Stelzhamma – Worldwide Landsleut (2006)

FrontCover1Und schon wieder Volksmusik … diesmal aber ganz anders …

Lassen wir erstmal die Musiker von Stelzhamma selbst zu Wort kommen:

„Die Musiker kennen einander aus ihrer gemeinsamen Studienzeit am ehemaligen „Bruckner-Konservatorium“ (mittlerweile Bruckner-Universität) am Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts und arbeiten seither in verschiedensten Projekten zusammen.

Der Name Stelzhamma steht für lustvolles Zusammenspiel mit Schmaeh und Verve im Konglomerat aktueller musikalischer Strömungen vor dem Hintergrund der hiesigen Volksmusik aus Franz Stelzhammers und Anton Bruckners Lebzeiten. Erfrischend abgehandelt und in eine rasante Form gebracht, immer mit einem Zwinker Ironie und swingender Leichtigkeit.“

Und in der Tat … die Jungs sind nicht völlig durchgeknallt, sondern auch total versierte Musiker …

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Was spieln de Wordlwide Landsleuzt heut ? Folkore wie man sie eher nicht kennt. Stelzhamma, die Band mit Charly Schmid, Günter Wagner, H.G. Gutternig und Ewald Zach geben Volksweisen zum besten, wie man sie eben nie gehört hat – auf Stelzhamma Basis eben. Da und dort haben Attwenger ein wenig Vorschub geleistet, dass aber der „Kleine Marsch für Akkordeon“ richtig losfunkt, ist schon auf Stelzhammas Dünger zurückzuführen. Die Besetzung mit Saxophone, Tuba, Akkordeon und Schlagzeug ist ja von Haus aus eher unüblich. Irgendwie erinnern Stelzhamma auch an die tollen frühen Aufnahmen von Bob Stewart, also jazzig bis zum geht net mehr. Was Attwenger und Puschnig mit ihren „Alpinen Aspekten“ begonnen haben, nehmen Stelzhamma mit einem freundlichem Lächeln auf, erweitern es mit ihrem Humor und machen wödweit de Landsleit glicklich (Jazzzeit, Juni 2007)

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Besetzung:
H-G. Gutternigg (tuba)
Karlheinz Schmid (saxophone)
Günter Wagner (accordion)
Ewald Zach (drums)

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Titel:
01. Worldwide Landsleut (Schmid) 5.10
02. My personal Schnadahüpfl (Schmid) 2.29
03. Kleiner Marsch für Akkordeon (Schmid) 3.58
04. Wann i durchgeh (Traditional) 5.15
05. Die Raupe (Gutternigg) 2.25
06. Hamma ich (Schmid) 3.56
07. Und am 7. Tag (Schmid) 4.05
08. Mike is cool (Gutternigg) 3.05
09. Miniatur Nr. 3 (Schmid) 3.55
10. Wos as i (Gutternigg) 4.05
11. A Linzrische Eicht (Schmid) 4.19

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Die 68er und die Folgen (6): Oskar Roehler – Elementarteilchen (2006)

TitelTja … und auch hier schwingen die 68er mit, und das nicht zu knapp:

Elementarteilchen ist ein deutscher Film von Oskar Roehler aus dem Jahr 2006. Er beruht auf dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq, verlegt dessen Handlung allerdings von Paris nach Berlin.

Premiere feierte der Film am 12. Februar 2006 im Rahmen der 56. Berlinale. In den deutschen Kinos lief er ab dem 23. Februar 2006, auf DVD wurde er am 5. Oktober veröffentlicht. Im deutschen Free-TV war der Film erstmals am 27. März 2008 in der ARD zu sehen.
Zur Handlung:

Bruno und Michael sind Halbbrüder. Ihre Mutter Jane schiebt sie zu unterschiedlichen Großmüttern ab, sodass beide zunächst nicht voneinander wissen.

