Wiener Symphoniker – Kleines Wunschkonzert – Folge 8 (1961)

FrontCover1Ich stelle mir gerade vor, wie diese EP im gut-bürgerlichen Haushalt zum Nachmittags-Kaffee aufgelegt wurde.

Und dann stellte mir noch vor, dass man damals ganz schön oft aufstehen musste, um eine weitere Single auf dem Plattenteller zu plazieren …

Wegen mir hätte man schon damals diese Single gar nicht erst auflegen müssen …

Wir hören hier nämlich Lieder aus der feinen Welt von Oper und Operette und alle handeln von der großen Liebe, die schließlich zum Traualtar führt … und ein Jungfernkranz interessierte mich damals noch gar nicht und heute erst recht nicht. Aber okay … der Hochzeitsmarsch ist nicht schlecht (zumal hier mal nicht gesungen wird).

Sei´s drum … ne nette kleine Scheibe, die bei mir nun nicht mehr herumstehen muss.

Heinrich Hollreiser

Heinrich Hollreiser

Besetzung:
Wiener Symphoniker + Wiener Staatsopernchor  unter der Leitung von
Heinrich Hollreiser (bei 01.+ 02.), Antal Dorati (bei 03.)

Wiener Symphoniker und Wiener Kammerchor unter der Leitung von Rudolf Moralt (bei 04.)

BackCover1

Titel:
01. Treulich geführt (Brautchor) (Lohengrin) (Wagner) 4.47
02. Wir winden dir den Jungfernkranz (Der Freischütz) (v.Weber) 1.28
03. Hochzeitsmarsch (Ein Sommernachtstraum) (Mendelssohn-Batholdy) 5.48
04. Hochzeitskuchen, bitte versuchen (Der Zigeunerbaron) (Strauss) 0.57

LabelB1
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Verschiedene Interpreten – Weißt Du noch (70er Jahre)

FrontCover1Also, dieser Sampler, der unter dem Motto „Das teuerste Programm der Welt“ vermarktet wurde, ist schon eine besonders drollige Angelegenheit.

Das Album enthält „Goldene Schallplatten und Super-Oldies der 50er- und 60er Jahre“ und dabei ist eine höchst skurille Mixtur aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen entstanden.

Da ist zum einen das höchst laszive „Fever“ von Peggy Lee zu geniessen, um anschließend den albernen Fred Bertelmann mit seinem „Singenden Vagagund“ zu hören.

Im Prinzip hören wir hier eben jede Menge jener Lieder, die sich oftmals ins kollektive Gedächtnis eingeprägt haben wie z.B. „Milord“ von Edith Piaf oder „Ein Schiff wird kommen“ (Lale Andersen)

Aber dann auch Knaller wie den „Babysitter-Boogie“ (von dem unvergessenem Ralf Bendix) oder gar das exotische, weil aus Japan stammende „Sukiyaki“ Lied.

Ach … es gäbe ja so viel zu schreiben, zu vielen Liedern gäbe es zu viele persönliche Geschichten …

Aber, die Macher dieser LP schwankten wohl ein wenig hin und her: So etliche der Lieder (oder auch Schmachtfetzen) waren alles andere als Hits … Wer kennt z.B. die Chaplin Komposition „Konzert für Dirigent und Orchester“ inder Fassung des Das Hoffnung Sinfonie Orchester (anhören !), oder eine Alma Cogan, die den „Tennessee Waltz“ auf deutsch trällert … oder gar einen Hans-Arno Simon ?

Alma Cogan

Alma Cogan

Und zum anderen hat man all die Hits und Schlager so zusammengeschnitten, dass daraus letztlich nur kleine Appetithäppchen geworden sind … kein Wunder, wenn man versucht sage und schreibe 28 Lieder auf eine LP zu bringen.

Das nenn´ ich dann einen musikalischen coitus interruptus … oder aber auch: eine musikalische Reise der besonderen Art, die Lust darauf macht … so manch, so etliche der Künstler wieder mal genauer unter die Lupe zu nehmen … Belina, Esther Ofarim und Gilbert Becaud z.B. …

Und dann am Ende dieser abenteuerlichen, schon fast aberwitzigen Reise (bei der dann u.a. plötzlich auch noch Yehudi Menuhin & Stephane Grapelli auftauchen) dann auch noch das Lied „Kinderspiele“ von Esther Ofarim … und da taucht in meiner Erinnerung meine erste Ehefrau auf, die damals, in den 80er Jahren dieses Lied mit all ihrer mütterlichen Liebe unseren Töchtern immer und immer wieder vorgesungen hat …. und ich empfinde für all diese Stunden des gemeinsamen musizierens (ich war als Gitarrist beteiligt) tiefe Dankbarkeit.

Und so kommt es, dass ich dieses Album, so billig es auch konzipiert wurde (diese LP war Teil einer 5 LP´s umfassenden Box) , in mein Herz geschlossen habe.

