Werner Krauss – Verteidigungsrede des Sokrates (1955 – 1959)

FrontCover1Heute würde man Hörbuch dazu sagen, damals hatte die Telefunken eine Serie namens „Wort und Stimme“ und im Rahmen diese Serie erschien 1959 eine Wiederveröffentlichung einer Aufnahme aus dem Jahr 1956. Anlass dafür war ganz sicher die Tatsache, dass der Schauspieler Werner Krauss in diesem Jahr und um genauer zu sein, am 20. 10.1959 verstorben war.

Hier trägt er die „Verteidungsrede des Sokrates“ vor,

Die Apologie des Sokrates (griechisch Ἀπολογία Σωκράτους Apología Sōkrátous) ist ein Werk des antiken Philosophen Platon. Es handelt sich um eine literarische Gestaltung der Verteidigungsrede (Apologie), die Platons Lehrer Sokrates vor dem athenischen Volksgericht hielt, als er im Jahr 399 v. Chr. wegen Asebie (Gottlosigkeit) und Verführung der Jugend angeklagt war. Angefügt sind seine Stellungnahmen zum Strafmaß und zum Ausgang des Verfahrens. Die Apologie besteht somit aus drei aneinandergereihten Reden, die der Angeklagte nach dieser Darstellung am selben Tag in verschiedenen Phasen des Gerichtsverfahrens hielt. Seine Argumentation beeindruckte die Mehrheit der Richter nicht, sie konnte das Todesurteil nicht verhindern.

Stark umstritten ist in der modernen Forschung die Frage, inwieweit Platons Apologie trotz ihres literarischen, fiktionalen Charakters auch eine zumindest teilweise verlässliche Quelle darstellt, deren historischer Kern brauchbare Informationen über den Prozess liefert. Strittig ist auch, inwieweit sie einen zutreffenden Eindruck von den Motiven und Überzeugungen des historischen Sokrates vermittelt. Die Diskussion dieser Thematik ist Teil der allgemeinen Debatte darüber, mit welcher Zuverlässigkeit das Leben und die Philosophie des historischen Sokrates aus den überlieferten Berichten rekonstruiert werden können. (Quelle: wikipedia)

AnfangDerApologie

Der Anfang der Apologie in der ältesten erhaltenen mittelalterlichen Handschrift,
dem 895 geschriebenen Codex Clarkianus

Unabhängig von den weiterhin offenen Fragen zur Geschichtlichkeit gilt die Apologie als das bedeutendste Werk aus der Frühzeit der klassischen griechischen Philosophie. Sie beschreibt und begründet die Haltung eines gesetzestreuen Bürgers, der schuldlos in einen tragischen Konflikt mit der Justiz geraten ist und dabei unerschütterlich an seinen Grundsätzen festhält. Die Konsequenz und Furchtlosigkeit von Platons Sokrates-Gestalt hat die Nachwelt tief beeindruckt. Das Auftreten des Sokrates vor Gericht wurde zum klassischen Muster für die praktische Umsetzung philosophischer Einsicht in einer Krisensituation. Auch als literarische Schöpfung wird die Apologie sehr geschätzt, sie zählt zur Weltliteratur.

WernerKraussKeine Frage: Werner Krauss war ein bedeutender deutscher Schauspieler. Und zugleich war seine Rolle im III. Reich eine sehr unrühmliche. Es passt zu unserer Nachkriegsgeschichte, dass er dennoch und zwar bereits im Jahr 1954 das Bundesverdienstkreuz überreicht bekam.

Ein paar Schlaglichter über die Haltung dieses Künstlers, die man nur als unverantwortlich bezeichnen kann:

„Als Krauß die Rolle in Jud Süß annahm, fragte ihn der Regisseur Wolfgang Liebeneiner: „Werner, warum machst du das?“ „Weißt du, wie viele Juden ich in diesem Film spiele? Fünf! Und jeden anders“, gab Krauß zur Antwort. „Aber weißt du nicht, welchen Schaden du damit anrichtest?“ „Das geht mich nichts an – ich bin Schauspieler!“

Und so urteilten Kollegen:

Gad Granach, der Sohn von Alexander Granach (ebenfalls ein Schaupieler dieser Zeit), schrieb: „Werner Krauß war zwar kein Nazi, aber immer schon ein wütender Antisemit gewesen (…) Den Shylock konnte ein Schauspieler so spielen, daß die Leute ergriffen waren, er konnte ihn aber auch so spielen wie Werner Krauß. Bei ihm sind die Leute jeden Abend als Antisemiten aus dem Theater gegangen.“

Fritz Kortner urteilte: „Ein Nazi und ein Schweinehund – aber ein großer Schauspieler.“

Hans Söhnker sagte über Werner Krauß: „Über den einsamen Rang des Künstlers Krauß gibt es keine Diskussion. Nur an dem Menschen scheiden sich die Geister.“

Und von daher wieder mal so ein Beitrag in diesem blog, der bei mir ein mehr als schales Gefühl hinterläßt.

