Hermann Schweppenhäuser – Adorno – Eine kurze Einführung Hörbuch) (2006)

FrontCover1Und jetzt geht´s mit Volldampf mitten hinein in den akademischen Elfenbeinturm …

Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie.

Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin.

Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der „Frankfurter Schule“, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. (Suhrkamp Verlag)

Keine Frage: Theodor W. Adorno war eine prägende Figur der deutschen Geisteswissenschaften im letzten Jahrhundert und von dahere bietet es sich auch mal an. hier diese „kurze Einführung“ zu präsentieren.

Adorno

Verfasst wurde dieses Hörbuch von Prof. Dr. Hermann Schweppenhäuser:

Hermann Schweppenhäuser (* 12. März 1928 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Philosoph und Publizist.

Hermann Schweppenhäuser studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Philosophie, zunächst bei Hans-Georg Gadamer, dann bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Er arbeitete in den 1950er-Jahren als Wissenschaftlicher Assistent am neu gegründeten Frankfurter Institut für Sozialforschung und als Assistent von Adorno am Philosophischen Seminar. Anfang der 1960er-Jahre wurde er auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg berufen, die später zur Universität Lüneburg wurde. Seit den späten 1960er-Jahren war Schweppenhäuser außerdem Honorarprofessor für Philosophie an der Universität Frankfurt, wo er unter anderem Vorlesungen über die Charakteristik des Adornoschen Denkens (WS 1983/84) hielt.

SchweppenhäuserAuch in Lüneburg blieb Schweppenhäuser dem Frankfurter Institut unter Adornos Leitung eng verbunden. Anders als Jürgen Habermas vertritt Schweppenhäuser die Kritische Theorie im Sinne Adornos und Horkheimers. Seine Vorlesungen, beispielsweise zur Dialektik der Aufklärung (Sommersemester 1999), ermöglichten ein authentisches Studium der kritischen Theorie auch noch nach seiner Emeritierung bis über die Jahrtausendwende hinaus.

Die Universität Lüneburg veranstaltete im April 2008 eine Konferenz „Bild, Sprache, Kultur. Ästhetische Perspektiven kritischer Theorie. Kulturwissenschaftliche Tagung zu Hermann Schweppenhäusers 80. Geburtstag“. Im Juli 2008 verlieh die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Schweppenhäuser die Ehrendoktorwürde.

Seine philosophischen Schriften behandeln insbesondere Fragen der Sprachphilosophie, der Selbstreflexion des dialektischen Denkens, der Ästhetik und der Kulturtheorie. Sein Buch Verbotene Frucht knüpft gedanklich und sprachlich an die philosophische Aphoristik Nietzsches und Adornos an und versammelt pointierte Überlegungen zur Kritik der Gesellschaft, Religion, Kunst, Literatur, Massenkultur und Philosophie. Von 1972 bis 1999 gab Schweppenhäuser gemeinsam mit Rolf Tiedemann Walter Benjamins Gesammelte Schriften heraus. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt mit Fragen der Bildtheorie auseinandergesetzt (Quelle: wikipedia)

Nun aber zurück zu diesem Hörbuch: Es erwartet uns hochgeistige Kost und auch wenn so manches arg abgehoben klingen mag, so schadet es überhaupt nicht, sich mal mit grundlegenderen Gedanken zu beschäftigen … wenngleich ich gestehe, dass ich nun (ich habe mir Hörbuch zweimal hinter einander angehört) jetzt ein wenig meschugge im Kopf bin *ggg*

Aber jetzt noch einpaar Informationen über den Sprecher, der bei diesen Texten wahrlich kein leichtes Spiel hatte:

Frank Arnold (geboren in Berlin) ist ein deutscher Dramaturge, Sprecher, Schauspieler und Regisseur. Bekannt ist er vor allem als Sprecher zahlreicher Hörbücher, Dokumentarfilme sowie dem Kulturmagazin Aspekte.

Arnold wuchs in einer vom Theater geprägten Familie auf, mit einem Opernsänger als Vater und einer Maskenbildnerin als Mutter.[1] Er studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der FU Berlin und anschließend Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Berlin.[2]

Schon in jungen Jahren sammelte Arnold Erfahrungen als Assistent von Samuel Beckett am Schillertheater und Eduard von Winterstein am Deutschen Theater. Später inszenierte er selbst viele Jahre Theater, Schauspiele und Opern (z.B. Boris Blacher, Kurt Weill und Verdi), unter anderem in Berlin, Wien, München und Seoul (Koreanisches Nationaltheater). Zum Sprechen kam er schon in jungen Jahren durch eine Probe beim SFB. Er war immer wieder als Sprecher tätig und intensivierte dies später.

