Brockhaus Literaturcomics – Folge 1 – In 80 Tagen um die Welt (Jules Verne) (2012)

TitelUnd hier zum Auftakt der großartigen Edition „Brockhaus Literaturcomics“ der Klassiker „In 80 Tagen um die Welt“:

Reise um die Erde in 80 Tagen (auch In 80 Tagen um die Welt, In achtzig Tagen um die Erde, Die Rettung der Maharani, Die Wette des Phileas Fogg oder Der Wettlauf des Phileas Fogg) ist ein Roman des französischen Autors Jules Verne. Der Roman wurde erstmals am 30. Januar 1873 unter dem französischen Titel Le Tour du monde en quatre-vingts jours von dem Verleger Pierre-Jules Hetzel veröffentlicht. Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien im selben Jahr im Verlag der Gebrüder Légrády in Pest unter dem Titel Reise um die Erde in 80 Tagen.

Einband der französischen Originalausgabe von 1873
Ausgabe von 1891

Der reiche englische Gentleman Phileas Fogg ist geradezu ein Exzentriker in Sachen Pünktlichkeit und täglichen Gewohnheiten sowie ein leidenschaftlicher Whist-Spieler. Er wettet mit anderen Mitgliedern des Reform Club in London um 20.000 Pfund Sterling, dass es ihm gelingen werde, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Noch am selben Abend bricht er mit seinem gerade erst eingestellten französischen Diener Jean Passepartout auf. Mit dem Zug fahren sie über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff nach Bombay durch den Suez-Kanal besteigen. In einem Reisesack hat er 20.000 Pfund Sterling dabei, die andere Hälfte seines Vermögens.

Beispiel39

Titelblatt von Reise um die Erde in 80 Tagen von 1875 des Zeichners Léon Benett

Etwa zur selben Zeit wird ein Raub in der Bank of England verübt, und der etwas übereifrige Detektiv Mister Fix glaubt, in Suez anhand der telegrafisch übermittelten Personenbeschreibung und der äußeren Umstände des auf schnelles Fortkommen dringenden Fogg, diesen als Räuber zu erkennen. Fix fordert aus London einen Haftbefehl für Fogg an, der ihm nach Bombay geschickt werden soll. Zum Schein freundet er sich mit Passepartout an und besteigt ebenfalls das Schiff nach Bombay. Von Bombay soll es mit dem Zug nach Kalkutta gehen, doch muss die Reise aufgrund einer noch nicht fertig gebauten Eisenbahnstrecke unterbrochen und mit einem Elefanten fortgesetzt werden. Der englische General Sir Francis Cromarty begleitet sie. Im Dschungel retten sie gemeinsam die junge parsische Witwe Aouda, die als Sati lebend, mit ihrem toten Gatten von einer brahmanischen religiösen Sekte auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte. Passepartout, der seinen Namen (frz. passer „hindurchgehen“ und partout „überall“) aufgrund seiner Verkleidungskünste und Akrobatentricks nicht zu Unrecht trägt, verkleidet sich und spielt dabei die Rolle des wiedererweckten Ehegatten. Ihm gelingt es, die unter Drogen stehende Aouda von dem Scheiterhaufen der Brahmanen zu retten. Den Reisegefährten gelingt die Flucht, ehe der Schwindel entdeckt wird. Sie beschließen, Aouda, die eine europäische Erziehung genossen hat, aus Indien wegzubringen, da sie dort nicht mehr sicher sei.

In Kalkutta werden Fogg und Passepartout von drei Priestern aus Bombay wegen widerrechtlichen Betretens einer Pagode verklagt. Fix hat die Priester zur Klage angestiftet, um Zeit bis zum Eintreffen eines Haftbefehls zu gewinnen. Die beiden werden zu längeren Haftstrafen verurteilt, aber Fogg erreicht die Freilassung gegen Zahlung einer hohen Kaution und reist zum Ärger von Fix weiter.

