Leonid Khenkin – Jazz zu Zweit (200?)

FrontCover1Über den Ausnahmemusiker Leonid Khenkin hatte ich hier schon mal berichtet (und zwar hier) … und nun ein weiteres Album von diesem Musiker, der mehr als elegant zwischen Jazz und Klezmer-Musik wandeln kann.

Wir erinnern uns (oder auch nicht):

Leonid Khenkin, Klarinette
Geboren in Kemerovo in Russland. Abschluss der Musikschule und Musikfachschule in Tomsk im Fach Klarinette.

Abschluss der Musikhochschule in Novosibirsk . Sehr gute Musikalische Ausbildung brachte Leonid zu den besten Jobs in Sibirien. So spielte er im führenden Militär Orchester Sibiriens, im Opernhaus Nowosibirsk. Solierte mit Städtischem Philarmonieorchester Tomsk. Unterrichtete Klarinette an der Musikfachschule Tomsk und dirigierte im Musiktheater Sewersk.

Ab dem Jahr 2000 in Deutschland als Freiberuflicher Musiker tätig.

Verheiratet, hat fünf Kinder. (Selbstdarstellung auf seiner webite)

Und dann ist es einfasch nur schade, dass er seine Alben  mit kruder „liner-notes“ verschandelt:

„Das Verlangen nach dem Spielen von Jazz-, Klezmer-, und Unterhaltungsmusik gilt als die Ursache für die Gründung des Ensembles. Zum Anderen wird auf den Einsatz von elektronischen Einflüssen komplettt verzichtet, was die Flexibilität fördert und den Klang echter, akustischer Musik verstärkt, Auf dieser CD begegnen Ihnen berühmte Werke des Jazz aus den 20er – 60er Jahren des letzten Jahrhunderts …“

Wer um Himmels willen hilft diesem großartigem Musiker beim abfassen seiner Covertexte ?

Und wer diesen „alten“ Jazz mag (so wie ich !) … der sollte zugreifen: Ich habe selten ein so intensives Album mit der Klarinette als Hauptinstrument gehört.

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Besetzung:
Leonid Khenkin (clarinet)
Jakov Ostrovsky (bass)

LeonidKhenkin

Titel:
01. Summterime (Gershwin) 3.40
02. After You´ve Gone (Creamer) 3.35
03. Hello, Dolly (Herman) 2.09
04. Caravan (Ellinton/Tizol) 2.57
05. All The Things You Are (Kern) 4.08
06. All Of Me (Marks) 3.34
07. Autumun Leaves (Kosma) 4.03
08. Abendlied (Solovjow-Sedoj) 3.33
09. How High The Moon (Lewis) 2.20
10. Makin´ Whopee Blues (Donaldson) 2.06
11. Mack The Knife (Weill) 2.44
12. The Swing In Sherpherd (Koffman)
13. Lullaby Of Birdland (Shearing) 3.39#
14. On The Sunny Side Of The Street (McHugh) 3.27
15.Take Five (Desmond) 2.14
16. Ja-Da (Carleton) 2.10
17. Tea For Two (Youmans) 3.06

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Leonid Kherkin als Straßenmusiker in München

Frankfurter Gitarrenduo – Im Laufe der Zeit – Aufnahmen von 1974 – 2003 (2003)

FrontCover1Das Frankfurter Gitarrenduo, das sind Michael Teuchert und Olaf Van Gonnissen.

