Heidi Brühl – Ich liebe den Mondschein + Geh nicht vorbei (1960)

FrontCover1Heidi Rosemarie Brühl (* 30. Januar 1942 in München; † 8. Juni 1991 in Starnberg) war eine deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin.

Bereits als Fünfjährige nahm Heidi Brühl Tanzunterricht. Der Produzent und Regisseur Harald Braun erkannte ihr Talent und gab ihr eine kleine Rolle in dem 1954 erschienenen Film Der letzte Sommer als kleine Schwester der Hauptdarstellerin (gespielt von Liselotte Pulver). Doch erst die Immenhof-Filme machten sie in Deutschland bekannt.

Sie spielte dort die junge und lebenslustige Dalli und sang mit den Kindern aus Malente (in der Holsteinischen Schweiz zwischen Lübeck und Kiel gelegen) das „Ponylied“ (eigentlich gesungen von den Schöneberger Sängerknaben). Die drei Filme Die Mädels vom Immenhof (1955), Hochzeit auf Immenhof (1956) und Ferien auf Immenhof (1957) wurden ein kommerzieller Erfolg. Danach beschloss Brühl, eine Ausbildung zu absolvieren. Sie studierte fünf Jahre Gesang, Tanz, nahm Schauspielunterricht und ließ sich in Englisch und Französisch ausbilden.

HeideBrühl19591959 schickte Brühls Vater ein Demoband seiner Tochter zur Plattenfirma Philips, die nach weiteren Probeaufnahmen einen Plattenvertrag mit ihr abschloss. Zuerst wurde sie zusammen mit Corina Corten als die Dolly Sisters vermarktet. Bereits im August 1959 kam Brühls erste Soloplatte Chico Chico Charlie in die deutschen Hitparaden, wo sie bis zum fünften Platz aufstieg.

Bis 1967 konnte sie zwölf weitere Titel in den deutschen Hitlisten platzieren. Den größten Erfolg erreichte Heidi Brühl mit dem Titel Wir wollen niemals auseinandergehn von Michael Jary. Mit diesem Lied trat sie in der Schlagerparade , der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision 1960 an, landete aber hinter Wyn Hoop nur auf Platz zwei. Beim Grand Prix Eurovision 1963 vertrat sie Deutschland und belegte mit dem Titel Marcel von Charly Niessen den 9. Platz.

In der Folgezeit widmete sie sich dem Musical. Sie spielte und sang vor allem in Annie Get Your Gun von Irving Berlin. (Quelle: wikipedia)

Hier ein Beispiel aus ihren frühen Jahren, ich nenne sie mal die „naiven Jahre“. eben mit jenen Texten, die damals (und heute ?) die deutsche Schlagerszene prägten.

Dass sie dann später auch noch ganz anders konnte, belegt dieses Bild:

HeidiBrühl

Heidi Brühl, lasziv

Besetzung:
Heidi Brühl (vocals)
+
Orchester Heinz Alisch + Chor

HeidiBrühl2.jpg

Die drei Erstplatzierten beim deutschen Vorentscheid für den Grand Prix 1960: Gerhard Wendland, Heidi Brühl und Wyn Hoop (v.l.)

Titel:
01. Ich liebe den Mondschein (Niessen) 2.18
02. Geh nicht vorbei (Lonely Guitar) (Dodd/Blecher) 2.40

LabelB1

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Gus Backus – Ich hab‘ mein Herz in Germany verloren (1962)

FrontCover1Ich sag´s mal mit einer gewissen nostalgischen Verklärung: Der Mann war einfach nur Klasse ! Und er wicklte die Damen jener Zeit mit seinem spitzbübischem Charme so ganz einfach um den Finger:

Gus Backus, eigentlich Donald Edgar Backus (* 12. September 1937 in Southampton auf Long Island im Staat New York; † 21. Februar 2019 in Germering), war ein US-amerikanischer Musiker und Schlagersänger. Mit Titeln wie Der Mann im Mond, Da sprach der alte Häuptling der Indianer und Sauerkraut-Polka verzeichnete er im Deutschland der 1960er-Jahre große Erfolge.

Der Hobbymusiker Backus wurde Mitte der 1950er Jahre von der United States Army in Pittsburgh, Pennsylvania eingezogen. Dort schloss er sich der Doo-Wop-Gruppe The Del-Vikings an, die 1957 mit den Titeln Come Go With Me und Whispering Bells zwei Top-Ten-Notierungen in den US-Charts verbuchen konnten. Noch im selben Jahr, am 28. Juli 1957, wurde der GI Backus nach Wiesbaden in Deutschland verlegt. Dort gründete er die Vokalgruppe „Vidells“ und nahm ein Jahr später während eines Heimaturlaubs zwei eigene Lieder in Chicago auf. Auf Anraten seines Schwagers bewarb sich Backus 1959 schriftlich bei der Plattenfirma Polydor, deren Produzent Gerhard Mendelson ihm Probeaufnahmen und schließlich einen Vertrag anbot. Es folgten einige Singles, die vorwiegend deutschsprachige Coverversionen amerikanischer und britischer Erfolgstitel, unter anderem von Elvis Presley, Paul Anka und Conway Twitty enthielten. In Wiesbaden lernte er seine erste Frau Karin kennen, mit der er drei Kinder bekam. Die Ehe wurde geschieden.

