Trio Infernale – Himmlische Weihnachtsgrüsse (2006)

FrontCover1Das hat schon seinen ganz speziellen Charme, wenn ein „Trio Infernale“ uns „himmlische Weihnachtsgrüsse“ übermittelt.

Oder: Man mag ja gar nicht glauben, dass sich hinter diesem eher einfalsslosen Cover, derart betörrende Musik verbirgt. Aber getreu dem Motto „Don´t judge a book by looking at the cover“ kommt es nun wirklich auf den Inhalt an und der ist, schlicht er ergreifend grandios.

Und das ist auch kein Wunder, wenn man den musikalischen Anspruchs dieses Trios kennt:

„Ob brasilianische Samba, finnischer Tango, Gipsyswing, Klezmer, japanische Geishalieder, irische Jigs oder Klassik — das TRIO INFERNALE versetzt in Klangwelten, die weit über das Gewohnte von Weltmusikgruppen hinausgehen.

Die Arrangements, die die drei Musikerinnen für ihre ungewöhnliche Besetzung — Violine, Gitarre und Cello — selbst schreiben sind variantenreich, ausgefeilt und zeigen Liebe zum Detail.

Was man hört und sieht, ist pure Lebensfreude — leidenschaftlich und ausdrucksstark — gemischt mit instrumentaler Verve und Virtuosität, rundum ein sehr unterhaltsamer Abend auf hohem Niveau.

Das Trio hat sich musikalisch keine Grenzen gesetzt.“ (Selbstdarstellung“.

Und getreu diesem Motto bieten sie hier eine aberwitzige Mischung aus bekannten und unbekannten Weihnachtslieder an. Da sind zum einen klassiche Kompostionen (Mozart, Händel, Vivals), und da sind zum anderen volkstümliche Melodien aus Österreich, Südamerika und Irland.

Und mit ihrem virtuosem Spielwitz können all diese unterschiedlichen Gattungen nebeneinander stehen, ohne, dass es weiter auffällt. Stilbrüche ? Kein dran denken !

Und man muss kein Prophet sein, dass man – ob meiner grenzenlosen Begeisterung – damit rechnen kann, dass von diesem Trio Infernale hier noch öfters die Rede sein wird.

Ärgerlich nur, dass man derart anspruchsvolle Musik mit einem derart anspruchslosen Cover (von booklet kann ja keine Rede sein) versehen hat … Nur ärgerlich !

TrioInfernale

Besetzung:
Corinna de la Ossa (violin)
Katharina de la Ossa (cello)
Ingrid Westermeier (guitar)

BookletBackCover1

Titel:
01. Tochter Zion (Händel – v. Beethoven) 4.20
02. Ruhiger Landler  (Reiser) 3.30
03. Largo aus „Der Winter“ (Vivaldi) 2.10
04. Stille Nacht (Gruber) 3.10
05. John O´Reilly (O´Carolan) 1.44
06. Sky Boat (Himmelsschiff) (Traditional) 2.24
07. Morgen kommt der Weihnachtsmann (Mozart) 5.30
08. Villancico de Navidad (Mangoré) – Südamerikanisches Weihnachtslied     6:15     Probe hören
09. The Wind That Shakes The Barley (Der Wind weht über´s Gerstenfeld) (Traditional) 3.50
10. Allegro-Largo-Allegro (Konzert für Laute) (Vivaldi) 7.29
11. Pinzgauer Perchtentanz (Reiser) 3.30
12. Oh du Fröhliche (Traditional) 2.12
13. Salzburger Bauernmenuett (Reiser) 2.38
14. Air – Gavotte – Gigue (aus der Suite in D-Dur) 6.55

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Oomph!- GlaubeLiebeTod (2006)

FrontCover1So, und jetzt gibt´s was auf die Ohren ! Die Gruppe Oomph! wird dem Genre „Neue Deutsche Härte“ zugeordnet und damit ist schon fast alles gesagt. Hier ihr neuntes Album, das mit dem Song „Gott ist ein Popstar“ für einen Skandal sorgte; zumindest wurden sie von der Echo Verleihung 2006 ausgeschlossen …

Nachdem Oomph! jahrelang gute bis sehr gute Alben abgelieferten, aber nie den Erfolg einer Band wie Rammstein einfuhren, stehen sie seit dem letzten Album „Wahrheit Oder Pflicht“ ebenfalls recht hoch im Kurs. Schon schreien die Ersten vom Ausverkauf. Doch was kann das Trio dafür, wenn ihre Sounds inzwischen den Mainstream erreichen?

