Verschiedene Interpreten – Klangdenkmal für die Opfer des Holocaust (2004)

FrontCover1Ganz sicher eins der ambitioniertesten Musikprojekte der letzten Jahre. Ganz sicher ein Projekt von besonderer Güte aber auch ganz sicher ein Album mit schwer verdaulicher Kost:

26 Variationen zu einem Thema, über das man sich verbal nur schwer äußern kann. Die Unfassbarkeit und Dimension des Holocaust lässt sich zwar mit Fakten, Daten und Zahlen beschreiben, aber das Leid der Opfer, das Bedauern des Geschehenen, die Konsequenz – auch oder gerade -für das eigene Leben ist schwer zu „fassen“. Vielleicht gibt es gerade auch deshalb Musik, denn sie ist „Sprache wo Sprache endet“ (R. M. Rilke) und gibt uns die Möglichkeit, ohne verbale Rahmen Gefühl und Ratio zu verbinden, Trauer und Hoffnung ineinander fließen zu lassen und der Opfer auf diese Weise in besonderer Art zu gedenken.

„Das Klangdenkmal für die Opfer des Holocaust“ haben 27 Komponisten des Deutschen Komponistenverbandes „gebaut“. Das Projekt wurde 1999 nach einem einstimmigen Beschluss im Landesverband Berlin gestartet. Komponisten unterschiedlichster Generationen und künstlerischer Herkunft beteiligten sich. Ausgangspunkt war das Thema eines Liedes von Coco Schumann. Er wurde als Sohn einer jüdischen Mutter verfolgt, in die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Dachau deportiert, überlebte und steht heute noch als Musiker auf der Bühne. Das Thema seiner Komposition wurde für die Besetzung eines Streichquartetts bearbeitet und in alphabetischer Reihenfolge nacheinander an alle Mitwirkenden des Projekts gesandt.

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Jeder Künstler hatte dann die Möglichkeit unter Berücksichtigung des Ausgangsthemas an seinen Vorgänger kompositorisch anzuknüpfen oder unabhängig in eigener Weise fortzufahren. Die Länge des jeweiligen Beitrags sollte ein bis zwei Minuten betragen. Nach zweijähriger Arbeit entstand so, entgegen aller Zweifel ein erstaunlich homogenes, musikalisches Stück Zeitgeschichte von Künstlern der verschiedensten Genre zwischen Jazz, Avantgarde und E-Musik. Ein Werk, in dem Vergangenheit und Gegenwart als Summe persönlichen Erfahrens und subjektiven Erlebens in jeweils eigener künstlerischer Verarbeitung der beteiligten Komponisten zu einem ideellen Ganzen zusammenfließen.

Wie gesagt: keine leichte Kost … aber kann es bei diesem Thema „leichte Kost“ geben ?

Holocaust

Titel:
01.  Coco Schumann: Thema aus dem Lied „Jedes liebe Wort“  1.22
02. Variation von Maria Babtist 1.49
03. Variation von Reiko Clement 1.20
04. Variation von Hans-Jörn Brandenburg  1.21
05. Variation von Raimond Erbe 1.11
06. Variation von Lutz Gerlach 1.15
07. Variation von Joachim Gruner 1.20
08. Variation von Friedrich Graef  1.53
09. Variation von Helge Jung  1.32
10. Variation von Maria Kroutairskaia 2.05
11. Variation von  Gottfried Klier 1.36
12. Variation von Kurt Dietmar Richter 2.49
13. Variation von Siegfried Matthus 0.54
14. Variation von Helmut Oehring 2.08
15. Variation von Daniel Seitz  1.34
16. Variation von Werner Seitz 3.02
17. Variation von Christoph Schambach 1.47
18. Variation von Oskar Siebert 2.26
19. Variation von Stefan Sobotta  1.33
20. Variation von Otto Ruthenberg  1.18
21. Variation von Lexa A. Thomas  0.59
22. Variation von Peter Weirauch 2.24
23. Variation von Gebhard Ullmann 1.45
24. Variation von Christian Steyer 2.53
25. Variation von Karl Heinz Wahren 0.59
26. Variation von Lothar Voigtländer 1.59
27. Variation von Hannes Zerbe 1.06
28. Schlussthema von Coco Schumann 1.45

Ursprüngliche Komposition: Coco Schumann

CD1

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Junge Münchner Philharmonie – Berliner Konzert (2004)

FrontCover1Dieses Album könnte man auch „MAN proudly presents … “ nennen:

Die Junge Münchner Philharmonie ist ein Projektorchester für Musikstudenten und junge Profis mit Sitz in München. Unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten und Gründers Mark Mast studiert es mit professionellem Qualitätsanspruch verschiedene Werke der klassischen und zeitgenössischen Musik ein. Es ist ein Klangkörper des Vereins Bayerische Philharmonie.

