Gustl Bayrhammer + Blasorchester Ambros Seelos – Saufst´na stirbst + 30 Knödel (1971)

FrontCover1Viele werden ihn wohl noch kennen aus der TV-Kultserie „Meister Eder und sein Pumuckel“, wo er eben auf geniale Weise jenen gutmütigen Schreinermeister Eder verkörperte:

Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24. April 1993 in Krailling) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Beliebtheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.

Gustl Bayrhammer wollte gegen den Willen seines Vaters, des bekannten Theater-Schauspielers Max Bayrhammer, von Jugend an Schauspieler werden. Er absolvierte zunächst die Kaufmannsschule in München. Während des Krieges war er Nachrichtenfunker bei der Luftwaffe. Den Großteil seines Soldes verwendete er für den Schauspielunterricht bei Heinrich George am Schillertheater in Berlin, wo er schließlich vor der Reichstheaterkammer mit Erfolg abschloss. Als das Schauspielhaus 1944 schließen musste, wurde er zusammen mit seinem Kollegen Toni Berger von Robert Marencke für das Hoftheater Sigmaringen engagiert. 1945 standen Bayrhammer und Berger zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.

In Sigmaringen lernte Bayrhammer seine spätere Ehefrau, Irmgard Henning, kennen. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Tübingen, Augsburg, Karlsruhe und Salzburg. Der Durchbruch gelang dem Schauspieler 1966 mit der Hauptrolle in der Fernsehsatire Bohrloch oder Bayern ist nicht Texas, wo er an der Seite von Fritz Straßner und Ludwig GustlBayrhammer01Schmid-Wildy spielte. Der Erfolg des Films sicherte Bayrhammer Rollenangebote am Münchner Volkstheater und an den Münchner Kammerspielen. Bundesweit bekannt wurde Gustl Bayrhammer durch die Rolle des Tatort-Kommissars „Melchior Veigl“, den er von 1972 bis 1981 spielte. Hierbei gab es auch für seinen Dackel „Oswald“ eine Nebenrolle. In den 1980er- und 1990er-Jahren fungierte er als Sprecher und Darsteller in den Weißblauen Geschichten. Außerdem hatte er zahlreiche Gastauftritte in bekannten Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks, darunter Münchner Geschichten, Polizeiinspektion 1 und Königlich Bayerisches Amtsgericht. Bayrhammer blieb neben seinen Fernseh-Engagements auch dem Münchner Theater treu. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen war die des „Petrus“ in dem Stück Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im Alter von 71 Jahren während eines Mittagsschlafes in seinem Haus in Krailling an einem Herzinfarkt. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof in Krailling bei München.

Bayrhammer war Mitglied der Vereinigung Schlaraffia. (Quelle: wikipedia)

Und ein Sänger wollte er wohl auch mal sein. Und so kam es zu dieser – vermutlich – ersten Single. Um es gleich mal vorwegzunehmen: Der große Wurf sind diese beide Lieder nicht (Prädikat: albern), vielleicht hätten sie eine Chance als „Wiesn-Hit“ gehabt, aber damals war dieses Thema noch gar in den Bierzelten angekommen. Die Musik stammt von Walter Fitz (den hatten wir hier schon mal und zwar im Zusammenhang mit seiner Tocher Lisa Fitz). Muss man nicht haben, aber für manche Sammler bayerischer Kuriositäten ist diese Single wohl ein kleines Schmankerl.

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Besetzung:
Gustl Bayrhammer  (vocals)
+
Blasorchester Ambros Seelos

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Titel:
01. Sauffst´ne stirbst´(Saufst´net, stirbst´ aa) (Wolperting/Fitz) 2.08
02. 30 Knödel  (Fitz) 2.19

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Fritz Muliar – Überwiegend Heiteres aus aller Welt (im Sinne Schwejks) (1972)

FrontCover1.JPGGanz sicher war er ein ganz besonderes Original, nicht nur in Österreich:

Fritz Muliar, gebürtig Friedrich Ludwig Stand (* 12. Dezember 1919 in Wien; † 4. Mai 2009 in Wien-Alsergrund), war ein österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Regisseur.

Muliar wurde als uneheliches Kind geboren und wuchs in Wien-Neubau auf. Sein leiblicher Vater Maximilian Wechselbaum war ein Tiroler k.u.k. Offizier, der sich um seinen Sohn nicht kümmerte und später Nationalsozialist wurde. Muliars Mutter Leopoldine Stand dagegen, die als Sekretärin bei der Oesterreichischen Kontrollbank arbeitete, war eine überzeugte Sozialdemokratin. 1924 lernte sie den russisch-jüdischen Juwelier Mischa Muliar kennen und heiratete ihn. Fritz Muliars familiärer Hintergrund war damit multikulturell geprägt: Seine Großeltern waren erzkatholisch und deutschnationaler Gesinnung, seine Mutter eine engagierte Linke und sein Stiefvater Jude.

