Rolf Becker – Gestatten – mein Name ist Cox – Puzzlespiel (1952/2004)

FrontCover1Die Rundfunk-Serie „Gestatten mein Name ist Cox“ war wohl einer der ersten so richtig erfolgreichen Krimi-Serien, die das Nachkriegsdeutschland in Atem hielt. Ein Rolf Becker war damals, anfang der 50er Jahre der talentierte Autor dieser Serie:

Rolf Becker (* 25. November 1923 in London; † 3. November 2014 in Rottach-Egern) war ein deutsch-englischer Schriftsteller.

Rolf Becker erlebte seine Jugendzeit in Erfurt und unternahm erste schriftstellerische Versuche in englischer Kriegsgefangenschaft. Er arbeitete danach als Aufnahmeleiter bei verschiedenen Filmfirmen und hatte erste Kontakte zum Nordwestdeutschen Rundfunk, ging dann aber als Rundfunkregisseur und Autor zur BBC. Ab 1953 arbeitete er als freier Schriftsteller.

RolfAlexandraBeckerDie Offizierstochter Alexandra Becker (* 10. Juli 1925 in Hamburg; † 24. Oktober 1990 in Bad Wiessee) lernte bei Gustaf Gründgens als Meisterschülerin den Schauspielerberuf. Neben Engagements in Berlin, Potsdam und Lübeck spielte sie am Schauspielhaus in ihrer Heimatstadt Hamburg. Dort lernte sie den Schriftsteller Rolf Becker kennen. Die beiden heirateten 1953. Alexandra Becker gab ihren Schauspielerberuf auf und wandte sich ebenfalls der Schriftstellerei zu. Gemeinsam verfasste das Ehepaar zahlreiche Hörspiele, Fernsehfilme, Romane und Erzählungen.

Zu den bekanntesten Werken der beiden Autoren gehören Die Experten, Gestatten, mein Name ist Cox und Dickie Dick Dickens. Die Romane um Dickie Dick Dickens wurden als Hörspiele zu den ersten Straßenfegern im deutschen Hörfunk, genauso wie die Vertonungen der Abenteuer von Paul Cox, die eine Kino-Verfilmung und eine Fernsehserie nach sich zogen. Mit diesen Hörspielen schrieb das Schriftstellerehepaar Rundfunkgeschichte. Fernsehgeschichte schrieb das Ehepaar mit den Drehbüchern zur ersten deutschen Familienserie Familie Schölermann (1954).

Nach dem Tod Alexandra Beckers schrieb ihr Mann auch allein weiter unter dem Namen Rolf A. Becker, das A. als Reminiszenz an seine Ehefrau verwendend. (Quelle: wikipedia)

Hier nun eines der Frühwerke von Rolf Becker (damals noch ohne seine Ehefrau Alexandra dafür aber noch unter dem Pseudonym Malcom F. Browne) mit dem charismatischem Karl-Heinz Schroth als „Mister Cox“.

Und darum geht´s:

Paul Cox – frech, pfiffig, ehrenwert – ist ein Glücksspieler ohne Beruf und eine Art Frohnatur, die sich durchs Leben manövriert. Als er von Scotland Yard unrechtmäßig des Mordes am Rechtsanwalt Herbert Wallings verdächtigt wird, macht er sich selbst auf die Spur des Täters. Nachdem seine Braut Margit verunglückt ist, glaubt Cox nicht mehr an Zufälle. Die attraktive Helene Bernhardt betritt die Bühne des Verwirrspiels und verdreht unserem Helden den Kopf, dafür bereitet aber der geheimnisvolle Mann mit der Aktentasche weiterhin genügend Kopfzerbrechen … Das spannende nostalgische Krimi-Hörspiel mit rasanten Autofahrten im VW-Käfer, Klingeltönen alter Bakelit-Telefone und vielen spritzig-amüsanten Dialogen im Original.

Der Perlentaucher berichtet, dass die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19.08.2004 nicht so recht für dieses Hörspiel zu begeistern war:

Eher gelangweilt lauscht Martin Z. Schröder den schreienden „Gangsterbräuten“ und heulenden Polizeisirenen auf diesem Rolf A. Becker alias Malcolm F. Browne zu Ehren herausgegebenen Hörspiel in der „Originalsprache der Fünfziger“. Dabei gehe es immer um den sympathischen Gangster Paul Cox, der bösen Gangstern eins aus- und der Polizei entwischt. In dieser Folge wird Paul Cox ein Mord angehängt, was den Rezensenten langweilt, weil Cox „stundenlang“ damit beschäftigt sei, die Handlungsfäden zu entwirren. Schröder sieht darin den „naiven Glauben des Autors „Action“ sei spannend“. Deshalb empfiehlt der Rezensent das Hörbuch dem „Hörer mit erhöhten Nostalgiepegel“. Ganz „wunderbar“ aber findet er den Sprecher Karl-Heinz Schroth mit seinem „reizvollen Sch-Fehler“. Doch da der Autor sich „Kinderphantasien“ überließe, ordnet Schröder es dennoch als „seichte Unterhaltung“ ein.

