Thorsten Otto – Mensch Otto (ein Gespräch mit Hella Schwerla) (2011)

FrontCover1Da trinkt ein kleines Mädchen Schnaps, damit der Vater nicht soviel davon trinkt … und hört dann im Alter von 11 Jahren auf, Schnaps zu trinken. Das ist nur eine kleine biographische Notiz aus dem Leben der Hella Schwerla, einer absolut ungewöhnlichen Frau.

In diesem Radiogespräch mit dem Bayerischem Rundunk (hier: B3) gibt sie Auskunft über ihr facettenreiches Leben, bei dem einem mehr als einmal die Spucke wegbleibt.

Geboren im Emsland als viertes Kind eines Kleinbauern in einem Fünfhundert-Seelen-Dorf, einer katholischen Diaspora.Mit elf Jahren erster Roman für die Mitschüler, eine Fortsetzungsgeschichte, im vierzehntenJahrhundert angesiedelt.

Hospitanz bei einer Tageszeitung mit Buchverlag.In England und Frankreich als Au-Pair.
Reporterin der Illustrierten „Quick“, danach Redakteurin der Zeitschrift „Bunte“.
Erste Liebe, Heirat, Kind. Nach fünf Jahren Scheidung und freiberufliche Arbeit, als Möglichkeit,sich um das Kind kümmern zu können.

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Hella Schwerla, 22 Jahre im Biergarten

Seit den 80er Jahren:Reporterin und Autorin für den Hörfunk.An die fünfhundert Features und Hörspiele.Gleichzeitig und dann ausschließlich Autorin im Fernsehen, hauptsächlich in der „Unterhaltung“.Texte für Moderatoren, redaktionelle Arbeit, aber auch „vor“ der Kamera, wie für das Porträt über O. W. Fischer.

Begegnungen mit Heilern und Schamanen aus aller Welt.

Buchveröffentlichungen:
1988 „Catch your dreams“ Pseudonym Helena Kayn – Sachbuch

Autobiographisch gefärbte Romane:
1997 – „Auch Hexen können weinen“
2007 – „Prinzen, Parias und wilde Tiere – eine indische Reise“
2011 – „Der Polizist und die Frau“ über Sexualität älterer Frauen.
2014 – „Hitze, Dreck und Erleuchtung“ Im Kral eines afrikanischen Schamanen

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Hella Schwerla, 30 Jahre

Anlass für dieses Gespräch im Rahmen der BR-Sendereihe „Mensch Otto“ war der eben auch biographisch gefärbte Roman „Der Polizist und die Frau“ :

Regina Rosenthal, Psychologin, 63, eine attraktive, charismatische Frau, hat ein Leben hinter sich, in dem sie eines gelernt hat: Hinfallen und Wiederaufstehen. Freunde, Musik, Literatur und ihr Hund – genug für ein erfülltes Leben allein. Eine Beziehung, einen Mann hält sie inzwischen für überflüssig. Erotik: da reichen ihr die Fantasien.

Bis sie Mathias Sailer, 42, Streifenpolizist im Schichtdienst begegnet. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er Single und braucht eigentlich keine Frau, wie er gern betont. Sex-Affären ja, aber nichts, was nach Bindung aussieht. Er ist Autoerotiker wie Regina, lebt neben dem anstrengenden Dienst nahezu isoliert. Dann verliebt er sich in Regina und geht, ganz gegen seine Art, zum Sturmangriff über. Regina kapituliert. Beide sind glücklich, genießen die Sexualität, die Gefühle füreinander. Gleichzeitig haben sie Angst, ihre Freiheit zu verlieren. Mathias reagiert mit Rückzug, Regina gerät in ein Gefühlschaos wie in jungen Jahren. Sie erinnert sich an die Zeit der sexuellen Revolution und ihren Lieblingsspruch: „Wenn du nicht mit Buchdem sein kannst, den du liebst, liebe den, mit dem du bist.“ So verlässt sie Mathias, hat Liebeleien, versucht offene Beziehungen, lebt ihre Erotik mehr aus als vorher. Heftpflaster für den Schmerz.

Mathias vergräbt sich in den Beruf: „arbeiten, essen, schlafen, arbeiten“. Er spürt sich nicht mehr in seinem inneren Gefängnis. Die gedankliche Verbindung zu Regina reißt nie ab, und sie spürt seine Gedanken. Dann überschlagen sich die Ereignisse, und die hoffnungslose Romanze bekommt eine neue Wendung …

Es geht also auch um Erotik und Sexualität, und zwar bei einer älteren Frau … auch darüber gibt die Autorin in diesem Gespräch Auskunft, wenngleich auch nur andeutungsweise.

