Addi Münster und die Süßwasser-Matrosen – `n Hamborger Jung´(1970)

FrontCover1Nun wenden wir uns mal wieder dem hanseatischen Frohsinn, oder was man wohl damals – also 1970 – darunter verstanden hat.:

Albert „Addi“ Münster (* 14. März 1902 in Hamburg; † 15. November 1990 ebenda) war ein deutscher Humorist.
Porträt Komiker Addi Münster

Addi Münster wurde als fünftes Kind einer Hamburger Handwerkerfamilie geboren. Er arbeitete zunächst im Hamburger Hafen bei einer Stauerei. Entdeckt wurde er in einem Kabarett im Hamburger Stadtteil St. Pauli, als er als Zuschauer von den Künstlern auf die Bühne gebeten wurde, um Witze und Döntjes zum Besten zu geben. Münster tourte darauf hin durch Deutschland; Breslau, Leipzig und Berlin waren dabei einige seiner Stationen.

Als er bei einem Gastspiel in Mülheim an der Ruhr in seiner Schauermannskluft auf seinen Auftritt wartete, bat ihn der Direktor des Gastspielunternehmens, in dieser Kleidung aufzutreten, die schließlich zu Münsters Markenzeichen wurde. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg kam er in britische Gefangenschaft, 1946 stand er zum ersten Mal auf der Bühne des Hamburger Hansa-Theaters.

AddiMünter02Danach war Münster in den kommenden Jahrzehnten Gast auf zahlreichen Veranstaltungen, in Varietés und auf Bunten Abenden. Neben Auftritten im Hamburger Hafenkonzert erlangte er besonders durch seine häufige Mitwirkung in der Fernsehreihe Haifischbar, die von 1963 bis 1979 in der ARD lief, bundesweite Popularität. Münster wirkte darüber hinaus in kleineren Rollen in den Filmen Polizeirevier Davidswache und Heimweh nach St. Pauli mit. In der Folge Havelstrand gegen Waterkant saß er 1967 im Rateteam von Hans Rosenthals Quizsendung Gut gefragt ist halb gewonnen. Münsters Stimme ist auch auf einer Reihe von Schallplatten erhalten geblieben, so auf den LPs Reeperbahnbummel mit Addi Münster oder Stimmung auf St. Pauli.

Bei einem Auftritt in Kiel lernte Addi Münster 1928 seine spätere Frau Sonja, eine Balletteuse, kennen und trat mit ihr bis zum Beginn des Krieges als „Münster-Duo“ auf. Das Paar hatte zwei Töchter, die in den 1950er Jahren ebenfalls im Showgeschäft tätig waren. Addi Münster wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf bei Kapelle 9 beigesetzt und ruht dort neben seiner Frau, die bereits Anfang Januar 1976 verstorben war.

Addi Münster ist nicht mit dem Jazzposaunisten Jost „Addi“ Münster (* 1935) zu verwechseln. (Quelle: wikipedia)

AddiMünter01

Porträt Addi Münster von Richard Eggers

Da wird der Jazzmusiker Jost „Addi“ Münster aber froh sein, fürdiesen Hinweis.

Denn hier werden hier eher flachen Witzchen gerissen, oftmals auch zotig (ich frag´ mich immer, warum da die Damen bei diesem Livemitschnitt besonders laut lachten … aber vermutlich waren diese Reaktionen der Gäste auch nur zusätzlich eingespielt … kennt man ja …)

Hier ein Beispiel:

Frage: Soll ein Teenager von 17 Jahren abends um 8.00 Uhr schon ins Bett gehen ?

Antwort: Ja … sie muss ja spätestens um 10 Uhr wieder zu Haus sein

Verantwortlich für all diese Texte war Gerd von Haßler und da kann man auf eine wirklich spannende Biographie zurückblicken und wer sich für schon ein wenig skurille Biographie interessiert, kann sie hier nachlesen.

Haßler

Gerd von Haßler im gereiften Alter …

Also, wir halten fest: Ein Bayer schreibt so ne Art Seemannstexte für einen, die wohl noch nie auf hoher See war …

Als böse Zunge könnte man behaupten: so klingt das auch ..

