Frank Vador – Frank Valdor spielt Schlager von gestern (1973)

FrontCover1Der Bedarf an Unterhaltungsmusik wie dieser muss in Deutschland wohl nicht nur in den 70er Jahren enorm groß gewesen; anders lässt es sich nicht erklären, dass der Markt mit Aufnahmen wie diese überschwemmt wurde (und, eine kleine Drohung am Rande: ich habe noch diverse Veröffentlichungen dieser Art auf meiner Liste !).

Nun, also Frank Vador, der allerdings nie in der Klasse eines James Last spielte. Aber immerhin, auch sein Gesamtwerk ist beachtlich !

Frank Valdor (* 27. Mai 1937) wurde bereits 11 Jahre später als „Wunderknabe“ im Zirkus bestaunt, denn er spielte scheinbar bereits mit 11 Jahren beeindruckend Trompete und Posaune. Von 1953 – 1955 besuchte er die Musikhochschule in Hamburg. Es folgte die harte Schule bei diversen Tourneen diverser Unterhaltungsorchester, aber auch mit dem Lionel Hampton Orchester war er dann in den 50er Jahren unterwegs.

Anfang der 60er wcchselte er dann als Arrangeur und Aufnahmeleiter für Labels wie Polydor und Philips, 1962 war er dann auch für den neuen Fernsehkanal ZDF tätig.

Die ganzen 60er Jahre arbeitete er dann er im musikalischen Hintergrund, bevor er dann für das Label „Miller International“ als Frontman einen Vertrag unterschrieb (ich denke mal, jedes Label damals wollte seinen eigenen James Last haben).

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Werbekarte aus seinen Zeiten bei Somersets Records

Und schnell hatte er auch die erste „goldene Schallplatte“ für das Album „Frank Valdor goes Western“ (1971) eingeheimst …

Und hier nur sein „Spielt Schlager von gestern“ … gekonnt und souverän arrangiert … Man mag an solchen Verneigungen vor der musikalischen Vergangenheit sein Vergnügen haben oder auch nicht  … Teil deutscher Kulturgeschichte sind sie allemal.

Kleiner Nachtrag: Frank Vador arbeitete zumindst bei diesem Album gern mit perkussiven Elementen … finde ich auch mal ganz spannend …

Und noch ein Eintrag: 13.08.2013: Im Alter von 82 Jahren ist der Bandleader, Trompeter, Posaunist und Arrangeur Frank Valdor, der lange in Hamburg lebte, gestorben. Valdor hatte in den 60er- und 70er-Jahren Erfolge mit instrumentalen Partyalben, die soundmäßig an James Last erinnern.

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Besetzung:
Chor und Orchester Frank Valdor

FrankValdor

Titel:
01. Weiße Rosen aus Athen (Hadjidakis) 2.42
02. Patricia (El Prado) 2.38
03. Besame mucho (Valasques) 2.42
04. Wärst du doch in Düsseldorf geblieben (Bruhn/Buschor) 2.28
05. Wenn die Glocken hell erklingen (Villard) 3.45
06. Puppet On A String (Martin/Coulter) 2.20
07. Marina (Granata) 2.56
08. Capri-Fischer (Winkler/Siegel) 2.37
09. Liebeskummer lohnt sich nicht (Bruhn/Buschor) 2.37
10. C´est si bon (Betti) 2.53
11. Das machen nur die Beine von Dolores (Jary/Balz) 2.43
12. Eine Schwarzwaldfahrt (Jankowski) 2,42

LabelA1

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Frank Valdor (* 27. Mai 1937 in Hamburg; † 5. August 2013)

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Verschiedene Interpreten – Ein Gruß aus Alpbach in Tirol (1973)

FrontCover1Da haben die wackeren Musikanten aus Alpbach/Tirul aber sich ganz viel Herzblut reingelegt, als sie diese LP aufgenommen haben.

Und das ist Alpbach in Tirol:

Alpbach (mundartlich Åibåch) ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein in Tirol in Österreich mit 2558 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) und liegt am Ende des Alpbachtals. Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Rattenberg.Alpbach (mundartlich Åibåch) ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein in Tirol in Österreich mit 2558 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) und liegt am Ende des Alpbachtals. Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Rattenberg.

Alpbach liegt in den Kitzbüheler Alpen im inneren Alpbachtal am Fuß des 1898 Meter hohen Gratlspitz. Der Ortsteil Inneralpbach (mundartlich Innătåi) bildet den Talschluss.
Der Große Galtenberg mit seinen 2424 m ü. A. liegt am südlichen Talschluss von Alpbach und ist vom Ortsteil Inneralpbach aus zu erreichen. Zwischen Alpbach und Reith im Alpbachtal liegt im Südwesten das Wiedersberger Horn mit einer Höhe von 2127 m ü. A., welches touristisch sowohl im Winter als Skigebiet als auch im Sommer genutzt wird. Der Schatzberg im Osten trennt mit seinen 1898 m ü. A. Alpbach von der Wildschönau.
Nachbargemeinden sind: Brixlegg, Hart im Zillertal, Hopfgarten im Brixental, Reith im Alpbachtal, Stumm, Wildschönau.Brixlegg Reith im Alpbachtal Nachbargemeinden WildschönauHart im Zillertal Stumm Hopfgarten im BrixentalGeschichte
Urkundlich erstmals 1240 erwähnt, war das Dorf bis in die 1920er Jahre ohne Straßenverbindung ins Inntal und behielt dadurch lange Traditionen und Brauchtum bei. Jedoch zeugt der Fund einer Bronzeaxt, die auf die mittlere Bronzezeit (1600–1250 v. Chr.) datiert wurde, von einem bereits früheren Aufenthalt von Menschen in Alpbach. Namen von gelegenen Örtlichkeiten wie Greit und Mareit lassen auch auf eine Besiedelung in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt schließen, da auch Funde im Nachbarort Reith im Alpbachtal auf eine römische Besiedelung hinweisen.

