Yehudi Menhuhin + Berliner Philharmoniker – Konzert für Violine und Orchester D-Dur Opus 77 (Johannes Brahms) (1958)

FrontCover1Jetzt ein wahrlich gewichtiges Werk der klassischen Musik:

Das Violinkonzert in D-Dur op. 77 von Johannes Brahms ist sein einziges Violinkonzert und zählt zu den bekanntesten Werken dieser Gattung.

Brahms begann das Werk im Sommer 1878 während eines Sommeraufenthaltes in Pörtschach am Wörthersee. Ende August schickte er seinem Freund, dem Violinisten Joseph Joachim, die Violinstimme des ersten Satzes und den Beginn des Finales mit der Ankündigung, dass „die ganze Geschichte vier Sätze“ haben solle. Einige Wochen später hatte sich Brahms jedoch für die klassische Form in drei Sätzen entschieden. Verbunden mit der Bitte, ihm Änderungsvorschläge mitzuteilen, schickte er den gesamten Solopart an Joachim. In seinem ersten Korrekturwunsch, den er Brahms zurückschickte, vereinfachte Joachim das Werk an einigen besonders schwierigen Stellen im Hinblick auf größere solistische Wirkung. Brahms ließ zunächst nur wenige dieser Änderungen gelten. Es folgte ein intensives Ringen der beiden Musiker um die Form, das sich über die Uraufführung hinaus fortsetzte. Beispielsweise kommentierte Joachim die Tempobezeichnung des letzten Satzes mit „non troppo vivace? sonst zu schwer“. Brahms fügte daraufhin „ma non troppo vivace“ hinzu, strich es wieder, und setzte es in der endgültigen Partitur dann doch wieder ein. Da Brahms selbst die Violine nicht beherrschte und aus der Perspektive des Pianisten komponierte, war der Austausch mit Joachim entscheidend für die Endform des Stückes.

OriginalnotenMit Brahms am Dirigentenpult und Joachim als Solisten wurde das Werk am Neujahrstag 1879 im Gewandhaus in Leipzig uraufgeführt. Im Oktober desselben Jahres veröffentlichte es Fritz Simrock.

Die bekanntesten Kadenzen stammen von Joachim, eine Reihe von Musikern haben allerdings Alternativen angeboten, unter ihnen Leopold Auer und Ferruccio Busoni.

Das Werk hat – wie die meisten Konzerte seit dem Barock – drei Sätze nach dem Schema schnell – langsam – schnell:

Allegro non troppo
Adagio
Allegro giocoso, ma non troppo vivace

Bei vielen anderen Violinkonzerten steht die virtuose Darstellung des Soloinstruments

Der junge Brahms (1853)

Der junge Brahms (1853)

im Vordergrund, Form und Inhalt ordnen sich dem unter, das Orchester hat lediglich eine begleitende Funktion. Im Gegensatz dazu folgt Brahms’ Konzert symphonischen Prinzipien. Wie in seinem ersten und zweiten Klavierkonzert ist die Solostimme Erste unter Gleichen. Sie beschränkt sich nicht auf Figurenwerk und Umspielung melodischer Themen, sondern nimmt maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Motive.

Der erste, episch-weit gefasste Satz ist mehr als 20 Minuten lang. Er erinnerte schon Clara Schumann an den Kopfsatz von Brahms’ zweiter Symphonie. Er beginnt mit einem einfachen, periodisch ausgeführten Dreiklangthema, leitet über zu einem Seitenthema mit starken synkopischen Reibungen und endet gefühlvoll in einem schwärmerischen Gesangsthema.

Das zarte, lyrische Adagio im zweiten Satz verweilt lange Zeit bei den Holzbläsern und Hörnern, ehe die Violine schließlich das Thema aufgreift und gemeinsam mit dem Orchester weiterentwickelt.

Der Schlusssatz präsentiert ein effektvolles Rondo mit ungarisch gefärbten Tanzthemen, die im Wechselspiel zwischen Solovioline und Orchester fortentwickelt werden. Am Ende narrt Brahms die Hörer mit einer kleinen Überraschung: Das Stück scheint in einem Plagalschluss der Violine hinwegzudämmern – doch dann setzt das Orchester zum energischen Schlussakkord ein.

Das Werk ist geschrieben für Solovioline und Orchester mit zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotten, vier Hörnern, zwei Trompeten, Pauken und Streichern.

Die Kritik reagierte gespalten auf das Werk. Die Leipziger Uraufführung wurde ein Erfolg. Einige zeitgenössische Musiker mochten Brahms’ symphonische Auffassung des Instrumentalkonzerts und die technischen Schwierigkeiten jedoch nicht akzeptieren: Der Dirigent Hans von Bülow war der Ansicht, das Werk sei weniger „für“ die Violine als „gegen die Violine“ geschrieben. Henryk Wieniawski nannte das Stück unspielbar, und der Violinvirtuose Pablo de Sarasate weigerte sich, es zu spielen mit der Begründung, er finde es unerträglich, mitanhören zu müssen, wie die Oboe am Anfang des 2. Satzes die einzige Melodie des Konzertes der Violine vorenthielt. Zermürbt von dieser Kritik soll Brahms seine Skizzen für ein zweites Violinkonzert verbrannt haben.

Ähnliche Kritik war früher schon gegenüber anderen Werken für Streicher geäußert worden, wie Ludwig van Beethovens Violinkonzert oder Hector Berlioz’ Harold en Italie.

Das Spektrum der bekannten Interpretationen des Violin- und Konzertteils sowie

Der ältere Brahms

Der ältere Brahms

insbesondere der Kadenzen ist bemerkenswert. Von vielen großen Geigenvirtuosen und Dirigenten sind heute Aufnahmen verfügbar. Hier sind beispielhaft zu nennen: Gidon Kremer mit den Dirigenten Leonard Bernstein und Nikolaus Harnoncourt, Yehudi Menuhin mit Wilhelm Furtwängler, Jascha Heifetz mit Sergei Alexandrowitsch Kussewizki , David Oistrach mit Franz Konwitschny und Otto Klemperer, Itzhak Perlman mit Carlo Maria Giulini, Arabella Steinbacher mit Fabio Luisi, Maxim Vengerov mit Daniel Barenboim, Anne-Sophie Mutter mit Herbert von Karajan und Kurt Masur, Viktoria Mullova mit Claudio Abbado.

Das Violinkonzert wird gemeinhin für eines der wichtigsten Werke im Repertoire eines Geigers gehalten. Die technischen Anforderungen an den Solisten, mit dem Gebrauch von Doppelgriffen, gebrochenen Akkorden, sehr schnellen Skalierungspassagen und rhythmischen Variationen sind eindrucksvoll.

Von Joseph Joachim sind Metronomangaben erhalten. Diese deuten darauf hin, dass er das Werk sehr temporeich vortrug – entgegen seinen anfänglichen Vorbehalten und bedeutend schneller, als es in heutigen Konzertaufführungen üblich ist.