Für die Single „Augen Auf!“ griff Dero noch auf einen Kinderreim zurück, den vermutlich jeder in seiner Kindheit unzählige Male aufgesagt hat. Mit „Gott Ist Ein Popstar“ geht er noch einen Schritt weiter und greift das Vater Unser auf. Versteht jeder vernunftbegabte Mensch schon nach wenigen Minuten, dass sich die Wolfsburger hier vor allem über den Medienhype um die sogenannten „Superstars“ auslassen, schreien Kirche, Radio und Fernsehen gleich was von Gotteslästerung und boykottieren die Nummer bzw. laden die Band von der Echo-Veranstaltung aus.

An Dämlichkeit kaum zu überbieten, aber Oomph! solls recht sein, bringt sowas doch Werbung ohne Ende. Die hat sich für die Single schon ausgezahlt, und der Scheibe wird sie auch nicht schaden. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass „Gott Ist Ein Popstar“ nichts über „GlaubeLiebeTod“ aussagt. Die Band zeigt sich nämlich abwechslungsreich wie selten. Sanft und fast schon poppig tönt „Das Letzte Streichholz“, bevor der Chorus von „Träumst Du“ ein massives Breitwandriff auffährt. Hat durchaus was von HIM, das Teil.

Für „Die Schlinge“ haben sie sich die weltberühmte Titelmelodie des Western-Klassikers „Spiel Mir Das Lied Vom Tod“ ausgeliehen und darum herum eine düstere Ballade gebaut. Als Kontrast folgt darauf das rockende „Du Willst Es Doch Auch“, das ähnlichen Druck wie der Opener entwickelt. Ganz spartanisch gehen sie anschließend die Vertonung des Erich Kästner Gedichts „Eine Frau Spricht Im Schlaf“ vor. Deros geflüsterter Text und die spärliche Instrumentierung geben dem Song etwas verdammt bedrohlich-düsteres.

Oomph„Mein Schatz“ klingt allerdings wie eine Nummer von Marilyn Manson. Das rockt zwar ordentlich und dürfte die Tanzflächen füllen, sonderlich eigenständig ist das aber nicht. Sehr elektronisch und somit schon fast wie ein Schritt zurück zu den Wurzeln präsentieren sich danach die Strophen von „Dreh Dich Nicht Um“. Auch „Land In Sicht“ scheint zunächst sehr simpel und spartanisch gestrickt, erfährt aber im Chorus eine deutliche Steigerung, die dem Song beinahe etwas hymnisches gibt.

Ein wenig neu-metallisch aber auch nicht schlecht mutet „Tanz In Den Tod“ an – rockt im Chorus ordentlich los. Die Eingangsmelodie von „Ich Will Deine Seele“ ist vielleicht doch etwas zu simpel gestrickt, bleibt aber im Ohr hängen. Das abschließende „Zuviel Liebe Kann Dich Töten“ klingt tatsächlich wieder ein wenig nach den finnischen Kuschelkönigen aber das macht die Nummer noch lange nicht schlecht.

Letztendlich ist „GlaubeLiebeTod“ ein richtig gutes Album mit jeder Menge Hits geworden. Wer den Wolfsburgern Ausverkauf oder Trendanbiederei vorwirft, hat vermutlich nur noch nicht begriffen, dass es hin und wieder tatsächlich eine Band in die Charts schafft, die das auch verdient hat. (Michael Edele)

Nun ja … ich bin wohl schon zu alt für diesen grandiosen Hammer-Sound … und sieht manmal von dem okultem Hokus Pokus ab, sind so manche der Texte durchaus ansprechend. Und dass die Band doch tatsächlich einen Text von Erich Kästner verwendet („Eine Frau spricht im Schlaf“) gibt einen Sympathiepunkt … ansonsten: für uns ältere Semester gewöhnungsbedürftig !

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Besetzung:
Crap (guitar, bass, keyboards)
Dero (drums, vocals)
Flux (guitar, sampling)
+
Claus Hartisch (harmonica bei 04.)
Magdalena Maj (background vocals bei 09.)

InletA

Titel:
01. Gott ist ein Popstar  3.53
02. Das letzte Streichholz  3.36
03. Träumst du  3.57
04. Die Schlinge (*) 3.58
05. Du willst es doch auch 3.27
06. Eine Frau spricht im Schlaf 3.58
07. Mein Schatz 3.38
08. Dreh dich nicht um 3.28
09. Land in Sicht 4.06
10. Tanz in den Tod 3.26
11. Ich will deine Seele 3.20
12 . Zuviel Liebe kann dich töten 3.48

Musik: Crap – Dero – Flux
Texte: Dero außer bei 06: Text: Erich Kästner
(*) Ennio Morricone´s Harmonika-Intro von „Spiel mir das Lied vom Tod“

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Christina Stürmer – Lebe lauter (2006)

FrontCover1Wirklich interessant … da ist ne Sängerin, die im Alter meiner Töchter ist und obwohl da ein Unterschied von einer Generation ist … packt mich auch dieses Album von Christina Stürmer:

Lebe lauter ist das dritte Studioalbum der österreichischen Pop-Rock-Sängerin Christina Stürmer. Das Album wurde am 15. September 2006 veröffentlicht und erreichte als Neueinsteiger Platz 1 in den österreichischen und deutschen Album-Charts.