Postkarte

Eine Rolle spielte die Almwirtschaft und der Bergbau, der im 15. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte. Besonders Kupfer, aber auch Silber wurden hauptsächlich in Stollen rund um die Gratlspitze abgebaut, wobei die ältesten überlieferten Angaben über den Bergbau in Alpbach im Salbuch von 1416 enthalten sind.
Die Handelsfamilie Fugger aus Augsburg übernahm neben dem Bergbau in Kitzbühel und Schwaz auch den Bergbau in Alpbach. Sitz des Berggerichts sowie der fuggerischen Verwaltung war der Böglerhof. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bergbau jedoch aufgrund geringer Erträge wieder eingestellt.

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In den 1930er Jahren wurde der Ort vom Fremdenverkehr entdeckt. Eine schon 1953 beschlossene Bauordnung schrieb traditionelles Bauen im Holzstil vor, was das Entstehen von großen, das Ortsbild verändernden Hotelbauten verhinderte, wie sie andernorts in Tourismusregionen zu finden sind. Die Gemeinde erhielt für ihre Bemühungen die Auszeichnungen „Schönstes Dorf Österreichs“ und „Schönstes Blumendorf Europas“.In Alpbach sind circa 22 Bauernhöfe als Erbhöfe geführt, was bedeutet, dass jeder dieser Bauernhöfe für mindestens 200 Jahre hindurch im Besitz derselben Familie war. Dabei wurden hauptsächlich nur Vererbungen in männlicher Linie beachtet, mit einem Landesgesetz von 1957 wurde jedoch auch die weibliche Erbfolge stillschweigend anerkannt.

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Alpbach [ˈalpax] wird mundartlich als Åibåch (Bairische Schreibung) [ˈɔɪ̯b̥ɔx] und seine Einwohner als Åibékchărinnă [ˈɔɪ̯b̥ɪkxɐrɪnɐ] und Åibékchă [ˈɔɪ̯b̥ɪkxɐ] bezeichnet.
Der Name Alpbach leitet sich von der Alp, nicht jedoch von Bach ab. Vielmehr ist -ach hier ein Kollektivsuffix, sodass Alpbach als „Ansammlung von Almen“ verstanden werden kann. Erstmals genannt wurde der Ort ca. 1150 (fraglich) und 1231–1234, wo er auch Alpach geschrieben wurde. Allerdings wurde schon im Hochmittelalter das Wort „Bach“ eingekreuzt (erstmals 1300 als Alppach, später auch Altpach). Heute ist der Bach auch im Gemeindewappen vertreten. Er ist in Silber gehalten, um den ehemaligen Bergbau in der Region zu symbolisieren, während das Grün die fruchtbaren Almen darstellt (Quelle: wikipedia)

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Schaut man sich Bilder aus dieser Region an, möchte man fast glauben, dass dort die Welt noch in Ordnun ist … ein trügerischer Gedanke, denn gerade in kleinen Dörfern kann die örtliche Enge manch Probleme mit sich bringen.

Davon hören wir hier aber nichts; stattdessen souverän vorgetragene Melodien aus dem Tiroler Land.

Dafür verantwortlich war der Peter Moser:

„Peter Moser wurde auf dem Alp­bacher Hacklerhof geboren und erlernte als Zehnjähriger die ersten Instrumente. Er musizierte in der Kirche und in der Alpbacher Musikkapelle, deren Kapellmeister er später wird. Am Salzburger Mozarteum studiert er Kirchenmusik.

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Das Geburtshaus des Peter Moser

Vieles hat er umgesetzt in den Jahrzehnten, einfallsreich und meisterhaft. Kostner: „Die ,Moser-Stücke‘ gehören zum Standardrepertoire im Musiziergut der Tanzlmusigen, der Weisenbläser-Gruppen und Stubenmusiken.“ Moser wurde stilprägend für die Volksmusik des Alpenraums und Ideengeber für die TV-Sendungen „Mei liabste Weis“ und „Klingendes Österreich“.

Moser spielt Trompete, Flügelhorn, Klarinette, Zither, Harmonika, Harfe und Orgel, er hat das subtile, herrliche Weisenblasen wiederbelebt – es gibt kein Ende des Aufzählens … “

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Und ja, ich hab´ weiterhin einen Faible für Kleinstproduktionen dieser Art … wobei der Peter Moser natürlich in seinem Metier ein Schwergewicht war.

