Verschiedene Interpreten – Natur und Klassik (2001)

FrontCover1Einerseits haben wir es hier nun mit einem jener typischen Sampler zu tun, die zu einem „Billig-Preis“ in die Läden kam, andererseits ist just dieser Sampler für mich momentan geradezu eine Wohltat …

Eine Wohltat deshalb, weil ich eben gerade in so einer Phase bin, in der sich auch viel Erschöpfung bei mir breit macht … Erschöpfung ob all der unterschiedlichsten Anforderungen und Erwartungen, insbesondere im beruflichen Bereich … und das Alter – ich kann es wenden und drehen wie ich will – schon auch seinen Attribut fordert.

Na, bevor ich jetzt nur noch rumjammere, hier eine Doppel-CD die für mich wie eine Wohltat klingt .. all die ruhigen und besinnlichen Klänge aus dem Bereich der Klassik … könnte man auch glatt als Vorbereitung für die sog. „staade Zeit“ verstehen und nutzen.

Oder aber, man verwendet diesen Sampler um sich inspirieren zu lassen … die Welt der Klassik ist einfach ganz gewaltig groß !

Und wir hören traumhaft schöne Musik … das Adagio von Tomasso Albinoni z.B. oder die „Moldau“ von Smetana“, unschlagbar auch die „Morgenstimmung“ aus der Peer Gynt Suite Nr.1 (Grieg) oder auch das legendäre „Concierto De Aranjuez“ … und, und, und …

Mögen auch die ausführenden Künstler nicht so sonderlich bekannt sein … sie spielen auf hohem Niveau !!!

Und von daher:

Für all jene stillen Momente im Leben … hier ist der Soundtrack dazu !

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Titel:

CD 1:
01. Staatskapelle Weimar: Clarinet Concerto In A, K 622 – 2. Adagio (Mozart) 7.38
02. London Festival Orchestra: Suite(Ouv.) Nr.3 D-dur BWV 1068-Air (Bach) 6.19
03. London Festival Orchestra: Wassermusik-Suite Nr.1 F-dur HWV 348-Air (Händel) 2.41
04. Florian Henschel: Peer Gynt Suite Nr.2-Solveigs Lied (Grieg) 4.35
05. Ricardo Castro: Nocturne #5 In F Sharp, Op. 15-2, CT 112 (Chopin) 3.26
06. Michael Krücker: Liebestraum As-dur op.62 Nr.3 Poco allegro con affetto (Liszt) 4.40
07. London Festival Orchestra: Der Karneval der Tiere – Nr. 13 – Der Schwan (Saint-Saëns) 3.12
08. State Symphony Orchestra Of Tartastan: Ballett Suite ‚Der Nußknacker‘ No.2 ‚Charaktertänze‘-Blumenwalzer (Tschaikowsky) 6.50
09. Bruckner Orchester Linz: Sinfonie Nr.36 C-dur KV 425 ‚Linz‘-Andante (Mozart) 8.31
10. Bukarest Philharmonic Orchestra: Sinfonie Nr.3 op. 90 in F-dur-Andante (Brahms) 8.02
11. Erik Schultz + Jan Overduin: Adagio (Albinoni) 8.25
12. Hamburg Soloist: Violin Concerto In E, Op. 8-1, RV 269, ‚Die vier Jahreszeiten (Frühling)‘ – 2. Largo (Vivaldi) 2.53
13. Radio Symphony Orchestra Pilsen: Die Moldau (Semtana) 12.33