Michael Teuchert spielt seit seinem 4.Lebensjahr Gitarre.Mit 8 Jahren hatte er sein Konzertdebüt in Frankfurt/Main, dem zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und Fernsehauftritte als Solist, im Gitarrenduo und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen folgten.Michael Teuchert studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt Philosophie und Geschichte und an der Frankfurter Musikhochschule Gitarre bei seinem Vater, dem bekannten Gitarrepädagogen Prof. Heinz Teuchert.Während seiner Studienzeit gründete er mit Olaf Van Gonnissen das „Frankfurter Gitarrenduo“. Mit diesem Duo bereiste er seit 1972 die ganze Welt, war Gast bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehanstalten und nahm eine Reihe von CDs mit Musik aus allen Stilepochen auf, die zu den bestverkauften Gitarren-CDs ihrer Zeit gehörten.Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit lag schon früh ein wichtiger Schwer- punkt seiner Arbeit im TeuchertUnterrichtsbereich. Er war Dozent an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und an Dr.Hoch’s Konservatorium in Frankfurt.Seit 1980 ist er Professor für Gitarre an der Frankfurter TeuchertMusikhochschule.Mittlerweile sind aus seiner Gitarrenklasse eine ganze Reihe ausgezeichneter Pädagogen und etliche künstlerisch sehr erfolgreiche Gitarristen hervorgegangen, die zahlreiche internationale Wettbewerbe gewinnen konnten.Zwei der besten Gitarrenduos unserer Zeit, das „Duo Kvaratskhelia“ und die „Katona-Twins“, die alle wichtigen internationalen Duo- und Kammermusik- wettbewerbe gewannen, studierten viele Jahre in seiner Gitarrenklasse. (Hochschule für Musik, Frankfurt/Main)

Olaf Van Gonnissen (* 1954 in Tiengen) ist ein deutscher Gitarrist.

Im Alter von vier Jahren erhielt er zunächst Violinunterricht, wechselte dann aber mit acht Jahren zur Gitarre. 1970 bis 1975 studierte er Gitarre an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Heinz Teuchert. Schon während des Studiums gründete er mit Michael Teuchert das „Frankfurter Gitarrenduo“, das vor allem in den siebziger Jahren sehr bekannt war und sieben CDs aufnahm.

Olaf1992 wurde er Mitglied des „Mutare Ensemble Frankfurt“, 2003 außerdem des „World Guitar Ensemble“. Daneben konzertiert er in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen sowie auf historischen Instrumenten (Laute, Vihuela, Barockgitarre).

1974 übernahm Olaf Van Gonissen einen Lehrauftrag an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, ab 1977 unterrichtet er auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. 1999 wurde er Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Zu seinen ehemaligen Schülern und Studenten gehören u.a. Anna Koch, Christian Schulz, Stephan Wolke, Steffen Brunner, Stefan Hladek und Malte Vief.

Heute lebt er mit seiner Familie in Kronberg im Taunus. (Quelle: wikipedia)

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Keine Frage: hier sind Könner am Werk und wie der Titel erahnen lässt handelt es sich bei diesen Aufnahmen um eine Werkschau von den Anfängen bis hin in das Jahr 2003. Von besonderer Bedeutung ist da naürlichdie im Mai 2003 eingespielten Stücke des Jazzgitarristen Volker Kriegel. „Leider ist Volker Kriegel im Juni dieses Jahres im Alter von 59 Jahren gestorben. Wir haben so keine Gelegenheit mehr gehbt, seine Meinung über das Ergebnis unserer gewissermaßeb klassischen Interpretation seiner Musik zu erfahren“ bedauern die Musiker in dem booklet zu dieser CD …

Und diese CD ist absolut hörenswert, zumindest für den, der sich auch diesen hervorragenden Interpetationen klassischer Gitarrenmusik erfreuen kann.

FrankfurterGitarrenduo2

In den 70er Jahren

Besetzung:
Olaf Van Gonnissen (guitar)
Michael Teuchert (guitar)

FrankfurterGitarrenduo

Im Jahr 2003

Titel:

Antonio Vivaldi – Sonate D-Dur:
01. Allegro non molto 4.00
02. Larghetto4.19
03. Allegro 2.02

Maurice Ravel:
04. Pavane pour une infante défunte 6.22

Mario Castelnuovo-Tedesco:
05. Präludium und Fuge E-Dur 4.32

Daniel Lesur:
06. Élégie 5.56

Jacques Ibert:
07. Entrácte 3.40

Johann Sebastian Bach:
08. Kontrapunktus Nr. 1 BWV 1080 2.35
09. Fuge a-moll BWV 1000 5.14

John Dowland:
10. My Lord Willoughby’s Welcome Home 2.43
11. Fantasia 4.23

Mauro Giuliani:
12. Gran Variazioni Concertanti op. 35 10.44

Enrique Granados:
13. Danza Oriental 4.45

Franz Burkhart:
14. Toccata 4.01

Volker Kriegel:
15. Postcard To Wolfgang Müller 2.17
16. Octember Variation 2.10
17. Achterbahn 2.18