Aber man lasse sich nicht täuschen: Der Addi Münster war damals ein Lokahlheld und bis heute erfreut er sich einer gewissen Beliebtheit …

Diese Scheibe erschien dann auch nochmal auf dem Label Falcon und zwar unter dem Titel „Reeperbahn Bummel“:

AlternativesFront+BackCover

Besetzung:
Addi Münster (vocals)
+
Die Süßwasser-Matrosen

BackCover1

Titel:
01 Eine Seefahrt, die ist lustig (Traditional/v.Haßler) 3.33
02. Addi spinnt Seemannsgarn (v.Haßler) 1.51
03. Paddy Johns (v.Haßler) 4.21
04. Ein Fahrrad auf dem Rathausmarkt (v.Haßler) 0.20
05. Ach, wenn an den Ecken… (v.Haßler) 1.54
06. Können Sie chinesisch? (v.Haßler) 1.13
07. Glory Glory Halleluja  (Traditional/v.Haßler) 3.47
08. Farewell, mein Mädchen von Altona (v.Haßler) 2.45
09. Addi als Minister (v.Haßler) 1.43
10. Alles egal (v.Haßler) 4.04
11. Pech und Glück (v.Haßler) 0.42
12. Hamburger Wetterlage (v.Haßler) 1.21
13. Hamburger Luft (v.Haßler) 3.23
14. Klein Ernas Baby (v.Haßler) 0.52
15. Ein Seemann segelt um die Welt (v.Haßler) (*) 2.08
16. Liebe in Grönland + Hamburg ist ein schönes Städtchen (Traditional/v.Haßler) 4.29

(*) basierend auf der Melodie von „Ich bin der Doktor Eisenbart“

LabelB1

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Rheinischer Kammerchor – Transeamus usque Bethlehem (1970)

FrontCover1Ein interessantes Stückchen Musikgeschichte, das stimmungsvolle Transeamus aus dem schlesischem Breslau:

Transeamus usque Bethlehem ist ein schlesisches weihnachtliches Chorwerk eines anonymen Komponisten auf einen lateinischen Text.

Die Pastorella ist in Stimmenmaterial aus dem Breslauer Dom überliefert, das der letzte deutsche Domkapellmeister Paul Blaschke aus dem belagerten Breslau nach Westdeutschland retten konnte. Die Komposition wurde lange Zeit dem Domkapellmeister Joseph Ignaz Schnabel (1767–1831) zugeschrieben, doch konnte Blaschke schon 1961 nachweisen, dass sich Schnabels Anteil auf die Bearbeitung der instrumentalen Begleitung beschränkte. In den Breslauer Chor- und Orchesterstimmen, die wohl von Schnabels Hand stammen, ist kein Komponist namentlich angegeben, jedoch findet sich in einer Stimme der Vermerk Ignoto (lat. ‚von einem Unbekannten‘). Franz Witt hatte bereits 1870 erwähnt, die Komposition sei „nach einer alten Weise arrang. von J. Schnabel“. Paul Krutschek vermutet, Schnabel habe die Komposition in einem schlesischen Kloster gefunden.[3] Die Komposition dürfte ihren Anlass in einem liturgischen Krippenspiel gehabt haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Komposition ursprünglich noch weitere Sätze enthielt, und damit eine kleine Kantate darstellte. Die Entstehungszeit dürfte aus stilistischen Gründen in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts anzusetzen sein. Elemente des Rokoko sind nicht gegeben, vielmehr weist der Formverlauf auf eine starke Verwurzelung des Komponisten in der Volksmusik. Eine in Textierung, Instrumentation und melodisch-rhythmischer Führung von der Breslauer Fassung etwas abweichende Ausgabe wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Benediktinerkloster Braunau in Nordböhmen aufgefunden.

NotenDer Text des Werks beruht auf der biblischen Weihnachtsgeschichte (Lk 2,10–16 Vul). Das Stück ist im Original für einen dreistimmigen Chor (Sopran, Alt, Bass) mit Orchesterbegleitung (8 Bläser, 5 Streicher und Orgel) gesetzt. Weitverbreitet sind Bearbeitungen für vierstimmigen Chor, die Instrumentalbegleitung wird oft von der Orgel allein ausgeführt.

Das Stück setzt mit einem Rezitativ ein, dessen Text in der Breslauer Fassung nicht überliefert ist, und das in vielen Bearbeitungen weggelassen wird. Stimmenabschriften aus dem Glogauer Dom beweisen, dass das Rezitativ mit dem Text Lk 2,10–12 Vul unterlegt war. Die anschließende Pastorella ist in dreiteiliger Liedform mit einem umrahmenden Ritornell aufgebaut. Die Bassstimmen (quasi in der Rolle der Hirten) singen die erste Strophe, die Frauenstimmen setzen danach (quasi als Engelschor) ein und begleiten so die simultan von den Bässen vorgetragene zweite Strophe. Zum Schluss singen die Bässe nochmals allein.

