Arktis – Novembermorgen (1983)

FrontCover1Mit „Artkis“ will ich mal wieder eine deutsche Rockgruppe vorstellen, die ähnlich wie „Papa Meets Pepperoni“ (vielleicht kennen einige noch diese Gruppe aus meinem alten blog) mit viel Enthusiasmus daran gingen, Musik zu machen … ohne dass sie jemals (bedauerlicherweise) einen Erfolg damit hatten.

Musikalisch bewegte sie sich überwiegend im so einer Art Mainstream-Rock der damaligen Zeit, unverkennbar sind teilweise Anleihen am Stil der Puhdys (was ja nicht das schlechsteste war) z.B. bei dem Titel „Höhen und Tiefen“.

Besonders bemerkenswert sind für mich aber die Texte dieser LP, allesamt geschrieben von einem Bernd Schmidt: Diese sind überaus ambitioniert, engagiert und sie drücke oftmals jenes Unbehagen aus, das damals in der Kohl-Ära zwar nicht gang und gäbe war, aber dennoch die Republik prägte.

Für mich ein zutiefst sympathisches Album !

ArktisLive

Besetzung:
Volker Dackow (bass)
Joachim Fitze (guitar)
Uwe Kallweit (drums)
Karsten Orf (keyboards)
Rolf Simon (guitar, vocals)

BackCover1Titel:
01. Der Träumer (Simon/Schmidt) 3.34
02. Höhen und Tiefen (Simon/Schmidt) 4.31
03. Novembermorgen (Fitze/Schmidt) 4.23
04. Unsere Art zu leben (Simon/Schmidt) 3.53
05. Leben mit dir (Simon/Schmidt) 3.14
06. Stoß mich an (Simon/Schmidt) 3.37
07. Hallo ihr da oben (Simon/Schmidt) 4.04
08. Was ich dir schon immer sagen wollte (Simon/Schmidt) 4.46
09. Lerne zu lieben (Simon/Schmidt) 5.45

LabelA1
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Ergänzung: Als ich diese Gruppe vor ein paar Jahren an anderer Stelle schon mal üräsentierte, meldte sich der Bassist Volker Dackow und schreib:

„Ich war Mitglied bei Arktis. War eine geile Zeit ! Bin noch immer aktiv, jetzt im Süden!“

Und zwar in der Band „Stealer“ … das mag ich noch ergänzen.