Nachdem sich der sexuell frustrierte Literaturlehrer Bruno, der in seiner Freizeit rechtsradikale Texte verfasst, seiner Schülerin Johanna unsittlich genähert hat, begibt er sich freiwillig in psychiatrische Behandlung zu Frau Dr. Schäfer. Ihr offenbart er, dass sein bisheriges Leben aus einer Aneinanderreihung von Tiefpunkten und Rückschlägen bestand. Mit zwei Jahren hat ihn seine Mutter verlassen, um nach Puna auszuwandern, weshalb er bei seiner Großmutter aufwuchs. Sein Großvater starb kurz nach seiner Ankunft beim Pilzesuchen im Wald und wurde erst drei Tage nach seinem Tod gefunden. Als Bruno 13 Jahre alt war, starb seine Großmutter auf tragische Weise beim Zubereiten des Mittagessens. Daraufhin wurde er in ein Internat gebracht, wo er von den älteren Mitschülern drangsaliert wurde. Einmal im Jahr holte ihn seine Mutter aus dem Internat ab und nahm ihn in eine Hippie-Kommune mit. Seine ersten sexuellen Erfahrungen hatte Bruno mit einer Verwandten auf der Trauerfeier seiner Großmutter.

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Seine aktuelle Beziehung befindet sich in einer Krise, seine Frau ist mit seiner Tochter aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, weshalb er beschließt, in einem esoterischen New Age-Camp neue Kontakte zu knüpfen. Dort lernt er die sexuell aktive Christiane kennen und lieben. Gemeinsam leben sie ihre Lust in Swinger-Clubs mit wechselnden Sexpartnern aus. Bei einer Sexorgie bricht Christiane zusammen – sie leidet an Steißbeinnekrose in fortgeschrittenem Stadium, ihre Beine sind fortan gelähmt und sie ist dadurch auf den Rollstuhl angewiesen. Bruno zögert, sich zu ihr zu bekennen und ihr anzubieten, zu ihm zu ziehen. Christiane stirbt durch Suizid, als sie sich vom Balkon ihrer Wohnung in die Tiefe stürzt. Bruno begibt sich erneut in psychiatrische Behandlung und lebt seither mit der Illusion weiter, dass Christiane an seiner Seite lebt. So sieht man ihn in der unten erwähnten Schlusseinstellung am Strand des Seebads sitzen, vermeintlich Hand in Hand mit Christiane.

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Brunos Halbbruder ist im Gegensatz zu ihm nicht an Frauen interessiert. Der introvertierte Michael, seit seiner Jugend mathematisch hochbegabt, widmet sich inzwischen beruflich mit fast autistischer Hingabe der Molekularbiologie, um neue Wege der Reproduktion menschlichen Erbguts zu entdecken. Weil das Grab seiner Großmutter durch den Baubeginn der örtlichen Bundesstraße bedingt umgebettet werden muss, reist er nach Winzhofen, in den Ort seiner Kindheit, wo er seine Jugendfreundin Annabelle wiedertrifft. Als Schülerin hatte diese vergeblich auf die Erwiderung ihrer Gefühle für ihn gehofft. Sie verführt Michael, der zuvor noch nie mit einer Frau geschlafen hat, und sie werden ein Liebespaar. Annabelle wird schwanger, doch wird bei ihr ein Unterleibstumor festgestellt, weshalb sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen muss. Michael eilt aus Irland zurück, wohin er wegen seiner Forschungsarbeiten übersiedelt ist, um ihr während ihrer Genesung Beistand zu leisten. Schließlich bittet er sie, zu ihm nach Irland zu ziehen, worauf sie einwilligt.

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Kurz vor ihrem Aufbruch nach Irland verabschieden sich Michael und Annabelle von Bruno, indem sie ihn an einem sonnigen Tag aus der psychiatrischen Klinik abholen und einen Tag gemeinsam am See verbringen.

Dem Film stand ein geschätztes Budget von etwa 6 Millionen Euro zur Verfügung.[5] Elementarteilchen erreichte in den europäischen Kinos über 1,1 Millionen Zuschauer, darunter 840.000 in Deutschland, über 100.000 in Italien, 50.000 in Frankreich und 35.000 in Österreich.

Der Film entstand größtenteils in Berlin. Darüber hinaus wurden Außenaufnahmen am Bahnhof von Hetschburg vorgenommen und Innenaufnahmen im alten Pfarrhaus von Drößnitz durchgeführt.

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Das Lexikon des internationalen Films erkennt in Elementarteilchen eine „Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michel Houellebecq, die weniger die kulturpessimistischen Weitungen der Vorlage als primär die seelische Befindlichkeit der Protagonisten ausloten will. Ein inszenatorisch etwas zu glatter, vor allem in der ersten Hälfte überdeutlicher Parforce-Ritt durch die Tiefen menschlicher Abgründe, der durch das hervorragende und engagierte Schauspieler-Ensemble überzeugt.“

Michael Dlugosch schrieb auf filmrezension.de: „Eine seltsame Seichtigkeit anstelle des gesellschaftskritischen Zynismus Houellebecqs macht sich im Film, der den Roman inhaltlich wesentlich umkrempelt, breit.“ Er kritisierte, dass „Roehler sich nach Agnes und seine Brüder thematisch wiederholt, ohne einen Fortschritt zu erlangen“, und gab dem Film zwei von fünf möglichen Punkten.