Die Autorin spricht also über ein Tabu (wenngleich in der heutigen Zeit dieses Tab „ältere Frau liebt deutlich jüngeren Mann“schon deutlich kleiner geworden ist) … und übrhaupt: Ihr ganzes Leben cheint ein einziger Tabubruch gewesen zu sein … gelegentlicht argwöhnte ich allerdings, dass wir es hier auch mit einer Frau zu tun haben, die eine sehr üppige Phantasie hat (der Begriff „Münchhausen“ kam mir hin und wieder in den Sinn, ob all der schier unglaublichen Erlebnisse).

Und ich gestehe: So faszinierend diese Biographie auch sein mag, so wichtig auch dieser Tabubruch auch sein mag … so ganz geheuer ist mir diese Frau nicht …

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Artikel in der Münchner Boulevard-Zeitung „tz“

Besetzung:
Hella Schwerla und Thomas Otto

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Titel:
01. Thorsten Otto – ein Gespräch mit Hella Schwerla) 40.13

Thorsten Otto

Thorsten Otto

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Ermunterung

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Mediation – Sehnsucht Leben (2011)

FrontCover1Nicht dass ich ein großer Freund christlicher Musik bin, wahrlich nicht. Aber ich akzeptiere sie halt als nicht wegzudenkenden teil unserer Geschichte und Kultur. Und von daher interessiert es mich gelegentlich, was sich auf dem Gebiet der christlichen Musik so alles tut.

Ein relativ aktuelles Beispiel ist diese CD der Formation „Mediation“.

Beworben wird sie so:

Mit der CD „Sehnsucht Leben“ präsentiert „Mediation“ eine große musikalische Vielfalt von afrikanischen Liedern bis hin zu rockigen Kirchensongs.

Die neue CD „Sehnsucht Leben“ kann nicht nur für „Insider“ des NGL (was auch immer das ist) eine Bereicherung sein, sondern für viele, die sich nach einem erfüllten Leben sehnen und die sich über den Zugang zur Musik neue Impulse für das eigene (Glaubens)leben erwünschen.
Außerdem ist sie vielseitig im pastoralen Kontext (Katechese, Exerzitien, Gottesdienst…) einsetzbar.“ (Quelle: Diözesanstelle Berufe in der Kirche, Bamberg)

Und so präsentiert sich die Band selber:

„Unter diesem Motto musiziert die Band Mediation seit ihrem ersten Auftritt am 24.12.1981 in der Christmette auf Burg Feuerstein.

Unser Name „Mediation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Vermittlung“. Unser Name ist für uns Programm. Wir wollen mit unserer Musik dem Zuhörer vermitteln, dass Kirche nicht konservativ und langweilig sein muss.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, mit neuen geistlichen Liedern den Kirchen-besuchern eine stimmungsvolle Alternative zur klassischen Kirchenmusik zu bieten. Wir wünschen uns, dass die Zuhörer begeistert mitsingen und der Funke überspringt – wir wollen kein Konzert geben.

Mediation

Unsere Musik wird getragen vom mehrstimmigen Gesang, begleitet von Keyboards, Bass, Gitarren, Schlagzeug und Panflöte. Besonderen Spaß haben wir an reinen A-capella-Stücken. Neben der großen Auswahl an „Neuen geistlichen Liedern“ (NGL) haben wir auch Gospels, Spirituals, Eigenkompositionen und Lieder in senegalesischen Stammessprachen (Wolof, Serrer und Diola) im Repertoire. Für neue Liedwünsche sind wir offen.

Unsere Besetzung besteht derzeit aus acht aktiven Musikern.

Unsere Zuhörer sind der Grund dafür, dass es die Band nach über 25 Jahren immer noch gibt. Sie bestätigen uns mit ihrem Lob darin, unser musikalisches Hobby weiter auszuüben.

Unser Honorar ist grundsätzlich Nebensache, da wir kein kommerzielles Interesse verfolgen. Wir freuen uns natürlich über freiwillige Spenden und Spritgeld.“

Das Album ist handwerklich blitzsauber produziert (und der Gesang ist mehr als kompetent !) und die bunte Vielfalt der Lieder ist schon beeindruckend; insbesondere die Songs aus den USA oder Afrika erlebe ich schon als Bereicherung, auch wenn mich die „christliche“ Botschaft eher kalt lässt. Hat nicht auch Bob Dylan einen ganzen Songzyklus christlicher Lieder aufgenommen ? Hier findet man übrigens auch eine Komposition von Robbie Robertson (The Band) … Also: wahrlich kein schlechtes Album

Und dem Motto der Band kann ich nur zu 100% zustimmen:

„Musik, die die Seele nicht berührt, ist letztlich nur Geräusch!“

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Besetzung:
Johannes Berner (keyboards, vocals)
Karin Gerwien (guitar, vocals)
Michael Klecker (drums, vocals)
Ursula Niedermayer (guitar, vocals)
Michael Poßer (keyboards, vocals)
Helmut Voß (bass, vocals)
Marianne Walter (guitar, vocals)
Gabi Wunderlich (flute, vocals)