 

Besetzung:
Alpbacher Tanzmusik
Alpbacher Sänger
Alpbacher Stubenmusik

Musikalische Leitung; Peter Moser

 

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Titel:
01. Alpbacher Stubenmusik: Harfen-Polka (Traditional) 2.13
02. Alpbacher Tanzmusik: Brauttanz (Traditional) 2.11
03. Alpbacher Sänger: Grüass di Gott, du scheane Sennerin (Traditional) 1.59
04. Alpbacher Stubenmusik: Tiroler Landler (Traditional) 1.42
05. Alpbacher Tanzmusik: Gretl Boarischer (Traditional) 2.58
06. Alpbacher Sänger: Hü-Ho, hinter der Hollastauden (Traditional) 2.06
07. Alpbacher Tanzmusik: Drahüttn Polka (Traditional) 1.38
08. Alpbacher Sänger: Und i woass net (Traditional) 2.20
09. Alpbacher Stubenmusik: Hirten-Polka (Moser) 1.46
10. Alpbacher Sänger: Bergauf bin i gangen (Traditional) 2.10
11. Alpbacher Stubenmusik: Bauern-Menuett (Moser) 1.33
12. Alpbacher Tanzmusik: Tanzbodn Landler (Traditional) 1.37

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Peter Moser

Siegfried Fietz – Jerusalem – Zwischen Hoffnung und Vollendung (1973)

FrontCover1Fängt man mal an, sich mit „christlicher Musik“ zu beschäftigen — kommt man aus  dem Staunen nicht mehr heraus … denn diese ganz spezielle Musik-Szene in Deutschland ist ja sowas von aktiv und auch vielseitig …

Einer der zentralen Protagonisten dieser Szene ist der Siegfried Fitz:

Siegfried Fietz (* 25. Mai 1946 in Berleburg) ist ein deutscher Liedermacher (Songwriter, Komponist, Produzent) und Bildhauer.

Seit vielen Jahren prägt er die konfessionelle Szene mit seiner Musik, die weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt ist. Fietz gilt als Vorreiter moderner christlicher Musik (Neues Geistliches Lied) im deutschsprachigen Raum. Besonders populär wurde seine Vertonung des Dietrich-Bonhoeffer-Textes Von guten Mächten wunderbar geborgen.

Fietz wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Hilchenbach im Siegerland auf. Seine Eltern, beide Flüchtlinge aus Ostpreußen, waren streng gläubig. Schon im Alter von fünf Jahren lernte er erste Töne auf der Geige seines Vaters. Wenig später lernte er Gitarre. Im Alter von 15 Jahren begann er mit Gesangsunterricht und im Alter von 17 mit Klavierunterricht, den er sich finanzierte, indem er anderen Jugendlichen Gitarrenunterricht gab. Im Alter von 18 Jahren bekam er die Möglichkeit, den C-Schein als Kirchenmusiker zu machen und dadurch das Orgelspielen zu erlernen.

SiegfriedFietz

Parallel zu seiner musikalischen Weiterbildung machte er eine Ausbildung zum Schlosser und Kaufmann.

Seine ersten Konzerte gab er zusammen mit seinem Freund Klaus Panthel bei den Offenen Abenden Siegen, die bis zu 10.000 Besucher aus ganz Deutschland verzeichneten. Bei diesen Konzerten merkte Fietz schnell, dass neue, deutschsprachige Lieder gebraucht würden, die seine Generation mitsingen wollte. Da ihm das Schreiben von Liedern leicht fiel, schrieb er für jeden dieser OAS-Abende neue Lieder und so entstanden die ersten Lieder des Fietz Teams.

Ab 1965 war das Fietz-Team in ganz Deutschland unterwegs. Zur Hauptbesetzung über Jahre hinweg gehörten – neben der „Urbesetzung“ Fietz, Panthel und Bernhard Well – die Musiker Bernd Gaumann, Helmut Gerhard, Hermann Plate, Siegfried Roth, Helmut Utsch und Harald Weller.

Den Namen Fietz-Team legte Hermann Schulte fest, in dessen Wetzlarer Verlag, den heutigen Gerth Medien, die erste Single der Band veröffentlicht wurde. Fietz war mit dem Namen nicht glücklich: „Damals gab es ein ‚Janz Team‘ und damit wollten wir nicht verwechselt werden.“

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Der Kontakt zu Schulte hatte zur Folge, dass dem damals 20-jährigen Fietz eine Stelle als Musikproduzent in seinem Verlag angeboten wurde. Für diese Position, aber auch um Komposition bei Gustav Adolf Schlemm zu studieren, zog er nach Wetzlar.

Im Verlag Hermann Schulte Wetzlar produzierte Fietz unter anderem Lieder für Jürgen Werth oder Manfred Siebald, veröffentlichte jedoch auch eigene Werke wie das Paulus Oratorium – Lass dir an meiner Gnade genügen.

2016 fand die Uraufführung des Musicals „Franziskus – Ein Heiliger und ein Papst“ im Rahmen des Katholikentages in Leipzig statt.

