche, Amnesty-Gruppen in Osteuropa zu gründen, stießen auf große Schwierigkeiten. Das lag nicht nur an der staatlichen Repression, sondern auch an unterschiedlichen Interessen, die westliche und osteuropäische Menschenrechtsaktivisten verfolgten.

Logo

Das Logo ist eine mit Stacheldraht umwickelte Kerze. Es wurde von der englischen Künstlerin Diana Redhouse geschaffen, die sich durch das Sprichwort Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu beklagen inspirieren ließ.

Die deutsche Sektion hatte bereits in den 1970er Jahren beschlossen, dieses Logo für sich nicht mehr zu verwenden. Stattdessen wurde bis 2008 ein blau-weißes Logo mit Kleinbuchstaben genutzt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bis Mitte 2008 eine heute nicht mehr verwendete Schreibweise mit Kleinbuchstaben und Abkürzungen verwendet: amnesty international, ai oder amnesty. Mitte 2008 wurde international ein neues, einheitliches Layout eingeführt, das die Farben Gelb und Schwarz verwendet. Das Logo enthält den Schriftzug Amnesty International in Großbuchstaben und die mit Stacheldraht umwickelte Kerze.

Die bundesdeutsche Sektion wurde Ende Juni 1961, zwei Monate nach Gründung der internationalen Organisation, von Gerd Ruge, Carola Stern und Felix Rexhausen in Köln gegründet und im Juli 1961 als erste Sektion anerkannt. Damals hieß sie „Amnestie-Appell“. Sie setzte sich zum Beispiel für in der DDR inhaftierte politische Gefangene ein. Nach dem Fall der Mauer wurde die Organisation auch in den neuen Bundesländern aktiv, wo sie bis dahin verboten war. (Quelle: wikipedia)

Amnesty

Und die Mitglieder dieser unverzichtbaren Organisation bekommen eben diese Zeitschrift geliefert.

Hier präsentiere ich mal die Ausgabe Juni/Juli 2017. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema Meinungsfreiheit:

„Mit allen Mitteln versuchen autoritäre Machthaber und bewaffnete Gruppen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Mit roher Gewalt – oder ganz subtil: Das Ausspähen der Accounts von Aktivisten und Journalisten gehört längst zum gängigen Repertoire repressiver Regimes weltweit.“

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Ausnahmsweise mal ein erfreulicher Trend …

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Ein Plädoyer für Bildung

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Ein Bericht über die documenta in Kassel im Jahr 2017

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Amnesty International – Besser schenken (2013)

Titel1Unausweichlich: Weihnachten 2017 … Fügen wir uns also dem Lauf des Jahres … und genauso unausweichlich wird es sein, dass ich den Monat Dezember 2013 auch dazu nutzen werde, nützliches und weniger nützlicher zu diesem Thema hier zu präsentieren (bevor ich dann just am 24.12. nach Sri Lanka fliegen werde).

Nicht die schlechteste Idee ist es, sich mit dem Thema „Besser schenken“ zu beschäftigen. Und dies ist dann auch das Titelthema der aktuellen Amnesty International Mitgliederzeitschrift „Amnesty Journal“.

Ich zitiere mal aus der Einleitung dieses Titelstory:

„Die Herstellung vieler Produkte, die wir kaufen, um anderen eine Freude zu machen, verletzt die Rechte derer, die sie produzieren.
Wer die Menschenrechte schützen will, kann damit beim Einkauf beginnen“

Liest man sich die Beiträge durch, so kommt einem das Grausen … und man schwört sich, zukünftig anders einzukaufen …

Doch, so konsequent, wie dies die Autorinnen und Autoren von Amnesty fordern, kann man das ganz sicher nicht durchhalten, zumal es ja auch ne Frage des Geldbeutels ist, aber dennoch: Bewußter Einkaufen kann auch ein Baustein für eine sich bewußter verhaltende Gesellschaft sein.

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Und hier geht´s zur Präsentation:

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Der Schutz der Menschenrechte fängt beim Einkauf an