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Titel:
01. Freude (Etwas in mir) (Frey) 2.19
02. Laudate omnes gentes (Berthier) 1.16
03. Du unser Vater (Schönfelder/Wickendick) 1.50
04. Simjeno (Senegalesisches Marienlied) (Jouga) 1.45
05. Ein Licht in Dir geborgen (Linßen) 3.43
06. Shine Your Light (Robertson) 2.55
07. In Gottes Namen (Barth/Horst/Janssens) 2.55
08. Freunde, dass der Mandelzweig (Ben-Chorim/Baltruweit) 2.17
09. Gamano N`etam (Senegalesisches Danklied) (Jouga) 3.20
10. Da wohnt ein Sehnen tief in uns (Eckert/Quigley) 4.25
11. A tau u (Kyrie aus Südafrika) (Traditional) 1.18
12. Ich bin der Weinstock (Stimmer-Salzeder) 2.26
13. Let Us Break (Traditional) 1.54
14. Schritte wagen (Bittlinger) 4.43
15. Fear Not (Pringle) 3.29
16. Si ya hamba (v.Tonder) 1.40
17. Dies ist mein Gebot (Traditional/Schreiber/Tommek) 2.09
18. I Believe In Jesus (Nelson) 2.54
19. Jesus, wir sehen auf dich (Strauch) 1.54
20. Ein guter Geist (Bayer) 4.12

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Werner Pomrehn und Günther Jacob – Franz Josef Degenhardt ist tot (Radiomitschnitt) (2011)

Degenhardt1Es gibt sie noch: interessante Rundfunk-Sendungen und hier will ich mal ein passendes Beispiel präsentieren. Zum Tode von Franz-Josef Degenhardt gab es bei dem Sender FSK (Freies Sender Kombinat, Hamburg) eine 2stündige (!) Sondersendung … hier kann man sie nachhören, aber erstmal eine kleine Einführung:

„Für all diejenigen, die zu den Hochzeiten der BRD groß geworden sind, gehörte er zum Inventar. In der DDR war er als Teilnehmer an den Festivals des politischen Liedes präsent. Er sang über das Leben der Boheme und den kommunistischen Widerstand im 3. Reich, er hoffte auf die Kämpfe junger Arbeiter und Angestellter gegen Autoritarismus, Wiederbewaffnung und alte Nazis.

Werner Pomrehn (recycling-Redaktion) und Günther Jacob haben sich in einer Sendung auf dem FSK zwei Stunden lang dem Leben, Wirken und der Musik Franz Josef Degenhardts gewidmet, der am 14.11.2011 verstorben ist. Empfehlenswert auch der Nachruf von Beatpunk (ebenfalls in der Präsentation enthalten). Danke an W. für’s Zuspielen.“ (audioarchiv.blogsport.de)

Auch wenn ich wahrlich nicht alle Einschätzungen der Autoren dieser Sendung teile (ich halte weiterhin diese dumpf-kommunistische Haltung von DKP-Anhängern für auf tragische Weise falsch), so ist es dennoch ein Dokument engagierten Radios … und davon krieg ich irgendwie nie genug.

Aber, wenn ich mir den Degenhardt so in dieser Sendung höre, stelle ich fest, dass ich ihn eigentlich schleunigst hier mal ausführlicher präsentieren sollte. Denn seine bissige Art entspricht mir dann doch schon sehr …

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Besetzung:
Günther Jacob (Sprecher)
Werner Pomrehn (Sprecher)
+
natürlich Franz Josef Degenhardt und seine Lieder

Werner Pomrehn im Studio des FSK. Er wurde 18 Jahre lang vom Verfassungsschutz beobachtet.

Werner Pomrehn

Titel:
01. Franz Josef Degenhardt ist tot 2.00.24

Redaktionelle Texte: Günther Jacob und Werner Pomrehn
Musik und Liedertexte: Franz Josef Degenhardt

Logo

Logo des Senders FSK

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David Garrett – Legacy (2011)

FrontCover1An diesem Typen scheiden sich wohl die Geister…

David Garrett (* 4. September 1980 als David Christian Bongartz in Aachen) ist ein deutscher Geiger.

Garrett wurde als mittleres der drei Kinder des deutschen Juristen und Geigenauktionators Georg Paul Bongartz und der US-amerikanischen Primaballerina Dove-Marie Garrett geboren. Im Alter von vier Jahren machte er seine ersten Versuche auf der Geige. Ersten Geigenunterricht erteilte ihm sein Vater, der nebenberuflich als Geigenlehrer arbeitete. Im Alter von fünf Jahren gewann Garrett einen Preis im Wettbewerb Jugend musiziert. Als er acht Jahre alt war, entschieden die Eltern, den Jungen unter dem Namen der Mutter auftreten zu lassen, da Garrett geläufiger klang als Bongartz. Im Alter von neun Jahren debütierte er beim Festival Kissinger Sommer. Mit zwölf erhielt er einen ersten Plattenvertrag und stand im Alter von 13 Jahren bereits exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag. Zusammen mit Claudio Abbado spielte er Mozart-Violinkonzerte ein. Als „größten Geiger seiner Generation“ bezeichnete ihn Yehudi Menuhin. Garrett gibt an, jeden Tag acht Stunden Geige geübt zu haben.[6] Von 1990 bis 1991 wurde Garrett von Zakhar Bron unterrichtet. Ab 1992 war er Schüler von Ida Haendel.

