Michael Fitz – Nackert (2008)

FrontCover1Der Michael Fitz …. weitaus mehr als der „dritte“ bei dem Münchner Tatort-Ensemble … dort ist er ja im Jahr 2007 ausgeschieden …

„Neben den Ensembleauftritten gehe ich mit dem neuen Programm 2008 erstmals auch ganz Solo, also eben „nackert“ nur mit Gitarre, meiner Stimme, meinen Texten und meiner Musik auf das Publikum zu“, sagt Michael Fitz „ein Schritt, der in meiner künstlerischen Entwicklung schon lange fällig war und der für mich natürlich eine ganz große Herausforderung ist, auf die ich mich sehr freue“.

Michael Fitz, bestens bekannt als Ex-Tatort-Kommissar Carlo Menzinger und Gewinner des deutschen und bayerischen Fernsehpreises, hat sich auch in der deutschen Musikszene fest etabliert: Das Fachblatt Musikexpress meint: „Hier hat einer seinen ganz eigenen Weg gefunden – und dabei heimlich, still und leise die gesamte deutschsprachige Konkurrenz abgehängt.“ Michael Fitz bringt das neue Programm Nackert ab Frühjahr 2008 von solo bis Sextett auf Ihre Bühne.
„Nackert“ wird das neue Programm und das gleichnamige, im Frühsommer 2008 erscheinende neue Album des 49jährigen Liedermachers und Schauspielers heißen. Auch hinter dem Titel „Nackert“ verbirgt sich wie schon bei „Hoam“ ein nächster konsequenter Schritt des Songpoeten, dessen HOAM-Konzerte viele Fans 2005 bis 2007 begeistert gefeiert und gern auch als Seelenmassage beschrieben haben.

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Wer das „Hoam“ – Programm 2005 bis 2007 gesehen hat, weiß, dass es Michael Fitz sich und seinem Publikum mit seinen tiefsinnigen, einfühlsamen und manchmal auch eigenwilligen Liedern nicht leicht macht und auch sein neues Programm „Nackert“ ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen als bei „Hoam“, wieder ein Streifzug durch die spannende, aufregende und manchmal auch irritierende Welt der zwischenmenschlichen und vor allem zwischengeschlechtlichen Gefühle, in all ihren Facetten und Schattierungen. „Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, ist da alles dabei, was das Leben lebendig und lebenswert macht“, sagt er und das alles ohne Netz und doppelten Boden, ganz direkt und authentisch – nackert eben!

Ein sehr persönliches, intenives und sehr sparsam instrumentiertes Album … oder: ein großartiges Album !

MichaelFitz

Besetzung:
Thomas Bogenberger (guitar)
Maria Ebersberger (hackbrett)
Martina Eisenreich (violin)
Yvo Fischer (bass)
Karin Fitz (vocals)
Michael Fitz (guitar, vocals)
Mulco Francel (clarinet)
Rainhard Greiner (trumpet)
Andreas Hinterseer (vibraneeum)
Martin Kälberer (accordeon)
Klaus Lamac (violin)
Wolfgang Lohmeier (drums)
Jacok Schmid (violincello)
Sebastiano Tramontana (trombone)

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Titel:
01. Was mach i mit meim Lebn 3.13
02.  Lass ned los  5.44
03. Nackert  4.46
04. Briaf 4.32
05. Du bist schee 5.17
06. Ganz oben 5.01
07. Die Liab 3.29
08. Wohie 3.51
09. Mantra  5.57
10. Paradies 4.36
11. Wenn du fliagst 5.15
12. So vui 2.57
13. In mir 6.32

Musik + Texte: Michael Fitz

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Martin O. – … der mit der Stimme tanzt (2008)

FrontCover1Jetzt darf ich mal wieder etwas ziemlich außergewöhnliches präsentieren:

Martin O. (* 17. November 1975 bürgerlich Martin Ulrich) ist ein Schweizer Stimmartist, Beatboxer und Musiker.

Der Ostschweizer Martin Ulrich wuchs in Abtwil in einer musikalischen Familie auf. Als Kind schon wurden sein Geigen- und Klavierspiel und sein musikalisches Interesse gefördert. Kurz nach Abschluss der Ausbildung zum Primarlehrer entschied er, das Musikschaffen zu seinem Beruf zu machen. Sein Spektrum reicht von klassischen Gesangselementen bis hin zu rhythmischem Beatboxen. Er ist als Komponist für seine eigenen Programme, aber auch für Film, Schauspiel, Zirkus und andere Musikprojekte tätig.2007 gründete er die Firma «Stimmart GmbH».

Als Mitglied der A-cappella-Gruppe «hop o’my’thumb» war Martin Ulrich während mehrerer Jahre auf Bühnen im In- und Ausland unterwegs. Nach einigen erfolgreichen gemeinsamen Jahren hat sich die Gruppe 2006 aufgelöst und von der Bühne verabschiedet. Von 2006 bis 2011 war er musikalischer Leiter des «Hitzigen Appenzeller Chores».

