Bear Family – Katalog Nr. 1 – 2012

titelWas man beim stöbern und aussortieren so alles findet …  z.Beinen kleinen aber mehr als feinen Katalog (16 Seiten) des Wahnsinns-Label Bear Family:

Bear Family Records ist ein Wiederveröffentlichungs-Label (LC 05197) für Country-Musik, deutschen Schlager, Rockabilly, Rock ’n’ Roll, Rhythm & Blues, Blues, Soul, Jazz und Neue Deutsche Welle. Es machte sich vor allem durch aufwendig recherchierte und gestaltete CDs und Boxen von vergessenen und weniger bekannten Künstlern aus diesen Bereichen einen Namen. Sitz des Labels ist ein alter Bauernhof im norddeutschen Holste-Oldendorf (Ortsteil Vollersrode) in der Nähe von Bremen.

Das Label wurde 1975 von Richard Weize gegründet. Die erste Veröffentlichung Goin‘ Back To Dixie war dem Country-Musiker Bill Clifton gewidmet.

Inzwischen gilt das Label im Bereich von Wiederveröffentlichungen und Neuveröffentlichung von Raritäten in seinen Bereichen international als eines der wichtigsten und wurde mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Grammy ausgezeichnet.

Die Box-Sets sind mit ausführlichen Beiheften (oft mehrere hundert Seiten Dokumentation) und Diskographien versehen und unterschiedlichsten Themen gewidmet. So enthält Beyond Recall 256 Titel, die von jüdischen Musikern im nationalsozialistischen Berlin aufgenommen wurden und Next Stop Vietnam 13 CDs mit Songs zum Vietnamkrieg, eine andere versammelt auf 44 CDs 1244 Aufnahmen schwarzer Musiker in Europa vor 1927.

Die Erstauflage liegt meist bei 1000 Stück und geht bis 3000.

Weize gab 2015 die Leitung des Labels an die zwei engen Mitarbeiter Detlev Hoegen und Michael „Ohlly“ Ohlhoff ab (Quelle: wikipedia)

Tja, und ohne den Richard Weize ….

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Richard Weize (* 4. August 1945 in Bad Gandersheim, Deutschland) ist einer der renommiertesten deutschen Musikkenner und war bis 2015 Betreiber des Musiklabels Bear Family Records, das sich vor allem mit aufwändigen Wiederveröffentlichungen und Neuveröffentlichungen von Raritäten aus dem Bereich des Country, Rockabilly und des deutschen Schlagers einen Namen gemacht hat.

Weizes Mutter hatte eine Buchhandlung in Bad Gandersheim. Der gelernte Dekorateur und ehemalige Weinhändler, der ab 1966 mehrere Jahre in England als Wein-Vertreter lebte, fährt seit Mitte der 1960er Jahre regelmäßig in die USA, um nach verschollenen Aufnahmen und Master-Bändern von Künstlern zu forschen. Bear Family, heute in einem alten Bauernhof im norddeutschen Holste-Oldendorf beheimatet, wurde 1975 gegründet.

Er lernte viele der Künstler, u.a. Johnny Cash, persönlich kennen und hatte seinen ersten großen Erfolg mit seinem Label mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen von Cash (The unissued Johnny Cash, 1978). Da viele der Musiker, deren Werke er wieder veröffentlichte, längst vergessen waren, bereitete er ihnen oder ihren Angehörigen oft große Freude. So war die Musikerin Charline Arthur, die nach ihrem kurzen Erfolg in den 1950er Jahren nie ein Comeback schaffte und dazu an Arthritis litt und nicht mehr Gitarre spielen konnte, noch kurz vor ihrem Tod durch die ihr gewidmete Bear-Family-Retrospektive zu Tränen gerührt.

Richard Weize wurde mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. In der US-amerikanischen Country-Szene ist er hoch angesehen.

Beim Klaus-Kuhnke-Archiv für Populäre Musik wurde 1998 Richard Weize Gesellschafter als Nachfolger von Klaus Kuhnke. (Quelle: wikipedia)

Und ein leidenschaftlicher Sammler wie ich, kriegt bei so einem Katalog natürlich feuchte Augen und Hände …

Und es könnte gut sein, dass für mich 2017 das Jahr des Bären wird …

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(Diesmal wieder ohne Passwort)

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Neben der Botox-Bombe (*grusel*) Dolly Parton würde ich auch so bedröppelt ausschauen