Franz Löffler – Golden Guitar (1967)

FrontCover1Tja, allzuviel konnte ich über den Gitarristen Franz Löffler nicht herausfinden.

Er war Teil der München Studio-Szene in den 60er Jahren. Wenn  ich es recht überblicke, hat er 1964 sein erstes Gitarrenalbum vorgelegt („Swingin‘ Bach Guitar“) bei dem ihn ein Pierre Favre am Schlagzeug begleitete.

Vorher und nach war war er auch festes Mitglied bei dem Fred Artmeier-Ensemble (hier ein Beispiel).

Und ab ca. 1967 veröffentlichte er ein paar Gitarren-Instrumental-Alben, die allesam dem Bereich der Unterhaltungsmusik (easy listening) zugeordnet werden können.

1971 dann wirkte er als Bassist (neben Sigi Schwab und Charlie Antolini) auf dem Roland Kovac Album „The Master Said“ mit … eigentlich ein damals unbedeutendes Album (gedacht als Musik für den Einsatz in TV, Radio, Film und Werbung), aber mittlerweile steht dieses Album als Paradebeispiel für „Kraut-Jazz“ (oder wie immer man dass benennen möchte.)

FranzLöfflerUnd irgendwo habe ich gelesen, dass dann der Franz Löffler irgendwann in den 70er Jahren verstorben ist.

Aber zurück zu diesem Frühwerk:

Der Franz Löffler zeigt gleich zu Beginn des Albums mit dem Song „Monza“ gleich was ne Harke ist … wieselflink tobt er über die Saiten seiner Gitarre. Und dann folgen diverse Instrumentalstücke, die gefällig und wie beiläufig eingespielt wurden (und so hört sich diese LP dann auch an). Mit Ausnahme des Theodorakis Klassikers „Zorba´s Dance“ hat er nur Eigenkompositionen und Lieder deutscher Schlagerkomponisten im Gepäck (wobei sich hier ein gewisser Woger besonders hervor tut).

Also einerseits nichts weltbewegendes und andererseits irgendwie anrührend … Und so habe ich beschlossen, mich weiterhin auf die Spuren dieses mehr oder weniger unbekannten gebliebenen Gitarristen zu machen. Wirklich schade, dass da so wenig Informationen vorhanden sind. Für die Wiederveröffentlichung des oben genannten Kovac Album verwendete man just sein Bild von diesem Album … das sagt eigentlich alles … aber wer weiß: vielleicht weiß ja einer der Leser dieses blogs mehr.

Und weitere Werke von Franz Löffler stehen bereit, um hier nochmal eine Erwähnung zu finden.

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Die EP Fassung dieser LP (mit gleichem Cover, wie man unschwer erkennen kann)

Besetzung:
Franz Löffler (guitar)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

BackCover1

Titel:
01. Monza (Löffler) 2.33
02. Little Lizzy (Hammerschmid) 2.25
03. Zorba (Theodorakis) 2.45
04. Blue Mountains (Skye) 2.22
05. Pino Mare (Löffler) 2.08
06. Chango (Woger) 2.20
07. Schwarzer Peter (Woger) 2.21
08. Kosakenritt (Woger) 2.23
09. Angelique (Woger) 230
10. Pizzeria (Bruhn) 2.20
11. Pour toujours (Woger) 2.33
12. Bambola (Löffler) 2,02
13. Milano (Löffler) 2:12

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Weihnachten 2018 (22): Blechbläser des Philadelphia Orchester – Weihnachtliche Bläsermusik (1973)

FrontCover1.jpgAlso, hier handelt es sich erstmal um eine Mogelpackung, na ja, zumindest teilweise, denn die beiden ersten Plattenseiten dieser Doppel-LP haben mitnicht etwas mit „weihnachtlicher Blasmusik zu tun …

Vielmehr handelt es sich um „festliche Bläsermusik“ ohne direkten Bezug zum Weihnachtsfest.

Erschien sind diese Aufnahmen erstmalig im Jahr 1967 und zwar unter dem  Titel „The Glorious Sound Of Brass“.

Aber selten habe ich mich so über eine Mogelpackung gefreut … denn hier erschallen all die Blechblasinstrumente, die mein Herz zum hüpfen bringen … Seltene Werke der Renaissance und Barock Musik werden hier zu Gehör gebracht … dass es eine wahre Freude ist.

Dort hören wir u.a. auch die Musik eines Johann Christoph Pezel:

Johann Christoph Pezel (* 5. Dezember 1639 in Glatz, Grafschaft Glatz; † 13. Oktober 1694 in Bautzen) war ein deutscher Stadtpfeifer und Komponist.

Andere Schreibweisen des Namens waren: Pezelius, Betzel, Betzeld, Petzold, Petzel oder Bässel.

