Truck Stop – Auf Achse (1978)

FrontCover1Heute sind die Jungs von Truck Stop schon ganz schön betagt (und Gründungsmitglied Günter „Cisco“ Berndt ist im Dezember 2014 verstorben), aber damals waren sie gerade dabei, deutsche Countrymusik Geschichte zu schreiben.

„Auf Achse“ war ihr zweites deutschsprachiges Album und man stand so richtig voll im Saft.

Von daher wundert es nicht, dass mit Ausnahme von zwei Kris Kistofferson Songs („Ich rauch‘ zuviel“ und „Der Trip“) alle Lieder deutsche Originalversionen sind und überwiegend von den Bandmitgliedern komponiert wurden. Als Texter hatte man Claus-Dieter Eckhardt und Averell Grabowski zur Seite und so konnte man nun so richtig fidel der Countrymusik frönen.

Dazu gehörten dann natürlich auch so sentimentale Schmachtfetzen wie „Sie will zurück nach München“ und ansonsten bedienen sie textlich natürlich all jene Klischees dieses Genres. Mir soll´s recht sein, denn, man muss diese Musik nicht lieben, aber: Ihr Handwerk haben sie schon damals ganz trefflich verstanden.

Und so waren und sind Truck Stop die deutsche Country-Band Nr. 1 !

TruckStopLive
Besetzung:
Rainer Bach (piano, vocals, guitar)
Cisco Berndt (guitar, vocals)
Erich Doll (guitar, mandolin)
Teddy Ibing (drums, percussion)
Uwe Lost (bass, vocals)
Lucius Reichling (fiddle, vocals)
+
Karin + Franzsika (background vocals)
Nils Tuxen (guitar bei 04. + 07.)

BookletA

Titel:
01. Nashville Tennessee (Eckhardt/Reichling/Burkhard) 3.06
02. Hannas Mann (Bach/Grabowski) 3.30
03. Ich rauch‘ zuviel (Kristofferson/Grabowski) 3.29
04. Der Tramp (Eckhardt/Reichling) 3.13
05. Der letzte Trip (Kristofferson/Eckhardt) 3.06
06. Amerika (Eckhardt/Reichling) 3.55
07. Kopf 0der Zahl (Bach/Grabowski) 3.32
08. Jeden Tag in einer anderen Stadt (Eckhardt/Reichling) 3.25
09. Der König von der Autobahn (Doll) 3.10
10. Sie will zurück nach München (Berndt/Eckhardt) 4.01
11. Die Zeiten (Bach) 2.47
12. Jetzt ist Schluss (Krüger) 3.07

LabelA1

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Gunter Gabriel – Gabriel singt Cash (2003/2011)

FrontCover1Und jetzt hat es ihn auch erwischt … den alten Haudegen der deutschen Trucker und Country-Szene:

Gunter Gabriel (* 11. Juni 1942 in Bünde/Westfalen, eigentlich Günter Caspelherr; † 22. Juni 2017 in Hannover) war ein deutscher Country- und Schlagersänger, Komponist, Texter, Produzent, Synchronsprecher und Fernsehmoderator. Zu seinem Künstlernamen „Gabriel“ kam er durch den Vornamen seiner ersten Ehefrau.

Gunter Gabriel wuchs mit seiner jüngeren Schwester in Bünde und Kirchlengern auf. Seine Mutter starb, als er vier war, sodass der Vater die beiden Kinder allein erziehen musste. Die Volksschule brach Gabriel vorzeitig ab, um Geld zu verdienen. Er schlug sich mit verschiedenen Arbeiten in ganz Mitteleuropa durch. Schließlich machte er das Fachabitur und studierte Maschinenbau an der FH Hannover, brach das Studium aber ohne Abschluss ab. Er widmete sich in der Folge ganz der Musik, war DJ und wurde schließlich Promoter bei einer Plattenfirma. So kam er in Kontakt mit verschiedenen Künstlern, für die er Lieder zu schreiben begann. Seinen ersten Song komponierte er für Rex Gildo. Sein erster eigener Hit war der Fernfahrersong Er ist ein Kerl (Er fährt ’nen 30-Tonner Diesel), für den er die Goldene Europa bekam und der ihm die Bahn ebnete für deutschsprachige Schlager im Country-Musikstil mit Interpreten wie Truck Stop, Tom Astor oder Linda Feller, die bis heute erfolgreich sind. Ein weiterer großer Hit für Gabriel war Hey Boss, ich brauch’ mehr Geld. Viele seiner Songs waren Übertragungen, die sich sehr eng an ihre US-amerikanischen Originale hielten, unter anderem Johnny Cashs Wanted Man (Ich werd gesucht in Bremerhaven) oder Shel Silversteins The Winner (Der Sieger).

