Verschiedene Interpreten – Accoustic Guitar – Hightlights Vol. 4 (2000)

frontcover1Da gibt es so ein Label, das nennt sich „Acoustic Music Records“ und ist in Osnabrück beheimatet. Und ohne einem Peter Finger (der heisst tatsächlich so !) wäre dieses Label nicht möglich gewesen:

Peter Finger (* 11. Oktober 1954 in Weimar) ist ein deutscher Gitarrist. Finger gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Fingerstyle-Gitarristen und Komponisten für Gitarrenmusik. Finger ist ein Virtuose und entfaltet polyphone Klangwelten auf der Gitarre, die man als symphonisch-orchestral bezeichnen kann. Seine stilistische Bandbreite reicht von Romantik und Impressionismus über Jazz und Traditional bis hin zu freier Tonalität.

Peter Finger ist der Sohn eines Dirigenten. Im Alter von sechs Jahren begann er mit Geigen- und später auch mit Klavierunterricht. Für sein Geigenspiel belegte er 1962 den ersten Platz beim Wettbewerb Jugend musiziert. Fingers Onkel schenkte ihm im Alter von 13 Jahren eine Akustikgitarre.

Finger studierte Musik in Münster. Mit 19 Jahren wurde er von dem amerikanischen Gitarristen Stefan Grossman entdeckt, der ihn in sein Label Kicking Mule Records aufnahm. Das dort veröffentlichte erste Album Fingers Bottleneck Guitar Solos wurde einer der größten Erfolge des Labels und machte den jungen Künstler international bekannt. Seit 1976 tourt Finger mit großem Erfolg durch Europa, die USA, Kanada und Asien.

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Peter Finger

1988 gründete Finger sein Label Acoustic Music Records, das sich auf die Dokumentation der deutschen Akustikszene konzentriert. Viele national und international bekannte Gitarristen arbeiten mit dem Label zusammen. Seit 1996 bringt Finger das Magazin Akustik Gitarre heraus.

Seit 1997 tritt er beim Dresdner Gitarrenfest mit auf. 1998 rief Finger das jährlich stattfindende Open Strings Gitarrenfestival Osnabrück ins Leben.

Finger lebt und arbeitet in Osnabrück. (Quelle: wikipedia)

Na ja, und dann dieses, sein Label:

Vor ziemlich genau 25 Jahren fing alles mit der Gründung eines kleinen Musikverlages an. Das Acoustic Music Label kam kurze Zeit später und schon waren wir eine kleine Schar befreundeter Musiker. Kaum jemand interessierte sich in dieser Zeit für handgemachte akustische Musik. Samples, Midi-Sounds und Drumloops eroberten die Musikwelt. Gegen die Strömung zu schwimmen kostete viel Kraft und Enthusiasmus. Es hat sich gelohnt! Was sich Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre entwickelte, fühlte sich an wie eine Gitarren-Familie. CD-Produktionen entstanden, ebenso eine Reihe von Noten/Tabulaturbüchern zum Nachspielen, die International Guitar Night, das Magazin AKUSTIK GITARRE, das Open Strings Festival, nun auch unser DVD Workshopmagazin ACOUSTIC PLAYER sowie ein Kulturzentrum direkt neben unserem Firmengebäude. Und die Story ist noch lange nicht zu Ende. Vor kurzem begann unsere Reihe mit Online-Konzerten. Bald werden wir diese Konzerte noch um eine reizvolle Variante bereichern: Wir filmen die Musiker in ihrem Wohnzimmer im privaten Umfeld und bringen sie in die Wohnzimmer der Zuschauer. (Selbstdarstellung des Labels)

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Und dann dieser „simple“ Sampler:

Gute Tradition von Acoustic Music Records ist es, Auszüge der interessantesten Produktionen der letzten Monate auf einem Highlights Sampler vorzustellen. Die Möglichkeit, auf diesem Weg Newcomer oder bereits etablierte Gitarristen kennenzulernen, sollte sich kein Gitarrenfan entgehen lassen. Der vierte Teil dieser Serie porträtiert vor allem deutsche Musiker: Neun Akustiker aus unseren Gefilden sind hier vertreten und stellen eindrucksvoll die Vitalität der aktuellen Szene unter Beweis. (Hüllentext)

Und in der Tat: was sich hier an musikalischem Reichtum versammelt, ist allemal hörenswert … man (bzw. ich) kommt kaum aus dem Zunge-schnalzen heraus.Und das informative Begleitheft tut sein übriges …

Für alle Freunde gepflegte Gitarrenmusik der akustischen Art einfach ein Muß !

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Titel:
01. Falk Zenker: Augenweite (Zenker) 4.40
02. Frank Fröhlich: Wasserspiegel (Fröhlich) 4.16
03. Burkhard Wolters: Samba di Lobo (Burkhard) 5.20
04. Bernd Strohm: Rise To Fall (Strohm) 3.32
05. Andrea Benzoni: Isn’t She Lovely (Wonder) 2.57
06. Roger Sutcliffe: C-Breeze Blues (Sutcliffe) 2.54
07. Joscho Stephan: Swinging Strings (Stephan) 3.16
08. Dylan Fowler: Roundhouse (Fowler) 5.15
09. Anyone: Nothin‘ To Lose (Giulini) 3.37
10. Gert de Meijer: Behind The Dunes (d.Meijer) 2.24
11. Axel Schultheiß: Highway Panic (Schultheiß) 4.32
12. Ansgar Dälken: Heaven And Earth (Dälken) 4.59
13. Jens Wagner: Caprice (Regondi) 6.02

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(Passwort wie bekannt)

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