Orchester der Wiener Staatsoper in der Volksoper – Hornkonzerte (Mozart) (1965)

FrontCover1Und jetzt mal wieder zwei Horn-Konzerte … von dem ganz speziellem Klang des Horns kann ich eigentlich nie genug kriegen.

Die vier Konzerte für Horn und Orchester (KV 412, 417, 447 und 495) von Wolfgang Amadeus Mozart bilden einen wichtigen Teil im Repertoire der meisten professionellen Hornisten.

Mozart schrieb die vier Konzerte während seiner Zeit als freischaffender Komponist in Wien (1781–1791). Das Konzert in Es KV 417, sowie das Konzert in Es KV 495 wurden von Mozart eigenhändig datiert, und zwar mit dem 27. Mai 1783 (KV 417) und dem 26. Juni 1786 (KV 495). Die anderen beiden Konzerte, das Konzert in D KV 412, sowie das Konzert in Es KV 447, wurden von Mozart nicht datiert. Ludwig von Köchel gab für diese beiden Konzerte die Entstehungszeit mit 1782 für KV 412, sowie 1783 für KV 447 an. Dies ergibt für die Reihenfolge der Konzerte:

KV 412 („Nr. 1“)
KV 417 („Nr. 2“)
KV 447 („Nr. 3“)
KV 495 („Nr. 4“)

NotendeckblattDiese Nummerierung ist immer noch gebräuchlich, obwohl es sich herausgestellt hat, dass sie falsch ist. Heute wird angenommen, dass das angeblich dritte Konzert (KV 447) 1787, also nach KV 495 („Nr. 4“), entstanden sein muss. Warum es Mozart jedoch nicht in sein eigenhändiges thematisches Verzeichnis eingetragen hat, bleibt ungeklärt. Beim angeblich ersten Konzert (KV 412) wird angenommen, dass es nicht als erstes, sondern als letztes der vier Konzerte komponiert wurde, und zwar im Jahr 1791. Diese späte Entstehungszeit würde auch erklären, dass diesem Konzert, das ausschließlich aus einem ersten Satz und einem Rondo, das nicht zu Ende instrumentiert wurde, besteht, ein Mittelsatz fehlt. Die korrekte Reihenfolge der vier Hornkonzerte wäre folglich:

KV 417 („Nr. 2“)
KV 495 („Nr. 4“)
KV 447 („Nr. 3“)
KV 412 („Nr. 1“)

Die – nach neuer Nummerierung – ersten drei Hornkonzerte KV 417, 495 und 447 sowie der unvollständig instrumentierte Rondosatz aus KV 412 hat Mozart für den Hornisten Joseph Leutgeb (1732–1811) geschrieben. Joseph Leutgeb wurde 1732 in Neulerchenfeld (damals Niederösterreich) geboren. Unklar ist, wo und bei wem Leutgeb studierte … (wikipedia)

Nun, das soll uns nun nicht weiter kümmern oder gar belasten …

Erfreuen sollte uns jedoch diese zwei Horn-Konzerte, die auf dieser EP zu hören sind. Veröffentlicht wurden sie auf Opera, dem Klassik-Label des Europäischen Phonoclubs (gehörte zum Bertelsmann Imprium). Urspürnglich erschienen diese Aufnahmen bereits 1961 auf dem österreichischem Amadeo Label.

Und die Musik: Einfach majestätisch, jubilierend, triumphal, geschmeidig … oder ganz einfach: mitreißend …

Und dann habe ich noch ein wenig gestöbert … hinsichtlich der Biographie des Dirigenten … Hans Swarowsky … könnte mir doch glatt mal einen eigenen Beirag wert sein.

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Besetzung:
Albert Lindner (horn)
+
Orchester der Wiener Stasstsoper in der Volksoper unter der Leitung von Hans Swarowsky

Hans Swarowsky

Hans Swarowsky

Titel:

Konzert In Es-Dur KV 417:
01. Allegro Maestoso 7.51
02. Andante 3.55
03. Rondo 3.55

Konzert In Es-Dur KV 495;
04. Allegro Moderato 6.55
05. Romanze-Andante (Beginn) 3.50
06. Rondo-Allegro Vivace (Schluß) 3.52

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart

LabelB1

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Helmut Weglinski und sein Sextett – Die Rosen in meinem Garten + Meine Birne ist wie ein Ballon (1961)

FrontCover1Er war wohl sowas wie der Helmut Zacharias für Arme und heute kennt ihn kaum einer mehr:

Helmut Weglinski (* 4. Januar 1925 in Frankfurt am Main; † 1996 in Köln) war ein deutscher Jazz- und Unterhaltungsmusiker (Violine). In den 1950er Jahren galt der Swing- und Popgeiger laut Jürgen Wölfer als Nachfolger von Helmut Zacharias, der sich vom Jazz abgewandt hatte.