Von Kalkutta geht die Reise nach Hongkong. Der Verwandte, zu dem die Reisegefährten Aouda bringen wollten, lebt jedoch nicht mehr dort. Phileas Fogg ist Gentleman genug, sie bis nach Europa mitzunehmen. Fix, der von der geplanten Reiseroute wusste, ist inzwischen auch in Hongkong angekommen. Er wartet auf einen telegrafischen Haftbefehl, um Fogg auf dem Boden der britischen Kolonie zu verhaften. Aus diesem Grund betäubt er Passepartout mit Opium, damit dieser seinem Herrn nicht mehr die vorgezogene Abfahrt des Dampfschiffes nach Yokohama mitteilen kann. Der Diener kann sich im ausklingenden Rausch jedoch noch daran erinnern, dass das Dampfschiff vorzeitig abfährt, und begibt sich, noch halb benommen, an Bord – ohne jedoch seine Reisegefährten zu informieren. Das Schiff fährt ohne Fogg und Aouda nach Yokohama ab.

Beispiel40

Die Reiseroute des Phileas Fogg

Fogg mietet daraufhin ein Schiff nach Shanghai, um dort das Postschiff nach Yokohama zu erreichen, und nimmt ahnungslos den ihm unbekannten Detektiv Fix mit. Mit Glück erreichen sie das Postschiff nach Yokohama. Dort hatte Passepartout inzwischen einen Job in einem Zirkus angenommen. Aouda und Fogg wissen, dass Passepartout mit dem Dampfschiff aus Hongkong angekommen ist, und finden ihn in diesem Zirkus. Der Diener schließt sich ihnen wieder an und gemeinsam fahren sie über den Pazifik nach San Francisco. Von dort reisen sie mit der Eisenbahn quer über den nordamerikanischen Kontinent nach New York City. Nicht nur mit einem Colonel Proktor, der Phileas Fogg beleidigt, haben die Protagonisten Probleme, sie müssen sich zudem mit einer Herde Bisons, die das Gleis blockieren, einer baufälligen Brücke und Mormonen, die Passepartout verehelichen möchten, herumschlagen. Schließlich wird auch noch ihr Zug mitten in der Prärie von Nebraska von Sioux überfallen. Passepartout kuppelt während der Fahrt die Waggons von der Dampflokomotive und dem Schlepptender ab, damit die Personenwagen des Zuges auf der Strecke in der Nähe des Militärstützpunktes Fort Kearney zum Stehen kommen können. Er wird von den Sioux verschleppt, aber von Fogg mit Hilfe der Truppen von Fort Kearney befreit. Sie verpassen dadurch die Weiterfahrt mit dem Zug. Stattdessen gelangt die Reisegesellschaft mit Hilfe eines mit Segeln angetriebenen Schlittens zum nächsten Bahnhof nach Omaha und über Chicago nach New York. Das Schiff nach Liverpool ist jedoch kurz zuvor abgefahren. Fogg mietet einen Raddampfer, der eigentlich nach Bordeaux fahren soll. Unterwegs führt er eine Meuterei

Beispiel41

Einband der französischen Originalausgabe von 1873

gegen den ungeliebten Kapitän an, um das Fahrtziel ändern zu können. Als das Brennmaterial für die Kessel der Dampfmaschine ausgeht, kauft Fogg das gesamte Schiff und lässt alle Bestandteile aus Holz verfeuern. Die Gesellschaft macht einen Umweg über Queenstown und Dublin, um in Irland ein schnelleres Schiff nach England zu erreichen. Bei der Ankunft in Liverpool nimmt Fix, der die gesamte Zeit über zähneknirschend mitgereist ist, Fogg fest. Dessen Unschuld stellt sich schnell heraus, da der wirkliche Bankräuber kurz zuvor verhaftet worden ist. Mit einem Extrazug geht es von Liverpool nach London, jedoch hat man bei Ankunft in London die vereinbarte Zeit von 80 Tagen um 5 Minuten überschritten. Die Wette ist verloren. Niedergeschlagen fahren Fogg, Aouda und Passepartout direkt zu Foggs Haus in der Saville-Row.