Der dritte Satz des Violinkonzerts findet als Titelmelodie des mehrfach ausgezeichneten Spielfilms There Will Be Blood Verwendung.(Quelle: wikipedia)

Und hier nun die Einspielung des Meistergeigers Yehudi Menhuhin ((geboren 22. April 1916 in New York City; gestorben 12. März 1999 in Berlin. Er gehörte zu den größten Violinvirtuosen des 20. Jahrhunderts.) dieses Werkes, begleitet von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Rudolf Kempe:

Rudolf Kempe (* 14. Juni 1910 in Dresden; † 12. Mai 1976 in Zürich) war ein deutscher Dirigent.

Er galt als Spezialist des spätromantischen deutsch-österreichischen Repertoires, insbesondere Richard Wagners, Anton Bruckners, Johannes Brahms‘ und, mehr noch, Richard Strauss‘.

Kempe studierte an der Orchesterschule in Dresden und begann 1928 als Oboist in Dortmund. Von 1929 bis 1936 war er erster Oboist und Pianist am Leipziger Gewandhausorchester und begann dort mit 27 Jahren seine Dirigentenlaufbahn. 1949 wurde er Dresdner Generalmusikdirektor, 1951 auch Leiter der dortigen Oper. Von 1952 bis 1954 war er GMD der RudolfKempeBayerischen Staatsoper in München, in den 1960er Jahren leitete er das Royal Philharmonic Orchestra und das Tonhalle-Orchester Zürich und war in dieser Zeit einer der weltweit gefragtesten Dirigenten (New York, Buenos Aires, Mailand, Salzburg). Sein frühzeitiger Tod verhinderte eine längere Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmonikern, deren GMD er 1967 geworden war. Sein Nachfolger wurde Sergiu Celibidache.

Kempe war ein selbstbeherrschter Dirigent, der sein großes technisches Können ganz in den Dienst der Orchester, der Musiker und Sänger stellte. Er sah und erlebte Musik weniger als publikumswirksame Veranstaltung, sondern eher aus der Perspektive der gemeinsam Musizierenden. Daher war er auch ein Anhänger des Ensembletheaters. Seine klare Zeichengebung unterstützte seinen strukturalistischen Interpretationsstil, den man gut daran erkennen kann, dass er gerade in den großen spätromantischen Partituren die kammermusikalischen Qualitäten, die Nebenstimmen und die feinen Klangschattierungen hörbar machte.

Er wurde auf dem Bogenhausener Friedhof in München beigesetzt. Die Urne wurde im März 2007 nach Stratford-upon-Avon zu seiner Witwe Cordula Kempe verbracht, die dort in der Rudolf Kempe-Society tätig ist. Der Grabstein wurde entfernt. (Quelle: wikipedia)

Entstanden sind diese Aufnahmen im September 1957 in der Grunewald.Kirche im Berliner Ortsteil Grunewald des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wohl ursprünglich auf Electrola veröffentlicht worden.

Diese Aufnahmen hatten eine derartige Resonanz, dass sie auch in Großbritianien und den USA veröffentlicht wurde.

Man lausche und geniesse …

Yehudi Menhuhin

Yehudi Menhuhin

Besetzung:
Yehudi Menhuhin (violin)
+
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Rudolf Kempe

BackCover1Titel:
01. Allegro non troppo 22.52
02. Adaggio 9.58
03. Allegro giocoso, ma non troppo vivace 8.22

LabelB

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AlternativeFrontCover

Alternative Frontcover

Berliner Philharmoniker – Aus der neuen Welt (Dvorak) (1966)

FrontCover1.JPGDie 9. Sinfonie e-Moll op. 95 (B 178) Antonín Dvořáks trägt den Namen Aus der Neuen Welt (Z nového světa), da sie von Dvořáks dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspiriert wurde. Sie wurde zu Lebzeiten des Künstlers als seine 5. Sinfonie bekannt.

Als Antonín Dvořák 1892 amerikanischen Boden betrat, um der Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America Folge zu leisten, war er bereits ein weltbekannter Komponist. Seinen Ruhm begründete er mit den Kompositionen Die Erben des Weißen Berges (1872), früheren Sinfonien, den Mährischen Duetten und den Slawischen Tänzen. Es war daher nicht verwunderlich, dass Jeannette Thurber, die Witwe eines wohlhabenden Kaufmanns und Mitbegründerin des New Yorker Instituts, ihm diesen lukrativen und prestigeträchtigen Posten anbot.

Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Dvořák sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Obwohl Dvořák als Dirigent und Lehrer die Aufgabe übernommen hatte, eine junge Musikergeneration heranzubilden, die einen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte, ist seine 9. Sinfonie keinesfalls amerikanische Musik. In einem Zeitungsinterview erklärte er seine Vorgehensweise:

Dvorak01

Antonín Dvořáks

„Ich studierte sorgfältig eine gewisse Zahl Indianischer Melodien, die mir ein Freund gab, und wurde gänzlich durchtränkt von ihren Eigenschaften – vielmehr ihrem Geiste. Diesen Geist habe ich in meiner neuen Sinfonie zu reproduzieren versucht, ohne die Melodien tatsächlich zu verwenden. Ich habe schlichtweg originäre Themen geschrieben, welche die Eigenheiten der Indianischen Musik verkörpern, und mit den Mitteln moderner Rhythmen, Harmonie, Kontrapunkt und orchestraler Farbe entwickelt. […]
Nun, ich stellte fest, dass die Musik der Neger und die der Indianer praktisch identisch war.“ (Antonín Dvořák)

Der letzte Satz illustriert, dass Dvořáks Kenntnis authentischer Musik von Indianern und Schwarzen nicht sehr tiefgehend gewesen sein kann. Die Einflüsse sind dennoch in verschiedenen harmonischen und rhythmischen Eigenheiten der Sinfonie erkennbar. So basiert die Englischhorn-Melodie des 2. Satzes auf der halbtonlosen fünftönigen Skala der Pentatonik, die in der Musik der Indianer gebräuchlich war. (Wichtiger ist aber die große Rolle, die Longfellows Dichtung über Hiawatha – das ist der Häuptling, der den Irokesen-Bund der Indianer begründete – in der Sinfonie spielt, siehe unten.) Rhythmisch fallen auch die für Negro Spirituals typischen Synkopen auf (1. und 3. Hauptthema des 1. Satzes). Daneben zeigt sich unverkennbar der böhmische Musiker mit seiner in der heimatlichen Volksmusik verwurzelten Tonsprache, wie z. B. beim gemütvollen Ländler des Scherzo-Trios.

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Die Themen der Ecksätze sind kurz und prägnant und der oben erwähnten Grundkonzeption zyklisch untergeordnet: das 1. Hauptthema des 1. Satzes erscheint in allen folgenden Sätzen. Im Finale sind außerdem die Hauptthemen des 2. und 3. Satzes andeutungsweise verarbeitet.

1. Satz: Adagio – Allegro molto:
Der erste Satz beginnt mit einer wehmütigen langsamen Einleitung. Das durch ein Unisono der Streicher und harte Paukenschläge sich allmählich entwickelnde Allegro ist von mitreißendem Schwung erfüllt. Das Hauptthema steigt in den Hörnern auf und wird sogleich vom ganzen Orchester aufgenommen. Ein zweites Thema erscheint zunächst in den Holzbläsern, bevor es gesteigert und rhythmisch verändert wird. Gleichen Charakters tritt hiernach ein Seitengedanke in der Flöte auf, der beide Themen zu verbinden sucht. Beide Themen werden ausführlich verarbeitet. Die Coda bricht mit Urgewalt herein und beendet den Satz in donnerndem e-Moll.

