Verschiedene Interpreten – Rund um´s Hofbräuhaus (1955)

FrontCover1So, bevor ich nun den Koffer packe … hier noch ein kleiner musikalischer Gruß aus München:

Eine 10 “ Scheibe, justament aus dem Jahr 1955 .. jenem Jahr, als ich das Licht der Welt erblickte …

„Rund um´s Hofbräuhaus“ … was kann man da erwarten:

Nun ja, jene folkloristische Musik, die Touristen von Hamburg bis Japan die Tränen in die Augen treibt … wobei vermutlich diese Gefühlswallungen in Beziehungen stehen … wieviele Maß man intus hat.

Wir hören den frühen Max Greger, wie hören Jodelmusik und wir hören den legendären Weiß Ferdel mit seinem Klassiker „Ein Wagen der Linie 8“ … ich kann mich heute noch köstlich über dieses urtypische Münchner Lied aus dem Jahr 1948 erfreuen.

Single1948

Besetzung:

Max Greger und seine Münchner Musikanten

Alfons Bauer mit seinem Orchester;
Alfons Bauer (zither)
Michel Berger (vocals)
Loni Heumann (vocals)

Weiß Ferdl

 Jodel-Duo Geschwister Fahrnberger

Rudi Knabl und seine Volksmusikanten

Bauernkapelle Radio Vorarlberg

Rudi Knabl + Anni Fahrnberger:
Anni Fahrnberger (vocals)
Rudi Knabl (zither)

BackCover1

Titel:
01. Max Greger und seine Münchner Musikanten: Bayrisches Bilderbuch 3.37
02.Alfons Bauer mit seinem Orchester: Almenrausch und Edelweiss 3.44
03. Weiß Ferdl: Ein Wagen der Linie 8 (Ritt/Ferdl) 7.05
04. Jodel-Duo Geschwister Fahrnberger; Jodelpost 3.13
05. Rudi Knabl und seine Volksmusikanten: Alt-bayrischer Ländler 2.44
06. Bauernkapelle Radio Vorarlberg; Erzherzog Johann-Jodler 3.04
07. Rudi Knabl + Anni Fahrnberger: Bayrisches Bilderbuch 3.14
+
08.  Weiß Ferdl: Ein Wagen von der Linie 8 (Originalversion 1948) (Ritt/Ferdl) 9.39

LabelB1

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Verschiedene Interpreten – Weißt Du noch (70er Jahre)

FrontCover1Also, dieser Sampler, der unter dem Motto „Das teuerste Programm der Welt“ vermarktet wurde, ist schon eine besonders drollige Angelegenheit.

Das Album enthält „Goldene Schallplatten und Super-Oldies der 50er- und 60er Jahre“ und dabei ist eine höchst skurille Mixtur aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen entstanden.

Da ist zum einen das höchst laszive „Fever“ von Peggy Lee zu geniessen, um anschließend den albernen Fred Bertelmann mit seinem „Singenden Vagagund“ zu hören.

Im Prinzip hören wir hier eben jede Menge jener Lieder, die sich oftmals ins kollektive Gedächtnis eingeprägt haben wie z.B. „Milord“ von Edith Piaf oder „Ein Schiff wird kommen“ (Lale Andersen)

Aber dann auch Knaller wie den „Babysitter-Boogie“ (von dem unvergessenem Ralf Bendix) oder gar das exotische, weil aus Japan stammende „Sukiyaki“ Lied.

Ach … es gäbe ja so viel zu schreiben, zu vielen Liedern gäbe es zu viele persönliche Geschichten …

Aber, die Macher dieser LP schwankten wohl ein wenig hin und her: So etliche der Lieder (oder auch Schmachtfetzen) waren alles andere als Hits … Wer kennt z.B. die Chaplin Komposition „Konzert für Dirigent und Orchester“ inder Fassung des Das Hoffnung Sinfonie Orchester (anhören !), oder eine Alma Cogan, die den „Tennessee Waltz“ auf deutsch trällert … oder gar einen Hans-Arno Simon ?

Alma Cogan

Alma Cogan

Und zum anderen hat man all die Hits und Schlager so zusammengeschnitten, dass daraus letztlich nur kleine Appetithäppchen geworden sind … kein Wunder, wenn man versucht sage und schreibe 28 Lieder auf eine LP zu bringen.

Das nenn´ ich dann einen musikalischen coitus interruptus … oder aber auch: eine musikalische Reise der besonderen Art, die Lust darauf macht … so manch, so etliche der Künstler wieder mal genauer unter die Lupe zu nehmen … Belina, Esther Ofarim und Gilbert Becaud z.B. …

Und dann am Ende dieser abenteuerlichen, schon fast aberwitzigen Reise (bei der dann u.a. plötzlich auch noch Yehudi Menuhin & Stephane Grapelli auftauchen) dann auch noch das Lied „Kinderspiele“ von Esther Ofarim … und da taucht in meiner Erinnerung meine erste Ehefrau auf, die damals, in den 80er Jahren dieses Lied mit all ihrer mütterlichen Liebe unseren Töchtern immer und immer wieder vorgesungen hat …. und ich empfinde für all diese Stunden des gemeinsamen musizierens (ich war als Gitarrist beteiligt) tiefe Dankbarkeit.

Und so kommt es, dass ich dieses Album, so billig es auch konzipiert wurde (diese LP war Teil einer 5 LP´s umfassenden Box) , in mein Herz geschlossen habe.