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Daneben schrieb er weiter zahlreiche Hits für andere Künstler, etwa für Juliane Werding (Wenn du denkst, du denkst), Frank Zander (Ich trink auf dein Wohl, Marie), Wencke Myhre (Das wär John nie passiert, Ein Sonntag im Bett), Siw Inger, Peter Alexander, Tom Astor und die Zillertaler Schürzenjäger. Schließlich bekam er mit Country-Musik mit Gunter Gabriel eine eigene Fernsehshow beim Bayerischen Rundfunk.

Dann folgte der wirtschaftliche Ruin. Seine Ehen scheiterten und die beruflichen Erfolge blieben aus. 1993 erhielt er zusammen mit Tom Astor für den Song Sturm und Drang den Award der German American Country Music Federation (GACMF), den er 2002 erneut für sein Album Gunterwegs erhielt. 1993 nahm ihn die GACMF in die deutsche „Country Music Hall of Fame“ auf.

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2003 nahm er im Studio von Johnny Cash in Hendersonville (Tennessee) ein Album mit Cash-Liedern auf Deutsch auf, The Tennessee-Recordings, das von dessen Sohn John Carter Cash produziert wurde. Bereits von einer schweren Krankheit gezeichnet, trug Cash ein gesprochenes Intro bei, das auf Liebe, Autos, Abenteuer erschienen ist – an diesem Tributalbum beteiligten sich insgesamt 54 Künstler aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Johnny Cash verstarb kurze Zeit später. Gabriels 2009 erschienenes Album Sohn aus dem Volk war eine weitere Hommage an Johnny Cash und trägt den Untertitel German Recordings, ein Pendant zu Cashs American Recordings. Das Album war – genauso wie die „Wohnzimmertour“, auf der er für anfangs 1000 Euro für jedermann spielte, der ihn anfragte – ein Wendepunkt in Gabriels Karriere. Es wurde in den Feuilletons der seriösen Presse thematisiert, ebenso wie Gabriels Fähigkeit, seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden.

Für negative Schlagzeilen sorgte Gabriel, als er Alkoholprobleme bekam und seine Frau misshandelt haben soll. Bei einem Auftritt in Eisleben im September 2004 sorgte er mit Äußerungen für einen Eklat, die als Beschimpfung von Arbeitslosen empfunden wurden („Ihr habt ja so viel Zeit, sonst wärt ihr ja nicht am Nachmittag schon hier. Ich hab leider keine Zeit, ich muss meinen Arsch immer in Bewegung halten, damit die Knete stimmt.“). Das Publikum hatte zuvor mit Unmut auf Gabriels Verspätung reagiert. Dieser Satz wurde auch in Form eines Samples zur Grundlage eines Liedes von DJ Koze.

Im August und September 2010 spielte Gabriel seine erste große Theaterrolle als Titelfigur im Bühnenstück Hello, I’m Johnny Cash (Regie und Buch: Volker Kühn),[3] an der Seite der Sängerin Helen Schneider, die die Rolle von Cashs Ehefrau June Carter Cash übernahm.[5] Anfang 2012 spielte er in einer Folge des Großstadtreviers mit (Folge: Wann hast du Zeit für die Liebe?).

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In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 2. September 2012 zog Gabriel zum 70. Geburtstag Bilanz. Auf die Frage, ob er Angst vor dem Tod habe, antwortete der Sänger: „Keinesfalls. Ich sag’ dir auch warum: weil ich einen Haufen Zeugs gut gemacht habe in meinem Leben. Nicht Kinder zeugen. Das kann jeder. Und als Vater war ich schließlich ein Totalversager. Viermal verheiratet, da hab’ ich mich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Aber ich hab’ ein paar geile Songs geschrieben. Und ich habe ein superinteressantes Leben gelebt mit allen Amplituden.“ Persönlich sehe er sich als Außenseiter. „Aber natürlich möchte ich auch Teil der Gesellschaft sein.“ Er selbst allerdings sei gar nicht so wichtig. Was zähle, das sei die Philosophie seiner Lieder. Gabriel war viermal verheiratet. Er hatte vier Kinder und drei Enkelkinder.