Nachdem seine erste Ehe mit Gretl Doering kurz zuvor gescheitert war, heiratete Muliar 1955 Franziska Kalmar, die erste Fernsehsprecherin Österreichs. Mit ihr hatte er die Söhne Alexander (* 1957) und Martin (* 1959). Sein Sohn Hans (* 1946) aus erster Ehe mit Gretl Doering starb 1990. Muliars Enkel, Markus, veröffentlichte 2015 das Buch „Damit wir uns verstehen!“, in welchem er Tagebücher und Briefe seines Großvaters aus dem Zweiten Weltkrieg transkribierte.

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Muliar war Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt und feierte 2006 sein 70-jähriges Bühnenjubiläum. Er lebte mit seiner Frau in Groß-Enzersdorf in der Nähe der Lobau bei Wien.

Muliar war engagierter Sozialdemokrat und unterstützte regelmäßig Wahlkampagnen der SPÖ. Er war bekennender Freimaurer und gehörte einer Wiener Freimaurerloge an. Fritz Muliar war auch Mitglied im parteilosen und überreligiösen Österreichischen Pfadfinderbund.

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Mit 16 Jahren beendete Fritz Muliar die Schule und begann ein Schauspielstudium am Neuen Wiener Konservatorium. Seine ersten kabarettistischen Auftritte erfolgten 1937 in Stella Kadmons Kleinkunstbühne „Der liebe Augustin“, später auch im „Simpl“, wo er allerdings, nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938, nur noch harmlose Opernparodien und Bauernschwänke spielen durfte. Nebenher arbeitete er als Vertreter für Babykosmetik, um Geld für den Lebensunterhalt (auch seiner Mutter) zu verdienen, nachdem der Stiefvater im März 1938 vor den Nazis in die USA geflohen war.

Im April 1940 wurde Muliar zur Wehrmacht eingezogen. 1942 saß er sieben Monate wegen Wehrkraftzersetzung und Betätigung zur Wiederherstellung eines freien Österreichs in Einzelhaft. Er wurde sogar zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde aber in eine fünfjährige Haftstrafe umgewandelt, die zur sogenannten „Frontbewährung“ in einer Strafeinheit an der Ostfront ausgesetzt wurde. Das Kriegsende erlebte er in britischer Kriegsgefangenschaft.

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1946 fing er als Sprecher bei Radio Klagenfurt der Sendergruppe Alpenland an, wo er seine spätere Frau Gretl Doering kennenlernte. Doering brachte ihren vierjährigen Sohn Heinz mit in die Ehe, aus der kurze Zeit nach der Hochzeit Sohn Hans hervorging. Muliar arbeitete als Schauspieler und Regisseur in Graz bei „Der Igel – das kleine Zeittheater“. Er wechselte an das Steirische Landestheater, wo er sogar ein Angebot als Theaterdirektor hätte annehmen können.

Stattdessen kehrte er 1949 zurück nach Wien ans Raimundtheater, wo er als Operettenbuffo mit Größen wie Johannes Heesters und Marika Rökk auftrat, zeitweise aber auch als Conférencier im Nachtclub Moulin Rouge arbeitete. Von 1952 bis 1965 spielte er im Simpl an der Seite von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn, aber mit der Zeit auch an allen bedeutenden Bühnen Wiens, im Theater in der Josefstadt, im Volkstheater, ab Mitte der 1970er Jahre auch am Wiener Burgtheater, ab 1994 wieder in der „Josefstadt“. In den Sommerpausen trat er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen auf.

Vor der Kamera stand Muliar das erste Mal 1940, in dem Film „Herz ohne Heimat“ mit seiner damaligen Partnerin Friedl Hoffmann und dem seinerzeit noch eher unbekannten Curd Jürgens.

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Nach dem Krieg spielte er in mehr als 100 Fernsehfilmen und -serien mit. Daneben widmete er sich in vielen Vortragsabenden der Rezitation. Mit zahlreichen Schallplatten-, Rundfunk- und Bühnenprogrammen zum jüdischen Witz etablierte er sich überdies als äußerst populärer Interpret jüdischer Witze im deutschen Sprachraum.

Muliar galt als Volksschauspieler. Besonders gut konnte er Menschen darstellen, die jiddisch sprechen oder „böhmakeln“.

