Verschiedene Interpreten – Mauerfall – Das legendäre Konzert für Berlin ´89 (2014)

FrontCover1Das war ganz, ganz sicher ein mächtiges Zeichen in jenen Tagen des Mauerfalls:

„Ein einziges Mal in meinem Leben habe ich meinen Vater weinen sehen. Ich konnte ja selbst kaum glauben, was ich am 9. November 1989 miterleben durfte.

Aber da stand es wirklich, zuerst nur in nüchterner Laufschrift: „Die Mauer ist offen.“

Gebannt saßen wir mitten in Hessen vor der Glotze, bis nach und nach endlich die ersten Bilder aus Berlin eintrudelten. Unsere Familie, die über 28 Jahre durch 3,60 Meter hohen Beton und einem Todesstreifen getrennt war, war von einem Moment auf den nächsten wieder eins.

Wie es Politbüromitglied Günter Schabowski so nett ausdrückte: „Das tritt … nach meiner Kenntnis, ist das sofort, unverzüglich.“

Ganz Deutschland befand sich im Freudentaumel. Ein Gefühl, das sich später Geborenen kaum vermitteln lässt. Bereits drei Tage später, am 12. November 1989, organisierte der Sender Freies Berlin (SFB) das ‚Konzert Für Berlin‘. Jeder will bei diesem historischen

LindenbergCocker

Udo Lindenberg + Joe Cocker

Moment dabei sein. Entsprechend ließen sich innerhalb kürzester Zeit neben ost- und westdeutschen Stars sogar Joe Cocker und Melissa Etheridge für einen Auftritt auf der Bühne der Deutschlandhalle verpflichten. David Hasselhoff und die Scorpions hatten wohl keine Zeit. Die Prinzen gab es zum Glück noch nicht, und „Wind Of Change“, die pfeifende Geißel der Wiedervereinigung, war noch nicht geschrieben.

Schon damals sollte eine Doppel-LP des Events, durch den der Fußballkommentator Stefen Simon als Moderator führte, erscheinen. Das Unterfangen scheiterte jedoch an Lizenzstreitigkeiten. 25 Jahre später schaffen es die Aufnahmen doch noch auf die CD „Mauerfall – Das Legendäre Konzert Für Belin ’89“.

SteffenSimon

Der Moderator Steffen Simon

Da der Zwist um die Rechte bisher jedoch noch nicht beigelegt wurde, schiebt man uns zu den Feierlichkeiten eben eine Mogelpackung unter. Der Einfachheit halber unterschlägt man uns Auftritte von Marius Müller-Westernhagen, den Toten Hosen, den Puhdys, Nena und anderen.

Die Stimmen verzerren, der Bass knarzt unschön aus den Boxen, der Sound ist eine einzige Matschepampe. Der ganze Mitschnitt versprüht den Charme einer Veranstaltung in der Aula der Gabriele-von-Bülow-Oberschule, auf der Steffen Simon ein Tischtennisturnier der Reinickendorfer Füchse moderiert. Dieses seltsame Ambiente durchfluten immer wieder die historischen Momente und Gefühle der damaligen Zeit, in denen der ehemalige Lockenkopf zum Beispiel bekannt gibt, dass soeben der Schießbefehl an der Mauer aufgehoben wurde.

Während Tamara Danz, Heinz Rudolf Kunze, Udo Lindenberg und Konstantin Wecker den Background-Chor zu „With A Little Help From My Friends“ liefern, lässt Joe Cocker seine Hände munter im Takt der Mauerspechte schlackern. BAP geben zu reichlich Feedback und Mikrofonfiepen ihren damals noch gar nicht so alten Klassiker „Verdamp Lang Her“ und vergessen vor lauter Euphorie das finale Gitarren-Solo. Nina Hagen erdolcht „My Way“, und Melissa Etheridge bedankt sich feierlich und wünscht uns für die Zukunft Alles Gute: „As an American, I am very proud to be here at this time in history. But as a human being I wish you both – east and west – freedom und Freiheit – jetzt und für immer!“

HelmutLehnert

Der damalige SFB Musikchef: Helmut Lehnert

Über die Chronologie des Abends setzt sich „Mauerfall – Das Legendäre Konzert Für Berlin ’89“ hinweg. Das wirkt spätestens in dem Moment skurril, wenn Udo Lindenbergs erster Auftritt nach seiner Krankheit angesagt wird, nachdem er vorher bereits „Horizont“ zum Besten gab. Mit einem „Hallöchen, Freunde, Hallöchen“ betritt er die Bühne. Hatte ihn während „Hör mich“ von den Zöllnern eine Mittelohrentzündung erwischt? Angesichts des Beitrags der Ost-Berliner wäre dies verständlich.