Gabriel lebte 20 Jahre auf dem ehemaligen DDR-Arbeiterschiff Magdeburg. Das rund 400 Quadratmeter große Hausboot, dass er 1995 für 80.000 DM erworben hatte, lag zuletzt im Harburger Binnenhafen vor Anker.

Gabriel war Synchronsprecher der TV-Sendung Asphalt Cowboys auf DMAX.[7] Im Januar 2016 war er Kandidat in der Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!, aus der er nach fünf Tagen auf eigenen Wunsch vorzeitig ausschied.

Gabriel starb am 22. Juni 2017 an den Folgen eines Treppensturzes. (Quelle: wikipedia)

Was für eine Biographie … und von daher habe ich mich entschieden, seine „Johnny Cash auf deutsch“ Album als Würdigung auszuwählen … denn da gibt es wohl schon Paralellen … außer der Tatsache, dass ihm eine June Carter fehlte …

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Im Jahre 2003 spielte Gunter Gabriel sein wunderbares „Gabriel singt Cash – Das Tennessee Projekt“ Album ein, produziert von Cash jr. in Cashs Studio und Johnny höchstselbst schaute immer wieder rein, hatten seinen German-Friend eingeladen. Welche Ehre! Und es kam ein wahrlich tolles Album heraus. Wenn jemand Cash auf deutsch singen darf, dann Gabriel. Er macht das großartig, die Songs bleiben authentisch, weil sie beide ein sehr ähnlicher Typus Mensch sind, die Stimmen sind ähnlich rau, gebraucht und gewaltig – das paßt alles wunderbar. Das Album erschien 2003 als niemand mehr Gunter Gabriel auf dem Zettel hatte und ging leider sang und klanglos unter. Zu unrecht!
Da ist die Idee, diese tolle verschmähte Platte nun, nach Gabriels gelungenem Comeback mit dem herausragenden Album „Sohn aus dem Volk“ vor knapp zwei Jahren und seiner erfolgreichen Musical-Rolle in „Hello, I’m Johnny Cash“, in einem zweiten Aufguß neu zuvermarkten, nicht nur sinnvoll, sondern auch wünschenswert. Das Album hätte eine späte Blüte, wenn auch acht Jahre nach ursprünglicher Veröffentlichung, voll und ganz verdient.
Das vier zusätzliche 2011 produzierte Aufnahmen hinzugekommen sind und ein von Johnny Cash gesprochenes Intro zum damaligen Album (wenn auch nur 10 Sekunden) als Intro-Track vorangestellt werden, macht die Sache noch schöner. (Christian Günther)

Ich war und in kein Gunter Gabriel Fan … dennoch … sein Tod und insbesondere seine Biographie bewegen mich ..

Inlet

Besetzung:
Laura Cash (voline)
Xaver Fischer (keyboards)
Joe Fleming (guitar)
Gunter Gabriel (vocals)
Helmut Krumminga (guitar)
Kenny Marx (guitar)
Sönke Reich (drums)
Maxwell Schauf (drums)
Mark W. Winchester (bass)
+
June Carter Cash (vocals bei 05.)
Marcel Dechène (percussion bei 17.)
Jemma Endersby (background vocals bei 14.)
Jan Fabricius (bass bei 17.)
Sebastian Gramss (bass bei 17.)
Bianca Kramer (Background vocals bei 17.)
Ossi Pfeiffer (piano bei 16.)
Dirk Schlag (guitar bei 16.)

Gunter Gabriel - Gabriel singt Cash (2011)
Titel:
01. Intro (gesprochen von Johnny Cash) 0.08
02. Ich bleib auf Kurs (I Walk The Line) (Cash) 2.29
03. Gitarre Marke Eigenbau (Tennessee Flat-Top Box) (Cash) 3.06
04. Komm rein, Fremder (Come In Stranger) 1.43
05. Country Boy (Cash) 2.48
06. Was soll’s (Drive On) (Cash) 3.09
07. Wein‘, wein‘, wein‘  (Cry, Cry, Cry) (Cash) 2.33
08. Wie ein Soldat (Like A Soldier) (Cash) 3.15
09. Bring mein Herz zu Rose (Give My Love To Rose) (Cash) 2.56
10. Der Mann mit dem Block (The Man Comes Around) (Cash) 4.45
11. Ein Junge namens Susi (A Boy Named Sue) (Silverstein) 3.50
12. Hey Schaffner (Hey Porter) (Cash) 2.24
13. Mach Tempo (Get Rhythm) (Cash) 2.46
14. Jackson (Cash) 2.42
15. Ring Of Fire (Kilgore/Carter) 2.43
16. Bye, Bye Johnny (Nachwort von Gunter Gabriel) 3.39
17. Was wäre die Welt ohne dich