BackCover1

Titel:
01. Les Paul & Mary Ford: The World Is Waiting For The Sunrise (Seitz/Lockhart) 1.40
02. Die Schaumburger Märchensänger: Der fröhliche Wanderer (Müller/Siegesmund) 1.13
03. Hans-Arno Simon: Anneliese (Simon) 1.39
04. Peggy Lee: Fever (Davenport/Cooley) 1.30
05. Fred Bertelmann: Der lachende Vagabund (Lowe/Moesser) 1.34
06. Tony Renis: Quando, Quando, Quando (Renis/Testa) 1.37
07. Ralf Bendix und die kleine Elisabeth: Babysitter-Boogie (Parker/Relin) 1.09
08. Edith Piaf: Milord (Moustaki/Monnot) 1.37
09. Nat King Cole: Ramblin´Rose (J.Sherman/N.Sherman) 1.25
10. Lale Andersen: Ein Schiff wird kommen (Hadjidakis/Busch) 1.44
11. Kyu Sakamot: Sukiyaki (Ei/Nakamura) 1.46
12. Heino: Jenseits des Tales (Götz/Münchhausen) 1.40
13. Bobbie Gentry: Ode To Billie Joe (Gentry) 1.01
14. Christian Anders: Geh nicht vorbei (Heider/Relin) 1.40
15. Das Hoffnung Sinfonie Orchester: Konzert für Dirigent und Orchester (Chaplin) 1.04
16. 3 Travellers: Cement Mixer (Gaillard/Ricks) 1.40
17. Marlene Dietrich: Puff, der Zauberdrachen (Yarrow/Lipton/Oldorp) 1.40
18. Golden Gate Quartett: Joshua Fit The Battle Of Jericho (Traditional) 1.41
19. Yehudi Menuhin & Stephane Grapelli: Jealousy (Gade) 1.41
20. Liza Minelli: Gypsy In My Soul (Bolland(Jaffe) 1.59
21. Larry Adler: Le Rififi (Phillipe/Gérard) 1.36
22. Botho Lucas Chor: Danke (Schneider) 1.42
23. Alma Cogan: Tennessee Waltz (Stuart/King/Hansen) 1.42
24. Adamo: Inch´Allah (Adamo) 1.39
25. Belina: Man hat uns nicht gefragt (Hollaender) 1.44
26. Gilbert Becaud: Nathalie (Becaud/Delanoe) 1.38
27. The Beach Boys: Sloop John B. (Traditional) 1.03
28. Esther Ofarim: Kinderspiele (Ferstl/Heine) 1.34

LabelB1

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Max Greger – Tanz-Turnier mit Max Greger (Ende 50er Jahre)

FrontCover1Max Greger (* 2. April 1926 in München; † 15. August 2015 ebenda) war ein deutscher Jazz-Musiker, Saxophonist, Big-Band-Leader und Dirigent. Er nahm mehr als 150 Schallplatten auf, trat in hunderten Konzerthallen unter anderem mit Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald auf und produzierte rund 3000 Musikstücke. Zu Gregers musikalischen Begleitern zählten Paul Kuhn, Hugo Strasser und James Last.

Max Greger sollte ursprünglich das elterliche Metzgereigeschäft übernehmen. 1936 schenkte ihm sein Großvater jedoch ein Akkordeon und legte damit den Grundstein zur musikalischen Entwicklung des damals Zehnjährigen. Neben dem Besuch einer Aufbauschule absolvierte Greger ein Studium der Klarinette und des Saxophons am Münchner Konservatorium.

Als 18-Jähriger wurde Max Greger 1944/45 gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zum Kriegsdienst eingezogen. Bereits kurz nach Kriegsende spielte er als einer der ersten Deutschen vor allem in amerikanischen Offizierscasinos und wurde somit, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Hugo Strasser, zu einem Pionier der deutschen

Single1957

Single, 1957

Swing- und Jazzszene der Nachkriegszeit. 1948 gründete er sein erstes eigenes Ensemble, welches später zu einem Oktett erweitert wurde. Schon früh schaffte er es, mit Jazz-Größen wie Woody Herman, Stan Kenton und Lionel Hampton zu spielen. Er musizierte tagsüber mit dem Enzian-Sextett hauptsächlich Schlager und Volkstümliches für den Bayerischen Rundfunk und abends als Max-Greger-Sextett Swing und Jazz in den amerikanischen Clubs. Später trat er in der Band des Trompeters Charly Tabor auf und stand unter anderem mit Louis Armstrong und Duke Ellington auf der Bühne.

Erste Schallplattenaufnahmen mit eigenen Tanz- und Schlagerkompositionen wie Auf Bergeshöhen, Rock’n’Roll Boogie, Verliebte Trompeten, Max & Sax, Looping Blues, Keiner küßt wie Du, Teenager Cha Cha und Rock Twist folgten, ebenso wie ausgedehnte Tourneen durch Deutschland und Europa. Als erste westliche Band seit 35 Jahren durfte Max Greger 1959 eine fünfwöchige Tournee in die Sowjetunion starten, wo er mit Maria Hellwig und Udo Jürgens auftrat. Insgesamt gab es 36 ausverkaufte Konzerte. Danach gelang ihm der kommerzielle Durchbruch … (Quelle: wikipedia)

MaxGreger1957

Max Greger, 1957

In dieser Zeit müssen auch diese Aufnahmen entstanden und veröffentlicht worden sein. Manche Quelle gaben zwar das Jahr 1967 als das Jahr der Veröffentlichung an. Aber das glaub ich nicht, denn die Hüllengestaltung verweis aus meiner Sicht schon eindeutig auf die 50er Jahre.