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Seit 2007 ist Martin Ulrich als Martin O. unterwegs; es entstand sein erstes Soloprogramm, «Stimmentänzer». 2011 kam das «Cosmophon» dazu, und seit März 2016 gastiert er auch mit seinem dritten Bühnenprogramm, «Der Mausiker». Martin O. verwandelt seine Stimme mit Hilfe seines «Symphoniums», eines in Nussbaumholz eingearbeiteten Loop-Geräts, in ein Orchester samt Chor. (Quelle: wikipedia)

Unerwähnt bleibt in diesem wikipedie Beitrag sein 2. Programm „… der mit der Stimme tanzt“

Und was einem da zu Ohren kommt, ist schon schier unglaublich. Da ist nicht nur diese makellose Stimme, nein da ist ein Sänger, der sehr gerne und vor allem sehr gut mit der Kopfstimme arbeiten kann.

2012 erhielt er den Kleinkunstpreis 2012 (natürlich in der Sparte „Chanson/Lied/
Musik“ Und die Lautadto der Jury bringt das Schaffen von Martin O. auf den Punkt:

„Voller Körper und sparsamer Technikeinsatz zaubern ein multimediales
Kunstwerk. In einer universellen Sprache erzählt der Schweizer Martin Ulrich
wunderbare Geschichten und zieht  das Publikum in seine einzigartige Welt aus
Tönen und Bewegungen hinein.“

MartinO

Oder aber auch:

„Seit 2007 ist Martin O. unterwegs mit seinem ersten Solo-Programm «… der
mit der Stimme tanzt». Seine Darbietung ist einzigartig und lässt sich nicht einfach einem klassischen Genre zuordnen. Martin O. unterhält sein Publikum mit  klangvollen Geschichten aus Musik. Virtuos und präzise setzt er dabei seine Stimme, seinen
Körper und seinen feinen Humor ein. Sein einziges Instrument ist ein Gerät, das seine Melodien und Geräusche aufnimmt und in Endlosschlaufen wiedergibt. Stellenweise klingt das, als ob er einen Chor samt Orchester verschluckt hätte.

Und nicht nur das: Immer wieder packt er sein Publikum mit seinem lausbubenhaften Schalk und entlockt ihm ein liebevolles Schmunzeln oder ein heiteres Lachen. Martin O. schafft ein mehrdimensionales Hörerlebnis, das raffiniert inszeniert ist und ihm trotzdem Raum für spontane Improvisationen lässt.“ Laudatio anlässlich der Verleihung Schweierischen Innovationspreieses, 2010)

Genug der lobenden Worte: Anhören und staunen wie ein Kind !

Besetzung:
Martin O. (einfach alles)

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Titel:
01. Circle Song 2.26
02. Mundharmonika 3.35
03. Dr arabische Noa 3.17
04. Da draussen gibt es Welten
05. Morgenstimmung an der Autobahn 0.36
06. First Song 2.36
07. Japaner 0.56
08. Irisch 2.05
09. Rap 3.21
10. Espagniana 2.24
11. Vivaldi 3.20
12. Alp 4.35
13. Echos 4.16
14. Der Schatten 4.01
15. Hombre 5.30
16. Intro Song 3.18

Musikalische Einfälle: Martin O.

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Und hier kann man ihn live bewundern:

Quadro Nuevo – Weihnacht (2008)