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Besetzung:
Frank Arnold (Sprecher)

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Titel:
01. Kapitel 1 5.48
02. Kapitel 2 5.00
03. Kapitel 3 6.09
04. Kapitel 4 5.32
05. Kapitel 5 4.24
06. Kapitel 6 5.47

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Verschiedene Interpreten – 24 Geschichten für die Adventszeit (2016)

frontcover1Keine Jahreszeit eignet wohl so gut, für Geschichten, wie die Advents- und Weihnachtszeit.

Und natürlich dienen sie vorrangig dazu, all die wartenden Kindern mit passenden, meist rührseligen Geschichten auf das Fest vorzubereiten.

Bei uns zuhause wurde dann noch am 24.12., kurz vor der Bescherung von meinem Vater solche Geschichten vorgelesen.

Hier eine Sammlung von entsprechenden Geschichten, die ihren besonderen Reiz haben, denn sie sind ehr unbekannte Geschichten, die einerseits alles andere als hausbacken sind, andererseits aber stark auch auf das Thema Familie und Großfamilie (also mit Opa und Oma) konzentriert sind.

Die meisten Texte stammen von Tanja und Martin Freitag, Aber auch Klassiker der Gebrüder Grimm, Ottfried Preußler und Barbara Bartos-Höppner (deren „Schnüpperle Bücer von meinen Töchtern innig geliebt wurden)

Von den Sprechern sind wohl Senta Berger und Rolf Zuckowski die bekanntesten …

Aber hier geht es nicht um große Namen, sondern um diese kleinen magischen Geschichten … die demnächst meine Enkelkinder zu hören bekommen …  *ggg*

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Titel:
01. Cathlen Gawlich: Der verrückte Adventsstern (T.Freitag) 3.00
02. Hans Paetsch: Wie aus einem Bergmann ein Schnitzer wurde (Bartos-Höppner) 2.40
03. Friedricke Kempter: Kekse backen (T.Freitag) 3.29
04. Regina Lemnitz: Der Adventskranz brennt (T.Freitag) 3.05
05. Santiago Ziesmer: Doppelter Nikolaus (M.Freitag) 2.40
06. Philipp Sonntag: Lieber guter Nikolaus (Preußler) 5.04
07. Regina Lemnitz: Der Traum (T.Freitag) 1.35
08. Rolf Zuckowski: Gute Nacht, kleiner Wassermann (Preußler) 4.39
09. Santiago Ziesmer:: Ein Schneemann für Oma (T.Freitag) 3.21
10. Regina Lemnitz: Mama hat keine Zeit (T.Freitag) 2.58
11. Hans Paetsch: Bei der Babuschka (Bartos-Höppner) 2.51
12. Santiago Ziesmer: Komlimente zu verschenken (T.Freitag) 3.08
13. Cathlen Gawlich: Ein Weihnachtsgeschenk für Esmeralda (T.Freitag) 2.56
14. Senta Berger: Sterntaler (Gebrüder Grimm) 2.18
15. Friedricke Kempter: Eisblumen oder die vier Winde (T.Freitag) 2.28
16. Cathlen Gawlich: Schokoladenweihnachtsmann (T.Freitag/M.Freitag) 3.34
17. Philipp Sonntag: Schneemann bleibt Schneemann (Preußler) 3.56
18. Frank Arnold: Der Weihnachtsmann wird langsam alt (M.Freitag) 3.04
19. Friedricke Kempter:  Kein Schnee nirgends (T.Freitag) 2.59
20. Peter Fitz: Das Schneekind (Afanasjew) 5.50
21. Frank Arnold: Die Weihnachtspalme (M.Freitag) 3.31
22. Regina Lemnitz: Weihnachtskarpfen (M.Freitag) 2.59
23. Frank Arnold: Die Apfelsine zu Weihnachten (nach Dickens) (M.Freitag) 3.09
24. Hans Paetsch: Im Gebirge (Bartos-Höppner) 4.32

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