Der Spiegel – Nr. 1 (1959)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1959 … und zwar das erste Janur Heft. Es muss eine relativ entspannte Zeit gewesen sein, denn die Titelstory war dem Schriftsteller Gregor von Rezzori gewidmet, derwohl ein arg schräger Typ war … heute kennt ihn keiner mehr:

Gregor von Rezzori d’Arezzo (* 13. Mai 1914 in Czernowitz in der Bukowina, Österreichisch-Ungarische Monarchie; † 23. April 1998 in Donnini, Toscana, Italien) war ein deutschsprachiger Schriftsteller und Filmschauspieler.

Rezzori entstammte einer sizilianischen Familie, die Mitte des 18. Jahrhunderts über Norditalien nach Wien kam. Rezzoris Großvater arbeitete als Architekt im Dienst der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Ahnentafel blieb bei einer Prüfung in den 1950er Jahren durch das Deutsche Adelsarchiv teilweise unbelegt.

Sein Vater war Beamter in Czernowitz, das (nachdem Österreich-Ungarn den Ersten Weltkrieg verloren hatte) im Vertrag von Trianon an Rumänien fiel. Die Angehörigen der Familie erhielten 1919 die rumänische Staatsbürgerschaft. Nachdem Stalin Rumänien am 26. Juni 1940 zwang, die Nordbukowina mit Czernowitz an die Sowjetunion abzutreten (siehe Geschichte Rumäniens#Zweiter Weltkrieg), wurde Gregor von Rezzori 1940 sowjetischer (ukrainischer) Staatsangehöriger. Später lebte er vierzig Jahre lang als Staatenloser. 1982 entschied er sich für die österreichische Staatsangehörigkeit.

Rezzori besuchte Gymnasien in Kronstadt (Siebenbürgen), Fürstenfeld (Steiermark) und Wien. In Leoben, wo er Mitglied des Corps Schacht Leoben wurde, studierte er Bergbau, in Wien Architektur und Medizin sowie an der Kunstakademie Wien Malerei. Er unterbrach diese Studien, um seinen Militärdienst in Rumänien abzuleisten. Anschließend blieb Rezzori vier Jahre lang zeichnend und malend in Bukarest und absolvierte ein Kunststudium in Wien. 1938 kam er nach Berlin und begann zu schreiben.

Mit Unterhaltungsromanen führte sich Rezzori in den Literaturbetrieb ein. Nach Kriegsende arbeitete er vor allem als Journalist und Hörfunkautor. Bis 1948 war er beim NWDR beschäftigt, für den er u. a. von den Nürnberger Prozessen berichtete. Später war er dessen freier Mitarbeiter und erzählte für das Nachtprogramm die ersten seiner Maghrebinischen Geschichten. Diese witzigen, mitunter tolldreisten Anekdoten und Legenden aus dem balkanischen Phantasieland Maghrebinien begründeten Rezzoris Welterfolg als Schriftsteller. Sie erschienen 1952 in Buchform. Nebenher blieb Rezzori als Drehbuchautor tätig und wirkte in rund einem Dutzend Filme als passionierter Gelegenheitsschauspieler mit (z. B. Viva Maria! 1965). Rezzori war seit 1958 Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.

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Gregor von Rezzori

Aus seiner ersten Ehe mit Priska von Tiedemann stammen drei Söhne. Eine zweite Ehe mit der Malerin Hanna Axmann wurde nach kurzer Zeit geschieden. 1967 heiratete er Beatrice Monti della Corte, die in Mailand die Galleria dell’Ariete zu einer namhaften modernen Kunstgalerie machte. Auch befasste Rezzori sich intensiv mit Kunst. Seine private Sammlung, die auf die Wohnsitze in der Toskana, auf Rhodos und in Mailand verteilt wurde, legte davon Zeugnis ab. Das Feuilleton würdigte Rezzori als Chronisten einer versunkenen Epoche, der das Schreiben mit leichter Hand zur Meisterschaft gebracht hatte.

Ab Anfang der 1980er Jahre gestaltete er Beiträge für das ORF-Magazin Jolly Joker, wo er vor allem über Aristokraten, Berühmte und Reiche berichtete. Er war als Autor für den Playboy, Elle und in seinen letzten Lebensjahren regelmäßig für die österreichische Tageszeitung Kurier tätig. Durch seine journalistische Tätigkeit und die Maghrebinischen Geschichten hatte er ein Image als „Schlawiner, Salonlöwe, Lebemann“, wobei er sich in Interviews unzufrieden gegenüber den pauschalen Äußerungen von Kritikern zu seiner Person zeigte.