2. Satz: Largo:
Der zweite Satz wurde vom Komponisten als „Legende“ bezeichnet. Dieser bewegende Trauergesang ist nach Dvořáks eigenen Worten durch eine Szene aus Longfellows schon erwähntem Poem „Hiawatha“ angeregt worden und vertont gleichsam die Totenklage Hiawathas, dessen treue Gefährtin Minnehaha dahingeschieden ist. Diese amerikanische Dichtung hatte Dvořák durch die Übersetzung seines Landsmannes Josef Vaclav Sladek kennengelernt. In schmerzlicher Melancholie singt das Englischhorn die Hauptmelodie, mit der dieser Satz in erhabener Ruhe an- und ausklingt.

Ein neuer Gedanke taucht auf und wird wirkungsvoll von Streichertremoli begleitet. Dieses etwas schnellere, ebenfalls gesangliche Thema wird schließlich geschickt mit der Totenklagemelodie verbunden. Wenig später löst eine heitere, an Vogelgesang erinnernde Flötenmelodie einen Stimmungswechsel aus, der sofort vom hervorbrechenden Hauptthema des ersten Satzes unterbunden wird. Das Englischhorn trägt wieder das Hauptthema des Largos vor, mit dem der Trauergesang verklingt.

Originalnoten

3. Satz: Scherzo, molto vivace:
Das Scherzo beginnt mit einem rhythmisch markanten Thema, das den Festtanz der Indianer zur Hochzeit Hiawathas vorbereitet. Wieder ist eine Szene aus Longfellows Epos musikalisch nacherlebt. Dennoch ist die Thematik böhmisch und volkstümlich. Das Scherzo hat einen lyrischen Mittelteil und ist damit komplizierter gebaut als die anderen Scherzi Dvořáks und wurde in dieser Konzeption auch von Anton Bruckner verwendet. Zwischen Scherzo und Trio klingt in den tiefen Streichern leise und bedrohlich das Hauptthema des ersten Satzes an. Das Trio-Teil besteht aus einer anmutigen Walzermelodie, die in ihrer sprunghaften Rhythmik typisch tschechisch ist. Dieser Satzteil bringt die Sehnsucht nach der Heimat zum Ausdruck; er unterbricht vorübergehend das Bild des Freudentanzes der Indianer. Kurz vor dem Ende setzt sich mit aller Kraft wieder das Hauptthema des ersten Satzes durch.

4. Satz: Allegro con fuoco:
Der letzte Satz ist von einer Dynamik erfüllt, wie sie Dvořák zuvor wohl nur in seiner 7. Sinfonie erreicht hatte. Vom vollen Orchester wird das marschartig energische Hauptthema vorgetragen, das pathetisch von der „Neuen Welt“ kündet. Das zweite Thema in den Klarinetten dagegen drückt Dvořáks Sehnsucht nach seinem Vaterland aus.

Kaum ist es verklungen, spitzt sich das Geschehen zu und das erste Thema setzt sich weiter durch. In der Folge wird es mannigfaltig verarbeitet; in diesem Prozess tauchen immer wieder auch Motive aus den ersten drei Sätzen auf. Ein Orchestertutti schmettert anschließend das Hauptthema nahezu gewaltsam heraus, ein Vorgang, der das musikalische Geschehen fast zum Erliegen bringt und durch das zweite Thema fortgesetzt wird. Wieder bricht sich das Hauptthema seine Bahn und führt den Satz zu einem alles mitreißenden Höhepunkt, dem nach einem letzten Innehalten die triumphale Coda folgt. Der Satz wird mit einigen Akkorden beendet, von denen der letzte von den Bläsern ausgehalten wird, was statt eines abrupten Endes ein langsames Verklingen zur Folge hat.

Die Weltpremiere der Sinfonie spielten am 16. Dezember 1893 die New Yorker Philharmoniker in der Carnegie Hall in New York unter der Leitung von Anton Seidl. Dvořák schrieb über das Konzert: „Die Zeitungen sagen, noch nie hatte ein Komponist einen solchen Triumph. […] Die Leute applaudierten so viel, dass ich aus der Loge wie ein König!? alla Mascagni in Wien mich bedanken musste.“ Die erste Aufführung der Sinfonie Aus der neuen Welt auf dem europäischen Kontinent erfolgte am 20. Juli 1894 in Karlsbad. Die Sinfonie wurde allerorten gefeiert und schnell zum größten Erfolg des Komponisten in dessen Laufbahn.

Die Sinfonie ist heute das bekannteste Werk Dvořáks und gehört zu den meistgespielten Sinfonien weltweit. Dvořák schrieb und plante nach diesem Werk keine weitere Sinfonie mehr. Er begab sich 1895 nach Europa zurück. (Quelle: wikipedia).

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Hier das Werk in einer seltenen Einspielung der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Otto ‚Gerdes:

Otto Gerdes (* 20. Januar 1920 in Köln; † 15. Juni 1989) war ein deutscher Dirigent und Musikproduzent.

Gerdes studierte an der Musikhochschule Köln. Im Jahr 1946 gründete er in Köln ein Tanzorchester, bestehend aus 15 Musikern, das dann als „Kölner Rundfunk-Tanzorchester“ dem NWDR Köln zur Verfügung stand, der damals Nebenstelle des in Hamburg residierenden NWDR war und eine einzige Mittelwelle betrieb.

Das Orchester wurde im Herbst 1947 aufgelöst. Otto Gerdes übernahm beim Sender Koblenz des im Aufbau befindlichen Südwestfunks (SWF) die Dirigentenstelle des Unterhaltungsorchesters. Infolge des Umzugs der Landesregierung von Rheinland-Pfalz von Koblenz nach Mainz ergaben sich beim Sender Koblenz ebenfalls Umstellungen.

Gerdes übernahm später Dirigate bei anderen Orchestern, nun aber im Gegensatz zur Kölner Tätigkeit immer im E-Bereich, also der sogenannten „ernsten“ Musik. Er war als Dirigent, Musikproduzent und künstlerischer Leiter bei Opernhäusern in Berlin und Otto Gerdes01München tätig und ging 1956 in gleicher Eigenschaft zur Deutschen Grammophon.

Der Musikkritiker Norman Lebrecht berichtet in einem seiner Bücher, Otto Gerdes sei aus den Diensten der Plattenfirma entlassen worden, kurz nachdem er morgens den Dirigenten Herbert von Karajan jovial mit „Herr Kollege“ begrüßt habe.

Mit den Rundfunk-Sinfonieorchestern Berlin und Leipzig spielte er für das DDR-Label „Eterna“ verschiedene Titel ein und war dem Vernehmen nach auch für die tschechoslowakische „Supraphon“ tätig.

Otto Gerdes war verheiratet mit der Opernsängerin Margot Janz (1920–2008). Die Ehe wurde in den 1960er Jahren geschieden.

