Jens Brenke & Inge Brandenburg – Geschlossene Gesellschaft (1967)

FrontCover1Jetzt wird es eigentlich ganz und gar trostlos … wenn´s nicht so traurig wäre, könne man lachen … aber auch das bleibt mit im Halse stecken …

Initiator dieser Scheibe ist der Jens Brenke:

Jens Brenke (* 1935 ; † 16. Juni 1988 in Hannover) war ein deutscher Kabarettist.

Brenke war der Pächter der Hannoveraner Bar Jenseits, in der er von 1960 bis 1980[3] eigene literarisch-musikalische Kabarettprogramme aus Texten bekannter Autoren aufführte, die auf Schallplatten veröffentlicht wurden. Er hatte gemeinsame Programme mit Belina und Die drei Travellers. Fritz Graßhoff nannte Brenke einmal den „wohl besten Entertainer Deutschlands“.

Viele der aufgenommenen Stücke erschienen auf Kompilationen wie „Bitte, Machen Sie Sich Frei! … So Frei Wie Noch Nie! – Sex, Jux, Musik Und Spiele Für Erwachsene“ oder „Die Große Freiheit – Songs-Szenen-Pornoflagen Aus St. Pauli“ (Quelle: wikipedia)

JensBrenke01.jpgOder aber auch:
Der Hannoveraner Jens Brenke (1935 – 1988) war ein deutscher Karabettist. Jens Brenke war der Pächter der hannoverschen Bar „Jenseits“ in der er von 1960 bis 1980 eigene literarisch – musikalische Kabarettprogramme aus Texten bekannter Autoren aufführte, die auf Schallplatten veröffentlicht wurden. Er hatte gemeinsame Programme mit Belina und Die drei Travellers. Brenke war einer der besten Entertainer seinerzeit in Deutschland. Viele der aufgenommenen Stücke erschienen auf Kompilationen wie „Bitte, Machen Sie Sich Frei! … So Frei Wie Noch Nie! – Sex, Jux, Musik Und Spiele Für Erwachsene“ oder „Die Große Freiheit – Songs – Szenen – Pornoflagen aus St. Pauli“. Zwischen 1962 und 1980 hat er 10 Langspielplatten herausgebracht. (nobbyrockcity.blogspot)

Für diese „schlüpfrigen“ Aufnahmen (natürlich in der „Herrenbar“ Jenseits in Hannover aufgenommen) engagierte er dann noch die Inge Brandenburg:

Inge Brandenburg (* 18. Februar 1929 in Leipzig; † 23. Februar 1999 in München) war eine deutsche Jazzsängerin und Theaterschauspielerin. Sie wird oft als beste deutsche Jazzsängerin der 1960er Jahre bezeichnet.

Das soll für´s erste genügen, eine auführliche Würdigung dieser Sängerin ist in Planung

IngeBrandenburg

Autoren wie Kästner odr Ringelnatz bieten eigentlich so ne Art Gewähr hinsichtlich Qualität, aber weit gefehlt !

Jens Brenke verteht s einfach nicht, diese Texte entsprechend vorzutagen, aus allem macht er einen billigen Kalauer. Das trifft insbesondere auf seine albernen Witzchen zu, deren Niveau abartig tief sind. Sie sollten wohl schlüprig sein, anrüchig, wie man sie sich eben in einer Herrenbar hinter vorgehaltener Hand erzählt.

Der bürgerliche Sex-Mief jener Jahre („Ohne jede Hemmung“, dass ich nicht lache …) … viel besser kann man ihn nicht dokumentieren. Da war es wohl an der Zeit, dass ein Oswald Kolle sich anschickte … auf die Bühne zu kommen.

TTja, und dann die Inge Brandenburg: Sie wird hier völlig unter Wert verkauft … dennoch ist ihre Stimme – selbst hier – ne Wucht !

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Besetzung:
Jens Brenke (vocals)
Inge Brandenburg (vocals bei 05., 10. + 11.)
+
Wolfgang Keller (organ)

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Titel:
01. Ball im Osten (Kästner/Keller) 1.24
02. Witzchen (I) 2.54
03. Ritter Prunz und Prunzelschütz (Grasshoff(Keller) 3.15
04. Witzchen (II) 3.03
05. Sei lieb zu mir (Turk/Ahlert) 3.38
06. Ferngruß von Bett zu Bett/St. Louis Blues (Ringelnatz/Hardy) 1.25
07. Kuttel Daddeldu erzählt das Märchen vom Rotkäppchen (Ringelnatz/Keller) 5.41
08. Die Perle, oder das Liebesleben einer Auster (Beckmann/Nissen) 2.43
09. Witzchen (III) 3.56
10. Love – L’Amour – Die Liebe (Beckmann/Nissen) 2.59
11. Das Lied vom Sündenfall (Steinmetz/Graepp) 3.35
12. Ansprache eines Fremden an eine Geschminkte vor dem Wilberforce-Monument (Ringelnatz/Keller) 2.55
13. Pennies From Heaven (Johnstone/Durke) 2.15
14. Witzchen (IV) 3.52
15. ‚S war immer so (Traditional) 1.33

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