Sei´s drum.

Ursprünglich wurden diese Aufnahmen bei Ariola veröffentlicht und sie fanden sogar ihren Weg nach Australien, wo sie ebenfalls veröffentlicht wurden. Mein Exemplar ist eine verkürzte 10″ Fassung für das Label des Europäischen Phonoclubs, Opera.

AlternativesFrontCover (Australien)

LP Hülle (Australien)

Wir hören geschmeidige Tanzmusik ala Max Greger, die man gut und gerne auch mal nur so nebenbei hören kann, ohne das Tanzbein zu schwingen … nicht, dass man sich noch das Bein bricht !

AlternativesFrontCover

Noch ne andere Hülle (für das Billig-Label „Baccarola“)

Besetzung:
Max Greger Orchester

BackCover1
Titel:
01. Carolina Moon (Davis/Burke/Rotter) 2.21
02.  Ich schenk‘ mein Herz (Mackeben/Knepler/Welleminsky) 2.25
03.  Diosa Marina (Ort) 2.20
04. In Portugal (Durso/Mitchel/Bradtke/Kahn) 2.15
05. A Fine Romance (Kern/Fields) 1.45
06. Ich hätt‘ getanzt heut Nacht (Loewe/Gilbert) 2.10
07. Perfidia  (Dominguez/Siegel/Schaeffers) 2.10
08. Venus (Marshall/Madinez) 2.07
09. Spanischer Marsch  (Rixner) 2.02
10. La-Le-Lu (Gaze) 2.29

LabelA1

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Verschiedene Interpreten – 50 Jahre Oberschwabenhalle Ravensburg (2009)

Album1Er hat´s ja angekündigt, der Hermann … und er hat´s nicht nur angekündigt, er hat´s dann auch wahr gemacht.

Und ich gestehe: ich staunte nicht schlecht, als ich dieses Päckchen dann auf meinem Schreibtisch fand … oder anders ausgedrückt: mir blieb die Spucke weg !

„50 Jahre Oberschwabenhalle Ravensburg“ … eine liebevolle Würdigung dieser Konzerthalle in der Stadt Ravensburg.

In der Oberschwabenhalle waren sie alle zu Gast: Die Schlagerlegende Udo Jürgens genauso, wie die australische Hard-Rock-Formation AC/CD oder Die Fantastischen Vier. Am 09. Oktober 2009 feiert die Oberschwabenhalle ihren 50. Geburtstag, natürlich mit einem umfangreichen Festprogramm. Für die geladenen Gäste an diesem Abend halten die Veranstalter ein besonderes Schmankerl parat: die Premierenvorführung einer Film-Doku, die derzeit erstellt wird.

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Die Geschichte der Oberschwabenhalle ist eng verbunden mit der Entwicklung des Messerstandorts Ravensburg. Beim ihrem Bau 1959 war die Oberschwabenhalle die zweitgrößte Veranstaltungshalle in Baden-Württemberg. Überregional bekannt geworden ist sie in den ersten Jahren vor allen Dingen durch die Ausrichtung der Oberschwabenschau. Seit den frühen 60er Jahren wird die große Landwirtschafts- und Verbrauchermesse regelmäßig in Ravensburg veranstaltet und lockt bei jeder Auflage mehrere zehntausend Besucher. Neben der Traditionsmesse komplettieren heute die Baumesse hausplus und Oldtimershow motoMarkt das Messeportfolio der Oberschwabenhalle.

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„In den 70er Jahren hat sich Ravensburg außerdem als erstklassiger Kulturstandort etabliert“, so Willi Schaugg, Geschäftsführer der Oberschwabenhallen Ravensburg GmbH. Zahlreiche national und international bekannte Künstler sind seither in Ravensburg aufgetreten. Die Bandbreite des kulturellen Angebots reicht von Heintje, Boney M. und Benny Goodman über Reinhard Mey und Udo Jürgens bis hin zu den Egerländer Musikanten und Heino.

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Ein wichtiger Entwicklungsschub war die Modernisierung der Halle im Jahr 2002. Zehn Millionen Euro wurden damals investiert und die neu gegründete Oberschwabenhallen Ravensburg GmbH mit der Vermarktung betraut. Seither werden vielseitigen Möglichkeiten, der Halle für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt. Konzerte, Musicals und Aufführungen klassischer Musik finden hier genauso ein professionelles Umfeld wie Sportveranstaltungen und Firmenevents. Regelmäßig gehen in der Oberschwabenhalle auch logistisch aufwendige Fernsehaufzeichnungen über die Bühne.

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Die große Jubiläumsgala findet am 9. Oktober im Modenschauzelt statt. Dann wird auch zum ersten Mal der Jubiläumsfilm gezeigt. Erinnerungen, Eindrücke und Erlebnisse stehen im Mittelpunkt des Oberschwabenhallen-Films. „Schon jetzt haben wir rund fünf Stunden Filmmaterial beisammen“, zieht Ulf Nürnberger ein Zwischenfazit. Nürnberger ist Geschäftsführer der Firma UN.Media, die mit den Dreharbeiten und der Aufbereitung des Films beauftragt ist. Viele Sunden und Tage hat das Team bisher damit verbracht, nach historischem Bildmaterial zu recherchieren, Zeitzeugen zu interviewen und bei den Filmaufnahmen die bestmöglichen Motive und Hintergründe in Szene zu setzen. „Hier wollen wir in erster Linie Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. Alle Menschen in der Region, die eine persönliche Geschichte mit der Oberschwabenhalle verbinden, sind aufgerufen sich mit uns in Verbindung zu setzen“, sagte Willi Schaugg, Geschäftsführer der Oberschwabenhallen Ravensburg GmbH.