Alle deutschen Texte: Gunter Gabriel

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Mach´s gut, alter Haudegen !

 

 

 

 

Die Cartwrights – Bonanza – Ein Abend auf der Ponderosa (1968)

FrontCover1Dann machen wir gleich mal weiter mit dem großartigem Thema „Western“ und diesmal in einer ganz anderen Schattierung:

Kein Kind, das seine Kindheit überwiegend in den 60er Jahren erlebt hat … kann leugnen, dass die US-TV-Serie „Bonanza“ keinen prägenden Eindruck auf ihn hinterlassen hätte.

Bonanza ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Fernsehserien der 1960er Jahre, die im Western-Milieu der 1860er Jahre spielt. Mit über 430 Folgen ist sie nach Rauchende Colts (635 Folgen) die zweitlängste Westernserie der Welt. Nach der deutschen Fernsehausstrahlung ist sie sogar die längste, da bis auf 5 Folgen alle Episoden im Lauf der Zeit im deutschen Fernsehen zu sehen waren. Rauchende Colts brachte es „nur“ auf 229 deutsche Folgen.

Bonanza ist ein englisches Wort spanischen Ursprungs für „ergiebige Goldgrube“ oder auch „Glücksfall“. Die Familie Cartwright, um die sich die Serie dreht, besteht aus dem Vater und seinen drei Söhnen. Die Ranch, auf der die vier Männer leben, heißt Ponderosa, benannt nach der dort wachsenden Ponderosa-Kiefer. (Quelle: wikipedia)

Oder aber auch:

Würde man eine Umfrage starten, welche Westernserie wohl die beliebteste aller Zeiten ist, gäbe es wohl nur eine einzige Antwort: Bonanza! Natürlich gab es Big Valley, Am Fuß der Blauen Berge, Rauchende Colts (das war zumindest die langlebigste), Die Leute von der Shiloh Ranch, Lancer, High Chaparal – ohne Zweifel alles gut gemachte Serien, die alle ihre Anhänger hatten. Aber welches Kind, das zwischen 1955 und 1980 geboren wurde, hat niemals Bonanza geschaut? Bonanza ist Kult – Bonanza ist das Synonym für Western.

Bonanza wurde erstmals 1959 im US-Fernsehen ausgestrahlt, in Deutschland startete die Serie am 13. Oktober 1962 in der ARD – richtig gelesen, Bonanza lief auch einmal im Ersten. Aber nicht lange – nach 13 Folgen meinte man, dass die Serie zu brutal sei. Das Publikum war jedoch anderer Meinung, und so entschloss man sich wenigstens, diese Folgen zu wiederholen. Ab August 1967 lief Bonanza dann im ZDF – und spätestens ab dann wurde Bonanza zu einer Legende.

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Was machte Bonanza aus? Warum wurde gerade diese Serie zur Lieblingsserie von vielen? Da streiten sich die Geister… Tatsache ist, an Bonanza kam keiner vorbei, und niemand mochte diese Serie überhaupt nicht. Es gab auch keinen Bösewicht in Bonanza, und wenn, waren es immer die Gaststars, von denen es wirklich viele gab.

Bonanza war streng genommen keine klassische Westernserie, es war eine Serie, die zufälligerweise im Wilden Westen spielte. Es war eine Familienserie, nicht nur, weil eine Familie darin die Hauptrolle spielte, sondern auch, weil sich Sonntagabend die Familie um den Fernseher versammelte und Bonanza anschaute, sowohl Opa als auch Enkelin. (Quelle: tv-nostalgie.de)

Und natürlich musste der auch bei uns gigantische Erfolg dieser Serie entsprechend vermarktet werden und so erschien dann 1968 diese LP „Bonanza – Ein Abend auf der Ponderosa“.