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CD 2:
01. Florian Henschel: Peer Gynt Suite Nr.1 – Morgenstimmung (Grieg) 3.45
02. Luis Orlandini: Concierto De Aranjuez – 2. Adagio (Rodrigo) 12.06
03. East Of England Orchestra: Eine kleine Nachtmusik KV 525-Romanze(Andante) (Mozart) 6.07
04. London Festival Orchestra: Brandenburgisches Konzert Nr.2 BWV 1047-Andante (Bach) 3.47
05. Alfredo Perl: Klaviersonate Nr. 14 (Mondscheinsonate) 6.04
06. Ricardo Castro: Nocturne Nr.12 op.37-2 in G-dur (Chopin) 5.36
07. Arkady Sevidov: Die vier Jahreszeiten op.37b-Juni-Barcarole (Tschaikowsky) 5.18
08. Radio Symphony Orchestra Pilsen: Xerxes-Largo (Händel) 5.25
09. Bukarest Philharmonic Orchestra: Ungarische Tänze-Nr.1 in g-moll (Brahms) 3.13
10. Orquesta Filarmónica de Gran Canaria: Symphonie. Nr.9 e-moll op.95 ‚Aus der neuen Welt‘-Largo un poco mosso (Dvoràk) 11.59
11. Samara Philharmonic Orchestra: Eine Steppenskizze aus Mittelasien(Ein musikalisches Bild) (Borodin) 7.40
12. Orquesta Filarmónica de Gran Canaria: Die Planeten-Neptun,der Mystiker (Holst) 7.21

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Musikhochschule Freiburg – Lutoslawski – Schubert – Brahms (1984)

FrontCover1Wenden wir uns zur Abwechslung mal wieder dem akademischem Musikbetrieb zu:

Die Hochschule für Musik Freiburg ist eine vom Land Baden-Württemberg getragene Hochschule zur wissenschaftlichen Forschung und künstlerischen und pädagogischen Ausbildung im Bereich Musik.

Bereits seit 1898 existierte mit dem Freiburger Musik-Konservatorium eine Musikhochschule in Freiburg. Die heutige Hochschule für Musik wurde 1946 zunächst als städtische Einrichtung unter der Leitung von Gustav Scheck gegründet. Schon zwei Jahre später ging sie aber in die Trägerschaft des Landes Baden über. Ihre räumliche Grundlage waren zwei intakte Altstadthäuser in der weitgehend zerstörten Freiburger Innenstadt. Unter den Studierenden waren viele später renommierte Musiker wie etwa Fritz Wunderlich. Gelehrt haben hier zahlreiche herausragende Instrumentalsolisten und Pädagogen, u.a. Harald Genzmer, Aurèle Nicolet, Ulrich Koch, Wolfgang Marschner, Ludwig Doerr, Carl Seemann, Erich und Elma Doflein, Edith Picht-Axenfeld und James Avery.

1954 gründete Wolfgang Fortner an der Hochschule das Institut für Neue Musik, das seinerzeit Pionierarbeit leistete. Es kam zur Zusammenarbeit mit dem elektronischen Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung im Freiburger Haus des Südwestfunks (SWF) (heute Südwestrundfunk).

Nachdem die Hochschule über viele Gebäude im gesamten Stadtgebiet verteilt gewesen war, konnte sie – mittlerweile in Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg – 1983 einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Neubau beziehen.

Im Freiburger Institut für Musikermedizin − gegründet 2005 − gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg, um einen bisher weniger beachteten Zusammenhang von Musikausübung und Gesundheit zu erforschen, zu lehren und eine spezifische Patientenversorgung zu ermöglichen.

Internationale Partnerschaften gibt es zu den Musikhochschulen in Odessa, Rochester (USA), Warschau, Sydney und Kyoto. (wikipedia)

Und anlässlich des erwähnten Neubaus erschien diese LP, herausgegeben vom Förderkreis der Musikhochschule; er sind Livemitschnitte von 2 Konzerten im Juni 1984.  Und wer´s avantgardistisch mag ist bei dem Werk von Witold Lutoslawski mehr als gut bedient … gewöhnungsbedürftig … keine Frage.

Traditioneller dann natürlich die Chorwerke von Franz Schubert und Johannes Brahms fast eine Erholung nach den Klangkasskaden auf Seite 1.

MusikhochschuleFreiburg

Musikhochschule Freiburg

Besetzung:
Chor und Orchester der Staatlichen Hochschule für Musik Feiburg
+
Susan Hurley (horn)
Angelika Linsmayer (harp)
Helmut Obert (horn

Unter der Leitung von:
Hans Michael Beuerle (02. + 03.)
Marek Janowski (01.)