Weglinski studierte an der Hochschule für Musik Frankfurt in der Meisterklasse von Alma Moodie. Bereits mit fünfzehn Jahren spielte er im Rhein-Mainischen Landesorchester Frankfurt unter Hermann Abendroth und bei Radio Frankfurt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wendete er sich dem Jazz zu. Er trat auf dem Deutschen Jazzfestival 1955 und 1956 auf und spielte mit Paul Kuhn und mit Albert und Emil Mangelsdorff. Er leitete sein eigenes Sextett, zu dem Flip Gehring und Bora Roković gehörten und das sich dem Modern Jazz öffnete. Auch begleitete er mit seinem Ensemble Caterina Valente auf Tourneen. Da er vom Jazz nicht leben konnte, präsentierte er mit seiner Band Unterhaltungsmusik auf Kreuzfahrten; dann spielte er in Ensembles des Hessischen Rundfunks und trat unter anderem in der Sendung Zum Blauen Bock auf. Er machte Aufnahmen für Amiga, EMI und Philips. (Quelle: wikipedia)

Oder aber auch:

WEGLINSKI, HELMUT * 04.01.1925, + 1996 in Köln, Violinist,
Musikhochschule in Frankfurt,
gastierte in mehreren Orchester,
seit 1950 zu den führenden Köpfen der Frankfurter Jazz-Hochburg,

1955 u. 1956 beim Deutschen Jazz-Festival in Frankfurt als HELMUT WEGLINSKI QUINTETT (HELMUT WEGLINSKI-v, ld, EMIL MANGELSDORFF-as, KLAUS SACHS-p, JOHNNY FISCHER-b, arr, HEINZ RÖSEL-d),

HelmutWeglinski011955 Brunswick,
1956 als HELMUT WEGLINSKI STUDIO-QUARTETT auf Columbia (HELMUT WEGLINSKI-v, stringsection im MulTipletrickverfahren, ld, 1957 BORIS ROKOVIC-p, FLIP GEHRING-vib, g, PETER GRZESCHIK-g, 1957 BRANKO PEJAKOVIC-g, JAN THOMÉ-b, HANS HOITZ-d)-zeitweise als Quintett o. Sextett,

auf Odeon als HELMUT WEGLINSKI und sein Bar-Quintett,

1956 Amiga als HELMUT WEGLINSKI-QUINTETT (HELMUT WEGLINSKI-v, ld, FLIP GEHRING-vib, BORA ROKOVIC-p, HANS HOITZ-dr, BRANKO PAJAkovic-b),

legitimer Nachfolger von HELMUT ZACHARIAS, als sich dieser vom Jazz zurückgezogen hatte,
Frankfurter Formationen, begleitete mit seiner Combo für eine längere Zeit CATERINA VALENTE,

Columbia 21185 („London Bei Nacht“/““-1959),
1961 Jupiter (152 „Die Rosen In Meinem Garten“/“Meine Birne Ist Wie Ein Ballon“, 156 „Antik“/“Sehr Chic“),

Combo des „Blauen Bock“

WEGLINSKI SEXTETT, HELMUT, Columbia, Electrola, Amiga (der Dietrich aus dem Rock N Roll Forum)

Die beiden Liedchen ist eher schlichter Natur (stammen ursprünglich aus anderen Ländern) und zwar so schlicht, dass sie schon wieder gut sind (dies setzt allerdings einen gewissen schrägen Humor voraus).

Einfach mal reinhören und schmunzeln.

Besetzung:
Helmut Weglinski (vocals, violin)
+
sein Sextett

Titel:
01. Die Rosen in meinem Garten (The Object Of My Affection) (Tomlin/Poe/Grier/Siegel) 2.10
02. Meine Birne ist wie ein Ballon (Ho la festa comme un pallon) (Marini/Hertha) 2.25

SingleB1Seite

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Deller Consort London & Collegium Aureum – Musik an Notre Dame in Paris um 1200 (1966)

FrontCover1Das sind schon so die faszinierenden Seiten der Musikgeschichte und in die steigen wir im heutigen Sonntagsunterricht tief ein:

Die Notre-Dame-Epoche oder Notre-Dame-Schule ist der Zeitraum der ersten Hochblüte mehrstimmiger mitteleuropäischer Musik, etwa von 1160/1180 bis 1230/1250.

Der Name bezeichnet sogleich das (bzw. ein) Zentrum der gemeinten Musikpraxis: Die Kathedrale Notre Dame in Paris. Der Bau von Notre Dame wurde 1160/61 durch Bischof Maurice de Sully beschlossen. Baubeginn war im Jahre 1163, Altarweihe im Jahre 1182. Zu jener Zeit wurde allerdings auch an anderen Orten die Weiterentwicklung mehrstimmiger Musik betrieben, etwa an der Kathedrale St. Martial zu Limoges, die dem vorangegangenen Zeitabschnitt ihren Namen gegeben hat (St.-Martial-Epoche oder St.-Martial-Schule), aber auch in Beauvais und Sens.