BackCover1

Titel:
01. Les Paul & Mary Ford: The World Is Waiting For The Sunrise (Seitz/Lockhart) 1.40
02. Die Schaumburger Märchensänger: Der fröhliche Wanderer (Müller/Siegesmund) 1.13
03. Hans-Arno Simon: Anneliese (Simon) 1.39
04. Peggy Lee: Fever (Davenport/Cooley) 1.30
05. Fred Bertelmann: Der lachende Vagabund (Lowe/Moesser) 1.34
06. Tony Renis: Quando, Quando, Quando (Renis/Testa) 1.37
07. Ralf Bendix und die kleine Elisabeth: Babysitter-Boogie (Parker/Relin) 1.09
08. Edith Piaf: Milord (Moustaki/Monnot) 1.37
09. Nat King Cole: Ramblin´Rose (J.Sherman/N.Sherman) 1.25
10. Lale Andersen: Ein Schiff wird kommen (Hadjidakis/Busch) 1.44
11. Kyu Sakamot: Sukiyaki (Ei/Nakamura) 1.46
12. Heino: Jenseits des Tales (Götz/Münchhausen) 1.40
13. Bobbie Gentry: Ode To Billie Joe (Gentry) 1.01
14. Christian Anders: Geh nicht vorbei (Heider/Relin) 1.40
15. Das Hoffnung Sinfonie Orchester: Konzert für Dirigent und Orchester (Chaplin) 1.04
16. 3 Travellers: Cement Mixer (Gaillard/Ricks) 1.40
17. Marlene Dietrich: Puff, der Zauberdrachen (Yarrow/Lipton/Oldorp) 1.40
18. Golden Gate Quartett: Joshua Fit The Battle Of Jericho (Traditional) 1.41
19. Yehudi Menuhin & Stephane Grapelli: Jealousy (Gade) 1.41
20. Liza Minelli: Gypsy In My Soul (Bolland(Jaffe) 1.59
21. Larry Adler: Le Rififi (Phillipe/Gérard) 1.36
22. Botho Lucas Chor: Danke (Schneider) 1.42
23. Alma Cogan: Tennessee Waltz (Stuart/King/Hansen) 1.42
24. Adamo: Inch´Allah (Adamo) 1.39
25. Belina: Man hat uns nicht gefragt (Hollaender) 1.44
26. Gilbert Becaud: Nathalie (Becaud/Delanoe) 1.38
27. The Beach Boys: Sloop John B. (Traditional) 1.03
28. Esther Ofarim: Kinderspiele (Ferstl/Heine) 1.34

LabelB1

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France Gall – Die grossen Erfolge (1969)

FrontCover1Keine vier Wochen ist es her, als ich das erste Mal hier der France Gall ein wenig Platz einräumte … und jetzt ist sie gestorben …

„Die französische Sängerin France Gall ist tot. Sie erlag am Sonntag im Alter von 70 Jahren in Paris einem Krebsleiden, wie ihre Sprecherin Geneviève Salama mitteilte. Gall habe der Krankheit in den vergangenen Jahren mit Würde die Stirn geboten.

France Gall hatte ihre Karriere früh begonnen, mit 15 Jahren fing sie an zu singen. 1965 feierte sie ihren internationalen Durchbruch, als sie mit dem Titel „Poupée de cire, poupée de son“ für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. Die Komposition stammte von Serge Gainsbourg.

1987 landete sie mit dem Lied „Ella, elle l’a“, einer Hommage an die US-amerikanische Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald, in Deutschland einen Nummer-Eins-Hit. 1966 bis 1972 sang Gall unter anderem auf Deutsch. Zu ihren Erfolgen aus dieser Zeit gehören „Zwei Verliebte zieh’n durch Europa“, „Kilimandscharo“ und „Mein Herz kann man nicht kaufen“.

France Gall01Nach dem Tod ihres Mannes Michel Berger im Jahr 1992 gab Gall kaum noch Konzerte. 1993 erkrankte sie an Brustkrebs. Als ihre Tochter Pauline vier Jahre später an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose starb, zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. 1994 wurde sie zum Ritter der französischen Ehrenlegion (Chevalier de la Légion d’Honneur) ernannt. Nach mehreren Aufenthalten im Senegal lebte sie schließlich wieder in Paris und engagierte sich für obdachlose Frauen.“ (Quelle: Süddeutche Zeitung)

„Ihre Texte handelten oft zweideutig von Sexualität, Männer traten in diesen Liedern allenfalls als Komparsen auf. Nun ist die französische Chan­so­ni­e­re France Gall gestorben

Das Leichte kann etwas sehr Schwieriges sein, vor allem, wenn man es nicht versteht. „Poupée de cire, poupée de son“ sang France Gall im Jahr 1965, mit einer unsicheren Stimme, wie sie noch einem Kind zugehören könnte (die Sängerin war damals 18 Jahre alt). Serge Gainsbourg, nicht nur selber Chansonnier, sondern auch der Impresario des französischen Pops der Sechziger und Siebziger, hatte dieses Lied geschrieben. Der Refrain beginnt mit der Zeile „Puppe aus Wachs, Puppe aus Klang“, der vermeintliche Schlager entpuppt sich als Selbstgespräch einer jugendlichen Sängerin, die sich zur Schallplatte gepresst und als Bild vertrieben findet, ohne doch die Fantasien einlösen zu können, die ihre Hörer mit ihrer medialen Existenz verbinden. Das Lied endet mit den Worten: „Eines Tages werde ich meine Lieder leben / Puppe aus Wachs, Puppe aus Klang, / Ohne mich vor der Hitze der Jungen zu fürchten“. Die Verse sind nicht nur selbstreflexiv, sondern enthalten auch ein beträchtliches Maß an ironischer Erotik.