FrontCover1Dieses Album kann man gar nicht genug loben: Erinnerungen an die eigene Kindheit. Draußen die Winterluft, drinnen der Kerzenduft. Bratäpfel schmoren im Ofen. Klänge der freudigen Erwartung. Weihnachtslieder – Lieder, welche des Menschen Suche nach Trost, Licht und Liebe wiedergeben.
Quadro Nuevo spielt auf dem neuen Album Weihnacht eine sehr persönliche Auswahl weihnachtlicher Melodien.
Weihnachten ist musikalisch heikel. Wen lädt man sich ein unter den Baum, welchem Künstler vertraut man das Gelingen des Festes an? Mit „Weihnacht“ bietet Quadro Nuevo ein außergewöhnliches Album handverlesener Melodien an.
Ohne sich intellektuell zu verkünsteln schaffen es die vier Musiker mit ihrem neuen Album mühelos westliche und östliche Kultur zu integrieren. Die Tournee-Erfahrung, die Quadro Nuevo seit 1996 durch Länder wie Singapur, Korea, Kanada, USA, Mexiko, Australien und von der Türkei bis ins Baltikum quer durch ganz Europa führte, ist in der musikalischen Reife der 20 ausgewählten Titel  zu hörem.
Die Kunst dieses Ensembles ist es, ausschließlich instrumental einen Klang zu entwickeln, der die Wesenszüge der Kulturen beherzigt, aber in einen eigenen Quadro-Nuevo-Sound überführt.
QuadroNuevo
Groß ist dabei das Interesse an Inhalt und Herkunft der Melodien: „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“ ist ein musikalischer Hilferuf nach Friede und Erlösung aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Im 18. Jahrhundert schrieb der amerikanische Bischof Philips Brooks „O Little Town Of Bethlehem“. Aus dem Frankreich des 13. Jahrhunderts kommt „Entre le Boeuf et l’Ane gris“. Aus Spanien stammt „Villancico“, in Russland feiert man mit „Nyne Otpushchayeshi“.
Eine weitere Motivation des Quartetts besteht darin, die Stimmung der Musik spielerisch den Grundgedanken des Christentums anzunähern. Intuitiv gelingt dies den vier Virtuosen durch die Klangvielfalt und Sensibilität ihrer Musik. Und die Intuition wächst durch die Erfahrungen und Fähigkeiten: Das Können der Gruppe ist durch über 2000 Konzerte und verschiedene Preise bestätigt. Alle ihre CDs erhielten den „Deutschen Jazz Award“. Ihre CD „Mocca Flor“ wurde in Paris mit dem europäischen Phono-Preis „Impala“ ausgezeichnet. Das Album „Tango Bitter Sweet“ platzierte sich gar in den Top 50 der Deutschen Album-Charts. (glm-music) Für mich persönlich ist dieses Albums seit Jahren mein bevorzugtes Weihnachtalbum. Wer mehr von diesem musikalischem Glücksfall aus deutschen Landen hören will, kann in „Many Fantastic Colors“ fündig werden.
Weihnacht

Personnel:
Mulo Francel (saxophone, clarinet, mandoline)
Andreas Hinterseher (accordion, vibrandoneon, bandoneon)
D.D. Lowka (bass, percussion)
Robert Wolf (guitar)

quadronuevoweihnachtlive

Tracklist:
01. Maria durch ein‘ Dornwald ging 3.59
02. O Little Town Of Bethlehem 4.21
03. Kommet ihr Hirten 2.54
04. Entre Le Boeuf Et L’ane Gris 3.22
05. Stille Nacht, heilige Nacht 4.38
06. Oh Heiland, reiß die Himmel auf 4.42
07. Santa Lucia 4.05
08. Vom Himmel Hoch, Da Komm Ich Her 1.20
09. Es ist ein‘ Ros‘ entsprungen 4.41
10. Als ich bei meinen Schafen wacht 4.40
11. Still, still, still 4.12
12. Es Wead Scho Glei Dumpa 2.30
13. Away In A Manger 1.41
14. Mariä Wiegenlied 2.17
15. Villancico 2.25
16. Nyne Otpushchayeshi 3.05
17. Aber Heidschi, Bumbeidschi 1.35
18. Süßer die Glocken nie klingen 1.04
19. Die dunkle Nacht ist nun dahin 5.55
20. Neujahrslied 2.39

CD

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RobertWolf

Dies waren die letzten Aufnahmen für Robert Wolf mit Quadro Nuevo. Seit November 2008 war der Gitarrist Robert Wolf nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall mit dem Band-Bus vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Er starb im April 2015 an den Folgen des Unfalls.

Verschiedene Interpreten – 99 Mini – Hörspiele (2008)

FrontCover1Auf den ersten Blick ein ziemlich unglaublicher Titel …“99 Mini – Hörspiele“ … auf einer CD ? Wie soll das denn gehen ? Aber: es geht !

„Das Minihörspiel, ein Ort, an dem die Fantasie kochen und herumbaldowern kann, ein Spektakel des Irrsinns und der völligen Überdrehung absurder Zustände, eine Halde der farbigsten Fantasien und knorkigster Ideen hat u.a. im Deutschlandradio Kultur in Kurztrailer-Form seinen Sendeplatz gefunden: „Wurfsendung“ heißt diese, die sich da in die Öhrer des Kopfes katapultiert – innerhalb des laufenden Radiofeuilletons. „99 Minihörspiele“ von jeweils 15 bis 55 Sekunden Länge sind nun vom Hörverlag auf einer CD kompiliert worden. Was im Radio in kleiner Dosis noch funktionieren mag, erweist sich in seiner geballten Ladung als schwierig.

Es sind nicht nur die überaus aufgekratzten, exaltiert daherquakenden Stimmen, die des Überbetonens nie müde, einem schon nach drei Tracks auf die Nerven gehen können. Kein Mensch redet so, außer eben professionelle Sprecher. Fast möchte man meinen, dies sei eine Kaste für sich, die auch unter sich bleiben sollte. Als Kultur-Stalinist könnte man rufen: Bitte jeden Außenkontakt meiden! Nie in die Nähe eines Mikros sprechen! Eintreiben! Isolieren! Folgte die Spezies dieser Bitte, wäre die Atmosphäre gesäubert … Nun: Kultur-Stalinismus ist ja etwas, das aus der Mode gekommen ist. Schade, eigentlich.