Das von Fogg mitgenommene Vermögen von 20.000 Pfund ist bis auf einen unbedeutenden Rest von rund 1.000 Pfund aufgebraucht. Die andere Hälfte seines Vermögens von 20.000 Pfund schuldet er seinen Wettpartnern im Reform Club. Fogg steht vor dem Ruin. Am Abend des folgenden Tages gesteht Aouda, die sich im Laufe der Reise in Fogg verliebt hat, ihre Liebe und fragt Fogg, ob er sie heiraten will. Fogg erkennt seine Liebe zu Aouda und willigt ein. Umgehend wird Passepartout zu dem Priester Reverend Wilson geschickt, um für den nächsten Tag die Heirat zu vereinbaren. Dort erfährt er, dass es nicht Sonntagabend, sondern erst Samstagabend ist. Durch die Überschreitung der Datumsgrenze Richtung Osten hat man einen ganzen Tag gewonnen. Fogg eilt zum Reform Club und gelangt drei Sekunden vor dem Ablauf der Zeit in den Saal des Clubs und gewinnt somit die Wette. Am übernächsten Tag heiraten Aouda und Fogg. Fogg hat durch die Wette einen relativ kleinen finanziellen Gewinn gemacht, aber eine große Liebe gefunden. Den Gewinn von 1.000 Pfund teilt er großzügig zwischen Passepartout und Mister Fix auf.

JulesVernes01

Jules Verne 1856

Der Roman beruht auf der Weltreise des Amerikaners George Francis Train, der 1870 jene Reise und 1890 und 1892 noch zwei weitere Weltreisen unternahm, 1892 sogar in nur 60 Tagen. Über die Änderung seines Namens in Phileas Fogg zeigte er sich erbost. Im Jahre 1869 waren der Suezkanal und die Eisenbahn quer durch die USA geöffnet worden. Zuvor war eine Reise um die Erde in 80 Tagen nahezu unmöglich.

Der Roman enthält einen logischen Fehler. Es ist zwar zutreffend, dass man bei einer Reise um die Erde ostwärts einen Tag „gewinnt“. Allerdings müsste dies, da die Datumsgrenze auch damals schon durch den Pazifischen Ozean verlief, Phileas Fogg spätestens in Amerika aufgefallen sein. Tatsächlich verpasst er aber in New York das fahrplanmäßig abfahrende Dampfschiff, weil er zu spät kommt. Warum er sich dann bei seiner Ankunft in London in Bezug auf das Datum irrt, kann so nicht mehr erklärt werden. (Quelle: wikipedia)

Und diesen Klassiker nahm sich im Jahr 2010 der Zeichner und Texter  Chrys Millien vor, um ihn – mit extrem viel Gespür für Details – als Literaturcomic zu bearbeiten.

Zwei Jahre später erschien dann dieses großartige Werk auch bei uns und zwar im ehrwürdigen Brockhaus Verlag. Mit „In 80 Tagen um die Welt“ startete man die Edition „Brockhaus Literaturcomics“ (Motto: „Weltliteratur im Comic Format“).

Beispiel42

Weltliteratur ist ein wenig hoch gegriffen, aber zumindest handelte es sich bei diesem Roman um einen Klassiker der Jugendliteratur … ich behaupte mal … ganze Generationen von Jungs haben diesen Roman „gefressen“ … und erneut tauchen meine „roten Bäckchen“ vor meinem geistigen Auge auf … hier gabv es einfach alles … wonach eine Jungsseele dürstete … Aufregung, Abenteuer, exostische Schauplätze …

Und hier in diesem Comic werden all diese Wünsche und Sehnsüchte erneut zum Leben erweckt … und zwar auf höchstem Niveau … man beachte nur die sehr flexible Bildgestaltung … vom Pinselstrich will ich erst gar nicht reden …

Bemerkensswert dann auch noch, dass sich Phileas Fogg  in eine dunkelhäutige Frau verliebt ….