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Das Lied gewann den Grand Prix d’Eurovision. Als es kurz darauf auf Deutsch erschien, lautete der Titel „Das war eine schöne Party“, und jede Erinnerung an frivole Zweideutigkeiten war getilgt. Und während in Frankreich mit solchen Liedern ein eigenes Genre entstand, dass den Namen „Yé-yé-Pop“ erhielt (als französische Variante des britischen „Yeah, yeah, yeah“), wurde aus France Gall in Deutschland eine Schlagersängerin, mit beträchtlichem Erfolg („Zwei Apfelsinen im Haar“, 1968; „Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte“, 1970) und mit nicht minder großem Verlust an Geist.

Der „Yé-yé-Pop“ war hingegen ein Versuch, die Intellektualität und Intimität des Chansons zu wahren und an die veränderten Bedingungen des musikalischen Betriebs anzupassen: in kleinen Formen, mit der Verstärkertechnik des Pop, mit einem eher kunstlosen Gesang. Es waren vor allem Frauen, die das neue Genre gestalteten: Sylvie Vartan, Jane Birkin, Françoise Hardy und eben France Gall. Und je genauer man auf die Texte hört, desto weniger wird man auch nur ein Lied finden, das nicht von Sexualität handelt – reflektiert, gebrochen, aber auf eine Weise frei, für die sich heute nur schlecht ein aktuelles Beispiel finden würde, zumal Männer in diesen Liedern allenfalls als Komparsen auftreten.
Die Luftigkeit ihres Genres schien irgendwann nicht mehr in die Gegenwart zu passen.

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Das Lied „Polichinelle“ (das ist die französische „Pulcinella“, 1967) gilt einer Puppe, die sich im Bett der Sängerin in einen leibhaftigen Prinzen verwandelt, aber augenblicklich wieder ihre ursprüngliche Gestalt annimmt, wenn die Mutter das Zimmer betritt. Und als France Gall darauf angesprochen wurde, dass es in ihrem Lied über „Les sucettes“ („Die Dauerlutscher“, 1966) womöglich um Doppelsinniges gehen könnte, tat sie zwar erstaunt – man glaubt ihr die Überraschung aber nicht, weil das Amoralische in diesem Genre durchgesetzt war, auf eine spielerische Art, die manchmal an die Filme Eric Rohmers („Die Sammlerin“, 1967) erinnert.

France Gall war indessen selbstbewusst und klug genug, um zu wissen, dass nicht nur der deutsche Schlager, sondern auch der „Yé-yé-Pop“ für sie ein Ende nehmen musste. In Frankreich begann sie Mitte der siebziger Jahre, oft in einer Zusammenarbeit mit dem Komponisten Michel Berger, Lieder zu singen, aus denen das Zweideutige verschwunden, die Leichtigkeit aber geblieben war: einfach, aber berührend, beiläufig, aber überraschend präzise, so wie in dem Liebeslied „La déclaration“ (1974) oder aber auch in „Ella, elle l’a“ (1988), einer Hommage an Ella Fitzgerald, die nicht nur in Frankreich, sondern auch in vielen anderen Ländern zu einem Erfolg wurde.

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Seit den Neunzigern, seit dem Tod ihres Komponisten und Ehemannes Michel Berger, lebte France Gall zurückgezogen. Sie dürfte gewusst haben, warum sie die öffentlichen Auftritte aufgab: Während das „Yeah, yeah“ mitsamt seinem in den Sechzigern geschaffenen Repertoire an Formen und Figuren lebendig blieb, so robust und männlich, wie es ist, gibt es an den „Yé-yé-Pop“ und seine Filiationen allenfalls nur vage Erinnerungen

Nicht nur die Luftigkeit und Direktheit dieses Genres, sondern auch dessen Freundlichkeit scheinen nicht mehr in die Gegenwart zu passen. „Die Jungen umarmen die Mädchen / Die Mädchen in langen Hosen / Während wir, die Mädchen, / die Jungen lieben / mit ihren langen Haaren“, hieß es in France Galls Lied „Nous ne sommes pas des anges“ („Wir sind keine Engel“, 1965). Am vergangenen Sonntag starb France Gall im Alter von siebzig Jahren in einem Krankenhaus bei Paris. (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

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Zur Erinnerung so ne Art Best Of Sampler deutschsprachiger Titel (2 französische Titel hatte man auch reingeschmuggelt) aus dem Jahr 1969 … und weil mir grad danach war, habe ich noch weitere deutschsprachige Titel als Bonus dazu gepackt … also: die volle Dröhnung von vielen ihrer deutschsprachigen tralala und hopsassa Liedchen;

Links vom Rhein und rechts vom Rhein
Alle Mädchen wollen glücklich sein
Links vom Rhein und rechts vom Rhein –
Überall da ist es so!
Links vom Rhein und rechts vom Rhein
Keine möchte gern alleine sein
Liebe ist so schön im Mondenschein –
Links und rechts vom Rhein!

Meine Freundin aus Baden-Baden
Die kam zu mir nach Paris
Wir besprachen uns’re Probleme
Und haben festgestellt
Auf der ganzen Welt
Das Hauptproblem ist dies:

Links vom Rhein und rechts vom Rhein
Alle Mädchen wollen glücklich sein … 

Zu meiner Freundin nach Baden-Baden
Da kam ich mit meinem Boy
Auf dem Heimweg vom Casino
Hat er sie heiß geküßt
Und als ich böse war
Da sagte er ganz frei:

Links vom Rhein und rechts vom Rhein
Alle Mädchen wollen glücklich sein … 

Nun ja, warum fällt mir gerade der Film „Her mit den kleinen Französinnen ein“ ?

Wie auch immer … au revoir … France Gall ….