Stattdessen wälzt es sich fort: Zu schmalzig-gesalzener Null-Musik, in der nur kurz eine Klischee-Stimmung zitiert wird, die jeder kennt, die auch egal ist, die einfach mal so eine Bar- oder Kabarett-Situation der 20er Jahre suggeriert, wird über technische Probleme mit Computern drangsaliert. Anrufe aus dem Marktforschungsinstitut, Autoprobleme, Beziehungsgesprächsfetzen, Rekorde, Statistiken … all das findet in kleinen Häppchen Erwähnung und könnte lustig sein, wäre da nicht diese normierte Ästhetik des Radios, die aus allem herausfiltert, was zu laut poltert, stört oder erschrecken könnte. Nervige Gesänge zwischen den Stücken (“Doodley, beedley, badla da, dadddley, doodley, doo, badly, sabbaab, satz und supf” und ähnlich) erschweren den Durchlauf.

LogoWurfsendung
Hier gibt es keine politische Haltung, keine weitergehenden Absichten als die Darstellung alltäglicher Kämpfe mit der vermeintlichen Absurdität des Alltags. Es sind akustische Glossen, pseudokritische Abrechnungen mit der Tücke, dem Teufel im Detail und dem Haar in der Suppe, die die verloren gegangene Souveränität des Menschen monieren. Gab es diese jemals? Ob Therapiesitzung beim Taxifahrer, wutentbrannter Rede über das Essverhalten, jahrgangstypische Tätigkeiten, Pauschalreisen … all das soll lustig sein. Manchmal ist es dies auch. Und manchmal wünschte man sich, die grauenvolle Unerträglichkeit mancher Zustände würde in unerträglicher Manier geschildert und fühlbar gemacht werden. Der Witz erstickt jedes Problem, statt es in einer angemessenen Dimension auszudrücken. Vielleicht ist es ein Lachen, das raus musss, erledigt werden soll, weil die Zustände für unabänderlich gehalten werden sollen oder müssen.

Manchmal gibt es Ansätze zur gelungenen Prosaminiatur (“ … vielleicht hätte man doch das Sprachzentrum ausschäumen sollen“, heißt es in “Dolmetscherin” aus der Serie ‘Nano und Mü’), oder ehrlich bös gemeintes (wie “Noch bin ich da” als AB-Begrüßung der alten Lotte), was auf der seifigen Oberfläche des Spaßmarathons etwas Halt gibt.

Wem alles ein bisschen egal ist, der wird mit den “99 Mini-Hörspielen” viel Spaß haben. Wer nicht aushält, wie Öffentlichkeit mit Gleichgültigem zugekleistert wird, dem empfehle ich den anarchischen Helge Schneider. (Carsten Klook)

Es mag ja schwierig sein … so ein Format als geballtes Hörbuch zu präsentieren … ich hege dennoch viel Sympathie für Projekte dieser Art … die sich abseits des mainstreams die Freiheit nehmen … eben genau gegen den Strom zu schwimmen … ich bleibe dabei: Was besseres kann unserer Gesellschaft nicht passieren !

ImStudio

Ganz schön durchgeknallt … diese 99 Hörspiele !
(Britta Steffenhagen und Florian Lukas)

Besetzung:
Stefan Kaminski, Hermann Bohlen, Leslie Malton, Felix von Manteuffel, Kathrin Wehlisch, Niklas Kohrt, Uta Hallant, Ulrike Stüzbecher, Bernd Stempel, Filippo Szymczak, Christian Gaul, Markus Meyer, Steffi Kühnert, Nadja Schulz-Berlinghoff, Britta Steffenhagen, Sam Farquharson, Siir Eloglu, Erik Van der Zwaag, Antje von der Ahe, Udo Kroschwald, Katharina Burowa, Bettina Kurth, Cathlen Gawlich, Barbara Ratthey, Christine Oesterlein, Mira Partecke,
Bernhard Schütz, Sophie Rois, Tonio Arango, David Jeker, Mirca Preißler, Martin Engler, Francoise Cactus, Robert Weber, Milan Peschel, Herbert Fritsch, Arthur Kuggeleyn, Jürgen Wolters, Verena von Behr, Gerd Wameling u. a.