Gerdes erhielt im Jahre 2001 posthum den Ehrenorden der freien Musiker-Loge Baden-Baden für sein Lebenswerk. (Quelle: wikipedia)

Dieser ganz sicher nicht immer knisterfreie Vinyl-Rip ist dennoch beeindruckend und dient quasi als Appetithappen … für diverse andere Interpretationen, die man dann irgendwo auch knisterfrei bekommen kann.

Prädikat: furios !

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Besetzung:
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Otto Gerdes

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Alternatives Front + Back Cover aus UK

Titel:
01. 1. Satz: Adagio: Allegro Molto 9.24
02. 2. Satz: Largo 12.37
03. 3. Satz: Molto Vivace 8.00
04. 4. Satz: Allegro Con Fuoco 11.02

LabelA1

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Siegfried Behrendt – Nicanor Zabeleta – Rodrigo (1975)

FrontCover1Mitte der 70er Jahre begann mein Interesse anklassischer Musik zu wachsen … und da kam mir das Billig Label „Resonance“ der Deutschen Grammophon Gesellschaft ganz recht. Denn in dieser Reihe kamen hochwertige Klassikaufnahmen für den schmalen Geldbeutel heraus.

Hier ein Beispiel mit den Interpreten Siegfried Behrendt und Nicanor Zabeleta (jeweils auf einer Seite der LP)

Siegfried Behrend (* 19. November 1933 in Berlin; † 20. September 1990 in Hausham) war ein deutscher Gitarrist und Komponist.

Behrend erhielt am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin eine Ausbildung in den Fächern Klavier, Cembalo, Dirigieren und Komposition. Das Gitarrenspiel erlernte er autodidaktisch. Bereits als 30-Jähriger hatte er mehr als 1000 Kompositionen und Bearbeitungen, größtenteils folkloristisch oder von alten Meistern inspiriert, vorzuweisen. Er gab Konzerte in Moskau, Rom und Madrid, er spielte vor dem Schah in Persien, vor dem Kaiser in Tokio und vor Gamal Abdel Nasser in Kairo.

1962 lernte der Gitarrist während der Aufnahmen zu der Personality-Show Belina – Porträt einer Sängerin die Hauptdarstellerin näher kennen. Die beiden gingen fortan künstlerisch gemeinsame Wege. Belina und Siegfried Behrend repräsentierten mit ihren Folk-Songs, Chansons, jiddischen Liedern als Botschafter deutscher Kultur die damals Siegfried Behrendt01noch junge Bundesrepublik Deutschland und führten mit Unterstützung des Goethe-Instituts mehrere ausgedehnte Konzertreisen durch. Die beiden gastierten in mehr als 120 Ländern. In dieser erfolgreichen Zeit nahm das Duo mehrere LPs auf und war in mehreren Fernseh-sendungen zu Gast (z. B.: Lieder am Kamin bei SWF). Siegfried Behrend heiratete in den 1970er-Jahren die Schauspielerin Claudia Brodzinska und wandte sich mit ihr als Sängerin/Interpretin der avantgardistischen Musik zu.

Siegfried Behrend war ein vielgefragter Gitarrenlehrer. Martin Maria Krüger erhielt von ihm den ersten Gitarrenunterricht. In späteren Jahren traten beide weltweit als Deutsches Gitarrenduo auf. An den von Behrend in den 1970er-Jahren im bayrischen Riedenburg abgehaltenen „Internationalen Meisterkursen für künstlerisches Gitarrespiel“ nahmen auch Michael Tröster, Matthias Henke, Helmut Richter und Manuel Negwer teil. Behrend war (Mit-)Herausgeber vieler musikalischer Fachbücher, beispielsweise des mehrbändigen Werkes Volkslieder aus aller Welt oder Gitarrenstunden für Kinder etc. 1963 moderierte Siegfried Behrend die Fernsehsendung Die Geschichte der Gitarre[1], 1971 moderierte er eine dreizehnteilige Fernsehsendung mit dem Titel „Instrumente – Klänge – Strukturen“ beim Hessischen Rundfunk über die Gitarre und ihre Verwendung in der Kammermusik.

Von 1960 bis 1973 leitete Behrend das Saarländische Zupforchester (SZO) und von 1968 bis 1990 das Deutsche Zupforchester (DZO) In dieser Zeit prägte er maßgeblich die Repertoire-Entwicklung der Zupfinstrumente. Dabei setzte er neben zahlreichen Bearbeitungen barocker und folkloristischer Werke durch Eigenkompositionen und Kompositionsaufträge einen Schwerpunkt auf zeitgenössisch-avantgardistische Musik.

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Er leitete zahlreiche Uraufführungen von Werken von Anestis Logothetis, Klaus Hashagen, Heinrich Konietzny, Dietrich Erdmann, Friedrich Gaitis und anderen. Mit seiner Frau Claudia Brodzinska-Behrend (Sprechstimme) brachte er regelmäßig experimentelle Werke zur Aufführung, darunter die Uraufführung von Sylvano Bussottis Ultima Rara[4]; es entstand auch eine Aufnahme wo er Ultima Rara mit Bussotti zusammen interpretierte[5]. Für diese Duobesetzung schrieb Klaus Hinrich Stahmer Canti della vita (1980; Texte: Eugenio Montale). Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Siegfried Fink spielten Claudia Brodzinska und Siegfried Behrend auch Stahmers radiophone Komposition tre paesaggi (1976; Texte: Cesare Pavese) für den Bayerischen Rundfunk ein. In Verbindung mit live-elektronischer Klangverwandlung brachte er 1980 in Zagreb die für das dort ansässige Tanzensemble „savremeni ples“ komponierte Ballettkomposition espace de la solitude von Klaus Hinrich Stahmer zur Uraufführung.

Siegfried Behrend erhielt 1981 auf Vorschlag Franz Josef Strauß‘ das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. (Quelle: wikipedia)

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Hier hören wir ihn mit einer meisterlichen Version des legendären „Concierto de Aranjuez“ (ursprünglich aufgenommen im Jahr 1966):

Das Concierto de Aranjuez ist ein Solokonzert für Gitarre und Orchester von Joaquín Rodrigo (1901–1999). Es wurde im Frühjahr 1939 in Paris komponiert und am 9. November 1940 in Barcelona uraufgeführt. Es ist nicht nur das mit Abstand populärste Werk Rodrigos, sondern auch eines der bekanntesten klassischen Musikstücke des 20. Jahrhunderts.

Das Konzert hat äußerlich die klassische Konzertform in drei Sätzen. Bei der Komposition stand Rodrigo vor dem Problem, die Gitarre, die als Soloinstrument gegenüber einem Sinfonieorchester viel zu leise ist, in einen ausgewogenen Zusammenklang mit dem Orchester zu integrieren. Rodrigo gelang dies, indem er die Gitarre nie mit dem vollen Orchester zugleich spielen ließ, sondern weitgehend nur mit kleinen Gruppen leiserer Instrumente.