Am Sonntag, dem 3. Mai 2009, stand der 89-Jährige zum letzten Mal auf der Bühne der Josefstadt als Baron von Ciccio in Peter Turrinis Stück „Die Wirtin“[3] nach Carlo Goldoni. In der Nacht auf Montag verstarb er, nachdem er in seiner Wohnung zusammengebrochen und in das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien gebracht worden war. Am 12. Mai 2009 wurde Fritz Muliar in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 33G, Nr. 42) beigesetzt.

Im Jahr 2016 wurde in Wien Liesing (23. Bezirk) der Muliarplatz nach ihm benannt. (Quelle: wikipedia)

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Hier ein schönes Beispiel seines charakteristischen Humors, den er so trefflich vortragen konnte: Dieser Humor, so absurd, so skurril und gelegentlich auch so tief schwarz …

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Besetzung:
Fritz Muliar (Sprecher)

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Titel:
01. Überwiegend Heiteres aus aller Welt (Teil 1) 25.04
02. Überwiegend Heiteres aus aller Welt (Teil 2) 25.03

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Fritz Muliar, gebürtig Friedrich Ludwig Stand
(* 12. Dezember 1919 in Wien; † 4. Mai 2009 in Wien-Alsergrund)

„Ich bin ein Darsteller des kleinen Mannes – ein jüdischer Bankier, das ist noch drinnen, den Othello muß ich nicht unbedingt spielen. Den Lear – nur in einer Musicalfassung.“

„Mit dem Aberglauben ist es auch so eine Sache: Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sein 13. Monatsgehalt zurückgegeben hat.“

Can – Soundtracks Vol. 2 (2007)

MCFrontCover1.jpgDie deutsche Gruppe Can war ja nicht nur eine der ganz frühen Gruppen, die sich mit experiementeller Musik beschäftigten, sondern wie waren auch in den 70er Jahren eifrige Lieferanten von Filmmusik:

Einem größeren Publikum bekannt wurde die Band durch Filmmusik, so etwa zu Tom Toelles Fernsehfilm Das Millionenspiel, ausgestrahlt am 18. Oktober 1970. Auf der LP Can Soundtracks waren Titel aus den Filmen Mädchen mit Gewalt (Deutschlandpremiere am 19. Februar 1970), Deadlock (15. Oktober 1970) und Cream – Schwabing Report (27. August 1971) enthalten. Bekanntester Soundtrack war der Titel Spoon (mit Rhythmusmaschine, veröffentlicht im Dezember 1971), der als Erkennungsmelodie der dreiteiligen Durbridge-Krimiserie Das Messer ab 30. November 1971 ausgestrahlt wurde. In der deutschen Hitparade gelangte die Single im Dezember 1971 bis auf Rang 8. Vom Song wurden nachfolgend über 200.000 Exemplare verkauft.

1973 lieferte Can (als The Can) die Musik zur 25. Tatort-Folge Tote Taube in der Beethovenstraße von Samuel Fuller (ausgestrahlt am 7. Januar 1973); der Titel Vitamin C erschien – wie auch Spoon – später auf der LP Ege Bamyası. Ab 24. September 1975 lief die Krimiserie Eurogang mit der Can-Single Hunters and Collectors (aus der LP Landed). Die Single I Want More (aus der LP Flow Motion) gelangte im August 1976 in die britischen Charts bis auf Rang 26, die einzige britische Chart-Notierung der Gruppe. Der Titel Aspectacle aus der LP Can wurde im Februar 1978 zur Erkennungsmelodie des ZDF-Kulturmagazins Aspekte. Can steuerte zu insgesamt 21 Filmen die Musik bei. Dies ermöglichte der Band die finanzielle Unabhängigkeit bei ihren übrigen Projekten. (Quelle: wikipedia)

Wie bereits oben erwähnt erschien dann ja auch bereits die LP „Soundtrack“ im Jahr 1970:

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Und dann erschien viele, viele Jahre später ein Liebhaberprojekt (man könnte auch sagen Bootleg), das sich folgerichtige „Soundtracks Vol. 2“ nannte.

Hier wurden die Tonspuren der jeweiligen Filme ausgewertet und bearbeitet und so hört man auch gelegentlich (wenn es sich nicht vermeiden ließ), Gesprächsfetzen der beteiligten Schauspieler und Nebengeräusche (wie fahrende Autos). Mnachmal ist da leider mehr als störend.

Dabei kommt die Musik von  folgenden Filmen zum Gehör:

  • Das Millionenspiel (ARD Fernsehfilm, 1970)
  • Cream – Schwabing Report (Kinofilm, 1971)
  • Deadlock (Kinofilm, 1970)
  • Das Messer (ARD Fersnehfilm, 1971)
  • Tote Taube in der Beethovenstrasse (ARD Fernsehfilm, 1973)

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Und wenn ich mir so diese Klänge aus jenen Jahren anhöre, in denen nicht nur die Musik, sondern auch die Filme auf z.T. beeindruckende WEise neue Wegen gehen wollten und auch gingen, dann juckt es mich schon verdammt in den Fingern, mich etwas intensiver mit diesen Filmen zu beschäftigen (insbesondere mit dem Straßenfeger „Das Millionenspiel“ aber auch der eher avantgardistische Tatort-Krimi  „Tote Taube in der Beethovenstrasse“).