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Besetzung:
France Gall (vocals)
+
Werner Müller und sein Orchester
Alain Goraguer Orchester (bei 04. + 12.)

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Titel:
01. A Banda (de Hollanda/Conta/Weyrich) 2.51
02. Die schönste Musik, die es gibt (Music To Watch Girls By) (Ramin/Velona/Hertha) 2.30
03. Hippie, Hippie (Buchholz/Forester) 2.43
04. Oh! Quelle Famille (Liferman/Gall) 2.00
05. Love, L’Amour und Liebe (Buchholz/Loose) 2.42
06. Alle reden von der Liebe (Striegler/Larssen/Rauchmann) 2.44
07. Der Computer Nr. 3 (Bruhn/uschor) 2.45
08. Samstag und Sonntag (Maier/Feltz) 2.42
09. Was will ein Boy (Mayer/Hertha) 2.13
10. Mein Herz ist weg (Mayer/Hertha) 2.03
11. Haifischbaby (Bébé Requin) (Thomas/Rivat/Dassin/Niessen) 2.27
12. Les Yeux Bleus (Vic/Gall) 2.36

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France Gall mit Udo Jürgens

+
13. Ein bißchen Goethe, ein bißchen Bonaparte (Bradtke) 2.40
14. Singe meinen Song (I Shall Sing) (Morrison/Bradtke) 2.59
15. Links vom Rhein und rechts om Rhein (Bruhn/Buschor) 2.37
16. Mein Herz kann man nicht kaufen (Moroder/Holm) 2.41
17. Ich liebe dich, so wie du bist (Moroder/Holm) 2,31
18. Wassermann und Fisch (Blum) 2.27
19. Merci, Herr Marquis (Bruhn/Buschor) 2.45
20. Zwei Verliebte zieh’n durch Europa (Korn) 2.14
21. Dann schon eher der Pianoplayer (Bradtke/Piester) 2.46
22. Komm mit mir nach Bahia (Weyrich/Juan) 3.12

LabelB

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Abschied

France Gall ( * 9. Oktober 1947 in Paris; † 7. Januar 2018 in Neuilly-sur-Seine)

Käte Beutler – Hatha Yoga (Ende 60er/Anfang 70er Jahre)

FrontCover1Jetzt fang ich mal ganz ernsthaft an:

Yoga, auch Joga (Sanskrit, m., योग, yoga; von yuga ‚Joch‘, yuj für: ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘), ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen bzw. Praktiken wie Yama, Niyama, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Kriyas, Meditation und Askese umfasst. Der Begriff Yoga kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten, als auch im Sinne von „Anschirren“ und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit dem Bewusstsein verstanden werden. Da jeder Weg zur Selbsterkenntnis als Yoga bezeichnet werden kann, gibt es im Hinduismus zahlreiche Namen für die verschiedenen Yoga-Wege, die den jeweiligen Veranlagungen der nach Selbsterkenntnis Strebenden angepasst sind.

Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Europa und Nordamerika wurden bis vor kurzem unter dem Begriff Yoga oft nur körperliche Übungen verstanden – die Asanas oder Yogasanas – und der Begriff somit weitgehend mit Hatha Yoga gleichgesetzt.

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Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen (Pranayama), andere Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yogasutra zusammengefasst, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden informieren über Yoga.

Yoga, wie er im Westen gelehrt wird, beruht auf einer modernen Form, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, oft gekennzeichnet durch eine Übernahme westlicher esoterischer Ideen, westlicher Psychologie, physischen Trainings und wissenschaftlicher Annahmen durch englischsprachige und westlich ausgebildete Inder. In diesen Fällen stellt moderner Yoga eher eine New-Age-Lebenseinstellung dar als eine Form hinduistischer Spiritualität. Traditioneller, indischer Yoga unterscheidet sich grundsätzlich vom westlichen, modernen Yoga und enthält sehr viel komplexere Lehren und Praktiken als die modernen Formen.

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Der Yoga-Praktizierende und insbesondere ein Meister des Yoga wird Yogī (Sanskrit योगी) oder Yogin (योगिन्) genannt. Die weibliche Form ist Yoginī (योगिनी), was allerdings auch „Zauberin“ bedeutet (siehe Yogini).

Am 1. Dezember 2016 wurde Yoga als Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. (Quelle: wikipedia)

Und dann gibt´s da so ne Unterform des Yoga, die nennt sich „Hatha Yoga“:

Der westliche Sprachgebrauch fasst eher körperbetonte Yoga-Praktiken unter dem Oberbegriff Hatha Yoga zusammen. Eine Richtung des Hatha Yoga in Europa und Nordamerika ist Iyengar Yoga, eine sehr körperbetonte Art, bei der bei Bedarf auch einfache Hilfsmittel eingesetzt werden, um Ungeübten das Ausführen der Übungen zu erleichtern. Sie unterstützen zugleich das Anliegen, sehr genau und subtil zu arbeiten.(Quelle: wikipedia)

Hatha Yoga

Warum werden bei Yoga Werbebildchen immer diese jungen und knackigen Frauenkörper gezeigt ?

Und genau diese Hatha-Yoga will uns diese LP näher bringen … eine Käte Beutler (Yoga Studio Baden-Baden) leitet uns dabei an.

Und sobald ich die Einleitung zu dieser LP höre, kann ich nicht mehr ernst bleiben, denn bereits die Einleitung ist ein Brüller.