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Besetzung:
Werner Krauss (Sprecher)

OriginalFrontCover

Originalcover aus dem Jahr 1955

Titel:
01. Verteidungsrede des Sokrates 26.51
02. Schlußwort des Sokrates nach dem Todesurteil 13.01

Text: Platon in der Bearbeitung von Mathias Wieman

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Tonhalle Orchester Zürich – Symphonie Nr. 7 (Beethoven) (1955)

FrontCover1.JPGUnd hier hab´ ich nun eine feine historische Aufnahme aus den 50er Jahren:

Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie in A-Dur op. 92 entstand in den Jahren 1811–1812. Die autographe Partitur ist datiert auf den 13. Mai 1812. Der Widmungsträger ist Moritz Reichsgraf von Fries.

Als Beethoven mit der Komposition der 7. Sinfonie begann, plante Napoleon seinen Feldzug gegen Russland. Nach der 3. Sinfonie – und möglicherweise auch der Fünften – scheint die 7. Sinfonie eine weitere musikalische Auseinandersetzung Beethovens mit Napoleon und dessen Politik zu sein, dieses Mal im Kontext der europäischen Befreiungskriege von der jahrelangen napoleonischen Besatzung. „Das Datum der begonnenen Partiturniederschrift ‚Sinfonie 1812, 13ten May‘ war in jeder Hinsicht historisch. Eine Woche darauf verpflichtete Napoleon die in Dresden versammelten Fürsten Deutschlands zur Teilnahme an seinem Überfall auf Russland.“

Beethovens Leben war zu dieser Zeit unter anderem von seiner immer stärker werdenden und durch Otosklerose verursachten Taubheit geprägt, die auch nicht von einer vom Metronom-Erfinder Johann Nepomuk Mälzel konstruierten „Hörmaschine“ gemildert werden konnte. Sie machte schließlich 1819 die Verwendung von „Konversationsheften“ nötig, mit deren Hilfe Beethoven und seine Gesprächspartner schriftlich kommunizierten.

Partitur

Zur Musik:
Erster Satz
In den ersten 62 Takten des ersten Satzes bildet sich immer mehr der das ganze Werk bestimmende Rhythmus heraus, bis er sich in den ersten vier Takten des Vivace endgültig manifestiert. Dieser Rhythmus veranlasste Richard Wagner, die Sinfonie als „Apotheose des Tanzes“ zu bezeichnen[5]; Hector Berlioz wiederum verglich den ersten Satz mit einer „ronde de paysans“ (deutsch: „Bauerntanz“). Das Hauptmotiv im 1. Satz weist Ähnlichkeiten mit dem 2. Thema des 4. Satzes der Sinfonie D-Dur KV 97 auf, die möglicherweise von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert wurde. Der Musikwissenschaftler Neal Zaslaw schrieb über diese Ähnlichkeit:

„Gespenstisch ist die Vorwegnahme einer Passage im 1. Satz von Beethovens 7. Sinfonie, nicht nur des Themas wegen, sondern auch wegen seiner ebenfalls sofortigen Wiederholung in Moll. Beethoven kann dieses unveröffentlichte Werk nicht gekannt haben. Wir müssen also entweder an einen erstaunlichen Zufall glauben oder annehmen, dass sie beide von einem Werk eines uns unbekannten Dritten inspiriert wurden.“ (Neal Zaslaw: Mozarts früheste Sinfonien. Sinfonie in D-dur, KV 73m/97; London 1986)

Zweiter Satz:
Wie der erste, so wird auch der zweite Satz vor allem vom Rhythmus bestimmt. Wolfgang Osthoff setzt den feierlichen Charakter dieses Satzes in Bezug zur Litaneiformel „Sancta Maria, ora pro nobis“ und vergleicht ihn mit einer Prozession.[8][9] Beethoven bricht in diesem Satz mit der Tradition, indem er ihn mit einem Quartsextakkord, der traditionsgemäß lediglich im Solokonzert zur Kadenz überleiten durfte, beginnen und enden lässt.

Fünf Jahre vor der Komposition der 7. Sinfonie hatte Beethoven ursprünglich geplant, das Thema des zweiten Satzes für den langsamen Satz in seinem Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59,3 einzusetzen. Karl Nef zufolge enthält der Mittelteil des Satzes mit einer Melodie von Klarinette und Fagott eine motivische Anleihe an die Arie »Euch werde Lohn in besseren Welten« aus Beethovens Oper „Fidelio“.