Garrett03Nach dem Abitur am Aachener Einhard-Gymnasium schrieb sich Garrett seinen Eltern zuliebe am Royal College of Music im nahen London ein, obwohl er eigentlich nach New York wollte. Er musste aber bald die Schule verlassen, da er die Vorlesungen nie besuchte, und zog mit 19 Jahren zu seinem Bruder, der damals in New York lebte und dort studierte. Garrett sagte in einem Interview: „Mir wurde immer alles aufoktroyiert: Was ich spielen sollte, wo ich auftreten sollte, was ich in Interviews sagen und nicht sagen sollte.“

1999 wechselte er nach New York, um die Juilliard School zu besuchen, wo er unter Itzhak Perlman studierte. 2003 gewann er den Kompositionswettbewerb der Schule mit einer Fuge im Stil von Johann Sebastian Bach.

In den folgenden Jahren versuchte er, sich trotz Widerständen als Musiker neu zu etablieren. Als sein nunmehr eigener Karrieremanager dachte er sich das Konzept für ein Crossover-Album aus, das er zusammen mit dem Londoner Plattenlabel Decca produzierte. Das Album aber wurde nie veröffentlicht, da die Plattenfirma nicht überzeugt war, dass das funktionieren würde. Den Durchbruch in Deutschland schaffte er 2006 mit dem Berliner Konzertveranstalter DEAG, der stark auf den Event-Charakter klassischer Konzerte setzt und Garretts Cross-Over-Projekt übernahm. Ein neues Image wurde für ihn geschneidert, das des Geigenrebellen. 2014 wird sein Crossover-Projekt mit einer Tour quer durch Deutschland fortgesetzt.

2009 entwarf er eine T-Shirt-Kollektion für das Modehaus s.Oliver und 2010 kam ein eigenes Parfum mit passendem Duschgel namens Rock Symphonies heraus.

Im Jahr 2013 spielte Garrett die Hauptrolle als Niccolò Paganini in Bernard Roses Literaturverfilmung Der Teufelsgeiger. Garrett war hier gleichzeitig Executive Producer.

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David Garrett mit Zubin Metha

Im Alter von 13 Jahren wurde ihm von der Aachener Talbot-Stiftung für mehrere Jahre eine von Antonio Stradivari gefertigte Violine, die sogenannte San Lorenzo Stradivarius von 1718, zur Verfügung gestellt. Seit 2003 besitzt er eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahre 1772 (diese wurde im Jahre 2008 bei einem Sturz schwer beschädigt). Seit 2010 spielt er wieder eine Stradivari (zur Verfügung gestellt vom anonym bleibenden Eigentümer): Die Ex A. Busch von 1716, die von 1913 bis 1933 im Besitze des Violinisten Adolf Busch war.

Von Ende Mai 2008 bis April 2010 war er im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt eingetragen. Bei einem Auftritt in der britischen Fernsehshow Blue Peter spielte Garrett den Hummelflug von Rimski-Korsakow fehlerfrei in nur 66,56 Sekunden, das sind 13 Noten pro Sekunde. Seinen eigenen Rekord unterbot er am 20. Dezember 2008 bei der Guinness-World-Records-Show um 1,3 Sekunden mit einer Zeit von 65,26 Sekunden. Am 7. April 2010 wurde er von Ben Lee geschlagen: Lee benötigte 64,21 Sekunden für dasselbe Stück. Von 2008 bis 2009 war Garrett Botschafter der UNESCO.

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1996

Am 17. Oktober 2010 wurde Garrett in Essen der Echo Klassik, der renommierte Musikpreis der Deutschen Phono-Akademie, für seinen Spitzenplatz im Plattenverkauf als Bestseller des Jahres verliehen. Nur wenige Monate später erhielt er bei der 20. Echo-Musikverleihung am 24. März 2011 zwei Echos, einen in der Kategorie Erfolgreichste Musik-DVD-Produktion (national) und den anderen in der Kategorie Künstler Rock/Pop (national). Am 26. Oktober 2014 wurde er mit einem weiteren Echo Klassik in der Kategorie Bestseller des Jahres für sein Album Garrett vs. Paganini ausgezeichnet.
Kritik

In der Presse wurde er als ein „besonders schrilles Beispiel für einen genialischen Geiger, der trotzdem scheitert“,[18] als „Fernsehgeiger“, „Jörg Pilawa der klassischen Musik“, oder „David Hasselhoff der Klassik“[20] bezeichnet. Seine Musik wird unter anderem als „Softpornopopklassikjunkfood“ kritisiert.