Nun denn, dann oute ich mich als „Hörer mit erhöhten Nostalgiepegel“, wohl wissend, dass sich die Qualität des Kriminalromans in den letzten 50 Jahren deutlich verbessert hat. Aber amüsant ist dieser Mr. Cox halt dennoch. Ausgestrahlt wurde diese Sendung übrigens noch von dem Sender „Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR)“, den man heute als NDR kennt.

BackCover1

Besetzung:
Hans Zesch-Ballot (Mr. Peacock)
Wolfgang Borchert (Stimme)
Freca-R. Bortfeld (Helena Bernhardt)
Gustl Busch (Mrs. Chataway)
Walter Gruters (Mr. Fitzgerald)
Holger Hagen (Arzt)
Karin Jacobson (Margit Simmons)
Heinz Klingenberg (Inspektor Carter)
Reinhard Lenz (Seargant)
Conrad Mayerhoff (Polizeiarzt)
Tonio von der Meden (Pit Fitzgerald)
Richard Münch (Henry Montague)
Karl-Heinz Schroth (Paul Cox)
Manfred Steffen (Assistent Collins)
Herbert Steinmetz (Nat)
Wolfgang Wahl (Richardson)
Hanne Wieder (Alora Crawfield)

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Titel:

CD 1:
01. Auftritt 8.08
02. Das strenge Helenchen (Teil 1) 11.16
03. Das strenge Helenchen (Teil 2) 8.13
04. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 1) 13.15
05. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 2) 11.23
06. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 3) 7.27

CD 2:
01. Puzzelspiel (Teil 1) 10.57
02. Puzzelspiel (Teil 2) 8.24
03. Puzzelspiel (Teil 3) 8.21
04. Mord ist strafbar (Teil 1) 8.29
05. Mord ist strafbar (Teil 2) 8.49
06. Mord ist strafbar (Teil 3) 12.04

Text: Rolf Becker

(Die Titel scheinen mir arg skurril zusammengewürfelt)

CD2A

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Albert Schweitzer – Bach (1952)

FrontCover1Der Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar; † 4. September 1965 in Lambaréné, Gabun) war  ein deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist.

Schweitzer gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm. (Quelle: wikipedia)

Hier mal ein wenig ausführlicher seine Lebensleistung als Musiker und insbesondere Bach-Interpret:

Albert Schweitzer war ein bekannter Organist, Musikwissenschaftler, Theoretiker des Orgelbaus und einer der für das 20. Jahrhundert stilbildenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs.

Schweitzers Ansichten zum Orgelspiel sind von seinen religiösen Vorstellungen nicht zu trennen. So meint er z. B. in Bezug auf die Wiedergabe von Orgelwerken im Konzertsaal:

„Durch die Wahl der Stücke und die Art der Wiedergabe suche ich den Konzertsaal zur Kirche zu machen. […] Durch ihren gleichmäßigen und dauernd aushaltbaren Ton hat die Orgel etwas von der Art des Ewigen an sich. Auch in dem profanen Raum kann sie nicht zum profanen Instrument werden.“

Als einer der Hauptvertreter der sogenannten Elsässisch-Neudeutschen Orgelreform propagierte Schweitzer seit Anfang des 20. Jahrhunderts gegen die damals in Deutschland üblicherweise gebauten Instrumente einen neuen Orgeltyp: Diese Orgel sollte den ausgewogenen Plenum-Klang der französischen spätromantischen Orgel Cavaillé-Colls, die verschmelzungsfähigen Zungenstimmen der deutschen und englischen Romantik und den Obertonreichtum der alten klassischen Orgeln des Elsass („Silbermann-Orgeln“) miteinander verbinden. Eine neue Spieltischgestaltung sollte die Logik und Übersichtlichkeit der französischen Spielanlage und die in Deutschland gebräuchlichen Spielhilfen vereinen (Deutsche und französische Orgelbaukunst und Orgelkunst. Leipzig 1906).

