Walt Disney – Cap und Capper (2000)

TitelZumindest die westdeutschen Kinderzimmer kamen seit den 50er Jahren nicht ohne Walt Disney aus. Und damit meine ich nicht nur Micky Maus, sondern auch all die Walt Disney Filme:

Cap und Capper (Originaltitel: The Fox and the Hound), in Deutschland ursprünglich unter dem Titel Cap und Capper – Zwei Freunde auf acht Pfoten veröffentlicht, ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm der Regisseure Ted Berman und Richard Rich aus dem Jahr 1981. Der Film ist der 24. abendfüllende Disney-Zeichentrick-Kinofilm und erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen einem Fuchs namens Cap und einem Hund namens Capper. Er basiert auf dem Roman Fuchsspur – Geschichte einer Feindschaft (Originaltitel: The Fox and the Hound) von Daniel P. Mannix. 2006 erschien die Fortsetzung Cap und Capper 2 – Hier spielt die Musik, die direkt für den Video- bzw. DVD-Markt produziert wurde. Dieser spielt in der Kindheit der beiden Hauptfiguren.

Als Jäger im Wald unterwegs sind, bringt ein Fuchs-Weibchen seinen einzigen Welpen auf die Farm der alten Witwe Tweed, wo es sicher ist, bevor sie selbst dem Gewehr eines Jägers zum Opfer fällt. Die Eule Big Mama, die alles schockiert beobachtet hat, kümmert sich großmütterlich um den Waisen, kann ihn aber nicht bei sich aufnehmen. Auf Ihre Bitte hin machen die zwei tollpatschigen Vögel Dinky und Boomer Witwe Tweet auf den kleinen Fuchs aufmerksam. Sie nennt ihn Cap und adoptiert ihn.

Einige Zeit vergeht und Cap ist schließlich ein lebenslustiger kleiner Fuchs-Junge. Etwa zur selben Zeit holt sich der Jäger Amos Slade, Tweets Nachbar, den kleinen Jagdhund Capper, den er ausbilden will, da sein bisheriger Hund Chef langsam aber sicher in die Jahre kommt. Chef soll Cappers Lehrer sein. Cap und Capper lernen sich kennen und verstehen sich auf Anhieb super miteinander. Schon bald werden sie allerbeste Freunde. Doch ihre Freundschaft steht unter keinem guten Stern, da Capper zum Jagdhund ausgebildet werden soll und Cap somit künftig zu seiner Beute zählen wird. Zudem

DeutscheErstausgabe

Deutsche Erstausgabe des Buches, 1970

können sich Amos Slade und Witwe Tweed nicht leiden. Als Cap und Capper Chef versehentlich aufwecken, jagt Chef Cap über den Hof, was Slade zu dessen Todfeind macht. Nachdem Cap dem Jäger, auf dessen Farm er sich rumgetrieben hat, entkommen ist, streitet dieser sich mit Tweed und will den Fuchs nun erschießen. Als die Jagd-Saison beginnt, fährt Slade mit seinen Hunden in den Wald, einerseits zur Jagd, andererseits, um Capper auszubilden. Cap und Capper fällt der Abschied beiderseits sehr schwer. Big Mama tröstet Cap und erklärt ihm, dass Capper als Jagdhund zurückkommen und andere töten wird. Aufgrund ihrer Freundschaft ist Cap sich jedoch sicher, dass Capper ihm nichts tun wird.

Wieder einige Monate später ist Cap ein erwachsener Fuchs. Eines Tages kommt Slade mit seinen Hunden zurück. Sein Fokus liegt nun auf Capper, der inzwischen sogar ein besserer Jagdhund ist als Chef, der nicht mehr der jüngste ist. Chef ist eifersüchtig, doch Slade erklärt ihm, dass Capper zwar besser jagt, er aber trotzdem nicht abgeschrieben ist. Cap bekommt dies mit und besucht Capper des nachts. Capper freut sich sehr über das Wiedersehen, ist aber der Meinung, die Zeit ihrer Freundschaft sei vorbei, da er jetzt ein Jagdhund ist. Er rät Cap, abzuhauen, bevor Chef aufwacht. Genau das passiert jedoch und Cap muss erneut fliehen. Slade nimmt mit Capper und Chef die Verfolgung auf. Cap versteckt sich und wird von Capper entdeckt, der ihn jedoch aufgrund ihrer einstigen Freundschaft laufen lässt. Cap flüchtet, verfolgt