Garrett06Garrett weist die Kritik regelmäßig als „Musik-Snobismus“ zurück und betont seinen Anspruch, mit seinem Mix aus E- und U-Musik Bevölkerungsgruppen erreichen zu wollen, die der Klassik sonst fernblieben. (Quelle: wikipedia)

Hier mal sein siebtes Album … und auch die seriöse Kritik kam nicht daran vorbei … lobende Worte zu finden:

David Garrett, ehemaliges Wunderkind der Violine, knüpft nach drei Crossover-Alben mit “Legacy” wieder an seine Wurzeln als Klassischer Musiker an. Dabei beruft er sich auf den musikalischen Grenzgänger Fritz Kreisler.

Auf seinem neuen Album “Legacy” hat David Garrett ein Programm zusammengestellt, das von Geschmack, Intelligenz und Humor zeugt. Mit einem Augenzwinkern könnte man sogar sagen, dass er auch diesmal wieder ein Crossover-Album abgeliefert hat – nun allerdings eines mit gehobenerem Anspruch: Klassik-Gigant Ludwig van Beethoven trifft auf den Meister der leichten musikalischen Unterhaltung Fritz Kreisler. Es ist ein Album, das voller Referenzen an große Vorbilder steckt und die eigene Arbeit der vergangenen Jahre reflektiert. David Garretts persönlichstes Werk ist es insofern, als er sich mit der Aufnahme des Violinkonzerts in D-dur von Beethoven einen Lebenstraum erfüllt hat, wie er im eigenhändig verfassten Begleittext des Albums schreibt. Und auch deshalb, weil er einen der eigenwilligsten Geigenvirtuosen der Geschichte ins Zentrum des Albums stellt und als geistigen Vater präsentiert: Fritz Kreisler.

Das Beethovensche Violinkonzert gilt heute als Höhepunkt seiner Gattung. Allerdings bedurfte es nach der Vollendung und Uraufführung einiger Jahrzehnte, bis die nachhaltige Bedeutung und Wirkung dieser Komposition erkannt wurden. Denn es hatte nicht den oberflächlichen, effektvollen Glanz der seinerzeit modischen Showstücke für Virtuosen, sondern ist einem Ideal verpflichtet, in dem Solostimme und Orchester einander gleichberechtigt gegenüber stehen. Damit ist das Werk mit dem tief bewegenden Mittelsatz ein idealer Repräsentant des künstlerischen Selbstverständnisses des Klassischen Musikers David Garrett. Die Wiederentdeckung des Konzerts verdanken wir übrigens einem der Wunderkinder in der Geschichte der Violine, dem damals erst 12-jährigen Joseph Joachim. Seine 1844er Londoner Aufführung unter der Leitung des Dirigenten Felix Mendelssohn war ein Triumph und half, das Werk im Repertoire zu verankern.

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Die so genannte Kadenz ist ein Formteil in Klassischen Konzerten, der ursprünglich der freien Gestaltung des Solisten überlassen war, ähnlich wie die Soloparts in der Jazzmusik. David Garrett hat für seine Einspielung des Beethoven-Violinkonzerts eine überlieferte Kadenz gewählt, die er für besonders gelungen hält. Sie stammt von dem Violinisten Fritz Kreisler, vor 100 Jahren Publikumsliebling der Massen. Und wie David Garrett heute ist auch jener stets lustvoll auf dem schmalen Grat zwischen so genannter trivialer und anspruchsvoller Musik balanciert. Doch trotz der in seinen eigenen Kompositionen deutlich werdenden Vorliebe für leichtere musikalische Kost gab es kaum Zweifel an seiner Kompetenz als Interpret Klassischer Musik. Es waren aber seine leichten eigenen Stücke, mit denen er die Welt erobert habe, so Margaret Campbell in ihrem Buch “Die großen Geiger”. Es sei diese Musik gewesen, die das Publikum habe hören wollen und die auf Schallplatten millionenfach verkauft wurde. Seine Stücke seien dabei alles andere als trivial, sondern in ihrer Art oft kleine Meisterwerke gewesen.