Pezel wirkte nachgewiesen ab 1664 in Leipzig als Kunstgeiger. 1669 wurde er Stadtpfeifer. Ab 1672 leitete er das Collegium musicum. 1675 und 1679 bewarb er sich vergeblich um eine Stelle als Ratsmusiker in Dresden. Auch eine Bewerbung um das Thomaskantorat schlug 1677 fehl. 1681 wurde er schließlich Stadtmusiker in Bautzen. Pezels Kompositionen stehen in der Tradition der älteren deutschen Suiten. Die Melodien weisen oft französische und italienische Einflüsse auf. (Quelle: wikipedia)

Das aber nur so nebenbei.

Die „wirkliche“ Weihnachtsmusik hören wir dann auf den Seiten drei und vier. Auch diese entstanden 1967 und wurden damals unter dem Titel „A Festival Of Carols In Brass“ in den USA veröffentlicht.

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Die Originalausgaben der LP´s aus dem Jahr 1967

Und jetzt geht´s so richtig zur Sache. Weihnachtliche Klänge aus aller Welt werden hier geradezu zelebriert … Einzig und allein mit dem „In dulci jubilo“ wussten die Musiker wohl nichts anzufangen, hier spielen sie ehe runinspiriert … aber der Rest … der kann sich wahrlich hören lassen.

Und wie erleben auch Überraschungen: Das „Les Anges dans nos compagnes “ ist uns z.B. als „Gloria in excelsis deo“ bekannt. Und „What Child Is This?“ kennen wir eigentlich als „Greensleaves“ …

Wer also – so wie ich – seine Freude an reiner Bläsermusik hat, ist hier bestens bedient … bei werden alle die Blasinstrumente ganz sicher am 24.12. erklingen.

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Besetzung:
Gilbert Johnson (trumpet)
Mason Jones (french horn)
Donald McComas (trumpet)
Peter James Krill (tuba)
Nolan Miller (french horn)
Seymour Rosenfeld (trumpet)
Joseph Scanella (trumpet)
Henry Charles Smith (trombone)
M. Dee Stewart (euphonium)
Abe Torchinsky (tuba)

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Titel:

The Glorious Sound Of Brass:

William Brade:
01. Almand 0.38
02. Gaillard 1.11

Aurelio Bonelli:
03. Toccata „Athalanta“ 3.32

Johann Christoph Pezel: Suite:
04. Intrade 1.30
05. Sarabande 2.02
06. Intrade 2.17
07. Sarabande 2.03
08. Bal 0.36
09. Courente 1.57
10. Bal 0.57
11. Sarabande 2.14
12. Gigue 1.28

Orlando di Lasso:
13. Providebam Dominum 4.31

Gottfried Reiche: Drei Sonaten:
14. Sonate Nr. 21 1.59
15. Sonate Nr. 24 1.23
16. Sonate Nr. 22 1.07

Anthony Holborne: Suite
17. The Marie-Golde 0.55
18. Nachtwache 1.10
19. Patiencia 3.04
20. The Choise 1.11
21. Honie-Suckle 1.25
22. Letzter Wille und Testament 3.10
23. Das Neujahrsgeschenk 1.07

A Festival Of Carols In Brass:
24. Deck The Hall With Boughs Of Holly (Traditional) 1.06
25. Un Flambeau, Jeanette Isabelle (Traditional) 0.48
26. Es ist ein Ros entsprungen (Traditional/Praetorius) 2.18
27. The First Nowel (Traditional/Stainer) 2.19
28. Adeste fideles (Traditional) 1.35
29. Les Anges dans nos compagnes (Traditional) 1.39
30. We Three Kings Of Orient  (Hopkins) 1.21
31. O du fröhliche (Traditional/Falk) 1.58
32. O Tannenbaum (Traditional) 1.18
33. Veni, veni Emmanuel (Traditional) 1.41
34. Good King Wenceslas (Traditional/Neale) 1.41
35. Stille Nacht, heilige Nacht (Gruber) 2.27
36. Joy To The World (Traditional/Händel) 1.13
37. The Twelve Days Of Christmas (Traditional) 3.49
38. Coventry Carol (Traditional) 1.22
39. Hark! The Herald Angel Sing (Mendelssohn-Bartholdy) 1.08
40. It Came Upon The Midnight Clear (Willis/Sullivan) 1.25
41. In dulci jubilo (Traditional) 0.41
42. Cantique de noel (Adam) 2.36
43. What Child Is This? (Traditional) 1.48
44. Wassail Song (Traditional) 1.08
45. O Little Town Of Bethlehem (Traditional) 1.43
46. Away In A Manger (Traditional) 2.29
47. We Wish You A Merry Christmas (Traditional) 1.03

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Es ist ein Ros entsprungen
Erstdruck im Speyerer Gesangbuch von 1599

Vicky (Leandros) – Morgen sehen wir uns wieder + Gib mir die Hand (1967)

FrontCover1.jpgUnd hier ein weiteres „Frühwerk“ der Vicky (Leandros).

Wobei die Bezeichnung Frühwerk eigentlich gar nicht mehr so richtig stimmt, denn im Jahre 1967 hatte sie schon diverse Singleveröfentlichungen (auch in Deutschland) hinter sich und ihre erste deutsche Langspielplatte („A Taste Of Vicky“) gab es da auch schon.

Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass diese Single zugleich ein frühes Meisterwerk von ihr sein, aber auch hier fällt auf, welch makellose aber auch kräftige Stimme sind damals hatte.

Und quasi als Ergänzung füge ich dann noch die griechische Originalfassung von „Gib mir die Hand“ sowie die englische Versin dieses Liedes und dann noch die niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“.

Die talentierte Vicky Leandros war also damals schon drauf und dran,ein internationaler Star zu werden.

VickyLeandros01

Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Morgen sehen wir uns wieder (Panas/Arnie/Munro) 2.43
02. Gib mir die Hand (Panas/Arnie/Munro) 3.04
+
03. Τονειρο μου (Gib mir die Hand) (griechische Originalfassung)  3.15
04. Give Me Your Hand (englische Version) 2.48
05. Morgen zal je weer bun zijn (Niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“) 2.45

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Mehr Vicky Leandros:

Mehr Vicky

Hermann Prey und der Bielefelder Kinderchor – In die weite, weite Welt – Lieder zu Lande und zu Wasser (1967)

FrontCover1Hier eine eher seltene LP von Hermann Prey, dem großen Bariton-Star der klassischen Musikszene:

Hermann Oskar Karl Bruno Prey (* 11. Juli 1929 in Berlin; † 22. Juli 1998 in Krailling) war ein deutscher Bariton.

Hermann Prey war der Sohn von Hermann und Anna Prey. Er wurde nach seinem Vater und Großvater benannt. Bereits als Zehnjähriger sang Prey im Mozartchor seiner Heimatstadt, damals noch als Knabensopran. In dieser Zeit reifte in ihm der Wunsch, Sänger zu werden. Da seine Eltern ihm ein Studium nicht ermöglichen konnten, finanzierte Prey es sich durch Auftritte mit einer Tanzmusikkapelle in Nachtclubs und Bars und gelegentliche Aufnahmen für den RIAS.

Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Berlin (als Schüler von Jaro Prohaska, Günther Baum und Harry Gottschalk) feierte Prey im Jahr 1952 einen ersten Erfolg beim Wettbewerb Meistersinger von Nürnberg. Ein früher Höhepunkt in seiner Karriere war 1960 seine Interpretation des Wolfram in Wagners Tannhäuser an der Metropolitan Opera in New York. Fünf Jahre später sang Prey diesen Part bei den Bayreuther Festspielen.

In den 1970er Jahren wurde Prey dem breiten Publikum vor allem durch seine Unterhaltungssendung Schaut her, ich bin’s bekannt, in der er viele Prominente der Opernszene präsentierte (unter anderem den jungen Plácido Domingo, der in der Sendung sein Debüt im deutschen Fernsehen gab). Eine enge Freundschaft verband ihn mit dem Tenor Fritz Wunderlich, der oft mit ihm auf der Bühne stand.

Autogrammkarte, 1965

Der Komponist Franz Schubert hatte es Hermann Prey besonders angetan. Er gründete die Schubertiade im Wiener Musikverein, wo er seinen Lebenstraum, die Aufführung sämtlicher Werke Schuberts in chronologischer Reihenfolge, verwirklichte. Auch die Schubertiade in Vorarlberg ist eine Idee Preys, die dann Gerd Nachbauer dort zu einem seit 35 Jahren erfolgreichen Musikfestival ausbaute.

1981 veröffentlichte er seine Autobiographie Premierenfieber. 1982 begann er an der Musikhochschule Hamburg , heute Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Meisterklassen zu geben. Bei seinem letzten Auftritt bei den von ihm mitbegründeten Herbstlichen Musiktagen in Bad Urach sang Prey am 4. Oktober 1997 erstmals eine von Yukikazu Suzuki für Orchester bearbeitete Fassung von Schuberts Winterreise. Begleitet wurde er vom Orchestra Ensemble Kanazawa unter der Leitung von Hiroyuki Iwaki.

Hermann Prey starb wenige Tage nach seinem 69. Geburtstag an den Folgen eines Herzinfarkts, nachdem er noch am 12. Juli 1998 einen Liederabend im Prinzregententheater in München gegeben hatte. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Krailling (bei München). (Quelle: wikipedia)

Hier gibt er gemeinsam mit dem „Bielefeld Kinderchor“ „Lieder zu Lande und zu Wasser“ zum besten. Nachdem ich wahrlich kein Experte für solche Musik bin, glaube ich einfach mal, dass der Hermann Prey ein wirklicher Könner seines Fachs war und von daher sind seine Interpretationen dieser Volksweisen sicherlich hochwertig.

Darum genieße, wer genießen mag. Und: man mag diese Musik nicht mögen, aber irgendwie empfinde ich Respekt vor einer LP,  bei der wirklich unbekannte Lieder wie Volksweisen aus Mährend und Niederbayern, Volksweisen die „um 1826“ ihre Ursprung haben … und wer sich mit Geschichte deutscher Volksweise beschäftigen mag, ist hier mehr als gut bedient !