Im Jahre 1996 gründete der Dirigent Mark Mast ein projektorientiertes Orchester für Musikstudenten und angehende Berufsmusiker.

Die Gründungstournee des Orchesters führte im August des gleichen Jahres durch Colorado, USA; als orchestra-in-residence war die Philharmonie zum Colorado Music Festival eingeladen.

1998 wurde die Junge Münchner Philharmonie für die jährlich stattfindenden Festspiele Orff in Andechs engagiert, als deren „Hausorchester“ sie seitdem fungiert. Orff in Andechs, bei denen in den Sommermonaten im Florian-Stadl des Klosters Andechs Werke von Carl Orff (unter anderem Der Mond, Die Bernauerin, Die Kluge, Carmina Burana und erstmals im Jahre 2004 von Wilfried Hiller Der Goggolori) unter der Regie von Prof. Dr. Hellmuth Matiasek aufgeführt werden, sind weltweit die bedeutendste Spielstätte, die sich der Pflege der Orffschen Werke verpflichtet hat.

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Seit der Gründung 1996 findet ebenfalls eine ein bis zwei Wochen dauernde Orchesterakademie statt. Nachdem von 1998 an drei Jahre lang das Kloster Andechs als Spielort diente, wird die Akademie seit 2001 im Kloster Seeon abgehalten. Hierbei werden Meisterwerke der symphonischen Literatur vom Barock bis zur Gegenwart präsentiert. Die zeitliche Abfolge der Komponisten der jeweiligen Hauptwerke liest sich wie folgt: C. Ph. E. Bach – Haydn – Mozart – Beethoven – Brahms – Strauss – Bruckner.

Dritter fester Bestandteil des Programms der Jungen Münchner Philharmonie ist die „Symphonische Meisterklasse“. Unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Zubin Mehta, Colin Davis und Esa-Pekka Salonen werden symphonische Werke von W.A. Mozart bis Edward Elgar einstudiert. Seit 2001 hat sich mit der Osterakademie La Villa als viertes regelmäßig stattfindendes Projekt eine Akademie und Meisterklasse für Kammermusik und Kammerorchester etabliert.

2002 führte die Junge Münchner Philharmonie unter Mark Mast erstmals in Zusammenarbeit mit dem Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper und der Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters Stücke aus bekannten Opern großer Komponisten wie Mozart, Händel und Vivaldi im Rahmen von Opernkonzerten auf, ein Projekt, das seit 2004 einmal jährlich stattfindet 2006 übernahm Laurent Pillot, Leiter des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, die Gesamtleitung des Opernprojekts. Auch 2007 wirkte Pillot wieder bei der Neuauflage der Opernkonzerte mit.

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Sechstes Standbein des Orchesters ist das seit 2004 jährlich an W.A. Mozarts Geburtstag stattfindende Benefizkonzert, bei dem die Gegenüberstellung von Werken Mozarts und Komponisten des 20. Jahrhunderts thematische Tradition geworden ist.

Im September 2006 feierte die Junge Münchner Philharmonie ihr 10-jähriges Jubiläum mit der Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven im Münchner Herkulessaal. Am 1. Januar 2007 bestritt die Junge Münchner Philharmonie das Neujahrskonzert im Großen Festspielhaus in Salzburg. Zusammen mit dem eigens dafür gegründeten Chor, der in kürzester Zeit auf 130 Mitglieder angewuchs, führte sie erneut die 9. Sinfonie von Beethoven auf, welche von ihr auch ein weiteres Mal beim Abschlusskonzert der Europäischen Wochen in Passau 2007 aufgeführt wurde.

Daneben erweitern Kammermusik-Meisterkurse in „La Villa“, zahlreiche weitere Konzerte im In- und Ausland und Kooperationen mit weiteren namhaften Partnern wie der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater und der Celibidache Stiftung das Angebot der Jungen Münchner Philharmonie. Besonders anzumerken sind auch das Gastspiel auf der EXPO 2000 in Hannover, die CD-Produktionen 2001 sowie die DVD-Produktionen 2005 und 2006.

Jährlich werden nach einer Probespielausschreibung Musiker bei Probespielen an Musikhochschulen und Konservatorien im ganzen Bundesgebiet ausgewählt, die dann gezielt für die verschiedenen Projekte eingeladen werden. Diese Arbeitsweise bietet möglichst vielen jungen Musikern die Gelegenheit, an professionell gestalteten Projekten teilzunehmen und garantiert die hohe Qualität jeder einzelnen Produktion. Bei der Einstudierung wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Dozenten für die einzelnen Gruppen gelegt. (Quelle: wikipedia)

Hier eine Aufnahme, die im Rahmen  des „Young-euro classic“ Wettbewerbes in Berlin entstanden ist.