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Dritter Satz:
Der dritte Satz beginnt mit dem abgewandelten Thema der Einleitung und bildet mit seinem lebhaften Charakter einen Kontrast zum Allegretto. Die thematische Arbeit besteht aus Wiederholungen, die in keiner Stimme zu Ende geführt werden. Das aus fünf Teilen (A-B-A-B-A) bestehende Scherzo (eine solche Fünfteilung findet sich auch in Beethovens vierter Sinfonie sowie auch einigen weiteren Werken aus Beethovens mittlerer Periode) endet relativ abrupt mit fünf Orchesterschlägen, was von Robert Schumann mit den Worten „Man sieht den Komponisten ordentlich die Feder wegwerfen“ beschrieben wurde.

Vierter Satz:
Der stürmische Charakter des vierten Satzes veranlasste Carl Maria von Weber angeblich, Beethoven „reif fürs Irrenhaus“ zu erklären (nach anderen Quellen war es der erste Satz); Clara Schumanns Vater Friedrich Wieck mutmaßte, „daß diese Sinfonie nur im unglücklichen – im trunkenen Zustand komponiert sein könne, namlich der erste und der letzte Satz“. Es gilt als unsicher, ob Beethoven von dem irischen Volkslied Nora Creina, von Csárdás-Rhythmen oder von dem von François Joseph Gossec verfassten Triumphmarsch Le Triomphe de la République inspiriert wurde. In seinem Buch Von Beethoven bis Mahler schreibt Musikwissenschaftler Martin Geck, dass „die Verkündigung des Ethos“ aus den Finalsätzen von Beethovens dritter, fünfter, sechster und neunter Sinfonie im Finale der 7. Sinfonie ausbleibt: „Mit seinem Hauptthema […] wendet es sich eher an die Sinne als an den Geist, fordert eher zum Sich-Gehenlassen als zur Sammlung auf, ist eher auf körperlichen Ausdruck denn auf innere Sublimierung gerichtet.“ Auch hier arbeitet Harry Goldschmidt die politische Semantik dieser „rasenden Finalgestalt“ heraus: „Einen reißenderen Finalsatz hat Beethoven nicht mehr komponiert. In riesigen Leiterfiguren, die sich kreuzweise über das ganze Orchester legen, werden die Feinde zuletzt buchstäblich ‚zu Paaren getrieben‘. Man begreift die junge Bettina von Arnim, als sie an den Dichter des Egmont schrieb, beim Anhören dieser Musik habe sie sich vorgestellt, ‚den Völkern mit fliegender Fahne voranziehen zu müssen‘. […] So erscheint Beethovens A-Dur-Sinfonie […] als sein großer Appell zur Völkerbefreiung.“

Die Sinfonie wurde anderthalb Monate nach der Völkerschlacht bei Leipzig am 8. Dezember 1813 zusammen mit Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria im großen Redoutensaal der Wiener Universität als Benefizkonzert zugunsten der Beethoven2antinapoleonischen Kämpfer unter Beethovens Dirigat uraufgeführt und war ein außerordentlich großer Erfolg. Im nach Beethovens Anweisungen umfangreich ausgestatteten Orchester[16] saßen namhafte Musiker wie Romberg, Spohr, Hummel, Meyerbeer, Salieri und wahrscheinlich auch Mauro Giuliani, der Cello spielte. Bei dieser ersten Aufführung und auch bei der zweiten am 12. Dezember desselben Jahres wurde der zweite Satz vom Publikum da capo verlangt. Von Beethovens Adlatus Schindler erfahren wir: „Die Jubelausbrüche während der A-Dur-Sinfonie und der ‚Schlacht von Vittoria‘ […] übertrafen alles, was man bis dahin im Konzertsaal erlebt hatte.“ In Beethovens Dankadresse an die Mitwirkenden werden die Motive offen ausgesprochen: „Uns alle erfüllt nichts als das reine Gefühl der Vaterlandsliebe und des freudigen Opfers unserer Kräfte für diejenigen, die uns so viel geopfert haben.“

Die Allgemeine musikalische Zeitung schrieb über die 7. Sinfonie:

„Vor allem verdiente die neue, zuerst genannte Sinfonie jenen großen Beyfall und die ausserordentlich gute Aufnahme, die sie erhielt. Man muss dies neueste Werk des Genie’s B.’s selbst, und wohl auch so gut ausgeführt hören, wie es hier ausgeführt wurde, um ganz seine Schönheiten würdigen und recht vollständig geniessen zu können. Ref. hält diese Symphonie, nach zweymaligem Anhören, […] für die melodiereichste, gefälligste und fasslichste unter allen B.schen Symphonien. […] Das Andante [sic!] (A moll) musste jedesmal wiederholt werden und entzückte Kenner und Nichtkenner.“ (Allgemeine musikalische Zeitung«: 26. Januar 1814)

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Postkarte der Tonhalle von 1895

Otto Ackermann

Otto Ackermann

Soweit die Historie. Und eingespielt wurde dieser Klassiker vom Tonhalle Orchester Zürich (wahrlich ein drolliger Name):

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Zürich der Ruf nach einem ständigen professionellen Orchester immer lauter. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wurde 1862 ein erster Orchesterverein ins Leben gerufen. Nach dem Schweizerischen Musikfest 1867 in Zürich gelang es interessierten Kreisen, die Begeisterung zu nutzen und 1868 eine Aktiengesellschaft zu gründen mit dem Ziel, das Musikleben durch ein ständiges Orchester zu fördern: die Tonhalle-Gesellschaft Zürich, die bis heute Trägerin des Tonhalle-Orchesters Zürich ist und als Verein organisiert ist.