Und: er singt nicht gar so gekünstelt, wie man das Meistern seines Fachs üblicherweise gewohnt ist.

Prey

 

Besetzung:
Hermann Prey (vocals)
+
Bielefelder Kinderchor unter der Leitung von Friedrich Oberschelp
+
Der Jugendkammerchor Bielefeld unter der Leitung von Friedrich Feldmann
+
Heinrich Alfing (horn)
Konrad Alfing (horn)
Josef Bähr (horn)Karl Engel (piano)
Willy Neugebauer (trumpet)
Erich Penzel (horn)
Mechthild Rohrmus (harp)
Friedrich Scherz (timpani)
Kurt Schmidt (trumpet)
Irma Stender-Rost (guitar)
Dora Wagner-Gärtner (harp)

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Titel:
01. Wem Gott will rechte gunst erweisen (Fröhlich/v.Eichendorff) 1.22
02. Der Mai ist gekommen (Lyra/Geibel) 1.34
03. Auf, du junger Wandersmann (Volkslied aus Franken) 1.53
04. Waldhornlied (Schubert) 0.42
05. Mit dem Pfeil, dem Bogen (Weber(v.Schiller) 1.25
06. Das Wandern ist des Müllers Lust (Zöllner/Müller) 3.05
07. Bodenseelied (Volksweise aus dem Schweizer Liederbuch Freiburg) 2.10
08. An der Saale hellem Strande (Fesca/Kügler) 1.10
09. Auf, auf zum fröhlichen Jagen (Hancke) 1.34
10. Das Schiff streicht durch die Wellen (Volksweise/Brassler) 2.54
11. Geh‘ aus, mein Herz, und suche Freud‘ (Harder/Gerhardt) 2.20
12. Sonntags am Rhein op. 36 nr. 1 (Schumann/Reinick) 2.33
13. Wer geht mit, juchhe, über See (Altniederländische Volksweise) 1.05
14. Bin i net a lustiger Fuhrmannsbue (Volkswseise aus Niederbayern) 1.26
15. Jetzt kommen die lustigen Tage (Volksweise aus Mähren) 1.13
16. Es, es, es und es (Volksweise um 1826) 2.32
17. So scheiden wir mit Sang und Klang (Volksweise/v.Fallersleben) 2.20
18. Der Mond ist aufgegangen (Schulz/Claudius) 2.29

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Vicky Leandros – A Taste Of Vicky (1967)

FrontCover1Vicky Leandros ( * 23. August 1952 in Paleokastritsa auf Korfu;  Vassiliki Papathanasiou, bürgerlich seit 1986 Freifrau von Ruffin) ist eine Sängerin aus Griechenland mit deutscher und griechischer Staatsbürgerschaft, die über 55 Millionen Tonträger weltweit verkaufte.

Durch die Unterstützung ihres Vaters Leandros Papathanasiou, der bereits in Griechenland und Deutschland als Leo Leandros erfolgreich war, machte auch sie eine Karriere in beiden Ländern. Vicky Leandros bekam eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung. 1958 kam die Sängerin nach Deutschland und wurde fortan ‚Vicky‘ genannt. Die Familie verbrachte gemeinsame Jahre in Hamburg, bis sich Vater Leo 1961 von seiner Frau Kyriaka Protapapa scheiden ließ. Vicky wuchs beim Vater in Hamburg auf und besuchte das Gymnasium an der Wartenau.

Bereits ihre erste Single, Messer, Gabel, Schere, Licht (1965), wurde in Deutschland zu einem Erfolg. 1967 nahm sie für Luxemburg (Télé Luxembourg) am Grand Prix de la Chanson (Eurovision Song Contest) in Wien teil und erreichte mit dem Titel L’amour est bleu den vierten Platz. Das Lied wurde besonders in der Instrumentalversion von Paul Mauriat zu einem internationalen Erfolg und zum Evergreen. Im gleichen Jahr nahm sie auch an der französischen Vorentscheidung mit dem Lied Les Amoureux teil, gewann aber nicht und konnte deshalb für Luxemburg starten. Nach einigen Hits in Europa und Vicky01Übersee nahm sie 1972 zum zweiten Mal für Luxemburg am Grand Prix teil, dieses Mal in Edinburgh, und erreichte mit dem von Klaus Munro und Leo Leandros komponierten Titel Après toi (dt. Dann kamst du) nicht nur den ersten Platz, sondern auch einen großen kommerziellen Erfolg. Von der Single wurden in mehreren Sprachen (engl. Come What May) weltweit über 5,5 Millionen Exemplare verkauft. Ihr größter Hit in Deutschland wurde der Gassenhauer Theo, wir fahr’n nach Lodz, der sich 1974 viele Wochen auf Platz 1 der deutschen Verkaufshitparade hielt und Leandros im deutschsprachigen Raum das Image der Schlagersängerin einbrachte, was ihrer künstlerischen Vielseitigkeit hinsichtlich internationaler Chansonerfolge nicht gerecht wurde:

Vor allem von Ende der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre nahm Vicky Leandros die meisten ihrer Singles nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Griechisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Japanisch und Spanisch auf. (Quelle wikipedia)

Und auch auf diesem Album ihr zweites Album für den deutschen Markt singt sie mehrsprachig und so machte sie ihren Anspruch deutlich, als internationer Star gehandelt zu werden.