Und as Ensemble macht es sich dabei nicht leicht. Auf CD 1 hören wir zeitgenössische Kompositionen der Klassik, die nicht immer so ganz leicht zu verdauen sind. Aber Neuland zu betreten ist diesbezüglich wohl eine Tugend … Fortschritt nennt man sowas wohl.

„Landscape III“ ist eine Tondichtung des US Komponisten Cecil Effinger, dem es dabei ging, die Weite amerikanischer Landschaften musikalisch zu vertonen.

Ebenfalls aus den USA stammt Joseph Schwantner. Sein „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ wurde 1995 uraufgeführt:

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Na ja … auf CD wenden sich die Musiker dem allseits bekannten Anton Bruckner zu.

Anton Bruckners Sinfonie No. 3 in d-Moll (WAB 103) war Richard Wagner gewidmet und wird gelegentlich auch als Bruckners „Wagner-Sinfonie“ bezeichnet. Bruckner schrieb sie 1873, überarbeitete sie 1877 und ein zweites Mal 1888/89.

Die Uraufführung der Sinfonie fand am 16. Dezember 1877 in Wien statt und wurde von Bruckner selbst dirigiert. Das Konzert war allerdings ein Desaster. Bruckner war zwar in der Lage, einen Chor zu dirigieren, besaß aber wenig Erfahrung in der Leitung eines Sinfonieorchesters. Das an gute Konzerte gewöhnte Wiener Publikum, das Bruckners Werk zur damaligen Zeit nicht sehr aufgeschlossen gegenüberstand, verließ zu großen Teilen die Konzerthalle noch während der Aufführung. Selbst Orchestermitglieder verließen die Bühne. Einer der wenigen Unterstützer war Gustav Mahler, der einen vierhändigen Klavierauszug der Sinfonie erarbeitete (erschienen am 1. Januar 1880 im Verlag von A. Bösendorfer in Wien) und zum Dank von Bruckner das handschriftliche Manuskript der ersten drei Sätze erhielt. Gustav Mahlers Witwe Alma Mahler-Werfel versuchte vergeblich Ende der 1930er Jahre dieses Autograph an die Nationalsozialisten zu verkaufen, die wegen Adolf Hitlers Interesse an Bruckners Musik europaweit versuchten, die noch verbleibenden Manuskripte zu sammeln. Alma Mahler schmuggelte 1940 das Manuskript mit nach Amerika und versteigerte es nach dem Zweiten Weltkrieg.

Erst die Uraufführung der dritten Fassung am 21. Dezember 1890 in Wien unter der Leitung von Hans Richter wurde zu einem großen Erfolg (Quelle: wikipedia)

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Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin

Hier hören wir aber nun die „skandalträchtige“ Urfassung …

Heutezutage kann man den Trubel übr diese Komposition kaum oder gar nicht mehr nachvollziehen … so ändern sich eben die Zeiten …

Abgerundet werden diese ambitionierten Aufnahmen durch ein fundiertes, ausführliches und lesenswertes Begleitheft (24 Seiten).

Und wenn dann sowas gelungenes entstanden ist, darf meinetwegen auf die „MAN Aktiengesellschaft“ ihr Logo präsentieren.

Ach ja, frenetischer Beifall war den jungen Musikern gewiss.

Konzertmitschnitt vom 17.August 2004 Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin im Rahmen von Young-euro.classic

MarkMast

Besetzung:
Junge Münchner Philharmonie unter der Leitung von Mark Mast
+
Jürgen Spitschka (drums, percussion)

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Titel:

CD 1:

Cecil Effinger – Landscape III:
01. Poco Adagio 10.39

Joseph Schwantner – Konzert für Schlagzeug und Orchester:
02. Con forza 6.12
03. Misterioso 19.32
04. Ritmico con brio 5.45

CD 2:

Anton Bruckner – Symphonie Nr. 3 (Urfassung)
01. Gemäßigt, misterioso 23.55
02. Adagio, feierlich 17.11
03. Scherzo, ziemlich schnell 5.48
04. Finale Allegro 18.53

CD2A

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Cagey Strings – 7 Tage in der Woche (2004)

FrontCover1Von dieser Münchner Combo war ja schon mal in einem anderen blog die Rede und zwar  hier … aber auch dieses Album hinterlässt bei mir ein zwiespältiges Gefühl:

Zum einen kann man den Burschen durchaus attestieren, dass sie ihr vom Rock N Roll geprägtes Handwerkszeug durchaus verstehen und knackig aufspielen können. Dieser Rock N Roll Highscholl Stil ala Buddy Holly ist ihr Metier …

Doch warum um Himmels Willen verharren sie textlich stets auf dem schlichtesten Niveau ? Jedenfalls kann ich dieses textliche Liebelei-Gedöns momentan einfach nicht ab … Es gibt doch weiß Gott mehr Themen im Leben und gerade wenn als Münchner Lokalband unterwegs ist (und immerhin veröffentlichten sie damals noch auf Virgin Records !), hätte man in dieser „Stadt mit Herz“ vielfältige Themen im Angebot.