Die nachdenklichen Stimmen kamen ausgerechnet von den befreiten Ost-Rockern. Andre Herzberg, Sänger der Band Pankow, stand der kritiklosen Begeisterung des Tages mit gemischten Gefühlen gegenüber: „Ich wollte so ein Stück Souveränität zurück haben. Ich wollte nicht, dass der Osten zum Westen geht, sondern der Westen zum Osten kommt und sich da freut, und der Osten selber die Freude der eigenen Mündigkeit ausdrückt.“ War wohl nichts.

Vor Deutschland lag in den nächsten Jahrzehnten ein langer Kater und ein zögerliches Zusammenwachsen, die neuen Bundesländer bluteten währenddessen langsam aus. Besonders hart traf es Silly, die nach der Wiedervereinigung den Weg ihres Landes gingen und erst in den letzten Jahren wieder auf die Beine kamen. Passend singt die inzwischen verstorbene Tamara Danz zum Abschluss des Albums: „Alles wird besser, aber nichts wird gut.“ (Sven Kabelitz)

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Auch meine Erinnerung an jene Tage verbinde ich stark mit meinem Vater. Er war ein stramm konservativ-katholischer Mann, der als Heimatvertriebener mir immer wieder gebetsmühlenartig prophezeite, dass es bei der „Teilung“ auf Dauer nicht bleiben werde.  Ich hatte für diese Prophezeiung nur ein müdes, mildes Lächeln übrig.

Ich hätte ihm die Freude, dass er recht behalten hatte, sehr, sehr gerne gegönnt, leider verstarb er dann schon 1986 …

Es mag ja sein, dass die Aufnahmen  nicht optimal waren, aber das spielt hier eigentlich so gar keine Rolle … bedenkt man unter welcher Hektik dieses gigantische Konzert vorbereitet wurde. Im Begleitheft wird darüber ausführlich berichtet.

Der Silly Gitarrist erinnert sich:

»Das ganze Land war auf den Beinen. Die Grenzübergänge, durch die wir mit unserer Anlage mussten, waren total überfüllt. Wir hatten Probleme, pünktlich in die Deutschlandhalle zu kommen«, erinnert sich Uwe Hassbecker. »Alles kehrte sich von unten nach oben. Die Tage der Maueröffnung waren das Beeindruckendste, was ich erlebt habe.« Fast klingt es, als könne der Silly-Gitarrist auch heute noch nicht fassen, dass damals die Mauer fiel. »Schon die Zeit zuvor war aufregend! Jeden Tag passierte etwas Neues! Es geschahen Dinge, die wir uns im Traum nicht hätten vorstellen können. Wir waren wie im Ausnahmezustand.«

Die Veranstaltung wurde vom Sender Freies Berlin (SFB) auf die Beine gestellt, der Eintritt war frei. »Die Organisation war mit heißer Nadel genäht. Es war alles total chaotisch, keiner wusste, wer wann dran war. Während des Tages strömten 50.000 Leute durch die Halle, es fühlte sich an wie auf ‘nem Bahnhof. Es war immer rappelvoll, die Leute wechselten ständig, die ganze Stadt war auf den Beinen.«

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Und ja, es ist ein pathetisches Konzert gewesen, aber wann verdammt noch mal, war diese Haltung jemals gerechtfertigter in den vergangenen Jahrzehnten, als bei so einem Konzert.

Und ich erwisch mich mit meinen feuchten Augen … aber hier hören wir einfach einen kleinen Ausschnitt von deutschen Klassikern der Rockmusik (Musik verbindet halt) und natürlich ist dieses „With A Little Help From My Friends“ (man stelle sich vor, dass bei den background vocals selbst ein Konstantin Wecker mit von der Partie war !) eine Hymne, die einfach nur passend war.

Und Udo Lindenberg nuschelt auf seine ganz eigene Art und stellt dabei u.a. folgendes fest:

„Dass wir jetzt so zusammen sind, verdanken wir ja wohl den Demonstranten und der Demokratie-Bewegung in der DDR.“