In der harmonischen Analyse erweist sich das Stück als bemerkenswert schlicht; die Harmonien gehen nicht über die drei Hauptstufen der Kadenz hinaus, wobei die Subdominante mit einer einzigen Ausnahme immer nur auf den schwachen Taktzeiten erreicht wird. Die Formgestaltung ist mit ihrer mehrfachen Wiederholung redselig und weitschweifig. Bei aller Schlichtheit der Komposition ist das Stück von der Freude über die Menschwerdung Gottes geprägt, die in volkstümlicher musikantischer Unbekümmertheit ausgeführt wird. (Quelle: wikipedia)

Soweit die Historie; diese wikipedia Text bezieht seine Erkenntnisse übrigens genau auf das Beiblatt dieser Single, die vermutlich 1965 erschienen ist. (Das Beiblatt liegt dem Infopäckchen natürlich auch bei). Desweiteren sind dann noch 2 Lieder eines Leonhard Schröter (um 1532 bis um 1601) zu hören. Ganz sicher auch eine spannende Geschichte ….

Für mich ist dieses Transeamus nicht nur interessantes Stückchen Musikgeschichte, sondern auch persönlich sehr bedeutsam: Es war eines der musikalischen Höhepunkte für meinen Vater … und somit für mich als kleiner Bub „Pflichtlektüre“ zu Weihnachten. Und ja, es ist mir auch ein wenig ans Herz gewachsen.

BackCover1

Besetzung:
Rheinischer Kammerchor unter der Leitung von Hermann Schroeder
+
Rheinisches Konzertorchester unter der Leitung von Ferdinand Schmitz

Schroeder

Hermann Schroeder

Titel:
01. Transeamus usque Bethlehem (Traditional) 4.13
02. Lobt Gott ihr Christen allegleich (Schröter) 3.12
03. Freut euch ihr lieben Christen (Schröter) 2.48

LabelA1

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Verschiedene Interpreten – Bald nun ist Weihnachtszeit (1970)

FrontCoverA1Dieses Album mit all den Klassikern der Weihnachtsmusik von dem DDR-Klassik-Label Eterna aus dem Jahr 1970 hat sich scheinbar zu einem eigenen Klassiker entwickelt.

Denn nur so lässt sich es erklären, dass dieses Album vor einiger Zeit erneut auf dem Markt kam, freilich mit sog. „Neueinspielungen“. Dies erboste allerdings etliche der Anhänger dieses Albums, denn man verwendete das Originalcover.

Ich kenne die Neufassung nicht, aber glaubt man so etlichen Beiträgen in diversen Foren, fehlt diesen eben die Patina der damaligen Zeit.

Wohlan … hier die Originalfassung von 1970 … sehr wohltuend arrangiert und eingespielt.

Kein Wunder, wenn u.a. der Thomaner-Chor Leipzig und Mitglieder des Kammerorchester Berlins mitgewirkt haben.

BackCover

Titel:
01. Kinderchor des Deutschlandsenders/Kammerorchester Berlin: Bald nun ist Weihnachtszeit 1.18
02. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: Vorfreude, schönste Freude 2.43
03. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: Morgen, Kinder, wird’s was geben 1.29
04. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: Oh, es riecht gut 2.12
05. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit 1.26
06. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: Schneeflöckchen, Weißröckchen, jetzt kommt du geschneit 0.59
07. Thomanerchor Leipzig: Süßer die Glocken nie klingen als in der Weihnachtszeit 1.50
08. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: Laßt uns froh und munter sein 1.56
09. Radio-DDR-Kinder- Und Jugendchor: Morgen kommt der Weihnachtsmann 1.23
10. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: O Tannenbaum 1.38
11. Thomanerchor Leipzig: Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 1.26
12. Thomanerchor Leipzig: Fröhliche Weihnacht überall 2.17
13. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: Guten Abend, schön‘ Abend, es weihnachtet schon 1.52
14. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: Kling, Glöckchen, klingelingeling 1.30
15. Thomanerchor Leipzig: Alle Jahre wieder kommt das Christuskind 1.03
16. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: Sind die Lichter angezündet 2.02
17. Thomanerchor Leipzig: Der Christbaum ist der schönste Baum 1.39
18. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: Leise rieselt der Schnee 2.24
19. Radio-DDR-Kinder- und Jugendchor: Tausend Sterne sind ein Dom 1.51
20. Rundfunk-Kinderchor Berlin/Kammerorchester Berlin: O Tannenbaum, du bist ein grünes Reis 2.05
21. Dresdner Kreuzchor: Stille Nacht, heilige Nacht 3.08
22. Dresdner Kreuzchor: O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit 2.29

LabelB

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Fake

Die Hülle der Neueinspielung

 

 

Verschiedene Interpreten – Oberschlesische Schnurren (1970)

FrontCover1Oberschlesische was ? Schnurren ? … Ha ! Der Duden gibt Auskunft:

„Schnur­re, die
Wortart: Substantiv, feminin

Gebrauch: veraltend

Bedeutung: kurze unterhaltsame Erzählung von einer spaßigen oder wunderlichen Begebenheit“

Aha !