Gus Backus

Der Durchbruch gelang Backus 1960 mit den Titeln Brauner Bär und weiße Taube und Da sprach der alte Häuptling. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre folgten weitere erfolgreiche Singles sowie unzählige Auftritte in Musiksendungen und -filmen, mit denen Backus zu einem beliebten Unterhaltungskünstler im deutschsprachigen Raum avancierte. Obwohl er 1964 für die Polydor in Nashville unter anderem jeweils eine Hillbilly-LP in deutscher und englischer Sprache aufnahm, bestimmten zunehmend Stimmungs-, Trink- und Faschingslieder das Repertoire von Backus. 1965 landete Backus mit dem Titel Bohnen in die Ohr’n noch einen großen Erfolg. Außerdem musste sich deutschsprachige Musik in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre zunehmend gegen die aufkommende Beat-Welle behaupten.

Autogrammkarte1965

Autogrammkarte, 1965

Nachdem auch seine zweite Ehe mit Balletttänzerin Heidelore gescheitert war, kehrte Backus 1973 dem Showgeschäft den Rücken und ging in die USA zurück, wo er unter anderem als Vorarbeiter auf Ölfeldern in Texas arbeitete. In Deutschland galt er zeitweise als verschollen und wurde sogar totgesagt.

Nach dem Tod seiner dritten Ehefrau Byra im Jahre 2001 kehrte Backus nach Deutschland zurück, wo er mit neuen und alten Musiktiteln weitgehend vergeblich versuchte, am Erfolg der Oldie-Welle teilzuhaben. Backus, der Vater von vier Kindern und mehrfacher Großvater war, versöhnte sich mit seiner zweiten Ehefrau Heidelore und heiratete diese 2002 erneut. Er lebte mit ihr in Germering in der Nähe von München, wo er nach schwerer Krankheit verstarb. (Quelle: wikipedia)

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Zur Erinnerung an dieses Unikum hier mal seine erste LP, über die man in der WDR Schallplattenbar dann folgendes lesen kann:

„Polydor veröffentlicht 1962 die LP „Ich hab‘ mein Herz in Germany verloren“. Gus Backus bringt keine Erfolgssongs zu Gehör, sondern präsentiert altbekannte Volkslieder und Evergreens im neuen Gewand.

Der smarte Sunnyboy aus Amerika hatte das deutsche Publikum im Sturm erobert und gehörte damals zu den beliebtesten Interpreten der hiesigen Schlagerszene. Mit heute noch populären Hits wie „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“, „Der Mann im Mond“ oder „Sauerkraut Polka“ belegte er wochenlang Spitzenplätze in den Bestseller-Listen. Auf der Kinoleinwand sah man ihn in vielen Schlagerfilmen, und bei Auftritten und Tourneen wurde er von den Fans begeistert umjubelt. Nebenbei sammelte er Preise und Auszeichnungen, beispielsweise den Goldenen Löwen von Radio Luxemburg und den Silbernen Otto der Jugendzeitschrift „Bravo“.

Gus Backus3

Auf der Rückseite der Plattenhülle erfährt man Näheres über den Werdegang des Interpreten, der als „sympathischer Prophet aus der Neuen Welt“ bezeichnet wird. Eine Formulierung, die uns heute eher schmunzeln lässt.
Man kann lesen, dass er in den USA ein Medizinstudium begann und als Mitglied der Gesangsgruppe „The Del-Vikings“ bereits einen Hit verbuchen konnte. In Anlehnung an den Titel dieser Langspielplatte heißt es abschließend: „Heute hat die Schar seiner ungezählten Freunde ganz offensichtlich auch das Herz an diesen sympathischen ‚Amerikaner in Germany‘ verloren, der hiermit einen modern arrangierten evergreenenden Liederstrauß überreichen möchte.“
Für die LP wählte Produzent Gerhard Mendelson zwölf Titel aus: Volksweisen, Stimmungsschlager, Trinklieder und Evergreens, die von Gus Backus in bewährter Manier mit seinem unverkennbaren amerikanischen Akzent vorgetragen werden. Begleitet wird der Sänger vom Orchester Johannes Fehring und den Travellers.

Unsere tollen Nichten / Unsere tollen Nichten

Im Filmgeschäft. An der Seite von Udo Jürgens (2.v.l.) spielte Backus (1.v.r.) in Komödien wie „Unsere tollen Nichten“ (1963) mit.

