Mirjam Gerstner – Fahr langsam, Papi + Mami, du bist heut‘ so wunderschön (1966)

FrontCover1.jpgHm, tja … das ist so ne Single, über die es so gut wie keine Fakten gibt.

Es ist eine „heile Welt“ Single und weiß der Geier, wer auf die Idee kam, die kleine Mirjam Gerstner ins Studio zu stellen, damit sie diese beiden Liedchen trällernd aufnahm.

‚Auch über den weiteren Werdegang des Mädchen ist –  zumindest mir  – nichts bekannt.

Vermutlich sollte diese Single als jene verstörten Eltern besänftigen, die angesichts der immer rebellischer werdenden Jugend verängstigt an die Entwicklung ihrer eigenen Kinder dachten.

Mirjam Gerstner preist mir ihrer Piepsstimme das hohe Lied auf ihre Eltern … und das it dann natürlich auch ein Zeitdokument, das von mir das Prädikat „rührselig hoch zehn“ (= sich allzu leicht rühren lassend; rückhaltlos der Rührung hingegeben) erhält.

Und ein paar Jahre später trat dann der Heintje auf die Bühne …

Familie

Besetzung:
Mirjam Gerstner (vocals)
+
eine kleine Schar von Studiomusikern

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Titel:
01. Fahr langsam, Papi (Blum) 2.57
02. Mami, du bist heut‘ so wunderschön (Bensberg) 2.12

LabelB1

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Und natürlich dient dieser Beitrag auch dazu, meinen Stapel an alten Singles, die nich nun wirklich nicht mehr brauche,  zu verkleinern … 

 

Helen Vita – Helen im Schlüsselloch (1966)

FrontCover1Ja, die Helen Vita, die war nicht nur in den 60er Jahren schon so ne ganz spezielle Nummer:

„Der Stern“ über Helen Vita:

Als in der BRD die Luft noch rein war und der Sex schmutzig, sang eine blond bezopfte Diseuse ein paar Lieder,

die das christliche Abendland deutscher Nation in seinen sittlichen Grundfesten erschütterte. Die waren zwar ein paar Jahrhunderte alt und aus Frankreich, leider aber so detailliert übersetzt, dass nun jeder Pennäler erfuhr, wie und wo Mademoiselle das schönste »Stehaufmännchen« findet und was zu tun ist, um ein Kind zu bekommen, das 80 Väter hat.

Was Wunder, dass die Sängerin Helen Vita und ihre »Frechen Chansons« zwischen 1963 und 1969 von Staatsanwaltschaften und Gerichten rauf und runter gespielt wurden. Mit dem Ergebnis, dass sie meistens verboten wurden, weil sie »eine Spekulation auf die Lüsternheit sind und gar nicht künstlerisch«, wie im Juni 1967 das Kölner Schöffengericht urteilte. (Quelle: Der Stern, 11.04.2002)

Eine Kostprobe ihres „frivolen“ Könnens kann man hier nachhören, wobei einem Helen Vita2.jpgnatürlich schlagartig klar wird, dass sie eigentlich auch eine famose REzitatorin  war (hier zelebriert sie geradezu Höhepunkte aus dem Schaffen von Kurt Tucholsky … man höre sich da nur mal „Ein Ehepaar erzählt einen Witz“ und das sehr nachdenkliche „Ein Glas klingt“ an).

Aber auch Brecht/Weill Songs interpretierte sie großartig…

Und ja, sie war schrill, keck und sie hielt so manchem Mann, aber auch der damals so bigotten und verlogenen Sexualmoral einen bissigen Spiegel vor … was besseres konnte uns eigentlich nicht passieren … Man höre, staune gelegentlich und erfreue sich an dieser Rarität.

Der Titel dieser LP „Im Schlüsselloch“ bezieht sich übrigens auf ein damals sehr populäres Kabarett-Lokal namens „Schlüsselloch“, die dem legendären Playboy Rolf Eden gehörte … dieser Typ wäre auch mal einen eigenen Beitrag wert.

Nachruf Spiegel

Nachruf im „Der Spiegel“, 2001

Besetzung:
Helen Vita (vocals)
+
Paul Klein (piano)

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Titel:

01. Potpourri 7.12
01.01. Black Bottom (Henderson)
01.02. Das ist die Liebe der Matrosen (Heymann)
01.03. Veonika, der Lenz ist da (Jurmann)
01.04. Was machst du mit dem Knie, lieber Hans ? (Fall)
01.05. Es geht die Lou lila (Katscher)
01.06. Laß mich einmal deine Carmen sein (Hollaender)
01.07. Ich reiß mir eine Wimper aus (Raymond)
01.08. Kinder, heute abend, da suche ich mir was aus (Hollaender)
01.09. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe einestellt (Hollaender)
01.10. Mein Papagei frißt keine harten Eier (Kollo)
01.11. Das gibt´s nur einmal (Heymann)
01.12. Black Bottom (Henderson)