Beispiel01.jpg

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06.jpg

Beispiel07.jpg

Beispiel08

Beispiel09.jpg

Beispiel10.jpg

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13.jpg

Beispiel14

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17.jpg

Beispiel18.jpg

Beispiel19.jpg

Beispiel20.jpg

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel23

Beispiel24.jpg

Beispiel25

Beispiel26.jpg

Beispiel27.jpg

Beispiel28.jpg

Beispiel29

Beispiel30

Beispiel31

Beispiel32.jpg

Beispiel33

Beispiel34

Beispiel35

Beispiel36

Beispiel37

*
**

Beispiel38

Die Rückseite des Buches

Demnächst in diesem Theater:

Beispiel43

Günter Brödl + Ronald Putzker -Hasenjagd (Anna Stein Edition – Teil 1) (1989)

TitelDass dem Günter Brödl die Mischung „Crime & Sex“ nicht fremd ist, konnte man sich ja fast denken … erinnert man sich nur an seine Ostbahn Kurti Krimis …

Und hier konnt eer sich noch ganz anders austoben, denn er fand mit dem Graphiker Ronald Putzker  einen kongenialen Partner, um all seine – wohl auch feuchten Träume – auszuleben … Und das mit einer Trilogie, die eine gewisse Anna Stein, ihres eichens engagierte Journalistin,  als Heldin in den Mittelpunkt dieser Comic-Serie stellt.

„Die Autoren dieses erotischen Thrillers, der Wiener Journalist Günter Brödl und der Zeichner Roland Putzker (Aglaya), entwerfen mit ihrer Triologie „Anna Stein“ ein aufregendes Bild des modernen Österreich. Die Enthüllungen der Anna Stein begleiten den Untergang der österreichischen Alpenrepublik. (Auszug aus dem Klappentext)“

Sex and Crime im Alpenland – eine Verbindung, die man vielleicht nicht zwangsläufig herstellt. Doch Putzker und Brödl kennen die schwarze Seele Österreichs jenseits der Piefke-Saga und offenbaren schonungslos die dunkle Seite von Macht und Geld. Anna Stein ist ziemlich starker Tobak – auch wenn Anna am Ende als strahlende Siegerin hervorgeht. (Doris hat ja zu guter Letzt auch alles richtig gemacht – fand ich klasse!) Anna Stein ist mal was anderes, aber eines sicher nicht: nämlich jugendfrei. (Quelle: comicworld.at).

Na ja … ganz so schlimm ist dieser Comic dann doch nicht, zumindest ist er weit entfernt von den klassischen pornographischen Comics, die as auch so gibt.

BrödlPutzker

Günter Brödl + Ronald Putzker

Und darum geht´s im ersten Teil dieser Triolgie:

Die Wiener Journalistin Anna Stein ist so manchem einflußreichen Politiker ein Dorn im Auge. Schonungslos deckt sie auf, wie sich Korruption und Kriminalität in das Geschäft mit der Macht mischen. Das Buch, an dem Anna gerade schreibt, behandelt einen Bestechungsskandal in Zusammenhang mit dem Freizeitpark „Sunnyland“, der umfunktionierten Ruine des Kernkraftwerks Zwentendorf. Als Annas Mittelsmann, der Juwelier Urban, buchstäblich aus dem Verkehr gezogen wird, gerät auch die Journalistin in große Gefahr.

Also, begleiten wir die Anna Stein auf ihrem Weg durch eine fieser, ganz fiese und morbide Geschichte … und soviel sei verraten, diese Geschich, nein diese Geschichte hat kein Happy End parat …

Und, darauf sei ausdrücklich hingewiesen … der Pinselstrich des Ronald Putzker ist wirklich von exquisiter Qualität … auch davon kann man sich hier überzeugen.

Beispiel01.jpg

Damals tippe man halt noch auf einer modernen Schreibmaschine …

Beispiel02

Beispiel03.jpg

Beispiel04.jpg

Kaum ist Frank in der Wohnung träumt Anna schon vom heißen Sex …

Beispiel05.jpg

Beispiel06

 

Beispiel09.jpg

Aus dem ehemlaigen AKW Zwentendorf wurde der Wellness-Tempel „Sunnyland“

Beispiel10.jpg

Beispiel11

Beispiel12.jpg

Diese Nummer wird sich noch rächen …

Beispiel13

Beispiel14

Und natürlich baut der Günter Brödl auch Zitate aus der Rocjmusik ein

Beispiel15.jpg

Klar, der Frank ist natürlich verheiratet und hat Familie …

Beispiel16

Beispiel17.jpg

Aber Anna hat auch noch weitere Geschlechtspartner (der hier heißt Max) …. so ist das nicht …