Natürlich sprach man mit dieser Produktion nicht unbedingt die jüngeren Fans von Gus Backus an. Da aber Langspielplatten damals ohnehin fast ausschließlich vom „erwachsenen“ Publikum gekauft wurden, musste man nicht befürchten, ein Risiko einzugehen. Besondere Mühe gab man sich auch bei der Gestaltung der Plattenhülle. Sie zeigt den Sänger mit einem Glas Rotwein in der Hand und einem schicken Trachtenhütchen auf dem Kopf. Darüber spannt sich ein bunter Bilderbogen mit Fotos jener Städte, die auf der Platte besungen werden. Die Titel der zwölf Lieder sind natürlich auch aufgeführt.“ (Quelle: WDR Schallplattenbar)

Nun ja, hier hören wir ganz sicher nicht seine besten Songs … aber was nicht ist, kann ja noch werden …

Sâ°nger Gus Backus USA auf einer gr¸nen Wiese

Besetzung:
Gus Backus (vocals)
+
Die Travellers
Orchester Johannes Fehring

BackCover.jpg

Titel:
01. Auf der Reeperbahn Nacht úm halb eins (Roberts) 2.29
02. Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg verloren (Beda/Neubach/Raymond) 2.32
03. Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin (Siegel/Pinelli) 3.00
04. Du, du liegst mir im Herzen (Traditional) 2.04
05. Muss i denn zum Städtele hinaus (Traditional) 2.06
06. Du kannst nicht treu sein (Ebeler/Otten) 2.25
07. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel/Richter) 2.34
08. Der treue Husar (Frantzen) 2.12
09. Trink, trink, Brüderlein, trink (Lindemann) 2.20
10. Schöner Gigolo (Brammer/Casucci) 2.27
11. Wer soll das bezahlen (Schmitz/Stein) 3.34
12. Auf Wiedersehn (Storch) 2.14

Label1

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Gus Backus2

Gus Backus (* 12. September 1937 –  21. Februar 2019)

Chor der Münchner Gewerkschaften – Freie Welt (1960)

FrontCover1Politische Lieder und Gesänge waren vermutlich Ende der 50er Jahre – zumindest in der BRD – nicht gerade der Hit. Umso erstaunlicher und vor allem bemerkenswerter ist diese rare EP aus dem Jahr 1960.

Der „Chor der Münchner Gewerkschaften“ unter der Leitung von Rudolf Lamy (das war der, bei dem ein kleiner Junge namens Konstantin Wecker als Chorknabe seine ersten Lektionen lernte)

Und natürlich sind diese Lieder aus anderem Schrott und Korn, als die damaliger Schlager (die dennoch auch sehr zu schätzen weiss).

Das bekanntes Lied ist natürlich das „Lied der Moosoldaten“. Ein kurzer Blick zurück in jene Zeit, also das Lied entstand:

Das Moorsoldatenlied, Börgermoorlied oder kurz Moorlied wurde 1933 von Häftlingen des Konzentrationslagers Börgermoor bei Papenburg im Emsland geschaffen. In diesem Lager wurden vorwiegend politische Gegner des Nazi-Regimes gefangen gehalten. Mit einfachen Werkzeugen wie dem Spaten mussten diese dort das Moor kultivieren.

Texter des Liedes waren der Bergmann Johann Esser und der Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff, die Musik stammt von dem kaufmännischen Angestellten Rudi Goguel. Das Lied wurde am 27. August 1933 bei einer Veranstaltung namens Zirkus Konzentrazani von 16 Häftlingen, überwiegend ehemaligen Mitgliedern des Solinger Arbeitergesangvereins, aufgeführt.

Zwei Tage nach der ersten Aufführung wurde das Lied von der Lagerleitung verboten. Trotzdem war es das Wachpersonal des Lagers, das wiederholt verlangte, dass das Lied von den Häftlingen auf ihren Märschen zum Arbeitsplatz gesungen wurde.

Moorsoldaten

Durch entlassene oder in andere Lager verlegte Gefangene wurde das Lied über Börgermoor hinaus bekannt. 1935 lernte es der Komponist Hanns Eisler in London kennen. Er überarbeitete die Melodie für den Sänger Ernst Busch. Dieser schloss sich während des Spanischen Bürgerkrieges (1936–1939) den Brigadas Internacionales, den Internationalen Brigaden an, die die Spanische Republik gegen den Putschisten Franco verteidigten. Dadurch wurde das Lied verstärkt international bekannt. Doch der originale Anfang der Melodie von Rudi Goguel mit drei gleichen Tönen klingt nicht so zuversichtlich wie die Version von Eisler. Goguel hatte mit drei gleichen Tönen die hoffnungslose Stimmung, aus der heraus das Lied entstand, besser eingefangen, als die von Eisler abgeänderte Melodie.