Von einer „Sensation“ sprach dagegen Jan Schulz-Ojala im Tagesspiegel: „Der souveräne Umgang mit dem schwierigen Material bereitet den Boden für zwei der schönsten, melancholischsten, gebrochensten Skizzen der Liebe, die man seit langem im Kino hat sehen können. (…) Der Mensch ist eine von der Evolution überholte, dennoch zähe und deshalb anrührende Spezies: Roehler transponiert dieses Credo Houellebecqs wie traumwandlerisch bis in die Großaufnahmen, mit denen die Kamera die Gesichter ausforscht (…)“ (Quelle: Wikipedia)

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Und was hat dieser Film nun bitteschön mit den 68er zu tun? Jede Menge … wenn man sich den Strömungen jener Jahre bewusst ist …

Da ging es natürlich auch um die „freie Liebe“ … und die Folgen … und ja, da ging es auch um die Folgen der „freien Liebe“ … da ging es um Fragen wie Verantwortung für das eigene Tun … und Nina Hoss spielt die „Schlampe aus Poona“ großartig …

Und im Laufe meiner Lehr- und Wanderjahre sind mir all die Charaktere dieses Films mehr als einmal begegnet ….  und wenn ich ehrlich, ich bin war wohl selbst einer dieser Charaktere …

Talkin´ `bout my Generation …

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Das ungleiche Brüderpaar

 

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Michael trifft seine alte Jugendliebe wieder …

 

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… und man kommt sich näher …

Besetzung:
Dieter Bach (Kates Lover)
Hermann Beyer (Anabeles Vater)
Moritz Bleibtreu (Bruno Klement)
Simon Böer (Janes Liebhaber)
Thomas Drechsel (Bruno als Junge)
Martina Gedeck (Christiane)
Michael Gwisdek (Professor Fleißer)
Corinna Harfouch (Dr. Schäfer, Brunos Therapeutin)
Wilfried Hochholdinger (Krankenhausarzt)
Nina Hoss (Jane)
Ursula Karusseit (Großmutter)
Deborah Kaufmann (Hannelore)
Herbert Knaup (Sollers)
Joachim Kretzer (Christoffersen)
Ulrike Kriener (Aabelles Mutter)
Nina Kronjäger (Katja)
Hussi Kutlucan (Italiener)
Simon Licht (Kursleiter)
Tyra Misoux (Swingerclub-Mädchen)
Manfred Möck (Forscher)
Uwe Ochsenknecht (Brunos Vater)

Franka Potente (Annabelle)
Tom Schilling (Michael als Junge)
Jasmin Tabatabai (Yogini)

Christian Ulmen (Michael Djerzinski)
Jennifer Ulrich (Johanna Rehmann, Schülerin)

Regie: Oskar Roehler

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Bruno tobt sich in der Psychiatrie schriftstellerisch aus ..

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Die „alte Hippie-Schlampe“ liegt im Sterben

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Brunos Vater

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Bruno lernt Christiane kennen …

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Michael in seinem Metier als hochbegabter Wissenschaftler

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Annabelle erhält die schreckliche Diagnose

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Man trifft sich im Swinger-Club ….

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Die Entscheidung …

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Martin Stadtfeld – Piano Concertos (Johann Sebastian Bach) (2006)

FrontCover1.jpgAuch die Klassik kann sich über reichlich, mehr als talentierten Nachwuchs nicht beklagen. Ein Beispiel ist der Pianist Martin Stadtfeld:

Der Pianist Martin Stadtfeld gab mit 9 Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem 14. Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny, seinerseits Schüler des legendären Lev Oborin.
Die Reihe seiner Wettbewerbserfolge hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2002, als er als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Der erste Preis dieses traditionsreichen Wettbewerbs, der 14 Jahre zuvor nicht vergeben worden war, öffnete dem Künstler endgültig die Türen zu den wichtigsten Konzertpodien Europas.
„Bach ist zwar das Alpha und Omega seines Denkens, doch mitnichten das ganze Alphabet. Der junge Deutsche kann noch viel mehr“ (Die Zeit). So reicht die Bandbreite der von Martin Stadtfeld interpretierten Werke von Bach über die Wiener Klassik hin zu den Werken der Romantik (Schumann, Liszt, Wagner, Brahms) und den großen romantisch-expressiven Klavierkonzerten wie Tschaikowsky und Rachmaninoff.
Konzertauftritte führen ihn in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas, der USA und Japans. Er konzertiert mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag und dem Mozarteum Orchester Salzburg. Neben regelmäßigen Auftritten auf den großen deutschen Konzertpodien gastiert er zudem in der Sumida Triphony Hall in Tokio, dem Seoul Arts Center, dem National Center of Performing Arts in Peking, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam und vielen weiteren international renommierten Konzerthäusern. Bei den großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig Holstein Musik Festival, Lockenhaus Festival, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und dem Menuhin Festival Gstaad ist er regelmäßig zu Gast.

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Den furiosen Auftakt zu seinen zahlreichen Einspielungen machte 2003 seine CD mit J.S. Bachs „Goldberg-Variationen“, die in der Presse höchste Beachtung fand und zu seinem ersten ECHO-Klassik-Preis als „Nachwuchskünstler des Jahres“ führte. Auch für seine zweite CD „Bach Pur“ erhielt er ein Jahr später den ECHO für die „Solistische Einspielung des Jahres“. Martin Stadtfelds Einspielung von Bachs Klavierkonzerten wurde 2007 mit seinem dritten ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie „Die Konzerteinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Seine CD mit zwei der großen Sonaten des Spätwerks von Franz Schubert bekam den ECHO Klassik 2008 als „Beste Soloeinspielung (19. Jahrhundert)“ verliehen. Es folgte Buch I des „Wohltemperierten Klaviers“ von Bach, das Album „Der junge Beethoven“ sowie die CD „Deutsche Romantik“. Auf seiner aktuellen CD hat er drei Klavierkonzerte mit dem Philharmonischen Kammerorchester München eingespielt.
Ein großes Anliegen des Künstlers ist es darüber hinaus, Kindern und Jugendlichen in Schulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. So spricht Martin Stadtfeld bei regelmäßigen Schulbesuchen mit Schülern über seine Arbeit als Pianist, stellt ihnen die Musik vor und vermittelt so außerhalb des Konzertlebens auf eine unmittelbare persönliche Art die Begeisterung für klassische Musik. (Promotext)

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Hier nun sein Album mit Klavierkonzerten von Johann Sebastian Bach. Für diese CD wurde – wie bereits erwähnt – Martin Stadtfeld mit dem ECHO Klassik 2007 (Kategorie: Konzerteinspielung des Jahres) ausgezeichnet.

„Martin Stadtfeld sollte einmal als zweiter Glenn Gould Furore machen. Vier Alben später nun hat er ein eigenes Profil. Sein neuer Bach-Sampler swingt – einen derart quirlig perlenden, absolut transparenten Bach wie im Allegro des Konzerts d-Moll BWV 1052 hat man selten gehört. Auch in den langsamen Sätzen überzeugt der 26-Jährige.“
Musik: 5 Punkte, Klang: 4 Punkte (Audio, 11/2006)

„Sein Credo „Wenn man Spaß daran hat, das zu spielen, dann sprudelt die Fantasie“ hat Stadtfeld in dieser Aufnahme insgesamt überzeugend umgesetzt Er beherrscht eine glasklare Artikulation und hält mit kleinen dynamischen Rückungen die Spannung aufrecht. Die Basstöne kullern deutlich hörbar, nie derb oder bedrohlich, nie zu nett… Die Festival Strings Lucerne klingen etwas stählern, aber sehr homogen und wunderbar aufeinander abgestimmt. Die Präludien und Fugen wirken wie Kontrapunkte: innig, pianolastig und geheimnisschwanger. Es ist ein subtil verwobenes, verträumtes, bisweilen romantisch angehauchtes Bach-Spiel… Das klingt nie zu analytisch, sondern immer auch poetisch.“Musik & Klang: 4 Punkte (Fono Forum, 11/2006)