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In Sachen Kultur erlebt die Oberschwabenhalle einen heißen Herbst, denn zum Jubiläum wird ein buntes Feuerwerk hochkarätiger Kulturevents gezündet. Unter anderen kommen Udo Jürgens, Michael Mittermeier, Marc Medlock, Gotthard & Europe, The BossHoss, ADORO, Host Lichter, Moscow Circus on Ice, Best of Irish Dance und ABBA MANIA nach Ravensburg in die Oberschwabenhalle.

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Und diese Dokumentation besteht aus drei 20.38Teilen:

  • eine DVD mit dem Titel „50 Jahre Oberschwabenhalle“ (20.38)
  • Ein ausführliches Begleitheft (30 Seiten)
  • eine CD mit Hits und Schlagern von Künstlern, die in der Oberschwabenhalle aufgetreten sind.

Nun, die DVD ist eine liebevolle Dokumentation mit vielen Interviews der Hallenbetreiber, Konzertverstalterns, usw. (und gleich zwei Oberbürgermeister wissen auch was zu berichten …) und ein gewisser Ian Anderson bläst dann auf seine Querflöte am Ende der DVD ein Geburrtstagsständchen … bin mir nicht sicher, wieviele „hardcore“ Jethro Tull Fans von dieser Aufnahme wissen.

Und die alten und neuen Aufnahmen der „Old Town Dixie Promenaders“ sind einfach nur rührend …

Nun, das Begleitheft ist eine ausführliche fotographische Zeitreise durch die einzelnen Jahrzehnte … das war ne Fleißarbeit, all die Materialeien zusammenzustellen Respekt !

Und nun, die CD ist eine abenteuerliche Mischung aus allen nur denkbaren Musikrichtungen … und passt von daher verdammt gut in diesen blog (der ja auch ein wenig – hinsichtlich der hier präsentierten Artefakte – abenteuerlich ist …., s. Titelliste)

Aufgeklappt1

Was kann, was soll ich sonst noch schreiben:

Nun, viel liebevoller kann man eine solche Konzerthalle als Ausdruck regionaler Kultur nicht würdigen … und so sehr ich ein überzeugter Europäer bin … Ein Europa ohne Respekt vor den einzelnen Regionen und den dort lebenden Menschen, kann nicht überleben … Und hier haben wir ein prachtvolles Beispiel gelebter regionaler Aspekte.

Nund, und was muss ich jetzt noch schreiben:

Ein ganz herzliches Dankeschön an Hermann (den ich jetzt einfach mal zu den treuen Lesern dieses blogs zähle) …. Ein viel schöneres Geschenk konntest Du mir nicht machen … vielen, vielen Dank !

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Titel:
01. Conny Froboess: Pack die Badehose ein (Bradtke/G.Froeboess) 3.16
02. Heidi Brühl: Wir wollen niemals auseinander gehn (Jary/Balz/de Voss) 3.02
03. Ernst Mosch + seine Original Egerländer: Wir sind Kinder von der Eger (Mosch/Zwinger) 2.42
04. Wiener Sängerknaben: Edelweiss (Rodgers/Hammerstein) 3.10
05. Benny Goodman: Memories Of You  (Razaf/Blake) 3.22
06. Deep Purple: Smoke On The Water (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 3.48
07. Roy Black & Anita: Schön ist es auf der Welt zu sein (Twardy/Lilibert) 3.28
08. Heino: Blau blüht der Enzian (v.Kleebsattel) 4.10
09. Slavko Avsenik + seine Original Oberkrainer: Trompeten-Echo (Avsenik) 2.38
10. Udo Lindenberg: Alles klar auf der Andrea Doria (Lindenberg) 3.50
11. Freddy Quinn: Junge komm bald wieder (Olias/Rothenburg) 3.17
12. Howard Carpendale: Ti amo (Jay/Bigazzi/Tozzi) 4.07
13. Gary Moore: Over The Hills And Far Away (Moore) 5.23
14. Karl Moik: Servus Pfueat Gott und Auf Wiederseh’n (live im Musikanentenstadl) (Moik(Kefeder) 2.40
15. Dieter Thomas Kuhn: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben (Kuhn/Schneider/Feldtkeller) 3.51
16. Hansi Hinterseer: Wenn die Berge mich rufen (White/Hammerschmidt) 3.26
17. Jethro Tull: A New Day Yesterday (Anderson) 4.11
18. Stadtorchester Ravensburg + Konstanze Niedung: Ravensburger Heimatlied (Traditional/Mayer) 2.22
+
DVD 50 Jahre Oberschwabenhalle 20.38

Overview1

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Wiener Operetten Ensemble – Die lustige Witwe (Franz Léhar) (ca. 1955)

FrontCover1Mindestens genauso interessant wie diese Aufnahme, ist das Label, auf dem diese erschienen ist: „Concert Hall“

Das Label wurde scheinbar 1946 in den USA gegründet, und zwar von dem Briten David Josefowitz (der wiederum ursprünglich aus der Ukraine stammt … klingt nach bewegter Biographie).