Heute existieren Versionen des Liedes in mehreren Sprachen, zu den bekanntesten Interpreten gehören Ernst Busch, Hein und Oss Kröher, Paul Robeson, Pete Seeger, Perry Friedman, The Dubliners und Hannes Wader. Neuere Bearbeitungen stammen von der Kölner Saxophon Mafia, Welle: Erdball, Liederjan, Die Toten Hosen, Die Schnitter, Michael von der Heide und Helium Vola. (Quelle: wikipedia)

1.Maifeier1960

Die 1. Mai Veranstaltung in München im Jahre 1960

Und eben auch von diesem Chor der Münchner Gewerkschaften.  Und das wahrlich nicht schlecht.

Und auch die anderen Lieder haben Substanz. Das optimistische „Ein guter Tag zu ende geht“ basiert auf der schottischen Volksweise „Auld Lang Syne“ und das ist schon irgendwie witzig, dass Münchner Gewerkschaftsmitglieder im Jahre 1960 ein schottisches Volkslied singen.

Und die ukrainische Volksweise „Unvergängliche Opfer“ hat auf erschreckende Weise wieder einen ganz aktuellen Bezug.

Klar, der Chorgesang mag antiquiert wirken und/oder klingen. Aber er war wirklich gut aufgestellt und natürlich sind die Inhalte dieser Lieder Teil der deutschen Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung und damit ein verdammt wichtiger Teil deutscher Geschichte.

Eine der zentralen Forderungen der deutschen Gewerkschaften in jener Zeit.

Besetzung:
Chor der Münchner Gewerkschaften unter der Leitung von Rudolf Lamy

BackCover1Titel:
01. Schaffende Hände (Weiß/Adametz) 2.44
02. Ein guter Tage geht zu Ende (Auld Lang Syne) (Schottische Volksweise 2.59
03. Lieder der Moosoldaten (Goguel/Esser) 3.12
04. Unvergängliche Opfer (Ukrainische Volksweise) 3.15

LabelB1

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Streik 1963

Streik der Metallarbeiter in Württemberg-Nordbaden, 29. April 1963

Claude-Pali Guestros & seine Zigeuner – Puszta-Klänge aus dem Zigeunerkeller (1964)

FrontCover1Tja, mit sonderlich vielen Informationen kann ich bei dieser LP nicht aufwarten.

Ich konnte nur ganz wenige Informationen über diesen Claude-Pali Guestros zusammentragen.

Mir scheint, er kommt aus Frankreich und mir scheint desweiteren, dass diese Aufnahmen in Frankreich bereits 1960 entstanden sind. Erschienen ist dann dieses Album unter dem Titel „Les Nuits Du Ciro’s“ auf dem mir unbekanntem Omega Label.

Für die deutsche Ausgabe hat man sich dann die „Mühe“ gemacht, die meisten Titel einzudeutschen, so wurde z.B. aus „Les acacias blanc“ das „Die weißen Akazien“ … usw.

Und es gab mindestens eine weitere Auflage mit anderem Cover.

Tja, aber dennoch ist dieses Album wirklich eine kleine Perle, denn die dargebotene Musik hat es schon in sich. Ich behaupte mal, wäre dieses Album auf Saba oder dem späteren MPS Label erschienen (versehen mit profunden Texten) hätte das Album auch heute noch einen ganz anderen Stellenwert.

LesNuitsDuCizo´s1

Original-LP aus Frankreich (1960)

Aber so … bleibt die Erkenntnis, dass Claude-Pali Guestros & seine Zigeuner z.T. ganz schön avantgardistisch aufspielen … aber natürlich sind auch jene sehnsuchtsvollen Klänge zu hören, die man der „Zigeuner-Musik“ gerne zuschreibt.

Und das noch: Es gab damals ja viele LP´s dieser Art und irgendwie sind sie für mich ein beredtes Beispiel, für die Zwiespältigkeit (nicht nur der Deutschen) gegenüber dieser Volksgruppe … Faszination, Scheu, Abscheu … wobei die Musik wohl eher für die Faszination steht. Und diese Faszination ist vermutlich der Empfindung geschuldet, dass genau diese Musik eine Lebendigkeit und eine Lebenslust versprühen kann, aber vielleicht jener Müßiggang, den man dieser Volksgruppe unterstellt,  dass den fleißigen Deutschen vermutlich richtig schwindlig wurde … damals in jenen Jahren des Wirtschaftswunders …

Alternatives Frontcover (Teil dieser LP: "Zauberklänge aus dem Zigeunerkeller")

Alternatives Frontcover (Teil dieser LP: „Zauberklänge aus dem Zigeunerkeller“)