02. Ein Ehepaar erzählt einen Witz (Tucholsky) 8.09
03. Mein Justav (Tucholsky/Fischer)
04. Ich habe meinen ersten Mann gesehen (Tucholsky) 1.50
05. Mein Mann ist verhindert (Metz/Porter) 2.39
06. A la claire fontaine (Traditional) 3.33
07. In der Bar zum Krokodil (Beda/Fritz/Engel/Berger) 2.55
08. Ein Glas klingt (Tucholsky) 7.55
09. Surabaya Johnny (Brecht/Weill) 3.52
10. Bilbao (Brecht/Weill) 3.05
11. Sie an ihn (Tucholsky/Baumgartner) 1.35
12. Wiener Schmarrn (Hollaender) 4.36

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Hüllentext

Peter Moesser – Happy Time – Lotto Time mit Peter Moessers Music (1966)

FrontCover1Und jetzt ein weiteres und wohl auch wichtiges Kapitel deutscher Unterhaltungsmusik, an der die Nachkriegsgenerationen so gar nicht vorbeikamen:

Peter Moesser (* 25. September 1915 in Wilhelmshaven; † 3. September 1989 in Lugano/Schweiz) war ein erfolgreicher deutscher Schlagerkomponist, der eine Reihe von Millionensellern schrieb.

Mit sechs Jahren lernt er Geige und Klavier bei einem klassischen Musiklehrer. Nach der Schule wechselt er zur streng klassischen Akademie der Tonkunst in München. Nach dem Militärdienst versuchte er sich zunächst als Chansonschreiber beim Hamburger Kabarett „Bronze-Keller“, bei dem er später auch als Klavier-Humorist auftrat. Nach dem Krieg schrieb Peter Moesser zunächst als freiberuflicher Komponist für Film und Funk.

Die ersten Schlagerkompositionen schrieb er, überwiegend als Texter für Melodien von Partner Lotar Olias, ab 1953 für den Filmschauspieler und Chansonnier Eddie Constantine (Der Weg zu Deinem Herzen). Sein erster Hitparadenerfolg war Ich möcht‘ heut‘ ausgehn für Margot Eskens (Oktober 1955, # 3 Deutschland). Für den meist auf Seemanns- und Fernwehlieder spezialisierten Freddy Quinn schrieb er im Jahre 1956 zunächst den Eurovisionsbeitrag So geht das jede Nacht (März 1956). Es folgte Moessers zweite Hitparadennotiz Sie hieß Mary Anne (Juni 1956, #6), von Ralf Bendix gar zur gleichen Zeit auf #2 gebracht. Dann erschien 1957 mit Heimatlos Moessers erste #1-Komposition und schon die dritte #1 für Freddy (April 1957, #1). Eskens und Quinn übernahmen weitere Songs aus der Feder von Moesser, so etwa Komm doch wieder oder Mutti, Du darfst doch nicht weinen oder Sulaleih (Das Mädchen am Brunnen) für Eskens. Freddy Quinn brachte Einmal in Tampico (November 1957, #5), Der Legionär (Juli 1958, #1) oder Ich bin bald wieder hier (Oktober 1958, #1) in den Charts unter. Fred Bertelmann schaffte mit Der lachende Vagabund/Cantabamberra seine erste und einzige Topposition (November 1957, #1) und machte daraus Moessers ersten Millionenseller[2], der selbst in der deutschen Version 300.000 mal in den USA verkauft wurde. Die Plattenumsätze brachten Peter Mösser dem Spiegel zufolge bei der Abrechnung von 2,02 Pfennig pro Platte über 20 000 Mark. Für die Rückseite hatte Moesser zusammen mit Franz Thon das völlig unbekannt gebliebene Cantabamberra verfasst, für das es zunächst nicht einmal einen deutschen Musikverlag gab; dafür erhielten die Autoren je über 80.000 Mark.

MorgenNotenheft

Das Notenheft zu dem Lied „Morgen“

Im Jahre 1958 verfasste er für den deutschen Rock’n’Roller Peter Kraus O Baby mach‘ Dich schön (Mai 1958, #5), die bisher höchste Platzierung für Kraus. Dann tauchte der jugoslawische Sänger Ivo Robic auf, für dessen erste Single Morgen/Ay, ay, ay Paloma ausgewählt wurde und sich auf Anhieb zum Bestseller entwickelte (September 1959, #2). Der Song, arrangiert und produziert von Bert Kaempfert, gelangte auch in den USA (US # 13 Pop-Charts) und Großbritannien (# 23) in die Hitparaden und brachte eine goldene Schallplatte ein. Der Produzent Bert Kaempfert beeilte sich, mit seinem Orchester noch eine Instrumentalsingle hiervon herauszubringen (Morgen/Nur Du, Du allein; 1959), die aber ohne Erfolg blieb. Die gerade unter Plattenvertrag genommene deutsche Beatgruppe The Lords übernahm, am Vorbild der Nashville Teens orientiert, auf die B-Seite ihrer ersten Single Hey, Baby laß den andern die deutsche Version der sozialkritischen John D. Loudermilk-Komposition Tobacco Road (1964), die jedoch die Charts verfehlte. Von der EMI als „die deutschen Beatles“ präsentiert, musste die erste Single auch deutschsprachige Texte enthalten, was vom Markt jedoch nicht honoriert wurde. Im selben Jahr schrieb er für den gerade erst gegründeten Musikverlag Hansa Musik Produktion.