Unter dem ersten Dirigenten Friedrich Hegar wurde das Tonhalle-Orchester Zürich endgültig zum Berufsorchester. Er stand dem Orchester während beinahe vier Jahrzehnten vor. Auch sein Nachfolger Volkmar Andreae blieb dem Orchester über 40 Jahre lang treu.
1944 stiessen die 48 Musiker des Radioorchesters Beromünster zum Tonhalle-Orchester Zürich, das damals gleichzeitig Konzert- und Theater-/Opernorchester war. Anfang der 1980er-Jahre gehörten den beiden Formationen 167 fest verpflichtete Musikerinnen und Musiker an. Das änderte sich allerdings bald: 1985 wurde das Orchester geteilt und das Orchester der Oper, heute Philharmonia Zürich, eigenständig.

Dirigenten, Intendanten und Musikerpersönlichkeiten sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Umstände haben das Tonhalle-Orchester Zürich geprägt und zu dem gemacht, was wir heute sind: ein Orchester, das mit Leidenschaft auf höchstem Niveau spielt.

Wohlan … man lausche ergeben den Klängen des ehrwürdigen Meisers, dargeboten von einem Traditionsorchester und das mit einem Vinylmitschnitt der Qualität „astrein“ !

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Besetzung:
Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitungvon Otto Ackermann

Booklet1

Titel:
01. Poco Sostenuto 11.34
02. Allegretto 6.47
03. Presto 8.00
04. Allegro Con Brio 8.15

Komposition: Ludwig van Beethoven

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Tonhalle Zürich2

Die Tonhalle, Zürich um 1900

Verschiedene Interpreten – Hits im Doppelpack (2013) (CD 1)

FrontCover1Die Grundidee dieser CD Edition ist schon amüsant:

Man nehme: Original-Schlager und Hits der 50er  vornehmlich aus den USA und stelle sie den dann später folgenden deutschen Cover-Versionen gegenüber und dann gibt es nicht nur ein buntes Stell-Dich-Ein mit Stars dieser Jahre (Willy Hagara, Bibi Johns etc.), sondern es laufen einem auch jede Menge unbekannte Musikanten über den Weg (Jörg Maria Berg, Bob & Eddy, Hula Hawaiian Quartett9

Und wenn auch die meisten Original-Versionen geschmeidiger sind, so gibt es immer wieder deutsche Interpretationen, die einen aufhorchen lassen, z.B. die von der Evelyn Künnecke und natürlich die famose Inge Brandenburg.

Und so manche Songs sind schon ein wenig keck, man ist fast geneigt zu vermerken, dass sich hier ein unsittliches Gedankengut breit gemacht hat, dass doch sehr bedenklich ist !

Und somit ist diese Präsentation durchaus vergnüglich … mehr als eine Prise Nostalgie wird frei Haus geliefert und das schönste ist, ja, dass weitere 9 Exemplare dieser Art folgen werden !

SingelHüllen01
SingelHüllen02
SingelHüllen03
KünneckeBoogieFC

Titel:
01 . Mcguire Sisters: Sugartime (Phillips/Echols) (1957) 2.32
02. Willy Hagara: Nur In Portofino (Phillips/Echols/?) (1957) 2.20

03. Glenn Miller: Chattanooga Choo Choo (Gordon/Warren) (1941) 3.16
04. Bully Buhlan: Kötschenbroda Express (Gordon/Warren(?) (1947) 5.14

05. Dean Martin: Bella Bimba (DeMejo) (1952) 2.47
06. Bibi Johns: Bella Bimba (DeMejo/Feltz) (1953) 3.07

07. Johnny Ray: Hernando’s Hideaway (Ross) (1954) 2.24
08. Evelyn Künneke: Hernando’s Hideaway (Ross/Adler/Neumann (1956) 3.01

09. Jimmie Rodgers: Woman From Liberia (Whiting/Rodgers) (1958) 2.07
10. Ted Herold: Isabell (Whiting/Rodgers/Bradtke) (1960) 2.01

11. Franky Lymon: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer) (1957) 2.12
12. Inge Brandenburg: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer/Holland) (1960) 2.08

13. Perez Prado: Patricia (Prado) (1958) 2.20
14. Jörg Maria Berg: Prado (Prado/Beckmann) (1958) 2.52

15. Kay Starr: Rock And Roll Waltz (Allen) (1955) 2.58
16. Evelyn Künneke: Boogie im Dreivierteltakt (Allen/Bradtke) (1956) 2.50