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Titel:
01. Hallo 3.32
02. Wenn Du mich betrügen würdest, würdest Du es mir dann sagen 3.04
03 Verschränken Sie nun die Finger wie zum Gebet 3.16
04. Ich hol jetzt mal wieder mein Fahrrad aus dem Keller und fahr nach Rügen 2.52
05. 20-jährige wissen nicht, wie die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern heisst 2.57
06. Also, ich denke, dass da ganz klar ein Plan dahinter steckt 3.28
07. Dieses Hineinschaufeln von Lebensmitteln 2.57
08. Das ist ja ganz schlechter Stil 3.24
09. 30-jährige glauben daran, dass sie nochmal ganz von vorne anfangen können 3.20
10. Wollen wir was anderes spielen 3.06
11. Sein Schicksal gab Anlass für verschiedene Vermutungen 3.10
12. Und dabei koennte ich schwören, ich hätte ihm nur meine Privatnummer gegeben 2.59
13. 40-jährige gehen zum Yoga 3.03
14, Niemand kippt der Paulke dreckiges Blumenwasser auf den Prada-Blazer.Niemand. 3.22
15. Das gibt ’nen doppelten Absatz 3.17
16. Vielleicht hätte man doch das Stirnhirn vulkanisieren sollen 3.06
17. 50-jährige sind morgens die ersten im Büro 3.09
18. Aber was isch sage ist doch voellig egalo, non 3.11
19. Aber es sieht doch viel besser aus 3.03
20. 60-jährige sehen nachmittags fern 2.36
21. Du bist der Tubist 2.50
22. Diese heimtückisch im Schlaf aufgestossenen Tore zur Kindheit 3.04
23. 70-jährige erkennen einen Laubbaum an der Form seiner Blätter 2.21
24. Von früh bis spät will einer was von Dir 2.51
25. Es war schön mit Ihnen zu sprechen 4.18

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Christina Stürmer – In dieser Stadt (2008)

FrontCover1Ein feines Album der österreichischen Sängerin Christina Stürmer:

„Mit der ersten Single Ist mir egal legt Christina Stürmer eine energische Haltung ein und spricht deutliche Worte an alle, die an anderen immer etwas zu kritisieren haben. Der außergewöhnliche Titeltrack In dieser Stadt erzählt von einem Gefühl des Anderssein und sich eingeengt und einsam fühlen in seiner Umgebung, wo komische Blicke und viel Getuschel zu echten Schmerzen und Verzweiflung führen können. Die Wut, aber auch der Ausweg aus einem solchen Teufelskreis wird in Ein Leben lang beschrieben, denn es lohnt sich nicht, das Negative siegen zu lassen dafür ist das Leben zu kostbar, verrückt und schön! Mit ihren Liedern über die Liebe zeichnet Christina Stürmer einmal mehr die kleinen großen Momente nach und rockt in Im Kreis die vielen Fragen nach dem Verlassen werden und vor dem endgültigen Loslassen laut heraus. Ganz anders, denn eine Liebeserklärung wie man sie vielleicht noch nie zuvor gehört hat, ist der Song Tanz ohne Musik : Voller Erkenntnisse und dem Wissen, was man will im Leben und in der Liebe, fordert sie auf zum Tanz, zum gemeinsamen Schritt in die Zukunft frei von Angst und voller Gefühl. Ich glaube, dass dieses Album mich jetzt, in diesem Moment meines Lebens, da wo ich stehe, wie ich die Dinge sehe, reflektiert und mich gleichzeitig klar darüber werden lässt: Ich bin nicht allein mit diesen Gefühlen. Da draußen sind sehr viele Menschen, die ähnlich fühlen. Wenn ich es geschafft habe, dass sie das auch erkennen… dann hat sich die Arbeit gelohnt , sagt sie lächelnd.

Stürmer

Die Mischung aus Rock, Pop und diesmal sogar einigen elektronischen Soundelementen, komplettiert In dieser Stadt zu einer kraftvollen, ehrlichen und ebenso smarten und gefühlvollen Platte mit starker Wirkung. Christina Stürmer legt ein Album vor, das mehr als nur ein neues Kapitel in ihrer beeindruckenden Karriere eröffnet… Christina Stürmer erzählt Geschichten aus dem Leben, am Puls der Zeit und direkt aus dem Herzen. Und genau dorthin trifft ihre Musik auch im Jahr 2009.“ (amazon)

Wie gesagt: ein feines Album: blitzsauberer, knackiger Power -Pop/Rock mit nachdenkenswerten Texten … das Reinhören lohnt sich.