OrgelStraßburg

Die nach den Plänen von Albert Schweitzer 1905 gebaute Orgel in der Thomaskirche in Straßburg

Vor allem im Elsass wurden mehrere Orgeln nach Schweitzers Vorstellungen realisiert. Registerreiche Reformorgeln entstanden in St. Reinoldi, Dortmund (1909, V/P 105, 1939 um ein Rückpositiv mit sechs Registern erweitert, 1943/44 zerstört), und Sankt Michaelis, Hamburg (1912, V/P 163, nach Kriegsschäden 1943 durch den Neubau von 1962 ersetzt). Schweitzers Vorstellungen von der Orgel galten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit der zunehmenden Bedeutung der Orgelbewegung zunächst als weitgehend überholt. Mit der erneuten Wertschätzung der Orgel des 19. Jahrhunderts, mit der Begeisterung für Orgelbau und Orgelmusik der französischen Spätromantik seit den 1970er Jahren zeigen besonders im deutschsprachigen Raum viele Orgelneubauten, die eine Synthese verschiedener historischer Stilelemente anstreben, eine Nähe zu Schweitzers Vorstellungen. Schweitzer wirkte bewusstseinsbildend für die wachsende Wertschätzung alter Orgeln im frühen 20. Jahrhundert. Auch in der Zeit seines Wirkens in Afrika setzte er sich immer wieder für die Erhaltung historischer Instrumente ein und begleitete Neubauten mit seinem Rat.

AlbertSchweitzer02Neben der Orgel beschäftigte Schweitzer sich mit dem Geigenbau, genauer mit dem Geigenbogen. Ausgangspunkt war seine Kritik an dem Spiel der mehrstimmigen Passagen in Bachs Solo-Violinsonaten und Suiten für Violoncello solo. Mit dem modernen, steifen, leicht konkaven Bogen lassen sich nur zwei Saiten gleichzeitig zum Klingen bringen. Als Notbehelf wird arpeggiert oder mit Intervallzerlegung gearbeitet, d. h. zunächst werden die unteren beiden, danach die oberen beiden Töne gespielt. Schweitzer störte das Zerbrechen der Akkorde, die damit verbundenen Kratzgeräusche, die Pausen zwischen den Akkorden, das ständige Fortespiel und die unsinnige Stimmführung. Dagegen ging er davon aus, dass vierstimmiges Geigenspiel zu Bachs Zeit auch tatsächlich möglich und üblich war und sah sich in Berichten zum Beispiel über den norddeutschen Musiker und Bachs älteren Zeitgenossen Nicolaus Bruhns bestätigt. Der Schlüssel lag in der Verwendung eines konvexen Bogens, dessen Haare beim Spiel so entspannt werden können, dass ein gleichzeitiges Anstreichen aller Saiten möglich ist. Schweitzer sah die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen, in einer Neukonstruktion; gemeinsam mit dem Geiger Rolph Schröder entwickelte er einen konvexen Bogen mit einer Hebelapparatur am unteren Ende, mit der die Entspannung der Haare beim Spiel möglich war. Er nannte diesen Bogen „Bachbogen“, wohl wissend, dass er damit kein historisches Instrument aus Bachs Zeit, sondern eben eine Neukonstruktion vorgelegt hatte. Heute wird dieser Bogen als Rundbogen bezeichnet. Nur wenige Geiger praktizieren heute dieses Spiel, unter ihnen Rudolf Gähler, der zu diesem Thema auch ein Buch veröffentlicht hat.

Als Bach-Interpret wandte sich Schweitzer gegen die seiner Meinung nach übertriebene dynamische und farbliche Differenzierung des spätromantischen Orgelspiels, wie sie sich in Deutschland und Mitteleuropa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss der Liszt-Schule etabliert hatte. Er wurde darin bestärkt durch seine Kenntnis der französischen Tradition des Bach-Spiels und seine Studien bei Charles-Marie Widor, Komponist und Organist an Saint-Sulpice in Paris.

„Weil Bachs Musik Architektur ist, sind bei ihr crescendi und decrescendi, die in der Beethovenschen und Nachbeethovenschen Musik Gefühlserlebnissen entsprechen, nicht angebracht. Eine Abwechslung zwischen Stark und Schwach ist in ihr sinnvoll insoweit, als sie dazu dient, Hauptsätze hervor- und Nebensätze zurücktreten zu lassen. Nur innerhalb dieser forti und piani sind deklamatorische crescendi und descrescendi angebracht. Verwischen sie den Unterschied zwischen forte und piano, so machen sie die Architektur des Stückes zunichte.“