Und so bleiben sie für mich weiterhin die „Spider Murphy Gang“ für Arme … denn die Spider Murphy Gang hat so etliche Texte in ihrem Programm, die weitaus mehr als nur „Herz-Schmerz“ zu bieten haben.

Eigentlich schade, dann – siehe oben – knackig aufspielen, das können sie ja.

Singles

Single – Auskoppelungen

Ach ja, Franz Trojan, damals noch Schlagzeuger der Spider Murphy Band fungiert bei diesem Album neben Harald Steinhauer als Produzent.

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Besetzung:
Georg Angerer (guitar, vocals)
Peter Biermeier (bass)
Bernd Bircks (keyboards, accordion, saxophone)
Werner Heizenreder (drums)

FrontCover(unlimited oder so)1

Das gleiche Album (ohne dem Zusatz „Limited Edition“

Titel:
01. Heiß wie Feuer (Clark/Smith/Angerer) 2.37
02. So wie du (Angerer) 2.48
03. Schön war’s nur mit dir (Steinhauer/Frey) 2.47
04. Das muß ein Wunder sein (Steinhauer/Frey) 2.16
05. Wo ist das Glück (Angerer) 5.25
06. Unbekannte Nacht (Steinhauer/Frey) 3.15
07.  Immer wieder werden Träume wahr (Bircks) 3.07
08.  Auf einmal wird es Nacht (Bircks) 3.05
09. Mach die Augen zu (Greiner/Bircks) 3.57
10.  Was ist los (Trojan/Frey) 2.57
11.  Keine Lüge (Steinhauer/Frey) 3.31

CD1

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Spider Murphy Gang – Unplugged – Skandal im Lustspielhaus (2004)

FrontCover1Jetzt mal – auf guad boarisch – „the other side of The Spider Mursphy Gang including the Chuck Berry of Schwabing“:

Die ganz große Zeit für die Spider Murphy Gang war längst vorbei, da änderte aber nichts daran, dass sie unverdrossen wieterhin ihre Liveauftritte vor einem begeistertem Publikum zelebrierte.

und, noch viel, viel besser, sie kamen auf ne neue Idee:

„Neben unseren Livekonzerten hatten Barny und ich schon seit längerer Zeit die Idee, unsere Bandgeschichte, die ja eng mit dem Rock n Roll verbunden ist, in einer etwas anderen Form, nämlich unplugged, auf die Bühne zu bringen. Dabei wollten wir nicht nur unsere eigenen Songs spielen, sondern auch die Titel, die uns in den 26 Jahren unserer Geschichte beeinflusst haben. So entstand dieses Programm mit Titeln von Chuck Berry, Elvis, Hank Williams, Carl Lee Perkins bis hin zu Canned Heat und Rocco Granata.“ (Günher Sigl)

KonzertplakatUnd die Münchner Medien überschlagen sich vor Begeisterung ob dieses Konzeptes.

Und in der Tat … dieses Album ist ein Leckerbissen … Da führt ein launiger Günther Sigl augenzwinkernd durch durch das Programm, da wechseln sich die Solisten (Barny Murphy, Ludwig Seuss, Otto Staniloi und Willie Duncan) in bunter Reihenfolge ab, und wir hören Rock N Roll Geschichte …

Und wer glaubt, die Spider Murphy Gang sein musikalisch eher eindimensional, der höre sich mal den Klassiker „Johnne Be Good“ an … hier erklingt er – man traut kaum seinen Ohren – im Sound von Santana. Und auch ihren eigenen Hit „Rock N Roll Rendevouz“ wurde auf das köstlichste gänzlich interpretiert …

Und wer hätte gedacht, dass sie von Canned Heat „Going Up The Country“ spielen würde … natürlich einschließlich des markanten Flötenspiels … ! Ach ja, einen Western-Swing hatten sie auch im Gepäck … einen bayerischer Landler („Renate -Du konnst me gern ham“) kann man dann auch hören und die deutsche Schlagerherrlichkeit der 50er Jahre gibt´s dann mit dem Peter Kraus Song „Wenn“ zu hören.

Ungemein erfrischend … deshalb meine dringende Hörempfehlung !