BookletBackCoverA
Besetzung:
Gwenael Damman (bass)
Hartmut Kamm (guitar, keyboards)
Klaus Pérez – Salado (drums, percussion)
Oliver Varga (guitar)
+
Thorsten Brötzmann (keyboards)
Michael Knauer (keyboards)
Stefan Pintev (strings)
Jörg Sander (guitar)
Peter Weihe (guitar)

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Titel:
01. Das können wir sein (Moring/Löchel/Gudze-Hinze/Brötzmann) 2.53
02. In dieser Stadt (Varga) 3.32
03. Bleib Hier (Kelber/Varga) 3.47
04. Nicht mehr weit (Moring/Löchel/Varga) 3.19
05. Ist mir egal (Moring/Löchel/Brötzmann) 2.55
06. Mehr als perfekt (Kelber/Fliegenschmidt) 3.36
07. Im Kreis (Albrecht) 3.11
08. Dieser Tag (Müller/Wallner) 3.46
09. Tanz ohne Musik (Walter/Varga) 3.35
10. Jetzt dank ich dir (Moring/Löchel/Brötzmann) 3.17
11. Vielleicht (Kelber/Schlüter/Röger) 3.28
12. Niemals hoffnungslos (Moring/Löchel/Varga) 2.52
13. Du für mich (Leisin/Winter) 3.31
14. Stille Helden (Löchel/Fliegenschmidt/Grubert) 3.49
15. Ein Leben lang (Röger) 3.16
16. Reiss das Radio auf (Schlüter/Varga/Röger) 3.15
16.a. Entlaufene (streunende) Hunde (hiddentrack) 2.49

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Michels – Zuhause (2008)

FrontCover1(Wolfgang) Michels – Auch so ein Musiker, wo man geneigt sein könnte von einem Urgestein deutscher Rockmusik zu sprechen, als Stichwort kann ja mal Percewood´s Onagram reichen …

Unter der Überschrift „Anschmiegsame Blues-Katzen treffen auf rockende Steppenhexen.“ findet sich auf laut.de eine sehr zutreffende Besprechung:

„Michels‘ fachliche Reputation aus rund 40 Jahren im Rockbiz ist beeindruckend: Trotz Erfolge in Großbritannien, den USA und Arbeiten mit Rio Reiser stellt der Name Wolfgang Michels für Viele noch immer ein gänzlich unbeschriebenes Blatt dar. Der dunkle Lauf der Zeiten halt: Ein lauthals schreiender, globaler wie nationaler Pop- und Rock-Supermarkt lässt und ließ oft wenig Spielraum für die leiseren, zurückhaltenderen Shops dieser Sparte. Sie sind selten geworden, die kleinen, liebevoll sortierten Fachgeschäfte, in denen sich aber oft genug die wirklich wahren Wunder finden lassen.

In einer Seitengasse des Deutschrock findest du den ein wenig versteckt liegenden Laden des Wolfgang Michels. Keine neumodischen Neonröhren blenden hier die Augen, das Interieur ist klassisch gehalten und noch eindeutig handgemacht. Sein Warenangebot dementsprechend nicht lieblos-industriell, sondern mit authentischer, individueller Note versehen. Davon zeugt sofort zu Beginn der bluesrockige Opener „Lover Lover“, thematisch sich der Partnersuche in Zeiten des Internets und Mailverkehrs annehmend.

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Das „Fernweh“ lockt mit einer unwiderstehlichen, perlenden und hell funkelnden Gitarren-Bridge. Die „Sehnsucht“ überzeugt als aufrecht daherkommende Rock-Nummer mitsamt Tamburin und twangenden Gitarren-Parts. In „Bald Zuhause“ ist Michels der abendliche Beobachter eines zu Ende gehenden Tages, mit der sehnsüchtigen Bilanz: „Ich hab‘ ein Bett / Aber kein Zuhause“. Verdammt, irgendwo da draußen, da MUSS sie einfach warten, die einzig wahre, die große Liebe. Spätestens hier ist klar: Wolfgang Michels ist kein kaltherziger, vorlauter Dreschflegel, sondern ein träumender, hoffender und absolut wahrer Romantik-Rocker. Und so ganz nebenbei ein außergewöhnlicher Musiker, Singer, Songwriter und Storyteller.

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Die Alben-Dramaturgie zeigt sich listig-durchdacht: Sind im ersten Drittel neben aller versierten Gitarren-Fertigkeit stets auch dezent und effektiv gesetzte Pop-Momente präsent, wandelt sich „Zuhause“ im weiteren Verlauf in ein virtuos ausgespieltes Rhythm’n’Blues-Album mit unzähligen, glänzend gesetzten Stil-Facetten und eindringlichen Momenten. Die zunächst oft anschmiegsame Blues-Katze macht den später rüde dahinfliegenden Rock-Steppenhexen – irgendwo zwischen Don McLean, Ry Cooder, den Eagles und dem frühen Bruce Springsteen angesiedelt – bereitwillig Platz. Der Klasse-Track „Die Wüste“ beschwört eine überzeugende, schwitzige Sound-Atmosphäre mitsamt heftig malträtierten Heavy-Gitarren, die direkt aus einem popkulturell nicht unbekannten Titty Twister-Club stammen mögen.