Buchausgabe

Noch ne deutsche Buchausgabe

von Chef, auf eine Eisenbahnbrücke. Dort kommt es zur Katastrophe: ein Zug überquert die Brücke und erfasst Chef, der, schwer verletzt, hinunter stürzt. Capper gibt sich die Schuld daran und schwört Cap, ihn zu töten. Witwe Tweed, die zwischenzeitlich die Jagd bemerkt hat, sucht nach Cap und ist erleichtert, als sie ihn unversehrt im Wald findet. Sie nimmt ihn mit nach Hause, doch Slade steht, rasend vor Wut, bald vor ihrer Haustür und verlangt Caps Herausgabe, da Chef durch ihn beinah gestorben wäre. Tweed wimmelt ihn aber entschieden ab. Sie erkennt, dass sie nicht mehr für Cap sorgen kann und um ihn vor dem Jäger zu schützen bringt sie ihn in ein Naturschutz-Gebiet, was ihr sehr schwer fällt. Cap lebt sich, in Anwesenheit von Big Mama, Dinky und Boomer, mit der Zeit dort ein und findet in der schönen Füchsin Trixie seine große Liebe. Beide werden ein Paar. Doch auch dort ist Cap nicht sicher. Slade missachtet das Jagdverbot und legt Fallen für Cap aus. Cap und Trixie können den Fallen ausweichen und es kommt zur Auseinandersetzung zwischen Cap und Capper, bei der es Cap gelingt, Capper durch einen Biss Schmerzen zuzufügen, was diesen kurzzeitig aufhält, sodass er mit Trixie fliehen kann. Sie fliehen in den Bau, müssen diesen aber verlassen, als Capper nach ihnen gräbt und Slade ein Feuer legt. Sie gelangen hinaus und fliehen. Doch dann wird Amos Slade vom Jäger zum Gejagten, als durch die Jagd ein riesiger Bär aufgeschreckt wird und Slade, der versehentlich in eine seiner Fallen tritt und sein Gewehr nicht erreichen kann, angreift. Capper versucht, seinem Herrchen zu helfen, hat aber gegen das riesige Tier keine Chance. Cap und Trixie bekommen es mit. Da er seinen einstigen Freund nicht sterben lassen will, kehrt Cap um, rettet Cappers Leben und greift den Bären an. Er lockt diesen auf einem Baumstamm, der sich vor

Filmplakat

Filmplakat

einem Wasserfall befindet. Der Bär zerschlägt versehentlich den Baumstamm und beide fallen den Wasserfall hinab, wobei Cap überlebt, der Bär jedoch zu Tode kommt. Capper findet den geschwächten Cap und hält Slade davon ab, ihn zu erschießen, da Cap ihn zuvor gerettet hat. Cap und Capper können trotzdem aufgrund der Jäger-Beute-Sache keine Freunde mehr sein. Da sie aber erkannt haben, dass Freundschaft stärker sein kann als äußere Zwänge, versöhnen sie sich wieder und verabschieden sich im Guten voneinander. Witwe Tweed verarztet Slades verletztes Bein und ihr Verhältnis zueinander bessert sich sehr, was Capper und Chef, dem es auch wieder besser geht, beobachten. Cap wirft zufrieden einen letzten Blick auf Capper bevor er zusammen mit Trixie wieder seiner Wege geht. (‚Quelle: wikipedia)

Und hier mal die Buchfassung (44 Seiten) mit Illustrationen die aus dem Film angelehnt waren … und zwar für die ganz Kleinen und deshalb gibt es natürlich auch so etliche Verkürzungen im Vergleich zum Film.

Aber was für den Film gilt,gilt nun auch für dieses Buch:

In seiner Ruhe und Naturverbundenheit erinnert vieles in an ‚Bambi‘. Ein sympathischer, wenn auch weniger einprägsamer Film mit dem starken moralischen Aufruf zu mehr Verständnis, Friedfertigkeit und einsichtsvollem Miteinander.“ (Lexikon des internationalen Films)

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Und mehr als einmal dahte ich dann auch darüber nach, dass diese Geschichte in der heutigen Zeit auch ein Statement sein könnte, wie wir mit uns fremden Menschen umgehen, von daherist dieses Buch auch eine kleine Fabel, das demnächst den Besitzer wechseln wird: vom alten Großvater in die Hände einer jungen Enkeltochter.

Und ich bin immer wieder erstaunt, wie man mit wenigen Strichen so unterschiedliche Emotionen in die jeweiligen Gesichter zaubern kann … und davon lebt wohl auch die Welt der Comics.

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Die beiden finde ich Klasse !

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Wie raffiniert …

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Cap entdeckt Capper …

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… und die beiden werden Freunde, na klar !