Im Billboard Magazin findet sich dann folgende Notitz:

„Concert Hall with its Musical Masterpiece Society, Opera Society and Jazztone is operating in virtually all European countries: Holland, France, Germany, Italy. The biggest operation is in West Germany.“ (Billboard, 26. März 1955)

Eine ausführliche Schulderung dieses letztlich sehr obskuren Labels findet sich hier.

Na ja … und diese Aufnahmen sind eben auf „Concert Hall“ erschienen.

Und darum geht´s in der bis heute populären Operette von Franz Lehár :

Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L’attaché d’ambassade von 1861. Die Uraufführung fand unter der Leitung des Komponisten am 30. Dezember 1905

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Titelseite Klavierauszug (1906

am Theater an der Wien in Wien statt. Sänger der Uraufführung waren unter anderem Mizzi Günther, Lily Elsie und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.

 

Die lustige Witwe ist Lehárs erfolgreichste und bekannteste Operette. Zwischen 1905 und 1948, dem Todesjahr des Komponisten, wurde sie weltweit über 300.000 Mal aufgeführt und mehrfach verfilmt.

Graf Danilo war es aus familiären hierarchischen Gründen nicht erlaubt, Hanna, ein Mädel vom Land, zu heiraten. Während er nach diesem Heiratsverbot seine Sorgen bei den Grisetten zu vergessen sucht, gelingt es Hanna, den reichen Bankier Glawari zu ehelichen, der noch in der Hochzeitsnacht stirbt. Auf dem Ball der Pariser Botschaft von Pontevedro (für die pontevedrinische Botschaft war ursprünglich die von Montenegro eingearbeitet, „was den Zensoren aber damals zu real schien“), treffen Hanna und Danilo wieder aufeinander. Hier setzt die Handlung der Operette ein. Hanna ist jetzt eine reiche Witwe, und jeder Mann will sie unbedingt heiraten – aber nicht wegen ihrer Schönheit und Intelligenz, sondern allein wegen ihres Geldes. Auch Danilos Liebe zu Hanna entflammt erneut, er traut sich aber nicht, ihr dies zu gestehen – aus Angst, man würde ihm ebenfalls vorwerfen, nur an ihrem Geld interessiert zu sein. Doch die Lage wird noch komplizierter. Denn Hanna erklärt ihre Verlobung mit Camille de Rosillon, um Valencienne zu schützen, die zwar behauptet „eine anständige Frau“ zu sein, aber mit Camille flirtet und fast von ihrem Mann ertappt wird. Erst als dieser Vorfall geklärt ist und Hanna vorgibt, nicht über ihr Erbe verfügen zu dürfen, können sich Hanna und Danilo in die Arme fallen.

Franz Lehár

Franz Lehár

Die Operette besticht durch ihre Salon- und Tanzszenen, durch die für die Zeit der Entstehung völlig neue und erotisierende Instrumentierung sowie durch ein neues Sujet: Eine selbstbewusste und starke Frau setzt sich in der Männerwelt durch. Bei der Handlung hält Hanna das Heft in der Hand. Erotische und politische Anspielungen der Zeit machen die Operette übernational interessant. (Quelle: wikipedia)

Mit der Uraufführung von Franz Lehárs »Die lustige Witwe« am 30. Dezember 1905 erlebte die Ära der sogenannten »silbernen Operette« ihren Glanz- und Höhepunkt und bescherte dem Genre in der Folge eine unvergleichliche Blüte. Bis heute zählt das Werk zu den meistgespielten Operetten überhaupt und zahlreiche Musiknummern, so etwa Hannas Vilja-Lied oder Danilos und Hannas finales Liebesbekenntnis »Lippen schweigen«, zählen noch immer zu den unsterblichen Evergreens des musikalischen Unterhaltungstheaters. Mit seinen unerschöpflichen melodischen Einfällen und bezaubernden orchestralen Farben, die von der eleganten Pariser Klangwelt des 1. Akts über die folkloristischen Melodien des 2. bis hin zur erotisch-frivol aufgeladenen Atmosphäre der Pariser Nachtlokale im 3. Akt reichen, traf Lehár genau den Nerv seiner Zeit. (Quelle: gaertnerplatztheater.de)

DieLustigeWitwe

Und wenn ich vorhin schrieb “ … bis heute populären Operette“ dann heißt das z.B., as genau diese Operette am legendären Theater am Görtnerplatz in München ab dem heutigen 3.11. in einer Neuinszenierung wieder mal auf die Bühne gebracht wird.

Hier kann man hören, wie diese Operette in den 50er Jahren klang (und zwar in einer knisterfreien Version der Marke „astrein“).

Dirigent dieser Aufnahmen war ein gewisser Boris Mersson, ein Schweizer,der dort einen ganz und gar formidablen Ruf hatte:

Boris Mersson (* 6. Oktober 1921 in Berlin; † 13. November 2013 bei Zürich) war ein Schweizer Komponist und Pianist.

Als polyvalenter Musiker betätigte sich Boris Mersson als Solist, Dirigent, Pädagoge und als Komponist. Klavier- und Kammermusikkonzerte führten ihn durch viele Städte in der Schweiz, in Europa in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Brasilien. Als Dirigent arbeitete er in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien und Deutschland. Als Komponist erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland. Für Veröffentlichungen im Bereich Popmusik legte er sich das Pseudonym Eddy Mers. (Quele: wikipedia)

Boris Mersson

Der junge Boris Mersson

Und wenn ich vorhin schrieb “ … bis heute populären Operette“ dann bedeutet das z.B., dass justament am heutigen 3.11.17 diese Operette in einer Neuinszenierung am tradtionsreichen Theater am Gärtnerplatz in München uraufgeführt wird.