Seinen Instrumentalstück „Happy Time“ untermalte ab 1966 die „Ziehung der Lottozahlen“. Der Instrumental-Hit wurde schnell zum „Ohrwurm“ und gelangte mit der B-Seite „Clipper 404“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Holland in die Hitparaden. Auf dem Label Laurie Records gelangte Happy Time / Clipper 404 in die USA und wurde in vielen Radiostationen gespielt. Es folgte weitere erfolgreiche Instrumentalmusik, wie „Mexico“ und „Jolly Joker“. Im Jahre 1967 veröffentlichte das Label Hansa Records die erste LP „ Happy Time – Lotto Time mit Peter Moesser’s Music“.

Inlets

Die Inlets dieser LP (Prädikat „völlig bescheuert“): „Sie können durch Drehen und Wenden des Bogens eine Vielzahl von Möglichkeiten erreichen.“

1974 gelangt seine zweite LP „ Red River Story“ in die internationalen Hitparaden der „Easy-Listening Music“. 1976 lernt er den jungen Münchner Harald Faltermeier kennen, der später als „Harold Faltermeyer“ in den USA eine große Karriere starten sollte. Unter dem Pseudonym Harold Falt hatte er auf dem BASF-Label die LP „Welthits in Quadro“ mit geringem Erfolg 1973 veröffentlicht. Als ersten „Ziehvater“ lernt Faltermeyer Peter Moesser und die Kunst der elektronischen Musik kennen.

Unter dem bekannten Namen „Peter Moesser’s Music“ schaffen Moesser und Faltermeyer 1977 den Titel „High“ (B-Seite And so), der in Europa große Beachtung findet. Es folgten zwei LP’s „Lifting“- The Beauty Case Orchester und „Nick Babarossa’s Strings“ Stars, Stripes and Strings. Im gleichen Jahr schrieben beide für Roy Black den Titel “Ich will zu dir”, die B-Seite von Die Liebe kommt über Nacht. Hiernach trennten sich Ihre Wege.

Erst in den 1970er Jahren schrieb Peter Moesser wieder einige Schlager, so für Katja Ebstein Ich will ihn (B-Seite von Wunder gibt es immer wieder; Februar 1970). Mit Giorgio Moroder, dem späteren Electronic-Pop-Spezialisten, schrieb er 1971 für Gaby Berger Wer weint ist selber schuld daran. Eine weithin unbekannte Rarität blieb auch die Komposition zusammen mit Harold Faltermeyer, veröffentlicht als „Peter Moesser’s Music“ unter den Titeln High/And so on im Jahre 1977. Das war kein deutscher Schlager, sondern Synth-Pop/Disco. Im selben Jahr schufen beide für Roy Black Ich will zu Dir als B-Seite von Die Liebe kommt oft über Nacht (September 1977).

PeterMoesserEnde der 70er Jahren zieht sich Peter Moesser ins Privatleben zurück. Im Beisein seiner Familie stirbt er am 3. September 1989 in Lugano Schweiz

Moesser ist auch der Verfasser von Musik und/oder Texten zu mehreren Filmen. Im Jahre 1957 schrieb er für Vier Mädels aus der Wachau und Die große Chance (Einmal in Tampico), 1958 für Der lachende Vagabund (Schlagerfilm um den gleichnamigen Hit) und Heimatlos, das Melodram Vertauschtes Leben wurde 1961 mit seinen Kompositionen unterlegt wie auch der Musikfilm Lieder klingen am Lago Maggiore (1962).