Besetzung:
Claude-Pali Guestros & seine Zigeuner

BackCover1

Titel:
01. Die Lerche (rumänische Volksweise) 2.42
02. Ungarischer Tanz Nr. 4 (Brahms) 2.05
03. Die weißen Akazien (russische Volksweise) 3.15
04. Csak is egv kis leany (ungarische Volksweise) 3.28
05. Der verliebte Zigeuner (Volksweise) 4.09
06. Lied und rumänischer Tanz (Volksweise) 5.17
07. Indicative (Volksweise) 1.02
08. Hora spiccato (rumänische Volksweise) 3.01
09. Csárdás – Variationen (Volksweise) 2.45
10. Für dich (Boulanger) 3.19
11. Zwei Gitarren (russische Volksweise) 5.44
12. Fallende Zypressenblätter (Volksweise) 2.26

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Labels einer weiteren französischen Ausgabe (diesmal ebenfalls auf Decca)

Labels einer weiteren französischen Ausgabe (diesmal ebenfalls auf Decca)

Herbert Michl – Franziskus von Assisi (Hörbuch) (1960)

FrontCover1.JPGDieses Hörbuch – mich damit zu beschäftigten löste dann doch sehr zwiespältige Empfindungen in mir aus, handelt es doch um den Hl. Franziskus von Assisi:

Obwohl Franz von Assisi vor 800 Jahren gelebt hat, besitzt er noch heute eine besondere Ausstrahlungskraft. Radikal trat er für die Inhalte der Bibel ein. Als Nachfolger der zwölf Apostel lebte er in absoluter Armut und verkündete das Evangelium. Er beschwor die Solidarität aller Geschöpfe miteinander. Zu Recht trägt der Mann aus Umbrien auch den Titel „grüner Heiliger“.

Francesco Bernardone wurde 1181 als Sohn einer Französin und eines italienischen Tuchhändlers geboren. Da sein Vater sehr wohlhabend war, erlebte Franziskus eine unbeschwerte Kindheit. Als junger Mann wurde er in die kriegerischen Auseinandersetzungen der beiden Nachbarstädte Assisi und Perugia hineingezogen. Ein

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Das älteste, noch zu Lebzeiten entstandene Bild Franziskus’ von Assisi,
Fresko im Sacro Speco in Subiaco

Jahr verbrachte er in Gefangenschaft. Wieder in der Freiheit pilgerte er, so erzählt es die Franziskus-Vita, nach Rom und gab einem Lepra-Kranken eine Geldmünze. Der Aussätzige gab sich als Christus zu erkennen.

Der Gekreuzigte erschien Franziskus ein weiteres Mal in der Kapelle San Damiano in der Nähe von Assisi und sprach zu ihm: „Siehst Du nicht, dass mein Haus in Verfall gerät?“ Daraufhin verkaufte Franziskus einige Stoffballen seines Vaters, um die einsturzgefährdete Kapelle zu renovieren. Sein Vater, empört über den Diebstahl und enttäuscht von seinem Sohn, stellte ihn zur Rede. In aller Öffentlichkeit zog Franziskus seine Kleider aus. Mit den Worten „Weder Geld noch Kleider will ich von dir, jetzt habe ich nur noch einen Vater, den dort oben im Himmel!“ kehrte Franziskus der zivilisierten Welt den Rücken. Zwei Jahre führte er das Leben eines Eremiten. In der Einsamkeit renovierte er zwei weitere verfallene Kirchen. Laut der Legende soll er in San Damiano abermals die Stimme Gottes gehört haben. Sie forderte ihn auf, entsprechend dem Matthäus-Evangelium ein Leben in Armut zu führen und allen weltlichen Vergnügungen zu entsagen.

Die Gottesvisionen waren der Auslöser zur Gründung des Franziskanerordens. Franziskus gab sich und seinen Mitbrüdern eine Ordensregel, die sich an der direkten Nachfolge Christi orientierte. 1218/19 machte sich Franziskus auf den Weg zum Sultan von Ägypten. Diese Reise markiert den Beginn der Franziskanischen Missionsarbeit. Immer wieder trat Franz von Assisi für ein Miteinander aller Geschöpfe ein. In alle Tieren, selbst in dem gefährlichsten Wolf, erkannte er seine „Brüder“. Berühmt ist sein „Sonnengesang“, den er am Ende seines Lebens verfasste. Darin preist er Gott für die Schöpfung der Erde und des gesamten Kosmos.

BookletFrontCover1Franziskus soll nach der Legende auch der erste Heilige gewesen sein, der im Beisein seiner Mitbrüder 1224 die Wundmale Christi an Händen, Füßen und am Körper empfing. Zwei Jahre später starb Franziskus entkräftet in der kleinen Klosterkirche Portinuncula, die heute von einer großen Kirchenanlage der Santa Maria degli Angeli in Assisi überbaut ist. (www.planet-wissen.de; Sabine Kaufmann)

Soweit so gut.