Das Album wurde in Deutschland (Platz 1 in den Verkaufscharts), Österreich und der Schweiz (Platz 6) veröffentlicht. Die bislang erfolgreichste Produktion Stürmers wurde etwa 300.000 mal verkauft und wurde 2007 mit dem Amadeus Austrian Music Award als bestes Rock/Pop-Album des Jahres ausgezeichnet.

Nie Genug, die Vorab-Single wurde am 28. April 2006 veröffentlicht, der Einstieg in die österreichischen Charts erfolgte ebenfalls auf Platz 1, die Single war für 26 Wochen platziert. In Deutschland und der Schweiz konnte keine Spitzenplazierung erreicht werden.

ChristianeStürmerDie Popularität Christinas wurde für Werbung in Österreich genutzt. Das Produkt „Christina Stürmer“ wurde in Werbespots der Fastfood-Restaurantkette McDonald’s, der Speiseeismarke Eskimo und dem Mobilfunkunternehmen Drei positioniert. Die überdurchschnittliche Medienpräsenz durch diese Werbeaktionen steigerte einerseits die Bekanntheit der Künstlerin, andererseits boten diese Maßnahmen Anlass zu Kritik. Fans bemängelten die zunehmenden Kommerzialisierung, die im Gegensatz zum bisher gepflegten „Sauberfrau“ Image stand. Auch in Deutschland wurde Christina Stürmer Medienpräsenz verschafft. Die Single Nie Genug wurde als Titellied für die RTL Soap Alles was zählt eingesetzt.

Lebe lauter ist das erste Album mit Abbildung der Band auf dem Cover. In Interviews betonte Christina häufig, dass Christina Stürmer & Band als Einheit zu verstehen ist, dass es ohne Band auch keine „Christina Stürmer“ in dieser Form geben würde. Von der Öffentlichkeit wird jedoch primär Christina als Sängerin wahrgenommen.

Nach Nie Genug wurde in Österreich die Single Um bei dir zu sein / An Sommertagen veröffentlicht, der fünfte Nummer-Eins-Hit in den Single-Charts. Darauf folgten die Singleauskopplungen Ohne Dich und Scherbenmeer die jeweils wieder im gesamten deutschsprachigen Raum präsent waren. Im Sommer 2007 wurden weitere Songs aus dem Album Lebe Lauter als Single ausgekoppelt: in Österreich die Single Augenblick am Tag – in Deutschland und der Schweiz eine neue Version des Nr. 1 Hits Um bei dir zu sein. Nur in Österreich erschien am 16. November 2007 die Single Mitten unterm Jahr, die sich nach anfänglichem Zögern gut verkaufte.

ChristianeStürmer2Musikalisch bietet das Album einen Querschnitt aus rockigen Titeln mit gitarrenlastiger, temporeicher Musik, wie beim Titel An Sommertagen, als auch gefühlvolle und romantische Balladen mit Orchestersound, wie beim Lied Mitten unterm Jahr. Rhythmische, durch Piano-Stakkato dominierte Stücke wie Um bei dir zu sein, runden das Gesamtbild ab.

Stilistisch entwickelt sich Stürmer weiter in Richtung Deutschrock. Die Titel sind mit anderen deutschsprachig vortragenden Bands wie Juli, Echt und Silbermond vergleichbar. (Quelle: wikipedia)

Christina Stürmer aus Linz hat ihren Namen ernst genommen, und mit ihrer frechen Frischheit in den letzten Jahren die Charts im Sturm genommen. Auch auf ihrem neuen Album Lebe Lauter drückt die Österreicherin mit der starken Stimme ungebrochene Lebenslust und Neugierde aus. Auch wenn sie nur an einem der 14 deutsch gesungenen Songs mitgeschrieben hat – dem temporeichen „An Sommertagen“ – sind sie für sie wie maßgeschneidert komponiert. Man hat weder ihr noch der vierköpfigen Band den rockigen Zahn gezogen, den gitarrenlastigen Sound zugelassen, die wilden Ausbrüche in den Rock‘n‘Rock und Postpunk. Power-Pop, der keine Langeweile aufkommen läßt und Sprachklischées vermeidet, mit Texten, die einer 24-jährigen abgenommen werden, sei‘s nun der Titelsong, das optimistische „Revolution“, das Lied über die ewigen Verlierer „Seite Eins“, und das heftige, wenig zimperliche „Scherbenmeer“. Die eher zarte und romantische Seite der frechen Göre sorgt für ein paar wirkliche Perlen, allen voran der absolute Anhörtipp und Ohrwurm „Mitten unterm Jahr“, eine Traumballade mit Piano und Orchestersound. Ähnlich gelungen ist das hymnische „Um bei dir zu sein“, auf dem das Piano-Stakkato die Rhythmik führt. Den TV-Song „Nie genug“, zur Soap „Alles was zählt“ hat inzwischen fast jeder im Ohr, aber Lebe Lauter bietet mehr. (Ingeborg Schober)