Ach ja … im Oktober 2017 feierte die and ihr 40jähriges Bühnenjubiläum … mit zwei ausverkauften Konzerten in der Münchner Olympiahalle …ich kam zu spät beim Kauf einer Karte … *seufz*

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Besetzung:
Paul Dax (drums)
Willie Duncan (guitar, bass, steel-guitar, background vocals)
Barny Murphy (guitar, background vocals)
Günter Sigl (vocals, bass, guitar, ukulele)
Ludwig Seuss (piano, accordion, melodica)
Otto Staniloi (saxophone, flute, tuba)

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Titel:

CD1:
01. Honky Tonk Blues (Willims) 6.41
02. Blue Suede Shoes (Perkins) 4.59
03. Rock And Roll Music (Berry) 3,52
04. Rock ‚N Roll Schuah (Sigl) 3.11
05. Johnny B.Goode (Berry) 6.58
06. That’s All Right (Crudup) / Schickeria (Sigl) 13.17
07. Mir san prominent (Sigl/Murphy/Kleiner) 5.29
08. Sommer in der Stadt (Sigl) 4.36
09. Du machst mi high (Sigl) / Marina (Granata) 6.02
10. Pfüati Gott Elisabeth (Sigl) 5.53
11. Wer wird denn woana (Sigl) 5.52

CD 2:
12. Spann Stomp (Spann) 6.28
13. Rag Mop (Wills/Andersen) 4.09
14. Blue Moon Of Kentucky (Monroe) 5.34
15. Going Up The Country (Wilson) / Ich grüße alle und den Rest der Welt (Sigl) 7.31
16. Wenn (Evans/Reardon/May/Blecher) 5.23
17. Mit’n Frosch im Hois und Schwammerl in de Knia (Sigl) 6.47
18. Renate (Du konnst me gern ham) (Sigl) 7.11
19. Ich schau dich an (Sigl) 4.19
20. Rock’n Roll Rendevous (Sigl) / Jailhouse Rock (Leiber/Stoller) 6.18
21. Mir san a bayrische Band (Sigl) 4.51
22. Rock Around The Clock (Freedman/Knight)/ Skandal Im Sperrbezirk (Sigl) 6.37
23. Sch-Bum (’s Leb’n Is Wiar A Traum) (Keyes/Feaster/Sigl) 5.25
24. Unterm Kastanienbaum (Studioaufnahme) (Sigl) 4.08

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Und so schaut´s im Lustspielhaus, München aus

Hans Söllner – Oiweis I + Bayaman´ Sissdem (2004)

HansSöllnerFrontCoverSeit mehr als 20 Jahren erspielt sich Hans Söllner ein eigenes, riesiges Publikum mit steigender Tendenz und gegen alle Regeln des Geschäfts. Man muss es erleben, wie er – der ansonsten Verfehmte und Totgeschwiegene – auf grossen Festivals von 25Tausend Leuten als Hauptact gefeiert wird. Und die ihm, dem 49jährigen da zujubeln sind immer noch zwischen 15 und 25, ohne dass sie ihn verlassen, wenn sie älter werden. Ein “Phänomen”, das es in Deutschland kaum gibt, wir kennen sonst eine solche Einheit von Existentiellem und Populärkunst eher aus der Ferne. Er lässt die Leute teilnehmen an den Wegen seiner Person und macht das zu einer Kunst, in der sie sich wieder finden, an der sie sich reiben können. Hans Söllner spielt keine Rolle, er ist sie, lebt in ihr, zeigt Haltung. Er folgt sich selbst, statt Wege zu weisen; unterwirft sich seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, statt etwas heraufzubeschwören oder zu lehren. Er gehört zu den Typen, die wie Einsiedler wirken aber den Menschen lieben und ihn nie einem System unterordnen würden. Daher ihre widersprüchliche, unberechenbare Popularität.
Hans SöllnerUnd diese Beliebtheit bei den Leuten macht die im Übrigen mit Ausschließen befassten Apparate zunehmend williger, Söllner zu präsentieren. Er wird als Zugpferd geholt für Festivals, im Fernsehen sieht man zum wiederholten Male 45minütige Live-Mitschnitte und im Frühjahr soll es eine Dokumentation über ihn im Kino geben.
HansSöllnerSöllner ist der Heroe eines rauen, gesellschaftlichen Untergrunds im deutschsprachigen Süden, von dem der feinere “Underground” gerne auch etwas unter den Füssen hätte. Mit Stimme, Gitarre, verblüffender keltischer Erzählkunst, wurde Söllner zum Idol für 100Tausende. Gerade weil dieWelt der Medien, von Geld und Macht und der feinen Gesellschaft ihn ignoriert und bekämpft. Aus solchen emotionalen Energien, aus Direktheit im Zugreifen, Freiheitssehnsucht, Sozialkitsch, politischem Weltschmerz und privatem Drang entsteht Popmusik, die trifft.
Irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash, Kurt Cobain und einem bayrischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen. Ein schlagfertiges Bündel Wut mit Gitarre, mit seinem starken Gerechtigkeitsgefühl und einer sich immer mehr auslebenden instinktiven Musikalität.
Der beste Beweis dafür ist diese CD mit einer excellenten, neu formierten Band “Bayaman´Sissdem”: “Owei I”. Auch diesmal schleudert er wieder Grobheiten mit hohem Wiedererkennungswert heraus. Er kennt den Druck und den Dreck einer Existenz, in der Menschen zu Insassen einer Weltordnung gemacht werden oder sich selber machen, zur Genüge – ohne jedes Ghetto-Getue. Er hat sich selbst aus diesem Loch herausgebuddelt mit Worten und Stimme und auf der Bühne. Und deshalb ist bei ihm die andere Seite, Hoffnung, Zärtlichkeit und Liebe immer stärker als die Wut.
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Seine Sprache gehört zu ihm nicht wie ein zufälliger Dialekt, sondern wie ein Ur-laut, den ihm niemand nehmen kann und wird (das ist auch seine Botschaft an seine staatlichen Kontrahenten!), eine Art süddeutsches Patois. Und in dieses faszinierende Innenleben der sprachlichen Aneignung seiner Lebenswelt lädt er die Zuhörer mit ein, als würden sie zu sich selbst hinabsteigen.
Die anarchische Lust am selbstbestimmten Leben offenbart seinen Sinn für die Metaphysik der Underdogs. Söllner singt um sein Leben. In Liedern über die Liebe, übers Vatersein, übers Sterben fallen Sätze, wie sie wahrhaftiger nicht sein könnten.
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Sein Blick umarmt die Welt, seine Sprache rührt am Wesentlichen, ist genau und intensiv, gewitzt und tränenlos traurig.