Was nicht ist, kann ja noch werden, aber dazu braucht´s eben ein wenig mehr Zeit, als ich momentan noch zur Verfügung habe.

Und so bleibt erstmal dieses Liebhaberprojekt … z.T. musikalisch starker Tobak, aber immer wieder auch fasziniernd, was die Musiker von Can an Soundcollagen zusammen gestellt haben.

Wer´s nicht glaubt, kann´s ja hören.

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Szenenbild aus „Tote Taube in der Beethovenstrasse“

Besetzung:
Holger Czukay (bass, electronics)
Michael Karoli (guitar)
Jaki Liebezeit (drums)
Irmin Schmidt (keyboards)
Damo Suzuki (vocals)

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Szenbild aus: „Cream – Schwabing Report“

Titel:
01. Das Millionenspiel 4.39
02. Cream 16.33
03. Deadlock 19.53
04. Das Messer 19.47
05. Tote Taube in der Beethovenstrasse 18.24

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Klaus Weiss Orchestra – I Just Want To Celebrate (1972)

FrontCover1.JPGEr war eine der ganz großen deutschen Jazzdrummer der Nachkriegsära:

Klaus Weiss (* 17. Februar 1942 in Gevelsberg (Westfalen); † 10. Dezember 2008 in Pfaffenhofen an der Ilm) war ein deutscher Jazz-Schlagzeuger.

In den 1960er Jahren spielte er im Klaus-Doldinger-Quartett und entwickelte sich neben Ralf Hübner und Joe Nay zu einem der wichtigsten deutschen Schlagzeuger des Modern Jazz. 1967 wurde er Schlagzeuger des Orchesters von Erwin Lehn; er war an zahlreichen Bigbandprojekten beteiligt und leitete auch eigene Großformationen. Zwischen 1971 und 1973 stand er zudem hinter dem Fusionprojekt Niagara. In den letzten Jahren trat er vor allem mit seinem Quintett und seinem Trio auf. Weiterhin ist er auf Alben von Attila Zoller, George Gruntz, Dusko Goykovich, Mal Waldron, Fritz Pauer, Friedrich Gulda, Hampton Hawes, Eugen Cicero und Ingfried Hoffmann zu hören.

Als seine Vorbilder bezeichnete er Sid Catlett, Klook, d. h. Kenny Clarke, Art Blakey, Buddy Rich und Philly Joe Jones. Manche Kenner meinen aus seinem stets kompetenten Spiel auch Einflüsse von Shelly Manne herauszuhören. Johnny Griffin bewertete ihn als „one of the few European drummers with that distinctive American feeling.“

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Klauss WEiss mit Johnny Griffin, 1963

Weiss spielte unter anderem mit den folgenden Musikern: Benny Bailey, Cecil Bridgewater, Don Byas, Philip Catherine, Eddie Lockjaw Davis, Jerry Dodgion, Kenny Drew, Booker Ervin, Wilton Gaynair, Herb Geller, Johnny Griffin, Slide Hampton, Billy Harper, Clifford Jordan, Herbie Mann, Howard McGhee, Don Menza, Tete Montoliu, George Mraz, Sal Nistico, Walter Norris, Horace Parlan, Bud Powell, Jerome Richardson, Tony Scott, René Thomas, Peter Trunk und Leo Wright.

Weiss war noch 2008 (mit Robert Lakatos und Thomas Stabenow) auf Japantournee. Er verstarb überraschend an Herzversagen. (Quelle: wikipedia)

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Alternative Frontcover

Und eines seiner wohl ambitioniertesten Projekte, sein eigenes „Klaus Weiss Orchestra“:

Ab 1968 arbeitete er eben auch freischaffend und beschäftigte sich zunehmend mit verschiedenen Jazz-Rock-Projekten, von denen er 1971 neben den Gruppen Niagara und Sunbirds auch das Klaus Weiss Quartett und das Klaus Weiss Orchestra realisierte. Besondere Beachtung fand das Klaus Weiss Orchestra, „das gewiß in eine Reihe mit den großen amerikanischen Jazz Big Bands gestellt werden kann“ (JAZZ PODIUM). Im Münchner „Domicile“ spielte die international besetzte Big Band am 20.November 1971 das Doppelalbum „I Just Want To Celebrate“ ein, dessen Jazz-Rock-Pop-Repertoire („Eleanor Rigby“, „Superstars“, „Get It On“) auf den Arrangements von Bill Holman, Thad Jones, Phil Wilson und Don Piestrup basierte. Das 16köpfige Orchester trat beim Süddeutschen Rundfunk, auch beim Frankfurter Jazz-Festival und – im Frühjahr 1972 – während einer Konzertreise für den Bayerischen Rundfunk auf. (Quelle: Günter Ehnert/Detlef Kinsler, Rock in Deutschland, Taurus Press, 1998)