Mit „Du“ schlägt Wolfgang Michels noch einmal – und hier besonders nachhaltig – auf die Pop-Spur ein. Unverschämt catchy, mit shufflenden Beats, souligen Frauen-Chören, Streichern und schmeichelndem Refrain ausgestattet, zeigt der Sänger mit dieser höchst gelungenen Fingerübung, wie ein unpeinlicher, potentieller Radio-Hit klingen könnte. Samba-Elemente leiten „Jemand Wie Du“ ein, bis die Bluesrock-Front wieder die Song-Hoheit übernimmt. Endgültig zurück in der Rock-Stube ist dann „Was Tun“, eine straighte Uptempo-Nummer mit federnder Gitarre und effizient schwellender Orgel zu Michels Erkenntnissen über den lausigen Zustand unserer Welt. „Langeweile“ entpuppt sich als hochklassiges Spiel mit 70ties-Beatles-Zitaten, Doors-Anklängen und furchtlosem Stöbern in der 68iger Psychedelic-Kiste, eingebettet in furiosem Song- und Sound-Aufbau.

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Die Special Edition von „Zuhause“ enthält zwei Bonus-Tracks, die die reguläre CD wunderbar ergänzen. Neben „Vollmondnacht“ ist besonders mit „Scharfer Zucker“ eine großartige Zugabe vorhanden.

Überschaubar sieht er zunächst aus, dieser Wolfgang Michels-Laden, aber man lasse sich Zeit, in die vielen versteckten Schubladen zu blicken. Dort finden sich erlesene Waren und Spezereien allererster Güte. Sie hat anscheinend Hochkonjunktur in diesem Frühjahr 2008, eine altersmäßig gut abgehangene, lässig und vielseitig präsentierte, deutschsprachige Pop- und Rock-Ware. (Artur Schulz)

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Besetzung:
Marc Awounou (guitar)
Alex Grube (bass)
Rainer Kallas Hubert (drums)
Wolfgang Michels (guitar, vocals)
Tobias Neumann (piano)
Franz Plasa (guitar, background vocals)
Philipp Schwär (keyboards)
+
Mario Doctor (percussion)
Kim Frank (background vocals)
Markus Gnadt (bass bei 09.)
Hagen Kuhr (cello bei 12.)
Denise Modjallal (background vocals)
Katharina Vogel (background vocals)
+
Stefan Pintev & das G-String Ensemble (strings)

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Titel:
01. Lover Lover (Michels/Plasa) 3.51
02. Fernweh (Michels) 4.16
03. Sehnsucht (Michels) 3.34
04. Bald Zuhause (Reiser/Michels) 4.19
05. Leben (Michels) 3.32
06. Die Wüste (Michels/Plasa) 4.23
07. Wenn ich mich so fühl (Michels) 5.70
08. Du (Michels) 4.15
09. Jemand wie du (Michels) 4.29
10. Was tun (Michels) 3.55
11. So oder so (Michels) 4.35
12. Langeweile (Michels) 5.10
+
13. Vollmondnacht (Michels) 3.20
14. Scharfer Zucker (Michels/Frank) 3.33

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Rosenstolz – Die Suche geht weiter (2008)

FrontCover1Auch wenn ich nicht direkt zur Zielgruppe von „Rosenstolz“ gehöre … ich finde ihre Entwicklung interessant und auch dieses Album ist durchaus ambitioniert und gelungen:

„Ja, da war der überwältigende Erfolg mit „Das Große Leben“, der Rosenstolz endgültig in höchste Chartsregionen katapultierte: Über 40 Wochen in den Top 20. Wer kann das schon von sich behaupten?

Dennoch bleibt dieses Album für mich qualitativ eine Enttäuschung in Sachen Inhalt und Ausführung im Vergleich zu früheren Werken. Umso gespannter war ich auf „Die Suche Geht Weiter“. Das Resultat: Hier warten Peter und AnNa mit einem in der Konzeption ungewöhnlichen Werk auf, das in der Beurteilung nach anderen Blickwinkeln verlangt als sämtliche Alben zuvor.

Denn „Die Suche Geht Weiter“ besitzt einen ernsten Hintergrund. Völlig überraschend verstarb die Mutter des langjährigen Lebenspartners Peter Plates, dem Rosenstolz-Mitproduzenten Ulf Sommer. Mit unermüdlichem Einsatz unterstützte sie Rosenstolz seit Karriereanfangstagen und war somit eine enge Vertraute des Duos.

Die 13 Tracks entstanden unter dem Einfluss, den Tod und Verlust auf die im Leben Verbliebenen ausüben. Laute oder gar schrille Töne sucht man vergebens – es handelt sich vielmehr um ein im Grundton zurückgenommenes Album, das trotz der dunklen Vorgabe nie in einem womöglich weinerlichen Credo stecken bleibt.