Parallel zu seiner Arbeit im Verlag Hermann Schulte Wetzlar veröffentlichte Fietz unter dem Künstlernamen Manuel Thaler über die Plattenfirma CBS auch Lieder wie Jeder Sonnenstrahl ist ein Versprechen oder Ein Rucksack und ein Knotenstock. Er hoffte, durch die Zusammenarbeit mit einem Major-Label mehr Menschen auf seine christlichen Texte aufmerksam machen zu können. Er bemerkte jedoch schnell, dass er bei CBS nicht die Lieder singen durfte, die er gerne wollte, und somit beendete er 1974 nicht nur die Arbeit für CBS, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Verlag Hermann Schulte Wetzlar ging zu Ende und er gründete zusammen mit seiner Frau den Abakus Schallplatten und Ulmtal Musikverlag Barbara Fietz (heute: Abakus Musik)

Booklet

Das Booklet einer weiteren Veröffentlichung dieses Albums

.Im Abakus Musik Verlag wurden inzwischen über 320 Produktionen veröffentlicht, davon etwa 250 von Fietz selbst. Laut GEMA hat er inzwischen über 4500 Lieder geschrieben und gibt pro Jahr ca. 40 Konzerte. Bei vielen dieser Konzerte wird er von Gerhard Barth an Gitarre und Bass begleitet oder er tritt zusammen mit seinem Sohn Oliver Fietz auf, der selbst als Solo-Musiker tätig ist.

Fietz arbeitete neben anderen zusammen mit Ivan Rebroff, Eberhard Weber, Johannes Jourdan, Petula Clark, Johannes Nitsch, Uwe Kröger, Eva Lind, Clemens Bittlinger, Bill Ramsey, Edwin Hawkins, Olivia Molina, Dieter Falk, Coretta Scott King und dem Apollo-15-Astronauten James B. Irwin.

Von 1986 bis 1996 moderierte er beim Hessischen Rundfunk die Sendung Lieder zwischen Himmel und Erde mit bis zu 150.000 Zuhörern.

AlternateLabels

Die Labels dieses weiteren Albums …

Fietz arbeitet auch als Bildender Künstler (abstrakte Malerei, Holzskulpturen). Seine erste Ausstellung fand im November 2009 statt und seitdem gibt es regelmäßig Ausstellungen in ganz Deutschland mit seinen Werken. Im Juli 2015 eröffnete er in Greifenstein-Allendorf einen Skulpturenpark. Auf 20.000 Quadratmetern stellt er rund 50 Plastiken aus Holz, Stein und Metall aus, die er seit 1995 geschaffen hat.
Privates
Siegfried Fietz ist verheiratet mit Barbara Fietz (* 1945) und hat drei Kinder. Er wohnt und arbeitet in Greifenstein-Allendorf im Lahn-Dill-Kreis als Musiker, Produzent und Komponist. (Quelle: wikipedia)

Man kann ja stehen wie mal will, zu dieser „christlichen Musik“ (mir persönlich ist sie eher mehr als suspekt), aber dieser Siegfried Fietz verstand bzw. versteht sein Handwerk (und dabei hat er sich der Elemente der Gospelmusik schwer verinnerlicht) … Gekonnt und perfekt bettet er seine Musik in die „christliche Botschaft“ ein …  ich denke mal, auf Kirchentagen und #hnlichen Events kann und köonte er seine Alben wunderbar verkaufen.

Und ..  seine Version von „Amacin Grace“ ist eine grandios gelungene Version … dies habe ich als nicht gläubiger Mensch festzustellen.

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Besetzung:
Siegfried Fitz (guitar, vocals)
+
Orchester und Chor

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Titel:
01. Wie das Licht nach der Nacht (Amacing Grace) (Traditional/Wagner) 2.27
02. Wir singen Schalom alechem (Traditional/Jourdan) 4.25
03. Es gibt für die Welt die Verheissung (Traditional/Spitzer/Jourdan) 2.50
04. Herr, wenn der Wunsch (Fietz/Spitzer) 2.50
05. Wo die roten Tulpen blühen (Traditional/Jourdan) 2.24
06. Geh doch durch die Dunkelheit (Fietz/Spitzer) 2.23
07. Jerusalem (Ich hab im Traum gesehen) (Adams/Schmidt-Eller) 5.18
08. Es liegt ein Mensch geschlagen (Fietz/Jourdan) 2.34
09. Seht, seht, seht das Licht (Traditional/Jourdan) 3.12
10. Wenn manchmal das Leben dir wird zu schwer (Fietz/H.v.B.) 3.00
11. Von guten Mächten (Fietz/Bonhoeffer) 4.07
12. Und Hoffnung wird Vollendung sein (Fietz/Jourdan) 3.17
13. Stimm die Lieder an (Kumbajah) (Traditional/Wagner/Jourdan) 3.25
14. Nehmt Abschied, Brüder (Traditional/Jourdan) 2.21

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France Gall – Ich bin zuckersüß + Kommst du zu mir ? (1973)

FrontCover1Eigentlich hätte sie ja als Einstieg in die Welt der Fance Gall eine bessere Single verdient:

France Gall (* 9. Oktober 1947 als Isabelle Geneviève Marie Anne Gall in Paris) ist eine französische Sängerin. Nach einem erfolgreichen Karrierestart in Frankreich gewann sie 1965 für Luxemburg den Eurovision Song Contest mit dem Titel Poupée de cire, poupée de son. Von 1966 bis 1972 sang sie unter anderem auf Deutsch. 1988 hatte sie mit Ella, elle l’a einen Nummer-eins-Hit in Deutschland.