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Quelle: Die Zeit (2. Juni 1972)

Und was uns hier entgegen schallt ist nun tatsächlich Big Band Jazz-Rock auf höchstem Niveau …

Für mich einer der wichtigsten Aufnahmen der deutschen Jazzmusik Anfang der 70er Jahr, die ja auch stark von Klaus Doldingers Passport geprägt waren.

In anderen Worten: viel grandioser kann sicheine solche Musik nicht präsentieren und ein Blick auf die Besetzungsliste lohnt, da findet man z.B. einen jungen Philip Catherine, aber auch Jazzlegenden wie Chuck Findley, Slide Hampton oder Herb Geller.

Aufgenommen im Jazzclub Domicile, München, 20. November 1971

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Personnel:
Philip Catherine (guitar)
Chuck Findley (trumpet)
Herb Geller (saxophone, flute)
Slide Hampton (trombone)
Günther Kronberg (saxophone)
Bob Lanese (trumpet)
Lucas Lindholm (bass)
Don Menza (saxophone, flute)
Palle Mikkelborg (trumpet)
Charles Orieux (trombone)
Fritz Pauer (piano)
Ferdinand Povel (saxophone)
Ack van Rooyen (trumpet)
Barry Ross (trombone)
Dick Vennik (saxophone)
Klaus Weiss (drums)

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Tracklist:
01.Superstar (Webber) 5.42
02. The Cage (John) 5.57
03. Imagine (Lennon) 4.51
04. Get It On (Chase/Richards) 2.53
05. Love Is Blue (L’Amour Est Bleu) (Popp) 4.56
06. You’re All I Need To Get By (Ashford/Simpson) 6.31
07. Eleanor Rigby (Lennon/McCartney) 5.37
08. I Just Want To Celebrate (Fekaris/Zesses) 9.34
09. Flowers (Pauer) 4.51
10. Spunkwater (Holman) 5.30
11. Sail On (Menza) 3.20
12. Little Big Horns (Menza) 11.06

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Klaus Weiss (* 17. Februar 1942 in Gevelsberg (Westfalen); † 10. Dezember 2008 in Pfaffenhofen an der Ilm)

 

The Freedom Singers – Oh Freedom – Gospels And Spirituals (1971)

FrontCover1.JPGGanz sicher kein Zufall, dass Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre bei uns auch die Gospel/Spiritual Musik stärker in den Fokus rückte, stand doch diese Musik auch für den Freiheitskampf jener dunkelhäutigen Menschen, die insbesondere (aber nicht nur) in den USA der Diskriminierung ausgesetzt waren. Martin Luther King war einer der ganz besonderen Persönlichkeiten jener und die Black Panther/Black Power Bewegungen entstanden damals nicht von ungefähr.

Und die Wurzeln dieser Musik (die ja stets gepaart war mit diesem Gottvertrauen, das mir bis heute nicht begreiflich ist)  wurden ja nicht nur von den Les Humphries Singers ausgeschlachtet … auch deutlich unbekanntere Musiker versuchte in diesem Genre in Glück.

So z.B. ein gewisser Jackie Sprangers, der für das Schweizer Label Elite Records, diese Aufnahmen in Szene setze.

Ich konnte leider kaum Informationen über diesen Jackie Sprangers in Erfahrung bringen. Er wohl wohl eine holländischer Komponist und Pianist, der für diverse deutschsprachige Billig-Labels diverse Aufnahmen der unterschiedlichsten musikalischen Richtungen einspielte (so z.B. auch für BASF Records die EP „Die Rheinpfalz“)

Für meinen Geschmack sind diese Aufnahmen hier ausgesprochen gut gelingen … ein versierter Chor, viel Orgel und ein zuweilen atemberaubendes Saxophon (z.B. auf „Go Tell It On The Mountains “ !).

Von daher … auch Billig-Aufnahmen dieser Zeit können durchaus ihren musikalischen Reiz haben.

Und auch heute lohnt es sich, über das Thema Rassendiskrimierung Gedanken zu machen, denn sie bleibt leider an der Tagesordnung … zumindest für Menschen, die ihr Hirn einschalten.