Die GEMA hat für Peter Moesser insgesamt 34 Titeleintragungen registriert, zu denen es mehrere weitere Registrierungen gibt, von denen 5 eine Goldene Schallplatte erhielten. (Quelle: wikipedia)

Und hier seine LP mit dem Happy Sound für eine Happy Time … natürlich mit der Melodien für die TV-Sendung „Ziehung der Lottozahlen“ … auf das wir uns ein wenig vergnügen und vielleicht bringt die Musik ja ein Glück …

SingelHüllen

Zwei unterschiedliche Single-Hüllen aus jener ZeitBesetzung:

Besetzung:
Peter Moesser´s Music Orchester

BackCover1

Titel:
01. Happy Time (Moesser) 2.05
02. Poor People Of Paris (Monnot/Feltz) 2.18
03. Morgen (Moesser) 2.07
04. Hey, Mr. Lucky (Moesser) 2.16
05. Wheels (Petty) 2.16
06. Spanish Guard (Moesser) 2.36
07. River Kwai March (Alford) 2.08
08. Happy José (Malkin/Gonzales) 1.54
09. Desert Island (Holm) 2.12
10. Mexico (Bryant/Siegel) 2.09
11. The Peanut Vendor (Simons/Sunshine/Gilbert/Lenk) 1.45
12. Jolly Joker (Moesser) 2.31

LabelA1

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Die Flaschenkinder – Mit Pauken und Trompeten + Gib´doch dem Papa mehr Taschengeld (1966)

FrontCover1Ganz sicher ein weiterer Beitrag aus der allseits beliebten Serien „Das Skurilitätenkabinett aus den Tiefen des deutschen Schlagers“. Also das Combo „Die Flaschenkinder“ war mir bisher nicht bekannt.

Meine kurzfristigen Recherchen haben ergeben, dass es sich um ein weiteres Projekt des Karneval-Sängers Carl Gross (der eigentlich aus Frankfurt stammt) handelt.

Seine erste Aufnahme stammt wohl aus dem Jahr 1960 („Das Herz einer Frau“). Nach ein paar Singles für Polydor, wechselte er zu CBS und 1967 wurde er dann Sänger bei „Hubert Wolf und seine fidelen Böhmerländer“ (LP: „Jägerball im Försterhaus“).

Sein Stauts muss damals ziemlich gefestigt gewesen sein, denn anläßlich der Erföffnung der Frankfurter U-Bahn veröffentlichten die Stadt Frankfurt eine spezielle mit ihm als Sänger („Das Frankfurter U-BahnLied“/“Das Frankfurter Zoo-Lied“ auf dem obskurem Etona Studio Records – Etzel Schallplattenproduktion, Aschaffenburg).

1971 erschien eine weitere Single mit dem Titel „Der Umweltverschmutzer“ (ebenfalls CBS). Auf der Promo-Single (die hießen damals „CBS Blitzinformation – Unverkäufliches Muster mit einer speziellen „Promo-Hülle“) erfährt man dann tatsächlich ein wenig mehr über Carl Gross:

CBSInfo

Und viel mehr konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen (wollte mich auch allerdings nicht mehrere Tage mit diesem Thema beschäftigen). Ein paar weitere Stationen konnte ich noch in Erfahrung bringen:

Diverse weitere Singles in den 70er Jahren, Auftritte beim „Blauen Bock“ (einer davon, aus dem Jahr 1979 ist auf youtube dokumentiert) und dann gab´s noch den TV-Sendung am Sonntag dem 19.Mai 1991:

ZDFProgramm-Vorschau

Und dann verlaufen sich die Spuren des Carl Gross … Eigentlich schade, denn er hat sicherlich für viele immer wieder Frohmut in die Stube gebracht, wenngleich ich natürlich ganz sicher zu seiner Zielgruppe gehört habe …

Denn … musikalisch handelt es sich bei den beiden Lieder um typische Karnevals-Lieder, die man eher der rheinischen Frohnatur zuschreiben möchte. Und vielleicht sagt der eine oder andere, das beste an dieser Scheibe ist die Rückseite des Covers (nach dem Motto: „Was gab´s denn damals sonst noch so obskures wie „Oh Jenny“ von Karl-Hein Bender oder „Ein Stern geht auf“ von einem Jürgen Herbst).

Übrigens: anders als bei manch´ anderen alten Aufnahmen aus meiner Sammlung ist hier die Tonqualität wirklich durchgehend gut … erstaunlich für das Alter !

Gut möglich, dass von diesen Eintagsfliegen oder aber auch von Carl Gross hier wieder mal was erscheint … bei meinem Hang zu Skurrilitäten dieser Art …

CarlGrossImWandelDerZeit

Im Wandel der Zeit: Carl Gross in den Jahren 1968, 1971, 1973 und 1979

Besetzung:
Die Flaschenkinder mit Carl Gross (vocals)

Backcover1

Titel:
01. Mit Pauken und Trompeten (Berling/Götz) 2.25
02. Gib´ doch dem Papa mehr Taschengeld (Loose/Dokin) 2.53

LabelB1

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James Last – Classics Up To Date (1966)

LPFrontCover1Der James ließ ja kaum irgendeiner Musikrichtung aus, um diesen dann seinem perfekten Sound zu „unterwerfen“.

Viele dieser Musikstile gab´s dann auch in diversen Folgen … hier sein erstes Album aus der Serie „Classics Up To Date“.