ChristianeStürmer3
Bei praktisch allem, was Österreicher so tun, fragen wir uns: Warum tun Österreicher das? Warum haben die zum Beispiel eine eigene Castingshow namens „Starmania“ veranstaltet? Wofür brauchen Ösis denn Stars? Die haben Mozart und Niki Lauda.Reicht doch.Aber wenn schon: Hätten sie dann nicht unsere Juliette Schoppmann nehmen können? Wir erinnern uns: Alexander Klaws wurde Deutschlands Superstar (Was macht der eigentlich?),Schoppmann nur Zweite. Die Schoppmann war trotzdem tadellos in Schuss. Wenig Kilometer gelaufen, neuwertige Tuning-Teile,Optik eins a. Die hätte doch gute Dienste leisten können in Ösiland, statt hier in der Versenkung zu verschwinden. Aber nein, die Österreicher wollen alles selbst machen.Und schufen Christina Stürmer, 24, die bei „Starmania“ Zweite wurde und jetzt – Frechheit! – die deutschen Charts anführt, während Alexander und Juliette wahrscheinlich gerade zusammen einen Lebensmittelmarkt in Cottbus eröffnen. Warum, ihr Österreicher, habt ihr einen so viel erfolgreicheren Star erschaffen können als wir? „Weil“, rufen die Ösis, „unsere Christl im Gegensatz zu euren komischen Figuren echt wirkt.Weil die Christl eben gar kein Superstar, sondern eine von uns ist. Eine talentierte Frau, die gar nicht mal so doofe Texte singt. Auf Deutsch, übrigens.“ Zack! Das saß… (Tobias Schmitz/Stern)

Oliver Varga

Oliver Varga

„Nie genug als erste Single, stürmt gleich in typischer Manier los – straffer Aufbau, eingängige Melodie, pädagogisch wertvoller Text mit Identifikationspotenzial –, Lebe lauter läuft flott hinterher, Die Welt, eine Ballade, verfällt in langsameren Trott & und so weiter, das Strickmuster bleibt im Wesentlichen gleich. Der Pullover schaut also ein bisschen langweilig aus (wenn auch weniger langweilig als seine Vorgänger). Gar nicht langweilig sind Stürmers Stimme und Präsenz – sie machen die Musik doch irgendwie glaubwürdig und unverwechselbar. Einer Karriere-Fortsetzung, auch in Deutschland, sollte also nichts im Wege stehen. Man soll Äpfel mit Birnen bekanntlich nicht vergleichen. Christina Stürmers neues Album ist ein Apfel. Ein durchaus schmackhafter. Wer lieber Birnen mag, soll Birnen essen.“ (Kurier)

„Fazit: Mit ihrer unkomplizierten und direkten Art sowie den tiefgehenden und ehrlichen Texten beweist Christina Stürmer erneut, warum sie Österreichs Nummer 1 ist und wohl noch ein Weilchen bleiben wird. Bleibt zu hoffen, dass Christina auch in Zukunft nichts von ihrer bodenständigen Art einbüßen wird.“ (Sebastian Räuchle, Kronen Zeitung)

„Vier mit Sicherheit sympathische Musiker, eine blitzsaubere Produktion mit einer aparten jungen Frontfrau. Absolut TV-tauglich, was da abgeht. Und das macht auch den Unterschied. Wirklich coole Bands spielen sich von der Straße ins TV. Christina kommt aus dem Fernsehen, was ihr Talent keineswegs schmälern soll.“ (Eberhard Dobler, laut.de:)

Und immer dann, wenn es schmutzig und laut wird, gefällt mir dieses Album am besten. Quatsch: das ganze Album ist einfach nur großartig, denn auch ihre leisen Töne sind umwerfend …

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Besetzung:
Gwenael Damman (bass)
Hartmut Kamm (keyboards, guitar)
Klaus Pérez-Salado (drums)
Christina Stürmer (vocals)
Oliver Varga (guitar)