Und auch dieses Frühwerk kann im Rahmen des Genres Schlager überzeugen sie hatte einfach ne großartige Stimme und das Orchester Arno Flor fand eine passende Instrumentieruung.

Gar nicht auszudenken, hätte man der Vicky schon damals anspruchsvollere Lieder für ihre Interpreationen vorgelegt  … denn auch hier schrammt sie gelegengtlich knapp an dem Begriff Chanson vorbei.

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Vicky mit ihrem Vater Leo Leandros

Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Sag mir, wo ist mein Boy (New York Mining Disaster 1941) (B.Gibb/R.Gibb/Bader) 2.12
02. Un Jour Mon Rêve (Lebwohl Jasmina) (Panas/Munro/Pac/Chauby) 2.44
03. Die Sterne unserer Liebe (Munro) 2.41
04. Tell Me (Panas/Richmond/Rasch) 2.51
05. Talisman – Talisman (Town Of Tuxley) (R,Gibb/B.Gibb/Munro) 2.38
06. Not So Long Ago (Insel unserer Liebe) (Panas/Harrison/Bremer) 2.09
07. Grünes Licht (Panas/Arnie) 2.23
08. A Taste Of Honey (Marlow/Scott/Loose) 3.00
09. Sunshine Boy (Riopelle/Roberds/MacLeod/Munroe) 2.36
10. Les Amoureux (Mardell/Blackburn/Zimber) 3,05
11. Kapou Yparch‘ I Agapi Mou (Hadjidakis/Schwab) 3.02
12. Laß mir meine Träume (Panas/Harrison/Arnie) 2.40

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Cornelia Froboess – Die neuen Lieder der Cornelia Froboess (1967)

FrontCover1.jpgAuch so eine … die von jenen Jahren einfach nicht wegzudenken war:

Cornelia Froboess (* 28. Oktober 1943 in Wriezen), in frühen Phasen ihrer Karriere zunächst auch bekannt als Die kleine Cornelia, später als Conny, ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und ehemalige Schlagersängerin.

Gerhard Froboess schickte seine schwangere Frau Margaretha 1943 wegen der Bombenangriffe auf Deutschland von Berlin nach Wriezen, wo Cornelia Froboess noch im selben Jahr geboren wurde. Sie ist die Nichte des Stuntmans Harry Arias Froboess. Ihre Kindheit verbrachte sie in der Gottschalkstraße im damaligen Berliner Bezirk Wedding.

Ihren ersten Bühnenauftritt hatte Cornelia Froboess im Mai 1951 mit dem Schlager Pack die Badehose ein, den ihr Vater ursprünglich für die Schöneberger Sängerknaben geschrieben hatte. Von den verantwortlichen Herren dort wurde das Lied abgelehnt. Froboess wurde damit zum Kinderstar. Im Kollektivgedächtnis der Bundesrepublik verankerte sie sich damit als lockere spontane Berliner Göre.

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Von 1959 bis 1963 nahm Cornelia Froboess bei Marlise Ludwig in Berlin Schauspielunterricht. 1962 erreichte sie mit ihrem Titel Zwei kleine Italiener Platz 1 der Deutschen Schlager-Festspiele 1962 in Baden-Baden und vertrat danach Deutschland damit beim 7. Grand Prix Eurovision in Luxemburg. Obwohl sie dort nur einen 6. Platz erzielen konnte, wurde der Titel zu einem Millionenhit und ist heute noch ein beliebter Evergreen, der auch international punkten konnte. Cornelia Froboess nahm diesen Titel selbst in Niederländisch (Twee kleine Italianen), Italienisch (Un bacio all’italiana) und Englisch (Gino) auf, Coverversionen wurden u. a. von Connie Francis (ebenfalls Un bacio all’italiana in italienischer Sprache) und dem finnischen Duo Tuula & Paula (Tina ja Marina in finnischer Sprache) eingesungen.

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Als der Rock’n’Roll Deutschland erreichte, hatte Cornelia Froboess, die sich jetzt Conny, später Conny Froboess nannte, mit Schlagern wie Mr. Music, I Love You Baby, Lippenstift am Jackett und Teenager Melody großen Erfolg und wurde zum Teenageridol. Einige ihrer Lieder wurden im Duett mit Peter Alexander, Rex Gildo, Will Brandes oder Peter Kraus aufgenommen. Zwei kleine Italiener (Komponist: Christian Bruhn) blieb jedoch der einzige Nummer-eins-Hit. Froboess’ zweiter international erfolgreicher Titel war Lady Sunshine und Mr. Moon, den sie auch in niederländischer (Lady Sunshine en Mister Moon) und französischer Sprache (On peut bien dire) aufnahm.