AlbertSchweitzer03Schweitzer propagierte für die freien Orgelwerke Bachs eine einheitliche, behutsam terrassendynamisch gestaffelte Registrierung. Der Jalousieschweller sollte allenfalls für großräumige Steigerungen und zum Nachzeichnen melodischer Bögen verwendet werden. Der Gebrauch des Registerschwellers (Walze) beim Solovortrag alter Orgelmusik galt Schweitzer als unkünstlerisch. Er vermied als Interpret Extreme. Er wählte und propagierte langsame Tempi, die seiner Ansicht nach die Erfassbarkeit der polyphonen Strukturen gewährleisten, der Aufführungspraxis zu Bachs Zeit entsprächen, und sah die häufige Praxis eines aus seiner Sicht zu schnellen Spiels als erfolglosen Versuch des Ausgleichs mangelnder Plastik des Vortrags. Außerdem praktizierte er eine zurückhaltende Agogik. Die Phrasierung soll nach Schweitzer immer dem jeweiligen Formzusammenhang untergeordnet sein. Er verwirft dabei gleichermaßen ein durchgängiges staccato wie legato.

„Während man zur Mitte des 19. Jahrhunderts Bach merkwürdigerweise durchgängig staccato spielte, verfiel man nachher in das andere Extrem, ihn in monotonem Legato wiederzugeben. Also lernte ich es 1913 bei Widor. Mit der Zeit aber ging mir auf, daß Bach lebendige Phrasierung verlangt. Er denkt als Violinist. Die Noten sind bei ihm in der Art untereinander zu verbinden und voneinander abzusetzen, wie dies dem Violinbogen natürlich ist. […] Es ist ganz falsch, zu meinen, daß in der monotonen Bindung den Anforderungen des Meisters am besten entsprochen wird.“

In Lambarene spielte Schweitzer nach seiner Arbeit im Hospital auf einem extra für ihn gebauten tropenfesten Klavier mit Orgelpedal. Er übte damit auch für seine Schallplatteneinspielungen und die Orgelkonzerte, deren Erlös seiner karitativen Arbeit zugutekam. Seine Schallplattenaufnahmen mit Werken Bachs in Allhallows Barking-by-the-Tower, London (Dezember 1935), und Sainte-Aurélie, Straßburg (Oktober 1936), sowie an der 1931 nach seinen Vorstellungen gebauten kleinen Orgel der Pfarrkirche in Günsbach (Anfang 1950er-Jahre) mit Werken von Bach, Franck und Mendelssohn liegen in verschiedenen Wiederveröffentlichungen vor.

Schweitzers Orgellehrer Charles-Marie Widor regte auch ein Buch über Johann Sebastian Bach an, durch das die französische Orgelwelt stärker mit der für Bach grundlegenden protestantischen Kirchenmusik und ihrem Wortbezug vertraut gemacht werden sollte (J. S. Bach, le musicien-poète. Paris u. Leipzig 1905). Widor selbst, Schweitzer freundschaftlich zugetan, verfasste dazu das Vorwort. Er riet auch zu einer deutschen Fassung, woraus durch völlige Neubearbeitung Schweitzers große Bach-Monographie (Johann Sebastian Bach. Leipzig 1908) entstand, ebenfalls mit einem Vorwort Widors versehen. Während die biographischen Details und die Datierung insbesondere der Kantaten inzwischen durch die Bachforschung weitgehend überholt beziehungsweise erweitert worden sind, ist die Bach-Monographie in musikästhetischer Hinsicht nach wie vor ein Standardwerk von großer geistes- und wissenschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Schweitzer hebt besonders den im Werk J. S. Bachs konventionalisierten Gebrauch von Themen und Motiven, Tonarten und Instrumenten hervor. Er hat damit vergleichsweise früh, ohne die Termini zu verwenden, die rhetorische Qualität („Klangrede“) der Alten Musik und die Bedeutung der Affektenlehre thematisiert. Den Schlüssel sah er dabei in den Kantaten. Er fand immer wiederkehrende, sehr bildliche Motive, am auffallendsten bei der Beschreibung von Bewegungen wie etwa Gehen, Laufen, Fallen, Darniedersinken oder bewegungsintensiven Dingen wie Schlangen, Wogen, Schiffe, Flügel, ebenso abstrakte, bestimmte Affekte wie Freude, Trauer, Schmerz oder Lachen, Seufzer, Ächzen, Weinen beschreibende Motive. Schweitzer stellt diese musikalische Sprache systematisch dar und gibt dem Bach-Interpreten Hinweise, wie einzelne Motive zu artikulieren und gestalten seien, um die zugrunde liegenden Bilder herauszuarbeiten. Er zeigt auch, dass zum Beispiel die Orgel-Choralbearbeitungen diese Sprache enthalten und zum Verständnis und zur Darbietung dieser Musik die Kenntnis des Choraltextes gehört.