„Noch immer ist es Stadtfelds Anschlag, der mächtig beeindruckt: Ohne dass es manisch wirkte oder die Brillanz beeinträchtigte, scheint die Kontrolle hundertprozentig zu sein. So entsteht eine gleichzeitig hyperwache wie auch fast traumwandlerisch anmutende Interpretation. Und wo fast nur noch ein Hauch von Orchester herüberweht, also im Largo des f-Moll-Konzerts, wirkt Stadtfeld, als kapsele er sich ein in einen Kokon, einsam von absoluter Schönheit träumend.“ (Die Zeit, 28.9.2006 )

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Besetzung:
Martin Stadtfeld (piano)
+
Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Achim Fiedler:

Daniel Dodds (violin)
Gianluca Febo (violin)
Jonas Iten (violincello)
Zuzana Kulanova (violin)
Alexander Kionke (violincello)
Mia Lindblom (violin)
Anita Mazzantini (bass)
Piotr Nikiforoff (violin)
Michal Ondruj (viola)
Thomas Schrott (violin)
Yvo Wettstein (violin)
Markus Wieser (viola)
Susanne Wolf (viola)
Droujelub Yanakiew (violin)

Fiedler

Achim Fiedler

Titel:

CD 1:

Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052:
01. Allegro 6.49
02. Adagio 6.38
03. Allegro 6.50

Präludium und Fuge es-Moll BMV 853:
04. Präludium und Fuge es-Moll 8.26

Klavierkonzert Nr. 2 E-Dur BMV 1053:
05. [ ] 7.07
06. Siciliano 3.46
07. Allegro 5.49

Präludium und Fuge b-Moll BMV 867:
08. Präludium und Fuge b-Moll 4.46

Klavierkonzert Nr. 5 f-Moll BMV 1056:
09. Allegro 3.13
10. Largo 2.19
11. Presto 3.09

Adagio aus dem Konzert für Oboe und Streichorchester op. 1 d-Moll von Alessandro Marcedllo (arrangiert von J.S.Bach für Cembalo Solo) BMV 974:
12. Adagio aus dem Konzert für Oboe und Streichorchester op. 1 d-Moll von Alessandro Marcedllo (arrangiert von J.S.Bach für Cembalo Solo) 2.49

Musik: Johann Sebastian Bach

CD 2 (bonus disc):

Alban Berg:
01. Sonate für Klavier op. 1 12.12

Arnold Schönberg – Sechs kleine Klavierstücke op. 19:
02. Leicht, zart 1.11
03. Langsam 0.43
04. Sehr langsame Viertel 1.00
05. Rasch, aber leicht 0.22
06. Etwas rasch 0.34
07. Sehr langsam 1.01

CD1A

 

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Nachbemerkung zu CD 2:

Man lasse sich nicht durch kryptische Zeichen wie:

Kryptisch

irritieren – CD 2 ist CD 2 … ganz einfach … was auch immer der Media Player von Microsoft sich da zusammenspinnt !

Hans-Peter Bögel – Dalai Lama – Inneren Frieden finden (2006)

FrontCover1Jetzt mal was ganz anderes: Ein Hörbuch mit Texten des Dalai Lama …  wir wagen also mal einen Blick in die Welt der Spiritualität.

Nur wer Frieden mit sich selbst schließt, kann auch ein zufriedenes Leben führen. Doch wie hören wir auf, Vergangenes zu bedauern oder uns um die Zukunft zu sorgen? Seine Heiligkeit der Dalai Lama weist den buddhistischen Weg aus dem Kreislauf von Ängsten und Unrast und zeigt: Die Kraft unseres Geistes ist so stark, dass sie uns fort vom Leiden und hin zum Glück führen kann. (Werbetext)

Der Dalai Lama ist das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter. Der amtierende 14. Dalai Lama wurde 1935 geboren. Nach der Besetzung Tibets durch China floh er 1959 nach Indien, wo er seitdem im Exil lebt. Für seine spirituelle Arbeit und seinen Einsatz für den Weltfrieden und Gewaltfreiheit findet der Dalai Lama Anerkennung in der ganzen Welt. Seine Bemühungen um die politische Unabhängigkeit Tibets sowie um dessen kulturelle und religiöse Identität wurden 1989 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

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Der Dalai Lama scherzt mit Vertretern des Islam

Ausgehend von globalen Problemen wie Krieg, übersteigertem Nationalismus und Umweltzerstörung entwickelt der Dalai Lama eine schlüssige und weise Argumentation wie jeder einzelne durch Gewaltlosigkeit, Mitgefühl, Interesse für das Wohlbefinden anderer, den Schutz von Umwelt und der Tiere zu mehr Menschlichkeit, Ruhe und innerem Frieden finden kann.