Und um diese oberschlesischen Schnurren zuz erzählen bediente man sich der Kunstfiguren Moczigemba und Wordurka:

„Moczigemba und Wordurka waren um die Jahrhundertwende die beiden oberschlesischen Witzufiguren wo wie im Rheinland z.B.Tünnes und Schäl oder in Berlin Ede und Nante. Aus ihnen wurde später Antek und Frantek. Ihre Wirkung lag in der Sprache. Im damaligen Oberschlesien herrschte ein einmaliges Sprachgewirr. Damals grenzte Oberschlesien an mehrere Länder und das Industriegebiet lockte die Menschen aus den verschiedensten Völkerschaften an.
Die Kumpels sind ja überall ein besonderer Menschenschlag und die „Grubioschen“ in Oberschlesien wares es im besonderen Maße. Moczigemba und Wordurka sind zwei Musterexemplare. Was die beiden alles angestellt haben … „ (Hüllentext)

Ich gestehe dieser schenkelklopfende Humor (mit eingespielten Lachern) ist ganz sicher nicht der meinige Humor … Und die immer eingestreute Musik ist solide Schunkelmusik, auch nicht grad mein bevorzugtes Metier … aber was solls: Dieser blog ist halt auch ein Dokumentationskanal.

Zu dem Sprecher Kurt Blachy ist noch zu sagen, dass er ja eigentlich Curt Blachnitzky (1897 – 1980) hieß . Er war ein deutscher Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor und zugleich aber auch ein sehr aktiver Sprecher für das Europa Label und seinen vielzähligen Hörbüchern der ersten Generation.

Und: heute gar nicht denkbar: Die Innenhülle der LP ziert eine Werbung „Lord Extra“.

BackCover1

Besetzung:
Kurt Blachy (Sprecher)
+
Oberschlesische Bergkapelle
Die Tarnowitzer Musikanten

Inlet

Titel:
01. Moczigemba und Wordurka (1) (Volksweise/Brac) 0.47
02. Kurt Blachy erzählt (1) 1.44
03. Schwien-Schwientochlowitz (Volksweise/Brac) 0.21
04. Kurt Blachy erzählt (2) 5.35
05. Fröhliche Fahrt (Brac/Huyen) 1.38
06. Kurt Blachy erzählt (3) 4.04
07. Hymne (Blachy) 0.53
08. Pepita-Marsch (Henrion/Brac) 4.12
09. Pniowitzer Polka (Brac/Huyen) 1.20
10. Violinka Draht kaputt (Volksweisew/Brac) 0.44
11. Kurt Blachy erzählt (4) 3.18
12. Unsere Garde (Förster/Brac) 0.18
13. Kurt Blachy erzählt (5) 3.13
14. Das ist die Garde (Förster/Brac) 0.17
15. Kurt Blachy erzählt (6) 2.34
16. Hochzeitswalzer (Brac/Huyen) 2.14
17. Kurt Blachy erzählt (7) 3.54
18. Moczigemba und Wordurka (2) (Volksweise/Brac) 0.48

LabelA1

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Reinhard Mey – Aus meinem Tagebuch (1970)

FrontCoverB1Der Reinhard Mey war damals (wie heute ?) schon eine prägende Gestalt der neu aufkommenden deutschen Liedermacher -Szene.

Aus meinem Tagebuch ist das dritte deutsche Studioalbum des deutschen Liedermachers Reinhard Mey und erschien 1970 bei Intercord.

In dem Eingangsstück Die Ballade vom Pfeifer wird die Western-Film-Produktion parodiert.

Einen kritischen Blick auf die Politik wagt das Lied Vertreterbesuch. Mey bittet einen Globus-Vertreter, im Jahr 2003 erneut bei ihm zu erscheinen und hofft dadurch, dass sich in den 33 Jahren die Grenzstreitigkeiten gelegt haben, sodass es sich lohnt, einen Globus zu kaufen.

Liebeslieder sind In meinem Garten, Du, meine Freundin, Das Lied von der Spieluhr und Noch einmal hab‘ ich gelernt.

In den Liedern Aus meinem Tagebuch und Komm, gieß‘ mein Glas noch einmal ein verarbeitet Mey Erinnerungen. In der Trilogie auf Frau Pohl rechnet Mey mit der Vermieterin während seiner Studentenzeit ab, die ihm ein Zimmer in Berlin SO 36 untervermietete.

Abgesang, Wirklich schon wieder ein Jahr und Grüß dich, Gestern ist Besinnliches zwischen Lebensfreude und Todesahnung.