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Ein wichtiger Denkanstoß dürfte Schweitzer von der an sich völlig anders gearteten Leitmotivik Richard Wagners gekommen sein, dessen Musik er sehr schätzte. Allerdings arbeitet er in dem Kapitel „Dichterische und malerische Musik“ seiner Bach-Monographie die grundlegend unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Komponisten beim Umgang mit Themen und Motiven heraus. Bei Wagner und anderen „dichtenden“ Musikern werde versucht, ein dramatisches Geschehen als „ästhetische Ideenassoziationen“ mit der Musik auf die Zuhörer zu übertragen; sie richteten sich mitsamt ihren (Leit-)Motiven an das Gefühl. Bach und andere „malende“ Musiker stellten das Geschehen in Bildern oder aufeinander folgenden Bildern dar. Ihre Motive und Themen wendeten sich an die Vorstellungskraft und die Phantasie der Zuhörer.
Herausgeber von Bachs Orgelwerken

Schweitzer war auch Mitherausgeber einer Ausgabe von Bachs Orgelwerken. Die ersten fünf Bände der Bachschen Orgelwerke erschienen 1912/13 in Deutsch, Englisch und Französisch. Herausgeber waren Charles-Marie Widor und Albert Schweitzer. Sie enthalten die Präludien, Toccaten, Fantasien, Fugen, die Canzona und Passacaglia, sowie die Konzerte und Triosonaten. Band VI wurde 1954 veröffentlicht, die Bände VII und VIII folgten erst 1967 nach Schweitzers Tod. Die von Widor und Schweitzer damals angewandten Prinzipien wie die Ausgabe der Noten als unberührtem Urtext ohne z. B. nachträglich eingefügte dynamische Abstufungen, Fingersätzen, usw., die genaue Beachtung aller auf Bach selbst zurückgehenden Anordnungen, und die Beschränkung der Auffassung der Herausgeber auf das Vorwort waren für die damalige Zeit ungewöhnliche und zukunftsweisende Prinzipien. (Quelle: wikipedia)

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Albert Schweitzer an der Orgel der Pfarrkirche zu Günsbach (Elsass) – Hier entstanden die Aufnahmen dieser EP

 

Hier nun einer seiner großartigen Bachaufnahmen, ergänzt habe ich sie um eine Alternativfassung von dem Choralvorspiel „“O Mensch, bewein´dein´Sünde gross“: Man höre, staune und genieße !

Briefmarke

Besetzung:
Albert Schweitzer (organ)

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Titel:
01. Choralvorspiel „O Mensch, bewein´dein´Sünde gross“, BWV 622 (Version I) / 5.36
02. Toccata und Fuge d-moll, BWV 565 / 8.54
03. Choralvorspiel „Nun komm´ der Heiden Heiland“, BWV 659 / 5.13
04. Präludium und Fuge, f-moll, BWV 534 / 10.17
+
05. Choralvorspiel „O Mensch, bewein´dein´Sünde gross“, BWV 622 (Version II) / 5.36

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Hildegard Knef – So oder so ist das Leben (1963)

FrontCover1.JPGBei einer meiner früheren Hildegard Knef Präsentationen schrieb ich:

„Ich weiß beim besten Willen nicht, warum ich so lange gebraucht habe „die Knef“ als einen ganz besonderen musikalischen Schatz für mich zu entdecken.

Aber seit geraumer Zeit bin ich ganz vernarrt in ihre Musik“ …

… und dieses Album steigert meine Begeisterung nur noch:

Hier hören wir ihre erste Langspielplatte … und mit einer atemberaubenden Leichtigkeit und Souveränität singt sie sich durch eine Flut von Klassikern (im Potpourri-Stil) der deutschen Unterhaltungsmusik (man schaue sich mal die Titelliste an), gepfeffert mit einer heftigen Prise Jazz … und so findet eine Veredelung statt, die nun wirklich grandios ist.

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Textlich sind all diese Klassiker alles andere als „harmlos“ … sie zeichnen ein Bild einer üppigen, zuweilen auch frivolen Sicht des Lebens und fast in jedem Lied finden sich Zeilen … die quasi als Motto eines überschäumenden aber auch nachdenklichem Lebensstil sind.

Und sie zelebriert mit Genuss auch all jene Klischees, mit denen wir unser Leben versüßen (z.B. all ihre Paris-Lieder).