Doch Paris wurde zum Zentrum der Weiterentwicklung der Polyphonie. Die dort entstandenen Werke wurden bis ans Ende des 14. Jahrhunderts in ganz Europa kopiert. Theoretiker setzten sich mit der Satztechnik der Pariser Meister auseinander und dokumentierten die Regeln der Komposition.

Auch in der Literatur, der Philosophie und in weiteren Wissenschaften nahm Paris eine Spitzenposition ein, weswegen man auch von „Paris expers Paris“ (Paris ohne Gleichen), „Mater artium“ (Mutter der Künste) oder einem „Secunda Athena“ (ein zweites Athen) sprach. Die Pariser Universität wurde zur bedeutendsten im westlichen Europa, die besten Denker jener Zeit sammelten sich dort. Handel, Stadtbau und städtisches Leben führten zu einem neuen Lebensstil. König und Kirche organisierten ihre Macht zentralistisch um die junge Metropole. Die Vormachtstellung in Wissenschaft und Kunst strahlte in das christliche Abendland hinein, Paris wird zum Vorbild für Europa.

In der Notre-Dame-Epoche treten erstmals Komponisten aus dem Schatten der Anonymität heraus. Es sind dies vor allem Leonin (Leo, Leoninus magnus) und Perotin (Pierre, Perotinus magnus), die an Notre Dame de Paris tätig waren. Auch Philippe le Chancelier gehört in dieses Umfeld.

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Das Organum erreicht in der Notre-Dame-Epoche seinen Höhepunkt mit bis zu vierstimmigen Gattungsexemplaren. Ferner entstehen Conductus und Motetten. – Auch die weltlichen Gattungen Chanson und Estampie werden gepflegt. Als Satztechnik kommt der Hoquetus auf, manchmal wird dieser auch als Gattungsname verwendet. (Vergleiche „Kanon“ oder „Fuge“ – auch das sind zunächst Satztechniken, aber auch Gattungen.) Auch die Clausula, ein mehrstimmiger melismatischer Abschnitt in einem Gregorianischen Choral, gehört zu den Phänomen der Notre-Dame-Schule. Vielleicht will man hier aber nicht unbedingt von einer Gattung sprechen. (capriccio-kulturforum.de)

Und hier hören wir Werke aus dieser sog. „Notre-Dame-Epoche“, aufgeführt von dem Deller Consort und Mitgliedern des des Collegium Aureum.

Alfred Deller (* 31. Mai 1912 in Margate; † 16. Juli 1979 in Bologna) war ein englischer Sänger (Countertenor).

Alfred Deller sang zuerst als Knabensopran. Später entwickelte er sich zum Altus und trat in den Chören der Canterbury-Kathedrale und in St. Paul auf. 1948 hatte er in London unter seinem Förderer Michael Tippett seinen ersten Soloauftritt. 1946 sang er erstmals im britischen Rundfunk, seit 1947 wirkte er als Chordirigent der St. Paul’s Cathedral. Seine Countertenor-Stimme erlernte er autodidaktisch, indem er mit seiner Tenorstimme in Alt-Lage sang.

Deller setzte in seinem Repertoire zunächst einen Schwerpunkt auf die englische Musik des Barock. Um 1950 gründete er das Deller Consort, ein Vokal- und Instrumentalensemble, das sich der frühen englischen Musik widmete.

Alfed Deller

Alfred Deller

Mehr als zwanzig Jahre lang ging das Ensemble auf Tournee und feierte mit seinen Interpretationen der englischen Renaissancemusik große Erfolge. Daneben umfasste sein Repertoire auch andere Kastratenpartien, etwa aus Opern von Georg Friedrich Händel. 1960 sang er bei Uraufführung A Midsummer Night’s Dream von Benjamin Britten, mit dem er befreundet war, den Oberon.

Deller, der erste wieder solistisch auftretende Counter-Tenor des 20. Jahrhunderts, machte seine Stimmlage auch außerhalb Englands wieder populär und war wesentlich dafür verantwortlich, dass Countertenöre heute in der Alten Musik eine bedeutende Rolle spielen.

Er starb auf einer Urlaubsreise in Italien. Er ist zusammen mit seiner Frau Peggy (1913–2006) begraben auf dem Dorffriedhof von Boughton Aluph bei Ashford, Kent. (Quelle: wikipedia)

Und zum besseren Verständnis dieser Musik noch folgende Informationen:

Das wichtigste Merkmal der Musik aus der Zeit zwischen 1160 und 1250 ist die Notation. Erstmals in der abendländischen Musikgeschichte war es möglich, rhythmische Verläufe exakt in Noten festzuhalten. Und das war die entscheidende Voraussetzung dafür, dass ein wirklich mehrstimmiger Gesang entstehen konnte. Nun konnten die Komponisten verschiedene Stimmen zueinander in Beziehung setzen.