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Titel:
01. Nie genug (Moring/Geringas/Brötzmann) 3.32
02. Lebe lauter (Albrecht/Kaschke/da Silva) 3.24
03. Die Welt (Gade/Spremberg/Klink) 3.56
04. Ohne dich (Leisin/Winter) 3.21
05. Revolution (Albrecht/Kaschke/da Silva) 3.24
06. Augenblick am Tag (Varga) 2.53
07. Seite eins (Albrecht/Kaschke/da Silva)  3.54
08. Scherbenmeer (Albrecht/Kaschke/da Silva) 3.49
09. Unsere besten Tage (Fliegenschmidt/Grubert/Werner) 3.09
10. An Sommertagen (Varga/Stürmer/Kamm/Damman/Perez-Salado) 3.16
11. Sonne hinter dem Nebel (Varga) 2.57
12. Um bei dir zu sein (Leisin/Horsch/Winter) 3.29
13. Reine Nebensache (Röger) 3.53
14. Mitten unterm Jahr (Sitzmann/Umbo) 4-33

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Frank Fröhlich – Familienalbum (2006)

FrontCover1.jpgUnd hier ein weiteres, exquisites Beispiel für die Musizierkunst der Frank Fröhlich:

Für die CD „Familienalbum“, komponierte er für sein Duo mit der Flötistin Katrin May Stücke, welche von einer gekonnten Balance zwischen Flamenco, Folk und Jazz leben. Die beiden bringen mit ihrem temperamentvollen Spiel, welches Geschichten zu erzählen vermag, die Zuhörer zum Lächeln. Ihre Musik verleitet dazu, die Augen zu schließen und sich ganz den Stimmungsbildern hinzugeben. „Familienalbum“ heißt dieses persönliche Programm, weil Frank Fröhlich die Stücke Menschen aus seiner Familie gewidmet hat. Es ist wiederum nicht so persönlich, dass wir zwischendurch rausgehen müssen.

Mit Rolf Hoppe hat er gearbeitet, mit Joe Sachse gespielt, Filmmusik geschrieben und sehr viel mehr gemacht, was ihn allein schon auszeichnet. Nun hat Frank Fröhlich sein “Familienalbum” veröffentlicht, eine 15sätzige Geschichte, die als Musik für sich genommen einfach schön ist, eine Collage aus mit beinahe impressionistischer Authentizität wiedergegebenen Stimmungen, zu deren Verdichtung vor allem Katrin May an der Flöte, aber auch alle anderen an diesem Projekt beteiligten Musikerr  beitragen. Was das “Familienalbum” vor allem so liebenswert macht, ist der überraschend “private” Charakter der Stücke, die Melancholie des Oderbruchs und des musikalischen Begreifens von Werden und Vergehen in Natur und Familie, in Mikro- und Makrokosmos… Ralf Schmitz in: Akustik Gitarre

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…dieser begnadete Tonsetzer hat zu diesem Familienausflug Stücke von höchster Anmut geschaffen. Im „Der Zirkus kommt in die Stadt“ gibt es eine Stelle, wo sich Gitarre und Flöte gegenseitig anstacheln – und die Auflösung mit dem Cello aus der zweiten Reihe, die das Motiv heimlich wegschleppt, ist jedes Mal, wenn man sie hört, so überraschend wie neu – ein Wunder! Das muss Meister Fröhlich direkt vom Leben abgeschrieben haben. Jens Sparschuh in: Tagesspiegel.

Also: ein wirklich feines Album und dieyse persönlichen Betrachtungen eines Familienalbums stecken an, lassen eigene Schwingungen zu … da hat sich einer schon intensiv mit der Familiengeschichte beschäftigt.

Bedauerlicherweise fehlt bei diesem Album (gebraucht von mir erworben), das Begleitheft … sorry …

FrankFröhlich+KatrinMay

Frank Fröhlich + Katrin May

Besetzung:
Rolf Berkes (mandoline)
Scotty Böttcher (vibraphone, bass)
Frank Fröhlich (guitar)
Tom Götze (bass)
Katgrin May (flute)
Jörg Ritter (percussion)
Volker Schlott (saxophone)
Dietrich Zöllner (vocals)

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Titel:
01. Fotoalbum 1.01
02. Aufbruch der Karawane 3.44
03. Oderlandschaft 4.26
04. Ein Clara-Morgen 3.56
05. Der Zirkus kommt in die Stadt 3.48
06. Schwarze Folklore I 0.45
07. Familiengeheimnisse 5.22
08. Schwarze Folklore II 2.16
09. Tante Gerda 2.30
10. Kindergeburtstag 3.58
11. Ein Stück für Dich 4.13
12. Fluß der Erinnerung 3.43
13. Mach´s gut Katharina 4.24
14. Landeerlaubnis für den müden Ikarus 5.08
15. Katja 3.01

Musik: Frank Fröhlich

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Verschiedene Interpreten – Schallwelten (2006)

FrontCover1Hörbücher sind ja schon längst nicht mehr aus der deutschen Literaturszene wegzudenken.