Da klärt uns ein mämmlicher Sprecher im Stil der Fox Tönenenden Wochenschau mit markigem Tonfall darüber auf, dass wir in der westlichen Welt, eigentlich an Yoga nicht mehr vorbei kommen:

„Yoga, die uralte indische Lehre wird in der westlichen Welt immer mehr bekannt. Warnend weisen die Ärzteauf den ständigen Stress hin  als Ursache für Managerkrankheit, Herzinfarkt und Schlaflosigekeit, denn der Mensch kann die vielen äußeren Eindrucke nicht mehr verarbeiten, er ist immer außer sich. Yoga weist ihnen den Weg nach innen, den Weg zum eigenen Ich, Yoga fördert innere Kräfte, sie werden mit dem Leben besser fertig, werden ruhig, lernen ihre Atmung kontrollieren und ihren Körper beherrschen. Yoga führt zur Steigerung ihrer Lebensfreude, Gesundheit, Elastizität und Leistung. Üben sie deshalb regelmässig mit dieser Schallplatte. Beachten sie dabei die schriftliche Anleitung auf der Hülle. Ihre Yoga-Stunde beginnt. Sie haben sich auf ihre decke gelegt und folgen von nun an den Weisungen der ruhigen Stimme.“

Diese Einleitung wird in einem Ton vorgetragen, dass man fast den Eindruck haben könnte, sich auf eine paramilitätischen Übung vorzubereiten. … Wie gesagt: Ein erster Höhepunkt.

Und dann kommt die „ruhige Stimme“ der Yogalehrerin Käte Beutler, die nun mit beschwörend-suggestiver Stimme, durch die einzelnen Übungen führt …

Selten soviel unfreiwillige Komik in einer derartig geballten Ladung gehört. Sie mag´s ja gut  gemeint haben, aber diese Stimme mit jenem beschwörenden Tonfall (den Körper heeebeeen“) … da wurde mein Zwerchfell anz besonders stimuliert …

Man verstehe mich nicht falsch … selbstverständlich hat Yoga nicht nur seine Berechtigung, sondern auch seine Bedeutung, wenngleich ich ein wenig Skepsis in mir verspüre, wenn man früher (wie vermutlich auch heute noch), versuchte, fernöstliche „Heilslehren“ in unsere Zivilisation zu importieren.

Daran sind aus meinen Sicht schon die Beatles gescheitert.

Die „Atemübung“ bietet dann Gegensatzpaare der positiven wie negativen Art … hier könnte dann ne spannende Diskussion entstehen, was denn positiv bzw.negativ ist … das würde hier aber zu weit führen …

Humoristischer Höhepunkt dieser LP ist dann die sog. „Tiefenentspannung“ … mehr sag ich nicht …

Aber auch das muss gesagt werden: hier hören wir Heilsversprechen, die aus meiner Sicht mehr als problematisch sind. (Am Ende dieser Übung wird dann behauptet: “ … sie kehren wieder in ihr Alltagsleben zurück … entspannt, elastisch, frisch und gesund“)

Oder, um mit Goethe zu sprechen: „Die Wörter hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.

Und wer diese Käte Beutler tatsächlich war ? Ich habe es nicht herausgefunden …

AlternativeFrontCover

Alternative Frontcover (man glaubt es kaum … )

Besetzung:
Käte Beutler (Sprecherin)
+
imbekannter männlicher Sprecher

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Titel:
01. Einleitung 1.08
02. Vorbereitung 0.53
03. Winkelübung 2.19
04. Kobra 1.58
05. Heuschrecke 2.08
06. Yoga Mudra 2.28
07. Rückenbeugehaltung 3.05
08. Halbkerze 2.31
09. Pflug 1,52
10. Atemübung 3.49
11. Tiefenentspannung 11.12

Alle Texte: Käte Beutler

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Verschiedene Interpreten – Auf, auf ihr Hirten (60er Jahre)

FrontCover1So, und nun geht der weihnachtliche Basar hier zu Ende … und als vorletzten Beitrag habe ich was ganz besonders feines …

Zum einen, eine gänzliche unbekannte Scheibe aus den (vermutlich) 60er Jahren) … wer kennt das Label „Favorit“ ? (es ist ein österreichisches Kleinstlabel gewesen) … und zum anderen ein ganz besonders schönes Beispiel, heimatlicher Klänge zum Christfest, die so ganz und gar auf die „ollen Kamellen“ verzichtet … mutig !

Hinter diesem Projekt stekt ein gewisser Sepp Rubenberger:

Josef „Sepp“ Rubenberger (* 15. März 1931 in Erding; † 14. März 2013 in Ingolstadt) war ein deutscher Musiker, Komponist und Lehrer.

Sepp Rubenberger wurde in Erding als Sohn eines Chordirektors und Leiters der städtischen Singschule geboren. Dort besuchte er auch die Volks- und Oberrealschule. Zusätzlich war er von 1949 bis 1955 im Sportvereinen der Städte Erding, Regensburg und Burghausen aktiv. 1954 gewann er hierbei den 1. Platz beim PSV München über 4 × 100 m bei der 1. bayerischen Hallenmeisterschaft. Daraufhin versuchte er sich ebenfalls als Ringkämpfer im Fliegengewicht. Parallel zu seiner sportlichen Aktivität besuchte Rubenberger für ein Jahr die Organistenschule bei Bad Reichenhall, da er noch zu jung für ein Studium in Regensburg war. Ein Jahr darauf wurde er zum Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Regensburg zugelassen, wo er auch sein Examen ablegte. Daraufhin war Rubenberger als Kirchenmusiker am Chiemsee tätig, wo er Annette Thoma kennenlernte, mit der er eine Freundschaft bis zu ihrem Tod 1974 pflegte.