Anfangs war ich wenig irritiert, über wie viele persönliche Details aus dem Leben des Franz von Assisi berichtet wurde. Dann stellte ich allerdings fest, dass in der Tat sein Leben bereits von Thomas von Celano (1190–1260) erstmalig dokumentiert wurde.

Dass man bei diesem „Hörbild“ sich diverser Ausschmückungen bediente … geschenkt, so war das damals halt.

Mir ist dieser Heiligen-Hokus Pokus der Katholischen Kirche weiterhin mehr als suspekt (wenn ich das mal so frevelhaft sagen darf). Von daher auch meine gemischten Gefühle bei dieser Präsentation.

Freilich als Kind hatte ich dann so ein Franziskus Buch (liegt vielleicht noch in meinem Keller), und seine Haltung zu den Tieren aber auch sein bewusster Weg zu einem Leben ohne Prunk und Pracht hat mir damals schon imponiert …

Der katholische Christopherus Verlag (gegründet 1935) hat sich bei diesem Album viel Mühe gegeben. Da gab es nicht nur ein Begleitheft, sondern auch eine „Farblichtbildserie“ (damit ist wohl ne Dia-Serie gemeint) mi insgesamt 43 Bildern. Diese liegt mir allerdings im Gegensatz zum Begleitheft nicht vor.

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Aus dem Begleitheft

Und den Verlag bit es heute noch, heute freilich bietet er ausschließlich Ratgeber zu den Themen Handarbeiten, Basteln, kreatives Gestalten und Kunst sowie zum Dekorieren und Heimwerken an.

Und den Franzsikaner Orden gibt es auch noch … siehe unten … the times, they are a changin´ …

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Der Franziskaner Orden bemüht sich heutzutage auch um eine Auseinandersetzung mit den damaligen Kreuzzügen

Interessant, dass wir auf diesem 1960er Album auch ein paar musikalische Miniaturen des  John Dunstable hören:
John Dunstable oder John Dunstaple (* um 1390; † 24. Dezember 1453 in London) war ein englischer Komponist, dessen harmonische Neuerungen großen Einfluss auf die Musikentwicklung in der Frührenaissance ausübten.

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Sprecher:
Hanns Bernhard – Friedrich von Bülow – Kurt Ebbinghaus

Regie: Heiner Schmidt
Musik: Hans Ludwig Schilling + John Dunstable

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Titel:
01. Franziskus von Assisi (Teil 1) 25.41
02. Franziskus von Assisi (Teil 2) 21.42

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Géza von Cziffra – Der Kriminaltango (TV rip) (1960)

TitelUnd jetzt wieder mal einen Blick in meine Videothek und ich präsentierte ne wahrlich olle Klamotte der deutschen Filmgeschichte.

Kriminaltango ist ein deutsch-österreichischer Schwarzweißfilm des Regisseurs Géza von Cziffra aus dem Jahr 1960 mit Peter Alexander und Vivi Bach in den Hauptrollen. Die Komödie ist eine Neuverfilmung von Gefährliche Gäste aus dem Jahr 1949 mit Wolf Albach-Retty und Käthe Haack, bei dem Von Cziffra ebenfalls Regie führte. Der Titel bezieht sich auf den im Jahr 1959 sehr erfolgreichen Schlager Kriminal-Tango des Hazy Osterwald Sextetts.

Der charmante Lebemann Peter verschleudert sein gesamtes Vermögen durch seinen vergnügungssüchtigen Lebensstil. Als er schließlich bis zum Hals in Schulden steckt, muss er seine Villa verkaufen. Fest dazu entschlossen begibt er sich dafür zu seiner Tante Agathe. Währenddessen versucht sein Diener Lorenz das Anwesen zu retten. Doch in Abwesenheit der beiden nistet sich ein Ganoven-Trio in dem vornehmen Haus ein, das durch dessen Verkauf den Erlös für sich kassieren will. Als Peter zurückkehrt, sieht die Bande in ihm einen Einbrecher-Kollegen, der für sie den vermeindlichen Hausbesitzer spielen soll. Die Verwirrung ist perfekt.

Beispiel08

Oder aber auch:

Peter, ein junger bankrotter Hauseigentümer, möchte sein Haus verkaufen und zu seiner Tante Agathe aufs Land ziehen. In der Zwischenzeit sollen sein Freund Albert und dessen Nichte Inge das Haus bewachen. Als er in Erfahrung bringt, dass dort bereits die drei Ganoven Boxer-Franz, Taschen-August und Klau-Maxe untergekommen sind, bricht er in sein eigenes Haus ein, wo er auf die drei Einbrecher trifft, die ihn für einen „Berufskollegen“ halten. Die Ganoven erwarten von ihm, den Hausbesitzer zu spielen, und wollen den Erlös selbst kassieren.

