Alan Parker – Die Commitments (VHS rip) (1991)

FrontCover1.jpgGanz sicher kein deutscher Film … das einzige deutsche ist, dass er hier in deutschen Version zu sehen ist … macht aber auch nix, ich will da mal nicht so kleinlich sein … denn:

Dieser Film ist einfach ne Wucht … und zählt zu den wirklich wenigen Musikspielfilmen, die eigentlich unverzichtbar sind zum Verständnis jener dreckigen und lauten Musik (Stichwort: hot & dirty), die viele Generationen entscheidend geprägt haben.

Und es geht um all die Amateurkapellen jener Musik, die sich aufmachten, zumindest Sex & Rock N Roll zu leben.

Die Commitments (Originaltitel: The Commitments) ist ein irisch-britischer Spielfilm nach einer Romanvorlage von Roddy Doyle um eine Gruppe Jugendlicher in Dublin, die eine Soul-Band gründen.

Der junge Arbeitslose Jimmy Rabbitte hat eine Vision: Er will den Soul nach Irland bringen und „die härteste Arbeiter-Band der Welt“ gründen. Jimmy selbst kann weder singen noch ein Instrument spielen, deshalb muss er sich zunächst die Bandmitglieder zusammensuchen. Nach und nach findet er teils zufällig, teils über Bekannte und über eine Annonce in der Zeitung die ihm geeignet erscheinende Zusammensetzung der Band.

Die ersten Proben verlaufen noch eher schlecht, jedoch zeigt sich die Kombination aus Musikern und Sängerinnen um den anscheinend begabten Sänger und Frontmann Deco unter dem Management von Rabbitte und mit der musikalischen Erfahrung des älteren Bandmitglieds Joey „The Lips“ Fagan als durchaus motiviert. Nach und nach entwickelt sich die Band und es kommt zu ersten öffentlichen Auftritten.

Die Band wird immer mehr zu einer lokalen Attraktion. Sogar Jimmys Vater, der eigentlich Elvis Presley verehrt – ein Bild von Elvis hängt in Jimmys Wohnzimmer über einem des Papstes – fängt an, den Soul zu mögen.

Auf dem Gipfel des Erfolges, als die Band einen Auftritt im „Gallagher’s“ spielt, bekommt Jimmy einen Plattenvertrag angeboten. Die restliche Band bekommt davon jedoch nichts mehr mit, da die Mitglieder sich hoffnungslos zerstreiten. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, ist der angekündigte Auftritt von Wilson Pickett, der jedoch nicht erscheint. Jimmy ist danach enttäuscht und geht zu Fuß nach Hause. Er streitet sich mit Joey, dem Trompeter, weil er der Meinung ist, er habe ihn, was Pickett betrifft, belogen.

Auf dem Heimweg begegnet ihm eine Limousine. Der Fahrer fragt Jimmy nach dem Weg zum „Gallagher’s“. Jimmy antwortet, der Pub sei bereits geschlossen. Wie sich danach herausstellt, war der Passagier im Wagen kein anderer als Wilson Pickett.

Der Film wurde 1992 für einen Oscar für den besten Schnitt nominiert. Er gewann mehrere BAFTA Awards. Das British Film Institute wählte Die Commitments im Jahre 1999 auf Platz 38 der besten britischen Filme aller Zeiten. (Quelle: wikipedia)

Nungut, hier geht es um Soul … der Film könnte sich aber genauso gut dem Rock N Rock, dem Blues oder dem frühen Beat der 60er Jahre zugewandt haben … es geht um das gleiche:

Enthusiasmus, Leidenschaft, Egomanie, Besessenheit, Sex und ja … Sie hatten absolut nichts, aber sie wollten riskieren …

Und der Film ist voll von skurrilen Typen (männlich wie weiblich) und er erzählt soviele Geschichten nebenbei …  oftmals Geschichten von all jenen „broken dreams“ … die wir wohl alle kennen … und stets dabei: ein augenzwinkerndes Lächeln.

Und dann noch eins … jener Soul der 60er Jahre … er war großartig und mit Andrew Strong hatten die Commitments einen Sänger … der es wirklich drauf hatte …

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Erinnert mich doch glatt an den Spencer Davis Group Song „Living In A Backstreet“

 

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Joey ‚The Lips‘ Fagan

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Dicke Luft, weil Wilson Pickett nicht kommt …

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Und da sitzt er drin, der Mr. Pickett …

 

Besetzung:
Robert Arkins: Jimmy Rabbitte
Michael Aherne: Steven Clifford, Piano
Angeline Ball: Imelda Quirke, Gesang
Maria Doyle Kennedy: Natalie Murphy, Gesang
Dave Finnegan: Mickah Wallace, Schlagzeug
Bronagh Gallagher: Bernie McGloughlin, Gesang
Félim Gormley: Dean Fay, Saxophon
Glen Hansard: Outspan Foster, Gitarre
Dick Massey: Billy Mooney, Schlagzeug
Johnny Murphy: Joey ‚The Lips‘ Fagan, Trompete
Kenneth McCluskey: Derek Scully, Bass
Andrew Strong: Deco Cuffe, Gesang
Colm Meaney: Jimmy Rabbitte, Sr.

Hüllentext

Regie Alan Parker
Drehbuch Dick Clement, Ian La Frenais, Roddy Doyle
Produktion Lynda Myles, Roger Randall-Cutler
Musik The Commitments
Kamera Gale Tattersall
Schnitt Gerry Hambling

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Und hier noch ein paar Aushangbilder, wie sie in den Schaukäsen der deutschen Kinos zu sehen waren:

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Jetzt ist es aber genug …