Noten

Jede Stimme sollte für sich als Linie einen Sinn ergeben – und gleichzeitig einen harmonischen Zusammenklang mit den anderen Stimmen. Erreicht wurde diese neue Architektur der Töne durch die Anordnung von kurzen und langen Notenwerten in wiederkehrenden rhythmischen Mustern. Diese wurden übereinander gelegt wie „die Ziegel auf dem Dach“, wie es in einem zeitgenössischen Traktat heißt. Das Bild wirkt stimmig: Wie das Bauwerk selbst – in seinem ursprünglichen Zustand – besteht diese Musik aus Querverbindungen. (br-klassik.de)

Veröffentlicht wurde das Album von dem französischem Label „harmonia mundi“, das in Deutschland als „harmonia mundi Schallplattengesellschaft“ firmierte. Und deshalbt gibt es diese musikalische Kostbarkeit auch in diesem blog.

Die Innigkeit dieser Gesänge, aber auch der Begleitinstrumente mit den komischen Namen wie Diskantpommer (1) oder Regal (2) sind beeindruckend und bewegend. Und mit einer gewissen Verblüffung stelle ich fest, dass es für diese „alt Musik“ auch schon damals einen Kreis von Liebhabern gegeben hat, sonst wäre solche LP mit deutschem Hüllentexxt wohl nicht erschienen.

Und bei mir bleibt tiefe Ergriffenheit zurück.

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Besetzung:

Deller Consort (London):
Maurice Bevan (Bariton)
Wilfred Brown (Tenor)
Alfred Deller (Contratenor)
Gerald English (Tenor)

Mitglieder des Collegium Aureum:
Rudolf Ewerhart (Regal)
Helmut Hucke (Diskantpommer)
Johannes Koch (Flöte, Regal)
Hans-Martin Linde (Flöte)
Ilse Brix-Mejnert (Fidel)
Albrecht Renz (Zink)

Aufnahmeleitung: Dr. Alfred Krings
Abteikirche Knechtsteden bei Köln 12./13. X. 1960 [A]
Stiftskirche, Fröndenberg 9./10. I. 1961 [B]
Südwest-Tonstudio, Stuttgart

Booklet

Titel:
01. Graduale: Viderunt omnes (Perotinus) 10.20
02. Alleluja Christus resurgens mit Klausel „Mors“ (Anonym) 4.42
03. Alleluja. Nativitas (Perotinus) 6.43
04. Graduale: Sederunt principes (Perotinus) 10.44
05. Pater noster commiserans (Anonym) 5.31
06. Dic Christi veritas (Anonym) 2.38

LabelA1

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(1) Diskant bezeichnete ursprünglich ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts das höchste Instrument der in Chören gebauten Musikinstrumente, z. B. Diskantpommer oder Diskantgambe.

Diskantpommer

Der Tonumfang dieser Instrumente lag in der oberen Hälfte des gesamten Tonbereichs, teilweise oberhalb der Singstimme. Für heutige Instrumente, die nur noch in Ausnahmefällen in Stimmfamilien gebaut werden (z. B. Blockflöten, Saxophone), wird eher der Begriff Sopran verwendet.

(2) Das Regal ist ein Tasteninstrument. Es ist eine tragbare Kleinorgel, die nur mit Zungenpfeifen bestückt ist. Der Name ist vermutlich von „rigole“ herzuleiten, die altfranzösische Bezeichnung für „Kehle“ bei Zungenstimmen. Denkbar wäre auch die Ableitung von „regalis“ (königlich), da Kaiser Maximilian I. ein solches Instrument als Geschenk erhielt.

Ein Regal besteht aus einem schmalen Kasten, der die Windlade mit den Zungenpfeifen enthält. Davor ist die Klaviatur, dahinter sind zwei Keilbälge angebracht, die nicht vom Musiker, sondern von einer zweiten Person (dem Kalkanten) bedient werden. Das Regal wird zum Spiel auf einen Tisch gesetzt. Weil das Gewicht der beiden Bälge nicht reicht, um den nötigen Winddruck zu erzeugen, werden am Balgende jeweils Gewichte aufgelegt.

Regal

Als sogenanntes Bibelregal wird ein Regal bezeichnet, wenn die Tastatur samt Pfeifen in den klappbaren Bälgen verstaut werden kann. Diese Bälge sind dann als „Buchhälften“ gestaltet. Das Instrument hat, dem Namen nach, nur noch Größe einer Bibel, und sieht (von hinten) auch so aus. Das Regal erfreute sich nicht nur in der Kirchenmusik, sondern auch in der Theater-, Tafel-, Tanz- und Hausmusik großer Beliebtheit, vor allem im 16. und 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert verlor das Regal an Beliebtheit, da seine obertonreichen, schnarrenden Töne nicht mehr dem Klangideal entsprachen.