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Das legendäre Bild der Olympiade 1968 in Mesiko: Peter Norman (l.), Tommie Smith (Mitte) und John Carlos (beide US-Atlethen wurden für den Rest ihres Lebens von Sportkämpfen in den USA ausgeschlossen)

Besetzung:
The Freedom Singers unter der Leitung von Jackie Sprangers

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Titel:
01. I Hear The Voice Of Jesus 4.56
02. Read Your Bible 2.22
03. Go Tell It On The Mountains
04. It’s Me Oh Lord 1.33
05. Massa’s In The Cold Cold Ground 2.05
06. When I’m Dead And Burried 2.11
07. Oh Freedom 2.46
08. Swing Down 2.08
09. Good News 1.41
10. Steel Away 3.57
11. He’s Got The Whole World 1.30
12. Old Time 2.04
13. Down By The Riverside 3.02

Musik und Texte: Traditionals

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Weihnachten 2018 (30): Manuela – Weihnachten, wie wir es lieben (1971)

FrontCover1Ich glaub´ – wie hier schon mehrmals festgestellt – fast jeder Schlagerstar von Rang und Namen hat irgendmal in seinem Leben eine Weihnachtsplatte eingespielt. So natürlich auch die Sängerin Manuela, die – ich gestehe freimütig – mir im Laufe des Lebens – irgendwie ans Herz gewachsen ist.

Hier hören wir sie nun einer routinierten Aufnahme … und nur gelegentlich klingt ihre so unverwechselbare kecke Stimme durch (eigentlich nur bei „Jingle Bells“). Und ich kam beim hören dieser LP nicht umhin, über das Leben dieser Doris Wegener nachzudenken; ein Leben das man durchaus als tragisch und irgendwie verpfuscht nennen kann. Ich glaube trrotz oder wegen ihrer großen Erfolge in den 60er Jahren hat sie nie zu sich selbst gefunden … und dann, als ihr Stern zu sinken begann war sie getrieben und gedemütigt … Das Showbusiness und ihre Intrigen war wohl ne Nummer zu groß für sie.

Und deshalb habe ich auch eine ausführliche Biographie über Manuela dazugepackt.

Und so nett auch dieses Album sich anhören mag … irgendwie wird man das Gefühl nicht los … dass sie zu den all den Liedern keinen wirklichen Bezug hatte. Und warum sie sich als Texterin von Liedern wie „Ihr Kinderlein kommet“, „O Tannenbaum“ und „Leise rieselt der Schnee“ ausweisen lies, versteht auch kein Mensch (na ja, Tantiemen halt)

Autogrammkarte

Besetzung:
Manuela (vocals)
+
Melody Singers (background vocals) (unter der Leitung von Peter Rudolph)
Schöneberger Sängerknaben (background vocals) (unter der Leitung von Gerhard Hellwig)
+
unbekanntes Orchester

Musikalische Gesamtleitung: Alexander Gordan

BackCover1Titel:
01. O Du Fröhliche (Traditional/Falk) 2.39
02. Ihr Kinderlein kommet (Schulz/Schmid) 2.18
03. Zum Feierlichen Weihnachtsfest (Potpourri) 3.49
03.1. Es ist ein Ros entsprungen (Traditional/Praetorius)
03.2. Herbei, o ihr Gläubigen (Wade/Ranke)
03.3. Tochter Zion, freue dich (Traditional/Ranke)
04. Jingle Bells (Pierpont) 2.18
05. O Tannenbaum (Zarnack/Franck/Anschütz) 1.50
06. Froher Sang und Glockenklang (Potpourri) 4.47
06.1. Kling Glöckchen klingelingeling (Widmann/Enslin)
06.2. Vom Himmel hoch (Luther/Triller)
06.3. Süßer die Glocken nie klingen (Traditional/Kritzinger)
06.4. Alle Jahre wieder (Silcher/Hey)
07. Stille Nacht, heilige Nacht (Gruber/Mohr) 2.55
08. Fröhliche Weihnacht überall (Traditional) 3.02
09. Im Lichterglanz (Potpourri) 3.10
09.1. Morgen, Kinder, wird’s was geben (Traditional)
09.2. Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen (Traditional/Kletke)
09.3. Kommet, ihr Hirten (Traditional/Riedel)
10. Leise rieselt der Schnee (Ebel) 2.48
11. Johnny Tambour (Little Drummer Boy) (Davis) 3.12
12. Bescherung unterm Weihnachtsbaum (Potpourri) 4.38
12.1. Laßt uns froh und munter sein (Traditional)
12.2. Morgen kommt der Weihnachtsmann (Traditional/Fallersleben)
12.3. Eine Muh, eine Mäh (Lindemann)

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Hier ne Testpressung dieser LP:

PromoLabels

A.R. & Machines (Achim Reichel) – Die grüne Reise (1971)

FrontCover1Achim Reichel zählt ganz zu den wichtigsten Musikern der deutschen Rockmusik. Natürlich hatte alles angefangen mit den Rattles, die mich damals einfach umgehauen haben … dann seine Einberufung zur Bundeswehr (so richtig verstanden habe ich das damals nicht), dann die kurzlebige Formation „Wonderland“ die mit „Moscow“ einen veritablen Hit hatte (Produzent: James Last !) und dann, na ja und dann seine psychedelische Phase Anfang der 70er Jahre.