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Verschiedene Interpreten – Gottfried August Homilius (2008)

frontcover1Man lernt nie … so geschehen bei dem Komponisten Gottfried August Homilius (allein der Name ist ja irgendwie schon drollig – zauberhaft). Dieser Name war mir bis heute gänzlich unbekannt …

Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785[1] in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.
Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Homilius hat überwiegend Kirchenmusik komponiert: mehr als 10 Passionen (eine 1775 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig gedruckt mit dem Titel „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“), je ein Oratorium zu Weihnachten (1777) und zu Ostern, über 60 Motetten, 180 Kantaten, 4 Magnifikat, Choräle, Präludien und Choralvorspiele.[2] Außerdem sind von ihm etliche „Gesänge für Maurer“ und eine Generalbass-Schule überliefert. Im Jahr 1776 wurde Homilius als der „wohl jetzt ausgemacht beste Kirchenkomponist“ bezeichnet. Nach seinem Tod kam Ernst Ludwig Gerber sogar zu der Ansicht, dass Homilius „ohne Widerrede unser größter Kirchencomponist“ sei.
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Die Vokal-Kompositionen von Homilius erfreuten sich bis in das 19. Jahrhundert hinein größter Beliebtheit. Eine große Zahl bis heute erhaltener Abschriften zeugt von der Verbreitung seiner Werke. Im Zuge der Homilius-Renaissance der letzten Jahre wurden viele der wiederentdeckten Werke des vermutlichen Bach-Schülers und Kreuzkantors in Ersteinspielungen auf CD veröffentlicht. (Quelle: Wikipedia)

Scheinbar wurde sein Werk erst wieder um ca. 2000 wieder ernsthaft entdeckt und studiert und eben z.T. erstmalig eingespielt. Das kleine, aber feine Klassik Label Carus war da wohl besonders eifrig und so veröffentlichten das Label 2008 dann diese „Promotionaly Copy“, das einen Querschnitt der Aufnahmen bei Carus zu präsentieren.
Gedacht wohl als Appetithäppchen, das neugierig auf mehr machen sollte … und dieses Unterfangen ist dem Label gelungen.
Denn, wenn man mal das christliche Gedöns ausblendet (kann vermutlich auch nicht jeder) dann erschalt feinste Vokalmusik der Barockzeit.
Und die beteiligten Musiker sind alles andere als Leichtgewichte und bei den Virtuosi Saxoniae wirkt dann auch noch der von mir sehr geschätzte Trompeter Ludwig Güttler mit (immerhin: den kannte ich schon) ..
Herz, was willst Du mehr !

Und dann habe ich noch ein kurzes Audio Portrait des SWR dem Päckchen beigefügt.
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Titel:

Körnerscher Singverein Dresden + Peter Kopp:
01. Ergreifet die Psalter, ihr christlichen Chöre 5.43
02. Wünschet Jerusalem Glück 4.29

Sächsisches Vocalenensemble + Virtuosi Saxoniae:
03. Fürchtet euch nicht 2.34

Kammerchor Stuttgart:
04. So gehst du nun hin, mein Jesu, hin 3.03

Basler Madrigalisten + Neue Düsseldorfer Hofmusik:
05. Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld 1.30
06. Siehe, das ist Gottes Lamm 3.22
07. Mit väterlicher Stimme 1.14
08. Wie tödlich schrecken die Gerichte 5.15

Dresdner Kreuzchor + Dresdner Barockorchester:
09. Da führeten sie Jesum 3.33
10. Gloria sei dir gesungen 1.45
11. Danket dem Herren, denn er ist freundlich 2.15
12. Heilig ist unser Gott, der Herr Gott 3.03

Kammerchor Stuttgart:
13. Ihr sollt nicht sorgen und sagen 2.10
14. Was hast du Mensch 1.56
15. Ob jemand sündiget 2.14

Vocal Concert Dresden + Peter Kopp:
16. Die Elenden 2.37

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