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Zur gleichen Zeit lernte er auch Wastl Fanderl und Tobi Reiser kennen. Im folgenden Jahr war Rubenberger in Burghausen als Kirchenmusiker und Leiter des dortigen Kammerorchesters tätig.

1958 zog Sepp Rubenberger nach Rebdorf bei Eichstätt um. Dort lehrte er als einer der Ersten in der neugegründeten Knabenrealschule der Herz-Jesu-Missionare die Fächer Sport, Werken und Musik. 1962 gründete er das Eichstätter Kammerorchester. Bereits zwei Jahre später initiierte er zusätzlich die Ellinger Schlosskonzerte. In den kommenden zwei Jahren entstanden unter seinem Mitwirken die Rebdorfer Bläser. Im Folgejahr fand das erste Adventsblasen und Adventssingen statt. Im Jahr 1968 gründete er die Eichstätter Geigenmusi und zehn Jahre darauf die ehemaligen Rebdorfer Bläser. Auch erhielt er mehrere Würdigungen von Seiten Herzog Albrechts von Bayern, zu dessen Geburtstag Rubenberger 1990 mit der Eichstätter Geigenmusi spielte. 1991 rief er die alte Tradition des Turmblasens vom Eichstätter Rathausturm wieder ins Leben, das jährlich im Sommer stattfindet. In den darauf folgenden zwei Jahren lud er erstmals zu einer Sänger- und Musikantenwallfahrt ein und gründete außerdem die Josefi‑Vereinigung.

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Sepp Rubenberger mit der Eichstätter Geigenmusi, ca. 1969

Des Weiteren organisierte er die Tittinger Schlosshofserenaden und das Tittinger Schlosshofsingen, während er parallel Chorleiter sowie Dirigent vieler Musikvereinigungen war. Viele seiner Stücke wurden außerdem vom Bayerischen Rundfunk (BR) aufgenommen, sowie Lesungen über Brauchtum oder auch Weihnachtslesungen. 1995 ging Rubenberger schließlich als Musiklehrer in Ruhestand, unterrichtete jedoch seine Bläser in Rebdorf noch einige Jahre weiter. Im Jahr 1998 erhielt er das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von „Im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“. 2000 gründete er den Verein Eichstätter Krippenfreunde und 2007 den Eichstätter Krippenweg. 2011 schließlich wurde ihm die Eichstätter Bürgermedaille verliehen. Er starb am 14. März 2013 im Ingolstädter Klinikum. (Quelle: wikipedia)

Die Musik, sie ist zart, fast zerbrechlich, sehr innig …

Ein – selbst für meine Ohren – überzeugendes Beispiele traditoneller Weihnachtsmusik aus Bayern (mehr oder weniger dezentes Knistern inbegriffen) … wer hätte das gedacht, dass ich schon wieder als Heimatpfleger auftrete (ich komm´ diesbezüglich aus dem schmunzeln ja gar nicht mehr raus).

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Titel:

Bläsergruppe:
01. Adventliche Weis (Rubenberger) 1.33

Singgruppe Bergmüller, Oberbrunnreuther Hausgesang, Eichstätter Geigenmusi, Mayerhofer Stubenmusi:
02. Adventskantae (Rubenberger/Thomas) 5.39

Zandter Viergesang:
03. Balaans Weisgesang (Pinzgau) 1.40

Schrobenhauser Sängerinnen:
04. Felsenharte Bethelehemiten (Traditional) 3.52

Eichstätter Geigenmusi:
05. Menuett in G (Rubenberger) 2.20

Schanzer Viergesang:
06. Wachet auf, ihr Menschenkinder (Traditional) 3.40

Mayerhofer Stubenmusi:
07. Josefs-Menuett (Mayerhofer) 1.59

Eichstätter Geigenmusi:
08. Hirtenweise (Rubenberger) 2.08

Schanzer Viergesang:
09. Auf, auf ihr Hirten,laufts mit Begierden (Pauli) 3.11

Bläsergruppe:
10. Auf, auf ihr Hirten in dem Feld (Traditional) 1.21

Zandter Viergesang:
11. Schlapprawolt (Traditional) 3.35

Eichstätter Geigenmusi, Schrobenhauser Sängerinnen:
12. Koa Wiagn und koa Wagerl (Rubenberger) 2.15

Mayerhofer Flötenmusi:
13. Kripperlweise (Mayerhofer) 1.10

Oberbrunnreuther Hausgesang:
14. Neujahrswunsch (Traditional) 1.04

Bläsergruppe:
15. Neujahrsruf (Rubenberger) 0.48

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Verschiedene Interpreten – Wastl Fanderl – Advent und Weihnachten in Südtirol (60er Jahre)

FrontCover1Tja, ohne dem Wastl Fanderl wäre diese feiner Zusammenstellung von Liedern und Textenzur Advents- und Weihnachtszeit aus der südtiroler Gegend wohl nicht erschienen:

Wastl Fanderl (* 24. Juni 1915 in Bergen (Chiemgau); † 25. April 1991 in Frasdorf; eigentlich Sebastian Fanderl) war ein deutscher Musiker, Volksliedsammler und -vermittler.

Fanderl erlernte den Beruf seines Vaters, Friseur und Bader. Danach folgte sein Militärdienst bei den Gebirgsjägern, die Kriegszeit und die Kriegsgefangenschaft. 1945 heiratete er die Försterstochter und Hauswirtschaftslehrerin Elisabeth Mayer aus Leogang. 1963 übersiedelte die Familie Fanderl von Bergen, wo sie einen Schreibwarenladen betrieb, nach Frasdorf.