Noten

1. Allegro con spirito
Der 1. Satz (D-Dur) in klassischer Sonatenhauptsatzform ist ein lebhafter Fandango im 6/8-Takt, der von mitreißenden Betonungswechseln bestimmt ist.

2. Adagio
Der 2. und populärste Satz des Konzerts ist ein langsames, in klagendem Ton gehaltenes Stück in h-Moll. Die Hauptmelodie des Englischhorns ist eine Reflexion der Saeta, des Klagegesangs während der alljährlichen andalusischen Prozession in der Semana Santa (Karwoche).

3. Allegro gentile
Ein heiterer Rondo-Satz in H-Dur im Stil eines höfischen Tanzes, der wiederum von unregelmäßigen Takt- und Rhythmuswechseln lebt, beendet das Werk.

Rodrigo komponierte das Concierto de Aranjuez auf Anregung seines Freundes, des Gitarristen Regino Sáinz de la Maza (1896–1981), der auch den Solopart in der Uraufführung spielte.

Notenheft

Notenheft

Rodrigo beschreibt in dem Werk die Gärten des Königlichen Palastes von Aranjuez südlich von Madrid, der Frühjahrsresidenz der spanischen Könige. Aranjuez verkörperte für Rodrigo eine von ihm geschätzte Epoche der Geschichte: die Regierungszeit der letzten spanischen Herrscher vor Napoléon Bonaparte.

Der Komponist fühlte sich dem Palast sehr verbunden: Er war in den Gärten mit seiner zukünftigen Ehefrau oft spazieren gegangen. Im zweiten Satz des Werkes beschrieb Joaquín Rodrigo seine Gefühle rund um das einschneidendste Erlebnis in seinem Leben: die Totgeburt seines erstgeborenen Sohnes und damit verbunden den Schmerz, die unendliche Trauer, die Wut, das Loslassen und die Bitte an Gott, er möge seine geliebte Ehefrau Victoria (Vicky) am Leben lassen. Victoria war das „Augenlicht“ von Joaquín Rodrigo; er selbst war 1906 infolge einer Diphtherie-Epidemie in seiner Geburtsstadt Sagunto erblindet. Eine Hommage an Joaquín Rodrigo anlässlich seines 90. Geburtstages erlebt man in dem Kurzfilm Concierto de Aranjuez (Shadows and Light) von Larry Weinstein (1993).

César de Mendoza Lassalle leitete die Uraufführung am 9. November 1940 im Palau de la Música Catalana in Barcelona mit dem Orquesta Filharmónica de Barcelona. (Quelle: wikipedia)

Auf der Seite 2 dann ein weiteres Werk dieses großartigen Komponisten, eingespielt von Nicanor Zabaleta (ursprünglich aufgenommen im Jahr 1960), Es heißt „Konzert Serenade für Harfe und Orchester“ (Originaltitel: Concierto Serenata para Arpa y Orquesta)

Nicanor Zabaleta (* 7. Januar 1907 in San Sebastián; † 31. März 1993 in San Juan (Puerto Rico) war ein baskischer Harfenist.

Nicanor Zabaleta studierte Harfe zunächst in Spanien bei Vincenta Tormo de Calvo und Luisa Menarguez, gefolgt von Privatunterricht bei Marcel Tournier in Paris, wo er 1926 auch sein offizielles Konzertdébut hatte, an das sich eine 66-jährige Solokarriere anschloss. Nach kurzer Militärzeit übersiedelte Zabaleta in die USA und trat 1934 erstmals in New York auf, es folgten Tourneen nach Kuba und Mexiko. 1950 lernte er bei einem Konzert in Puerto Rico seine spätere Frau Graziela Torres kennen, die er 1952 heiratete. 1951 kehrte Zabaleta nach Spanien zurück und konzertierte in zahlreichen europäischen Städten. Sein letztes Konzert gab Zabaleta im Juni 1992 in Madrid.

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Ab den 1960er-Jahren entstanden zahlreiche Plattenaufnahmen für die Deutsche Grammophon. 1983 wurde Zabaleta mit dem spanischen Premio Nacional de Música ausgezeichnet, 1988 wurde er in die Real Academia de Bellas Artes de San Fernando gewählt.

Zabaletas Repertoireschwerpunkt galt dem 18. Jahrhundert und dem Neoklassizismus, er setzte sich aber auch intensiv für das Werk des romantischen Komponisten Elias Parish Alvars ein und brachte zudem eine Reihe zeitgenössischer Werke zur Uraufführung, so die Harfenkonzerte von Alberto Ginastera und Xavier Montsalvatge sowie das Konzert für Harfe und Elektronik von Josef Tal. Auf seine Bitte hin arrangierte Joaquín Rodrigo sein Concierto de Aranjuez für die Harfe. (Quelle: wikipedia)

Auch wenn diese „Konzert Serenade für Harfe und Orchester“ weitaus weniger bekannt ist …. so kann gar kein Zweifel darin bestehen, dass auch diese Komposition ein Kleinod der klassischen Musik ist.

Und zu verdanken haben wir die dem Joaquín Rodrigo:

Joaquín Rodrigo Vidre (* 22. November 1901 in Sagunt, Valencia; † 6. Juli 1999 in Madrid) war ein spanischer Komponist.

Rodrigo, als jüngstes von zehn Kindern eines wohlhabenden Weinhändlers geboren, erblindete in seinem vierten Lebensjahr infolge einer Diphtherie-Erkrankung beinahe vollständig, zog 1906 mit seiner Familie nach Valencia um, studierte bis 1927 Rodrigo01Komposition und Harmonielehre in Valencia und ging anschließend nach Paris, wo er seine musikalische Ausbildung in den Fächern Komposition, Klavier und Harmonielehre an der Ecole Normale de Musique unter anderem bei Paul Dukas bis zum Jahre 1932 vervollkommnete.

In Paris hatte er auch 1928 seine zukünftige Ehefrau, die türkische Pianistin Victoria Kamhi (1905–1997), kennengelernt. Sie entstammte einer sephardischen Familie. Das Paar heiratete 1933 in Valencia. Cecilia ist die gemeinsame Tochter.

In den folgenden Jahren unternahm Rodrigo zahlreiche Reisen, die ihn nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz führten, außerdem kehrte er 1934 für ein Jahr nach Paris zurück, um dort Musikgeschichte zu studieren. Am 6. Mai 1936 hielt Rodrigo in Paris einen Vortrag über Vihuela-Musiker des 16. Jahrhunderts, bei dem Emilio Pujol auf zwei nachgebauten Instrumenten musikalische Beispiele beisteuerte. Im September 1939 ließ Rodrigo sich mit seiner Frau in Madrid nieder, unternahm jedoch weiterhin ausgedehnte Reisen, unter anderem nach England, Italien, Griechenland und Südamerika.

1948 wurde Rodrigo Professor für Musikgeschichte am Konservatorium in Madrid. Daneben beschäftigte er sich als Musikkritiker und war beim Radio als Leiter der Musikabteilung tätig. Trotz mehrerer Augenoperationen erblindete er zu dieser Zeit vollständig. Seine Kompositionen entwarf er in Blindenschrift und diktierte sie Rodrigo03anschließend einem Kopisten oder seiner Frau, die auch zunächst Korrektur las.

Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, darunter 1942 und 1982 den Premio Nacional de Música. Außerdem ernannten ihn sieben Universitäten zum Ehrendoktor, unter anderem die Polytechnische Universität Valencia. Am 30. Dezember 1991 wurde Rodrigo durch König Juan Carlos I. in den erblichen spanischen Adelsstand erhoben und erhielt den Titel eines Marqués de los Jardines de Aranjuez. Im Jahre 1996 erhielt er den Premio Príncipe de Asturias. Rodrigo starb am 6. Juli 1999 in Madrid. (Quelle: wikipedia)

Nach dem Motto „Musik zum Sonntag“ haben wir hier zauberhafte Musik im Angebot.

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Besetzung:

Concierto de Aranjuez:
Siegfried Behrend (guitar)
+
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Reinhard Peters

Konzert Serenade für Harfe und Orchester:
Nicanor Zabaleta (harp)
+
Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ernst Märzendorfer

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Titel:

Siegfried Behrend: Concierto De Aranjuez:
01.  Allegro con spirito 5.27
02. Adagio 9.32
03. Allegro gentile 4.47

Nicanor Zabaleta: Konzert Serenade für Harfe und Orchester: 
04. Estudiantina: Allegro 8:11
B2 2. Intermezzo: Molto Tranquillo 8:07
B3 3. Sarao: Allegro Deciso 6:18

Musik: Joaquín Rodrigo

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Herbert von Karajan – Meditation – Musik zum Träumen (Siemens Aktiengesellschaft) (1984)

FrontCover1Schallplatten als Werbepräsente waren ja immer wieder mal sehr beliebt.

Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1984. Gestiftet wurde die LP von der „Siemens Aktiengesellschaft (Zweigniederlassung Stuttgart)“.

Und wenn man dann Herbert von Karajan präsentiert, kann man nicht viel falsch machen.

Man bediente sich dabei aus dem Katalog der „Deutschen Grammophon“ und diese wiederum zauberten aus ihrem Archiv Aufnahmen von Karajan aus den Jahren 1961 – 1968; man könnte meinen „olle Kamellen“, aber das ist natürlich bei klassischen Aufnahmen Quatsch. Denn die Werke von Bach, Mozart & Co. sind einfach zeitlos. Und die Komponisten Léo Delibes und Jules Massenet waren mir bis dato noch gar nicht bekannt.

Mit diesem „musikalischem Gruß“ bedankte man sich „für die gute Zusammenarbeit“ … aber irgendwie scheint mir das alles mit einer arg heißen Nadel gestrickt, denn auf der Rückseite hätte man ohne weiteres noch ein wenig Platz gehabt, für ein paar persönliche Worte …

Nun denn: hier klassische Aufnahmen von Karajan und auch ich bedanke mich artig bei der treuen Leserschaft !

PromoFoto60erJahre

Promo – Foto aus den 60er Jahren

Besetzung:
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan
+
Michel Schwalbé (violin bei 04.)
Gerhard Stempnik english horn bei 07.)
Karlheinz Zöller (flute bei 08.)

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Titel:

Johann Sebastian Bach:
01. Suite Nr. 3 D-dur BMV 1068 – Air 6.34
02. Suite Nr. 2 h-moll BWV 1967 – Rondeau 1.44

Wolfgang Amadeus Mozart:
03. Eine kleine Nachtmusik G-dur KV 525 / 5.29

Léo Delibes:
04. Coppélia-Ballettsuite – Ballade 2.52

Jules Massenet:
05. Thais – Meditationen 6.06

Fréderic Chopin – Roy Douglas:
06. Les Sylphides – Prelude – Noctune 7.21

Jean Sibelius:
07. Der Schwan von Tuonela op 22 Nr 3 / 7.41

Claude Debussy:
08. Prélude à L´aprèsmidi d´un faune 9.55

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Verschiedene Interpreten – Märchen aus Russland – Peter und der Wolf + Nussknacker-Suite (1962)

FrontCover1.JPGSeit jeher gab es das pädagogisch emsige Bemühen, Kinder an die klassische Musik hinzuführen, und da war natürlich Prokofjews Werk „Peter und der Wolf“ scheinbar oder auch tatsächlich sehr hilfreich:

Peter und der Wolf op. 67 ist ein Musikmärchen für Kinder von Sergei Prokofjew aus dem Jahre 1936. Ein Hörspielsprecher erzählt das Märchen des Komponisten und ein Sinfonieorchester verklanglicht es mit der Programmmusik des Komponisten. Das Werk hat das Ziel, Kinder mit den Instrumenten eines Sinfonieorchesters vertraut zu machen. Heute ist es Prokofjews bekanntestes Werk und weltweit eines der am meisten gespielten Werke klassischer Musik.

Peter, ein kleiner Junge, lebt mit seinem Großvater im ländlichen Russland. Ein langer Winter ist vorbei. Am ersten Frühlingsmorgen öffnet Peter vergnügt das Gartentor und geht hinaus auf die große Wiese vor dem Haus. Dort begrüßt ihn sein kleiner, freudig aufgeregt zwitschernder Freund, der Vogel. Beide setzen sich auf einen Baum und der Vogel zeigt ihm dort den Grund für seine Freude, sein Nest, in dem sechs frisch gelegte Vogeleier liegen. Während Peter und der Vogel sich auf dem Baum vergnügen, ist noch eine Freundin von Peter mit heftigem Frühlingsfieber aufgewacht: eine leicht verwirrte Ente. Die Ente weiß, dass sie im Garten bleiben soll, aber der Winter war auch ihr sehr lang geworden, und sie will so gerne wieder einmal wieder richtig schwimmen. „Na ja, der kühle, blaue Teich ist doch nur ein paar Watschelschritte entfernt“, denkt sich die Ente und watschelt heran. Sie stürzt sich ins Wasser. Als der Vogel die Ente sieht, fliegt er zu ihr und meint hämisch: „Was bist du für ein Vogel, wenn du nicht fliegen kannst?!“

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Da erwidert die Ente: „Und was bist du für ein Vogel, wenn du nicht schwimmen kannst?!“ So gibt ein Wort das andere, bis ein anderes Wesen auf leisen Pfoten durch das Schilf geschlichen kommt: Peters Kater. Er hört den Vogel. „Der Vogel ist damit beschäftigt, sich mit der Ente zu beschäftigen“, denkt der Kater, „wenn ich mich näher heranschleiche, dann kann ich ihn vielleicht erwischen.“ Der Kater stürzt sich auf den Vogel, aber der ist blitzschnell in der Luft. „Na ja, da ist ja auch noch die Ente“, denkt sich der Kater. Aber damit hat er auch nicht mehr Glück. Da kommt Peters Großvater über die Wiese gestampft und schimpft wie ein altes, rostiges Fagott, weil Peter alleine auf der Wiese ist und vergessen hat, das Gartentor zu schließen. Es sei sehr gefährlich auf der Wiese. Der Wald beginnt gleich hinter der Wiese und darin versteckt leben alle möglichen, wilden Tiere. Was wäre, wenn mit einem Male ein böser Wolf aus dem Wald käme und würde Peter fressen? „Du wärst dann in seinem Bauch!“, warnt er seinen Enkel. Mit Nachdruck warnt der Großvater Peter nochmals, dass die Sache mit dem Wolf nicht zum Lachen, sondern eine sehr ernste Sache sei. Aber ein Junge wie Peter hat keine Angst vor Wölfen. Der Großvater nimmt den Jungen, schließt das Gartentor und kommt mit Peter wieder ins Haus.