Beispiel18.jpg

Und a bisserl SM darf auch sein, gell

Beispiel19

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel22.jpg

Ganoven und ihre Mädels unter sich

Beispiel23

Die Hasen-Jagd beginnt …

Beispiel24.jpg

Beispiel25.jpg

Beispiel26

Beispiel27.jpg

Beispiel28.jpg

Die Punk-Szene kommt auch nicht zu kurz …

Beispiel29.jpg

Da haben wir den Salat … die Verfehlung wird als Erpressung genutztb …

Beispiel30

Beispiel31

Die Methoden der Gegenseite werden immer ruppiger …

Beispiel32.jpg

Beispiel33

Derweil in einem Luxus-Bordell …

Beispiel34

Beispiel35.jpg

Nun sieht auch Anna die kompromittierenden Videos …

Beispiel36.jpg

und wird nicht nur traurig, sondern ahnt auch böses …

Beispiel37

*
**

Roy Tiger – Das Dschungelgold lockt (Heft 1) (Comic) (1968)

TitelUnd jetzt wieder mal ein Griff in die Comic-Kiste vergangener Zeiten:

Roy Tiger war eine deutsche Comic-Reihe, die vom Bastei-Verlag zwischen 1968 und 1970 in Heft-Form herausgegeben wurde.
Inhalt

Die Hauptfiguren der realistisch gezeichneten Abenteuerserie, die vorwiegend im indischen Dschungel spielte, waren drei Jugendliche, die sog. „Dschungelboys“: Roy Tiger, der Sohn eines britischen Urwaldarztes und seine beiden indischen Freunde Khamar und Paki. Bei ihren jeweils abgeschlossenen Abenteuern bekamen die drei Jungen regelmäßig Unterstützung von vier gezähmten Tieren: Shimmy (dem Affen), Lahani (dem Elefanten), Sheeta (dem schwarzen Panther) und Shumba (der Schlange).

Die Bände 1 bis 5 erschienen zunächst noch im Rahmen der Western-Comic-Serie Lasso, ab Band 6 bekam Roy Tiger eine eigenständige Reihe, die bis Band 79 fortgeführt wurde. Innerhalb der Comic-Reihe Wastl erschienen 1970 elf weitere 24-seitige Roy-Tiger-Abenteuer, wobei sich eine Geschichte immer aus jeweils drei 8-seitigen Teilen zusammensetzte (drei nacheinander herausgekommene Wastl-Hefte ergaben eine abgeschlossene Roy-Tiger-Geschichte).

Daneben wurden 1968 in den Bastei-Comic-Reihen Bessy und Felix insgesamt zwölf zweiseitige Kurzgeschichten veröffentlicht.

Beispiel19

Diverse Roy Tiger Hefte (später dann „Der Dschungel-Boy“)

1966 erschien die Serie auch in Spanien innerhalb der Reihe Aventuras ilustradas unter dem Titel Aventuras en la selva.

Zu den namentlich bekannten Zeichnern der Serie Roy Tiger gehörten Esteban Maroto, Carlos Giménez, Luis García Mozos, Adolfo Usero und Juan López Ramón. (Quelle: wikipedia)

So ganz erfolgreich war diese Serie nicht, wenn wenn sie schon nach 2 Jahren eingestellt wurde, ist das für damalige Comics aus dem Bastei Verlag eine nur sehr kurze Zeit.

Hier das Heft dieser Serie, un darum geht´s:

Beispiel20

Aber natürlich haben sie die Rechnung ohne den jungen Roy Tiger und seinem indischem Freund Khamar gemacht, denn diese haben weitere Freunde im indischen Dschungel: Als da wären, ein Affe, Sheeta der Panther und dann auch noch ne Schlange und ein Elefant …  So kann natürlich nix schiefgehen.