Dieser erste Versuch, klassiche Melodien in seinen Sound zu paclen darf man getrost als Lehrlingsarbeit verbuchen.

So,als würde er seinen Insrumental-Arrangements nicht trauen packte er noch jede Menge schwülstiger Chöre mit dazu … Und das den Aufnahmen aus meiner Sich nicht sonderlich gut.

Wenn ich mich recht erinnere, waren spätere Folgen dieser Serie wesentlich geschmeidiger arrangiert und instrumentiert … Aber diese werden ganz sicher auch einmal hier das Licht erblicken … dann schauen und hören wir mal weiter …

AlternativesFront+BackCover

Die Hüllengestaltung bei dieser späteren Auflage war schon deutlich peppiger … Die James Last Maschinerie war am Laufen …

Besetzung:
James Last Orchester

LPBackCover1.JPG

Titel:
01. Barcarole (from „The Tales Of Hoffmann“) (Offenbach) 2.48
02. Prisoners‘ Chorus (from „Nabucco“) (Verdi) 2.43
03. Hungarian Dance No. 5 (Brahms) 2.41
04. Waltz In A Flat Major Op. 39 No. 15 (Brahms) 2.53
05. March Of The Toreadors (from „Carmen“) (Bizet) 2.18
06. An den Frühling (Grieg) 3.13
07. Habanera (from „Carmen“) (Bizet) 3.27
08. Notturno (Borodin) 2.48
09. Romeo And Juliet (Tchaikovsky) 2.28
10. On A Persian Market (Ketelby) 3.15
11. Going Home (Adagio from „The New World“) (Dvorak) 3.12
12. Adagio from The Violin Concerto No. 1 G Minor (Bruch) 2.28

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Inlets

Die Inlets einer späteren Auflage

Dominique – Krieg im Frieden (1966)

FrontCover1Das Leben schreibt manchmal die besten Geschichten … Hier die Geschiche einer Protestsängerin aus den 60er Jahren … die sich zu einer Mezzosopranistin mauserte:

Waltraud Isoldé Elchlepp, Pseudonym Dominique (* 20. Mai 1942 in Straßburg) ist eine deutsche Protestlied- und Opernsängerin (Mezzosopran).

Waltraud Isoldé Elchlepp ist in Straßburg geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und in Brighton (England) auf das College gegangen. Ihr Vater ist während des Zweiten Weltkriegs gefallen, und die Mutter zog mit Waltraud und ihrer älteren Schwester nach München, wo sie Musik studierte. Schon als Kind wollte sie immer Opernsängerin werden. Auf Wunsch der Mutter lernte Elchlepp zuerst Modegrafikerin, bevor sie auf das Konservatorium gehen konnte. Ein Kapellmeister ließ sie zwei Jahre später einige Demobänder besingen und sandte diese an etliche Schallplattenproduzenten.

DominiqueEin österreichischer Produzent wurde auf sie aufmerksam und so erhielt Elchlepp, die sich als Schlagersängerin Dominique nannte, 1965 ihren ersten Plattenvertrag. Sie begann mit Schlagern und feierte mit dem Protestlied Der ewige Soldat (The universal soldier von Buffy Sainte-Marie/Donovan) mit dem deutschen Text von Max Colpet ihren ersten großen Erfolg. Weitere Singles folgten und erschienen auch auf ihrer LP Krieg im Frieden. Es folgten mehrere Songs von Bob Dylan, Werner Scharfenberger, Pete Seeger und Udo Westgard.

Nach Abschluss ihres Musikstudiums erhielt sie eine Ausbildung im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. Fortan nannte sie sich wieder Isoldé Elchlepp.

Zunächst spielte sie ab 1973 kleinere Partien an der Bayerischen Staatsoper, unter anderem in Madama Butterfly und 1975 im Rosenkavalier. Nun folgten anspruchsvolle Rollen in Werken von Joseph Haydn, W. A. Mozart, Carl Orff, Aribert Reimann, Richard Strauss, Giuseppe Verdi und Richard Wagner.

In den Jahren 1975 bis 1982 spielte sie am Theater Bremen. Von 1982 bis 1988 war sie am Staatstheater Wiesbaden engagiert, 1985, 1986 sowie 1993 sang sie bei den Bayreuther Festspielen und war seit 1988 Mitglied des Staatstheaters Hannover. 1992 sang sie die Rolle der Wirtin bei der Uraufführung von Aribert Reimanns Oper Das Schloss. Außerdem trat sie mehrfach bei Konzerten im Ausland auf. (Quelle: wikipedia)

Isoldé Elchlepp

Isoldé Elchlepp im Jahr 1995

Hier ihr erstes und zugleich letzte Album, das man dem Genre „Protestlied“ zuordnen kann und muss, eigentlich sehr schade, denn hier hätte sich auch ein ganz große Chansonette entwickeln können.