ReinhardMey01

Reinhard Meys drittes Album war sein bis dato bestes. Hier pendelt sich auf ausgewogene Weise der Themenkreis ein, der Meys Alben über Jahre hinaus (bis er Vater wurde) bestimmen sollte: Selbstironisch-Satirisches in Meys brillantem Wortwitz (Die Western-Drehbuch-Parodie „Die Ballade vom Pfeifer“, „Trilogie auf Frau Pohl“ (mit der Nennung von Hannes Wader!)), Sozialkritisches („Vertreterbesuch“, „Abgesang“ sowie der starke Titelsong, der sich mit der Fremdarbeiterproblematik beschäftigt), Liebeslieder („Du meine Freundin“, „Das Lied von der Spieluhr“, „Noch einmal hab‘ ich gelernt“, „In meinem Garten“) und Lieder über Vergänglichkeit und Tod, zu denen sich, wie so oft bei Mey, Lobgesang auf den Alkohol gesellt („Komm gieß mein Glas noch einmal ein“, „Wirklich schon wieder ein Jahr“, „Grüß dich, Gestern“).

Die Arrangements auf dieser Platte finde ich (anders als auf den Vorgängeralben) sparsamer und überwiegend gelungen; lediglich die „Rosy-Singers“ verderben die beiden Songs „Wirklich schon wieder ein Jahr“ und „Grüß dich, Gestern“, indem sie ihre Akkorde quer und viel zu laut übers Arrangement schmieren. So was kam damals eben auch vor; hier muss man eindeutig ein Auge (bzw. Ohr) zudrücken.

Das Coverfoto fand ich lange Zeit etwas angestaubt und gestellt (typisch Endsechziger eben); es hat für mich aber über die Jahre eher gewonnen. Da Mey bei seinen Konzerten immer auch alte Songs spielt, hätte ich es witzig gefunden, wenn er z.B. bei seiner Klaar Kiming-Tournee den „Vertreterbesuch“ ins Programm genommen hätte; sang er doch bereits 1970: „Schreiben Sie in Ihr Notizbuch für das Jahr 2003: Nicht vergessen zu besuchen, wegen Globus zu Herrn Mey!“ Dafür spielte er dann „Komm gieß mein Glas noch einmal ein“ auf jüngeren Konzerten. (Toby Tambourine)

ReinhardMey02

Der Reinhard Mey war ja, z.B. im Gegensatz zum Wader nie ein „direkt politischer“ Sänger, aber, da lasse man sich nicht täuschen: Auch er hatte einen genauen Blick für den Zustand der Welt, wie man auf dieser LP z.B. bei dem Lied „Vertreterbesuch“ hören kann:

Gestern mittag um halb eins klingelt es an meiner Tür,
Ich geh‘ hin und mach‘ auf, und da steht ein Mann vor mir,
Der sagt: „‘Tschuld‘gen Sie die Störung, Guten Tag,
Komme von der Firma Lehmanns Geographischer Verlag.
Hier ist unser Vierfarbkatalog, wähl‘n Sie in Ruhe aus.
Unser Slogan: ,Lehmanns Globus gehört in jedes Haus!’

Wenn Sie mir gestatten, rat‘ ich Ihnen Modell acht.
Wird von innen her beleuchtet und aus Plexiglas gemacht.
Maßstab eins zu hunderttausend, Vierfarbdruck für jedes Land:
Grenzen, Städte, Kolonien alles auf dem neuesten Stand.
Erläuterung und Legende liefern wir kostenlos mit.
Lieferfrist ist vierzehn Tage, woll‘n Sie Teilzahlungskredit?“

Danach muß er Luft holen, und das nutz‘ ich blitzschnell aus.
Ich sag: „Ich brauch‘ keinen Globus, ich hab‘ schon einen zu Haus.
Zwar von 1780, wie ich eingestehen muß,
Doch dafür ist er signiert von Doctor Serenissimus!
Er zeigt die fünf Kontinente, sieben Meere“, und ich sag:
„Daran hat sich nichts geändert, bis auf den heutigen Tag!“

Wozu brauch ich die Grenzen und wozu die Kolonien,
Wenn die Mächtigen der Welt die Grenzen wöchentlich neu zieh‘n!
Ebenso ist‘s mit den Städten, weil mir niemand garantiert,
Daß nicht morgen ein Verrückter ganze Städte ausradiert!
Und wenn die Versuche glücken, sprengen die die ganze Welt!
Geb‘n Sie zu, dann ist ein Globus doch nur rausgeschmiss‘nes Geld!

Seh‘n Sie ein, daß mit mir heut‘ kein Geschäft zu machen ist?
Andrerseits bin ich kein rabenschwarzer Pessimist.
Eines Tages kommt der Frieden, eines Tag‘s siegt der Verstand –
Doch bis an den Tag geh‘n sicher viele Jahr‘ noch durchs Land.
Schreiben Sie in Ihr Notizbuch für das Jahr zweitausenddrei:
Nicht vergessen zu besuchen: Wegen Globus zu Herrn Mey!