Und ja, das ist jetzt schon verdamp lang her …

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Titel:
01. Moderation 0.32
02. Joe Cocker: With A Little Help From My Friends (Lennon/McCartney) 8.46
03. Moderation 0.38
04. BAP: Verdamp lang her (Heuser/Niedecken) 7.47
05. Udo Lindenberg: Horizont (Lindenberg/Reszat/Applegate/Thatcher) 4.37
06. Die Zöllner: Hör mich (Zöllner) 4.52
07. Moderation (mit Udo Lindenberg) 2.55
08. Udo Lindenberg: Sonderzug nach Pankow (Mack/Warren/Lindenberg) 1.33
09. Udo Lindenberg: Wir wollen doch einfach nur zusammen sein (Mädchen aus Ost-Berlin) (Lindenberg) 2.31
10. Heinz Rudolf Kunze: Die offene See (Kunze) 4.55
11. Moderation 0.09
12. Nina Hagen: My Way (Francois/Revaux/Anka/Hagen/Niessen) 4.59
13. Moderation 0.30
14. Pannach und Kunert: Der Tag an dem die Mauer fiel (Kunnert/Pannach) 3.41
15. Moderation 1.08
16. Melissa Etheridge: Testify (Etheridge/McCormick) 4.35
17. Konstantin Wecker: Die weiße Rose (Wecker) 3.10
18. Moderation  0.11
19. Pankow: Gib mir’n Zeichen (Ehle/Herzberg) 4.28
20. Moderation (mit Tamara Danz ) 1.17
21. Silly: Alles wird besser (Danz/Hassbecker/Karma) 6.00

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Tagesschau

BAP – Saison der Container + 2 (1988)

FrontCover1Die kölschen Jungs um BAP waren 1988 ganz schön angesagt (und zwar zurecht). Und so ließ sich die Plattenfirma nicht lumpen und veröffentlichte zur Promotion für das Album „Da Capo“ eine Single im LP-Format (aber mit 45 Umdrehungen).

BAP präsentieren sich hier schon fast ungestüm-knackig und besonders bei den Titelsong „Saison der Container“ kann man nur sagen: ACD/DC lassen grüßen. Nicht minder heftig dann „Rääts un links vum Bahndamm“

Das besondere an dieser Scheibe ist dann aber die BAP-Liveversion von dem Steppenwolf Klassiker „Born To Be Wild“. Zu dieser Aufnahme findet sich dann folgender erläuterter Text auf der Rückseite der Hülle:

„Wie wir dazu kommen, diese Antiquität zu veröffentlichen ? – Ganz einfach: Hatten was uns gedacht, daß es wohl keine passendere Nummer zum Aufwärmen aller Beteiligten am Anfang unseres Beitrags zum „Rennen“ (Werner gegen Holgi) gäbe. Recht hatten wir !! Deshalb hier dieses Tondokument vom Hartenholm-Flughafen, aufgenommen in den frühen Morgenstunden (so gegen 1/2 2) des 4. September ´88 unter Mitwirkung 200.000 optimal gelaunten Werner-Freaks, welches wir Euch nicht vorenthalten  wollen. Beschied !?!“

Soweit so gut, und weil das ganze ne nette Angelegenheit war, habe ich gleich den TV-Mitschnitt von diesem Auftritt beigelegt.

Und nun wieder: viel Vergnügen !

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Besetzung:
Manfred „Schmal“ Boecker (percussion)
Steve Borg (bass)
Alexander „Effendi“ Büchel (keyboards)
Klaus „Major“ Heuser (guitar)
Wolfgang Niedecken (vocals)
Jürgen „Jürgens“ Zöller (drums)

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Titel:
01. Saison der Container (Heuser/Niedecken) 4.28
02. Rääts un links vum Bahndamm (Heuser/Niedecken) 5.21
03. Born To Be Wild (Bonfire) 4.33

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Verschiedene Interpreten – Greenpeace (1984)

FrontCover1Es gab ja nicht nur diese Benefiz-LP´s der Aktion Sorgenkind & Co. Nein, auch die alternative, die linke „Szene“ hatte ihre Ideale, die es auch musikalisch zu unterstützen galt.

Die aufkeimenden Umwelt- und Ökobewegung (die „Grünen“ waren mittlerweile im Bundestag zu Bonn und verblüfften mit ihrem alternativen Verhaltensweisen die traditonellen Partein … und ich saß damals feixend vor dem Fernseher) hatte natürlich mit dem Flaggschiff „Greenpeace“ seine Helden.

Und das zu recht ! Mit ihren „radikalen“ Aktionen sorgten sie für die notwendige Aufmerksamkeit für den Zustand unserer Erde … Und diese Album sollte den Kauf eines Schiffes für Greenpeace unterstützen … immerhin 3 DM pro LP sollte Greenpeace zweckgebunden zufließen …

Fast 30 Jahre später macht dieses Album insofern weiterhin Freude, weil man damit auch einen Querschnitt der damaligen deutschsprachigen Rockmusik zu hören bekommt und erfreulich und überraschend kommt es mir vor, dass die meisten der damaligen Künstler sich bis heute halten konnten, bzw. bis heute nicht vergessen sind. Von BAP (mit ihrem brillianter „Kristallnaach“ über den gewohnt schnodrigen Udo Lindenberg bis hin ja, auch bis hin zu Peter Maffay, der durchaus was zu sagen hatte.