Vielmehr lassen sich die Themen und Texte in einem oft doppelbödigen Sinn zum Bereich Liebe umdeuten, besonders was die schmerzhaften Erfahrungen angeht. Die ausführliche Beschäftigung mit dem Tod und seinen Hinterlassenschaften mögen vielleicht die Assoziation wecken, Rosenstolz würden sich womöglich an gruftiger Gothic-Attitüde mitsamt romantisch verwitterten Grabsteinen im Mondlicht versuchen.

Doch Entwarnung: Trotz viel Gefühl und Seele verbleiben Pathos und Theatralik nur wohldosiert und unterstützen die Songs. Allzu offensichtlich inszenierte Effekt-Fassaden bleiben bewusst außen vor. Das ruhige „Ich Bin Mein Haus“ fungiert als Vorspiel zur erfolgreichen ersten Single „Gib Mir Sonne“, in der bereits eine Menge der Befindlichkeiten des Albums mitschwingen.

Rosenstolz

„Blaue Flecken“ stellt als elegantes Pop-Tänzeln mit ausschließlichem Liebesbezug schon fast einen Ausreißer in Sachen Text und Tempo dar. „An Einem Morgen Im April“ startet mit leise gezupfter Akustikgitarre und lockt zum Ende hin in ein sanft umarmendes Streichermeer, bevor AnNa das Fade-Out bestreitet.

„Ein Fenster Zum Himmel“ wartet erneut mit starker Umsetzung in Arrangement und Aufbau auf. Peter Plate hat seinen Auftritt im rhythmisch mit Sixties-Touch versehenen „Irgendwo Dazwischen“. Die Ballade „Herz Schlägt Auch im Eis“ erzeugt eine von kristallener Zerbrechlichkeit durchdrungene Gänsehaut-Atmosphäre. Dramatisch aufgebaut, mit Cello und Piano-Tupfern umhüllt und kaum wahrnehmbaren Drums unterlegt, gelingt ein in seiner Schlichtheit aufwühlender Song.

„Wie Weit Ist Vorbei“ zeigt sich als sehnsuchtsvolle Hoffnung mit reichhaltigen Song-Accessoires und sich immer detailreicher entfaltendem Arrangement. Mit dem den Hörer magisch hineinziehenden „Wann Kommst Du (Autos Fahr’n An Mir Vorbei)“ gelingt Rosenstolz ein weit mehr als nur geglücktes Einbiegen zur Albenausfahrt „Die Suche Geht Weiter“. Der titelgebende Track tröstet sanft wiegend mit der Verheißung auf ein besseres Morgen: „Weit in der Ferne / Weit, ganz weit / Dort strahlt alles schöner / Heller und weich“.

„Die Suche Geht Weiter“ nimmt einen Ausnahmestatus im bisherigen Output des Berliner Duos ein: Keine Zeit – und Gelegenheit – für ausschweifende, überschäumende Partys. Dafür Zurückgenommenheit und eine Aufforderung zu Besinnung und persönlicher Bestandsaufnahme darüber, was Leben eigentlich bedeutet.

Doch das passiert nie mit erhobenem Zeigefinger oder Besserwisserei, sondern im Einklang mit einfühlsamen Texten und Songskizzen, die sich oft zu meisterhaften Stimmungsgemälden entwickeln. Ausgelassen tanzen mag man vielleicht erst wieder zum nächsten Album. Doch dieser Tage kommt der Herbst – und der Winter naht bereits mit kalten Winden in der Nacht. Doch verzagten Herzen sei gesagt: Auch Eisblumen können tröstlich leuchten. (Artur Schulz)

CoverIllustration

Besetzung:
AnNaR. (vocals)
Peter Plate (keyboards, vocals)
+
Jens Carstens (drums)
Daniel Faust (keyboards, guitar, bass, synthesizer)
Zoran Grujovski (piano)
Thomy Jordi (bass)
Rainer Kallas (drums)
Peter Koobs (guitar)
Ulrich Rode (guitar)
Ulf Leo Sommer (Uhus bei 04.)
Peter Weihe (guitar)

Rosenstolz2

Titel:
01. Ich bin mein Haus 4.46
02. Gib mir Sonne 4.00
03. Blaue Flecken 3.37
04. Irgendwo dazwischen 3.36
05. Kein Lied von Liebe 4.24
06. Wie weit ist vorbei 4.14
07. An einem Morgen im April 4.32
08. Unerwartet (Ein Fenster zum Himmel) 4.00
09. Bist du dabei 4.19
10. Herz schlägt auch im Eis 4.31
11. Wann kommst du (Autos fahr’n an mir vorbei) 4.41
12. Die Suche geht weiter 4.16

Musik und Text: Peter Plate, Ulf Leo Sommer, AnNa R.

CD1

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