Rezzori ist im Garten seines Anwesens in Santa Maddalena (Toskana) begraben, unter einer kleinen Steinpyramide. (Quelle: wikipedia)

Ansonsten ist ein natürlich interessantes Heft … denn wir schreiben den Januar 1959:

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Das ist ihm gelungen …

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Damals wie heute beliebt: Der „Hohlspiegel“

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In dieser Mappe steckte diese Spiegel-Ausgabe

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Der Spiegel – Nr. 45 (1. November 1961)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1961 … und mit einer beachtenswerten Titelgeschichte. Ein ausführliches Portrait des irischen Schriftstellers James Joyce:

James Joyce [, vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland; † 13. Januar 1941 in Zürich) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. (Quelle: wikipedia)

Und auch das zeichnet für mich den Spiegel aus … dass er es auch immer zustande brachte, kulturelle Themen in den Vordergrund zu rücken.

Aufgefallen ist mir dann noch eine ebenfalls ausführliche Darstellung zu dem hema „Adenauer und der Klerus“ … ganz sich für die Geschichte der CDU nicht unwesentlich.

Ansonsten viel Tagespolitik und das verführt zumindest Typen wie mich zum blättern.

Wem das auch so geht, dem kann ich nur viel Vergnügen wünschen …

Ach ja … die Werbung … viel Genussmittel (Whisky, Tabak … ), das Wirtschaftswunder blühte und die Mauer gab´s auch noch nicht …

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Ein Leserbrief

 

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Urlaub im Libanon … auf die Idee käme man heute auch nicht mehr

 

 

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Noch ein Leserbrief

 

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Die Zigarettenmarke „Muratti Privat“ gibt´s heute auch nicht mehr

 

 

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Der „schöne“ Erich Mende war damals ein Strippenzieher bei der FDP

 

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Schaffe, schaffe, Häusle bauen

 

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Da war der Loriot am Werk ….

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Schon damals wollten die Amis auf dem deutschen Automarkt Fuß fassen

 

 

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Das Bild hat mich gerührt … der junge Matthias Brandt hat das Licht der Welt erblickt.

 

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Damals wie heute beliebte: Der „Hohlspiegel“

 

 

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Auf die Idee käme man heute auch nicht mehr: Zigarettenwerbung mit arabischen Schriftzeichen

 

 

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Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
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Der Spiegel – Nr. 32 (5. August 1968)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiss natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfüung stellt.

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Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Und irgendwie erschien mir dann just diese Spiegel-Ausgabe sehr passend: Der verzweifelte und vergebliche  Kampf der katholischen Kirche gegen die Kirche …

Sexualität ohne Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft ? Alles bloß das nicht … Sexualität die einfach „nur“ der Lust dienst ? Alles bloß das nicht … Und der Augstein schreibt dann natürlich gleich zwei Seiten dazu …

Nicht, dass mich dieses Thema damals persönlich besonders interessiert hätte (es fehlte mir … ähm … noch an der nötigen Reife und vor allem Erfahrung *gggg*), aber ich merkte schon, dass sich hier was gewaltiges tut … da begehren Menschen gegen die katholische Kirche auf … ja wo gibt´s denn sowas ?

Und hier vier weitere wichtige Themen dieses Heftes:

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Hier also dieses Heft … für alle die an zeitgeschichtlichen Druckerzeugnissen interessiert sind … ganz sicherlich eine Fundgrube … weitere Fundgruben dieser Art werden folgen:
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Ein Leserbrief zu den dramatischen Ereignissen in der Tschechoslowakei (die Invasion des Warschauer Pakt stand kurz bevor)

 

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Die Bücher Bestseller-Liste …. 

 

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Die Schallplatten Bestseller-Liste: Mein Gott… Heintja auf Platz 1 ! Aber immerhin haben es die Small Faces auf Platz 9 geschafft … Hurra !

 

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Beispiel30

Wie passend zum Jahr 1968: „Neues verändert die Welt“ … wen wollten da die Werbefritzen wohl ansprechen ?

 

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