Und auf der Rückseite dieser LP kann man dann folgenden Text lesen:

Warum ...
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2017:

In Duschgels, Peelings oder Make-up finden sich winzige Plastikpartikel, beispielsweise als Schleifmittel, Filmbildner oder Füllstoff. Aber auch flüssige und wachsartige Kunststoffe werden in Kosmetik- und Körperpflege-Produkten eingesetzt. Mit dem Abwasser gelangen die vermeintlichen Helfer in Flüsse und Meere, kein Klärwerk kann sie vollständig aufhalten.

Die Folgen: Zanderlarven futtern Mikroplastik statt Plankton. Im Kot von Seehunden und Kegelrobben, in den Därmen von Dorschen und Makrelen, in den Körpern von Miesmuscheln und Nordsee-Garnelen – überall haben Wissenschaftler den quasi unverrottbaren Werkstoff bereits nachgewiesen. Im Mittelmeer ebenso wie in der Nordsee, selbst in den entlegenen Gewässern der Arktis und der Antarktis.

Microplastics Found in Fish

Mit Ihrer Hilfe kann Greenpeace Industrie und Politik zum Handeln auffordern: Studien und Laboranalysen beweisen den Einsatz von Plastik in der Kosmetikherstellung. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen von L’Oréal und Co., auf Plastik zu verzichten, entlarvt Greenpeace als Lippenbekenntnisse und setzt sich für ein gesetzliches Verbot in Deutschland ein. Mit unserem weltweiten Netzwerk unabhängiger Greenpeace-Büros arbeiten wir daran, grenzüberschreitende Lösungen für eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit zu finden: die schleichende Vergiftung des Meeres und aller Lebewesen, die aus ihm hervorgehen, mit Plastik.(Quelle: Greenpeace.de)

Der Kampf geht weiter ! Und ab dem heutigen Tage bin ich nun Mitglied bei Greenpeace.

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Titel:
01. BAP: Kristallnaach (BAP/Niedecken) 4.56
02. Udo Lindenberg: Commander Superfinger (Lindenberg/Kübler) 4.10
03. Ulla Meinecke: Zauberformel (Evans/Meinecke) 3.44
04. Novalis: Kleinwenig Mehr (live) (Job/Mühlböck) 3.15
05. Bots: Diese Nacht (Sanders/Lindenberg/Heirei/Walraff) 3.45
06. Konstantin Wecker: Noch lädt die Erde ein (Wecker) 3.03
07. Peter Maffay: Der Baum des Lebens (Schirmann/Zuckowski) 3.22
08. Ina Deter Band: Mit Leidenschaft (Deter) 3.39
09. Hans Hartz: Vor meinem Fenster steht ein Baum (Hartz) 3.08
10. Georg Danzer: Atlantis (Leitch/Danzer) 4.25
11. Ludwig Hirsch: Hobellied (Kreutzer/Raimund/Hirsch) 3.33
12. Marius Müller-Westernhagen: Laß uns leben (Müller-Westernhagen) 4.20
13. Hannes Wader: Reine Natur (Wader/Hoop) 3.13
14. Trio: W. W. W. (Wir wollen watt) (Remmler/Kralle/Czukay) 3.46

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Ohne Worte …

Band für Afrika – Nackt im Wind (1985)

FrontCover1Diese Aktion hat damals für ganz viel Furore gesorgt:

Die Band für Afrika war ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener deutscher Künstler, mit dem Ziel Spendengelder für Afrika zu sammeln. Vorbild dafür war das britische Projekt Band Aid, das Bob Geldof und Midge Ure 1984 in England organisierten.

Das Projekt wurde im Jahr 1985 initiiert. Der Text des Liedes Nackt im Wind stammt von Wolfgang Niedecken (BAP). Im Januar 1985 wurde in den Studios der FSM ein Videoclip für die Fernsehsendung Formel Eins aufgenommen. Alle beteiligten Künstler und Plattenfirmen verzichteten auf ihre Gage. Der Song erreichte Platz drei der Hitparade.

Band für Afrika trat am 13. Juli 1985 anlässlich des Live-Aid-Konzerts in Köln live auf, der Titel Nackt im Wind wurde weltweit übertragen. Außerdem wurde noch Deserteure von Wolf Maahn gemeinsam gesungen, was 1987 anlässlich der damals letzten Rockpalast-Nacht in der ARD gesendet wurde.

Nackt im Wind ist der Name eines 1985 von Herbert Grönemeyer und Wolfgang Niedecken geschriebenen Liedes. Es entstand für das Projekt Band für Afrika, das zum Ziel hatte, nach dem Vorbild des Band-Aid-Projektes um Bob Geldof (1984) ein vergleichbares deutsches Musikprojekt zu initiieren, um Geld für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien 1984–1985 zu sammeln.