France Gall verließ 1966 Frankreich, ging nach Deutschland und nahm dort bis 1972 auf Deutsch gesungene Platten auf. Sie arbeitete dabei mit Werner Müller zusammen. Für Zwei Apfelsinen im Haar (ihre deutsche Version von A Banda, im Original von Chico Buarque) erhielt sie 1968 eine Goldene Schallplatte.[2] 1968 nahm sie mit Der Computer Nr. 3 am Deutschen Schlager-Wettbewerb teil und belegte den dritten Platz. 1969 wurde sie erneut Dritte beim Deutschen Schlager-Wettbewerb: Ihr Titel Ein bißchen Goethe, ein bißchen Bonaparte erreichte zudem Platz 14 der Charts und war damit ihre bis dahin höchste deutschsprachige Hitparadennotierung. Beim Deutschen Schlager-Wettbewerb 1970 trat sie mit Dann schon eher der Piano-Player an und landete auf dem vorletzten Platz. Sie interpretierte unter anderem Stücke von Horst Buchholz und Giorgio Moroder.

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Oh, la la … France Gall

Zu den bekanntesten Liedern in deutscher Sprache zählen Zwei Verliebte zieh’n durch Europa, Unga Katunga, Kilimandscharo, Mein Herz kann man nicht kaufen, Ali Baba und die 40 Räuber, Ein bißchen mogeln in der Liebe, Ich singe meinen Song, Ich hab’ einen Freund in München, Ich bin zuckersüß, Wassermann und Fisch, Links vom Rhein und rechts vom Rhein, Das war eine schöne Party, Wir sind keine Engel oder Ich liebe dich, so wie du bist. Aufgrund ihrer Popularität erhielt sie 1969 und 1971 den Bronzenen sowie 1970 den Silbernen Bravo Otto der Jugendzeitschrift BRAVO.

Rückblickend äußerte France Gall, die Zeit ihrer Karriere in Deutschland sei nicht die schönste ihres Lebens gewesen. Denn durch ihren Bekanntheitsgrad und die ständigen Auftritte habe sie keine normale Jugend gehabt. Ihre deutschen Schlager stehen stilistisch in starkem Kontrast zu ihrer späteren Karriere in Frankreich.

Sie war von 1969 bis 1974 mit dem Sänger Julien Clerc (* 1947) liiert. (Quelle: wikipedia)

Tja … mir scheint, so etliche Sänger/innen aus Frankfreich wurden hier bei uns als trällernde Schlagerstars vermarktet (Adamo ging´s nicht anders) … und damit hat man France Gall (und nicht nur sie) doch deutlich unter Wert verkauft.

Ein gutes Beispiel ist diese Single … Kategorie: eher albern … aber es gibt es eben auch die andere France Gall … von der wird hier oder anderswo auch noch die Rede sein.

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Besetzung:
France Gall (vocals)
+
ein kleiner Haufen unbekannter Studiomusiker

BackCover1

Titel:
01. Ich bin zuckersüß (Zylka/Holm) 2.45
02. Kommst du zu mir ? (Midnight) (Bouvens/Buschor) 3.09

LabelB1

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France Gall mit Salvador Dali (1969)

Insterburg & Co – Hohe Schule der Musik (1973)

FrontCover1Kaum ein anderes Combo beherrschte die „hohe Schule“ des blühenden Blödsinns bessers als damals jene Insterburg & Co., die einen angesichts ihres textlichen Irrsinns in den Wahnsinn treiben konnte. Sie waren schlicht und ergreifend die Großmeister in ihrem Metier:

Insterburg & Co. war eine deutsche Komikerband, die in der Urbesetzung von 1967 bis 1979 bestand.

Der Bandname leitet sich vom Künstlernamen Ingo Insterburgs ab. Die weiteren Mitglieder waren Karl Dall, Peter Ehlebracht und Jürgen Barz.

Das Quartett Insterburg & Co. kultivierte in den 1960er- und 1970er-Jahren die „Kunst des höheren Blödsinns“ und stand dabei in einer Reihe mit Schobert und Black und Ulrich Roski. Gelegentlich wurden sie als „Blödelbarden“ bezeichnet.[1] Das Programm bestand aus komischen Musikstücken und spontaner Stand-up-Comedy (obwohl es den Begriff damals in Deutschland noch gar nicht gab). Bei letzterem nahmen sich die vier oft gegenseitig auf die Schippe. Sie vertonten ihre Sketche und Lieder gern mit meistens von Ingo Insterburg selbstgebauten Instrumenten, von denen viele aus umfunktionierten Küchen-, Garten- und sonstigen Alltagsgeräten bestanden. Während der Auftritte forderte Karl Dall Ingo Insterburg häufig scherzhaft auf, die ungewöhnlichen Instrumente zu „erklären“. Karl Dall trat im Rahmen von Insterburg & Co. unter anderem als Parodist von Hans Albers in Erscheinung.