Und sie zelebriert auch ihre Lust auf Liebe („Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da“) … und kokettiert dann auch nur zu gerne mit Begegnungen, die man unter Vernunftgründen alles andere als vernünftig bezeichnen würde („Er war nie ein Kavalier“

Die Knef … sie ist zärtlich, störrisch, schroff, lustvoll, verzweifelt, voller Illusionen und zugleich illusionslos und sentimental ist sie auch noch … sie hat einfach so viele Facetten … ich wiederhole mich: atemberaubend !

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Da könnte man jetzt Stunden dafür verwenden … Zitate an Zitate zu reihen … das schenkt ich mir jetzt einfach mal … stattdessen meine dringende Empfehlung: reinhören:

Und dann als Draufgabe noch etliche Raritäten aus den Jahren 1952 bis 1957) …

Die CD-Wiederveröffentlichung enthält neben diese insgesamt „13 Bonustiteln“ auch noch ein Begleitheft, das den Namen nun wirklich verdient … mi t größter Sorgfalt weren die einzelen Titel vorgestellt und auch in ihrem historischem Zusammenhang gestellt. So lob´ ich mir das … eine mehr als angemessene Würdigung.

Booklet05A

Ich verneige mich vor dieser Diva !

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Besetzung:
Hildegard Knef (vocals)
+
Orchester Gerde Wilden
+
RIAS Tanzorchester unter der Leitung von Heinz Kiessling (bei 29.)
Unbekanntes Studio-Orchester (bei 32. – 34.)

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Titel:

Slowfox-Potpourri:
01. So oder so ist das Leben (Beckmann/Mackeben) 1.37
02. Ich hab‘ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm (Kamp/Schwenn) 0.56
03. Good By, Jonny (Beckmann/Kreuder) 1.53

Langsamer Walzer-Potpourri:
04. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt (Holländer) 1.17
05. Illusionen (Meyer/Rotter) 2.01
06. Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre (Holländer/Liebmann) 1.04

Slowfox-Potpourri:
07. Zwei in einer großen Stadt (Kollo) 2.02
08. Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt (Schwenn/Kreuder) 1.59
09. Wake The Town And Tell The People (Livingstone/Gallop) 1.26

Foxtrott-Potpourri:
10. So ist Paris (Ferré/Siegel) 1.15
11. Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da (Hesse/Mackeben) 0.31
12. Pigalle (Bradtke/Gietz) 0.35
13. Hallelujah (Grey/Robin/Youmans) 1.18

Shuffle-Fox-Potpourri:
14. C’est si bon (Betti/Siegel) 1.14
15. Bel Ami (Beckmann/Mackeben) 0.53
16. All Of Me (Harks/Simons) 1.43
17. Wenn wir zwei uns wiedersehen (… wie damals in Paris) (Wayne/Loose) 0.58

Walzer-Potpourri:
18. Der Reigen (Feltz/Straus) 1.16
19. Sous les ponts de Paris (Rodor/Scotto) 1.17
20. Domino (Ferrari/Siegel) 1.16

Blues-Potpourri: 
21. Rififi (Feltz/Philippe-Gérard/Siegel) 1.27
22. Der Schleier fiel von meinen Augen (Kosma/Siegel) 1.21
23. Ich hab‘ mich so an dich gewöhnt (Rotter/Gaze) 1.06
24. Georgia On My Mind (Carmichael/Gorrell) 1.46

Slowfox-Potpourri:
25. Die Gigerlkönigin (Lincke/Jürgens/Seifert) 1.57
26. Es war in Schöneberg (Bernauer/Schanzer/Kollo) 0.43
27. Wenn ein Mädel einen Herrn hat (Pordes-Milo/Haller/Kollo/Wolff) 0.41
28. Die Männer sind alle Verbrecher (Bernauer/Schanzer/Kollo) 0.42
+
29. Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin (‚Siegel/v.Pinelli) 2.37
30. Frag‘ nicht, warum ich gehe (Das Lied ist aus) (Stolz/Reisch/Robinson) 2.11
31. Die Welt war jung (Le Chevalier de Paris) (Phillippe/Vannier/Colpet) 2.27
32. Illusionen (1. Version, 1952) (Meyer/Rotter) 3.30
33. Heut‘ gefall‘ ich mir (Heymann/Gilbert) 3.20
34. Das Lied vom einsamen Mädchen (Heymann/Gilbert) 3.52
35. Es war beim Bal Paré (Niessen/Relin) 2.39
36. Er war nie ein Kavalier (Niessen/Relin) 2.45
37. Er hiess nicht von Oertzen (Niessen) 3.06
38. Das Lied vom Leierkastenmann (Niessen) 3.06
39. …Und der Mann mit der Harmonika (Wilden/Niessen) 2.40
40. Aber schön war es doch (Niessen/Relin) 3.03
41. Einsam (de Vol/Siegfried) 2.24