Trotz aller lobenden Worte dieses Promotion-Textes: Gelegentlich drängt sich bei mir der Gedanke auf, dass Söllner gerne provoziert, um des provozieren willens.

P.S. Für die Nichtbayern: Oiwei I heißt auf deutsch „Immer ich“.

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Besetzung:
Stefan Hofer (drums)
Perter Pichler (accordion)
Manfred Puchner (guitar)
Denis Rieger (bass)
Hans Söllner (guitar, vocals)
Stefan Zept (keyboards)

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Titel:

01. A Drecksau is a Drecksau (Söllner) 3.24
02. Hoffnung (Söllner) 6.21
03. Dad i liang (Söllner) 5.07
04. Josefina Marie (Söllner) 9.19
05. Krautmo (Söllner) 9.56
06. Mei guada Freind (Söllner) 5.59
07. Freiheit (Söllner) 3.27
08. Ned Alda (Söllner) 4.17
09. Paradies (Söllner) 4.33
10. Saalach (Söllner) 7.05
11. Oiwei I (Söllner) 4.44
12. I sig a Grea (Söllner) 5.13
13. Do hob i’s troffa (Söllner) 5.38

CD

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Uwe Friedrichsen – Die Entdeckung der Currywurst (Hörbuch) (Uwe Timm) (2004)

FrontCover1Eine ganz und gar dringende Empfehlung meinerseits:

Die Entdeckung der Currywurst ist eine Novelle mit Rahmenerzählung von Uwe Timm aus dem Jahr 1993.

Ein nicht mehr ganz junger Mann fährt nach Hamburg, der Stadt seiner Kindheit. Dort besucht er siebenmal Frau Brücker, die ehemalige Besitzerin einer Imbissbude, im Altenwohnheim und lässt sich von ihr eine längere Episode ihres Lebens erzählen.

Ausführlich werden die letzten Kriegstage ab dem 29. April 1945 und die zeitgeschichtlich geprägten privaten Erlebnisse der zu diesem Zeitpunkt 43-jährigen Frau geschildert:

Bei einem Kinobesuch lernt Frau Brücker den Bootsmann Hermann Bremer kennen, sucht zusammen mit ihm in einem Luftschutzkeller Schutz und nimmt ihn nach der Entwarnung mit zu sich nach Hause, wo er auch als Fahnenflüchtiger bleibt. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, 16 und 20 Jahre alt. Er ist verheiratet und hat ein neugeborenes Kind. Diese Tatsachen verschweigt er ihr allerdings, was sie später immer wieder als Ausflucht dafür benutzen wird, ihm ihrerseits das Kriegsende verschwiegen zu haben. Bremer versteckt sich in Lena Brückers Wohnung. An den Abenden und nachts widmen sie sich ihrer Liebe. Obwohl Bremer vom Fenster aus den Einmarsch der Engländer sehen kann, dichtet er sich eine Wunschwelt, in der die Engländer mit den Deutschen gemeinsam gegen die Russen ziehen. Zu Bremers Konstrukt muss Lena Brücker nur einige „Notlügen“ beisteuern.

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Uwe Timm is(s)t ne Currywurst

Als Lena Brücker dann Bilder vom Massenmord an den Juden in der Zeitung sieht und dies Bremer etwas verändert erzählt, kann sie sich nicht zurückhalten. Sie schreit Bremer an und teilt ihm mit, dass der Krieg verloren ist. Später ist Bremer fort.