Ach ja, zwei goldgierige weiße Forscher die Kashmiro angestachelt … mit List und Tücke …  mehr wird nicht verraten. Basta !

Beispiel01.jpg

Beispiel02

Beispiel03.jpg

Beispiel04

Ja, das schleichen will gelernt sein …

Beispiel05.jpg

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel08

Beispiel16.jpg

Beispiel09.jpg

Da droht die Gefahr …

Beispiel10

„Unsere Frauen werden uns verspotten …“

Beispiel11

Das kennen wir von Winnetou …

Beispiel18

An die Filzer kann ich mich sogar noch erinnern …

Beispiel12

Die Abenteuer hören nicht auf …

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel15

Die Wissensseiten: Die Entstehung der Erde

*
**

Beispiel17.jpg

Die Rückseite des Heftes

Franco Fossati – Das grosse illustrierte Ehapa Comic Lexikon (1992)

TitelDas nenn ich ne Fleißarbeit:

Diese Enzyklopädie bietet eine umfassende und aktuelle Übersicht über den Comic aus aller Welt. Sie präsentiert über 600 Figuren, die von ihrer Entstehung bis hin zu ihren neuesten Umsetzungen beschrieben werden. Viele Artikel sind den Zeichnern und Szenaristen gewidmet, die im Laufe eines Jahrhunderts dazu beigetragen haben, daß sich der Comic zu einer eigenständigen Kunstform entwickelte, die sogar das Kino, die Literatur und die bildenden Künste im Allgemeinen beeinflußte.
Großer Raum wurde den wichtigsten Zeitschriften, die die Comics in jeden Winkel der Welt verbreitet haben, und ausführlichen Abhandlungen über die Entstehung und Weiterentwicklung der Comics in den bedeutsamsten Ländern reserviert.
Auf zahlreichen Sonderseiten werden die verschiedenen Genres und Gattungen – Humor und Abenteuer, Science Fiction und Horror, Erotik und Krimi, Satire und Western – beschrieben und einzelne Themenbereiche wie Comic-Romanzen, die Vorläufer der Comics, der Sport im Comic und die Underground-Comix näher betrachtet. (www.comicguide.de)

Beispiel34

Natürlich ist diese Enzyklopädie längst hoffnungslos veraltetm neue Trends wie „Graphic Novels“ findet man hier noch nicht und ich hätte mir auch mehr über BRD/DDr Comics gewünscht … aber der internationale Ansatz ist dennoch faszinierend … Die Vielfalt dieser Kunstform ist schon beeindruckend.

Und natürlich begegnen uns hier viele der altbekannten und vertrauten Freunde aus früheren Jahren … einige sind mir ganz schön ans Herz gewachsen.

Viel Vergnügen beim stöbern !

Beispiel01.jpg

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05.jpg

Was wäre Walt Disney ohne Carl Barks gewesen ?

Beispiel06

Beispiel07.jpg

Beispiel08

Beispiel09.jpg

Unvergessen: Nick Knatterton

Beispiel10.jpg

Walt Disney

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13

Aus den ganz frühen Jahren des Comics

Beispiel14.jpg

Die sog. „Marvel“ Helden

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel18

Das kann nur einer sein !

Beispiel19

Beispiel33

Beispiel28

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel30

Beispiel22

Beispiel23

Beispiel29.jpg

Beispiel24

Beispiel25

Beispiel31

Beispiel26

Beispiel32

Beispiel27

Die Rückseite des Buches

*
**

Beispiel02

Beispiel17

Spuk Geschichten – Heft Nr. 1 (Der Dämon von Venedig) (1978)

TitelNa endlich mal wieder so richtig gute alte Trivial- und Schundliteratur … wir tauchen in die Welt der Bastei-Comics … und diesmal wird es gruselig, denn hier geht´s um „Spuk-Geschichten“.

Spuk Geschichten war eine Comicserie, die von Juli 1978 bis April 1995 als Großband im Bastei-Verlag erschien. Aufgrund des großen Erfolges der Gespenster Geschichten veröffentlichte der Bastei Verlag mit den Spuk Geschichten seine zweite Gruselserie. 1995 wurde die Serie nach 492 Ausgaben eingestellt.