Grundlage für diese LP war eine amerikanische TV Show aus dem Jahr 1965, die dann noch im gleichen Jahr als „Ponderosa Party Time“ erschien. (demnächst in einem blog, der sich mit internationaler Musik beschäftigt). Beide LP´s sind allerdings nicht identisch, wenngleich etliche Songs auf beiden LP´s zu finden sind.

Nun, diese LP ist wohl nur für Nostalgiker interessant, wenngleich sie ein paar humoristische Aspekte enthält, Selbst der Hüllentext spricht davon, dass z.B. „Little Joe“  … „kein so gewaltiger Stimmband-Künstler“ sei.

Und über den ollen Hoss wird dann geschrieben:
„Und Dan Blocker ? Nun ja, er singt. Bisweilen sogar für viel Geld in Warenhäusern. Doch mehr zur Belustigung der Zuhörer. Nicht schön – aber laut – so sagt man unter Freunden.“

 

Carwrights

Hach … das waren noch echte Kerle …

Aber ganz so hoffnungslos ist dann doch nicht …

Denn der Daddy der Familie, Lorne Greene, der hatte es schon ein wenig drauf und so stellt sich hin hin wieder dieses wohlige Johnny Cash Feeling ein … bei Songs wie „Blue Guitar“, „Ghost Riders In The Sky  “ (kennt man ja auch von Johnny Cash), oder aber auch „Oh! What A Town“ (würde ich mal gerne von Dr. John hören !)

„Careless Love“ von Michael Landon ist dann auch noch ok … meine Güte … es sind halt Country-Schmalznummer …  wie auch „Early One Morning“ von Pernell Roberts …alles andere wäre ja auch verwunderlich gewesen, oder ?

Als Quartett treten sie übrigens nur bei einem Song („Skip To My Lou“) auf …

ImStudio

Die Cartwrights im Studio, 1962


Besetzung:

Dan Blocker – Lorne Greene – Michael London – Pernell Roberts
+
ein kleiner, unbekannter Haufen Studiomusiker
BackCover1

Titel:
01.  Lorne Greene: Einleitung
02. Lorne Greene: Bonanza (Livingston/Evans) 1.49
03. Michael Landon: Careless Love (Traditional) 2.41
04. Lorne Greene: Blue Guitar (Fotine/Stanton) 2.46
05. Pernell Roberts: Early One Morning (Traditional) 2.14
06. Lorne Greene:  An Ol‘ Tin Cup (Rich) 2.51
07. Lorne Greene: Oh! What A Town Burnette) 2.45
08. The Cartwrights: Skip To My Lou (Traditional) 1.47
09. Lorne Greene: Ghost Riders In The Sky (Jones) 2.29
10. Pernell Roberts: In The Pines (Riggs) 2.49
11. Lorne Greene: Ponderosa (Rice) 1.30
12. Michael Landon: Shenandoah (Traditional) 1.56
13. Lorne Greene: Tumbling Tumbleweeds (Nolan) 2.35
14. Dan Blocker: The Hangin‘ Blues (Nolan) 1.27
15. Lorne Greene: The Man (Kilgore) 2.46

LabelB1

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TV-Ankündigung

An old cowboy went riding out one dark and windy day
Upon a ridge he rested as he went along his way
When all at once a mighty herd of red eyed cows he saw
A-plowing through the ragged sky and up the cloudy draw
Their brands were still on fire and their hooves were made of steel
Their horns were black and shiny and their hot breath he could feel
A bolt of fear went through him as they thundered through the sky
For he saw the riders coming hard and he heard their mournful cry

Yippie yi ooh
Yippie yi yay
Ghost riders in the sky

Their faces gaunt, their eyes were blurred, their shirts all soaked with sweat
He’s riding hard to catch that herd, but he ain’t caught ‚em yet
‚Cause they’ve got to ride forever on that range up in the sky
On horses snorting fire
As they ride on hear their cry
As the riders loped on by him he heard one call his name
If you want to save your soul from hell a-riding on our range
Then cowboy change your ways today or with us you will ride
Trying to catch the devil’s herd, across these endless skies

Verschiedene Interpreten – Die schönsten deutschen Country und Trucker Songs (Folge 3) (1991)

FrontCover1Natürlich wird hier die deutsche Countrmusik eher stiefmütterlich behandelt. Das wird sich vermutlich auch nicht grundlegend ändern, aber hin und wieder soll auch diese Musikrichtung hier Raum gegeben werden.