Bei der Kritik kam dieser Film so gar nicht gut weg:

TV Spielfilm kritisierte, Regisseur Géza von Cziffra habe seinen eigenen Film „fast gänzlich gag- und niveaulos“ inszeniert.
Und das Lexikon des internationalen Films stellte die „üblichen Gags und Verwicklungen“ fest, „die Geza von Cziffra in dieser Neuverfilmung seines eigenen Films „Gefährliche Gäste“ anspruchslos und langweilig aufbereitet hat.“

Sei´s drum, der Film blieb für viele im sog. kollektiven Gedächtnis wohl hauptsächlich wegen der Lieder:

  • Kriminaltango
  • Panoptikum
  • Straße meiner Lieder
  • Mille – Mille – Baci

Für die unvergessene Vivi Bach war dieser Film wohl der Durchbruch, um auch auf dem deutschen Unterhaltungmarkt Fuß zu fassen. Mit dabei auch der legendäre Fritz Muliar und auch ein Rudolf Vogel ist mir aus den 60er Jahren noch bekannt.

Und Boy Gobert spielte doch tatsächlich noch in einer Folge der TV-Serie „Kir Royal“ (1986) mit.

Betrachtete man sich den Film heute mal wieder, so kommt man natürlich nicht daran vorbei, das der Humor eher schlicht ist – aber dennoch: ganz so schlecht ist er nicht und der Peter Alexander hatte schin ein komödiantisches Talent.

Fast könnte man sagen: In diesen Zeiten war die Welt noch in Ordnung, keine langhaarigen Affen hopsten über die Bühne und die CSU hatte in Bayern schon fast die  absolute Mehrheit (Ergebnis für die CSU bei der Landtagswahl 1958: 45,6%).

Und heute hat die CSU ca. 35,2% erreicht – womit der Bogen zur Tagesakualität auch wieder hergestellt ist.

Beispiel02

Besetzung:
Peter Alexander (Peter Martens)
Vivi Bach (Inge)
Peter Carsten (Boxer-Franz)
C. W. Fernbach (Gutsverwalter Huber)
Boy Gobert (Taschen-August)
Margarete Haagen (Tante Agathe)
Sylvia Lydi (Kellnerin Gerti)
Fritz Muliar (Klau-Maxe)
Susi Nicoletti (Frau Schleinitz)
Rolf Olsen (Generaldirektor Schleinitz)
Raoul Retzer (Rechtsanwalt Dr. Roeder)
Emanuel Schmied (Ganove Jenny)
Frauke Sinjen (Elisa Schleinitz)
Sieglinde Thomas (Lina)
Rudolf Vogel (Diener Lorenz)
Günther Lüders (Onkel Albert)
+
Regie: Géza von Cziffra
Drehbuch: Géza von Cziffra (unter dem Pseudonym Richard Anden)
Musik: Heinz Gietz
Kamera: Sepp Ketterer
Schnitt: Arnfried Heyne (als Arnd Heyne)

 

Beispiel01

Beispiel03A

Beispiel05.jpg

Beispiel06.jpg

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Richard Vogler mit Peter Alexander

Beispiel10

Beispiel11

Ein Butler, wie er im Buche steht …

Beispiel12

Ein Haufen von Schmarotzern

Beispiel13

Rechtsanwalt Dr. Roeder verschafft sich tiefe Einblicke …

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Der Butler berichtet von dem leerstehendem Haus … und ein Ganove hört mit …

Beispiel15

Die Ganoven schmieden einen Plan

Beispiel16

Derweil plaudert Peter Alexander mit Tante Agathe

Beispiel17

Die Ganoven haben inzwischen das Haus besetzt

Beispiel18

Der junge Fritz Muliar als „Klau Maxe“

Beispiel19

Noch so ein zwielichtiger Geselle

Beispiel20

Beispiel21

Tanta Agathe

Beispiel22A

Peter Alexander versucht sich als Reiter

 

Beispiel24A

Beispiel26

Beispiel27

Ein Inserat mit Folgen

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In der alten Villa geht es ganz schön turbulent zu

Beispiel29

Auf dem Land ist das Leben noch in Ordnung …

Beispiel30

… das Lotterleben der Ganoven ist hingegen sehr bedenklich

Beispiel31

Peter Alexander bricht im eigenen Haus ein, wird dabei aber auf frischer Tat ertappt

Beispiel32

Man kommt sich näher

Beispiel33

Die fesche Vivi Bach

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Da bandelt man dann gerne an

Beispiel35

Und jetzt wird es hochgradig erotisch

Beispiel36

Und jetzt wird sie auch noch keck

Beispiel37

Und jetzt ein Liedchen

Beispiel38

Ha ! Whisky from good ol´ Scotland

Beispiel39

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Die klassische Pose zum Ende eines Liedes

Beispiel41

Die Ganoven sollen nun aber das Haus renovieren

Beispiel42

Ein neuer Einbruch wird geplant („Unternehmen Klumpfuß“)