Insterburg+Co01Im Jahr 1968 spielte Insterburg & Co. gemeinsam mit den Jacob Sisters in dem Kinofilm Quartett im Bett (Untertitel: Klatsch, Klatsch, Schenkelchen – Opa wünscht sich Enkelchen), im folgenden Jahr in Charley’s Onkel und 1973 in Chapeau Claque mit. Sie waren mehrfach bei Dalli Dalli zu Gast. Häufig trat die Band in der Sendung Musikladen auf. Aufgrund der Tatsache, dass es zu dem Zeitpunkt nur drei Fernsehprogramme (ARD, ZDF und die Dritten Programme) in Westdeutschland gab, wurde die Band schnell einem breiten Publikum bekannt. Ihr Humor machte sie populär; Ausschnitte der Musikladen-Shows werden bis heute wiederholt.

Die Band veröffentlichte zahlreiche Schallplatten, die das gleiche Konzept verfolgten. Neben Alben mit Live- oder Studiomusik erschienen einige Sketch-Sammlungen. Ein bekanntes Stück der Gruppe ist Ich liebte ein Mädchen aus dem Jahr 1974, das von Ingo Insterburg gesungen wurde und sich viereinhalb Monate in den deutschen Singlecharts hielt. Als sich die Gruppe 1979 trennte, startete Dall eine Solokarriere als Sänger, Komiker, Schauspieler und Fernsehmoderator.

Ingo Insterburg stellte eine neue Band unter demselben Bandnamen zusammen. Zu ihr gehörten Marian Majaran, Jupi Sirius und Georg Himmelblau. Die Band löste sich 1993 auf.

2005 traten Ingo Insterburg und Karl Dall gemeinsam als Insterburg & Co. auf.

1995 wurde Ich liebte ein Mädchen in Pankow von Ingo Insterburg als Solokünstler erneut veröffentlicht. Eine Coverversion dieses Liedes ist Für Immer Immer auf dem Album 3 Is Ne Party von Fettes Brot aus dem Jahr 2013, das sich ebenfalls in den Singlecharts platzieren konnte. (Quelle: wikipedia)

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Oder: Den damaligen Insterburgs war nichts heilig … und das war so verdammt gut so ! Und davon kann man sich z.B. bei dieser LP überzeugen. Es mag ja sein, dass man einen speziellen Humor braucht, um sich über die Insterburger zu amüsieren … Ich jedenfalls kann mich kringelig lachen, höre ich ihre abgefahrenen Texte und Klänge … man höre sich mal „Ich liebte ein Mädchen“ an …

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Besetzung:
Jürgen Barz
Karl Dall
Ehlebracht
Ingo Insterburg

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Titel:
01. 20 Mädchen auf einmal (Insterburg/Barz/Dall/Ehlebracht) 2.24
02. Äpfel – Glocken – Ziegen – Expander (Insterburg/Barz/Dall/Ehlebracht) 2.56
03. Ich liebte ein Mädchen (Insterburg) 2.29
04. Mütterlein (Dall/Ehlebracht) 2.00
05. Knut Wuchtig (Barz) 2.36
06. Krumme Lanke (Insterburg/Barz) 2.50
07. Evelyn (Insterburg/Barz/Dall/Ehlebracht) 2.45
08. Wodka – Rubel (Insterburg/Barz/Dall/Ehlebracht) 1.44
09. Hatschi Bumbeidschi (Ehlebracht) 1.35
10. Cha-haa-ha (Dall) 1.42
11. Küchenschaben (Insterburg/Barz) 0.43
12. Das Schwein (Insterburg/Barz) 0.52
13. Abitur (Ehlebracht) 1.45
14. Die Bäckerin (Insterburg/Barz) 1.10
15. Annemarie (Dall) 1.23
16. Immer muß ich dichten (Insterburg) 1.30
17. Charterflug (Dall/Ehlebracht) 1.06
18. Mein achtel Schulterblatt (Ehlebracht) 0.35
19. Der Engerling (Insterburg/Barz) 1.44
20. Loblied auf uns selbst (Insterburg/Barz/Dall/Ehlebracht) 1.48

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Gottfried Böttger – Gottfried Goes Happy (1973)

FrontCover1.jpgMan darf ihn, nein, man muss ihn als Urgestein der Hamburger Musik-Szene der 70er Jahre bezeichnen … und jetzt ist er gestorben … viel zu früh:

Gottfried Böttger (* 21. Dezember 1949 in Hamburg; † 16. Oktober 2017 ebenda) war ein deutscher Boogie-Woogie- und Ragtime-Pianist.

 

Böttger erhielt ab 1955 eine klassische Klavierausbildung, 1957 hatte er sein erstes öffentliches Konzert. 1969 gründete er nach dem Abitur am Wilhelm-Gymnasium Hamburg mit Uli Salm und Ulf Krüger die Jazz-Pop-Gruppe Leinemann, 1971 veröffentlichte er die Solo-Schallplatte Gottfried goes happy, 1973 erfolgten die Gründung der Rentnerband und des Panikorchesters mit Udo Lindenberg. Böttger wurde 1973 durch Udo Lindenberg in dessen Hit Alles klar auf der Andrea Doria mit der Liedzeile „Gottfried heißt der Knabe, da hinten am Klavier, und für jede Nummer Ragtime, kriegt er ’n Korn und ’n Bier“ verewigt. 1974 nahm er unter dem Pseudonym „Raggi Ragtime“ eine deutsche Version des Ragtime-Hits The Entertainer aus dem Film Der Clou auf. Ebenfalls 1974 nahm er mit seinem langjährigen Weggefährten Lonzo Westphal die Single Hamburg ’75 auf. In diesem bekannten Stück, das Hans Scheibner für sie getextet hat, blicken die beiden als Greise wehmütig zurück auf ihre große Zeit in der Hamburger Szene rund um das Onkel Pö, zu der sie damals gehörten.