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Für das neue Album hat David Garrett eine persönliche Auswahl seiner Kreisler-Favoriten arrangiert und eingespielt. Und auf sehr unterhaltsame Weise erzählt er uns auf “Legacy” im Grunde auch einen Teil seiner eigenen musikalische Geschichte. (Quelle: klassikakzente.de)

Und natürlich kann man über seine Gehabe geteilter Meinung sein (Mein holdes Eheweib spricht seinen Namen so aus, als hätte sie E 605 auf der Zunge …)

Aber eins muss man ihn lassen … er kann spielen wie der Teufel …

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Besetzung:
David Garrett (violin)
+
The Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ion Marin

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Titel:

Ludwig Van Beethoven – Concerto for Violin And Orchestra In D, Op. 61:
01. Allegro Ma Non Troppo 25.05
02. Larghetto 9.39
03. Rondo (Allegro) 10.05

Fritz Kreisler:
04. Praeludium And Allegro in the Style of Pugnani 6.16
05. Variation 18 From Rhapsody on a Theme Of Paganini for Piano and Orchestra, Op. 43 by Sergei Rachmaninov 3-08
06. Caprice Viennoise, Op. 2 4.32
07. Variations on a Theme of Corelli in the Style of Tartini 3.40
08. Romance: Larghetto on a Theme by Carl Maria Von Weber 3.23
09- Tambourin Chinois, Op. 3 4.02
10. Liebeslied 4.37

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Live in Baden Baden, 2011

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Frank Quilitzsch – Dinge, die wir vermissen werden (gelesen von Iris Berben und Thomas Thieme) (2011)

FrontCover1Ein zutiefst sympathisches, anrührendes und empfehlenswertes Hörbuch:

Ein jegliches hat seine Zeit. Nicht nur Tiere und Pflanzen sterben aus. Auch Gegenstände gehen verloren. Eines Tages sind sie verschwunden, unbemerkt und unwiederbringlich. Gestern hatte man sie noch zur Hand, morgen sind sie nicht mal mehr im Kopf. Nehmen wir den Stiefelknecht: Der wurde schon zu Urgroßvaters Zeiten aus dem Hausrat entlassen. Oder die Milchkanne – wo klappert sie noch auf dem Weg in den Milchladen? Und wer erinnert sich noch, wie der Milchmann ausgesehen hat?

In den kurzen, heiteren Geschichten von Frank Quilitzsch erzählen Iris Berben und Thomas Thieme, wie ein Rechenschieber, der Paternoster und die Rohrpost funktionierten, worin die Reize einer Schreibmaschine namens Erika bestanden, warum die Schallplatte mehr Kinder verhütet hat als die Pille und was uns fehlt, wenn die Erinnerung an das Leibchen, die Dreieckbadehose, den Sendeschluss und das Poesiealbum verloren geht.

Die in der ZDF-Krimireihe “Rosa Roth” als Duo ermittelnden Schauspieler Iris Berben und Thomas Thieme sind erstmals als Sprecher auf einem Hörbuch vereint.

DieZwei01Iris Berben, geboren 1950 in Detmold, spielte in mehr als 300 Kino- und Fernsehfilmen und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Seit über zehn Jahren ermittelt sie im Fernsehen als “Rosa Roth”, viel beachtet sind auch ihre Lesungen, u.a. aus den Tagebüchern von Anne Frank und Joseph Goebbels. 2003 wurde sie für ihr Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet.

Thomas Thieme, geb. 1948 in Weimar, verlässt 1984 die DDR, arbeitet an allen großen, deutschsprachigen Bühnen und wird 2000 zum “Schauspieler des Jahres” gekürt. Im Film sieht man ihn u.a. in “Der Untergang” und “Das Leben der Anderen”. Thomas Thieme lebt in Leipzig.
Autor

DieZwei02Frank Quilitzsch wurde 1957 in Halle (Saale) geboren und wuchs zeitweilig in Sachsen-Anhalt bei den Großeltern im heutigen “Buchdorf” Mühlbeck auf. Er besuchte die Schule in Moskau, Babelsberg und Falkensee. Studierte von 1978-1983 Germanistik an der Universität Jena und schloss ein Forschungsstudium an, promovierte 1985 mit einer Arbeit zur “Konfliktgestaltung in der Kurzprosa von Anna Seghers” und arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Sektion Literatur- und Kunstwissenschaft. War 1987-1989 als Deutschlektor an der Damaskus-Universität in Syrien und 1989/90 als Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Nanjing-Universität in China tätig. Arbeitet seit 1991 als Kulturredakteur bei der Thüringischen Landeszeitung, wo er Rezensionen, Interviews, Kolumnen und Reportagen verfasst, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde.

Interessant, dass die Erinnerungen des Autors, obwohl sie aus DDR Zeiten stammen, mit meinen – aus BRD Zeiten stammenden Erinnerungen überraschend ähnlich sind !