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Ganz plötzlich wird es auf der Wiese sehr still. Und dann, kaum hörbar, raschelt es im Laub am Ende der Wiese unter ein paar Bäumen, die am Rande des tiefen dunklen Waldes stehen. Der Wolf wittert die Ente. Er hört die Ente. Als erster sieht der Kater den Wolf. Dann sieht auch der Vogel den Wolf und versucht die Ente zu warnen. Aber es ist zu spät! Der Wolf packt die Ente und schluckt sie herunter.

Nun beginnt Peters großes Abenteuer.

Der Kater sitzt auf einem Ast, der Vogel auf einem anderen. Inzwischen läuft der Wolf um den Baum herum und beäugt den Kater und den Vogel mit gierigem Blick. Die Ente ist offenbar nur die Vorspeise gewesen. Peter ist wachsam und tapfer: „Ich muss etwas unternehmen“, denkt er sich und will den Wolf überlisten: Er holt ein Seil und klettert über die Gartenmauer und rennt schnell über die Wiese. Er muss den Wolf ablenken. Dann klettert er zu seinem Kater und den Vogel in den Baum hinauf. „Nun sei doch nicht so ein Angsthase“, mahnt Peter seinen Kater. Er trägt dem Vogel auf, dem Wolf um den Kopf herumzufliegen, um ihn abzulenken. Sein Freund, der Vogel, macht dies, und das ärgert den Wolf sehr, denn er kann den Vogel nicht fangen. Nun schickt Peter seinen Kater mit einer Seilschlinge hinab, mit der sie den Wolf am Schwanz fängt. Peter fängt den Wolf, indem er sich am anderen Ende des Seils vom Baum lässt und den Wolf in der Seilschlinge an den Baum hängt. Der Wolf ist in die Falle getappt! Das ärgert ihn noch viel mehr.

Da kommen die Jäger aus dem Wald und schießen auf den Wolf. Doch das will Peter nicht! Er hat eine viel bessere Idee: Der Wolf wird in den Zoo gebracht. Alle gehen hintereinander her: Peter, sein Großvater, sein Kater, die Jäger und eingesperrt der böse Wolf. Am Schluss hört man noch die Ente im Bauch des Wolfs quaken, „denn der Wolf hatte sie in der Eile lebendig hinuntergeschluckt.“

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Sergei Prokofjew

Sergei Prokofjew schrieb das Libretto für einen Hörspielsprecher, der das Märchen von Peter und der Wolf erzählend vorträgt.

Verschiedene Deutungen der Komposition reichen von einer „naiven Geschichte“ über das erfolgreiche Aufbegehren (Peter) gegen das Establishment (Großvater, Eltern, Partei?) bis zur Parabel über die junge Sowjetunion und das gierige kapitalistische Europa und Hitler-Deutschland. (Quelle: wikipedia)

Hier hören wir nun eine feine Version mit Mathias Wieman als Sprecher:

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Mathias Wieman

Mathias Carl Heinrich Franz Wieman (* 23. Juni 1902 in Osnabrück; † 3. Dezember 1969 in Zürich) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler. Seine Rolle im II: REich war nicht so ganz glücklich …

Wieman war übrigens in den 1960er Jahren auch ein begehrter Werbesprecher, so unter anderem für die Weinbrandmarke Asbach Uralt: „Wenn einem so viel Gutes widerfährt …“

Nun gut …

Auf der Seite finden sich dann Auszüge aus der „Nussknacker-Suite“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.  Dieses Werk aus dem Jahr 1892 wurde eigentlich ls Balletmusik komponiert… Der direkte Bezug für Kinder erschließt sich als nicht unmittelbar … da müssen Eltern schon pädagogisch gewaltig nachhelfen.

Vielleicht hilft da diese Inhaltsangabe:

„Im Mittelpunkt des Balletts steht Clara, im russischen Original Mascha. Sie bekommt am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Droßelmeier einen Nussknacker geschenkt. In der Nacht träumt sie von einer Schlacht der vom Nussknacker angeführten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, der sich danach in einen Prinzen verwandelt und mit ihr in das Reich der Süßigkeiten reist. Dabei geht es über den Tannenwald zum Schloss Zuckerburg, wo die dort residierende Zuckerfee zu Ehren ihrer Gäste ein Fest veranstaltet. Zuletzt erwacht Clara aus ihrem Traum.“ (Quelle: wikipedia)

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Übrigens der Marsch aus dieser Suite dürfte Kennern der Rockmusik bekannt sein, Es gibt da auch eine furiose Fassung von Emerson, Lake & Palmer …

Leider ist die akustische Qualität hier zumindest zu Beginn der Suite akustisch grenzwertig, aber … dennoch kann auch diese Suite dazu dienen, sich mal mit diesem Orchesterwerk zu beschäftigen.

Vielleicht komme ich da später mal darauf zurück, denn allein schon der „Blumenwalzer“ ist atemberaubend !

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Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Besetzung:

Peter und der Wolf:
Mathias Wieman (Sprecher)
+
Orchestre National de la Radiodiffusion-Télévision Française, Paris unter der Leitung von Lorin Maazel

„Die Nussknacker“ Suite:
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Ferdinand Leitner

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Titel:

Sergei Prokofjew:
01. Peter und der Wolf Op. 67 – Ein Musikalisches Märchen 27.10

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Suite aus dem Ballett „Der Nussknacker“ Op. 71a I:
02. Ouverture miniature 3.22

Danses charactéristiques (Charaktertänze):
03. Marche (Marsch) 2.27
04. Danse de la Fée-Dragée (Tanz der Zuckerfee) 1.51
05. Danse russe: Trepak (Russischer Tanz) 1.06
06. Danse arabe (Arabischer Tanz) 3.19
07. Danse chinoise (Chinesischer Tanz) 1.08
08. Danse des mirlitons (Pfeifertanz) 2.26

09. Valse des fleurs (Blumenwalzer) 6.47

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Verschiedene Interpreten – Treulich geführt – Die schönsten Hochzeitsmelodien (1998)

FrontCover1Also einerseits, gibt es so Sampler, die eigentlich keiner braucht … andererseits hat man sie eben doch … und dann plötzlich bekommt so ein Billig-Sampler für einen wie mich plötzlich ne ganz neue und ja auch wichtige Bedeutung:

Denn … meine zweite Tochter hat mir neulich nicht nur erklärt, dass nun auch sie schwanger sei, sondern obendrauf  auch noch beabsichtige, in den heiligen Stand der Ehe einzutreten.

Potzblitz ! Und seitdem laufen im Hintergrund bei den beiden betroffenen Familien die Vorbereitungen auf die Hochzeit auf alle Touren … so gar ne eigene Hochzeits – „whatsapp“ Gruppe wurde gegründet und die Ideen und Vorschläge überschlagen sich.