17. Ken Colyer´s Skiffle Group: Casey Jones (Traditional) (1954) 2.33
18. Bob & Eddy: Casey Jones (Traditional/Roda/Petersen) (1959) 2.42

19. Bing Crosby: Jim, Johnny & Jonas (Bond) (1954) 3.03
20. Hula Hawaiian Quartett: Jim, Johnny & Jonas (Bond/Heinzli) (1954) 3.09

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Giuseppe Verdi – La Traviata – Querschnitt durch die Oper (1957)

FrontCover1Das war damals einfach so üblich: Von großén Opernwerke gab es so ne Art „Best Of“ Fassungen, hier „Querschnitt“ genannt.

Die Handlung dieser Oper von Giuseppe Verdi ist schnell erzählt:

La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.

Wie zuvor in Rigoletto und Il trovatore stellte Verdi eine von der Gesellschaft geächtete und abgelehnte Person ins Zentrum des Geschehens. Eine Oper über eine Edelprostituierte (damals Kurtisane), die noch dazu sehr realistisch an der Lungentuberkulose zugrunde geht, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. (Quelle: wikipedia)

Nun, soweit so gut … Die hier vorliegende Kurzfassung der Oper (eine 10 inch Scheibe) entstand 1955 und eigentlich umfasst dieses Werk 3 LP´s. Nun, mir genügt die Kurzfassung: da wird geträllert, gezwitschert und geschmettert, dass es eine wahre Freude ist. Gelegentlich musste ich ob der pathetischen Theatralik (z.B. bei „Trinklied“) herzhaften lachen. Na, das ist ja auch was wert.

Ein wenig drollig ist die Tatsache, dass – obwohl die Titel in deutsch gelistet werden, man dann naürlich in italienisch singt.

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Besetzung:
Rina Cavallari (mezzo-sopran; Annina, Violettas Dienerin
Gianni Poggi (tenor; Alfred Germont)
Aldo Protti (bariton; Georg Germont, sein Vater)
Ivan Sardi (bass)
Renata Tebaldi (sopran; Violetta Valéry)
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Chor und Orchester der Accademia Di Santa Cecilia, Rom unter der Leitung von Francesco Molinari-Pradelli

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Titel:
01. Vorspiel 3.33
02. Trinklied (Auf, schlürfet in durstigen Zügen) 2.59
03. Die Hand, nichts mehr von Liebe 2.52
04. Er ist es, dessen wonnig Bild/Von der Freude Blumenkränzen (Finale I. Akt) 4.36
05. Hat dein heimatliches Land 2.03
06. O laß uns fliehen aus diesen Mauern 3.43
07. Teurer, hier nimm dies Bild von mir (Finale III: Akt) 4.41

Musik: Giuseppe Verdi – Libretto: Francesco Maria Piave

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Wolfgang Sauer – Germany Today – Modern Love Songs (1956)

FrontCover1Eine ganz spannende Künstlerbiographie, der der Wolfgang Sauer da hingelegt hat:

Wolfgang Sauer (* 2. Januar 1928 in Elberfeld, heute Wuppertal) ist ein deutscher Jazz- und Schlagersänger.

Wolfgang Sauer wuchs in Wuppertal auf, wo seine Eltern ein Elektrogeschäft führten. Bereits im Alter von sieben Monaten erkrankte er am Grünen Star. Als er schulpflichtig wurde, war er bereits fast erblindet. Seither trägt er eine dunkle Sonnenbrille, die später zu seinem Markenzeichen wurde. Mit zwölf Jahren kam er in die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg, wo er unter anderem Musikunterricht nahm und Klavier, Chorgesang und Kompositionslehre studierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er 1946 das Abitur. Nebenher trat er mit einer Studentenkapelle in amerikanischen Clubs auf, wo er meist Jazzmusik darbot. 1948 hatte Sauer seinen ersten Auftritt im Rundfunk. Da Sauer politischer Journalist, dann Übersetzer werden wollte, studierte er ab 1949 Anglistik und Germanistik an der Universität Köln. In jener Zeit gründete er die No Name Band, ein Jazzensemble, mit dem er 1951 auf Tournee ging.

Er musste jedoch das Studium 1952 aus finanziellen Gründen abbrechen. Anschließend widmete er sich wieder der Musik und bekam sein erstes Engagement beim damaligen NWDR in Köln in der Sendung Teemusik. Zusammen mit dem Eilemann-Trio durfte er 14-täglich im Radio Musik machen. Ferner produzierte er Rundfunkaufnahmen mit Kurt Edelhagen in Baden-Baden und Erwin Lehn in Stuttgart. 1953 ging er mit Will Glahé auf Tournee und wurde zum Deutschen Jazzsänger Nr. 1 gewählt. Auf Vermittlung von Nils Nobach erhielt er seinen ersten Plattenvertrag. Für die Electrola nahm er jedoch keine Jazz-Titel, sondern deutsche Schlager auf. Seine ersten Erfolge hießen Eine Melodie geht um die Welt, Du hast ja Tränen in den Augen, Ein kleiner Hund oder Glaube mir, der sich 500.000 Mal verkaufte und zu seinem erfolgreichsten Titel werden sollte, wenngleich dieser Titel wenige Jahre vorher bereits als Mütterlein von Leila Negra und Rudi Schuricke veröffentlicht worden war.