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Anzeige für die aktuelle Inszenierung am Theater am Gärtnerplatz, München (2017)

Besetzung:
Hanneke van Bork (Hanna) (Sopran)
Franz Lindauer (Danilo) (Bariton)
Fritz Peter (Camille) (Tenor)
Ruth Rohner (Valencienne)
+
Wiener Operetten-Ensemble unter der Leitung von Boris Mersson

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Titel:

Akt I:
01. Introduktion und Ballmusik 3.31
02. Duet „Ich bin eine anstäd’ge Frau“ (Valencienne, Camille) 5.46
03. Auftrittslied der Hanna und Ensemble 3.50
04. Ballmusik 0.35
05. Auftrittslied „O Vaterland“ (Danilo) 3.47
06. Duett „Zauber der Häuslichkeit“ (Valencienne, Camille) 2.31
07. Walzer „O kommet doch, o kommt“ (Danilo, Hanna) 2.52

Akt II:
08. Introduktion und Vilja-Lied (Hanna) 4.32
09. Duett „Lied vom Dummen Reiter“ (Hanna, Danilo) 3.18
10. Marsch „Wie die Weiber man behandelt“ (Ensemble) 2-51
11. Spielszene, Duett und Romanze (Valencienne, Camille) 7.22
12. „Es Waren Zwei Königskinder“ (Danilo) und Zwischenspiel 3.29

Akt III:
13. Grisetten_Lied 1.34
14. Duett „Lippen schweigen“ (Hanna, Danilo) und Schlussgang 3.16

Musik: Franz Lehár
Libretto: Victor Léon und Leo Stein

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Verschiedene Interpreten – Der Zigeunerbaron – Frau Luna – Der Zarewitsch (Operetten-Querschnitte) (Ende der 50er Jahre)

FrontCover1Ja hoppla, gleich 3 Operetten auf einer LP … das geht natürlich nur, wenn man diese als sog. „Querschnitte“ (also so ne Art „Best Of“ präsentiert).

So wie hier, in einer speziellen Ausgaben für die Mitglieder des „Deutschen Schallplattenclubs“ …

Der Zigeunerbaron:
Sándor Barinkay kehrt nach Jahren der Verbannung – von der Kaiserin begnadigt – in seine ungarische Heimat zurück und muss dort erfahren, dass sich der reiche Schweinezüchter Kálmán Zsupán große Teile seiner Ländereien angeeignet hat. Als Versöhnungsgeste hält er um die Hand von Zsupáns Tochter Arsena an, wird jedoch von ihr abgewiesen, da sie heimlich längst mit einem anderen verbunden ist. Nur einen Baron werde sie heiraten, erklärt Arsena dem verblüfften Barinkay, der sich nun enttäuscht den Leuten zuwendet, die damals gewöhnlich als Zigeuner bezeichnet wurden. Er verliebt sich in Saffi, die vermeintliche Tochter der alten Zigeunerin Czipra, erklärt sie zu seiner Frau und sich selbst zum Zigeunerbaron, doch eine Heirat mit einer Zigeunerin würde ihn in den Augen vieler ächten. Nach vielen Irrungen und Wirrungen, einer Schatzsuche und der glücklichen Heimkehr der Männer aus dem Krieg gibt es schließlich ein Happy End mit Doppelhochzeit.

Single1

Die Original EP dieser Aufnahme

Frau Luna:
Frau Luna ist eine „burlesk-phantastische Ausstattungsoperette“ des Komponisten Paul Lincke nach einem Libretto von Heinrich Bolten-Baeckers, die am 2. Mai 1899 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt wurde. Sie wurde immer wieder überarbeitet und erlangte mit zusätzlichen Musikstücken 1922 ihre Endfassung. Die bekanntesten Musikstücke aus der Operette sind der Marsch Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft, das Duett Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe und die Arie Schlösser, die im Monde liegen.

Fritz Steppke ist Mechaniker und wohnt zur Untermiete bei der Witwe Pusebach in Berlin. Er ist verlobt mit der Pusebach-Nichte Marie und sehr interessiert an der Fliegerei und an Außerirdischem. Er bastelt einen Ballon für die Mondfahrt. Mit von der Mondpartie sind auch die besten Freunde Lämmermeier und Pannecke. In Handlung und Text erscheint häufig sogenannter Berliner Etagen-Kolorit, bevor sich die Gondel des Steppke-Ballons eines Nachts heimlich in den Berliner Himmel erhebt, Zielrichtung Mond. Da Steppke sich vorher schlafen legt, wird im Original offengelassen, ob die Reise real oder nur im Traum geschieht.

Der Mond scheint ein ewiger Vergnügungspark zu sein. Venus, Mars und die Götter der Gestirne geben sich ein Stelldichein bei rauschenden Festen. Prinz Sternschnuppe liebt Frau Luna, doch diese interessiert sich momentan nur für Steppke. Theophil erkennt in Frau Pusebach einen seiner amourösen Fehltritte auf der Erde. Pannecke, mit dem sie eigentlich verbunden ist, bändelt mit Frau Venus an. Theophil liebt Stella und leiht für die Reisenden das Sphärenmobil des Prinzen aus, denn ihr Ballon ist geplatzt. Nach einigen Turbulenzen findet jeder Topf seinen Deckel, und die Erdbewohner reisen zurück in der Erkenntnis, dass es auf dem Mond auch nicht anders zugeht als in der heimischen Mansardenwohnung. Fritz Steppkes Traum vom Fliegen wird wahr, seine Verlobte Marie verschafft ihm eine Stelle beim ersten Luftschiffkapitän Graf Zeppelin. (Quelle: wikipedia)