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Titel:

Witold Lutoslawski:
01. Konzert für Orchester: Intrada – Capriccio nottumo e Arioso – Passacaglia Toccata e Corale 28.10

Franz Schubert:
02. Gesang der Geister über den Wassern 10.41

Johannes Brahms:
03. Gesänge aus Fingal 7.12

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Evgenia Rubinova – Viertes Konzert der Blindenbund Stiftung (2006)

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Da gab es damals im Jahr 2006 zum einen die „Blindenbund Stiftung“ (heute heißt sie „Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen“):

1998 wurde die Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen gegründet. Gemäß der Stiftungsverfassung werden ausschließlich und unmittelbar mild­tätige Zwecke zur langfristigen För­derung des Blinden- und Seh­be­hin­derten­bun­des in Hessen e. V. (BSBH) verfolgt. Die Stiftung legt die finanzielle Basis, um die Arbeit und Projekte des BSBH dauerhaft unterstützen zu können. Mit den Ausschüttungen auf das Stiftungskapital trägt die Stiftung dazu bei, dass der BSBH seine Arbeit möglichst nachhaltig und unabhängig realisieren kann. Durch die Stiftung werden beispielsweise die qualifiziert besetzten Beratungs­stellen dauerhaft gefördert. Schließlich ist es Ziel der Stiftung, die gesellschaftli­che Einbindung blinder, sehbehinderter und von einer Sehbehinderung bedrohter Menschen langfristig sicherzustellen.
Unsere grundlegende Motivation lautet:
Blinde und sehbehinderte Menschen nehmen aktiv am Leben teil und gehören dazu! Das gilt sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. (Selbstdarstellung)

Und dann gab es zum anderen die Evgenia Rubinova:

Evgenia Rubinova (* 1977 in Taschkent) ist eine deutsche Pianistin.

Aufgewachsen ist sie in Taschkent (Usbekistan). Bereits mit zwölf Jahren gewann sie den Russischen Internationalen Klavierwettbewerb. Später schloss sie die Gnessin-Musikhochschule und Akademie mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse mit Pianisten wie Vladimir Krainev und Alexei Ljubimow, konzertierte mit verschiedenen Symphonieorchestern und gab Klavierabende in den großen Konzertsälen in Moskau, St. Petersburg, Minsk, Nowosibirsk und Taschkent.

Evgenia Rubinova zog später nach Frankfurt am Main um und studierte ab 2000 an der Musikhochschule Frankfurt in der Meisterklasse des russisch-amerikanischen Professors Lev Natochenny. Heute lehrt sie am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg Klavier. (Quelle: wikipedia)

Im Mai 2006 veröffentliche die junge Pianistin auf EMI ihr Deütlabum mit Fantasien von Schumann, Chopin und Brahms.

Und dann trat sie zugunsten des oben genannten Blindenbundes zu einem Benefiz-Konzert auf:

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Und das wurde vom Hessischen Rundfunk nicht mur mitgeschnitten und im Radio ausgestrahlt, sondern dieser Mitschnitte diente als Grundlage für diese CD, die in kleiner Auflage vom Blindenbund veröffentlicht wurde.

Tja, was soll ich schreiben ? Dass die Cd eine Gesamtspieldauer von 78.04 Minuen hat ? Oder vielleicht doch lieber, dass es sich hier um ein ganz großartiges Projekt handelt. Nicht nur, weil damit dem Blindenbund geholfen wurde, sondern weil die Aufnahme durch diese feinfühligen Interpretationen zu einer kleiner Perle dieser Musik wurde ?

Anhören … und sich diesen romantischen Klängen – virtuos gespielt hingeben …

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Besetzung:
Evgenia Rubinova

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Titel:

Fréderic Chopin:
01. Fanatasie, op. 49 12.44

Fréderic Chopin: Sonate b-Moll, op. 35:
02. Grave – Doppio movimento 5.31
03. Scherzo 5.46
04. Marche funèbre 7.27
05. Finale: Presto 1.53

Alexander Skrjabin:
06. Fantasie, op. 28 8.50

Sergej Rachmaninoff: Moments musiccaus, op. 16:
07. Andantino 8.16
08. Allegretto 3.04
09. Andante cantabile 7.50
10. Presto 2.48
11. Adagio sostenuto 4.19
12. Maestoso 5.05

Fréderic Chopin:
13. Prélude E-Dur, op. 28/9 1.28

Johannes Brahms:
14. Capriccio d-Mol, op. 116/1 2.36

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Verschiedene Interpreten – Subskription 1968

frontcover1Hier mal ein kleiner Rückblick in die Anfänge dieses wohl wichtigsten deutschen Labels für klassische Musik:

Die Deutsche Grammophon Gesellschaft wurde 1898 u.a. von Emil Berliner gegründet. Sie ist das älteste Schallplattenlabel bzw. Tonträgerunternehmen der Welt,[1] aus welchem 1972 die PolyGram hervorging, die 1998 wiederum in der Universal Music Group aufging.