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Alternatives Frontcover

Um zu vermeiden, dass zu viel des eingenommenen Geldes durch die GEMA an einzelne Künstler gezahlt werden müsse (wodurch die für Spenden zur Verfügung stehende Summe gesunken wäre), kam der Song mit seinen Autoren unter dem Namen „Band für Afrika“ heraus. Tatsächlich hatten jedoch Herbert Grönemeyer (Musik) und Wolfgang Niedecken (Text) das Lied konzipiert. Niedecken hatte den Text ursprünglich für BAP geschrieben, als die Anfrage kam, ob er sich an dem Projekt beteiligen wolle. Er fand den Text passend und bot ihn bei einem Treffen in Frankfurt am Main an. Grönemeyer schrieb dann die Musik dazu.

Niedecken äußerte sich später kritisch zu seinem Text:

„Ich denke, dass man die eine oder andere Zeile überarbeiten müsste. Damals war der Text sehr stark festgemacht an den Sünden unserer Ahnen. Man kann aber auch nicht alles auf die Kolonialzeit zurückführen, was an Problemen vorhanden ist. Das ist der Kardinalfehler dieses Textes. Wenn ich ihn heute noch mal neu schreiben würde, würde ich wahrscheinlich ganz anders herangehen!“

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An den Aufnahmen beteiligten sich Künstler, die zu dieser Zeit eine besondere Popularität in Deutschland genossen. Hierzu zählten Alphaville, BAP, Ina Deter, Extrabreit, Geier Sturzflug, Herbert Grönemeyer, Gitte Haenning, Hans Hartz, Heinz Rudolf Kunze, George Kranz, Klaus Lage, Udo Lindenberg, Wolf Maahn, Peter Maffay, Ulla Meinecke, Marius Müller-Westernhagen, Münchener Freiheit, Nena, Rheingold, Rodgau Monotones, Spider Murphy Gang, Spliff, Trio und Juliane Werding.

Um dem Zweck der Platte zu dienen, verzichteten alle Beteiligten auf ihre Gagen und Tantiemen. Die Initiatoren gingen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie durch einen besonderen Aufdruck auf der Schallplattenhülle auch den Handel in die Pflicht nahmen:

„Die Künstler legen Wert auf die Feststellung, daß wirklich niemand außer den Spendenempfängern an dieser Schallplatte profitiert. Komponist, Texter, Musiker, Produzent, Schallplattenfirma und Verlag verzichten auf jeglichen Verdienst und führen mindestens 2,00 DM pro Single (plus nachträglich anfallende GEMA-Lizenzen) als Spende auf die o.a. Konten ab. Der Schallplattenhandel wird gebeten, diesem Beispiel zu folgen.“

Nackt im Wind wurde am 21. Januar 1985 als Single und Maxi-Single veröffentlicht, die jeweils die gesungene und eine Instrumentalversion des Liedes enthielten, und erreichte akzeptable bis gute Platzierungen in den Hitlisten in Österreich (Platz 18), der Schweiz (Platz 21) und Deutschland (Platz 3). (Quelle: wikipedia)

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Da sitzen sie … alle auf einen Haufen

Wie sähe es aus, wenn Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen und Peter Maffay zusammen einen Song machen würden? Vor allem, wenn sie dabei von BAP, Klaus Lage, Nena, der Münchner Freiheit und Trio begleitet werden? kann man sich gar nicht vorstellen?

Gab es aber! Initiert von Herbert Grönemeyer fanden sich 1985 über 30 deutsche Popmusikerinnen zusammen, um nach Bob Geldofs Vorbild ein Hilfsprojekt für Afrika einzusingen. komponiert von Grönemeyer und getextet von Wolfgang Niedecken erreichte „Nackt im Wind“ der Band für Afrika immerhin Platz 3 in den Charts. schwer vorstellbar, dass sich diese Musiker heute noch einmal zusammen finden würden, aber damals scheint es zumindest laut beobachtung des Zeit-Journalisten Tom R. Schulz geklappt zu haben:

„Selbst Nena, die gelangweilt wie eine unterbeschäftigte Verkäuferin in der Sportabteilung eines Warenhauses in die Pedalen eines Hometrainers trat, wenn es nichts für sie zu singen gab, oder Peter Maffay, der schweren Schritts im Cowboyanzug umherstapfte, fügten sich in die Gemeinschaft ein.“

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Gitte beim „Live-Aid“ Konzert in Köln, 1985

Ein solches Starensemble der deutschen Popmusik kann nur von einem angekündigt werden: Ingolf Lück präsentierte die Band für Afrika in der „Formel eins“-Show:

Das Highlight ist aber die Live-Version zum Live Aid-event ’85. der britische Moderator von Radio One schaltet stilecht zum Kölner Dom, wo die beiden Türme erst langsam verschwinden und auf die Bühne geschnitten wird. dort kündigt eine Moderatorin an, dass die 30 Musiker gestern nacht lange zusammen gesessen hätten, um eine Erklärung zu formulieren, die Udo Lindenberg vorträgt, „wir wollen das heute mal ein bisschen konkreter und nicht nur ein paar fromme Sprüche und deswegen steht das hier auf dem Zettel.“:

Als Ergänzung habe ich eine Interview mit Wolfgang Niedecken aus dem Jahr 2010 beigefügt, in dem er u.a. auch über dieses Projekt berichtet.

Ach ja … musikalisch finde ich „Nackt im Wind“ eher dürftig … aber was soll´s… wenn die Einnahmen tatsächlich ein wenig geholfen haben … dann soll´s mir recht sein.

Besetzung;
Alphaville – BAP – Extrabreit – Geier Sturzflug – George Kranz – Gitte Hænning – Hans Hartz – Heinz Rudolf Kunze – Herbert Grönemeyer – Ina Deter – Juliane Werding – Klaus Lage – Marius Müller-Westernhagen – Münchener Freiheit – Nena – Peter Maffay – Rheingold – Rodgau Monotones – Spider Murphy Gang – Spliff – Stefan Waggershausen
Trio – Udo Lindenberg – Ulla Meinecke – Uwe Fahrenkrog-Petersen – Wolf Maahn – Richard Wester

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Titel:
01- Nackt im Wind (Grönemeyer/Niedecken) 5.11
02. Nackt im Wind (Instrumental Version) (Grönemeyer) 4.10
+
03. 03 – Interviw mit Wolfgang Niedecken – Gesellschaftspolitik, unbequeme Wege und Solidarität (2010) 23.57

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BAP – Bess demnähx (1983)

FrontCover1Damals waren BAP schon auf dem Weg zum Zentit … und diese Live-Doppel-LP geriet zu einem Triumph für eine der emerkenswertesten Bands, die es damals wohl gab.

Bess demnähx (Kölsch für „Bis demnächst“) ist das erste Livealbum der Kölner Rockband BAP. Es erschien 1983 bei EMI Electrola und war vom 26. August bis 1. September für eine Woche auf Platz eins der deutschen Albumcharts.

Das Livealbum ist ein Zusammenschnitt aus elf während der Vun drinne noh drusse-Tour aufgenommenen Konzerten. BAP wollten ursprünglich ein Live-Triplealbum rausbringen, was von der Plattenfirma aus Kostengründen abgelehnt wurde. Man verständigte sich darauf, das Doppelalbum im DMM-Verfahren (Direct-Metal-Mastering) zu pressen um die Gesamtlaufzeit auf insgesamt ca. 100 Minuten für die durchschnittlich 4 Stunden Livekonzert auf dem Album zur Verfügung zu haben.

Während der Tournee wurde der Schlagzeuger Wolfgang „Wolli“ Boecker durch Jan Dix ersetzt.

Von Bess demnähx gibt es, anders als bei den Studioalben von BAP, keine remasterte Version.

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Dreizehn der insgesamt achtzehn Lieder von Bess demnähx entstammten von den bis dahin erschienenen vier Studioalben. Dabei war das zu der Zeit aktuelle Album Vun drinne noh drusse mit sechs Stücken am stärksten vertreten. Drei Songs stammen von Für usszeschnigge! und jeweils zwei von den ersten beiden LPs …rockt andere kölsche Leeder und Affjetaut.

Die restlichen fünf Stücke waren neu bzw. Coverversionen. Weißte noch? und Nemm mich met sind während der Vun drinne noh drusse-Tour entstanden und sofort in das Live-Repertoire aufgenommen worden. Bei Su ’ne Morje handelt es sich um eine Coverversion von Bob Dylans One Too Many Mornings. Et Letzte Leed gehörte schon seit einigen Jahren zu BAPs Live-Repertoire, hatte es jedoch nie auf eines der bisherigen Studioalben geschafft. Für Hundertmohl konnte während der elf aufgenommenen Konzerte keine akzeptable Liveversion mitgeschnitten werden, worauf man sich entschied, eine Studioaufnahme anzufertigen, die dann als letzter Song das Album beendete.(Quelle: wikipedia)