Booklet1

Sprecher:
Iris Berben
Thomas Thieme

DieDrei

Titel:

CD 1:
01. Musik 0.30
02. Schallplatte / Die Schreibmaschine 5.27
03. Der Teppichklopfer 4.36
04. Das Poesiealbum 4.50
05. Der Korbkinderwagen 4.40
06. Das Leibchen 3.59
07. Der Sendeschluss 5.25
08. Der Rechenschieber 4.03
09. Der Rollfilm 5.02
10. Die Kohlen 4.14
11. Die Zinkbadewanne 4.04
12. Die Russischolympiade 4.51
13. Das Waschbrett 5.26
14. Der Korrektor 5.05
15. Die Eisblumen 4.59
16. Der Schrankenwärter 4.29

Autor

CD 2:
01. Musik 0.31
02. Das Fräulein / Der Mann 7.48
03. Die Handgelenktasche 4.43
04. Das Zeitkino 4.33
05. Die Bohnenkeule 4.36
06. Der Paternoster 4.57
07. Der Faltbeutel 4.30
08. Die Personenwaage 3.59
09. Der Trabant 5.42
10 Der Filmriss 5.08
11 Der Liebesbrief 5.12
12 Die Wärmflasche 4.37
13 Das Telegramm 4.08
14 Der Milchladen 3.28
15 Die Zahlbox 4.39
16. Die Bestecktasche 4.04

CD 3:
01. Musik 0.28
02. Die Straßenkarte 4.25
03. Das Ferngespräch 6.31
04. Die Pappfahrkarte 5.34
05. Die Sonntagssachen 4.34
06. Das Plumpsklosett 4.32
07. Das Einmachglas 5.13
08. Die Briefmarke 4.27
09. Die Schaffnertasche 4.23
10. Die Sense 4.13
11. Der Hundewagen 4.50
12. Die Rohrpost 4.15
13. Der Küchenherd 2.37
14. Die Dreieckbadehose 3.48
15. Blick durchs Schlüsseloch (Iris Berben und Thomas Thieme im Gespräch) 12.18

Alle Texte: Frank Quilitzsch

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Klee – Aus lauter Liebe (2011)

FrontCover1Also Klee, wurde von mir erst neulich entdeckt und wieder mal so eine Gruppe, die mir durchaus zusagt, die durchaus ihren eigenen Stil entwickelt hat.

„Wer bereits auf dem Vorgänger „Berge Versetzen“ Gefahr lief, im samtweichen Bad aus Hoffnung, Verzweiflung und Liebe zu ertrinken, der sollte sich für das neue Klee-Album „Aus Lauter Liebe“ vorsorglich ein Paar rosarote Schwimmflügel besorgen. Denn zwischen Eiffelturm und Croissanterie, der Champs-Élysées und seidener Bettwäsche regiert die Liebe.

Das Album Nummer fünf des Kölner Pop-Duos atmet die Luft des französischen Films der fünfziger Jahre, filtert den Spirit und den schmachtenden Charme dieser Dekade und bildet daraus ein bittersüßes Pop-Potpourri aus Luftschlössern und Realität. Samtig hauchend skizziert Sängerin Suzie Kerstgens im Opener „Fliegen“ die Angst vor der Selbstfindung. Minimalistisch instrumentiert baut sich ein Gefühl von Hoffnung und Mut zusammen.

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Passend zur Poesie des Albums betten sich zwei Drittel der dreizehn Liebesperlen in zartem musikalischen Gewande. Doch sobald sich die Sehnsucht in Glück verwandelt und die Schmetterlinge im Bauch zu fliegen beginnen, erhöhen die Rheinländer die Schlagzahl und bieten wie auf „Außer Atem“, „Schmetterlingsflügelschlag“ oder „Nimm Dein Leben In Die Hand“ kantenfreien aber dennoch hochwertigen Pop zum Mitwippen.

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Gegen Ende wird es mit „Puls Und Herzschlag“ sogar richtig funkig, wenn Klee die glitzernden Disco-Kugeln auspacken. Insgesamt ummantelt sich „Aus Lauter Liebe“ aber hauptsächlich mit balladesken Klängen, und so geben sich zartes Akustikgitarren-Gezupfe, melodiöse Keyboardlinien und spärliche Rhythmusansätze die Klinke in die Hand und hüllen das Gesamtpaket ein in sehnsuchtstrunkene Melancholie.

Dass das ganze Werk letztlich nicht in einem Wust aus Kitsch, Naivität und Blauäugigkeit in sich zusammenfällt, verdankt das Album vor allem seinen Texten. Die beiden liebeshungrigen Kölner verstehen es nahezu perfekt, dem Thema Liebe die triefenden Klischees zu entziehen. Mit einfacher, direkter und offener Wortwahl nehmen Klee die Unentschlossenen, Mutlosen und Verliebten an die Hand und bieten ihnen den hoffnungsgebenden Soundtrack ihrer Gefühle.