Und nun Kinder, ist der Sonntagsunterricht vorbei und ihr dürft wieder spielen gehen …

 

Caterina Valente – Valente Hits (1961)

FrontCover1Tja, die Caterina Valente … war ja nun wirklich in der ganzen Welt zu Hause  … und sie beglückte damals die bundesdeutschen Wohnzimmer in schöner Regelmässigkeit mit Liedern aus aller Welt.

Und ganz sicher trug sie so dazu bei, dass wir „steifen“ Deutschen einen Hauch von jener „Leichtigkeit des Seins“ musikalisch erleben konnten, die gerade die „Südländer“ auszeichneten … und damit ganz sicher auch einen Teil jener Lebensqualität, der „uns“ Deutschen damals damals eher fremd war …

Auf dieser EP hören wir auf Seite 1 das allseits beliebte Thema „Matrosen und die Frauen“ (und natürlich werden dabei alle nur denkbaren Klischees bedient !) und natürlich ist auch deshalb ein vergnügte schmunzeln erlaubt.

Seite 2 präsentiert mit „Pepe“ den Titelsong zu dem gleichnamigen Film und das Lied „Sucu Sucu“ hat jede Menge Pfeffer …

So war sie halt, die Caterine Valente … die uns Deutschen so einiges beibrachte … und dafür gebührt ihr Dank !

ValenteBesetzung:
Caterina Valente (vocals)
+
Heinz Kiessling und sein Orchester (bei 02. + 04.)
Werner Müller und sein Orchester (bei 01.+ 03.)

BackCover

Titel:
01. Ein Seemannsherz (L’Amour Et La Mer) (Bradtke/Goodwin) 2.22
02. Matrosen aus Pyräus (Wenn Matrosen von Pyräus tanzen gehn) (Emirza/Bradtke/Hadjidakis) 2.44
03. Pepe (aus dem gleichnamigen Film) (Pinelli/Langdon/Wittstatt) 2.38
04. Sucu Sucu (Rojas) 2.10

LabelB1

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Verschiedene Interpreten – Schlager – Hits mit Witz – Vol. 1 (2016)

FrontCover1Jetzt mache ich es mir mal ganz einfach … ich starte mit der Edition „Schlager – Hits mit Witz“:

Jawohl – es gab nicht nur Schlager bei den sich „Herz auf Schmerz“ und „Liebe auf Triebe“ reimte. In dieser 10 CD Box haben wir 200 der witzigsten Schlager zusammengetragen. „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ . „Mein kleiner grüner Kaktus“ – „An der Nordseeküste“ oder auch „Polonäse Blankenese“ – alle diese Titel sind dem gewogenen Hörer deutscher Schlagermusik bestens im Ohr. Alle in dieser Box versammelten Titel sind entweder zum Mitgrölen oder mindestens zum Schmunzeln geeignet. Diese humoristische Schlagerreise führt den Hörer durch zehn Jahrzehnte musikalischer Humorhöhepunkte. 

Von den Comedian Harmonists, Max Kuttner und Willi Rose bis hin zu Klaus & Klaus, Gottlieb Wendehals oder auch Torfrock ist hier fast alles vertreten was Rang und Namen hat oder hatte. (Hüllentext)

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Was macht der Maier am Himalaja? Die humorvolle Antwort auf diese und viele andere Fragen des Lebens findet man in dieser Box mit 200 ganz speziellen Schlagern. Denn hier geht es einmal nicht um Herz und Schmerz, sondern um Lieder mit doppeldeutigen, hintergründigen und witzigen Texten vom Jahr 1920 bis heute.

Schlager waren immer ein Spiegel der jeweiligen Zeit und so spannt sich der musikalische Bogen vom kabarettistischen Trizonesien-Song von 1949 über Peter Igelhoffs Nachtgespenst bis zur unbeschwerten Polonäse Blankenese. Künstler wie Peter Alexander, Evelyn Künnecke, Bill Ramsey, Trude Herr und viele andere sorgen auf einer Reise durch die Jahrzehnte für gute Laune.