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Der Hüllentext der LP aus dem Jahr 1963

Mehr von der Knef:

Mehr

Verschiedene Interpreten – Hits im Doppelpack (2013) (CD 1)

FrontCover1Die Grundidee dieser CD Edition ist schon amüsant:

Man nehme: Original-Schlager und Hits der 50er  vornehmlich aus den USA und stelle sie den dann später folgenden deutschen Cover-Versionen gegenüber und dann gibt es nicht nur ein buntes Stell-Dich-Ein mit Stars dieser Jahre (Willy Hagara, Bibi Johns etc.), sondern es laufen einem auch jede Menge unbekannte Musikanten über den Weg (Jörg Maria Berg, Bob & Eddy, Hula Hawaiian Quartett9

Und wenn auch die meisten Original-Versionen geschmeidiger sind, so gibt es immer wieder deutsche Interpretationen, die einen aufhorchen lassen, z.B. die von der Evelyn Künnecke und natürlich die famose Inge Brandenburg.

Und so manche Songs sind schon ein wenig keck, man ist fast geneigt zu vermerken, dass sich hier ein unsittliches Gedankengut breit gemacht hat, dass doch sehr bedenklich ist !

Und somit ist diese Präsentation durchaus vergnüglich … mehr als eine Prise Nostalgie wird frei Haus geliefert und das schönste ist, ja, dass weitere 9 Exemplare dieser Art folgen werden !

SingelHüllen01
SingelHüllen02
SingelHüllen03
KünneckeBoogieFC

Titel:
01 . Mcguire Sisters: Sugartime (Phillips/Echols) (1957) 2.32
02. Willy Hagara: Nur In Portofino (Phillips/Echols/?) (1957) 2.20

03. Glenn Miller: Chattanooga Choo Choo (Gordon/Warren) (1941) 3.16
04. Bully Buhlan: Kötschenbroda Express (Gordon/Warren(?) (1947) 5.14

05. Dean Martin: Bella Bimba (DeMejo) (1952) 2.47
06. Bibi Johns: Bella Bimba (DeMejo/Feltz) (1953) 3.07

07. Johnny Ray: Hernando’s Hideaway (Ross) (1954) 2.24
08. Evelyn Künneke: Hernando’s Hideaway (Ross/Adler/Neumann (1956) 3.01

09. Jimmie Rodgers: Woman From Liberia (Whiting/Rodgers) (1958) 2.07
10. Ted Herold: Isabell (Whiting/Rodgers/Bradtke) (1960) 2.01

11. Franky Lymon: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer) (1957) 2.12
12. Inge Brandenburg: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer/Holland) (1960) 2.08

13. Perez Prado: Patricia (Prado) (1958) 2.20
14. Jörg Maria Berg: Prado (Prado/Beckmann) (1958) 2.52

15. Kay Starr: Rock And Roll Waltz (Allen) (1955) 2.58
16. Evelyn Künneke: Boogie im Dreivierteltakt (Allen/Bradtke) (1956) 2.50

17. Ken Colyer´s Skiffle Group: Casey Jones (Traditional) (1954) 2.33
18. Bob & Eddy: Casey Jones (Traditional/Roda/Petersen) (1959) 2.42

19. Bing Crosby: Jim, Johnny & Jonas (Bond) (1954) 3.03
20. Hula Hawaiian Quartett: Jim, Johnny & Jonas (Bond/Heinzli) (1954) 3.09

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Verschiedene Interpreten – Das italienische Settecento (1962)

FrontCover1Und jetzt geht´s ganz tief in die Musikgeschichte und in die Geschichte einer Produktionsreihe, die mich ein wenig atem- und sprachlos macht:

Die Archiv Produktion des musikhistorischen Studios der Deutschen Grammophon-Gesellschaft war ein 1949 gegründetes musikhistorisches Institut und Studio der Deutschen Grammophon mit dem Ziel, Alte Musik nach Maßgabe der neuesten Forschung zu spielen und in einer Schallplattenserie zu veröffentlichen. Es entstand auf Vorschlag Hans Domizlaffs, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Berater Ernst von Siemens’ tätig war. Erster Leiter war Fred Hamel. Die Archiv Produktion ging nach einer Blüte in den 1950er und 1960er Jahren in verschiedene schwer durchschaubare Projekte auf, die etwa die Forschungsbereiche nicht mehr benannte, so dass ihr Endpunkt vorläufig nicht genau benannt werden kann.