„Reichel wandte sich danach als Produzent und Solokünstler zunächst verschiedenen experimentellen und sehr psychedelisch beeinflussten Projekten zu. Es begann mit dem Soloprojekt A.R. & Machines, dessen erstes Album Die grüne Reise wegen seines meditativen, Trance und Industrial vorwegnehmenden Charakters von Kritikern mit Kraftwerk und Tangerine Dream verglichen wurde.“ (Quelle: wikipedia)

Nun, Achim Reichel erinnert sich an diese Phase rückblickend wie folgt:

„Der musikalischen Kinderstube entwachsen:

Während ich mit A.R. begann, durchlief ich einen grundsätzlichen inneren Wandel. Ich war meiner musikalischen Kinderstube entwachsen und wollte etwas Neues probieren. Internationalen Standards mochte ich nicht mehr nachlaufen. In einer fremden Sprache zu singen, empfand ich plötzlich als so etwas wie Urkundenfälschung.

Künstlerische Pubertät:

StudioBlattAuch war ich damals ein glühender Fan von Ravi Shankar und auf jedem seiner Konzerte zu finden. Ich stieß auf Symphonische Dichtungen, die Minimal Art von Terry Riley und Steve Reich und … und … und … Lauter spannende Entdeckungen.

Man könnte auch sagen: Klein-Achim kam musikalisch in die Pubertät – und das in einer ziemlich wilden Zeit. Die Hippy-Bewegung war am Abklingen. Die dabei konsumierten Drogen können ja auch tatsächlich ganz hilfreich sein für die Selbsterfahrung, genauso aber auch für die Selbstentfremdung. Die grüne Reise ging nach Osten.

In den Jahren der grünen Reise war ich unterwegs zu fernöstlichen Entspannungs-Techniken. Da eröffnete sich mir eine völlig unbekannte Welt. Was die östlichen Philosophen lehrten habe ich gierig in mich aufgesogen. Und ich muss sagen, all das prägt mein Selbstverständnis und Weltbild bis zum heutigen Tag. Wofür ich übrigens sehr dankbar bin.“

Das Album Die Grüne Reise (auch The Green Journey) ist ein Album von A.R. & Machines, welches im Jahr 1971 erschien. Hinter diesem Projekt steht vor allem der deutsche Musiker Achim Reichel, mit dabei waren Hans Lampe und Dicky Tarrach an den Percussions. Brian Eno bezeichnet die grüne Reise als eine Inspiration zu seinem Album Another Green World. In den USA wird das Album als das Beste des Krautrock bezeichnet, was es je gab.

Dabei war dieses Album zunächst äußerst erfolglos und wurde vom Markt genommen. Im Prinzip war es auch nur ein Produkt spielerischer Triebe. Achim Reichel erkannte beim Herumspielen mit Gitarre und diversen Geräten die Möglichkeiten des Akai X-3300, welches (für damalige Verhältnisse) überraschende Echoeffekte lieferte. Das Ergebnis dieser Experimente war dieses Album Die Grüne Reise. Das Album ist eines der Phänomene deutscher Musikgeschichte. Am Anfang wurde das Album niedergemacht, heute ist es Kult. Selbst Achim Reichel scheint davon überrascht gewesen zu sein, denn auch er wollte lange Jahre nicht mehr viel von diesen A.R. & Machines Alben wissen. Eines Tages kam, so Reichel, seine Tochter nach Hause und ließ ihm Grüße von ihren Freunden ausrichten. Diese bezeichneten Grüne Reise als eine geile Scheibe. Das Album hatte mittlerweile in Trance-Kreisen eine Art Kultstatus erreicht und wurde rege als Bootleg gehandelt, weil es offiziell nicht mehr verfügbar war. Achim Reichel legte die A.R. & Machines Alben dann im Jahr 2007 noch einmal neu auf, was von der Musikwelt sehr positiv aufgenommen wurde.