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Außerdem bieten die zehn CDs etliche Raritäten zum Schmunzeln wie Curd Jürgens Hühner-Boogie oder einen Twist, in dem Frankreichs Rockstar Johnny Hallyday in schwer verständlichem Deutsch einen Elefanten besingt. (jpc.de)

Mir gefallen natürlich insbesondere (oder fast ausschließlich) all die alten ulkigen Singles aus den 60er Jahren. Wobei die Sammlung nicht so ganz stringent ist, denn was der Dorte Hit „Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben“ in dieser Sammlung zu suchen hat, erschließt sic nicht auf den ersten Blick (außer man hält alle Schlager der 60er Jahre für unfreiwillig komisch … )

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Sei´s drum … net nette Sammlung, die nehm ich vielleicht mal zum nächsten Seniorentanz-Cafe mit … vielleicht kann ich dann mit einer rüstigen Senioren ne kesse Sohle auf dem Tanzparkett hinlegen …

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Titel:
01. Klaus & Klaus: An der Nordseeküste (1985) (deReede/Ortel/v.Hill/Büchner) 3.39
02. Bill Ramsey: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett (1962) (Gietz/Bradtke) 3.02
03. Gus Backus: Da sprach der alte Häuptling der Indianer (1960) (Scharfenberger/ Wehle) 2.50
04. Muskelkater: Mich kennt keine Sau (1990) (Bruhn) 3.20
05. Tennessee: Tote Hose im Wilden Westen (1997) (Walendowski/David-Ohlmeier/ Heinrichs/Meifert) 3.08
06. Billy Mo: Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut (1962) (Niessen/Rüger) 2.26
07. Paul Kuhn: Es gibt kein Bier auf Hawaii (1963) (Rolle/Röckelein) 2.54
08. Die Regento Stars: Leila (1959) (Dauber/v.Breda) 2.35
09. Torfrock: Volle Granate Renate (1979) (Büchner/Voß/Rieckmann) 4.02
10. Dorthe: Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben (1968) (Bruhn/Buschor/Förster) 2.39
11. Trude Herr: Ich will keine Schokolade (1960) (Morrow/Blecher) 2.26
12. Vico Torriani: Cafe Oriental (1960) (Alstone/Tabet) 2.18
13. Billy Sanders: Gartenzwerg-Marsch (1962) (Bruhn/Bradtke) 2.56
14. Die Jokies: Unser Stammlokal (1983) (Floppkopp/David-Ohlmeier/Heinrichs/ Waleridowski) 3.14
15. Ralf Bendix: Babysitter Boogie (1961) (Parker/Relin) 2.07
16. Hazy Osterwald Sextett: Der Fahrstuhl nach oben ist besetzt (1966) (Feltz/Peeters) 3.30
17. Rex Gildo: Speedy Gonzales (1962) (Kaye/Hill/Lee/Charles/Gerard/Gordan) 2.37
18. Chris Howland: Die Mutter ist immer dabei (1960) (Jagert/Schwabach) 2.30
19. Bill Ramsey: Maskenball bei Scotland Yard (1962) (Gietz/Bradtke) 2.35
20. Gottlieb Wendehals: Polonäse Blankenese (Neuaufnahme) (1981) (Böhm-Thorn/Jud) 4.02

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BoxBackCover1

Die Rückseite der 10 CD Box

Walter Scherau (+ Heidi Kabel) – Junge, halt die Ohren steif + Keine Frau ist so schön wie die Freiheit (1961)

FrontCover1Jetzt geht´s mal wieder an die Waterkant, und zwar nach Hamburg und dann direkt ins Ohnsorg-Theater der 50er Jahre und dort treffen wir dann Walter Scherau und Heidi Kabel:

Walter Scherau; eigentlich Walter Voscherau (* 10. Januar 1903 in Hamburg; † 12. Mai 1962 ebenda), war ein deutscher Volksschauspieler und Hörspielsprecher, der insbesondere durch seine Rollen am Hamburger Ohnsorg-Theater bekannt geworden ist; zeitweilig war er Geschäftsführer des Theaters. Er wirkte weiterhin in drei deutschen Spielfilmen und einigen Fernsehproduktionen mit. Scherau war der Bruder Carl Voscheraus sowie Onkel des späteren Hamburger Bürgermeisters Henning Voscherau und dessen Bruders Eggert Voscherau. Er war in mindestens 16 Fernsehaufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater zu sehen und gehörte mit Heidi Kabel, Otto Lüthje und Henry Vahl zu den Publikumslieblingen.

Beide Brüder kamen früh zur Bühne, Carl nahm Schauspielunterricht bei Franz Kreidemann, Walter nahm als Bariton Gesangsunterricht.

Walter spielte mit seinem Bruder gemeinsam als Volksbühnenspieler in den damals sehr starken Theatervereinen (meist, aber nicht nur, der Arbeiterbewegung): unter anderem Volksspielbühne „Thalia“, Volksspielbühne „Club Concordia“, Volksspielbühne „Rideamus“ und Richard Ohnsorgs „Niederdeutsche Bühne e.V.“. Die Aufführungen begannen etwa 1919 und setzten sich bis 1944 fort, bis infolge der alliierten Bombenangriffe alle Vorstellungen eingestellt werden mussten. Die Stücke wurden meist im (durch Bomben zerstörten) Conventgarten aufgeführt, aber auch in den Volksheimen der Arbeiterbewegung.