Heute existiert die Archiv Produktion als Label innerhalb des Katalogs der Deutschen Grammophon weiter.

 

Hans Domizlaff

Hans Domiz

Ausgangsgedanke der Archiv Produktion war die Situation der Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Die nun noch verbliebenen Orgeln und sonstigen historischen Musikinstrumente sollten in ihrem Klang dokumentiert werden. So entstanden zunächst 1947 als erste Veröffentlichungen Aufnahmen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs, die Helmut Walcha an der Orgel der Jakobikirche zu Lübeck einspielte.

Erklärtes Ziel der Archiv Produktion war darüber hinaus die Aufführung und mediale Verbreitung musikhistorisch aufgearbeiteter Sammlungen historischer Partituren, die in den Jahren davor in die moderne Notation übertragen waren; man wollte sie also „durch die klangliche Realisierung“ nutzbar machen (s. u.). Auf Vorschlag Hans Domizlaffs richtete Ernst von Siemens ein musikhistorisches Studio der Deutschen Grammophongesellschaft ein. Domizlaff entwarf dessen Logo.

Die Aufführung und Aufnahme der Stücke erfolgte nach Möglichkeit mit der Originalpartitur und originalen Instrumenten, zumindest aber mit entsprechenden Nachbauten. Sie erschienen in einer Schallplattenserie, die in zwölf sogenannte „Forschungsbereiche“ eingeteilt war. Die Forschungsbereiche reichten von der Zeit der Entstehung des Gregorianischen Chorals bis zum 18. Jahrhundert.

Diese Einteilung hatte Domizlaff bereits 1949 mit Hamel gemeinsam entwickelt. Die Serie schuf eine mit Beispielen untermauerte historische und regionale Einteilung der alten Musik. Zusammen mit der Ausstattung dieser Schallplattenserie handelte es sich um ein Genuss- und Aufklärungsprojekt, das rückblickend als ein Gesamtkunstwerk begriffen werden kann.

Logo

Das Logo

Die Schallplatten erschienen anfangs noch als Schellackplatten, später jahrelang in schwerem Vinyl und einem unbebilderten, mit Schrift klar gestalteten Faltumschlag, der an den Kanten vernäht und nicht verklebt war und einer (auch nach 50 Jahren nicht vergilbenden oder brüchig werdenden) Plastikfolie zum Schutz der LP. Einziges über die Funktion hinausgehendes Element war das Logo. Auf dem Cover waren in einer größeren Type die Epocheneinteilung des Forschungsbereiches und die Namen der Musikstücke genannt. Die Erläuterungstexte waren in Deutsch, Französisch und Englisch, es lagen jeweils doppelt DIN-A-5-Karteikarten mit allen Daten bei, so Sätze, Orchester, Instrumente mit ihrer Herkunft und Instrumentenbaumeister, schließlich dem Aufnahmendatum. (Quelle: wikipedia)

Diese Akribie ist ja schon erstaunlich und bemerkenswert … da waren wohl die völligen Enthusiasten am Werke.

Leider liegt der mir vorliegenden keine Karteikarte bei … das ändert aber nichts an dem musikalischem Wert.

Und der ist nun wahrlich hoch … insbesondere das Weihnachtskonzert von Corelli begeistert … da wird´s einem wieder mal warm ums Herz !

Kruz un knapp: Musikalische Perlen der Barockmusik, eingespielt und veröffentlicht von Ethusiasten !

 

Leitbild

Das Leitbild der Serie

Besetzung:

Seite 1 (Aufnahme: 21.Juni 1055):

Cappella Coloniensis unter der Leitung von August Wenzinger
Ulrich Grehling (violin)
Fritz Neumeyer (harpsichord)
Gerhard Stenzel (cello)

Seite 2 (Aufnahme: 19. Februar 1952:
Kammermusikkreis Emil Seiler:
Walter Gerwig (lute))
Karl-Egon Glückselig (harpsichord)
Otto Schaernack (violin)
Emil Seiler (viola d´amore)

 
BackCover1

Titel:

Arcangelo Corelli:
01. Concerto grosso fatto per la notte di natale Op.6 Nr.8 G-Moll (Weihnachtskonzert) 13.45

Antonio Vivaldi:
02. Concerto per la Viola d’amore, liuto e con tutti l’istromenti sordini, D-Moll P.V. 266 14.04

LabelB1
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