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„Bess demnäx“ wurde auf der „Vun drinne noh drusse“-Tour 1982/1983 aufgenommen. Mit diesem Livealbum ist der Gruppe um Wolfgang Niedecken ein kleines Meisterwerk geglückt. Die meisten Titel kommen rockiger und druckvoller rüber, als bei den Studioversionen. Bei Stücken wie `Wenn et Bedde sich lohne däät`, `Ne schöne Jrooß`, `Zehnter Juni` und `Waschsalon` geht richtig die Post ab. Aber auch die ruhigeren Titel wie `Do kanns zaubere` und `Helfe kann dir keiner` schlagen voll ein. Meine liebsten Stücke sind auch heute noch `Nemm mich met`, `Frau, ich freu mich` und `Stell dir vüür`. Man hat wirklich den Eindruck, als wäre man direkt im Konzert, mitten unter den anderen Fans. Das nenne ich mal eine richtig starke Produktion (und deutlich besser als das schlappe „…affrocke!!“ von 1991). Zurück zu „Bess demnähx“. Natürlich muss man auch auf die grossen Hits `Verdamp lang her` und `Kristallnaach` nicht verzichten. Und zum Abschluss gibt es `Hundertmohl`, einen Studiosong.

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Toller Sound, tolle Setliste und grosse Spielfreude …

Schade ist es, dass bis heute die nicht veröffentlichten Lieder von der damaligen Tour nicht erschienen sind. Das Doppel-Album hat eine Spielzeit von knapp 100 Minuten, die Konzerte dauerten aber oft 180 Minuten. (DoubleTrouble)

BAP in voller Blüte. Mit den ersten Alben hatten sie den Großteil ihrer unsterblichen Songs bereits zusammen, von dem sie hier auch zehren können (ein gescheitertes Dylan-Abklatschen hier beschweigen wir mal). Musikalisch waren starke Instrumentalisten ein gutes Gegengewicht zu Niedeckens Ego. Dieser und die Band tobten sich regelmäßig kräftig bei den Konzerten aus. Danke für diese Power, interessante Versionen und das Beiheft ! BAP brachte damals ein besonderes Live-Doppel-Album heraus: auf zwei LPs insgesamt fast 100 Minuten! (Serenus Zeitblom)

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Single-Auskopplung

Und ich gestehe freimütig, dass ich damals BAP nur am Rande mitbekommen habe … 1983 kam meine zweite Tochter zur Welt und ich kämpfte mit Windeln und einem intensiven Leben als Streetworker … da blieb für Musik nicht mehr soviel Zeit ..

Umso schöner ist es … dass man BAP ja immer wieder neu entdecken kann, denn BAP spielten damals mit Herz und Hirn … allein die Texte …

Und das Begleitheft ist ne Wucht …

 

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Besetzung:
Manfred Boecker (percussion, vocals)
Steve Borg (bass)
Alexander Büchel (keyboards)
Jan Dix (drums)
Klaus Heuser (guitar, vocals)
Wolfgang Niedecken (vocals, guitar)

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Titel:
01. Wenn et Bedde sich lohne däät (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 5.23
02. Ne schöne Jrooß (Heuser/Niedecken) 6.25
03. Eins für Carmen un en Insel  (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 3.34
04. Do kanns zaubere (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 4.58
05. Zehnter Juni (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 6.58
06. Weißte noch? (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 4.57
07. Kristallnaach (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 6.43
08. Nemm mich met (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 5.57
09. Ahn ’ner Leitplank (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 6.21
10. Su ’ne Morje (One Too Many Mornings) (Dylan/Niedecken) 3.15
11. Helfe kann dir keiner (Heuser/Niedecken) 6.25
12. Verdamp lang her (Heuser/Niedecken) 7.36
13. Frau, ich freu mich (Heuser/Niedecken) – 6:35
14. Waschsalon (Heuser/Niedecken) 2.38
15. Liebesleed (Niedecken) 6.02
16. Stell dir vüür (Niedecken) 7.51
17. Et letzte Leed (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 4.47
18. Hundertmohl (Bocker/Borg/Büchel/Dix/Heuser/Niedecken) 4.02

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Helge Cramer u.a. – WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film (1986)

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Am 26. April 1986 ereignet sich in Tschernobyl der GAU, dessen Folgen Wochen und Monate das tägliche Leben in Europa bestimmten.
Vor diesem Hintergrund bekam die öffentliche Diskussion um den geplanten Bau der atomaren Wiederaufbereitungsanlage – WAA – im oberfänkischen Wackersdorf eine neue Dimension. Der bis dahin eher lokale Widerstand gegen dieses Vorhaben wurde zu einem nationalen Thema und manifestierte sich am 26./27. Juli 1986 beim 5. Anti-Waahnsinns-Festival als eine Demonstration mit 120.000 Teilnehmern:

WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 1986. Die Musikdokumentation entstand im Rahmen des Anti-WAAhnsinns-Festival in Burglengenfeld. Sie wurde durch die gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf zusammenarbeitenden Oberpfälzer Bürgerinitiativen finanziert. Alle Beteiligten verzichteten auf Lohn und Honorare.
Der Film lief nach seiner Fertigstellung auf mehreren Filmfestivals. Er wurde auf der Alpinale als Bester sozialkritischer Film ausgezeichnet. Eine 1987 durch Helge Cramer geschaffene, deutlich umfangreichere Video-Rekonstruktion des Gesamtmaterials wurde unter dem Titel Waahnrock ebenfalls auf mehreren Festivals gezeigt.