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Die Musik-Wohngemeinschaft in der „Villa Kunterbunt“ 1975: Marius Müller- Westernhagen (li.), Otto Waalkes (5. v.li), Udo Lindenberg (6.v. li.) und Gottfried Böttger mit Schnauzer (r.)

Im weiteren veröffentlichte er zahlreiche Plattenaufnahmen, unter anderem mit dem amerikanischen Blues-Pianisten Memphis Slim, und schrieb Musik für Fernsehserien wie Tatort und Großstadtrevier. 1997 machte er auch eine Aufnahme mit dem südafrikanischen Spiritual-Interpreten Joe Curtis.

Seit 1997 war er Dozent für Mediendidaktik in der Studienrichtung Medieninformatik im Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Anhalt und wurde dort später zum Honorarprofessor für Digitale Audiotechnik berufen.

In der Fernseh-Talkshow III nach 9 von Radio Bremen war Böttger seit der ersten Sendung am 19. November 1974 ständiger Pianist, teilweise auch im Duo mit Joe Pentzlin. Zum 40-jährigen Bestehen der Talkshow mit der Ausgabe am 14. November 2014 nahm der Musiker seinen Abschied aus der Sendung.(Quelle: wikipedia)

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Gottfried Böttger mit Axel Zwingenberger

Ach ja …

Er war Mitbegründer der Gruppe Leinemann, der Rentnerband und des Panikorchesters mit Udo Lindenberg – und 40 Jahre lang Pianist der Fernseh-Talkshow „3 nach 9“. Am Montagabend verstarb der 67-jährige.

Gottfried heißt der Knabe – da hinten am Klavier/ und für jede Nummer Ragtime – kriegt er ’n Korn und ’n Bier“, sang Lindenberg 1973 in seinem „Andrea Doria“-Hit. Der so verewigte und geschätzte Gottfried Böttger ist am Montag in Hamburg im Alter von 67 Jahren gestorben. Der Musiker, der im Grindelviertel aufwuchs, hatte sich nach einer lange überwunden geglaubten Krebserkrankung vergangenen Woche in die Asklepios-Klinik Barmbek begeben müssen. Nach einer Operation sei er am Abend friedlich im Beisein seiner Lebensgefährtin Ellen von Spanyi und seines Sohnes Bendix, 18, (aus seiner 2008 geschiedenen Ehe mit Ehefrau Dagmar) eingeschlafen, hieß es von einem Freund der Familie.

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Das Panikorchester in Urbesetzung im Onkel Pö: Judith Hodosi (sax), Karl Allaut (git) . Gottfried Böttger (p), Steffi Stephan (bass), Peter Backhausen (dr), Udo Lindenberg

Gottfried Böttger zählte in den 70er-Jahren mit zur „Hamburger Szene“. Zusammen mit Udo Lindenberg, Marius Müller-Westernhagen und Otto Waalkes wohnte er in der „Villa Kunterbunt“ in Winterhude. 40 Jahre lang begleitete Böttger als Pianist die Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen – kurz vor seinem 65. Geburtstag hatte er Abschied von der Sendung genommen. Dies sei nicht wegen des runden Geburtstages geschehen, sagte er damals: „Wenn man 40 Jahre in derselben Sendung spielt – das ist nicht zu übertreffen.“
„Er war und ist ein Stück Radio-Bremen-Geschichte“

Außerdem habe er über seinen Abschied von dieser Zeit, „die sehr lebhaft und bestimmend“ für sein Leben gewesen sei, selbst entscheiden wollen. „Wenn Gottfried Böttger im Studio am Klavier saß, war ‚3nach9‘-Zeit. Er hat sie unmittelbar miterlebt, die Gespräche mit mehr als 3000 Gästen und – vor allem – nationale wie internationale Stars am Klavier begleitet. Er war und ist ein Stück Radio-Bremen-Geschichte“, sagte Thomas von Bötticher, Leitung Fernsehen und Redaktionsleiter „3nach9“. Zu den Stars, die der Pianist in der Zeit begleitete, zählten unter anderem Klaus Doldinger, Tom Jones, Sting, Udo Lindenberg, Peter Maffay oder der Klassikpianist Lang Lang.

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Gottfried Böttger mit Hans-Georg Möller

Bereits mit sechs Jahren nahm Böttger Klavierunterricht, nachdem er seiner Mutter zu Weihnachten die erste eigene Komposition geschenkt hatte: „Eine Variation von Hänschen klein“. Bald trat der Hamburger Jung in einem öffentlichen Konzert auf, auch ein Junge namens Justus Frantz (später Stardirigent) war damals dabei.