Beispiel43

Ein echter Musikus halt

Beispiel44

Und der Fritz Muliar greift auch in die Tasten, sehr zum Leidwesen von Onkel Albert

Beispiel45

Der Einbruch beginnt …

Beispiel46

… und endet mit einem Fehlalarm

Beispiel47

Dafür schreitet die Renovierung der Villa erfolgreich voran

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Erste Kaufinteressenten interessieren sich für die Villa

Beispiel49

Peter Alexander zelebriert den Kriminaltango

Beispiel50

… und sie tanzen einen Tango …

Beispiel51

Beispiel52

Beispiel53

… und in der Stille fällt ein Schuß

Beispiel54

Vivi Bach und Peter Alexander bei der Hausarbeit

Beispiel55

Da beginnt wohl ein Techetl-Mechtel

 

Beispiel56

Und schon trällert man gemeinsam ein Liedchen („Mille – Mille – Baci“ 1000 Küsse …)

Beispiel58

Und jetzt ist das Glück perfekt

Beispiel59

Peter Alexander kann auch austeilen

Beispiel60

Auch Tante Agathe kann rabiat werden

Beispiel61

Und tatkräftig wie sie ist, nimmt sie nun die Sache in die Hand

Beispiel62

Und so haben die Hüter des Gesetzes die Sache bald im Griff

Beispiel63

Und so kann nur eine glückliche Braut strahlen

Beispiel64

Na also …

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Und es beginnt die Fahrt ins Glück

Beispiel66

Und die Halunken bekommen ihre verdiente Strafe

Beispiel67

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Géza von Cziffra

„Ich bin ein überzeugter Unterhalter und habe auch jederzeit abgelehnt, in einem Film irgendwelche Aussagen, geschweige denn politische Aussagen zu machen“ – Géza von Cziffra über sein filmisches Schaffen

Peter Frankenfeld – Sachen zum Lachen (ca. 1960)

FrontCover1Über den Peter Frankenfeld habe ich hier schon mal ausführlicher informiert, von daher spare ich mir das jetzt.

Und da konnte man dann auch folgenden Satz lesen:

„Peter Frankenfeld blieb über viele Jahre hinweg ein Garant für beste Unterhaltung, sowohl im Rundfunk als auch im Fernsehen.“

Nun, diesen satz muss ich nach dem Hören dieser 10″ Scheibe gewaltig relativieren, denn die Witzchen, die hier der Peter Frankenfeld zum besten gibt .. oh weh … viel flacher geht´s nicht … aber zumindest sein Sketch über den Balastik-Unterricht bei der Bundeswehr kann sich hören lassen und der kleine Gag über Hitlers braune Hosen auch.

Musikalisch ist viel Blödsinn zu hören, wobei schon auffält, dass Lieder wie „Wanderlied einer Hausfrau“ oder „Was, du brauchst schon wieder Geld“ durchaus als kritische Kommentierungen zu dem damaligen Verhältnis der Geschlechter verstanden werden kann.

Und natürlich ist ein ‚Wiederhören mit dem Unikum Hans Moser und der Berliner Schnauze Brigitte Mira immer wieder hübsch.

Peter Frankenfeld

Besetzung:
Brigitte Mira – Hans Moser – Lonny Kellner – Mitzi Tesar – Peter Frankenfeld – Ronny Werner
+
Das Orchester Simon Krapp
Das Trio Sorrento
Die Wiener Schrammeln

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Titel:
01. Ronny Werner: Da staun‘ ich aber (Möhle/Kämpfe/Scherfling) 2.57
02. Witzchen ala Peter Frankenfeld (1) 0.40
03. Mitzi Tesar: Wanderlied einer Hausfrau (Ludwig) 3.40
04. Witzchen ala Peter Frankenfeld (2) 0.51
05. Lonny Kellner + Peter Frankenfeld: Was, du brauchst schon wieder Geld (Gaze/Golden) 2.58
06. Witzchen ala Peter Frankenfeld (3) 0.51
07. Hans Moser: Ich kann mein Schlüsselloch net finden (Petrak/Loubé) 3.04
08. Witzchen ala Peter Frankenfeld (4) 0.11
09. Brigitte Mira: Die alte Clofrau, eine Superschnulze und Kitsch-Parodie im schlichten Tango-Tempo (Ander/Langen/Meyer) 2.53
10. Witzchen ala Peter Frankenfeld (4) 1.06
11. Lonny Kellner + Peter Frankenfeld: Ich singe eben so, wie mir’s gefällt (Nowa/Frankenfeld) 2.44
12. Witzchen ala Peter Frankenfeld (4) 1.54
13. Hans Moser: Wann i a Weinderl beiß (Loubé) 2.11
14. Witzchen ala Peter Frankenfeld (4) 2.43
15. Ronny Werner: Gleich noch einmal! (Stemmler/Krapp/Brandin) 2.09

LabelB1

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