Und irgendwann gab´s da mal das hässliche Elke Heidenreich Statement, dass Hörbucher wohl eher was für Legastheniker sei … Vormalige Sympathiepunkte meinerseits sind da ganz gewaltig geschrumpft.

Sei´s drum.

Ihr eine Werbe-CD des Hörverlages mit aktuellen Neuerscheinungen aus dem Jahr 2006.

Und mir haben diese Appetithäppchen so richtig Spaß gemacht und ein paar Notizen in der Rubrik “ asnschaffen“ habe ich auch notieren müssen (z.B. Talk Talk (T.C. Boyle)).

Wir hören eine illustre Schar deutscher Schauspielerinnen und Schauspieler, wie hören deutsche und internationale Autoren von Rang und Namen …

Booklet02A

Auf dem Titelbild sehen wir übrigens den Autor Frank Schätzing auf dem Dach des Kölner Domes.

Und auch wenn dieses Promo-CD nun auch schon wieder 12 Jahre auf dem Buckel hat, aktuell ist sie immer noch … denn natürlich stehen auch diese ‚Aufnahmen in der Tradition dieser Radiohörspiele vergangener Dekaden … Allerdings sei noch ergänzt, dass das Radiohörspiel noch heute fester Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind.

Die damals mögliche Teilnahme an einem Preisausschreiben … nun, da ist die Einsendefrist natürlich längst abgelaufen.

Preisausschreiben

Titel:
01. Ansage 0.18
02. Jan Josef Liefers: Talk Talk (T.C. Boyle) 3.31
03. Patrick Bach + Céline Fontanges: Pompeji (Robert Harris) 2.56
04. Hans-Jörg Krumpholz: Regnerischer Vormittag (Håkan Nesser) 9.30 (*)
05. Jasmin Tabatabai: Von der Schönheit (Zadie Smith) 3.18
06. Brecht: Erotische Gedichte (Bertolt Brecht) 2.57
07. Peter Fitz: Jedermann (Philip Roth) 2.55
08. Marie Bäumer: Auftrag ausgeführt (Val McDermid) 2.38
09. Peter Matić + Anke Engelke: Tod und Teufel (Frank Schätzing)  5.28
10. Edgar M. Böhlke: Wie Engeln Flügel wachsen (Peter Härtling) 1.38 (*)
11. Bodo Primus: Der letzte Detektiv (Michael Koser) 2.20
12.  Achim Höppner: Der Herr der Ringe (J.R.R. Tolkien) 2.46
13. Manfred Zapatka + Felix von Manteuffel: Die Serapions-Brüder (E.T.A. Hoffmann) 2.55
14. Moritz Stoepel: Die Sphinx (Edgar Allan Poe) 12.50 (*)
15. Rufus Beck + Esther Hausmann: Nicht nur Kind seiner Zeit (Klaus Mann) 2.05
16. Konstantin Graudus, Gottfried John + Anna Thalbach: König Artus und die Ritter der Tafelrunde (Karlheinz Koinegg) 2.47

(*) abgeschlossene Kurzgeschichte)

CD1

 

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Unbekannte Interpreten – 40 Jahre Weißer Riese – Momente für mich – Musikträume zum Entspannen (2006)

FrontCover1Die große Zeit der Werbeschallplatten ist wohl schon lange vorbei – aber hin und wieder nutzen Firmen dieses Medium immer noch, um auf sich aufmerksam zu machen. So geschehen z.B. im Jahre 2006, als der Global Player Henkel das 40jährige Jubiläum seines Waschmittels „Weißer Riese“ feierte.

Und natürlich waren die Frauen und darunter die Mütter die anvisierte Zielgruppe für diese CD, die damals für eine begrenzte Zeit dem Waschpaket beigelegt wurde.

So tönt es dann auch bei dem Werbeclip: „Als Dankeschön an alle Mütter mit Entspannungs-CD gratis“

Und auf der Rückseite der Papphülle kann man dann folgendes lesen:

„Endlich mal Zeit den eigenen Gedanken nachzugehen.
Vergessen Sie den Alltagsstress. Denken Sie mal nur an sich!