WalterScherau
Den Künstlernamen „Scherau“ nahm Walter Voscherau erst nach dem Zweiten Weltkrieg an, als beide Brüder sich hauptberuflich der Schauspielerei zuwandten. Beide spielten zunächst im Ohnsorg-Theater, wo Walter Scherau bald dessen Kassierer (im e.V.) und Verwaltungsdirektor (im Theater) wurde. Aus dieser Zeit stammt die Verwechslungsgefahr, die Walter als den jüngeren Bruder veranlasste, sich auf der Bühne „Scherau“ zu nennen. Carl wurde 1946/47 von Willy Maertens an das Hamburger Thalia Theater als Staatsbühne berufen, so dass die unmittelbare Gefahr der Verwechslung zweier Brüder in einem Stück gering wurde.

Walter Scherau ist in Hamburg auf dem Friedhof Ohlsdorf begraben.

Auf dieser – seiner vermutlich letzten Single – kann man ihn dann auf der B-Seite mit Heidi Kabel hören. Und die Heidi Kabel war ja auch das prägende Aushängeschild des Ohnsorg-Theaters … und über die Heidi Kabel werde ich später mal ausführlicher berichten.

Die Lieder sind, nun ja, halt typische Waterkant-Lieder … mit viel Seemannsgarn und so.

Bemerkenswert ist jedoch folgende Textzeile:

„Keine Frau ist so schön wie die Freiheit und kein Mann ist so schön wie sein Geld.“

Darüber sollten wir mal nachdenken !

ScherauKabel

Heidi Kabel + Walter Scherau

Besetzung:
Walter Scherau (vocals)
+
Heidi Kabel (vocals bei 02.)
+
Charles Nowa und sein Orchester

BackCoverTitel:
01. Junge, halt die Ohren steif (Buchenkamp/Kersch/Rasch) 3.01
02. Keine Frau ist so schön wie die Freiheit (Olias/Rothenburg) 3.07

LabelA1

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Hildegard Knef – Spricht Jean Cocteau – Die geliebte Stimme (1961)

FrontCover1.jpgDass die Hildegard Knef eine großartige Chanson-Sängerin war, ist vermutlich nicht nur mir bekannt.

Dass sie einen wie mich aber auch als Sprecherin eines 1 Personen-Stückes in den Bann ziehen kann, weiß ich erst jetzt:

Basis für dieses Hörbuch ist ein Theaterstück von Jean Cocteau:

Der Einakter von Jean Cocteau (1889-1963) wurde 1930 als La voix humaine (Die menschliche Stimme) an der Comédie Française in Paris uraufgeführt. Im deutschsprachigen Raum ist das Stück auch als Die geliebte Stimme bekannt. Es handelt sich um einen Reisser, nicht romantisch, aber psychologisch höchst effektvoll dekoriert: das ganze Stück ist ein einziger Monolog am Telefon, das Abschiedsgespräch einer Frau mit ihrem Geliebten, der sie verlassen hat, um eine andere zu heiraten.

„Es gibt nichts, das mehr Orakel sein könnte als das Telefon. Es ist eine Stimme, die für sich allein in die Häuser kommt. Auch das Filmwerk ist orakelhaft, aber das Telefon ist es seinem ganzen Stil nach.“ (Jean Cocteau in einer Unterhaltung mit André Fraigneau)

1948 wurde das Stück von Roberto Rossellini mit Anna Magnani als La voce umana verfilmt. 1967 verfilmte Ted Kotcheff das Stück als Fernsehspiel mit Ingrid Bergman unter dem Titel The human voice.

Klaus Kinskis Adaption wurde 1949 von der englischen Militärregierung in Berlin verboten. Der Modefotograf Helmut von Gaza wollte daraufhin sein Atelier für die Aufführung zur Verfügung stellen, die Vorstellung war auch ausverkauft, jedoch erkrankte Klaus Kinski unpassenderweise an Gelbsucht und konnte nicht auf die Bühne. Cocteau telegraphierte damals nach Berlin: „Ich bin glücklich, dass es Kinski ist, der die Person verkörpert. Ich gratuliere ihm für seinen Mut. Ich werde mein möglichstes tun um bei der Premiere anwesend zu sein.“

Jean Cocteau01

Jean Cocteau

Und darum geht´s:

Das Telefon schrillt, zerreißt die Stille, dringt ins Mark. „Ja? Ja? Bist du’s?“ Die Stimme zittert, droht an sich selbst zu ersticken. Am andern Ende antwortet – niemand, nichts. Nicht einmal ein Echo. Sie, das ist eine Frau, die ein letztes Mal mit ihrem Geliebten spricht. Sie lauscht der gnadenlosen Stille, bis ihr Geduldsfaden reißt, sie verzweifelt bittet, ihre Stimme im Falsett neu Anlauf nimmt. Doch am Ende verlässt sie die Kraft. Sie erdrosselt sich mit der Telefonschnur.