Der Film berichtet über das fünfte Anti-WAAhnsinns-Festival, das am 26. und 27. Juli 1986, nur 90 Tage nach der Katastrophe von Tschernobyl, in Burglengenfeld stattfand. Das Festival markierte den Höhepunkt der Bürgerproteste gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf. Mit rund 100.000 bis 120.000 Besuchern war es das bis dahin größte Rockkonzert der deutschen Geschichte.

Als Künstler wirkten unter anderen BAP, Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken, Rio Reiser, Herbert Grönemeyer, Haindling, Biermösl Blosn, Wolf Maahn und Die Toten Hosen mit. Der Film legt seinen Schwerpunkt auf die Auftritte der Musiker, zeichnet dabei aber auch das Umfeld nach, in dem die Veranstaltung stattfand.

Die Produktion war von Anfang an auf die Kooperation und das zeitlich parallele Schaffen der beteiligten Regisseure hin ausgelegt. Die Planung sah vor, dass der zu diesem Zeitpunkt im Umfeld des Rockpalast tätige Wagner die Aufzeichnung der Bühnenshow verantwortete, während der Journalist Heitkamp zunächst den Aufbau des Festivals dokumentierte und später die Ereignisse im Backstage-Bereich filmte. Cramer

Filmplakat

Filmplakat

dokumentierte den Großeinsatz der Polizei, fertigte das Material über die Protestierenden an und übernahm den Schnitt. Die Produktion wurde auf U-matic gedreht und geschnitten und später für die Kinos auf 35-mm-Film transferiert.(Quelle: wkipedia)

Der Spiegel schrieb damals Filmpremiere:
„Weihnachten ist auch für die Atomkraftgegner eine Zeit der Besinnung. „WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film“ fügt sich gut in diese Stimmung. In dieser Woche kommt die Dokumentation in die Kinos, die an das große Rockfestival erinnert, zu dem sich im vergangenen Juli mehr als 100000 Besucher in Burglengenfeld versammelt hatten.

Der Film (Regie Christian Wagner) zeigt Bilder von schikanösen Polizeikontrollen und solche, die seit Woodstock bekannt sind: Festivaliers im Schlafsackmorgendliches Zähneputzen im Zeltlager. Und auch die Musik glaubt man seit jenen fernen Tagen schon zu kennen. Prominente Vertreter der Richtung „deutscher Rock“, die manchem Popfreund ein Grausen ist, viele andere aber glücklich macht, sind dabei. Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken und „Bap“, Wolf Maahn und eine Endlos-Liste von Deutsch-Rockern spielen nun noch einmal im Kino auf. Alles vergeben, der Zweck heiligt die Mittel.“ (15. Dezember 1986)

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Und hier mal die Liste der Künstler/Akteure, die man in diesem Streifen zu sehen bekommt, und diese Liste ist wahrlich beeindruckend:

Wolfgang Ambros – Bap – Biermösl Blosn – Fritz Brause Band – Die Firma – Marian Gold – Chris McGregor – Herbert Grönemeyer – Anne Haigis – Haindling – Die Toten Hosen – Uli Hundt und der Wahnsinn – Frankfurter Kurorchester – Udo Lindenberg – Wolf Maahn und Unterstützung – Hedwig Mitteregger – Mo and the Gangsters of Love – Rio Reiser – Rodgau Monotones – Purple Schulz – Theatre du Pain und Hubertus Bensch – Eisi Gulp – Werner Kozwara – Freda Meissner-Blau – Helmut Ruge – Claudia Schenk – Pfarrer Andreas Schlagenhaufer – Günter Wallraff

Und eben fällt mir, dass ich ich in dieser Liste doch glatt noch den großartigen Kevin Coyne vergessen habe.

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Die Toten Hosen – noch ziemlich jung

Für die handwerkliche Qualität der Musikaufzeihnungen zeigte eben de Rockpalast Wagner und da weiß man schon was man hat.

Beeindruckend die Dokumentation rund um den Film … all diese gruseligen Bilder eines völlig überzogenen Verständnis von Staatsmacht – gewalt …

Daher mein Prädikat: Sehr empfehlenswert … eine zeitgeschichtliche Dokumentation von besonderer Güte !

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Rio Reiser + Campino

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