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Cornelia Froboess mit Peter Alexander

Mitte der 1960er Jahre zog sich Froboess allmählich aus der Musikbranche zurück, um sich ganz ihrer Karriere als Schauspielerin zu widmen. Ihre letzte Solo-LP Die neuen Lieder der Cornelia Froboess erschien 1967 bei Polydor.

Auch im Film war Froboess sehr erfolgreich. Filmpartner waren unter anderem Peter Kraus, Peter Weck, Rex Gildo und Peter Alexander. 1960 spielte sie zusammen mit Peter Kraus in Conny und Peter machen Musik, dem erfolgreichsten Film des Jahres. Froboess wurde zusammen mit Peter Kraus als idealer Teenager vermarktet, wobei darauf geachtet wurde, dass sie nicht zu sexualisiert auftrat.

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Cornelia Froboess mit Peter Kraus

Populär war sie später auch in ihrer Rolle als Pia Michelis an der Seite von Günter Pfitzmann in der ARD-Serie Praxis Bülowbogen. In vielen Quellen steht Cornelia Froboess (meist sogar als Hauptrolle) neben Klaus Rohrmoser auf der Besetzungsliste von Kaltes Fieber (1984), was falsch ist (tatsächlich tritt sie nicht auf). 1999 lieh sie ihre Stimme als deutsche Synchronsprecherin der Löwin Zira im Zeichentrickfilm Der König der Löwen 2 – Simbas Königreich. 2010 wurde Froboess in die Wettbewerbsjury der 60. Internationalen Filmfestspiele von Berlin berufen.
Theater

Von 1972 bis 2001 war Froboess festes Mitglied der Münchner Kammerspiele und spielte dort Rollen wie Minna von Barnhelm und die Lotte in Groß und klein von Botho Strauß unter der Regie von Dieter Dorn. Ernst Wendt inszenierte mit ihr Maria Stuart von Friedrich Schiller. Intendant Dorn inszenierte mit ihr die Lulu von Frank Wedekind und in seinem Faust war sie die Marthe Schwerdtlein. Ihre letzten großen Rollen an den Kammerspielen waren die Frau Wangel in Die Frau vom Meer von Henrik Ibsen und die Cäcilie in Stella von Johann Wolfgang von Goethe (beide unter Regisseur Thomas Langhoff). 1984 spielte sie mit großem Erfolg die Rolle der Eliza Doolittle im Musical My Fair Lady am Theater am Gärtnerplatz unter der Regie von August Everding. 2001 folgte sie Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel in München und spielte die Laura in Der Vater von August Strindberg, wieder unter Thomas Langhoff. 2011 spielte sie die Gräfin Helena in Das Käthchen von Heilbronn am Bayerischen Staatsschauspiel unter der Regie von Dieter Dorn.

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Cornelia Froboess und Ehemann Klaus Matiasek

Am 3. August 1967 heiratete Froboess Hellmuth Matiasek, den damaligen Leiter des Staatstheaters Braunschweig und späteren Intendanten des Gärtnerplatztheaters in München. 1968 bekam das Paar die Tochter Agnes, 1970 wurde der Sohn Kaspar geboren. Die Heimat der Familie ist das Inntal in der Nähe des Wendelsteins. (Quelle: wikipedia)

Und hier nun ein Frobess Album aus dem Jahr 1967, das erste Album, wo aus der „Conny“ die „Cornelia“ wurde … man versuchte sich also an einem Imagewechsel, weol die „kleine Conny“ nun wohl endgültig nicht mehr vermarkten ließ.

Und ja, das Album klingt ein weniger „erwachsener“, aber eben nur ein wenig … Es bleibt die pfiffige Frobess, die mit überwiegend kecker Stimme ihre Liedchen trällert. Und mit dem Orchester Alyn Ainsworth hatte man doch glatt ein damals sehr erfolgreiches britisches Orchester engagiert … erfolgreich zumindest in UK.

Unverkennbar, dass man mit diesem Album mit der Cornelia Froboess eine zweite Hildegard Knef etablieren wollte. Und gelegentlich klappte das dann auch (wir hören also ein Album, das zwischen Schlager und Chanson pendelt) … und von daher ist das ein interessantes Album zeigt es doch eine Künstlerin auf ihrem Weg … Und natürlich hätte die Cornelia Froboess mit einer entsprechenden Begleitung weitaus mehr bewirken können … mich interessiert jetzt, ob es dann mal wirklich authentische Aufnahmen gab … ich befürchtete, das wird schwierig, weil dies ihr letztes Album war … auch wenn ich es irgendwie nicht glauben mag, denn da wäre noch mehr möglich gewesen.