Nach dem Krieg muss Lena Brücker eine neue Methode zum Überleben finden, und im Zuge ihrer Anstrengungen und als Folge zahlreicher Verwicklungen und Zufälle wird sie schließlich die Currywurst erfinden. Die Erlebnisse mit Bremer haben den Schlusspunkt für ihre Liebesmöglichkeiten gesetzt und ihre Imbissbude wird die Grundlage für ihren weiteren Lebensunterhalt, die Currywurst ihr Markenzeichen. Als der Erzähler Frau Brücker zum letzten Mal besuchen will, erfährt er, dass sie verstorben ist.

Von großem symbolischen Wert ist das Motiv des Strickens: Die Protagonistin Lena Brücker fertigt während der Erzählung einen blauen Pullover an, dessen Farbe für ihre Verbundenheit mit Bremer steht. Der Leser erfährt mit fortschreitender Handlung, dass sie aus nostalgischen Gründen versucht, die ebenfalls blaue Uniform ihres einstigen Geliebten nachzustricken. Mit der Vollendung des Pullovers endet schließlich die gemeinsame Geschichte von Bremer und Lena Brücker – wie auch die Rahmenhandlung des Werks.

In der Novelle werden die großen politischen Ereignisse mit den privaten Beweggründen der Protagonisten verbunden. Die im Krieg selbstständig gewordene Frau nimmt ihren zurückkehrenden Ehemann zwar zunächst wieder in die Wohn- und Lebensgemeinschaft auf, wirft ihn aber bald hinaus und schlägt sich weiter zusammen mit ihren Kindern, aber ohne Ehemann, durchs Leben. Es wird beschrieben, dass die Nachkriegszeit nicht unbedingt ein Wiederaufbau sein musste, sondern dass auch neue soziale Strukturen entstanden. Ob die Entdeckung der Currywurst tatsächlich wie beschrieben stattfand, ist dabei eher nebensächlich. (Quelle: wikipedia)

Plakat

Plakat aus der Realschulabschlussprüfung. Deutsch, Thema: „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm (Lernzentrum am Killesberg, Stuttgart)

„Das Hohelied auf ein unspektakuläres Frauenleben […] Der Autor versteht es, das Geflecht menschlicher Beziehungen auszuleuchten. Sinnlichkeit, Heiterkeit, Bitternis und Trauer sind in dieser Geschichte so ineinander verwoben, dass sie zum nachhaltigen Lektüreerlebnis wird.“ (Ursula Reinhold in Neuen Deutschland)
„Uwe Timm erzählt dies alles unprätentiös und unsentimentalmit großer Sympathie für
seine Figuren. Ein Buch, in dem das Komische und das Tragische in Balance gehalten  werden. Ein seltener Glücksfall.“ (Jeanette Stickler „Hamburger Abendblatt“)

Und der Autor versteht es darüber hinaus … anhand der Biographie von zwei verlorenen Seelen … Geschichte begreifbar zu machen … Atemberaubend gut ….

Diverse Buchausgaben

Diverse Buchausgaben

Und hier die ungekürzte Hörbuchfassung, gelesen von Uwe Friedrichsen:

Uwe Friedrichsen erzählt diese ruhige Geschichte mit einer Hingabe und zuweilen gut hörbaren Schalk in der Stimme – perfekt erzählt mit liebenswertem Dialekt und viel Leichtigkeit der Stimme. (PetraSausHam)

DieAnderenHörbücher

Die anderen Hörbücher

Die Bedeutung dieses Buches wird vielleicht auch dadurch deutlich, dass es zwei weitere Hörbuchfassungen gibt … eine von Uwe Timm selbst gelesen und dann noch eine Version, gelesen von Devid Striesow … Da lohnt sich ein Werkvergleich …

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Uwe Timm

Besetzung:
Uwe Friedrichsen (Sprecher)

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Uwe Friedrichsen (* 27. Mai 1934 in Altona; † 30. April 2016 in Hamburg

Titel:

CD 1:
01. Kapitel 01 / 8.54
02. Kapitel 02 / 7.20
03. Kapitel 03 / 8.18
04. Kapitel 04 / 10.21
05. Kapitel 05 / 8.15
06. Kapitel 06 / 9.12
07. Kapitel 07 / 7.50
08. Kapitel 08 / 7.01
09. Kapitel 09 / 6.49

CD 2:
10. Kapitel 10 / 8.02
11. Kapitel 11 / 6.59
12. Kapitel 11 / 8.01
13. Kapitel 13 / 9.19
14. Kapitel 14 / 8.47
15. Kapitel 15 / 6.54
16. Kapitel 16 / 7.22
17. Kapitel 17 /  9.23
18. Kapitel 18 / 6.45