Die Magie des Augenblicks steht im Vordergrund. Im Hier und Jetzt duellieren sich essentielle Fragen rund um die Zweisamkeit mit lyrischen ‚Gehhilfen‘ für Verunsicherte. Homogen und in sich stimmig präsentieren Klee mit „Aus Lauter Liebe“ den bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens. Glückwunsch!“(Kai Butterweck)

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Besetzung:
Suzie Kerstgens (vocals)
Sten Servaes (keyboards, vocals, vibraphon, marimbaphon)
+
Daniel Brandl (cello)
Daniel Klingen (drums, percussion)
Benedikt Filleböck (piano, guitar, bass)
Stefan Pele Götzer (bass, guitar, vocals)
Naima Husseini (vocals)
Alex Jedinsky (drums, percussion)
Desire Kläukens (guitar)
Moritz Krämer (guitar, piano)
Dragan Mitrovic (accordeon)
Jochen Naaf (synthesizer, guitar, organ, marimabaphon)
Boris Rodowski (guitar, mandolin, ukulele, banjo, piano)
Harald Ziegler (trumpet, horn)
+
Chor

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Titel:
01. Willst du bei mir bleiben (Kerstgens/Servaes) 3.27
02. Vergiss nicht (Kerstgens/Servaes/Filleböck) 3.54
03. Nimm dein Leben in die Hand (Kerstgens/Servaes/Liwa/Deininger) 3.16
04. Außer Atem (Kerstgens/Servaes/Deininger) 3.58
05. Natalie (Kerstgens/Servaes/Liwa/Deininger) 3.06
06. Schmetterlingsflügelschlag (Kerstgens/Servaes/Deininger) 3.53
07. Adieu (Kerstgens/Servaes/Liwa/Filleböck) 3.17
08. Meilenweit (Kerstgens/Servaes/Deininger) 3.26
09. Stell dir vor (Kerstgens/Servaes) 3.25
10. Puls und Herzschlag (Kerstgens/Servaes/Götzer) 3.05
11. Ich will nicht gehen wenn’s am schönsten ist (Kerstgens/Servaes) 3.19
12. Wir beide (Kerstgens/Servaes/Filleböck) 2.23
13. Fliegen (Kerstgens/Servaes/Kläukens) 4.08

CD1

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Axel Wolf + Sebastian Hess – Six Sonatas for Violoncello and Basso continuo (2011)

FrontCover1Jetzt wird´s ganz schön vertrackt … zumindest musikalisch, denn Axel Wolf + Sebastian Hess bieten hier wahrlich keine leichte Kost:

Die beiden vielseitigen Künstler Sebastian Hess und Axel Wolf präsentieren auf ihrer neuen CD eine wunderschöne Rarität des italienischen Barockkomponisten Giovanni Benedetto Platti: 6 Sonaten für Violoncello und Basso Continuo.
Entstanden sind die Sonaten wahrscheinlich um 1725; Platti war zu diesem Zeitpunkt als „Oboista“ bereits in den Diensten des Würzburger Fürstbischofs, Johann Philipp Franz von Schönborn. Nach dessen Tod zerstreute sich die Hofkapelle, nur Platti blieb.
Die lange Reihe von über 60 Arbeiten Plattis für Rudolf Franz Erwein von Schönborn in Wiesentheid beginnt mit 2 Bänden von insgesamt zwölf Violoncello- Sonaten, von denen die ersten sechs hier vorgelegt werden.  (Quelle: oehmsclassics.de)

Mit Sebastian Hess am barocken Violoncello haben Plattis Sonaten einen intensiven Fürsprecher gefunden. Er singt die langsamen Sätze und lässt sich hinreichend Zeit, damit die Töne atmen können. Auch die schnellen Sätze bleiben gesanglich, sind aber mitunter etwas kleingliedriger artikuliert. Axel Wolf, der bereits mit viel Erfolg für die musikalische Grundierung für Dorothee Oberlinger oder Stefan Temmingh gesorgt hat, beweist auch hier, wie intim und dezent sich Generalbass musizieren lässt, ohne je langweilig zu werden. (FonoForum November 2011)

Wie gesagt: ganz schön vertrackt .. nix mit leichter und gefälliger Barockmusik … sondern eher ein wenig sperrig … aber ganz sicher ein Kleinod dieser Musikrichtung.

BookletBackCover

Besetzung:
Sebastian Hess (ioloncello)
Axel Wolf (lute, theorbe)

Booklet07ATitel:

Sonata Prima:
01. Adagio 2.18
02. Allegro 2.16
03. Largho 1.45
04. Presto 1.18

Sonata Seconda:
05. Adagio 3.58
06. Allegro 2.07
07. Adagio 2.12
08. Allegro 1.46

Sonata Terza:
09. Largo 4.15
10. Presto 2.06
11.Non tanto adagio 3.57
12. Fugha 1.26

Sonata Quarta:
13. Largho 2.25
14. Allegro 2.10
15. Adagio 2.20
16. Presto 1.45

Sonata Quinta:
17.  Andante 4.14
18. Allegro 1.53
19. Largho 2.14
20. Presto 1.55

Sonata Sesta:
21. Largho 3.37
22. Allegro 2.00
23. Ciciliana 2.55
24. Presto 1.53

Musik: Giovanni Benedatto Platti

CD1
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