In jedem Heft wurden eine Geschichte mit Arsat, Der Magier von Venedig auf etwa 15 Seiten und zwei bis drei weitere Kurzgeschichten mit bis zu acht Seiten Umfang veröffentlicht.

Ein erster Nachdruck erfolgte von 1991 bis 1994 unter dem Titel Spuk Geschichten Sonderband im Taschenbuchformat mit insgesamt elf Bänden. Ein weiterer Nachdruck der Geschichten erfolge von 2001 bis 2002 unter dem Titel Arsat, der Dämonen Jäger in zwölf Großbänden.

Beispiel19

Weitere Ausgaben der Spuk Geschichten

1989 wurden zwei Hörspiele, Die Entführung und Das Totenschiff, mit einem Begleitheft veröffentlicht. (Quelle: wikipedia)

Hier das erste Heft dieser Comic-Serie (von Gastei gb´s früher schon mal auch die „Gespenster-Geschichten“)

Nun ja … die Stories, als da wären

  • Rätsel der Vergangenheit: Das Zauberelixier
  • Arsat, der Magier von Venedig
  • Der letzte Trick des Zauberkünstlers
  • Die Herrin der bösen Mächte

sind natürlich eher schlicht, aber zuweilen nett anzuschauen. Und die Hefte sind ganz sicher nicht nur für eher schlichte Gemüter, sondern sie dienen auch für kurzweilige Unterhaltung …

Und von daher versteht es sich fast von selbst, dass weitere Ausgaben folgen. Hier erstmal

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel08.jpg

Beispiel09

Beispiel10

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

Die Rückseite des Heftes …. (ja, ja, die guten alten Bahnhofsbuchhandlungen)

*
**

Beispiel15.jpg

 

 

Käpt’n Sharky – Nr. 6 (Oktober-November) (2014)

TitelJetzt mal ein Comic- und Kinderheft, das noch nicht so viele Jahre auf dem Buckel hat.

Käpt’n Sharky ist eine Kinderbuch- und -hörspielreihe, die im Coppenrath Verlag erscheint. Die Illustrationen stammen von Silvio Neuendorf und die Texte von Jutta Langreuter. Käpt’n Sharky wurde in mehr als elf Sprachen übersetzt. Bisher sind neun Geschichten als Buch und Hörspiel veröffentlicht worden. Zugleich ist Käpt’n Sharky eine Merchandisingproduktreihe aus dem Coppenrath Verlag.

Und dann gibt es eben auch noch das Heft:

Zweimonatlich erscheint seit 2008 im Verlag Blue Ocean Entertainment das 36-seitige Comicmagazin Käpt’n Sharky. Die Zielgruppe sind Jungen im Alter von vier bis sieben Jahren, die verkaufte Auflage liegt bei etwa 43.400 Exemplaren.

Und hier eines dieser Comicmagazine …

Und auch wenn ich natürlich nicht zur Zielgruppe gehörte … mir gefällt, dass in dem Heft etliche Anregungen zu finden sind, damit die Kleinen selbst aktiv werden: Mir scheint, dass dies ein ganz wesentlicher Bestandteil der Kindheit ist und sein muss !

Und … ähm … na ja … Piraten finde ich ja immer noch Klasse …

Und ansonsten weiß die geneigte Leserschaft, was mit dem Heft als nächstes passiert: es wandert in die Tüte von Mitbringsel für meine Enkelkinder …

Die Beilage von „playmobil“ liegt nicht bei … zu „playmobil“ kommt aber später mal was und dann ist diese Beilage auch dabei.

 

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel09

Beispiel10

Beispiel11

Beispiel12

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung

der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

Beispiel13

Und die Schlümpfe gibt es auch noch …

Georg Andreas Jacob + Agnès Borie – Walt Disneys Comics von Carl Barks (Barks Library 27) (1997)

TitelDie Comic-Forschung wäre vermutlich ein Stück ärmer, hätte es nicht diese wahrlich exquisite Edition gegeben:

Die Barks Library (kurz BL), seltener auch Carl Barks Library (kurz CBL) genannt, ist der Name einer Comicalbenreihe, die von 1992 bis 2004 bei Ehapa erschienen ist und in der die Gesammelten Werke von Carl Barks, von 1942 bis zum Ruhestand 1966 geschrieben und gezeichnet, erstmals vollständig auf Deutsch veröffentlicht wurden.