Fanderls volksmusikalischer Werdegang begann 1927, als er zum ersten Mal dem Kiem Pauli begegnete, ihm auf der Zither vorspielte und von ihm zum Liedersammeln angeregt wurde. Wastl Fanderl spielte in verschiedenen Ensembles, „Die Vier vom Gamsstadl“, dem „Wastl-Fanderl-Quartett“ und der „Stelzenberger Hausmusik“. Bereits 1931 entstanden erste Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk. Wastl Fanderl wurde gefragter Referent bei Singstunden, Singwochen, Sängertreffen, er produzierte über 100 Radio- und Fernsehsendungen, seine Fernsehserie Baierisches Bilder- und Notenbüchl im Bayerischen Rundfunk gilt als klassische Dokumentation zur Volksmusik. Er veröffentlichte Liederbücher, von 1973 bis 1981 war er der erste Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern. Er liegt auf dem Friedhof von Frasdorf begraben. Die Grundschule in Frasdorf wurde nach ihm zur Feier seines 100. Geburtstags „Wastl-Fanderl-Grundschule“ genannt.

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Fanderl wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden, der Frasdorfer Bürgermedaille, dem Bayerischen Poetentaler (1968), dem Oberbayerischen Kulturpreis (1980) und postum 1992 mit dem Tobi-Reiser-Preis geehrt.

Wastl Fanderl und seine Frau Elisabeth sind Eltern von drei Töchtern (Moni, Liserl und Regina). Die jüngste Tochter Regina Fanderl ist Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks in München und einem breiten Publikum als eine der Moderatorinnen der Volksmusik auf Bayern1 bekannt. (Quelle: wikipedia)

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Wastl Fanderl und seine Frau Lisl (1968)

Auch wenn er ein Tradionalist war … so reichte seine musikalische Lanschaft über Bayern hinaus. Deshalb hören wir hier weihnachtliche Känge und Texte aus Südtirol und zwar in einer wirklich unverfälschten Art und WEise … Mit dem Musikantenstadtl einer Caroline Dingbums hat das nicht, aber auch gar nichts zutun …

Von daher eine wirklich mehr als empfehlenswerte Scheibe.

Ich habe dieser Präsentation dann noch eine etwas ausführlichere (durchaus auch kritische) Würdigung des Wastl Fanderls anläßlich seines 100. Geburtstag beigelegt.

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Titel:
01. Bläsergruppe: Hirtenlied 0.42
02. Geschwister Oberhöller: Nun es nahen sich die Stunden 2.38
03. Harfentrio Schuler: Adventliche Weise 1.20
04. Bozner Gitschen: O göttliche Liebe 2.06
05. Globensteiner Stubenmusik: „Mozart“-Pastorelle 1.06
06. Anni Treibenreif: Als Kaiser Augustus 0.46
07. Durnholzer Sänger: O Maria, wir dich nennen 1.25
08. Karl-Heinz Schickhaus: Portativ-Zwischenspiel 1.37
09. Geschwister Posch: O Maria, wie gefährlich 1.25
10. Globensteiner Stubenmusik: Advent-Musik 1.37
11. Unterinner Hirtenbuben: Kleines Hirtenspiel 0.43
12. Geschwister Oberhöller: Guten Abend, liebe Hirten 2.32
13. Reinswalder Kirchensänger: Hui! Nachbar, auf! 2.35
14. Klöcklergruppe: Klöcklergruppe im Sarntal 5.20
15. Globensteiner Stubenmusik: Hirtenweise 1.29
16. Geschwister Oberhöller: Steh auf, laß dir sagen 2.18
17. Harfenduo Schuler: Hirten auf dem Feld 0.51
18. Bozner Gitschen: Tuet eilends erwachen 2.46
19. Karl-Heinz Schickhaus: Portativ-Zwischenspiel 0.51
20. Erich Innerebner: Potztausend mal tausend 0.46
21, Geschwister Oberhöller: Es hat sich eröffnet 2.31
22. Bläsergruppe: Turmweise 0.41
23. Reinswalder Kirchensänger: Als ein kleines Kind geboren 1.08

Alle Lieder: Tradtonal außer „Hirtenlied “ das hat der Fanderl Wastl komponiert.

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WastlFanderlGrundschule

Ein sehr nettes Motto …

 

Verschiedene Interpreten – Ruf doch mal an – Die schönsten Telefon-Schlager (1999)

FrontCover1Und wieder mal ne kleine Zeitreise, die so ganz besonders amüsant ist …

25 Schlager rund ums Thema ‚Telefon‘ Enthält die deutsche Version von Jim Reeves’ Telefon-Klassiker He’ll Have To Go Mit Elke Sommer, Bill Ramsey, Greetje Kauffeld u.v.m. ‚Das Pferd frißt keinen Gurkensalat!‘ Mit diesem gesprochenen Test-Satz stellte 1861 der Lehrer Philip Reis eine bahnbrechende Neuerung vor – das Telefon war erfunden. Seitdem ist es aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Es kann helfen, kann Spaß und Geschäfte machen (und auch manchmal nerven). Der Fernsprecher war schon immer ein willkommenes Thema für Schlager-Komponisten und -Texter. Ob einheimische Interpreten (Gerd Böttcher Ein Herz mit Telefon , Elke Sommer Nachts ging das Telefon ) oder Zugereiste (Alma Cogan Ruf mich an, Sacha Distel Deine Stimme am Telefon, Bill Ramsey Telefon aus Paris) – das Thema produzierte immer neue Variationen.(Werbetext)

Aber diese Edition ist noch viel mehr … Da sind z.B. die launigen kulturhistorischen Betrachtung zur Geschichte und Bedeutung des Telefons von Bernd Matheja … da schlendeert einer mit viel schmunzeln wohl auch durch die eigenen Erinnerungen.