WolfgangSauer01Dennoch sang Sauer neben seinen Schlagererfolgen auch weiterhin Jazz-Titel. Seine Aufnahme von For You My Love (1955) mit einer Combo um Carlo Bohländer, Werner Dies, Glen Buschmann und Hans Podehl verkaufte sich in der Bundesrepublik Deutschland 30.000 Mal und war damit die erfolgreichste deutsche Jazzplatte. Die Platte Night Train mit dem Orchester Erwin Lehn konnte jedoch daran nicht anschließen. Auch führte er 1955 das von Heinz Werner Zimmermann komponierte Geistliche Konzert für Bass, Bariton und Jazz-Orchester auf. Mit Glen Buschmann trat er bis 1958 mehrfach auf dem Deutschen Jazzfestival auf. Sein Jazz-Album Sweet and Swing mit den Orchestern von Paul Kuhn und Berry Lipman aus dem Jahr 1959 verkaufte sich in Australien besser als in Deutschland und wurde erst 2010 wieder veröffentlicht. Es folgten zahlreiche Tourneen und Gastspiele. Er war bis in die 1980er Jahre Stargast als Jazz-Sänger bei den Konzerten der Jazzband Rose Nabinger & Kreisjazzwerkerschaft.

1962 bekam Sauer von Camillo Felgen das Angebot, als Moderator für Radio Luxemburg zu arbeiten. Prominenz am Plattenteller hieß seine Sendung. Es folgten weitere Verpflichtungen bei der Deutschen Welle und beim Deutschlandfunk. 1964 machte er mit Kurt Edelhagen eine Tournee durch die DDR. Ab 1965 spielte er – bis zum Ende des Jahres 2006 – die Überleitungen am Klavier innerhalb der Sendung Wiederhören macht Freude beim Westdeutschen Rundfunk. 1966 vertrat Sauer die Bundesrepublik Deutschland beim Schlagerfestival in Zoppot/Polen mit dem Titel Mädchen ohne Namen. Ende der 1960er Jahre besang er zwei Langspielplatten mit Volksliedern zusammen mit einem Männergesangverein.

WolfgangSauer02In den 1970er Jahren hatte sich Sauer als Schlagersänger eher der moderneren Musik verschrieben. In jener Zeit hatte er einen weiteren Erfolg mit Tango für den Kommissar. Bei diversen Oldiesendungen im Fernsehen sang er jedoch meist seine alten Erfolgstitel wie Ach, man braucht ja so wenig um glücklich zu sein und Cindy, oh Cindy. 1982 ging er mit seinen Gesangkollegen Gerd Böttcher, Rocco Granata und Fred Bertelmann auf Oldie-Tour. Außerdem war Sauer in den 1980er Jahren Stammgast in diversen Unterhaltungssendungen, wie Zum Blauen Bock und Melodien für Millionen, in denen er meist seinen größten Hit Glaube mir! sang. Er ist bis heute noch gelegentlich im Fernsehen zu sehen. Von März 2007 bis 2010 arbeitete er beim Kanal4-Patientenfunk der Paracelsus-Klinik in Marl und präsentierte dort jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:00 Uhr die Sendung Die schönen Zeiten der Erinnerung.

Er ist seit 1992 verheiratet mit Ingeborg Sauer. Aus seiner ersten, im Jahre 1954 geschlossenen Ehe mit Gisela Sauer († 1988) hat er einen Sohn. (Quelle: wikipedia).

Wolfgang Sauer ein „deutscher Jazz- und Schlagersänger“ wie es so schön hießt … klingt erstmalsehr widersprüchlich … aber in den 50er Jahren, alös die Unterhaltungsmusik sich so allmähliche vom braunen Geschmacksdiktat befreien konnte, lagen diese beiden musikalischen Welten vermutlich noch enger zusammen, bedenkt man z.B. nur, dass ein Hans Last Anfang der 50er Jahre ein anerkannter Jazzbassist war … und später als James Last für Furore sorgte …

Und diese „Widerspüchlichkeit“ findet sich auch auf diesem Album – eigens für den amerikanischen Markt zusammengestellt (es handelt sich um Aufnahmen aus den jahren 1954 und 1955). Da wechselt sich Schmalz und Kitsch mit bravorösen Bigband-Jazz Passagen ab … und ich liebe auch solcher abenteuerlichen zuweilen skurillen Mischungen und Wolfgang Sauer´s Stimme hat nun tatsächlich viel Dynamik und sein Timbre ist auch heute noch z.T. atemberaubend …

Von daher: Anhören !