Da gab´s mal auf dem Privatsender „RTL puls“ ne Sendung, die hieß „Kilometer 330“:

Kilometer 330 war der Titel einer Musiksendung, die von dem damaligen Sender RTLplus zwischen dem 19. Februar 1989 und dem 6. September 1992 in unregelmäßigem Turnus im Vorabendprogramm ausgestrahlt wurde. In den Jahren 1998 und 1999 wiederholte das MDR Fernsehen einige dieser Folgen in seinem Nachmittagsprogramm. Bei diesem TV-Format handelte es sich um das erste und bislang einzige Format im deutschen Free TV, das sich ausschließlich mit deutschsprachiger Country-Musik befasste.

In den 45 bis 60 minütigen Folgen der Sendung traten regelmäßig unterschiedliche Interpreten der zumeist deutschen Trucker- und Country-Musik-Szene, wie Truck Stop, Western Union, Tom Astor oder Linda Feller, auf. Moderator war der österreichische Sänger Jonny Hill. Die Sendungen wurden nicht live übertragen, sondern aus Aufzeichnungen zusammengeschnitten. (Quelle: wikipedia)

Na ja … und dann gab´s natürlich entsprechende Vermarktungsstrategien wie z.B. die Veröffentlichung von Country-Samplern mit den Hits aus dieser Sendung.

Linda Feller

Linda Feller

Hier die Folge 3 …

Und es geht schon so richtig rühselig los und zwar mit dem größten Hit von Johnny Hill „Ruf Teddybär Eins-Vier “ … da könnt´man glatt feuchte Augen kriegen.

Und klar, die großen Stars wie Truck Stop, Tom Astor (dessen „Hallo, guten Morgen Deutschland“ war so ne Art Country-Hymne auf die Wiedervereinigung) und Gunter Gabriel (sein „Intercity Linie Nr. 4“ ist auch ein interessanter Titel … da er sich – ganz Gunter Gabriel halt – mit dem Leben und vor allem Arbeiten der „einfachen Menschen“ beschäftigt) dürfen auch nicht fehlen.

Nashville Music Company

Nashville Music Company

Eine Linda Feller war wohl auf tragische Liebesschmerzlieder abonniert …  Und Bands/Sänger wie „Frank Baum & Country Green“, „Boss Band“ oder die „Greyhounds“ sind mir gänzlich unbekannt gewesen … Das gilt auch für die „Nashville Music Company“, deren „Country in good old Germany “ zu den besseren Titeln dieser LP zählt.

Also … viel Trucker Romantik und viel Country-Idylle … wahrlich nicht meine Welt …. aber hin und wieder darf das ja auch mal sein …

FrankBaum

Frank Baum & Country Green

Titel:
01. Jonny Hill: Ruf Teddybär Eins-Vier (Royal/Burnette/Sovine/Hill/Krüger/Greif) 4.45
02. Truck Stop: Arizona – Arizona (Doll/Bach) 2.54
03. Linda Feller: Warum kann ich nicht vergessen (Strecker/Hill-Greif) 3.39
04. Frank Baum & Country Green: Das Lied der Strasse singen 18 Räder (Jost/Hill-Greif) 3.46
05. Boss Band: Portland daheim (Mott/Gierlinski) 3.52
06. Jonny Hill: Lichter auf den Hügeln (Hill-Greif) 2.31
07. Nashville Music Company: Country in good old Germany (Makowsky) 3.47
08. Tennessee: Traumfrau (Sycho) 3.46
09. Tom Astor:  Hallo, guten Morgen Deutschland (Astor/Löhmer) 2.37
10. Max Zwo: Lady Country-Music (Huber/Mantel) 3.23
11. Jonny Hill: Das fremde Gesicht (Hill-Greif) 3.20
12. Linda Feller: Es fällt mir schwer dir zu glauben (Jost) 3.55
13. Jonny Hill: Sie waren sich zu spät begegnet (Hill-Greif) 3.52
14. Gunter Gabriel: Intercity Linie Nr. 4 (Gabriel/Thorsten) 4.11
15. Frank Baum & Country Green: Wie ein Stern in der Nacht (Jost) 4.13
16. Greyhounds: Mein Diesel (Klos) 3.21
LabelA1

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JonnyHill

Jonny Hill