Im Januar 1992 startete der amerikanische Verlag Gladstone mit der Carl Barks Library of Walt Disney’s Comics and Stories in Color (CBLC-WDC) das Projekt, sämtliche Disney-Comics von Carl Barks in Farbe herauszugeben. Vorbild war die Carl Barks Library von Another Rainbow, die in den 1980ern in schwarz-weiß erschien. Ab Oktober 1992 erschien die deutsche Ausgabe, basierend auf der Übersetzung von Erika Fuchs.

Insgesamt sind in Deutschland 133 Bände in 8 Reihen erschienen. Die Geschichten wurden chronologisch geordnet und neu koloriert. Die Zusammenstellung der Alben weicht in den amerikanischen und den deutschen Reihen voneinander ab, da die amerikanischen Alben zum Teil einen deutlich geringeren Umfang hatten und deswegen die Gladstone-Reihen mehr Nummern umfassen.

Die Unterreihe „Fähnlein Fieselschweif“ enthält zum Großteil Material, für das Barks nur die Vorzeichnungen lieferte. Die beiden Reihen „Daisy Duck“ und „Oma Duck“ enthalten Geschichten, die Barks nur zeichnete, während die Textvorlagen von anderen Disney-Autoren stammten.

Neben den 51 Alben mit normalen Disney-Comics (BL-WDC) erschienen ab 1993 weitere 82 Bände in sieben Barks Library Special Reihen, die jeweils einem Bewohner Entenhausens gewidmet wurden. Während die 51 Bände der Hauptreihe im Wesentlichen die 1-2seitigen Kurzgeschichten und die 10-Seiter (engl. ten-pager) enthalten, die zwischen 1943 und 1966 monatlich in Walt Disney’s Comics & Stories erschienen waren, finden sich die längeren Abenteuergeschichten vor allem in den beiden Unterreihen Onkel Dagobert und Donald Duck. (Quelle: wikipedia)

Weitere Ausgaben

Weitere Ausgaben

Das muss man sich mal vorstellen. Alleine 51 Bände nur von dem Zeichner Carl Barks !

Ich konnte mal einen davon ergattern, als die Stadtbücherei München ein paar dieser Bände ausgemustert hat und man ihn kostenlos (gegen eine kleine Spende) mitnehmen konnte-… Da habe ich natürlich zugeschlagen.

Die Übersetzungen sind natürlich von Dr. Erika Fuchs (* 7. Dezember 1906 in Rostock; † 22. April 2005 in München) … jener grandiosen Pionierin der deutschen Comicsprache.

Ansonsten gibt es 5 Comicgeschichten aus der Feder von Carl Barks:

Carl Barks (* 27. März 1901 in der Nähe von Merrill, Oregon; † 25. August 2000 in Grants Pass, Oregon) war ein US-amerikanischer Comicautor und -zeichner sowie Cartoonist und Maler, der als der bekannteste Disneyzeichner gilt und zahlreiche Comic-Figuren des Disney-Kosmos wie Dagobert Duck erschuf. Durch seine Comics gilt er auch als Kultur- und Politikkritiker, wenngleich er dies stets abstritt. (Quelle: wikipedia)

Nun, wäre ich Duckianer … hätte ich vermutlich bereits alle Bände … bin ich aber nicht … dennoch … es macht Vergnügen, durch diesen Band 58 Seiten zu blättern.

 

Beispiel08

Beispiel09

Beispiel01

 

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Schadenfreude war ja wohl ein Grundprinzip der Disney Comics

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel11

Beispiel13

Was habe ich ihn geliebt, diesen pfiffigen Daniel Düsentrieb

Beispiel14

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

Dagobert Duck … stets mit leicht cholerischen Zügen

Beispiel19

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel24

Beispiel25

Beispiel26

Beispiel29

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

Beispiel30