Ansonsten empfinde ich seine poetische Ader immer wieder aufs neue einfach nur faszinierend (wenngleich sich die Empfindung bei mir erst so richtig in den letzten Jahren eingestellt hat). Und: auch dieses Album darf man textlich durchaus als zeitlos bezeichnen !

ReinhardMey03

Besetzung:
Reinhard Mey (vocals, guitar)
+
Begleit-Ensemble Pepe Naumann
Die Rosy-Singers

BaackCoverB1

Titel:
01. Die Ballade vom Pfeifer 3.43
02. In meinem Garten 3.32
03. Du, meine Freundin 2.56
04. Abgesang 3.00
05. Vertreterbesuch 2.27
06. Trilogie auf Frau Pohl 5.25
07. Aus meinem Tagebuch 3.02
08. Das Lied von der Spieluhr 3.39
09. Noch einmal hab‘ ich gelernt 2.43
10. Wirklich schon wieder ein Jahr 2.58
11. Komm, gieß‘ mein Glas noch einmal ein 4.15
12. Grüß dich, Gestern 3.01

Musik und Texte: Reinhard Mey

LabelA1

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Single

 

Peter Garden – Herzlichst Ihr Peter Garden (1970)

FrontCover1Dieses Wochenende fängt ja schon gut an und zwar mit einem Peter Garden, den ich als eine durchaus zwielichtige Gestalt benennen möchte:Peter Garden, (* 17. August 1924 als Karl-Heinz Rothmayer in München; † 7. Januar 2015 ebenda) war ein deutscher Schauspieler, Sänger und Show-Präsentator.

Der Sohn des Sängers Karl Rothmayer hatte nach dem Abitur und seinem Kriegsdienst die Musikhochschule Salzburg besucht und ging 1947 an die Volksoper München. In den frühen 1950er Jahren wirkte er an der Bayerischen Staatsoperette, zu dieser Zeit gab er auch sein Filmdebüt. Nach zwei Jahren am Stadttheater Bern beendete er seine Theaterlaufbahn und kehrte nach München zurück, um sich dort intensiv seiner Filmkarriere zu widmen.

Garden spielte in einer Reihe von Unterhaltungsproduktionen – durchgehend Lustspiele – Nebenrollen. Mit Beginn der 1960er Jahre wandte er sich dem Fernsehen zu und trat als Sänger in mehreren Operetten auf wie Viktoria und ihr Husar an der Seite populärer Gesangskollegen wie Johannes Heesters und Rudolf Schock. Darüber hinaus war er als Gesangsinterpret zu Gast in Shows und anderen Unterhaltungssendungen wie O mia bella Napoli, Starparade, Zauber der Melodie und Zwischenmahlzeit.

PeterGarden01Gegen Ende der 1960er Jahre hatte Garden seinen Popularitätshöhepunkt erreicht, als ihm das ZDF kurz hintereinander zwei eigene Shows, „Garden-Party“ und „Schwarzer Peter“ anbot. Letztgenannte Show, die als Nachfolgesendung für den Unterhaltungsklassiker Der goldene Schuß konzipiert worden war, brachte es wegen schwacher Resonanz bei Kritik und Zuschauer nur auf drei Sendungen.

Parallel zu Gardens stetig ansteigender Fernsehpopularität holte ihn seine Vergangenheit und sein Verhalten zur Zeit der NS-Diktatur ein. Bereits 1967 wurde in Berlin ein Strafermittlungsverfahren gegen ihn wegen Beihilfe zum Mord eröffnet, jedoch Anfang 1970 eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt geriet er immer stärker in den Blickpunkt mehrerer Presseerzeugnisse. Die Münchner Abendzeitung, die Programmzeitschrift Gong und sogar Der Spiegel berichteten über eine finstere, in diesem Ausmaße der Öffentlichkeit bislang unbekannt gebliebenen Lebensphase – rund um das Jahr 1944 – Rothmayers, die in einem starken Kontrast zu dem von Garden gepflegten Image als Sonnyboy vom Dienst stand. Im Hamburger Nachrichtenmagazin hieß es in der 46. Ausgabe vom 8. November 1971 unter der Überschrift ‚Uralte Kiste‘: „So beschwert sich etwa Alexander Anders, 78, schon seit Jahren in Briefen an das ZDF und das Österreichische Fernsehen: „Es ist wohl kein unbilliges Verlangen, in Hinkunft Sendungen, wo dieser Peter Garden auftritt, abzulehnen.“ Denn „dieser Bursche“ sei während der Nazizeit in Salzburg „als bezahlter Gestapoconfident tätig“ gewesen und habe dabei „eine Reihe angesehener Salzburger Bürger und Familien in Not und Elend gestürzt“.“ Anders, eines der Opfer Rothmayers, wurde infolge einer solchen Denunziation in Salzburg von der Gestapo verhaftet und von einem Sondergericht zu drei Jahren Zuchthaus wegen Hörens ausländischer Sender verurteilt.