Und es geht gleich mit dem Buffy Sainte-Marie  Klassiker „Universal Soldier“ (mit deutschem Text) los:

Er ist klein und schwach, er ist groß und stark;
Er kämpft mit Bomben, Colt und Speer,
Ist ein Kerl, ein Supermann, ist blutjung, fast noch ein Twen
Und Soldat seit tausend Jahren und mehr.
Er ist Muselmann, ist Hindu, Buddhist und Atheist,
Ist Jude, Katholik und Protestant.
Und es heißt: Du sollst nicht töten!
In der Bibel, im Koran.
Ist er blind? Sieht er die Schrift nicht an der Wand?
Er kämpft für USA und Vietnam,
Für Kuba, Pakistan, er geht als Söldner in das fernste Land;
Kämpft für China und Formosa, für Franco und de Gaulle.
Ist er blind? Sieht er die Schrift nicht an der Wand?

Und er kämpft so für den Westen, für den Osten unentwegt;
Es liegt allein in seiner Hand, ob man Länder ausradiert,
Ob ein ganzes Volk krepiert.
Ist er blind? Sieht er die Schrift nicht an der Wand?
Ohne ihn hätt‘ Hitler niemals halb Europa unterjocht.
Und Nero hätte niemals Rom verbrannt.
Er alleine muß bezahlen mit dem letzten Tropfen Blut.
Ist er blind? Sieht er die Schrift nicht an der Wand?
Er wird ewig ein Soldat sein, und der Krieg wird weitergehn,
Bis zum Tag, wo alle Waffen man verbannt,
Und keiner ihm, wie gestern und auch heut‘,
Sand in die Augen streut und er dann endlich
Die Schrift sieht an der Wand!

Und mit einer unglaublichen Präzision sind auch all die anderen Lieder und vor allem Texte Ausdruck jener kritischen Sichtweisen, die sich damals so allmählich in der Bundesrepublik Deutschland breit machten.

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Den offiziellen Verlautbarungen der Mächtigen dieser Republik wurde kein Glauben mehr geschenkt … ein Perspektivwechsel bahnte sich an … so z.B. auch in dem dem Lied „Man geht nicht mehr ohne Doppelkinn“:

Wie viele gibt es noch bei uns
Die nicht nach Macht und Reichtum jagen
Die unbequem auch heute noch fragen,
Das, was sie denken, auch sagen
Wie viele gibt es noch bei uns?

Heute spricht man von Freiheit
Und denkt dabei ans Essen
Und Kaviar wird zum Ideal
Es hungern Millionen, ihr könnt´s nicht ermessen
Was kümmert´s uns, wir haben ja unsere Moral

Man geht nicht mehr ohne Doppelkinn
Man geht nicht mehr mit Verstand
Gesinnung wird zum Doppelsinn
In unserem Vaterland

Wie viele gibt es noch bei uns
Die nicht an sich nur heute denken
Die jedem gern ein Lächeln schenken
Die nicht nur befehlen, die lenken
Wie viele gibt es noch bei uns?

Heute spricht man von Gleichheit
Und denkt an Inflationen
Und Umsatz wird zum Ideal
Es sterben Legionen für Rüstungsmillionen
Was kümmert´s uns, wir haben ja unsere Moral

Man geht nicht mehr ohne Doppelkinn
Man geht nicht mehr mit Verstand
Gesinnung wird zum Doppelsinn
In unserem Vaterland

Erinnert werden muss da allerdings auch an jene Menschen, die bereits in den 50er Jahren sich gegen die Wiederbewaffnung (= Gründung der Bundeswehr) engagiert haben … die Friedensbewegung hat eine lange Tradition …. und ist nicht erst in den 70er/80er Jahre entstanden .,. und denkt man weiter zurück, kommt einem z.B. die Rosa Luxemburg in den Sinn …

Musikalisch hören wir all diese „Protest-Songs“ im Sound der Barry McGuire Tradition (und das ist wahrlich nicht die schlechteste Tradition !).

Und die Texte sind nicht nur anklagend, sondern auch subversiv („Und die ganze Welt marschiert, wenn der Staat kommandiert“) und zuweilen auch spöttisch („Sergeant Marie“)

Und mehr als einmal bekam ich bei all diesen Liedern eine Gänsehaut ….

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Und dann noch diese „Starfighter-Ballade“ … sie weckt Erinnerungen an diese unsägliche „Starfighter/Lockheed/Strauß“ Affäre … eine Affäre, die mich heute noch zornig machen könnte.

Mit meinen damals 11 Jahren war ich für diese Musik natürlich noch nicht reif und heute muss ich mit  ich mit erschrecken feststellen, dass dieses Album so verdammt aktuell ist, geblieben ist … eine wahrlich bittere Erkenntnis …

Und es bleibt die drängende Frage: „Ist das die Welt, die wir mal erben sollen“ ???