Ich persönlich liebe dieses Hörbuch, well es einem neue Denk- und Sichweisen eröffnet und immer wieder hilft aus der Festgefahrenheit der eigenen Meinung, die sich immer wieder einschleicht, auszubrechen und den Weg zu einem besseren Leben für sich und andere zu gehen.

Finde es unglaublich bewundernswert, dass der Dalai Lama angesichts seines persönlichen Schicksals und dem seines Volkes so viel Menschlichkeit, Weisheit und Versöhnlichkeit ausstrahlt. Das ist echte menschliche Größe! (Honeybal Lektor)

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Der Dalai Lama mit Patti Smith

Aber auch der Sprecher dieses Hörbuchs sollte erwähnt werden:

Hans-Peter Bögel; auch Hans Peter Bögel (* 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler, Fernseh- und Hörspielsprecher sowie Radioregisseur.

Hans-Peter Bögel hatte nach seinem Schauspielstudium zunächst Theaterengagements. Seit 1975 ist er als freier Schauspieler, Sprecher und Regisseur für Rundfunk und Fernsehen tätig.

Er wirkte als Sprecher und Regisseur an zahlreichen Radio-Hörspielen und -Features vor allem des Süddeutschen Rundfunks und des Südwestfunks (SDR und SWF, seit 1998 SWR) mit. Beispielsweise sprach er in der Radio-Collage Die heiße Luft der Spiele (1972) von Ror Wolf oder dem Hörspiel Die Bienenkönige (1976) von Elfriede Jelinek. Auch an Der Herr der Ringe (1991) nach J. R. R. Tolkien, einer der aufwändigsten Hörspielproduktionen überhaupt, wirkte er mit. Bögel hat sich seit den 1970er Jahren außerdem regelmäßig für Kinderhörspiele engagiert und dabei gelegentlich auch Regie geführt. Zwei der so entstandenen Hörspiele erhielten 1985 und 1988 jeweils den terre des hommes Kinderhörspielpreis.

Bögel

Hans-Peter Bögel

Seit Ende der 1970er Jahre hat sich Bögel zudem auf dem Hörbuchmarkt etabliert. Er hat unter anderem Das Parfum (1986) von Patrick Süskind, Anmerkungen zu Hitler (1987) von Sebastian Haffner und Jesus von Nazareth (2007) von Joseph Ratzinger eingelesen. Zu seinen sicherlich bemerkenswertesten Leistungen auf diesem Gebiet gehört die insgesamt 47-stündige Lesung von Golo Manns Wallenstein. Sein Leben (1986).

1988/1989 sprach er die Texte für die deutschsprachige Ausgabe der international bekannten Vogelstimmen-Platten von Jean C. Roche.

Einem Millionenpublikum ist Hans-Peter Bögel zudem als Off-Stimme aus zahlreichen Natur- und Geschichts-Dokumentarfilmen – etwa der ZDF-Reihe Terra X oder Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik – bekannt. Da er konsequent nicht als Synchronsprecher arbeitet, verbinden die Zuschauer mit seiner sonoren, ruhigen Stimme nicht das Gesicht bekannter internationaler Filmschauspieler. Als Schauspieler zu sehen war Bögel in Film und Fernsehen hingegen nur ganz selten. Er veranstaltet regelmäßig auch Lesungen.

Von 1985 bis 2007 lehrte Bögel als Professor für Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.

Hans-Peter Bögel lebt in Stuttgart. (Quelle: wikipedia)

Das Hörbuch überzeugt mich zumindest insbesondere in jenen Teilen, in der der Dalai Lama die Grundkonflikte dieser Welt (z.B.Nationalstaatlichkeit) mit einfachen Worten, aber umso eindringlicher beschreibt.

Man mag sagen, da ist vieles „naiv“, aber der Kern seiner Aussagen verdient Respekt und Aufmerksamkeit.

Die spirituellen Anteile dieses Hörbuches bleiben mir dennoch eher fremd.