PeterGarden02Um den Druck zu erhöhen, startete Anders gemeinsam mit dem Salzburger Schauspieler Herbert Fux eine Unterschriftenaktion in Salzburg und anderen Orten mit dem Ziel, eine Entlassung Gardens als Showmaster beim ZDF zu erreichen. Der Fall Rothmayer / Garden drohte nunmehr zu einer schweren Belastung für das ZDF zu werden, worauf sich der Sender von Garden, einst einer seiner Show-Hoffnungsträger, trennte. Das Verfahren gegen Peter Garden endete mit einem Freispruch für ihn. Den Klägern ist es untersagt, ihre Vorwürfe zu wiederholen.

Seitdem war Garden / Rothmayer nahezu vollkommen aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwunden und versuchte sich als Erfinder. Dokumentiert sind in den 1970er Jahren mehrere US-Patente für Erfindungen wie ausfahrbare Schuhe und faltbare Ski.

Peter Garden war bis 1959 mit der Schauspielerin Christiane Jansen (* 1929) verheiratet. 1972 heiratete er die Schauspielerin Margit Nünke, mit der er bis zu seinem Tod am 7. Januar 2015 verheiratet war. Margit Nünke verstarb drei Tage später an den Folgen einer Lungenentzündung. (Quelle: wikipedia)

Tja und wir können hier fast exemplarisch hören wie einer versucht, sich als Mischung von Roy Black und Udo Jürgens zu präsentieren … Man kann ja sagen, seine Stimme ist geschmeidig und samtig … aber damit hört es schon mit den positiven Attributen auf.

Peter Garden lässt keine Schleimspur aus, um die jeweiligen Damen seines Lebens zu „umgarnen“ … und die Texte bieten eine gute Basis für Studenten der Germanistik, wenn es darum ginge, Texte aus dem Bereich der Illussionsmusik zu analysieren.

Mehr als einmal habe ich mich gefragt, welches Typus von (Haus)-Frau eine solche Musik als wohltuend empfinden könnte.

Eine Antwort habe ich nicht gefunden.

Ach ja und dann noch der Rüdiger Piesker (* 10.06.1923 † 26.09.2004; Pseudonyme: Rolf Cardello, Paul Rothman)

Rüdiger Piesker

Rüdiger Piesker

Rüdiger Piesker, in Berlin geboren, bekam schon mit vier Jahren Klavierunterricht. Nach seiner Schulzeit studierte er an der Berliner Hochschule für Musik mit dem Ziel, Kapellmeister für Chor und Oper zu werden. Von 1954 an war er Assistent im Orchester Werner Müller. Er studierte Tonaufnahmen mit schon damals bekannten Künstlern wie Acker Bilk, Sammy Davis und Atilla Zoller ein. Ab 1962 nahm Rüdiger Piesker mit seinem eigenen Orchester viele Musikstücke für den Rundfunk und die Filmindustrie auf. Als Komponist trat er auch unter dem Pseudonym Rolf Cardello in Erscheinung. (Quelle: hartmut-amberg.de)

Na ja … und die Roys Singers waren damals ja auch noch ganz gut bekannt.

Rosy Singers

Die Rosy Singers

Besetzung:
Peter Garden (vocals)
+
Rüdiger Piesker und sein Orchester
+
Rosy-Singers (Chor)

BackCover1

Titel:
01. Ich küsse ihre Hand, Madame (Rotter/Erwin) 2.04
02. Der letzte Walzer (Mason/Feltz/Reed) 3.05
03. Überall blühen Rosen (Becaud/Zimber) 3.05
04, Rot ist der Wein (Kaempfert/Blecher) 2.40
05. Wenn die Stunde da ist (Pace/Lilibert/Panzeri/Livraghi) 3.20
06. Du bist einsame Klasse (Bradtke/Cardello) 2.17
07. Keine ist wie du (Galatis/Feltz) 3.24
08. Ein kleines Glück (Adamo/Brandin) 3.04
09. Es ist und bleibt ein Risiko (Bradtke/Cardello) 1.50
10. Anuschka (Jürgens/Brandin) 2.00
11. Weißt du wohin (Lilibert/Jarra) 2.39
12. Denk‘ an diesen schönen Tag (Williams/Miller/Arends/Yount) 3.05

LabelB1
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Die Bergvagabunden – Am Lagerfeuer (1970)

FrontCover1Das tip Label war ja in den 60er Jahren eines der führenden Billig-Labels und die Flut ihrer Veröffentlichungen ist kaum überschaubar.