CD 3:
17, Kapitel 17 / 7.29
18. Kapitel 18 / 8.34
19. Kapitel 19 / 6.57
20. Kapitel 20 / 5.42
21.Kapitel 21 / 6.56
22. Kapitel 22 / 4.16
23. Kapitel 23 / 4.54
24. Kapitel 24 / 6.01
25. Kapitel 25 / 6.27
26. Kapitel 26 / 6.16
27. Kapitel 27 / 9.38

Vorschau

Vorschau: Der Film zu diesem Buch … demnächst hier …

CD 4:
28. Kapitel 28 / 6.43
29. Kapitel 29 / 3.59
30. Kapitel 30 / 6.41
31. Kapitel 31 / 6.10
32. Kapitel 32 / 5.04
33. Kapitel 33 / 10.22
34. Kapitel 34 / 3.45
35. Kapitel 35 / 5.43
36.Kapitel 36 / 7.15
37. Kapitel 37 / 4.39
38. Kapitel 38 / 5.03
39. Kapitel 39 / 5.49
40. Kapitel 40 / 5.14

CD 5:
41. Kapitel 41 / 4.26
42. Kapitel 42 / 5.39
43. Kapitel 43 / 7.10
44. Kapitel 44 / 6.40
45. Kapitel 45 / 4.43
46. Kapitel 46 / 7.00
47. Kapitel 47 / 8.52
48. Kapitel 48 / 6.49
49. Kapitel 49 / 5.20
50. Kapitel 50 / 7.25
51. Kapitel 51 / 4.26
52. Kapitel 52 / 7.27

Currywurst

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Furiopolis – Dornröschenwecker (2004)

FrontCover1Jetzt mal wieder was aus der Abteilung: skurill, schräg und bedauerlicherweise ziemlich unbekannt.

Furiopolis = Volkslieder-Jazz – Mythen unter Hüten oder: Fidiralala Fidiralala Fidiralalalala

„Über Phrasenphänomenologie bei Blaustimmungsverschiebung ist schon viel diskutiert worden. Auch im Loft in Köln. Und in gewissen Bevölkerungsgruppen mit differierenden Agregatzutänden ist man längst der Meinung: Die Wahrheit ist blau wie das linke Bein von Sydne Rome in „Was?“ (1972).
Zur Sache. In der Domstadt (es kann nur eine geben) entstanden 13 der unangepasstesten musikalischen Gefühlsverstärker für Dornröschendarsteller und -darstellerinnen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Jazzer treffen aufs Volk; Trompeten, Piano, Kontrabass, Schlagzeug, Kölsch, Tenorhorn, Berimbau, Didgeridoo und Posaunen die richtigen Töne. Die Herren der Wolkenkratzer und Zwiebeltürme von Furiopolis erklären auch gleich, weshalb Trompeten von außen wie dahinfließendes Quecksilber wirken und innen voll dunkler Melancholie stecken. Das ist alles im Preis inbegriffen. Die wilden Jazzgesellen – alle mit Hüten und Mützen – machen sich in unterschiedlichen Schräglagen über deutsche Volkslieder her. Blechgelage jagen schmachtende Wiegenlieder und beschwippste Walzer verstolpern sich auf dem Parkett. Dreispitz, Fuchs du hast die Gans, ach du lieber Augustin, alle Vöglein sind schon, das Wandern ist des Müllers und viele andere ähnliche Gossen- und Gassenhauer werden verjazzt. Vince Guaraldis Charlie Brown trifft auf Spike Jones. Schabernack und Tiefgang geben sich die Hand. Die Furiopolis-CD ist lustig und macht durstig. Gut, dass die Getränke frei sind.“ (Gerald Windl)

Aha

Und wie ich das mag: Volklieder gegen den Strich gebürstet, mit viel anarchistischem Witz und auf einem hohen musikalischem Niveau, das sind so die Entdeckungen, die man im Laufe der Jahre macht und die einen dann so recht erfreuen !

Und man glaubt es kaum, diese 5 wilden Jazzgesellen gibt es immer noch … momentan touren sie mit dem Programm „“Wildweihnachtsfahrt” durch die Lande …

Furiopolis

Besetzung:
Achim Fink (trombone, horn, trumpet)
Dietmar Fuhr (bass)
Manfred Heinen (piano)
Hans Kanty (drums, percussion, vocals)
Markus Türk (trombone, trumpet, digeridoo)

Furiopolis

Titel:
01. Fuchs, du hast den Groove gestohlen 5.07
02. Dreispitz 5.12
03. Vogelehe 2.49
04. Aristokratendrama 2.50
05. Dornröschenwecker 7.55
06. Alle Vöglein sind schon weg 4.51
07. Bier da? 3.58
08. Frau Luna 7.25
09. Das Wandern 4.20
10. Sieben Affen 3.51
11. Eisenbahn 9.12
12. Die Getränke sind frei 3.05
13. Der Augustin 5.03

Musik: Manfred Heinen und Markus Türk unter Verwendung alter Volks- und Kinderlieder

CD1

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