Nach dem Abitur am Hamburger Wilhelm-Gymnasium gründete Böttger gemeinsam mit Uli Salm und Ulf Krüger die Jazz-Pop-Gruppe Leinemann (1969), danach mit Udo Lindenberg das Panikorchester (1973), und er war Teil der Rentnerband. Er nahm als Boogie-Woogie- und Ragtime-Pianist zahlreiche Schallplatten auf und schrieb TV-Musik, unter anderem für den „Tatort“ oder das „Großstadtrevier“. Seit 1997 lehrte Böttger als Dozent für Mediendidaktik im Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Anhalt. Im Wintersemester 1999/2000 wurde er zum Professor ernannt.

„Mit Gottfried Böttger verlieren wir einen absolut duften Kumpel“, sagte der Hamburger Journalist Menso Heyl, der mit Böttger Abitur gemacht hatte, der WELT.

Hier sein – so weit ich es überblicke … sein erstes Solo-Album … Boogie Woogie und Skiffle … macht einfach nur gute Laune … auch heute noch ! Dafür mein Dankeschön !

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Besetzung:
Gottfried Böttger (piano, vocals)
Kurt Griese (drums)
Ingo Kröger (bass)
Heinz-Peter Meyer (banjo)

BackCover

Titel:
01. Over In The Gloryland (Traditional) 2.21
02. Flat Foot Floogie ( Gaillard/Stewart/Green) 3.16
03. Boogie (Traditional) 3.21
04. Somebody Stole My Gal (Wood) 3.54
05. Blues For Peter (Traditional) 4.19
06. Margie (Robinson/Davis) 3.21
07. Bill Baily  3:34 I
08. Alabama Jubilee (Traditional) 2.57
09. Careless Love (Traditional) 3.46
10. Jingle Bells (Traditional) 3.05
11. All Of Me (Traditional) 4.00
12. Bye, Bye Blues (Hamm/Bennet/Lown/Gray) 3.05

LabelB

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Gottfried Böttger (* 21. Dezember 1949 in Hamburg; † 16. Oktober 2017 ebenda)

Ein wenig skurrill … Udo Lindenberg‘ s musikalischer Abschied von seinem Freund im Ahrensburger Restaurant Strehl am 92.11.2017:

Lyubov Timofeyeva + Andor Foldes – Musik für Kinder 1 (1977)

FrontCover1Da wird sich der klassische Bildungsbürger aber gefreut haben … endlich kan man den Kleinen feine klassische Musik präsentieren, die dann auch noch „speziell“ für Kinder (ab 7 Jahre !) komponiert wurde.

Es gab ja auch bei der Deutschen Grammophon diese spezielle „Junior-Serie“.

Und in der Tathaben sich die hier versammleten Komponisten tatsächlich mal daran gesetzt „Stücke für Kinder“ zu komponieren.

Nun ja, war sicher gut gemeint und es hört sich auch anz nett an (die Kompositionen könnten allerdings auch Fingerübungen für angehende Pianisten sein; ein Stück heißt dann auch so), aber o bei der Zielgruppe das die wahre Freude aufkommt … da hab´ ich so meine Zweifel.

Man kann natürlich Kompositionen dieser Art „Abenteuer-Zeichen-Trickfilm“ oder „Däumelinchen“ nennen, das ändert aber nix an der Tatsache, dass die Melodien dann doch ein wenig zu komplex sind, um eine größere Aufmerksamkeit bei Kindern zu erreichen … so zumindest meine Auffassung.

Interessant, dass sich scheinbar slawische Künstler diesem Thema angenommen haben und auch die beiden Pianisten stammen aus diesem Kulturkreis.

Wer gefallen an musikalischen Miniaturen auf dem Klavier hat, wird hier gut bedient.

Lyubov Timofeyeva

Besetzung:
Andor Foldes (tracks: B1 to B16)
Lyubov Timofeyeva (piano bei 01. – 14.)

BackCover1

Titel:

Dimitrij Schostakowitsch: Tanz der Puppen:
01. Lyrischer Walzer 1.44
02. Gavotte 1.14
03. Romanze 2.14
04. Polka 1.27
05. Scherz-Walzer 2.31
06. Drehorgel 0.36
07. Tanz 0.32

Sergej Slonimsky: Stücke für Kinder:
08. Trüber Abend 1.20
09. Petzer 1.00
10. Abenteuer-Zeichen-Trickfilm 1.03
11. Nordisches Lied 2.31
12. Marsch des Barmalej 1.37
13. Däumelinchen 2.46
14. Glocken 2.48

Aufgenommen 1973

Béla Bartók: Zehn leichte Klavierstücke:
15. Bauernlied 2.29
16. Qualvolles Ringen 2.12
17. Slowaken-Tanz 0.45
18. Sostenuto 1.06
19. Abend auf dem Lande 1.18
20. Ungarisches Volkslied 1.00
21. Morgenrot 0.47
22. Volkslied 1.22
23. Fingerübung 1.05
24. Bärentanz 3.31

Béla Bartók: Aus »Mikrokosmos« Band 4:
25. Nr. 97 Notturno 1.31
26. Nr. 100 Wie ein Volkslied 0.47
27. Nr. 102 Obertöne 1.10
28. Nr. 108 Ringen 0.52
29. Nr. 113 + Nr. 115 Bulgarischer Rhythmus 1 + 2 0.55

Aufgenommen 1955

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Andor Foldes