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Sprecher:
Hans-Peter Bögel

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Titel:
01. Wer anderen Schaden zufügt, nimmt selber Schaden 2.17
02. Das dialogische Prinzip 1.30
03. Was bedeutet Gewaltlosgkeit ? 2.17
04. Lassen Sie uns diesen schönen blauen Planeten bewahren 2.18
05. Vom Umgang mit den Emotionen 2.17
06. Der Feind – unser bester Lehrer 2.31
07. Eine einfache Meditation 2.55
08. Ein weiser Egoismus 1.22
09. Der Umgang mit leidvollen Erfahrungen auf dem spirituellen Weg 2.21
10. Der Sinn des Lebens 2.04
11.  Was ist Glück? 1.43
12. So flüchtig wie Tautropfen 1.43
13. Eine heilsame Motivation entwickeln 2.57
14. Wahres Glück 2.17
15. Ein scheinbares Paradoxum 2.08
16. Unsere geistige Grundhaltung 2.31
17. Was können wir tun? 2.55
18. Der Unterschied zwischen spirituellem und ethischem Handeln 3.24

Alle Texte: Dalai Lama
Deutsche Übersetzung: unbekannt (schade)

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Sächsische Mozartgesellschaft – Jahresgabe (2006)

frontcover1Dieser blog ist ja auch dafür bekannt (na ja … bekannt ist jetzt ein dehnbarer Begriff *ggg*), dass er sich immer wieder auch lokalen Musikprojekte zuwendet und präsentiert.

Und um ein solches Prjekt handelt es sich hier:

Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. steht für das besondere Konzerterlebnis und Nachwuchsförderung in der Region. Wir bilden, fördern, veranstalten, bewahren und entwickeln neu durch unsere Konzerte und Projekte. Wir arbeiten auf hohem Niveau, auf lokaler und regionaler Ebene mit deutschlandweiten Verbindungen und internationalen Kontakten.

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche in der Entfaltung ihrer musikalischen Kreativität und bieten allen Musikliebhabern ein reichhaltiges Angebot.

Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. wurde am 22. Oktober 1991 anlässlich des 200. Todestages Wolfgang Amadé Mozarts als gemeinnütziger Verein gegründet. Seitdem liegen Sitz und Hauptaktionsfeld in Chemnitz. Der Verein hat ca. 220 Mitglieder.
Anliegen des Vereins sind die Pflege klassischer Musik, Förderung junger Talente und bereits erfolgreicher Musiker, das Entwickeln von Neuem sowie das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an Musik. Im Mittelpunkt der Arbeit als Konzertveranstalter steht das Sächsische Mozartfest, welches jedes Jahr unter einem anderen Thema durchgeführt wird. Vielfältig sind die Mitglieder des Vereins durch Konzertreihen in der Villa Esche, auf Schloss Waldenburg, Burg Kriebstein, Schloß Augustusburg und im Schloß Lichtenwalde engagiert.

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Das Ensemble der Sächsischen Mozart-Gesellschaft bei den Proben am 17.11.2012 in Chemnitz

Hohe Beachtung erwarb sich das Förderprojekt 100Mozartkinder, aber auch die Vergabe des Förderstipendiums und die Einrichtung von Praktika, sowie der Ehrungen wie der Mozartpreis und die Mozartnadel. Das grenzüberschreitende Projekt Europäische Sommerphilharmonie und – Chor mit ca. 225 Mitwirkenden aus Deutschland, Tschechien, Polen und sechs weiteren europäischen Ländern, sowie das Lichterlabyrinth besuchten in diesem Jahr über 5000 Gäste. (Selbstdarstellung).
Tja, und diese CD habe ich irgendwann mal günstig auf einem Flohmarkt erworben … mit dieser „Jahresgabe“ wurden vermutlich die Mitglieder des Vereins bedacht (es kann also von einer kleinen Stückzahl ausgegangen werden).
Und leider, leider (da grämt sich der Archivar mal wieder) fehlte bei dieser CD das Begleitheft … von daher … *räusper* .. von daher einfach mal keine weiterführenden Informationen … sonder Musik und zwar nicht nur vonMozart (den man getrost als musikalisches Genie bezeichnen darf, kann, muss) sondern auch von.Carl Philipp Stamitz (den Namen sollte man sich merken !und Max Reger.
begleitheft
Besetzung.
Musiker der Sächsichen Mozartgesellschaft e.V.
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Titel:
Wolfgang Amadeus Mozart:
01. Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ 6,43
02. Tema con Variazioni 10.6
03. Sieben Variationen 5.49
04. Serenade B Dur KV 361 – 3. Satz Adagio 5.46
Carl Philipp Stamitz: Quatro D-Dur:
05. Allegro moderato 7.12
06. Andante moderato 4.37
07. Allegro moderato 3.26
Wolfgang Amadeus Mozart:
08. Requiem KV 626 5.42
Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart:
09. Thema 2.41
10. Variation 5 1.45
11. Fuge 9.49
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Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