Das Label hatte seinen Sitz in Hamburg und war ein Tochterunternehmen de alt ehrwürdigen Deutsche Grammophon.

Vielleicht erklärt sich auch daher, dass die Qualität diverser Produktionen durchaus genießbar ist.

So auch hier … sofern man jene alten „Fahrtenlieder“, oftmals eben gesungen am Lagerfeuer bei den Pfadfindern oder so … etwas abgewinnen kann.

Da wird recht wacker und schneidig gesungen und geschmettert … oftmals nett garniert mit dem Waldhorn und anderen Blasinstrumenten, wenngleich ich nicht so euühorisch wie ein gewisser Good Oldscoutam, der da schreibt:

„Sehr gute Stimmen, aber nicht so überzogen wie bei irgend welchen Knaben oder Erwachsenen Chören. Bei diesen Liedern war die Seele der Komponisten zu spüren, die nämlich genau so das Liedgut hören wollten.“

Und hinter den Namen des musikalischen Leiters, Winfried Maczewski, versteckt sich dann eine doch sehr bewegende Lebensgeschichte:

Er stammte eigentlich aus den Niederlanden, verfügte wohl über eine solide Ausbildung in der klassischen Musik (denn er wirkte auch an den Opernhäusern in Paris

Und dann findet man diese Nachricht im Netz:

Es wurde von gemeinsamen Freunden uns bestätigt , dass der ehemalige Chordirektor der Niederländischen Oper, Winfried Maczewski und seine Frau Sophie beschlossen hatten, ihr Leben am Sonntag gemeinsam zu beenden.

Winfried, der 74 war, hatte eine unheilbare Krankheit, und Sophie, die eine lange Zeit mit ihm und seinem Zustand gelitten hatte, entschied, ohne ihn nicht weiterleben zu wollen.

WinfriedMaczewski

Winfried Maczewski

Winfried erzählte Freunden, dass seine letzten zwei Wochen die schönsten seines Lebens waren. Doch zwei Tage vor seinem Tode erlitt er einen Zusammenbruch und war nicht mehr in der Lage, in rechtlicher Hinsicht die erforderliche Entscheidung zu treffen. Sophie ging voran mit ihrem Selbstmord. Winfried starb am selben Tag ein paar Stunden später, auf dem Weg zu einem deutschen Hospiz.

Mögen sie in Frieden miteinander ruhen.

Pierre Audi, Direktor der Niederländischen Oper, schreibt:

„Winfried war kein gewöhnlicher Chordirektor. Er war ein Mann von einer tiefen künstlerischen Mission erfüllt. Er brachte für unser Unternehmen und besonders für unseren Chor das Geschenk des künstlerischen Bewusstseins: Warum haben wir zusammen Musik gemacht? Warum haben Choristen auch eine Verantwortung dafür großes Theater zu machen? Seine Führung war von tiefer Inspiration geprägt, und zwar mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für das Streben nach Perfektion zu erreichen, obwohl wir doch nur ein bescheidener Diener dazu sind, das Geschenk des künstlerischen Ausdrucks zu erreichen.

Das Arbeiten mit Winfried war geprägt von und für mein künstlerisches Projekt an der DNO, besonders in den entscheidenden Jahren der historischen Produktionen wie Moses und Aron von Schönberg gemeinsam mit Pierre Boulez und Peter Stein. Ohne Winfried wäre dieser Meilenstein in der Geschichte der Oper in den Niederlanden nicht möglich gewesen.

Sein Vermächtnis überlebt ihn als Standard und seine Ethik für diese Gesellschaft wird immer leben wollen.“

So gesehen, hatte dann für mich diese LP einen ganz andere Bedeutung …

Winfried + Sophie Maczewski

Winfried und Sophie Maczewski

Besetzung:
Die Bergvagabunden unter der Leitung von Winfried Maczewski

BackCover1

Titel:
01. Wenn wir erklimmen 2.21
02. Bin ein fahrender Gesell 2.21
03. Wir lieben die Stürme 2.30
04. Wir sind durch Deutschland gefahren 2.15
05. Kein schöner Land 2.08
06. Wer jetzig Zeiten leben will 2.14
07. Nun ade, du mein lieb Heimatland 1.51
08. Hohe Tannen 1.52
09. Die Gedanken sind frei 1.45
10. Andreas Hofer 4.23
11. Wer recht in Freuden 1.49
12. Wenn wir marschieren 2.36
13. Es zog ein Regiment 2.09
14. Ade nun zur guten Nacht 2.05

Alle Titel: Traditionals

LabelB1
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Todesanzeige

Eigenartig, dass der Tod seiner Frau nicht erwähnt wird