Und dann fiel mir diese CD in die Hände … „Die schönsten Hochzeitsmelodien“ (zusammengestellt aus den Archiven der Deutschen Grammophon … aus vielen Jahrzehnten; siehe Begleitheft)

So ganz erschließt sich mir nicht bei allen Titeln, warum diese nun ausgerechnet für eine Hochzeit besonders prädestiniert sein soll … aber was soll´s:

Anhören kann man sich eine solche Scheibe auch außerhalb von aufgeregten Hochzeitsvorbereitung … aber momentan bin ich da eher der sentimentale Bursche, der eben auch in mir steckt.

Hach … habe ich es eigentlich schon erzählt: Meine Tochter heiratet … hach …

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Titel:

01. Unbekannt:
Weihnachtliches Glockengeläut der Friedenskirche München-Trudering 0.14

02. English Chamber Orchestra (Ltg.: Simon Preston):
Konzert für drei Trompeten (Telemann) 1.41

03. Simon Preston:
Toccata d- moll (Bach) 2.36

04. Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Rafael Kubelik):
„Treulich geführt ziehet dahin“ (Brautchor aus „Lohengrin“) (Wagner) 4.58

05. Maurice André & Hedwig Bilgram:
Sonate für Trompete und Orgel C-Dur – Andante (Viviani) 1.39

06. Maria Stader & Münchener Bach-Orchester (Ltg.: Karl Richter):
Sich üben im Lieben (Hochzeitskantate BWV 202) (Bach) 4.32

07. Orpheus Chamber Orchestra:
Orchestersuite Nr. 3 D- Dur BWV 1068 (Bach) 4.41

08. Rundfunkchor Leipzig & Staatskapelle Dresden (Ltg.: Carlos Kleiber):
Wir werden dir den Jungfernkranz (aus „Der Freischütz“) (v.Weber) 2.52

09. Maurice André & Hedwig Bilgram:
Sonate für Trompete und Orgel C-Dur – Allegro (Viviani) 1.40

10. Cheryl Studer & London Symphony Orchestra (Ltg.: Ion Marin)
Ave Maria BMV 846 (Bach) 2.07

11. Simon Preston:
Symphonie Nr. 5 op. 42.1. (Widor) 5.25

12. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Ltg.:Rafael Kubelik):
Ein Sommernachtstraum – Hochzeitsmarsch (Mendelssohn-Bartholdy) 4.44

13. Nordmark-Symphonie Orchester (Ltg.: Heinrich Steiner):
Hochzeitstag auf Troldhaugen (Grieg) 6.12

14. Radio-Symphonie-Orchester Berlin (Ltg.: Ferenc Fricsay)
Aufforderung zum Tanz (v.Weber) 10.24

15. Berliner Philharmoniker (Ltg.: Herbert von Karajan):
Blumenwalzer (aus „Der Nußknacker“) (Tchaikovsky) 7.08

16. RIAS Kammerchor & Orchester der Deutschen Oper Berlin (Ltg.: Richard Kraus)
Schöne Nacht, du Liebesnacht (aus „Hoffmanns Erzählungen) (Offenbach) 4.48

17. Shlomo Mintz & Philharmonia Orchestra (Ltg.:Giuseppe Sinopoli):
Violinromanze Nr. 1 G-Du op.40 (Beethoven) 7.47

18. Wiener Philharmoniker, Arnold Schoenberg Chor & Wiener Sängerknaben (Ltg.: André Previn):
O Fortuna (aus „Carmina Burana“)  (Orff) 2.41

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Wenn drei renommierte Labels in ihr Archiv greifen … dann lässt sich schon was präsentieren … 

Verschiedene Interpreten – Sommer Klassik – Leichte Klassik für entspannte Momente (2014)

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist … singt ja Konstantin Wecker auf seine ganz eigene Art auch wenn dieses Zitat momentan nicht so recht passt … hier als kleine Erinnerung an den Sommer 2018 mit all dem prächtigem Wetter dieser Klassik Sampler aus dem Hausde Deutsce Grammophon.

Und hier der passende Werbetext zu diesem Album, bei dem die Deutsche Grammophon der musikalische Lieferant war:

Wenn große Stars wie David Garrett oder Lang Lang mit Spitzenorchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern weltbekannte klassische Werke spielen, dann entspannt sich die Seele. Mit dieser CD genießt man 70 Minuten einige der bekanntesten klassischen Musikstücke wie zum Beispiel Mozarts „Kleine Nachtmusik§, Liszts „Liebestraum“ oder Vivaldis „Frühling“, gespielt von Klassik-Stars wie David Garrett und Lang Lang.
Billige Werbetexte hin oder her: es stimmt schon: bei solch einer Musik in passender Stimmung und Ambiente … da beginnt dann schon die Seele zu fliegen … und das geht schon bei der „Morgenstimmung “ aus der Peer-Gynt Suite los …

Und ein Sonntag Morgen kann kaum besser beginnen, als mit dieser Musik in den Tag zu kommen.
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Viel Vergnügen bei dieser bunten Mischung von klassischen Meisterwerken …

 

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Titel:
01. Gothenburg Symphony Orchestra (Neeme Järvi): Peer-Gynt Suite Nr. 1: Morgenstimmung (Grieg) 4.16
02. Orpheus Chamber Orchestra: Fantasia On Greensleeves (Williams) 4.27
03. Wiener Philharmoniker (Karl Böhm): Eine kleine Nachtmusik: I. Allegro (Mozart) 6.14
04. Simon Standage – The English Concert (Trevor Pinnock): Die vier Jahreszeiten: Der Frühling: I. Allegro (Vivaldi) 3.19
05. English Baroque Solists (John Eliot Gardiner): The Faire Queen: Overtüre (Purcell) 2.03
06. The English Concert (Trevor Pinnock): Brandenburgisches Konzert Nr. 4: I. Allegro (Bach) 6.58
07. Orpheus Chamber Orchestra: Die Vögel: Der Kuckuck (Respighi) 4.21
08. Wiener Philharmoniker (Claudio Abbado): Symphonie Nr. 6, Pastorale: Lustiges Zusammensein der Landleute (Beethoven) 5.32
09. David Garrett + Bruno Canino: 24 Capricen für Violine, op 1. Nr. 0 (Paganini) 3.05
10. Vladimir Ashkenazy: Kinderszenen op. 15: Träumerei (Schumann) 2.47
11. Lang Lang: Liebestraum Nr. 3 (Liszt) 4.50
12. Gothenburg Symphony Orchestra (Neeme Järvi): Peer-Gynt Suite Nr. 2: Solveigs Lied (Grieg) 5.13
13. Berliner Philharmoniker (Rafael Kubelik): Wassermusik Suite Nr. 2: Alla hornpipe (Händel) 4.24
14. David Garrett + Alexander Markovich: Violinsonate Nr 5: Frühlingssonate: IV. Rondo (Beethoven) 6.45
15. Wiener Philharmoniker (Willi Boskovsky): Frühlingsstimmewalzer op. 410 (Strauss jun.) 6.00

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