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Über 80 Jahre alt ist „Die Geliebte Stimme“. Der Franzose Jean Cocteau schuf mit ihr den ersten großen Telefon-Monolog des europäischen Theaters. Surrealistische Kollegen spotteten, zu simpel sei das Stück, kitschig und veraltet. Heute sind Telefonschnüre veraltet und auch das Frauenbild aus den Dreißigerjahren. Aber viel ist gleich geblieben.

L’amour fou est passé, eine Liebe zu Ende. Ein Mann hat eine Frau verlassen, um eine andere zu heiraten. Es gibt Dinge zu regeln. Wo soll der Hund hin? Wie gibt man Liebesbriefe zurück, ohne sich zu begegnen? „Wenn du die Briefe verbrennst, dann möchte ich, dass du die Asche in der kleinen Schildpattdose aufbewahrst …“, sagt sie und zur Sache mit dem Hund: „Nimm du ihn“ … „Was?“ … „Ach, mich wird er bald vergessen haben.“

HildegardKnef01

Das Ende dieser Liebesgeschichte katapultiert die Dame ins seelische und wirtschaftliche Aus, und es ist der wunde Punkt, an dem Cocteau ihr Innerstes nach Außen kehrt, eine Persönlichkeit demontiert, die nicht der eigenen Kraft vertraut. Eine Frau zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Selbstverleugnung.

„Es gibt Lagen, in denen eine Lüge gut und nützlich ist“, hat Jean Cocteau einmal gesagt. Doch nicht immer steht die Lüge auf Abruf bereit. Sie habe heute das kurze schwarze Kostüm getragen, sagt die Frau, ja, sicher, alles wunderbar. Nur eine Schlaftablette habe sie geschluckt. Und fragt, ganz kühl: „Hast du etwa schon einmal angerufen?“ Natürlich weiß sie genau, dass er nicht angerufen hat, sie ist ja den ganzen Tag zu Hause gewesen, um das Telefon herumgeschlichen, ohne Kostüm, hat sich verzehrt nach ihm. Am Abend zwölf Schlaftabletten genommen. Zu wenig.

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Alternative Ausgabe

Deshalb sitzt sie jetzt da, lügt, weint, wartet verzweifelt (wenn die Verbindung abbricht), jauchzend (wenn sie ihn zu hören scheint), melancholisch, aber immer warm, tief, und zutiefst menschlich. Es ist die Stimme der Schauspielerin Hildegard Knef (1925-2002) von 1961 …

… Für den Hörer ist es Pop und Trash als dramatische Kunst. Grotesk und überspitzt spricht sie, fleht, immer weiter, hastender – bis die schlechte Verbindung sie jäh zerstört, das nächste Kapitel eröffnet, und der Small Talk dem fulminanten Sprachspiel noch mehr Platz einräumt. Panisch hacken ihre Fingerspitzen in die Tasten, ruft sie Hallo? HALLO?, bangt mit angstbelegter Stimme dem nächsten Funkloch entgegen im Kommunikationssystem zwischen Mann und Frau, zwischen dem, der geht und der, die bleibt.

Jean Cocteau prägte als Universalkünstler in der Literatur, auf der Bühne, als Maler und Filmemacher eine ganze Epoche. „Die geliebte Stimme“ wurde im Hörspiel der ersten Nachkriegsjahre mindestens viermal produziert, basierend auf dem Text schuf Francis Poulenc die 1959 uraufgeführte Oper „La Voix Humaine“.

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Die Frau sagt: „Dass die Stimme durch so eine dünne Schnur kann.“ Die Schnur liegt schon um ihren Hals. „Sie ist das letzte, was mich mit dir verbindet.“ „Jetzt muss ich mich von dir trennen.“ (Jenni Roth)

Ein wahrlich quälendes Hörspiel, vorgetragen von einer ganz Großen … oder aber: Ein starkes Stück deutscher Hörspielgeschichte.

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Besetzung:
Hildegard Knef (Sprecherin)

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Titel:
01. Die geliebte Stimme (Teil 1) 14.58
02. Die geliebte Stimme (Teil 2) 16.48
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03. Die geliebte Stimme (TV-Fassung) 58.30

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Und von diesem Theaterstück gab´s damals auch ne Verfilmung im Fernsehen (Bayerisches Fernsehen 1960, Regie: Franz Josef Wild) … natürlich ebenfalls mit Hildegard Knef … nicht minder eindrucksvoll und hier sehen wir dann auch die gesamte Fassung des Stücks … und mit wohldosierten aber intensiven Jazzklängen auf der Trompete … und man hört Miles Davis!)