Julian Doepp im Gespräch mit Carl-Ludwig Reichert – Stereo Revolution (2008)

CLR2ADem einen oder anderen wird der Carl-Ludwig Reichert ein Begriff sein. Zum einen war er Mitbegründer der bayerischen Kultband „Sparifankal“ und zum anderen war er freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks und zwar als Autor und Moderator diverser Musiksendungen. Zudem hat er  im Lauf der Jahre eine Flut von kompetenten Musikbüchern (von Blues bis zu Frank Zappa) veröffentlicht.

Vielfalt ist sein Metier.

Carl-Ludwig Reichert (* 1946 in Ingolstadt) ist ein deutscher Musiker, Radiomoderator, Übersetzer und Schriftsteller.

Reicherts Publikationen reichen von Themen der Jugend- und Popkultur bis hin zu bayerischer Kultur- und Literaturgeschichte. Zusammen mit Michael Fruth schrieb er unter dem Gemeinschafts-Pseudonym Benno Höllteufel avantgardistische Mundartlyrik im Gefolge Artmanns und Jandls, erschienen in den Bänden warum nacha ned? und friss wos i sog. Mit diesem Material wurde auch eine Schallplatte aufgenommen.

Reichert war Mitbegründer, Texter, Sänger und Gitarrist der Band Sparifankal.

Von 1970 bis zu seinem Ruhestand 2011 arbeitete er als Autor, Moderator und Regisseur für Bayern 2, beispielsweise für die Sendungen Zündfunk, „bluessession“ und „Nachtsession“.

Ab 2000 trat Reichert als Sänger und Gitarrist der akustischen Band Wuide Wachl mit Ulrich Bassenge auf. Nach Auflösung der Gruppe spielt er mit neuen Musikern unter dem Namen Sparifankal 2. (Quelle: wikipedia)

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Diese Zeilen von wikipedia kommentierte der Carl-Ludwig Reichert auf seine website so:

„ich werde diese seite in zukunft als eine art unregelmässiges wochen-monats- und tagebuch führen. nicht aus eitelkeit, sondern aus gegebenem anlass stelle ich davor meine kurzbiographie ein, insbesondere für herausgeber und journalisten, die somit nicht mehr auf den schwachsinn angewiesen sind, den einige vollpfosten in wikipedia über meine wenigkeit verbrochen haben. don`t use wikipedia, folks! never ever! it sucks!“

Nun gut, hier also seine „Kurzbiographie:

Carl-Ludwig Reichert.
Schriftsteller, Musiker, Privatgelehrter.
Freier Mitarbeiter des BR als Autor, Moderator und Regisseur von 1970 bis 2011.
Publikationen zur Jugend- und Popkultur.
Rundfunksendungen, literarische Texte (u.a. bairische Mundart-Lyrik, nhd. Prosa). Biographien und Psychogramme zu den Ducks, Frank Zappa, Marieluise Fleißer; Sachbücher zu Rock, Blues und Folk), Schallplatten/CDs etc. (u.a. Bayern Rock, huraxdax drudnhax, dahoam is wo andas mit Sparifankal, babbalababb mit Wuide Wachl).
Veröffentlichungen zur bayrischen Kultur- und Literaturgeschichte.
Übersetzungen (u.a. Jim Morrison, Bob Marley, Paul McCartney, Hunter S. Thompson und Asterix ins Bairische.)
Macht derzeit mit beim Gaudiblatt (www.gaudiblatt.de) und spielt bei Sparifankal 2 (www.sparifankalzwoa.de)
Lebt in München.

Hier können wir ihn als Zeitzeugen der 60er Jahre hören … in dem Gespräch mit Julian Doepp („Die Stereo-Revolution – Umwälzung der 60er Jahre“) gibt er seine Sicht und Erinnerungen dieses Jahrzehnts wieder … Ganz sicher ein spannendes Gespräch, aber und diese kritische Anmerkung sei mir erlaubt: A bisserl arg selbstverliebt ist er schon, der Carl-Ludwig Reichert, insbesondere wenn über sein Kunstverständnis referiert … aber so isser halt. Das Gespräch lief übrigens in der Serie „Gesprächsreihe zur kulturellen, technischen und politschen Umwälzung der 1960er Jahre.“

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