 

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Evgenia Rubinova – Viertes Konzert der Blindenbund Stiftung (2006)

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Da gab es damals im Jahr 2006 zum einen die „Blindenbund Stiftung“ (heute heißt sie „Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen“):

1998 wurde die Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen gegründet. Gemäß der Stiftungsverfassung werden ausschließlich und unmittelbar mild­tätige Zwecke zur langfristigen För­derung des Blinden- und Seh­be­hin­derten­bun­des in Hessen e. V. (BSBH) verfolgt. Die Stiftung legt die finanzielle Basis, um die Arbeit und Projekte des BSBH dauerhaft unterstützen zu können. Mit den Ausschüttungen auf das Stiftungskapital trägt die Stiftung dazu bei, dass der BSBH seine Arbeit möglichst nachhaltig und unabhängig realisieren kann. Durch die Stiftung werden beispielsweise die qualifiziert besetzten Beratungs­stellen dauerhaft gefördert. Schließlich ist es Ziel der Stiftung, die gesellschaftli­che Einbindung blinder, sehbehinderter und von einer Sehbehinderung bedrohter Menschen langfristig sicherzustellen.
Unsere grundlegende Motivation lautet:
Blinde und sehbehinderte Menschen nehmen aktiv am Leben teil und gehören dazu! Das gilt sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. (Selbstdarstellung)

Und dann gab es zum anderen die Evgenia Rubinova:

Evgenia Rubinova (* 1977 in Taschkent) ist eine deutsche Pianistin.

Aufgewachsen ist sie in Taschkent (Usbekistan). Bereits mit zwölf Jahren gewann sie den Russischen Internationalen Klavierwettbewerb. Später schloss sie die Gnessin-Musikhochschule und Akademie mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse mit Pianisten wie Vladimir Krainev und Alexei Ljubimow, konzertierte mit verschiedenen Symphonieorchestern und gab Klavierabende in den großen Konzertsälen in Moskau, St. Petersburg, Minsk, Nowosibirsk und Taschkent.

Evgenia Rubinova zog später nach Frankfurt am Main um und studierte ab 2000 an der Musikhochschule Frankfurt in der Meisterklasse des russisch-amerikanischen Professors Lev Natochenny. Heute lehrt sie am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg Klavier. (Quelle: wikipedia)

Im Mai 2006 veröffentliche die junge Pianistin auf EMI ihr Deütlabum mit Fantasien von Schumann, Chopin und Brahms.

Und dann trat sie zugunsten des oben genannten Blindenbundes zu einem Benefiz-Konzert auf:

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Und das wurde vom Hessischen Rundfunk nicht mur mitgeschnitten und im Radio ausgestrahlt, sondern dieser Mitschnitte diente als Grundlage für diese CD, die in kleiner Auflage vom Blindenbund veröffentlicht wurde.

Tja, was soll ich schreiben ? Dass die Cd eine Gesamtspieldauer von 78.04 Minuen hat ? Oder vielleicht doch lieber, dass es sich hier um ein ganz großartiges Projekt handelt. Nicht nur, weil damit dem Blindenbund geholfen wurde, sondern weil die Aufnahme durch diese feinfühligen Interpretationen zu einer kleiner Perle dieser Musik wurde ?

Anhören … und sich diesen romantischen Klängen – virtuos gespielt hingeben …

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Besetzung:
Evgenia Rubinova

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Titel:

Fréderic Chopin:
01. Fanatasie, op. 49 12.44

Fréderic Chopin: Sonate b-Moll, op. 35:
02. Grave – Doppio movimento 5.31
03. Scherzo 5.46
04. Marche funèbre 7.27
05. Finale: Presto 1.53

Alexander Skrjabin:
06. Fantasie, op. 28 8.50

Sergej Rachmaninoff: Moments musiccaus, op. 16:
07. Andantino 8.16
08. Allegretto 3.04
09. Andante cantabile 7.50
10. Presto 2.48
11. Adagio sostenuto 4.19
12. Maestoso 5.05

Fréderic Chopin:
13. Prélude E-Dur, op. 28/9 1.28

Johannes Brahms:
14. Capriccio d-Mol, op. 116/1 2.36

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