AchimReichel1971_02Musikalisch ging es darum, mit der damals verfügbaren Technik eine Art mantramäßige meditative Stimmung zu erzeugen. Dazu erging sich Reichel in ausufernden Echoorgien. Damals wurde das als stümperhaft bezeichnet, heute ist es Kult. Reichel musiziert abseits des Mainstream, er selbst nennt das Werk „einen starken Tobak, der nicht jedermanns Sache ist“.

Schwerpunktmäßig handelt es sich bei Grüne Reise um ein experimentelles Album. Die Gitarre dominiert, dazu gibt es eher spärlichen Gesang oder besser gesagt Sprechgesang. Die rhythmische Gestaltung ist bemerkenswert. So donnert gleich der Opener „Globus“ richtig gut los und wirkt wie eine kleine Reise über den Globus. Das ist toll umgesetzt. „In The Same Boat“ rockt mit dem Basisgitarrenriff härter, dazu gibt es psychedelischen Sprechgesang mit abgedrehten Sprechparts. „Schönes Babylon“ knüpft thematisch an den ersten Song an. „I’ll Be The Singer“ klingt vergleichsweise eingängig, das hätte damals in jeder Disco laufen können. „Body“ knüpft wieder an die experimentelleren Songs 1 und 3 an, darauf folgt ein lässiger Blues. Thematisch an Globus und Schönes Babylon knüpft „Als hätt‘ ich das alles schon mal gesehn“ an. Wieder werden ähnliche Lines genutzt, wieder ist ein hypnotischer Groove unterlegt. „Cosmic Vibration“ klingt noch etwas experimenteller, während „Come On People“ mit der Akustikgitarre wieder vergleichsweise eingängig klingt. Wie I’ll The Singer hätte der Song durchaus in die Discos jener Zeit gepasst. Eine Besonderheit ist der letzte Song „Wahrheit und Wahrscheinlichkeit“, der mit über 11 Minuten der längste Song ist. Hier ergeht sich Reichel in Experimenten, wobei verstärkt mit der Stimme gearbeitet wird. Das klingt einerseits sehr interessant, weist aber auch gewisse Längen auf.

Fazit Das ist schon mehr als interessant, was Reichel damals vorlegte. Einige Songs sind mit einem fast schon hypnotischen Groove unterlegt und klingen so wie eine Mischung aus Trance und Weltmusik. Dazu kommen einige recht psychedelische Songs mit abgedrehten Ideen. Das erinnert manchmal an die frühen Pink Floyd und natürlich auch an den Krautrock der frühen Siebziger. Viele Betrachter sind sogar der Meinung, dass Reichel mit der Musik viel von der Musik z. B. von Tangerine Dream und Kraftwerk oder Neu! vorwegnahm. Ich denke, das ist nicht mal übertrieben. Erklären kann man so ein Album nicht, das muss man selbst anhören. Eines ist aber sicher: wer auf frühren Krautrock steht, kann oder muss hier sogar zugreifen. Dieses Album ist definitiv Kult und ich schließe mich den Meinungen aus den USA an: die grüne Reise gehört zum Besten, was es im Bereich Krautrock gab. Ich schließe mich aber auch Achim Reichel an, wenn er von „starkem Tobak, der nicht jedermanns Sache ist“ spricht. (Quelle: rezentator.de)

Später kamen dann all seine spannenden „deutsche Werke“ …

Und hier kann man sich schmunzelnd zurücklehnen und sich vielleicht sogar ein wenig veträumt an jene Tage erinnern, als so eine Musik noch bei Polydor veröffentlicht wurde. Es waren nicht die schlechtesten Tage …

Und: wer sich seine Gehörgänge für Klänge dieser Art offen gehalten hat, wird feststellen …dass sich dieser musikalische Trip auch heute noch anhören lässt … und zwar gut (na ja … zumindest teilweise, um ehrlich zu sein)

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Besetzung:
Achim Reichel (alle Instrumente)
+
Hans Lampe (percussion)
Dicky Tarrach
 (drums, percussion)

BackCover

Titel:
01. Globus 2.57
02. Im selben Boot (In The Same Boat) 2.05
03. Schönes Babylon (Beautiful Babylon) 5.02
04. Ich bin dein Sänger – Du bist mein Lied (I’ll Be Your Singer – You’ll Be My Song) 2.24
05. Body 1.59
06. A Books Blues 1.35
07. Als hätt‘ ich das alles schon mal gesehen (….As If I Have Seen All This Before) 5.33
08. Cosmic Vibration (Ein Nachmittags-Konzert) – (An Afternoon Concert) 4.43
09. Come On People 2.52
10. Wahrheit und Wahrscheinlichkeit (Ein Lexikon zur Selbsterkenntnis) – Truth And Probability (A Lexicon For Self-Knowledge) 11.44

Musik: Achim Reichel
Texte: Frank Dostal

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