Mit diesem Album war zumindest ein Anfang gemacht. Und die beiden Bonus-Tracks stammen von einer Single, ebenfalls 1967 aufgenommen …

Single1967.jpg

Man beachte die Rückseite dieser Single-Hülle: Freddy Quinn und Roy Black vs. Cream und The Who !!! So war das halt damals …

Besetzung:
Cornelia Frobess (vocals)
+
Orchester Alyn Ainsworth

BackCover

Titel:
01. Patrick (Oster/Neumann) 4.37
02. Georgy Girl (Springfield/Dale/Hertha) 2.09
03. Frage und Antwort (Bradtke/Flor) 2.12
04. Adios, Adios (Die Romanze vom Don Quichote) (Los Pekenikes/Kurz) 3.08
05. Engel sind rar (Murphy/Gaze/Zimber) 2.27
06. Der Herr Generaldirektor Dr. Knall und der Hase (Delanoë/Bécaud/Bradtke) 2.29
07. Arme kleine Sterne (Relin/Olden) 2.44
08. Mein Herz schlägt daba-daba-dab (Lai/Barouh/Bader) 3.30
09. Liverpool Waltz (G.Frobess/Kurz) 2.30
10. Die Sommerballade von der armen Louise (G.Froboess/Villon/Zech) 4.33
11. Folg dem Sonnenschein (Relin/Olden) 2.50
12. Um die Welt geht die Reise (Schwenn/Ainsworth) 2.06
+
13. Schreib es in den Sand (Loose/Tilgert) 2.38
14. So ist das Leben (Quazzola/Bradtke) 2.38

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Verschiedene Interpreten – Das neue Lied – Auswahl I (1968)

FrontCover1Wenn ich mal viel Zeit, könnte ich ja mal so ne Art Seminararbeit schreiben mit dem Thema „Das christliche Lied im Laufge der Zeit“ (unter besonderer Berücksichtigung der 60er Jahre *ggg*)

Hier hätten wir ein ganz besonders feines Beispiel:

Da haben wir massenhaft religiöse Texte (unter Einbeziehung der Schuld, die dann von Gott vergeben wird) … und dieses für mich naive Gottesvertrauen bleibt mir weiterhin fremd. Aber anhand dieser Texte lässt sich sehr gut, die christliche Philosophie bzw. Ideologie studieren.

Dann haben wir aber zum anderen die Musik … und die kann sich z.T. zumindest hören lassen.

Dies gilt insbesondere für die Aufnahmen des Wolfgang Lauth Sextett:

Wolfgang Lauth (* 15. Mai 1931 in Ludwigshafen; † 30. August 2011 in Mannheim) war ein deutscher Jazzmusiker (Pianist, Bandleader, Komponist).
Inhaltsverzeichnis

Nach dem Studium an der Musikhochschule in Mannheim gründete er ein Quartett, dem zunächst Werner Pöhlert (Gitarre), Wolfgang Wagner (Bass) und Joe Hackbarth (Schlagzeug) angehörten, und das sich dem Cool Jazz widmete. Für den Hauspianisten des Heidelberger Cave 54 wurden die Jazzfestivals in Frankfurt am Main zum Sprungbrett in die nationale Szene: 1955 und 1956 wurde er zum Jazzmusiker des Jahres gewählt. Das Wolfgang-Lauth-Quartett erinnerte nun nicht nur von der Besetzung her an das Modern Jazz Quartet, da Lauth auch eine Vorliebe für Barockmusik pflegte. 1956/57 ging Lauth mit Joachim-Ernst Berendt auf eine Tournee unter dem Motto „Jazz und Alte Musik“, die mit 150 Vorstellungen zum erfolgreichsten Projekt der deutschen

Wolfgang Lauth

Wolfgang Lauth

Jazzföderation wurde und für den LP-Mitschnitt 1958 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt. 1957 veränderte sich der Sound der Band: Anstelle der Gitarre ertönte nun das Vibraphon von Fritz Hartschuh; als Bassist war nun Wolfgang Wagner tätig. Für eine Erweiterung der Gruppe zum Septett wurden Albert Mangelsdorff, Joki Freund und Gerald Weinkopf verpflichtet.

Statt amerikanische Standards zu spielen, spezialisierte sich Lauth auf Originalkompositionen, verjazzte aber auch deutsche Operetten- und Schlagermelodien wie „Kauf Dir einen bunten Luftballon“. Durch seine Verbindung von Jazz und Barockmusik sowie Musical- und Schlagermelodien erlangte Lauth große Popularität. Zwischen 1965 und 1967 schuf Lauth drei viel beachtete Ballett-Kompositionen für das Nationaltheater Mannheim, die er mit seinem Jazz-Ensemble, dem neben Hartschuh auch Emil Mangelsdorff und Sigi Schwab angehörten, mehr als 130 Mal aufführte. Bei den Donaueschinger Musiktagen 1967 wurde seine Kantate „Denn Liebe ist stark wie der Tod“ für Chor und Jazz-Ensemble uraufgeführt (Schallplatte 1968). Daneben nahm er auch mit dem Organisten Klaus Wunderlich auf. Ende der 1960er Jahre zog er sich zunächst aus dem aktiven Jazz-Geschehen zurück. In den letzten Jahren ist Lauth wieder mit den Jazz Seniors von Fritz Münzer aufgetreten.