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Besetzung:
Wolfgang Sauer (vocals, piano)
+
eine kleine Schar von unbekannen Studiomusikern

Outstanding

Titel:
01. So verliebt (My Moonlight Madonna) (Oldörp/Oling) 2.52
02. Ein Wunder ist heut‘ für mich gescheh’n (Zacharias) 3.35
03. Bleib‘ bei mir (Zell) 3.04
04. Novemberlied (Loubé) 3.58
05. Liebe, Hoffnung und Glaube (Winkler) 4.05
06. Es regnet leise in meine Träume (Jazczyk) 2.55
07. Ich weiß, wo ich hingeh‘ (Schachtner) 3.03
08. Himmelblau ist dein Blick (Simon) 2.51
09. Eine Melodie geht um die Welt (Limelight) (Chaplin) 3.07
10. Alles, was ich bin (Zell) 3.21
11. Ich liebe das Leben (Kreuder) 3.07
12. Die Glocken der Freude (I´m Walking Behind You) (Reid) 3.33

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Lyubov Timofeyeva + Andor Foldes – Musik für Kinder 1 (1977)

FrontCover1Da wird sich der klassische Bildungsbürger aber gefreut haben … endlich kan man den Kleinen feine klassische Musik präsentieren, die dann auch noch „speziell“ für Kinder (ab 7 Jahre !) komponiert wurde.

Es gab ja auch bei der Deutschen Grammophon diese spezielle „Junior-Serie“.

Und in der Tathaben sich die hier versammleten Komponisten tatsächlich mal daran gesetzt „Stücke für Kinder“ zu komponieren.

Nun ja, war sicher gut gemeint und es hört sich auch anz nett an (die Kompositionen könnten allerdings auch Fingerübungen für angehende Pianisten sein; ein Stück heißt dann auch so), aber o bei der Zielgruppe das die wahre Freude aufkommt … da hab´ ich so meine Zweifel.

Man kann natürlich Kompositionen dieser Art „Abenteuer-Zeichen-Trickfilm“ oder „Däumelinchen“ nennen, das ändert aber nix an der Tatsache, dass die Melodien dann doch ein wenig zu komplex sind, um eine größere Aufmerksamkeit bei Kindern zu erreichen … so zumindest meine Auffassung.

Interessant, dass sich scheinbar slawische Künstler diesem Thema angenommen haben und auch die beiden Pianisten stammen aus diesem Kulturkreis.

Wer gefallen an musikalischen Miniaturen auf dem Klavier hat, wird hier gut bedient.

Lyubov Timofeyeva

Besetzung:
Andor Foldes (tracks: B1 to B16)
Lyubov Timofeyeva (piano bei 01. – 14.)

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Titel:

Dimitrij Schostakowitsch: Tanz der Puppen:
01. Lyrischer Walzer 1.44
02. Gavotte 1.14
03. Romanze 2.14
04. Polka 1.27
05. Scherz-Walzer 2.31
06. Drehorgel 0.36
07. Tanz 0.32

Sergej Slonimsky: Stücke für Kinder:
08. Trüber Abend 1.20
09. Petzer 1.00
10. Abenteuer-Zeichen-Trickfilm 1.03
11. Nordisches Lied 2.31
12. Marsch des Barmalej 1.37
13. Däumelinchen 2.46
14. Glocken 2.48

Aufgenommen 1973

Béla Bartók: Zehn leichte Klavierstücke:
15. Bauernlied 2.29
16. Qualvolles Ringen 2.12
17. Slowaken-Tanz 0.45
18. Sostenuto 1.06
19. Abend auf dem Lande 1.18
20. Ungarisches Volkslied 1.00
21. Morgenrot 0.47
22. Volkslied 1.22
23. Fingerübung 1.05
24. Bärentanz 3.31

Béla Bartók: Aus »Mikrokosmos« Band 4:
25. Nr. 97 Notturno 1.31
26. Nr. 100 Wie ein Volkslied 0.47
27. Nr. 102 Obertöne 1.10
28. Nr. 108 Ringen 0.52
29. Nr. 113 + Nr. 115 Bulgarischer Rhythmus 1 + 2 0.55

Aufgenommen 1955

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Andor Foldes

 

Verschiedene Interpreten – Das italienische Settecento (1962)

FrontCover1Und jetzt geht´s ganz tief in die Musikgeschichte und in die Geschichte einer Produktionsreihe, die mich ein wenig atem- und sprachlos macht:

Die Archiv Produktion des musikhistorischen Studios der Deutschen Grammophon-Gesellschaft war ein 1949 gegründetes musikhistorisches Institut und Studio der Deutschen Grammophon mit dem Ziel, Alte Musik nach Maßgabe der neuesten Forschung zu spielen und in einer Schallplattenserie zu veröffentlichen. Es entstand auf Vorschlag Hans Domizlaffs, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Berater Ernst von Siemens’ tätig war. Erster Leiter war Fred Hamel. Die Archiv Produktion ging nach einer Blüte in den 1950er und 1960er Jahren in verschiedene schwer durchschaubare Projekte auf, die etwa die Forschungsbereiche nicht mehr benannte, so dass ihr Endpunkt vorläufig nicht genau benannt werden kann.