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Besetzung:
Dominique (vocals)
+
eine Schar unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Der ewige Soldat (Universal Soldier) (Sainte-Marie/Colpet) 2.13
02. Krieg m Frieden (Cruel War) (Stookey/Yarrow/Bader) 2.43
03. Starfighter-Ballade (…Und was wird morgen sein) (Bader/Westgard) 3.17
04. Schlaf ein – Angelina (Farewell Angelina) (Dylan/Bader) 3.23
05. Das Schlüsselkind (Bader/Westgard) 2.53
06. Sag‘ mir, wo die Blumen sind (Where Have All The Flowers Gone) (Seeger/Colpet) 3.42
07. Der Brief von Drüben (Bader/Westgard) 3.10
08. Zeig mir eine Insel (Rotter/Colpet/Westgard) 2.46
09. Man geht nicht mehr ohne Doppelkinn (Müller/Pröttel) 2.10
10. Die Antwort weiß ganz allein der Wind (Blowin‘ In The Wind) 2.53
11.Sergeant Marie (Bader/Westgard) 2.19
12. Ist das die Welt, die wir mal erben sollen (Colpet/Scharfenberger) 3.25

LabelB1

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Und der Klassiker von Bob Dylan schallt noch heute – meist ungehört – über unseren Erdball:

Wie viele Straßen auf dieser Welt
Sind Straßen voll Tränen und Leid?
Wie viele Meere auf dieser Welt
Sind Meere der Traurigkeit?
Wie viele Mütter sind lang schon allein,
Und warten und warten noch heut‘?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind,
Die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Wie viele Menschen sind heut‘ noch nicht frei,
Und würden es so gerne sein?
Wie viele Kinder geh’n abends zur Ruh‘
Und schlafen vor Hunger nicht ein?
Wie viele Träume erflehen bei Nacht,
Wann wird es für uns anders sein?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind,
Die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Wie große Berge von Geld gibt man aus,
Für Bomben, Raketen und Tod?
Wie große Worte macht heut‘ mancher Mann,
Und lindert damit keine Not?
Wie großes Unheil muß erst noch gescheh’n,
Damit sich die Menschheit besinnt?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind,
Die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Connie Francis – Melodien die die Welt erobern (1966)

frontcover1Freiweg von der Leber: In den 60er Jahren war als 10jähriger Steppke von diversen Schlagersängerinnen hellauf begeistert, ich schmachtete sie geradezu an … dazu zählte dann auch die Connie Francis. Und so ging der Connie Francis Hype in Deutschland los:

In den USA war sie schon ein Star, in Deutschland sollte sie es werden: Connie Francis flog ein, nahm „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ in deutscher Sprache auf und flog wieder ab. Und hinterließ der Plattenfirma ein großes Problem, dass nur dank einer Schere gelöst werden konnte.

Während sich Connie Francis in den USA innerhalb kurzer Zeit zum Superstar entwickelte, verliefen in Deutschland die Verkäufe ihrer Schallplatten etwas schleppend. Man wusste mit der englischen Sprache noch nicht viel anzufangen, daher war die Nachfrage nach ausländischen Produktionen eher mäßig. Auch im Rundfunk – abgesehen von Radio Luxemburg – wurde kaum fremdsprachige Musik gesendet. Doch der Plattenproduzent Gerhard Mendelson erkannte mit seinem Gespür für Trends und Talente das Potential der jungen Sängerin, holte sie über den großen Teich und ließ sie auf deutsch singen.

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Das Repertoire der MGM wurde in Deutschland unter dem Dach der Polydor veröffentlicht. Die Original-Single von 1960 mit der „gekürzten“ Fassung – Connie Francis wurde von einem Orchester unter der Leitung von Joe Sherman begleitet.

Aufhänger für ihren Besuch war die erste Fernsehshow, die Peter Kraus selbst produzierte: „Herzlichst, Ihr Peter Kraus – Ein musikalisches Autogramm“. Im Mai 1960 wurde die Sendung mit Connie Francis als Stargast aufgezeichnet – ein eindrucksvoller Auftritt, wie in der „Bravo“ stand: „Es war nur ein Trick. Aber was für einer: da standen am oberen Ende einer schlichten Treppe mehrere hohe Spiegel. In den Spiegeln erschien die Gestalt der singenden Connie Francis. Zweifach, dreifach…. Sie sang über Playback „My Happiness“ mehrstimmig und bewegte sich so zwischen den Spiegeln, dass es dem Zuschauer nicht möglich war, zu erraten, was Spiegelbild und was die wirkliche Connie war“.