Das Unternehmen galt im 20. Jahrhundert als Qualitätsführer im Bereich der Kunstmusik-LPs und war für seine hohen Ansprüche bekannt. Es produzierte zahlreiche berühmte Aufnahmen weltbekannter Orchester und Musiker.

Die erste Schallplatten-Fabrik der Welt an der Kniestraße in Hannover
Zweites Werk, heute Grammophon Büropark, an der Podbielskistraße in Hannover

Die Deutsche Grammophon Gesellschaft wurde am 6. Dezember 1898 vom Deutsch-Amerikaner Emil Berliner und seinem Bruder Josef in ihrer Geburtsstadt Hannover gegründet. Von hier aus erschloss das Unternehmen den europäischen Markt für das von den Gebrüdern erfundene Grammophon. Als Muttergesellschaft gilt die im englischen Hayes ansässige Gramophone Company. Die Produktion begann neben der J. Berliner Telephon-Fabrik in der Kniestraße in Hannovers Nordstadt. Wegen zunehmender Enge – bis 1903 vertrieben die Brüder hier zeitgleich den Hackethal-Draht – entstand 1904 ein großes Werk auf noch freien Flächen entlang der Podbielskistraße im Stadtteil Klein-Buchholz.

Die Produktion nahm sofort enorme Ausmaße an. So wurden im ersten Jahr täglich rund 25.000 Schallplatten gepresst.

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Die erste Schallplatten-Fabrik der Welt an der Kniestraße in Hannover,

Am 1. Januar 1900 wurde die Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 40 % der Aktien blieben in Hannover bei der Deutschen Grammophon AG, die übrigen Aktien gingen an die Gramophone Company in Hayes, England. Dies führte im Ersten Weltkrieg dazu, dass die Deutsche Grammophon AG und die Grammophon-Spezialhaus GmbH, die sich mehrheitlich in ausländischem Besitz befanden, vom Deutschen Reich beschlagnahmt wurden und die englische Gramophone Company enteignet wurde. Im Jahre 1917 wurde die Deutsche Grammophon AG an die Leipziger Polyphon Musikwerke AG verkauft und der Firmensitz von Hannover nach Berlin in die Markgrafenstraße 76 verlegt. (Quelle: wikipedia)

Der Rest ist Geschichte.

Hier eine vermutlich eher rare Pressung aus dem Jahr 1968, da stellte man den Subskribenten (also den Kunden, die sich im Rahmen verpflichtete hatten, eine bestimmte Anzahl von Neuerscheinungen zu erwerben „repräsentative Auszüger aus dem Subskriptionsprogramm“ vor …

Nun, Richard Wagner ist eh nicht mein Fall … aber jetzt habe ich ihn zumindest einmal gehört. Hector Berlioz ist mir fremd gebliebe. Einzig und allein Johannes Brahms konnte mich ansprechen.

Für neuierige Nasen hinsichtlich klassischer Musik …

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Der Katalog der Deutschen Grammophon aus dem Jahr 1968

Besetzung:
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan (01.)
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Charles Münch (bei 02.)
Amadeus-Quartett (bei 03. + 04.)
Mitglieder des Drolc-Quartetts (bei 05.)

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Titel:

Richard Wagner:
01. Rheingold – Einzug Der Götter In Wallhall VI. Szene [3. Teil]  18.39

Hector Berlioz:
02. Requiem – Lacrymosa  11.03

Johannes Brahms:
03. Streichsextett Nr. 1 B-Dur Op.18,2 – Andantino 8.57
04. Klarinettenquintett H.Moll Op. 115 – Andantino 4.35
05. Klavierquartett Nr. 1 G-Moll Op. 25 – 4. Satz 8.18

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