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Die Original EP dieser Aufnahme

Der Zarewitsch:
Im Mittelpunkt der Handlung steht die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem jungen russischen Thronfolger und der Tänzerin Sonja. Der Zarewitsch soll seine Pflichten als künftiger Regent erfüllen und möglichst bald heiraten. Leider interessiert sich der Zarewitsch so gar nicht für Frauen, alles Weibliche ist ihm zuwider. Sogar sein Leiblakai muss seine Geliebte heimlich treffen. Mit einer List versucht der Großfürst und Vormund des Thronerben diesen doch noch auf eine Heirat vorzubereiten:
Die Tänzerin Sonja soll ihn als Geliebte für die Reize des Weiblichen öffnen. Und der Plan geht auf – allerdings etwas zu gut. Denn der Zarewitsch verliebt sich in Sonja und weigert sich, seine eigentlich Zukünftige zu ehelichen. Sonja und der Zarewitsch fliehen nach Neapel, werden aber vom Großfürsten aufgespürt. Dieser macht Sonja klar, dass sie für das Wohl des Landes ihre Liebe zum Kronprinzen opfern muss. (Quelle: stadttheater.de)

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Die Original EP dieser Aufnahme

Erstaunlich wieviel Philiosphie des Lebens und insbesondere der Liebe in diesen Operetten-Klassikern enthalten ist … da kann man allerdings trefflich streiten.

Nicht bestreiten kann man hingegen … dass die beteiligten Akteure … insbesondere der

DieSunnies

Die Sunnies

Heinz Hoppe damals zu den Stars der bundesdeutschen Nachkriegs-Szene im Bereich der Operette gehörten … und das hört man dann auch.

Und auch wenn ich nun wahrlich kein Operetten-Fan bin … diese Aufnahmen können selbst einen wie mich … ein wenig begeistern …

… und wer hätte das jemals gedacht ?

Und dass mit den „Sunnies“ und dem „Cornell-Trio“ lupenreine Vertreter der damaligen Unterhaltungsmusik mit im Aufnahmestudio waren … zeigt einmal mehr, wie die Grenzen zwischen der sog. E-Musik und der sog. U-Musik bereits damals verwischt wurden.

Heinz Hoppe

Heinz Hoppe

Besetzung:

Der Zigeunerbaron:
Heinz Hoppe (Tenor)
Melitta Muszely (Sopran)
Heinrich Pflanzl (Tenor)
+
Orchester der Städtischen Oper Berlin unter der Leitung von Richard Müller-Lampertz
+
Der Günther-Arndt-Chor

Frau Luna:
Heinz Hoppe (Tenor)
Sonja Knittel (Sopran)
Heinz Maria Lins (Bariton)
Edith Schollwer (vocals)

Berliner Symphoniker unter der Leitung von Carl Michalski
+
Die Sunnies (Chor)
+
Das Cornel-Trio

Der Zarewitsch:
Heinz Hoppe (Tenor)
Sonja Schöner (Sopran)
+
Orchester der Städtischen Oper Berlin unter der Leitung von Hansgeorg Otto
+
Günther-Arndt-Chor

BackCover1

 

Titel:

Johann Strauss: Der Zigeunerbaron (Querschnitt): (20.24)
01.01. Aus der Ouvertüre
01.02. Als flotter Geist (Ja, das alles auf Ehr‘
01.03. Ha, seht, es winkt, es blinkt, es klingt (Schatzwalzer)
01.04. Walzer (Sittenkommissions-Thema)
01.05. Ja, das Schreiben und das Lesen
01.06. Schmiedechor-Thema
01.07. So voll Fröhlichkeit (Finale 2. Akt)
01.08. Einzugsmarsch
01.09. Das wär‘ kein rechter Schiffersknecht
01.10. Wer uns getraut
01.11. Von des Tajos Strand
01.12. Habet acht
01.13. Komm her und schau dir die Leute an

Libretto: Ignaz Schnitzer

Paul Lincke: Frau Luna: (11.32)
02.01. Orchestereinleitung
02.02. Lose, munt’re Lieder
02.03. Laßt den Kopf nicht hängen
02.04. Auf unserer Reise
02.05. Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe
02.06. Schlösser, die im Monde liegen
02.07. Orchestereinleitung
02.08. Oftmals ward es uns schon prophezeit
02.09. Ist die Welt auch noch so schön
02.10. O Theophil, o Theophil
02.11. Ouvertüre
02.12. Wenn die Sonne schlafen geht
02.13. Von Sternen umgeben umhüll‘ ich die Welt (Bin Göttin des Mondes – Frau Luna genannt)
02.14. Das ist die Berliner Luft

Libretto: Heinz Bolten-Baeckers

Franz Lehár: Der Zarewitsch (Querschnitt): (14.49)
03.01. Introduktion
03.02. Wolgalied (Es steht ein Soldat….)
03.03. Introduktion
03.04. Du trankst noch nie ein Gläschen Sekt? (Trinkt man auf du und du)
03.05. Heute Abend komm‘ ich zu dir
03.06. Hab‘ nur dich allein
03.07. Einer wird kommen
03.08. Warum hat jeder Frühling, ach, nur einen Mai
03.09. Wolgalied

Libretto: Béla Jenbach+ Heinz Reichert

LabelB1

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Das Cornel-Trio

Das Cornel-Trio

Verschiedene Interpreten – Jetzt geht´s rund (50er Jahre)