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Peter Kraus mit Connie Francis

Bei dieser Gelegenheit entstand auch Connie Francis’ deutschsprachiges Plattendebüt. Ihr Hit „Everybody’s somebody’s fool“ wurde mit einem deutschen Text versehen. Ralph Maria Siegel, der Vater von Ralph Siegel, dichtete „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Gerhard Mendelson ließ Connie Francis im Plattenstudio den deutschen Text auf das bestehende Playback singen. Dass sie der deutschen Sprache nicht mächtig war und ihr die Aussprache des Textes Schwierigkeiten bereitete, fiel zunächst nicht ins Gewicht. Schließlich waren deutsch singende Ausländer en vogue und und ein Akzent hatte ja auch einen gewissen Charme.

Als Mendelson das fertige Band abhörte, schlug die anfängliche Begeisterung jedoch um und er wollte den Titel nicht mehr veröffentlichen. Der Grund war Francis’ deutsche Aussprache, die größtenteils unverständlich war. Was läge in solch einem Fall näher, als die Aufnahme einfach zu wiederholen? Dies war allerdings unmöglich, da bestehender Termindruck dafür sorgte, dass Connie Francis unmittelbar nach dem Einsingen bereits wieder im Flieger saß. Ein Rückruf der Künstlerin wäre viel zu teuer geworden, so dass ein Aufnahmeband zurückblieb, welches nicht verwendbar war.

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Der Anfang: Ihre frühen Singles

 

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ wäre somit in den Archiven verstaubt, hätte das Band nicht ebenfalls eine Reise angetreten. Ziel war der Sitz der Polydor in Hamburg, wo sich der Produzent Bobby Schmidt der Sache annehmen sollte, um zu retten, was zu retten ist. Über seine Aufgabe erzählte er in einem Interview: „Ich hörte mir das Ganze noch ein paar Mal an, ging dann ins Studio, stellte mich selbst vors Mikrofon und synchronisierte Francis nach. Allerdings nur einzelne Laute, vor allem die „s-Laute“, wie „sp“ oder „st“. Dann haben wir diese „s-Spur“ zum Rest gemischt. Es hatte geklappt, man konnte nun dem Text bestens folgen“.

Die erste Strophe des Liedes war allerdings nicht zu restaurieren. Diese fiel rigoros der Schere zum Opfer. Dies erklärt, dass „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ zu den wenigen Titeln gehört, die mit dem Refrain und einem Tonartwechsel beginnen. Dass sich die Mühe gelohnt hatte, belegten die Verkäufe bald nach der Veröffentlichung. Das Stück wurde ein Superhit , belegte im Oktober 1960 für zwei Wochen den 1. Platz und fand sich auch in der Jahresauswertung unter den zehn meistverkauften Singles. (Quelle: swr.de)

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Na ja … und dann ging´s Schlag auf Schlag und dass sie in Deutschland in der ersten Hälfte der 60er Jahre sehr erfolgreich wurde, zeigt auch die Tatsache, dass man ihr dann 1966 einen Sampler  spendierte.

Es handelte sich dabei um eine Zusammenstellung bereits früher erschienenen Titel. Meist wurden dafür die Originalaufnahmen aus den USA genommen und die deutsche Gesangsspur im overdub Verfahren addiert.

Ein Blick auf die Titelliste lohnt sich … da hören wir nicht nur „O mein Papa“ sondern auch „Over The Rainbow“ und selbst die Titelmusik des Filmes „Alexis Sorbas“ gibt es hier als „Zorbas Tanz“.

Und abseits meiner damaligen kindlichen Schwärmereien … ein nettes Stückchen Zeitgeschichte aus dem Bereich des deutschen Schlagers der 60er Jahre.

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Besetzung:
Connie Francis (vocals)
+
diverse US Orchester

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Titel:
01. Wenn du in meinen Träumen bei mir bist (Somewhere Over The Rainbow) (Arlen/Harburg/Verch) 3.52
02. Malagueña (Lecuona) 3.10
03. Deine Liebe (True Love) (Porter/Glando) 3.13
04. Heißer Sand (Feltz/Scharfenberger) 3.02
05. Für immer (Moon River) (Mancini/Mercer/Relin) 2.44
06. Zorbas Tanz (Theodorakis/Bader) 3.23
07. Drei Münzen im Brunnen (Three Coins In The Fountain) (Styne/Cahn/Beckmann) 3.10
08. O Mein Papa (Burkhard) 3.32
09. Sag, weißt du denn was Liebe ist (Love Is A Many Splendored Thing) (Webster/Fain/ Verch) 2.49
10. Blaue Nacht am Hafen (Jealous Heart) (Carson/Wilke) 2.31
11. Vay Con Dios (Pepper/James/Russel/Feltz) 3.18
12. Romantica (Verde/Bonifay/Rascal/Berthier) 3.10
+
13, SWR Radio Portrait (anlässlich ihres 80. Geburtstag am 12.12.2018) 3.45

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