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Na ja … und dann die Musik … das bleibt einem der Mund offen, denn hier begegnet man wahrlich nicht nur bekannten Figuren, sondern Sängern/Sängerinnen von den ich noch nie etwas gehört habe … da tauchen Namen wie Alma Cogan, Nora Nova, Helena Vondrackova oder Little Wölfi und machen ihre Sache gar nicht mal so schlecht (klar, wir reden hier vom Schlager der 60er Jahre !)

Diese Zusammenstellung hat dann auch in den USA eine gewisse Beachtung gefunden, denn aus dem Musikportal allmusic findet sich dann folgende Besprechung:

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A thematic compilation of German songs about telephones, Ruf Doch Mal an! Telefon assembles 25 pop recordings from 1949-1972, cross-licensed from nearly a dozen different labels. About a third of the selections are German-language adaptations of pop hits from other countries, particularly the United States. Paul Anka’s „Kissin‘ on the Phone“ and Brenda Lee’s „The Waiting Game“ and „You Can Depend on Me“ are three such hits that are transformed into sparkling schlager in the hands of these mostly German pop vocalists. Mostly pop (teen and otherwise) in style, these are infectious ditties that tap into the popular infatuation with telephones, especially with regard to their role in facilitating private romantic conversations.

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The theme is possibly more compelling than ever considering the ubiquity of cell phones, and the songs, in that respect, are fascinating for turning a magnifying glass on something that most people take for granted today. A few songs feature German-language recordings by American and British stars such as Eve Boswell of the Boswell Sisters and Alma Cogan, but most feature schlager singers. The essay, in German, recounts the history of the telephone in Germany before offering a photo gallery of picture sleeves and artist photos for each song. (by Greg Adams)

Ja und dann … hat mir beiser Zusammenstellung eigentlich ein ganz besonderer Teleon-Schlager gefehlt und zwar Bill Ramsey´s „Hallo Boss, hallo“ … ein verschmitztes Telefonat mit dem Boss der Firma, der gerade in Italien weilt … anhören !

Und natürlich wurden auch meine Erinnerungen hinsichtlich meiner bedeutsamer Telefonate in meinem Leben wach … oh, oh, oh …da wechselten sich große Glücksmomente mit persönlichen Tragödien ab … ei, ei, ei …

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Titel:
01. Bernd Spier: Memphis, Tennessee (Berry/Monzague/Lilibert) 2.20
02. Alma Cogan; Ruf mich an (Olden/Zimber) 2.53
03. Gigi & Bernd Spier: Dann ging das Telefon (Hilliard/Allen/Blecher) 2.14
04. Marianne: Ruf am Sonntag bei mir an (Nils/Bradtke) 2.37
05. Ruth Berle: Nur am Telefon (Wolf/Bower/Hertha) 2.18
06. Monika Grimm:  Ein Kuss am Telefon (Wilson/Whitcup/Märten) 2.23
07. Max Greger: Hallo Susi! (Lieferman/Maine/Astor/Zeuden) 2.47
08. Charly Cotton und seine Twist Makers: Telefon Twist (Bruhn/Buschor) 2.15
09. Dany Mann: Leider falsch verbunden (Halletz/Bradtke) 2.08
10. Elke Sommer: Nachts ging das Telefon (Kollo) 2.24
11. Topsy: Telefon Fox (Simon) 2.47
12. Bill Ramsey: Telefon aus Paris (Gietz/Feltz) 2.07
13. Gerd Böttcher: Ein Herz mit Telefon (Grabe/Brech/Klomfass) 2.59
14. Greetje Kaufeld: Ruf an (ich bin immer für dich da) (Carpenter/Dunlap/Hines/Feltz) 3.03
15. Sacha Distel: Deine Stimme am Telefon (Peeters/Feltz) 2.57
16. Gerhard Wendland: Ich bin bei dir (J.Allison/A,Allison/Bader) 2.17
17. Nora Nova: Nora (Telefon aus St. Tropez) (Berlipp/Stroem/Lind) 3.14
18. Nana Gualdi: Sprich nicht über Liebe am Telefon (Nowa/Renhard) 2.43
19. Eve Boswell: Liebes Telefon (Hadad/Brown/Fleming) 3.09
20. Hannes Verres: Ruf mich noch einmal an, bevor du schlafen gehst (Niessen) 2.49
21. Nino Ferrer: Das Telefon (Ferrer/König/Bellert) 2.46
22. Helena Vondrackova: Ruf mich an (Ondracek/Rytir/Relin) 2.24
23. Marianne: Ruf mich nir mehr an (Alisch/Mennewisch/Breuer) 2.42
24. Little Wölfi: Klingelingeling, mein Telefon (Kuntze/Volkmann/Harings/Höhne) 2.20
25. Evelyn Künnecke:  Ruf mich mal an per Telefon (Berking/Frankenfeld) 3.08
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26. Bill Ramsey: Hallo Boss, hallo (Gietz/Bradtke) 3.28

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