FrontCover1Ein Blick in die Geschichte von Ariola Records, die mit dem „Bertelsmann Schallplattenring“ begann:

Nachdem der Unternehmer Reinhard Mohn bereits 1950 seinen Bertelsmann Lesering (heute Der Club) gegründet hatte, der es den Mitgliedern ermöglichte, aktuelle Bücher preiswert zu beziehen, wollte er sein Angebot Mitte der 50er Jahre auch auf Schallplatten ausweiten. 1956 gründete man unter der Devise „Zum guten Buch gehört ein schöner Klang“ den Bertelsmann Schallplattenring. Das junge Unternehmen hatte jedoch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So wollten die Plattenfirmen anfangs die erforderlichen Lizenzen zum Vertrieb der Platten über den Schallplattenring nicht vergeben. Darüber hinaus war es anderen Presswerken mitunter aus vertraglichen Gründen nicht möglich, Aufträge von Bertelsmann anzunehmen. Aus diesem Grund errichtete man 1957 das Presswerk Sonopress in Gütersloh.

Am 22. April 1958 kam es zur Gründung der Ariola Sonopress GmbH sowie eines österreichischen Tochterunternehmens, die mit einer Presskapazität von 225.000 Platten monatlich ausgestattet waren. Die erste Veröffentlichung unter dem neuen Namen war Die Regenbogenkinder von Josephine Baker. Anfangs umfasste das Repertoire nur insgesamt 72 Titel von sechs Interpreten, was es dem Unternehmen schwer machte, in der Branche Fuß zu fassen. Langsam stellten sich jedoch erste Erfolge ein und in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart wurden Geschäftsstellen gegründet, 1961 wurde in Köln eine weitere Musikproduktion eröffnet. Zuvor hatte Ariola 1960 mit dem Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch seinen bisher umsatzstärksten Erfolg mit dem Stimmungslied Schnaps, das war sein letztes Wort, von dem 900.000 Exemplare umgesetzt wurden. (Quelle: wikipedia)

BrigitteMira

Brigitte Mira

Diese 10 inch LP bietet eine Mischung aus feuchtfröhlichen Stimmungslieder und bekannten Weisen des deutschen Liedgutes (siehe Titelliste) in damals scheinbar wirklich beliebten Medleyversionen. Dabei konnte man auf bekannte Solisten wie Brigitte Mira und Willi Rose zurückgreifen.

Und Altmeister Otto Kermbach fügte mit seinem Orchester den entsprechenden schwungvollen Klang dazu …

Ein wenig rätselhaft ist das Aufnahme bzw. Erscheinungsjahr diese LP.

Natürlich findet sich auf der LP keine Angabe (wie das damals wohl ebenfalls üblich war), aber da hilft mitunter eben die Bestellnummer und diese lautet bei „Jthtz geht´s rund“ 33 121.

Eine Georg Kreissler LP („Seltsame Liebeslieder“) die aus dem Jahre 1961 stammt, trägt die Bestellnummer 33 112, müsste daher also vor dieser Scheibe veröffentlicht worden sein. Geht aber nicht, den Kapellmeisgter Otto Kermbach is tim Jahre 1960 verstorben …

Rätsel über Rätsel … ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass diese LP in den 50er Jahren veröffentlicht wurde …

Und das Titelbild ist einfach nur treffend für das „neue“ Lebensgefühl“ Ende der 50e Jahre !

Otto Kermbach Orchester

Orchester Otto Kermbach

Besetzung:
Brigitte Mira (vocals bei 01. + 02.)
Willi Rose (vocals bei 01. + 02.)
+
Die Berliner Solisten-Vereinigung Wado Favre (bei 01. + 02.)
Otto Kermbach und sein Orchester (bei 01. + 02.)
+
Die flotten Jungs (bei 03. + 04.)

BackCover1

 

Titel:

01. Freut euch des Lebens – Medley (Teil 1) 5.09:
(Freut Euch Des Lebens/Was man aus Liebe tut/Lustig ist das Zigeunerleben/Das Bergmannskind/Im Böhmerwald/Mariechen saß weinend im Garten/Ach, Isabella)

02. Freut euch des Lebens – Medley (Teil 2) 5.27:
(Waldeslust/Warum weinst du, holde Gärtnersfrau/Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd’/ Das Band zerrissen/Die Räuberbraut/Schön ist die Jugend)

03. So leben wir – Medley 5.35:
(So leben wir/Daß du mich liebst, das weiß ich/Herr Leutnant, Herr Leutnant/Lisa, Lisa/Wir ha’m den Kanal noch lange nicht voll/Schon wieder eine Seele vom Alkohol gerettet/Denkste denn, du Berliner Pflanze/Ein dreifach Hoch dem Sanitätsgefreiten Neumann/Mein Sohn heißt Waldemar/Laura wir fahr’n nach Neiße/Hab’n sie schon ’nen Führerschein/Ja wenn man so eine Musik hört

04. Wenn das so weitergeht – Medley 5.08:
(Wenn das so weitergeht/Schwarzbraun ist die Haselnuß/Wie schön ist es am Morgen/Es war einmal ein treuer Husar/Drum sag‘ ich’s noch einmal, schön war die Jugend/Wir sind die Sänger von Finsterwalde/Doch plötzlich tönt’s aus dem Gehölz/’s ist Feuer in der Stadt/Die Vögel im Walde)

 

LabelA1
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Willi Rose

Willi Rose