Wolfgang Lauth2.jpgWolfgang Lauth war für die Musik von Manfred Baiers für die BASF produzierten Dokumentarfilm „Um Jahrmillionen voraus“ („Millions of Years Ahead of Man“) über die südamerikanische Blattschneiderameise verantwortlich, der 1976 für den Oscar für den besten Dokumentar-Kurzfilm nominiert war.

Etwa 30 Jahre arbeitete Lauth unter der Leitung des Redakteurs Sigurd König für den damaligen SDR, Sendestelle Heidelberg, als musikalischer Leiter und Hauskomponist. Er schrieb in dieser Zeit unzählige Chansons für Interpreten wie Karin Eickelbaum, Doris Gallart, Iska Geri, Edith Hancke, Hanns Dieter Hüsch, Hans Korte, Otto Stern, Gerd Vespermann u. v. a.

1999 veröffentlichte Lauth seine Erinnerungen mit dem Titel These Foolish Things. (Quelle: wikipedia)

Und so hören wir gekonnt in Szene gesetzte Jazzmusik mit eltoichen solisitschen Ausflügen, da kann man doch glatt über den Text hinweghören.

Und dann ist noch die Eva Vargas:

Eva Vargas (* 20. September 1930 in Freiburg im Breisgau; † 28. Juni 2010 in Heidelberg) war eine deutsche Sängerin, Komponistin, Journalistin und bildende Künstlerin.

Eva Vargas lebte seit 1965 in Heidelberg, seit 1984 im Trafohaus des Heidelberger Stauwehrs bei Wieblingen. Sie nannte ihre selbst kreierte Kunst „Rest-Art“ und führte damit verbundene Ausstellungen und Aktionen mit ökologischen, humanitären und politischen Zielsetzungen durch. Ihre Tätigkeiten umfassten die Bereiche Literatur, Musik, Malerei, Gestaltung und Aktion. Sie war Inhaberin und Leiterin des Kleinsttheaters auf Rädern „Heidelberger Lumpen-Paradies“. Sie initiierte wiederholt Förderprogramme in Schulen, Jugend- und Strafanstalten.

Am 28. Juni 2010 starb sie an den Folgen einer Krebserkrankung. (Quelle: wikipedia)

Eva VargaS hat eine wirklich beeindruckende Entwicklung hingelegt … da gibt es z.B. ihr Bild „Orgasmus in grün“ …. ein weiter Weg  von christlichen Texten bis hin zu einer freien künstlerischen Entfaltung.

EvaVargas

Na ja, und dann noch „The Believers“, die gewannen beim 4. Preisausschreiben der Evangelischen Akademie Tutzing/Obb. den Förderpreis für christliche Beatmusik …

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Vermutlich aufgrund dieses Erfolges spendierte man ihnen diese Single, die auch auf diesem Sampler zu hören ist.

Musikalische Archäologen der 60er Jahren können hier also jede Menge rares Zeug entdecken … wenngleich man da dann doch textliche Banalitäten billgend in Kauf zu nehmen hat.

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Titel:
01. Wolfgang Lauth Sextett (*): Das Alte ist vergangen (Lauth/Lehmann/Jourdan) 3.27
02. Eva Vargas: Von Zeit zu Zeit (Vargas) 2.09
03. Wolfgang Lauth Sextett (*): Draußen vor der Kirchentür (Lauth/Lehmann/Jourdan) 3.26
04. The Believers: Er offenbart sich überall (Hein/Bader) 2.04
05. Eva Vargas: Wenn Gott es will (Vargas) 2.05
06. The Believers: Einst war sie Welt (Stremmel) 2.17
07. Uwe-Borns-Chor: Diesen Tag, Herr (Schneider) 3.00
08. Musica Nova Chor Regensburg: Gott meint es gut mit dir (Schneider) 1.40
09. Wolfgang Lauth Sextett (*): Beth-Lehem (Lauth/Lehmann/Juhre) 3.33
10. Uwe-Borns-Chor: Bleibe bei uns, Herr (Schneider) 3.34
11. Wolfgang Lauth Sextett (*): Keiner kann von Worten leben (Lauth/Lehmann/Jourdan) 3.30
12. Motettenchor Pforzheim: Herr, wohin sollen wir gehen (Schweizer/Valentin) 2.37
13. Musica Nova Chor Regensburg: Laß uns spüren, daß du da bist (Zoller) 2.17
14. Musica Nova Chor Regensburg: Weil du „Ja“ zu mir sagst (Blarr/Heuser) 1.34
15. Motettenchor St. Matthäus München: Danke (Schneider) 1.47

(*) Das Wolfgang Lauth Sextet wird gesanglich unterstützt von der „Hann. Mündener Kantorei“.

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Unfreiwillig komisch … dieser Text zur Existenzbererechtigung der „Beat Musik“