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Aber dem Jäger passt das nicht und bindet Capper an

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Die Großmutter wird resolut

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Im Herbst zieht der Jäger weg

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Dennoch will Capper seinem früheren Freund helfen

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Und jetzt wird´s dramatisch

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Ja, ja … und ewig lockt das Weib, Teil 273 …

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Derweil wird der Jäger von einem Grizzly-Bären bedroht

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Trotzdem will der Jäger nach überstandener Gefahr den Fuchs erschießen

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Und nun ist der Frieden wieder ins das Tal angelangt

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Und Cap und Capper bleiben Freunde, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute …

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Die Rückseite des Buches

Georg Andreas Jacob + Agnès Borie – Walt Disneys Comics von Carl Barks (Barks Library 27) (1997)

TitelDie Comic-Forschung wäre vermutlich ein Stück ärmer, hätte es nicht diese wahrlich exquisite Edition gegeben:

Die Barks Library (kurz BL), seltener auch Carl Barks Library (kurz CBL) genannt, ist der Name einer Comicalbenreihe, die von 1992 bis 2004 bei Ehapa erschienen ist und in der die Gesammelten Werke von Carl Barks, von 1942 bis zum Ruhestand 1966 geschrieben und gezeichnet, erstmals vollständig auf Deutsch veröffentlicht wurden.

Im Januar 1992 startete der amerikanische Verlag Gladstone mit der Carl Barks Library of Walt Disney’s Comics and Stories in Color (CBLC-WDC) das Projekt, sämtliche Disney-Comics von Carl Barks in Farbe herauszugeben. Vorbild war die Carl Barks Library von Another Rainbow, die in den 1980ern in schwarz-weiß erschien. Ab Oktober 1992 erschien die deutsche Ausgabe, basierend auf der Übersetzung von Erika Fuchs.

Insgesamt sind in Deutschland 133 Bände in 8 Reihen erschienen. Die Geschichten wurden chronologisch geordnet und neu koloriert. Die Zusammenstellung der Alben weicht in den amerikanischen und den deutschen Reihen voneinander ab, da die amerikanischen Alben zum Teil einen deutlich geringeren Umfang hatten und deswegen die Gladstone-Reihen mehr Nummern umfassen.

Die Unterreihe „Fähnlein Fieselschweif“ enthält zum Großteil Material, für das Barks nur die Vorzeichnungen lieferte. Die beiden Reihen „Daisy Duck“ und „Oma Duck“ enthalten Geschichten, die Barks nur zeichnete, während die Textvorlagen von anderen Disney-Autoren stammten.

Neben den 51 Alben mit normalen Disney-Comics (BL-WDC) erschienen ab 1993 weitere 82 Bände in sieben Barks Library Special Reihen, die jeweils einem Bewohner Entenhausens gewidmet wurden. Während die 51 Bände der Hauptreihe im Wesentlichen die 1-2seitigen Kurzgeschichten und die 10-Seiter (engl. ten-pager) enthalten, die zwischen 1943 und 1966 monatlich in Walt Disney’s Comics & Stories erschienen waren, finden sich die längeren Abenteuergeschichten vor allem in den beiden Unterreihen Onkel Dagobert und Donald Duck. (Quelle: wikipedia)

Weitere Ausgaben

Weitere Ausgaben

Das muss man sich mal vorstellen. Alleine 51 Bände nur von dem Zeichner Carl Barks !

Ich konnte mal einen davon ergattern, als die Stadtbücherei München ein paar dieser Bände ausgemustert hat und man ihn kostenlos (gegen eine kleine Spende) mitnehmen konnte-… Da habe ich natürlich zugeschlagen.

Die Übersetzungen sind natürlich von Dr. Erika Fuchs (* 7. Dezember 1906 in Rostock; † 22. April 2005 in München) … jener grandiosen Pionierin der deutschen Comicsprache.

Ansonsten gibt es 5 Comicgeschichten aus der Feder von Carl Barks:

Carl Barks (* 27. März 1901 in der Nähe von Merrill, Oregon; † 25. August 2000 in Grants Pass, Oregon) war ein US-amerikanischer Comicautor und -zeichner sowie Cartoonist und Maler, der als der bekannteste Disneyzeichner gilt und zahlreiche Comic-Figuren des Disney-Kosmos wie Dagobert Duck erschuf. Durch seine Comics gilt er auch als Kultur- und Politikkritiker, wenngleich er dies stets abstritt. (Quelle: wikipedia)

Nun, wäre ich Duckianer … hätte ich vermutlich bereits alle Bände … bin ich aber nicht … dennoch … es macht Vergnügen, durch diesen Band 58 Seiten zu blättern.

 

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Schadenfreude war ja wohl ein Grundprinzip der Disney Comics

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Was habe ich ihn geliebt, diesen pfiffigen Daniel Düsentrieb

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Dagobert Duck … stets mit leicht cholerischen Zügen

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