Atmen Sie tief durch, tauchen Sie ab und gönnen Sie sich eine erholsame Zeit – begleitet von Musik, die Sie träumen lässt.“

ScreenShotWeißerRiese

Screenshot aus dem Werbeclip

Nun ja, geboten wird vor sich hin blubbernde Entspannungsmusik (natürlich werden weder Musiker noch Komponisten benannt), typische Dutzendware und mit einem schmunzeln lässt sich feststellen, dass diese Soundmixturen, die ja ihren Ursprung in der New Age Bewegung hat, nun auch von knallharten Geschäftsleuten, wie sie wohl bei Henkel aktiv sind, verwendet werden …

Denn bei all dem nostalgischem Rückblick auf 40 Jahre „Weißer Riese“ darf und sollte man nicht vergessen, was für ein Konzern Henkel eigentlich ist.  Beispielhaft lege ich einen Artikel aus der Zeit (Das Kokos-Gewäsch, 1993) bei.

Und natürlich darf und soll man sich auch mal einen Gedanken erlauben, zu dieser Waschmittel-Werbung. Und da habe ich einen bissigen Beitrag gefunden:

„Was ist senil und trägt eine weiße Schürze? Nein, es ist nicht der Chefarzt gemeint. Richtig wäre: die Hausfrau beim Waschen ihrer Wäsche. Sorry an alle Hausmänner und Hausfrauen. Aber es scheint mir, als ob die gesamte wäschewaschende Republik an senilem Gedächtnisverlust leidet. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie Waschmittel in jedem Jahr noch weißer waschen kann als zuvor. Wenn man alle Versprechungen der Werbung zusammen zählen würde, müsste die Wäsche bereits weißer als weiß – also quasi durchsichtig – nach dem Waschen  sein.

Werbung1972

Werbung, 1972

Angefangen hat das ganze Desaster mit der Werbe-Ikone Klementine, alias Johanna König. Sie spielte von 1968 bis 1984 die Klementine für die TV-Spots der Marke Ariel. Und schon damals lautete der Spruch “Nicht nur sauber, sondern rein“. Auch das Waschmittel “Weisser Riese” erlebte eine vergleichbare Geschichte. Von “Riesenweisse Riesenwaschkraft” (1970), über “kraftverstärkt” (1992) bis hin zu “Fleckensalzperlen” (2000) wäscht das weiße Wunder von Jahr zu Jahr noch sauberer. Die Liste lässt sich bis fast ins Unendliche fortsetzen. Andere Marken – andere Sprüche. Und auch nächstes Jahr werden die Produkte noch sauberer, noch schonender und noch weißer waschen. Das garantiere ich.

Die Kunden sind beim Thema Waschmittel so senil wie eine Eintagsfliege. Offensichtlich kann sich keiner der Kunden länger als 12 Monate die Versprechungen der Waschmittelindustrie merken. Wo es früher noch gereicht hat, einfach das normale Waschmittel in die Trommel zu geben, kamen bald die Waschkraftverstärker mit dazu. Im ersten Anlauf wurden sie bereits bei der Produktion dem Waschmittel beigefügt. Dann wurden die Pulver kompakter. Und irgendwann hat man bei den Konzernen eine neue Einnahmequelle entdeckt: Sauerstoff. In den kleinen, extra teuren Pulverfässchen ist nämlich reiner(!?) Sauerstoff gefangen. Wer schon einmal Zitronensäure, Natriumcarbonat und Wasser mit einander vermischt hat, wird den selben Effekt beobachten können. Das sprudelt ebenfalls und macht auch noch ganz einfach die Wäsche sauber. Doch so billiger Hokuspokus lässt sich natürlich nicht teuer verkaufen.“ (Oliver Heim)

Und zum schmunzeln habe ich dann noch die erste schwarz-weiß TV-Werbung aus dem Jahr 1966 beigepackt.

Werbung60erJahre

So ging´s 1966 los

Titel:
01. Live Your Dream 5.13
02. Close Your Eyes 3.46
03. Don’t Look Back 3.52
04. Just Feel Good 4.07
05. Doing Well 2.23
06. Follow The Flow 2.44
07. Relaxed In Spring 2.36
08. It’s Only You 1.27
09. Take A Deep Breath 3.34
10. Wide And Open Mind 4.35
11. Scareless Harmony 3.26
12. It’s Good For You 3.36
13. Dreams Come True 3.35
14. Floating Soul 2.48
15. Me & Myself 2.32
16. Get In The Mood 2.59
17. Watch The River Flow 2.31
18. Make Your Way 3.32
19. Lay Back For More  3.45
20. Sweet Memory 2.09
21. Be Your Friend 2.59

CD1

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KokosGewäsch

Weitere Informationen liegen der Präsentation bei

Hermann Schweppenhäuser – Adorno – Eine kurze Einführung Hörbuch) (2006)

FrontCover1Und jetzt geht´s mit Volldampf mitten hinein in den akademischen Elfenbeinturm …

Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie.

Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin.

Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der „Frankfurter Schule“, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. (Suhrkamp Verlag)

Keine Frage: Theodor W. Adorno war eine prägende Figur der deutschen Geisteswissenschaften im letzten Jahrhundert und von dahere bietet es sich auch mal an. hier diese „kurze Einführung“ zu präsentieren.

Adorno

Verfasst wurde dieses Hörbuch von Prof. Dr. Hermann Schweppenhäuser:

Hermann Schweppenhäuser (* 12. März 1928 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Philosoph und Publizist.

Hermann Schweppenhäuser studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Philosophie, zunächst bei Hans-Georg Gadamer, dann bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Er arbeitete in den 1950er-Jahren als Wissenschaftlicher Assistent am neu gegründeten Frankfurter Institut für Sozialforschung und als Assistent von Adorno am Philosophischen Seminar. Anfang der 1960er-Jahre wurde er auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg berufen, die später zur Universität Lüneburg wurde. Seit den späten 1960er-Jahren war Schweppenhäuser außerdem Honorarprofessor für Philosophie an der Universität Frankfurt, wo er unter anderem Vorlesungen über die Charakteristik des Adornoschen Denkens (WS 1983/84) hielt.

SchweppenhäuserAuch in Lüneburg blieb Schweppenhäuser dem Frankfurter Institut unter Adornos Leitung eng verbunden. Anders als Jürgen Habermas vertritt Schweppenhäuser die Kritische Theorie im Sinne Adornos und Horkheimers. Seine Vorlesungen, beispielsweise zur Dialektik der Aufklärung (Sommersemester 1999), ermöglichten ein authentisches Studium der kritischen Theorie auch noch nach seiner Emeritierung bis über die Jahrtausendwende hinaus.

Die Universität Lüneburg veranstaltete im April 2008 eine Konferenz „Bild, Sprache, Kultur. Ästhetische Perspektiven kritischer Theorie. Kulturwissenschaftliche Tagung zu Hermann Schweppenhäusers 80. Geburtstag“. Im Juli 2008 verlieh die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Schweppenhäuser die Ehrendoktorwürde.

Seine philosophischen Schriften behandeln insbesondere Fragen der Sprachphilosophie, der Selbstreflexion des dialektischen Denkens, der Ästhetik und der Kulturtheorie. Sein Buch Verbotene Frucht knüpft gedanklich und sprachlich an die philosophische Aphoristik Nietzsches und Adornos an und versammelt pointierte Überlegungen zur Kritik der Gesellschaft, Religion, Kunst, Literatur, Massenkultur und Philosophie. Von 1972 bis 1999 gab Schweppenhäuser gemeinsam mit Rolf Tiedemann Walter Benjamins Gesammelte Schriften heraus. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt mit Fragen der Bildtheorie auseinandergesetzt (Quelle: wikipedia)

Nun aber zurück zu diesem Hörbuch: Es erwartet uns hochgeistige Kost und auch wenn so manches arg abgehoben klingen mag, so schadet es überhaupt nicht, sich mal mit grundlegenderen Gedanken zu beschäftigen … wenngleich ich gestehe, dass ich nun (ich habe mir Hörbuch zweimal hinter einander angehört) jetzt ein wenig meschugge im Kopf bin *ggg*

Aber jetzt noch einpaar Informationen über den Sprecher, der bei diesen Texten wahrlich kein leichtes Spiel hatte:

Frank Arnold (geboren in Berlin) ist ein deutscher Dramaturge, Sprecher, Schauspieler und Regisseur. Bekannt ist er vor allem als Sprecher zahlreicher Hörbücher, Dokumentarfilme sowie dem Kulturmagazin Aspekte.

Arnold wuchs in einer vom Theater geprägten Familie auf, mit einem Opernsänger als Vater und einer Maskenbildnerin als Mutter.[1] Er studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der FU Berlin und anschließend Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Berlin.[2]

Schon in jungen Jahren sammelte Arnold Erfahrungen als Assistent von Samuel Beckett am Schillertheater und Eduard von Winterstein am Deutschen Theater. Später inszenierte er selbst viele Jahre Theater, Schauspiele und Opern (z.B. Boris Blacher, Kurt Weill und Verdi), unter anderem in Berlin, Wien, München und Seoul (Koreanisches Nationaltheater). Zum Sprechen kam er schon in jungen Jahren durch eine Probe beim SFB. Er war immer wieder als Sprecher tätig und intensivierte dies später.

Arnold1

Besetzung:
Frank Arnold (Sprecher)

BookletA

Titel:
01. Kapitel 1 5.48
02. Kapitel 2 5.00
03. Kapitel 3 6.09
04. Kapitel 4 5.32
05. Kapitel 5 4.24
06. Kapitel 6 5.47

CD1

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