Heute existiert die Archiv Produktion als Label innerhalb des Katalogs der Deutschen Grammophon weiter.

 

Hans Domizlaff

Hans Domiz

Ausgangsgedanke der Archiv Produktion war die Situation der Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Die nun noch verbliebenen Orgeln und sonstigen historischen Musikinstrumente sollten in ihrem Klang dokumentiert werden. So entstanden zunächst 1947 als erste Veröffentlichungen Aufnahmen von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs, die Helmut Walcha an der Orgel der Jakobikirche zu Lübeck einspielte.

Erklärtes Ziel der Archiv Produktion war darüber hinaus die Aufführung und mediale Verbreitung musikhistorisch aufgearbeiteter Sammlungen historischer Partituren, die in den Jahren davor in die moderne Notation übertragen waren; man wollte sie also „durch die klangliche Realisierung“ nutzbar machen (s. u.). Auf Vorschlag Hans Domizlaffs richtete Ernst von Siemens ein musikhistorisches Studio der Deutschen Grammophongesellschaft ein. Domizlaff entwarf dessen Logo.

Die Aufführung und Aufnahme der Stücke erfolgte nach Möglichkeit mit der Originalpartitur und originalen Instrumenten, zumindest aber mit entsprechenden Nachbauten. Sie erschienen in einer Schallplattenserie, die in zwölf sogenannte „Forschungsbereiche“ eingeteilt war. Die Forschungsbereiche reichten von der Zeit der Entstehung des Gregorianischen Chorals bis zum 18. Jahrhundert.

Diese Einteilung hatte Domizlaff bereits 1949 mit Hamel gemeinsam entwickelt. Die Serie schuf eine mit Beispielen untermauerte historische und regionale Einteilung der alten Musik. Zusammen mit der Ausstattung dieser Schallplattenserie handelte es sich um ein Genuss- und Aufklärungsprojekt, das rückblickend als ein Gesamtkunstwerk begriffen werden kann.

Logo

Das Logo

Die Schallplatten erschienen anfangs noch als Schellackplatten, später jahrelang in schwerem Vinyl und einem unbebilderten, mit Schrift klar gestalteten Faltumschlag, der an den Kanten vernäht und nicht verklebt war und einer (auch nach 50 Jahren nicht vergilbenden oder brüchig werdenden) Plastikfolie zum Schutz der LP. Einziges über die Funktion hinausgehendes Element war das Logo. Auf dem Cover waren in einer größeren Type die Epocheneinteilung des Forschungsbereiches und die Namen der Musikstücke genannt. Die Erläuterungstexte waren in Deutsch, Französisch und Englisch, es lagen jeweils doppelt DIN-A-5-Karteikarten mit allen Daten bei, so Sätze, Orchester, Instrumente mit ihrer Herkunft und Instrumentenbaumeister, schließlich dem Aufnahmendatum. (Quelle: wikipedia)

Diese Akribie ist ja schon erstaunlich und bemerkenswert … da waren wohl die völligen Enthusiasten am Werke.

Leider liegt der mir vorliegenden keine Karteikarte bei … das ändert aber nichts an dem musikalischem Wert.

Und der ist nun wahrlich hoch … insbesondere das Weihnachtskonzert von Corelli begeistert … da wird´s einem wieder mal warm ums Herz !

Kruz un knapp: Musikalische Perlen der Barockmusik, eingespielt und veröffentlicht von Ethusiasten !

 

Leitbild

Das Leitbild der Serie

Besetzung:

Seite 1 (Aufnahme: 21.Juni 1055):

Cappella Coloniensis unter der Leitung von August Wenzinger
Ulrich Grehling (violin)
Fritz Neumeyer (harpsichord)
Gerhard Stenzel (cello)

Seite 2 (Aufnahme: 19. Februar 1952:
Kammermusikkreis Emil Seiler:
Walter Gerwig (lute))
Karl-Egon Glückselig (harpsichord)
Otto Schaernack (violin)
Emil Seiler (viola d´amore)

 
BackCover1

Titel:

Arcangelo Corelli:
01. Concerto grosso fatto per la notte di natale Op.6 Nr.8 G-Moll (Weihnachtskonzert) 13.45

Antonio Vivaldi:
02. Concerto per la Viola d’amore, liuto e con tutti l’istromenti sordini, D-Moll P.V. 266 14.04

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